Anna Basener

 3,9 Sterne bei 166 Bewertungen
Autorenbild von Anna Basener (©Peter Rigaud c/o Shotview Syndication)

Lebenslauf von Anna Basener

Anna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Sie schreibt Romane und Hörspiele, war Business Punk-Kolumnistin und manchmal auch Vice-Autorin. Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut der ZEIT die „erfolgreichste Groschenromanautorin Deutschlands“. Ihr Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen gilt, so der Deutschlandfunk, als Standardwerk. Vom Groschenroman hat sie sich inzwischen gelöst, geblieben aber ist eine große Liebe für Eierlikör, Kitsch und Trash. Ihre Texte entstehen im Auftrag von Verlagen oder einfach so, sie sind romantisch oder erotisch, theoretisch oder tatsächlich passiert.

Alle Bücher von Anna Basener

Cover des Buches Schund und Sühne (ISBN: 9783847906537)

Schund und Sühne

 (42)
Erschienen am 31.01.2019
Cover des Buches Unnützes Wissen 6 (ISBN: 9783453604544)

Unnützes Wissen 6

 (6)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Stadt der Elfen (ISBN: 9783954464630)

Stadt der Elfen

 (3)
Erschienen am 15.03.2013
Cover des Buches Lagerfeld your life (ISBN: 9783785726686)

Lagerfeld your life

 (3)
Erschienen am 27.11.2019
Cover des Buches Heftromane schreiben und veröffentlichen (ISBN: 9783866710740)

Heftromane schreiben und veröffentlichen

 (2)
Erschienen am 10.05.2010

Neue Rezensionen zu Anna Basener

Cover des Buches Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte (ISBN: 9783847906254)jackdecks avatar

Rezension zu "Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte" von Anna Basener

Leider abgebrochen
jackdeckvor einem Monat

Das Buch wird als „rotzfrech und politisch nicht korrekt“ beworben, beides stimmt sicher, aber ich fand es auch nicht wirklich lustig. Der Ruhrpott Slang wird überstrapaziert und klingt aufgesetzt und übertrieben. Die ständige Verwendung von „getz“ und grammatikalischen Umstellungen sollen Authentizität zeigen, haben bei mir aber das Gegenteil erreicht. Verniedlichungen wie „Döschen, die ständig poliert werden“ fand ich nur albern.
Die Charaktere haben Ecken und Kanten, aber hinter der großen Schnauze oft ein großes Herz. Aber ich finde die Figuren sind schon sehr übertrieben gezeichnet, auch wenn immer mal wieder ein stimmiges Genrebild beschrieben wird. Natürlich gibt es Taubenväter und ehrliche Malocher. Was mich aber sehr störte, war die rosarote Beschreibung der Prostitution und des Umfelds. 

Anstrgened, leider nicht mein Buch

Das Cover war noch das Beste

Kommentare: 1
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Cover des Buches Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse (ISBN: 9783442490998)verena_vosss avatar

Rezension zu "Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse" von Anna Basener

Verrucht und originell umgesetzt!
verena_vossvor einem Monat

"Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse" von Anna Basener 5/5 🌟

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*Rezensionsexemplar (Bloggerportal)

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Zu Beginn muss ich erwähnen, dass ich den ersten Roman „Die juten Sitten – Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten“ nicht gelesen habe, trotz allem aber behaupten kann, dass das nicht zwangsläufig notwendig ist. Vielleicht besser, aber auch ohne den Vorgänger, kann man beherzt zu diesem Buch greifen. 

Um was geht es: Minna, ein junges Mädchen, das auf der „falschen Seite“ der Gesellschaft ihr Dasein widerwillig fristet, möchte endlich nicht mehr in der Gosse liegen, sondern ihr Leben leben, wie sie es möchte. Ende des 19. Jahrhunderts, steht die eigenwillige Frau, mit ihren Wünschen und Zielen, völlig alleine da. Doch mit Mut und Stärke, schafft sie es, sich unabhängig zu machen. Sie geht in ein Edel- Bordell und verdient sich dadurch ihren eigenen, dennoch sehr umstrittenen, Lebensunterhalt. 

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Wir erleben in diesem Buch von Anna Basener, die „alte“ Minna, die ihr geliebtes Berlin 1935 verlässt und mit Emil, einem jungen Stricher und Gustav, einem ehemaligen Bordellbesitzer, nach Frankreich flüchtet. Sie erzählt einen Teil ihres verruchten Aufstiegs, zur Bordellbesitzerin im deutschen Kaiserreich. Wir erleben die dunklen und schmutzigen Seiten Berlins, bis kurz vor der Machtübernahme der Nazis. Der Adel bekleckert sich damals nicht mit Ruhm. Orgien und verschwenderische Verhältnisse, lassen sich irgendwann nicht mehr verstecken und die sogenannte „Kotze- Affäre“ im Jagdschloss Grunewald, lässt den gesamten Prunk und Glanz in sich zusammenstürzen und für Minna und viele andere, hat das ungeahnte und schwerwiegende Folgen!

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Dieses Buch ließt sich in einem Rutsch. Es ist #originell, #ehrlich, #rau und #schmutzig. Anna Basener´s Schreibstil ist frisch, #derb und lässt absolut keine Langeweile zu! 

Eine absolute Leseempfehlung!

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Cover des Buches Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse (ISBN: 9783442490998)hasirasi2s avatar

Rezension zu "Die juten Sitten - Kaiserwetter in der Gosse" von Anna Basener

Schwere Jungs und leichte Mädchen
hasirasi2vor 2 Monaten

Ein Fabrikmädchen mit großen Träumen, eine hysterische Gräfin, die sich gern vor aller Augen entblößt, ein Hofmarschall, der hochhinaus will, und der Schwager des Kaisers, der seine Traumfrau nicht heiraten darf, treffen 1895 in Berlin aufeinander und werden in einen Skandal verwickelt, der ihrer aller Leben verändert. 40 Jahre später ist Minna, ehemals Bordellbetreiberin, Edel-Hure und Fabrikarbeiterin mit Emil, ihrem besten Freund und beliebtesten Stricher, unterwegs nach Nizza und verkürzt ihnen die lange Reise mit ihrer Lebensbeichte. „Vierzig Jahre im horizontalen Gewerbe. Ein Leben auf dem Fleischmarkt und gegen die Moral.“ (S. 104) 

 

Da ich den ersten Band der Reihe von Anna Basener nicht kenne, bin ich völlig unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt. 

Minna hatte ein sehr bewegtes Leben, auch wenn es nie einfach war. Mit der Machtergreifung der Nazis wurde es immer schwieriger, ein Etablissement wie das ihre zu führen, zumal sie am Ende keine Huren mehr im Angebot hatte, sondern nur noch blutjunge Stricher wie Emil, die sie von der Straße geholt hat. Trotzdem fällt es ihr extrem schwer „ihr Berlin“ zu verlassen. „Ick fühl mir, als hätte man mir den Arm amputiert.“ (S. 12) 

 

Minna hat mir imponiert. Sie wählt ihre Kariere als Hure bewusst, um der schlechtbezahlten Fabrikarbeit und einem Leben als Ehefrau und Mutter zu entkommen. Ihr ist aber auch klar, dass sie nicht für jeden die Beine breit machen, sondern in einem teuren Stadtviertel für reichen Freier arbeiten will. Zielstrebig setzt sie diesen Plan um und muss lernen, ihre Herkunft aus der Gosse zu verbergen. Bald aber geht ihr auf, dass genau das ihr Alleinstellungsmerkmal ist und sie von den anderen Frauen unterscheidet. Die Reichen bilden sich zwar ein, schon alles gesehen, gehört und ausprobiert zu haben, aber was Minna ihnen bietet, beeindruckt sie dann doch. Sie ist kein Kind von Traurigkeit und schlägt ihren Freiern keine Wünsche ab, ist vulgär und schockiert gern, das macht ihren Reiz aus. 

 

Anna Basener schildert Minnas Aufstieg, den Alltag der Huren um die Jahrhundertwende, die Hygiene- und Verhaltensmaßregeln und das eigentliche Geschäft. Sie bedient sich dabei Minnas frivoler, derber, oft vulgärer Gossensprache und ihres Berliner Dialektes, außerdem geht es richtig „zur Sache“. 

Ich fand auch den Handlungsstrang um Lottka sehr spannend, die angeblich hysterische Gräfin, die eigentlich nur gelangweilt und unbefriedigt ist und deshalb immer wieder zu Kuren abgeschoben wird. Sie konnte und wollte sich einfach nicht anpassen. 

Auch den erwähnten Skandal und die daraus resultierenden Ereignisse gab es in ähnlicher Form wirklich.  

 

Ein sehr interessantes und spannendes Sittengemälde der damaligen Zeit, wenn man sich auf die etwas ungewöhnliche Ausdrucksweise einlassen kann. 

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Gespräche aus der Community

Diese Omma hat keine Zeit für Falten!

"Merk dich datt!", würde die Omma hier schreiben, wenn sie an meiner Stelle wäre – denn diese Dame aus dem Ruhrgebiet lässt sich weder den Mund, noch irgendetwas anderes verbieten. Im Laufe von Anna Baseners Roman zieht sie überstürzt nach Berlin in die Wohnung ihrer Enkelin... und hat große Pläne.

Neugierig geworden? Dann macht gleich mit bei unserer Fragerunde zu "Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte" von
Anna Basener und gewinnt mit etwas Glück eines von 10 Exemplaren!

Mehr zum Inhalt:

"Rotzig und respektlos, sexy und sentimental, spannend und politisch unkorrekt." FRANK GOOSEN Die Omma ist eine Ruhrpottikone. Sie war mal Wirtschafterin im Puff, bis sie den brutalen Zuhälter nicht mehr ertragen und ihn kurzerhand mit einer Flasche Korn erschlagen hat. Als die Mitzi, ehemalige Prostituierte und enge Vertraute der Omma, plötzlich stirbt, bricht die Omma alle Zelte in Essen ab und zieht zu ihrer Enkelin Bianca. Nach Berlin-Kreuzberg. Bianca wundert sich sehr, dass die vitale Mitzi plötzlich tot sein soll und die Omma ihr geliebtes Essen verlässt. Bianca stellt immer mehr Fragen - bis sie eine Antwort erhält, die sie nicht hören wollte ... Anna Basener ist ein todkomischer Roman mit zwei unerschrockenen Heldinnen gelungen, die erst dann wirklich zur Familie werden, als sie gezwungenermaßen zusammenziehen.

>> Hier geht's zur Leseprobe!


Über die Autorin:

Anna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Sie schreibt Romane und Hörspiele, war Business Punk-Kolumnistin und manchmal auch Vice-Autorin. Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut der ZEIT die „erfolgreichste Groschenromanautorin Deutschlands“. Ihr Ratgeber Heftromane schreiben und veröffentlichen gilt, so der Deutschlandfunk, als Standardwerk. Vom Groschenroman hat sie sich inzwischen gelöst, geblieben aber ist eine große Liebe für Eierlikör, Kitsch und Trash. Ihre Texte entstehen im Auftrag von Verlagen oder einfach so, sie sind romantisch oder erotisch, theoretisch oder tatsächlich passiert. Sie schrieb exklusiv für Audible die Hörspielserie Be my Match, und im Frühjahr 2017 wird mit Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte ihr literarisches Debüt im Eichborn Verlag erscheinen.

Gemeinsam mit dem Eichborn Verlag verlosen wir 10x "Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte"! Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 29.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und stellt der Autorin Anna Basener eure Fragen über das Buch, den Schreibprozess und ihr Leben! Sie steht euch ab dem 27.03. bis zum Ende der Bewerbungsphase regelmäßig Rede und Antwort!
 

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!
230 BeiträgeVerlosung beendet

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