Anna Bednorz

 3.5 Sterne bei 54 Bewertungen
Anna Bednorz

Lebenslauf von Anna Bednorz

Anna Bednorz, geboren 1982, ist eigentlich ausgebildete Paläontologin, arbeitet jedoch in der Software-Branche. Durch ihr Hobby Long Distance Walking hat sie mit ihrem Mann zusammen die Schönheiten der grünen Insel entdeckt und ihr Herz an Irland verloren. Die Landschaft des Südwestens findet sich in ihrem ersten Krimi "Mord im Cottage" wieder. Heute lebt sie mit ihrem Mann und drei Katzen in Wildberg im Schwarzwald. Neben dem Schreiben fotografiert sie auch gern, macht altmodische Handarbeiten und Reenactment.

Alle Bücher von Anna Bednorz

Mord im Cottage

Mord im Cottage

 (53)
Erschienen am 10.08.2018
Das Geheimnis des alten Strandhotels

Das Geheimnis des alten Strandhotels

 (1)
Erschienen am 06.07.2018

Neue Rezensionen zu Anna Bednorz

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katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Das Geheimnis des alten Strandhotels" von Anna Bednorz

Geheimnisvolle Reise nach Irland mit viel Atmosphäre
katikatharinenhofvor 6 Monaten

Aiofe fühlt sich mittlerweile pudelwohl in ihrem kleinen Cottage und mit Tom läuft es blendend, die Beziehung gibt beiden den notwendigen Halt, um im Alltag zu bestehen. Als Tom ihr erzählt, dass er ein altes Hotel am Meer restaurieren möchte, fängt Aiofes Herz sofort Feuer und sie stürzt sich mit großem Eifer in die Renovierungsarbeiten. Dabei entdeckt sie ein Bündel alter Liebesbriefe, die ein düsteres Geheimnis offenbaren....

Wer Lust auf einen Krimi mit viel irischem Flair hat, der ist bei Anna Bednorz genau richtig. Ihre Bücher kommen ganz ohne blutrünstige Szenen aus und doch weiß sie den Leser von der ersten Seite an zu faszinieren und mit ihren Geschichten zu fesseln. In ihrem zweiten Buch gelingt es der Autorin, noch mehr Einblicke in das Leben auf der Grünen Insel zu erhaschen und so verbindet sie bodenständige Iren mit einer spannenden Geschichte, die mit vielseitgien Charakteren gespickt ist und durch deren, teils skurrilen, Züge sehr lebendig wirkt. Die Geschichte baut sich langsam in der Spannung auf und so bleibt man als Leser immer bei der Stange, um nach und nach die Geheimnisse zu entwirren, die sich um die alten Liebesbriefe und deren Verfasser ranken
Die Schilderungen der irischen Landschaft sind farbenfroh und sehr lebendig, geben dem Buch das gewisse Etwas und so entsteht ein gelungener Mix aus Krimi, Liebesgeschichte und ein wenig irischem Bildband, der mir kurzweilige Lesemomente beschert hat.

Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst

#DasGeheimnisDesAltenStrandhotels #NetGalleyDE  

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Livricieuxs avatar

Rezension zu "Mord im Cottage" von Anna Bednorz

Eine Enttäuschung auf ganzer Linie
Livricieuxvor einem Jahr

»Mir war natürlich bewusst, dass ich unter einer schrecklich kitschigen Anwandlung von Verliebtheit litt. Ich kannte die Symptome. Die Heftigkeit überraschte mich ein wenig, aber ändern konnte und wollte ich nichts daran.« (S. 253)

Kurz zum Inhalt

Eigentlich ist Aoife eine typische Großstadtfrau und kann mit dem Landleben wenig anfangen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund hat die erfolgreiche Schriftstellerin eine Schreibblockade. Auf Anraten ihres Verlegers zieht sie sich mit ihrem Kater Dr. Jingles in ein Cottage in das kleine irische Dorf Ard Carraig zurück. Doch die erhoffte Ruhe bleibt aus, denn schon am nächsten Tag findet Aoife ein zerstörtes Exemplar eines ihrer Romane im Garten. Als weitere Bücher folgen, ist klar, dass jemand die Schriftstellerin bedroht. Doch wer könnte das sein? Aoife schreibt unter einem Pseudonym, und ihre Identität ist niemandem bekannt. Zum Glück findet die Autorin bei den Dorfbewohnern unerwartete Unterstützung. Gemeinsam mit dem örtlichen Pubbesitzer Tom versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen. (Quelle: Ullstein)

Meine Meinung

Als ich dieses Buch auf der Plattform vorablesen gewonnen hatte, habe ich mich als bekennender Irland- und Katzenfan natürlich riesig gefreut. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an die Geschichte, zwar nicht unbedingt dahingehend, dass sie besonders originell oder tiefgreifend sein würde, aber dennoch, dass ich mich ein bisschen nach Irland träumen konnte. Leider wurde grad gar keine dieser Erwartungen erfüllt und das Buch war eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

Ich hoffe schwer, dass dieser Beitrag nicht allzu bösartig wird, aber leider konnte ich bis auf die Tatsache, dass anstatt Menschen Bücher ermordet werden, nichts Originelles an dieser Geschichte entdecken. Denn sowohl in ihren Orts- und Personenbeschreibungen, wie auch in Sachen Humor oder Spannungsaufbau wandelt die Autorin auf ziemlich abgelutschten Pfaden.
Ard Carraig und seine Bewohner triefen nur so vor Klischees (obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass viele dieser Klischees absolut zutreffend sind), idyllische Cottages reihen sich aneinander und in Tweed und Grün gekleidete Menschen begegnen einem auf der Strasse. Alle sind freundlich, neugierig und immer für einen Schwatz zu haben. Das Pub ist natürlich der zentrale Treffpunkt des Ortes und der Pubbesitzer ist der Inbegriff eines gutmütigen Menschen. Btw erinnerte er mich stark an Luke aus der TV-Serie Gilmore Girls, einfach in irisch, mit einer Baskenmütze aus Tweed und Cordhosen. Und natürlich hat dieses Dorf auch einen eigenen Druiden, der energetische Fussabdrücke wahrnimmt und mit Feuerwesen kommuniziert. Nicht zu vergessen die misstrauische Nachbarin, die das ganze Geschehen hinter den Gardinen ihres Wohnzimmers beobachtet.
So weit, so gut. Über all das könnte ich ja noch hinweg sehen, wenn wenigstens die Handlung einigermassen etwas hergeben würde, aber weit gefehlt. Ich habe also ganz lange nach diesem Krimi gesucht und ihn leider nicht so richtig gefunden. Für mich ist das ganze eher ein Landhausroman mit Krimielementen. Und auch die Katze, die im Untertitel so angepriesen wird, ist nur Statist in der Geschichte selbst.
Zu allem Übel ist dann auch die Auflösung so vorhersehbar, wie an den Haaren herbeigezogen. Aus Mangel an wirklichen Verdächtigen hat der Leser ziemlich schnell zwei Personen im Visier, die für die „Morde“ in Frage kommen, was an und für sich ja nicht schlimm wäre, wenn die Autorin eine plausible Erklärung für das Warum geben könnte. Aber auch da wurde ich enttäuscht, denn das Warum war einfach nur haarsträubend und für mich als Leser absolut unbefriedigend.
Und als wäre dies alles nicht genug, strotzt dieser Roman vor Rechtschreibfehlern, Wortverdrehern und es gingen gar Worte vergessen oder wurden doppelt aufgeführt. Ernsthaft? Ich meine, ich bin auch nicht der Hirsch in Sachen Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung und es schleicht sich hier bestimmt auch der ein oder andere Fehler ein. Aber meine Texte werden auch nicht von einem Lektorat Korrektur gelesen. Ich hoffe also ganz schwer, dass der Verlag hier seine Arbeit noch macht und die definitive Ausgabe dann ohne Fehler daher kommt.

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Lese_gernes avatar

Rezension zu "Mord im Cottage" von Anna Bednorz

Mord im Cottage - ein etwas anderer Krimi
Lese_gernevor einem Jahr

Aoife ist Schriftstellerin mit Leib und Seele. Nachdem ihr Freund Andrew sich von ihr getrennt hat leidet Aoife an einer Schreibblockade. Ihr Verleger Laurie, mit dem sie auch befreundet ist, findet Aoife benötigt eine Auszeit um wieder ihren gewohnten Schreibfluss zu erlangen. So zieht Aoife mit ihren Kater Dr. Jingles in das kleine irische Dörfchen Ard Carrai. Doch zur erhofften Ruhe kommt sie nicht. Plötzlich liegt ein Exemplar ihres Bestsellerromans zerstört ihn ihrem Garten. Auch weitere Bücher folgen und müssen einem gewaltätigen Mord „sterben“. Zerstückelt, erhängt, ertränkt und schlimmer noch verbrannt werden sie auch. Von der Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner ist Aoife ganz begeistert und hätte nicht mit so viel Anteilnahme gerechnet. Und dann gibt es ja noch den Pubbesitzer Tom, der Aoife gerne zur Seite steht.

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„Mord im Cottage“ ist eine andere Art von Krimi. Diesesmal sind die Opfer keine Menschen sondern Bücher, für die sich der Täter sehr unangenehme Art und Weisen „zu sterben“ ausdenkt. Aoife ist schockiert. Wer möchte ihr einen Denkzettel verpassen und warum werden gerade ihre Bücher zerstört? Wer weiß, dass sie Schriftstellerin ist? Schließlich schreibt sie ihre Bücher unter einem Pseudonym und hält sich in der Öffentlichkeit bedeckt. Was für einen Hass ihr gegenüber muss diese Person hegen? Das erscheint alles nicht logisch. Auch wenn das Buch kein typischer Krimi ist hat es trotzdem Spaß gemacht den Täter zusammen mit Aoife, ihrer Nachbarin Petula und Tom auf die Schliche zu kommen. Auch wird im Buch die Dorfgemeinschaft angesprochen, denn jeder möchte Aoife sofort behilflich sein. Oder auch, dass manche Dorfbewohner Schrulligkeiten und Eigenarten an den Tag legen wie z. B. Ed, der der Meinung ist ein Druide zu sein und sofort negative Energien spüren kann. Der Kater Dr. Jingles lockert die angespannte Situation der Büchermorde wieder auf. Ganz Kater lässt er es sich in dem Küstendörfchen sehr gut gehen. Wer ein leichte und witzige Sommerlektüre sucht und keinen blutstrotzenden hochspannenden Krimi sucht ist bei „Mord im Cottage“ gut aufgehoben.

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Anna Bednorz wurde am 01. Januar 1982 in Deutschland geboren.

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