Anna Baar

 3,3 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorin von Die Farbe des Granatapfels, Nil und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Anna Baar wurde 1973 in Zagreb geboren und verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Wien, Klagenfurt und auf der dalmatinischen Insel Brac. Sie studierte Publizistik und Öffentlichkeitsarbeit in Wien und Klagenfurt wo sie auch heute lebt.

Alle Bücher von Anna Baar

Cover des Buches Nil (ISBN: 9783835339477)

Nil

 (5)
Erschienen am 07.03.2021
Cover des Buches Die Farbe des Granatapfels (ISBN: 9783835317659)

Die Farbe des Granatapfels

 (7)
Erschienen am 06.07.2015
Cover des Buches Als ob sie träumend gingen (ISBN: 9783835331242)

Als ob sie träumend gingen

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Erschienen am 30.07.2017
Cover des Buches Divân mit Schonbezug (ISBN: 9783835351943)

Divân mit Schonbezug

 (2)
Erschienen am 08.03.2022
Cover des Buches Die Wahrheit ist eine Zumutung (ISBN: 9783708406732)

Die Wahrheit ist eine Zumutung

 (0)
Erschienen am 22.06.2022
Cover des Buches He, holde Kunst! (ISBN: 9783835355279)

He, holde Kunst!

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Erschienen am 12.09.2023
Cover des Buches Kanaren im Nebel (ISBN: 9783991380047)

Kanaren im Nebel

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Erschienen am 30.09.2022
Cover des Buches Über Dorothea Zeemann (ISBN: 9783991360148)

Über Dorothea Zeemann

 (0)
Erschienen am 20.04.2023

Neue Rezensionen zu Anna Baar

Cover des Buches Nil (ISBN: 9783835339477)
mabo63s avatar

Rezension zu "Nil" von Anna Baar

trotz teilweiser starken Sprache wirkt das meiste chaotisch - abgebrochen.
mabo63vor einem Jahr

Virtuose, teils witzige Sprache, Realität oder (und?) Fiction. Gegenwart kollidiert mit Kindheitserinnerungen der Erzählerin und mixt sich in einer unfertigen Fortsetzungsgeschichte die die Erzählerin / Autorin fertigstellen muss, doch alles könnte wahr werden, die Notizen werden desshalb wieder vernichtet. Oder ist schon alles wahr, wer ist wer etc.. etc. ?? 


Trotz einigen gelungenen Textpassagen (siehe unten) habe ich das Buch abgebrochen.


 [..Natürlich zeigte Mama wieder den Videofilm: Das Kind an seinem Geburtstag, kurz nach dem langen Fieber. Sie nippte nervös am Schnaps, wiegte bedrückt den Kopf. Schau wie blass du noch warst! und kommentierte noch alles -  wohl weil es ein Stummfilm ist. In einer längeren Szene sieht man das Kind mit verbundenen Augen, einen Kochlöffel in der Hand, über den Teppich krabbeln, unentwegt klopft es dabei auf den Wohnzimmerboden. Zweimal, dreimal stösst es wo an, am Tischbein, am Divan, zuletzt am Klavier. Dann grinst es und schlägt in die Luft. Schau wie lustig du warst!

Aber das Kind ist nicht ich.

Zwar besitzt es ähnliche Züge, doch ist es mir völlig fremd, wie es sich durch den Raum bewegt als gehöre mein Leben ihm, ohne mich darum zu bitten.

Sicher, es sieht die Zeit nicht voraus in der sich sein eigenes Schicksal vollzieht, sieht noch nicht das es gebrochen wird, damit ein anderer aus ihm entsteht und wieder ein neuer und wieder ein Häuten, Knacken und Schälen bei lebendigem Leib bis sich der letzte in Falten legt und das Zeitliche segnet. Geht da einer verloren, kommt da einer hinzu? Hat das Kind eine Ahnung? Vielleicht weiss das Kind mehr als ich..]

Cover des Buches Divân mit Schonbezug (ISBN: 9783835351943)
mapefues avatar

Rezension zu "Divân mit Schonbezug" von Anna Baar

Minderheitengejammer
mapefuevor einem Jahr

Anna Baar vereint in ihrem autobiografischen Erzählbändchen meisterhaft und lebensvoll ihr Heranwachsen mit der Familiengeschichte und der Politik. Über das Fremde und gleichzeitig Schöne. Doch nicht ohne schmerzhafte Gesellschaftsanklagen und Humor

Das Schöne in Plastik verpackt, damit es hässlich wird

Der „Divân“ im Titel ist persisch und deshalb kein „Diwan“: Im Iran fiel ihr auf, dass Sitzmöbel und sogar Bilder an der Wand in Plastikfolie eingepackt werden, damit sie immer schön sauber bleiben. Das Schöne wird hässlich, damit es später, von den Erben, weggeworfen wird.

 

Cover des Buches Nil (ISBN: 9783835339477)
ulrikerabes avatar

Rezension zu "Nil" von Anna Baar

Ein Versuch, dieses Buch zu verstehen
ulrikerabevor 3 Jahren

Eine Frau sitzt in einem Verhörraum. Sie weiß nicht warum. Eine Person ist verschwunden. Sie weiß nicht wer das sein soll. Ich war es nicht, denkt sie.

Nach und nach entwickelt sich der Plot. Die Frau schreibt Fortsetzungsstorys für eine Frauenzeitschrift. Zum Ende soll sie kommen, setzt sie der Chefredakteur unter Druck.

„Nil“, das ist ein sonderbarer Roman, mit dem Anna Baar auf der Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2021 nominiert ist. Es geht ums Schreiben und Erzählen, Erinnern, Erleben, Erfinden.

Die Geschichte beginnt ein Eigenleben zu entwickeln. Geschriebenes wird zum realen Geschehen.

„Nein, man kann nicht so tun, als sei das Erfundene harmlos.“ 

Dem Fluss dieses Buches ist nicht leicht zu folgen. Es gibt Blicke zurück in eine Kindheit, wo der Vater Zoodirektor ist, ein Krokodil verschwindet. Der Fluss der Erzählung staut sich immer wieder, fließt mal schnell, wird mal träge. Der Fluss muss schließlich irgendwo enden, doch kommt immer wieder neues Wasser nach.

Wir erahnen viele Aspekte im Leben der Schreibenden. Wie es ihr mit den Figuren ihrer Geschichte geht, wie (oder ob) sie eine der Figuren ihrer Geschichte ist. Kann die Wirklichkeit der Fiktion folgen?

Ich spüre das Besondere an diesem Buch mehr als ich es begreife. Fühle eine Schönheit der Sprache, will versuchen, zu verstehen. Nicht alles kann ich mir erschließen, bräuchte vielleicht bei diesem Buch jemanden, der mir hilft auf diesem Fluss zu navigieren.

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