Mord im Cottage

von Anna Bednorz 
3,5 Sterne bei53 Bewertungen
Mord im Cottage
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Positiv (32):
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Ein Krimi anderer Art

Kritisch (7):
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Kein Krimifeeling-und wo ist eigentlich die Katze?

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Inhaltsangabe zu "Mord im Cottage"

Ein Irisches Dorf auf der Suche nach einem Bücher-MörderEigentlich ist Aoife eine typische Großstadtfrau und kann mit dem Landleben wenig anfangen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund hat die erfolgreiche Schriftstellerin eine Schreibblockade. Auf Anraten ihres Verlegers zieht sie sich mit ihrem Kater Dr. Jingles in ein Cottage in das kleine irische Dorf Ard Carraig zurück. Doch die erhoffte Ruhe bleibt aus, denn schon am nächsten Tag findet Aoife ein zerstörtes Exemplar eines ihrer Romane im Garten. Als weitere Bücher folgen, ist klar, dass jemand die Schriftstellerin bedroht. Doch wer könnte das sein? Zum Glück findet die Autorin bei den Dorfbewohnern unerwartete Unterstützung. Gemeinsam mit dem örtlichen Pubbesitzer Tom versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958199026
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Midnight
Erscheinungsdatum:10.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Livricieuxs avatar
    Livricieuxvor einem Jahr
    Eine Enttäuschung auf ganzer Linie

    »Mir war natürlich bewusst, dass ich unter einer schrecklich kitschigen Anwandlung von Verliebtheit litt. Ich kannte die Symptome. Die Heftigkeit überraschte mich ein wenig, aber ändern konnte und wollte ich nichts daran.« (S. 253)

    Kurz zum Inhalt

    Eigentlich ist Aoife eine typische Großstadtfrau und kann mit dem Landleben wenig anfangen. Doch nach der Trennung von ihrem langjährigen Freund hat die erfolgreiche Schriftstellerin eine Schreibblockade. Auf Anraten ihres Verlegers zieht sie sich mit ihrem Kater Dr. Jingles in ein Cottage in das kleine irische Dorf Ard Carraig zurück. Doch die erhoffte Ruhe bleibt aus, denn schon am nächsten Tag findet Aoife ein zerstörtes Exemplar eines ihrer Romane im Garten. Als weitere Bücher folgen, ist klar, dass jemand die Schriftstellerin bedroht. Doch wer könnte das sein? Aoife schreibt unter einem Pseudonym, und ihre Identität ist niemandem bekannt. Zum Glück findet die Autorin bei den Dorfbewohnern unerwartete Unterstützung. Gemeinsam mit dem örtlichen Pubbesitzer Tom versucht sie, dem Täter auf die Spur zu kommen. (Quelle: Ullstein)

    Meine Meinung

    Als ich dieses Buch auf der Plattform vorablesen gewonnen hatte, habe ich mich als bekennender Irland- und Katzenfan natürlich riesig gefreut. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an die Geschichte, zwar nicht unbedingt dahingehend, dass sie besonders originell oder tiefgreifend sein würde, aber dennoch, dass ich mich ein bisschen nach Irland träumen konnte. Leider wurde grad gar keine dieser Erwartungen erfüllt und das Buch war eine Enttäuschung auf ganzer Linie.

    Ich hoffe schwer, dass dieser Beitrag nicht allzu bösartig wird, aber leider konnte ich bis auf die Tatsache, dass anstatt Menschen Bücher ermordet werden, nichts Originelles an dieser Geschichte entdecken. Denn sowohl in ihren Orts- und Personenbeschreibungen, wie auch in Sachen Humor oder Spannungsaufbau wandelt die Autorin auf ziemlich abgelutschten Pfaden.
    Ard Carraig und seine Bewohner triefen nur so vor Klischees (obwohl ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass viele dieser Klischees absolut zutreffend sind), idyllische Cottages reihen sich aneinander und in Tweed und Grün gekleidete Menschen begegnen einem auf der Strasse. Alle sind freundlich, neugierig und immer für einen Schwatz zu haben. Das Pub ist natürlich der zentrale Treffpunkt des Ortes und der Pubbesitzer ist der Inbegriff eines gutmütigen Menschen. Btw erinnerte er mich stark an Luke aus der TV-Serie Gilmore Girls, einfach in irisch, mit einer Baskenmütze aus Tweed und Cordhosen. Und natürlich hat dieses Dorf auch einen eigenen Druiden, der energetische Fussabdrücke wahrnimmt und mit Feuerwesen kommuniziert. Nicht zu vergessen die misstrauische Nachbarin, die das ganze Geschehen hinter den Gardinen ihres Wohnzimmers beobachtet.
    So weit, so gut. Über all das könnte ich ja noch hinweg sehen, wenn wenigstens die Handlung einigermassen etwas hergeben würde, aber weit gefehlt. Ich habe also ganz lange nach diesem Krimi gesucht und ihn leider nicht so richtig gefunden. Für mich ist das ganze eher ein Landhausroman mit Krimielementen. Und auch die Katze, die im Untertitel so angepriesen wird, ist nur Statist in der Geschichte selbst.
    Zu allem Übel ist dann auch die Auflösung so vorhersehbar, wie an den Haaren herbeigezogen. Aus Mangel an wirklichen Verdächtigen hat der Leser ziemlich schnell zwei Personen im Visier, die für die „Morde“ in Frage kommen, was an und für sich ja nicht schlimm wäre, wenn die Autorin eine plausible Erklärung für das Warum geben könnte. Aber auch da wurde ich enttäuscht, denn das Warum war einfach nur haarsträubend und für mich als Leser absolut unbefriedigend.
    Und als wäre dies alles nicht genug, strotzt dieser Roman vor Rechtschreibfehlern, Wortverdrehern und es gingen gar Worte vergessen oder wurden doppelt aufgeführt. Ernsthaft? Ich meine, ich bin auch nicht der Hirsch in Sachen Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung und es schleicht sich hier bestimmt auch der ein oder andere Fehler ein. Aber meine Texte werden auch nicht von einem Lektorat Korrektur gelesen. Ich hoffe also ganz schwer, dass der Verlag hier seine Arbeit noch macht und die definitive Ausgabe dann ohne Fehler daher kommt.

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor einem Jahr
    Mord im Cottage - ein etwas anderer Krimi

    Aoife ist Schriftstellerin mit Leib und Seele. Nachdem ihr Freund Andrew sich von ihr getrennt hat leidet Aoife an einer Schreibblockade. Ihr Verleger Laurie, mit dem sie auch befreundet ist, findet Aoife benötigt eine Auszeit um wieder ihren gewohnten Schreibfluss zu erlangen. So zieht Aoife mit ihren Kater Dr. Jingles in das kleine irische Dörfchen Ard Carrai. Doch zur erhofften Ruhe kommt sie nicht. Plötzlich liegt ein Exemplar ihres Bestsellerromans zerstört ihn ihrem Garten. Auch weitere Bücher folgen und müssen einem gewaltätigen Mord „sterben“. Zerstückelt, erhängt, ertränkt und schlimmer noch verbrannt werden sie auch. Von der Hilfsbereitschaft der Dorfbewohner ist Aoife ganz begeistert und hätte nicht mit so viel Anteilnahme gerechnet. Und dann gibt es ja noch den Pubbesitzer Tom, der Aoife gerne zur Seite steht.

    *********************************************

    „Mord im Cottage“ ist eine andere Art von Krimi. Diesesmal sind die Opfer keine Menschen sondern Bücher, für die sich der Täter sehr unangenehme Art und Weisen „zu sterben“ ausdenkt. Aoife ist schockiert. Wer möchte ihr einen Denkzettel verpassen und warum werden gerade ihre Bücher zerstört? Wer weiß, dass sie Schriftstellerin ist? Schließlich schreibt sie ihre Bücher unter einem Pseudonym und hält sich in der Öffentlichkeit bedeckt. Was für einen Hass ihr gegenüber muss diese Person hegen? Das erscheint alles nicht logisch. Auch wenn das Buch kein typischer Krimi ist hat es trotzdem Spaß gemacht den Täter zusammen mit Aoife, ihrer Nachbarin Petula und Tom auf die Schliche zu kommen. Auch wird im Buch die Dorfgemeinschaft angesprochen, denn jeder möchte Aoife sofort behilflich sein. Oder auch, dass manche Dorfbewohner Schrulligkeiten und Eigenarten an den Tag legen wie z. B. Ed, der der Meinung ist ein Druide zu sein und sofort negative Energien spüren kann. Der Kater Dr. Jingles lockert die angespannte Situation der Büchermorde wieder auf. Ganz Kater lässt er es sich in dem Küstendörfchen sehr gut gehen. Wer ein leichte und witzige Sommerlektüre sucht und keinen blutstrotzenden hochspannenden Krimi sucht ist bei „Mord im Cottage“ gut aufgehoben.

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    natti_ Lesemauss avatar
    natti_ Lesemausvor einem Jahr
    Mord im Cottage

    Unsere Hauptfigur-Aoife. ist eine berühmte Schiftstellerin. Sie schreibt unter einem Pseudonym, da sie ihre Ruhe haben möchte und unerkannt bleiben will. Für ihren nächsten Roman schickt ihr Freund und Verleger sie in ein abgeschiedenes, Irisches Dorf, damit sie dort zur Ruhe kommt und zeit zum schreiben hat. Aiife, eine Stadtmaus, auf dem Land? Sie geht trotzdem. Kaum ist sie aber in dem kleinem Dorf angekommen, passieren komische Dinge. Ihre Bücher werden "ermordet". Immer wieder findet sie zerstörte Bücher von sich und als auch der Ppbesitzer Tom und die schrulige Nachbarin ihre Werke zerstört vorfinden, muss sie sich jemanden anvertrauen. Denn eigentlich kennt sie doch niemand. Wer macht soetwas und warum?

    Das Cover ist wirklich schön, auch wenn es nicht 100% zum Thema passt, aber das ist nicht ganz so wichtig, finde ich, denn es gibt eine ungefähre Richtung an.
    Ich hatte das exemplar zum Vorablesen bekommen und leider waren etliche Rechtschreibfehler drinnen. Aber ich bekam später eine verbesserte Version des ganzen.
    Der Schreibstil ist flüssig und läßt sich gut lesen. Hin und wieder ist das ganze zwar etwas langatmig und es passiert nicht besonders viel, aber die Geschichte bleibt trotzdem spannend und interessant.

    Auch ist es für mich weit weg von einem richtigen Krimi und die Katze, die als Untertitel erwähnt wird, spielt hier keine allzu große Rolle.
    Die beschreibung von Land und Leute ist der Autorin wirklich gut gelungen. Ich sehe Tom- den Pupbestizer direkt vor mir, auch den schrulligen Druiden mit seinem Haus am Strand. Die kleinen Straßen, Häuser und das Land. Ich kann mir alles bildlich sehr gut vorstellen.

    Ab einen gewissen Punkt fing ich auch mitzurätzeln, schnell hatte ich einen Verdacht, der sich am Ende auch für richtig rausstellte. Je näher ich dem Ende kam, desto spannender war das ganze für mich.

    Auch wenn zwischendurch nicht viel passiert, dieses Buch ist für mich 5 Sterne wert.



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    Bluesky_13s avatar
    Bluesky_13vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Aoife soll neue Lust am schreiben bekommen und auch die Lust berühmt zu sein. Sie lebt aber ganz gut anonym und will dies auch nicht ändern
    Wie oft muss Lady Huntington denn noch sterben?

    Dieses Werk geht mit sehr viel Humor los und der Sarkasmus den wir hier zusätzlich vorfinden, lässt sich nicht übersehen.

    Aoife muss raus aufs Land, entscheidet ihr Verleger, um wieder zu sich selbst

    zu finden. Ruhe haben vor all dem Stress, das sie wieder schreiben kann. Doch dann wird in der ländlichen Idylle ausgerechnet Lady Huntington brutal ermordet. Hier handelt es sich um den 5ten Band von ihrer Buchserie. Sie drückt es als Buchmord aus, als sie das verbrannte Buch findet.


    Die Autorin hat hier eine ganz bestimmte Art von Humor eingebracht, aber trotz allem die Ernsthaftigkeit nie aus den Augen verloren.

    Eine Schriftstellerin, die gestalkt wird und auch noch eine Schreibblockade hat, kommt in ein sehr idyllisches Dorf in Irland. Trotz anfänglicher Skepsis fühlt sie sich bald wohl und da hat auch Tom, der Pubbesitzer, seinen Anteil dazu beigetragen.


    Man sieht hier sehr deutlich, das eine Dorfgemeinschaft zusammenhält und ein neues Mitglied erst mal misstrauisch beäugt. Das ist überall so und manchmal lässt es die eingefleischte Dorfgemeinschaft auch nicht zu, das man aufgenommen wird.

    Hier in dieser Gemeinschaft hilft das Pub und auch das Ale von Tom.

    Auch wenn man meinst, das ein Dorfleben langweilig ist, so sieht man hier doch wieder sehr deutlich, das so ein Dorfleben auch etwas aufregendes haben kann.


    Dieses Buch ist als Krimi angekündigt, was man mit viel gutem Willen so durchgehen lassen kann. Die Dorfgemeinschaft sucht nach einem Täter, der aber allerdings nur Bücher ermordet. Was allerdings zu weit geht, ist, das dieser Täter auch in die Häuser einbricht. Es ist halt ein Krimi, mit viel Humor und kein so brutaler, in dem an jeder Ecke Blut fließt.


    Ich kann hier leider nur 4 Sterne vergeben, das liegt aber nicht an der Handlung, sondern an den Rechtschreibfehlern. Die sind leider stellenweise so gravierend, das man den Satz zweimal lesen muss und das bremst das Lesevergnügen doch etwas. Mal fehlt ein Buchstabe oder es ist einer zu viel, oder es fehlt ein ganzes Wort, was an anderer Stelle dann auch doppelt vorhanden ist. Mal ist in Satz so verfasst, das er zweierlei Ansätze hat und das alles zusammengefasst ist doch sehr schade. Dafür und nur dafür ziehe ich den einen Stern ab.


    Sonst ist das Werk auf jeden Fall empfehlenswert, denn die Geschichte ist interessant und auch amüsant. Dies ist mal ein Krimi der ganz anderen Art und für einen Urlaub und zur Entspannung auf jeden Fall geeignet.

    Diesen Krimi kann wirklich jeder lesen, der er ist keinesfalls blutrünstig. Spannung ist dennoch vorhanden, durch die Dinge die hier geschehen.

    Die Autorin hat hier wirklich ein meisterliches Werk geschaffen und es macht auf jeden Fall Spaß, es zu lesen. 

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    R
    ronina61vor einem Jahr
    ein hübscher Krimi

    Das hübsche Cover paßt zu dem hübschen Roman. Die spießige Landschaftsdarstellung des sauberen Dorfes, wo sich alle um jeden kümmern, läßt einen teilhaben und die Sonnenstrahlen spüren. Die Spannung des Buches wird fein aufgebaut und gut gehalten. Die Protagonistin, Schriftstellerin  Aoife Sullivan, die sich undercover erholen will und ihre Bestseller in anderer Umgebung als Dublin schreiben will, ist sympathisch und die dörflichen Mitfiguren sind klar erkennbar. Eine leise Liebesgeschichte ist auch noch enthalten. Umso besser ist das unerwartet gute Ende. Den Täter hat man erst gegen Ende der Geschichte auf dem Plan. Es ist ein spannender Kriminalroman ohne Tote. Der ist Schreibstil gut lesbar.

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    coala_bookss avatar
    coala_booksvor einem Jahr
    Wohlfühlkrimi mit spannender Handlung und einem Schuss Liebe

    Ein tolles von Pflanzen umranktes Reethaus, für viele die Ausgeburt von Romantik und Gemütlichkeit, ist für Aoife Kitsch pur und zieht viel zu viel Ungeziefer an. Als typisches Stadtpflänzchen sieht sie natürlich all ihre Vorurteile vom Landleben bestätigt, als sie von Dublin in ein verschlafenes Dörfchen in Irland zieht. Langeweile und Anonymität? Nicht wirklich! Das merkt sie schnell, wenn die Einwohner viel offener, zugänglicher und neugieriger sind, als angenommen. Als jedoch unerklärliche “Morde” an ihren Büchern passieren, wird Aoife nervös, denn eigentlich weiß niemand, dass sie die Autorin dieser Werke ist. Wurde sie entdeckt und was bezweckt der “Mörder”?


    “Mord im Cottage” ist mal ein etwas anderer Krimi, der nicht durch blutige Details und Schockermomente zu überzeugen versucht. Die Handlung ist durchaus spannend, wenn es den geliebten Büchern an den Kragen geht. Dazu bietet das Buch eine wirklich schöne dezente Liebesgeschichte, welche die Krimihandlung schön ergänzt, ihr aber nicht die Show stiehlt. Der Fall ist von Anfang an nicht wirklich klar und Erkenntnisse und Wendungen halten die Spannung aufrecht. Die Charaktere sind durchweg sympathisch und einzigartig und können während der Geschichte begeistern und auch zum Schmunzeln bewegen. Leider kommt Mr. Jingles, die Katze von Aoife etwas kurz in diesem “Krimi mit Katze”, hier hatte ich mir etwas anderes vorgestellt mit diesem Untertitel.


    Im Ganzen besticht der Krimi durch eine wirklich schöne Wohlfühlatmosphäre, und sollte vor allem für Literaturfans ein Genuss sein. Fans etwas raubeiniger Krimis kommen hier wahrscheinlich nicht auf ihre Kosten, alle anderen werden einfach gut unterhalten und hoffentlich von der schönen Atmosphäre des Buches gefangen genommen.

    Danke an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars über Netgalley.de.

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    claudi-1963s avatar
    claudi-1963vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi ohne Mord, dem ein wenig die Spannung fehlte, trotz den den überaus guten Ansätzen.
    Der unbekannte Büchermörder in Ard Carraig

    "Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen." (Heinrich Heine)
    Verleger und langjähriger Freund Laurie hat für die unter einer Schreibblockade leidende Mirinda Towney ein Cottage in Ard Carraig besorgt. Bestsellerautorin Miranda, hat sich nach einigen Jahren Beziehung von ihrem Freund Andrew getrennt. Nun nimmt sie sich eine Auszeit und verlässt Dublin um einige Wochen in dem kleinen Cottage ihren nächsten Roman zuschreiben. Damit ihre Anonymität nicht auffällt, lebt sie hier unter ihrem eigentlichen Namen Aoife Sullivan. Zusammen mit Kater Dr. Jingles gewöhnt sie sich so langsam an das einsame Dorfleben, doch da geschehen in ihrem Garten ungewöhnliche Buchmorde und jedes Mal ist es ihr letzter Band der Lady Huntington Reihe. Pubbesitzer Tom, mit dem sich Aoife angefreundet hat, will ihr helfen den Täter zu finden. Auch Nachbarin Petula, die sie am Anfang gar nicht ausstehen konnte, wird immer mehr zur Hilfe bei der Tätersuche. Aber wer sollte es den in dem kleinen Ort ausgerechnet auf Aoife und ihre Bücher abgesehen haben? Tom kommt dem Rätsel immer mehr auf die Spur, nach dem er in Aoifes Büchern liest.

    Meine Meinung:
    Anna Bednorz hat hier in ihrem Debütroman einen Krimi ganz ohne Mord geschrieben, lediglich Bücher werden in dieser Geschichte zerstört. Trotzdem ist es eine lockere, nette und gut geschriebene Geschichte, der vielleicht noch eine Note mehr Spannung gutgetan hätte. Das Cover mit dem Cottage und der Katze auf dem Dach gelungen und passt zum Inhalt. Der Schreibstil ist sehr gut, allerdings kam mir der Kater Dr. Jingles ein wenig zu kurz vor, dafür das man ihn extra im Untertitel erwähnte. Ich hätte gedacht das der Kater mehr in das Buch und die Jagd nach dem Täter miteinbezogen wird. Richtige Krimifans allerdings, ist dieses Buch an Spannung sicher zu harmlos, da diese Geschichte ohne Mord und Blutvergießen auskommt. Für guten Unterhaltungswert sorgte es trotzdem, da die Suche nach dem Buchmörder bis zum Schluss spannend bleibt. Für mich hat die Autorin durchaus Potenzial um weitere Bücher zu schreiben. Allerdings würde ich ihr raten für den nächsten Krimi, einen höheren Spannungsbogen zu verwenden, damit die Krimileser nicht wieder enttäuscht sind. Von mir 4 von 5 Sterne für diese Geschichte.

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    A
    angelj222012vor einem Jahr
    Mord im Cottage

    Mord im Cottage beschreibt die seltsamen Ereignisse in einem kleinen englischen Dorf. Die Zusammenhaltende Dorfgemeinschaft ist schon einschüchternd, vor allem, wenn die Autorin Aoife aus der Großstadt für eine Auszeit aufs Land zieht. Augenscheinlich wird sie freundlich aufgenommen, doch was dann hinter den Kulissen passiert wird immer unheimlicher. Der Schreibstil lässt sich sehr leicht lesen und ist mir Witz und Finesse unterlegt. Dazu kommen noch die wirklich originellen Characktere, die dem Dorfidyll den letzten Schliff geben. Letzten Endes war das Buch sehr unterhaltsam und ist für den Sommerurlaub durch den Umfang und die Schwere der Handlung gut geeignet. Das Spiel mit den Erwartungen der Leser sollte besonders hervorgehoben werden.

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    92liberos avatar
    92liberovor einem Jahr
    Irischer Krimi

    Cover:

    Das Cover zeigt eine bezaubernde Landschaft mit Cottage - genau so wie ich es mir vorstelle, alles schön bunt. Der Buchtitel ist rot gestaltet & passt gut zu „Mord“. Insgesamt harmonieren Cover, Titel & Inhalt schön miteinander. außer das mit der Katze - siehe unten.


    Inhalt und eigene Meinung:

    Das  Cover trifft den Inhalt sehr gut und die Geschichte ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe - nämlich gemütlich, passende Wetterverhältnisse und Landschaft und schön geschrieben. In diesem Krimi wird gemordet - allerdings keine Menschen sondern Bücher!
    Diese Idee finde ich mal abwechslungsreich und mal was anderes.
    Ein kleiner Dorf, ein Cottage, ein Täter - die Geschichte war angenehm zu lesen, mit etwas Spannung geschrieben und toll beschriebene Charakteren.
    Ebooks lese ich eher seltener, aber wenn mir die Beschreibung schon so gut gefällt - lese ich auch mal am Bildschirm :-)
    „Ein Krimi mit Katze“ - so lautet der Untertitel der mehr Katze/Kater erwarten lässt, als im Inhalt wiedergegeben wird.
    Sonst sehr gelungen - hat mir sehr gefallen!

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    B
    buchernarrvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut geeignet für den Sommer aber ohne das gewisse Etwas
    Gut geeignet für den Sommer aber ohne das gewisse Etwas

    Wer hier einen atemberaubenden, spannungsbeladenen Krimi sucht, ist fehlt am Platz. Der Begriff Krimi ist etwas weit hergeholt, es passieren weder blutüberströmte Morde noch hat hier ein Seriemörder sein Spiel. Einzig und allein geht es hier um eine Stadtliebhaberin und Autorin Namens Aoife, die nach der Trennung ihres Freundes in einer Schreibblokade gerät und Αusweg sucht. Ihr Verleger rät ihr in ein Cottage zu ziehen und so findet sie sich in ein irisches Dorf Namens Ard Carraig zusammen mit ihrem Kater Dr. Jingles wieder. 
    Doch gleich am nächsten Tag findet sie eines ihrer Bücher zerstört im Garten. Als darauf noch weitere folgen, ist ihr klar dass es jemand auf sie abgesehen hat. Bei der Suche nach dem Täter hilft ihr die Dorfgemeinschaft und vor allem der Barbesitzer Tom. 
    Alles in allem handlt es sich hier um eine angenehme Lektüre, die keine grosse Anstrengung erwartet, gut geeignet für den Sommer aber ohne das gewisse Etwas. Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt.

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