Anna Bell Don't Tell the Boss

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Inhaltsangabe zu „Don't Tell the Boss“ von Anna Bell

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  • Chick-Lit für Hochzeitsjunkies

    Don't Tell the Boss

    WildRose

    20. February 2016 um 21:50

    "Don't tell the Boss" von Anna Bell enthält alle typischen Zutaten eines Romans des Chick-Lit-Genres: eine schusselige, aber herzensgute Heldin, die das ein oder andere Geheimnis vor ihren Liebsten hat, einen geduldigen, wennglich von den verrückten Einfällen seiner Partnerin gelegentlich leicht genervten Ehemann und eine ordentliche Prise Chaos. In "Don't tell the Boss" kommen vor allem Hochzeitsverrückte voll auf ihre Kosten, denn die Protagonistin Penny Robinson hat seit ihrer eigenen Hochzeit eine große Schwäche für alles, was auch nur annähernd mit Brautkleidern oder Liebesschwüren zu tun hat. Eigentlich arbeitet Penny in der Personalabteilung eines multinationalen Konzerns und sollte sich darauf konzentrieren, ihren neuen Boss zu beeindrucken, um eine tolle Beförderung zu bekommen. Doch Penny ist leicht abgelenkt, denn sie führt auch einen Hochzeitsblogs mit Ratschlägen für all jene Frauen, die sich eine wunderschöne Hochzeitsfeier wünschen, zur Ausrichtung derselben aber nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Außerdem hat Penny gerade erst bei der Organisation einer Hochzeit mitgeholfen, schafft es aber einfach nicht abzulehnen, als eine gewisse Henri sie um Hilfe bei der Ausrichtung ihrer eigenen Hochzeitsfeier bittet. Dumm nur, dass sich bald schon herausstellt, dass es sich bei Henris Ehemann Nick um einen Mann aus Pennys Vergangenheit handelt - genauer gesagt um ein Mitglied der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Spielsucht, der Penny angehört, weil sie, um sich den Traum von der perfekten Hochzeit verwirklichen zu können, früher Spielschulden gemacht hatte. Diese Selbsthilfegruppe zählt ebenfalls auf Penny, denn sie fungiert als eine Art Mentorin für den spielsüchtigen Teenager Beth, ein verschlossenes Mädchen, das Penny nicht so recht an sich heranlassen möchte. Das Buch liest sich sehr leicht und flüssig, man muss der Lektüre nicht immer seine volle Aufmerksamkeit widmen, um mit der Handlung mitzukommen. Die einzelnen Handlungsstränge werden sehr gut miteinander verknüpft, sodass man sich als Leser durchaus fragt, wie Penny es je schaffen soll, aus dem Schlamassel rund um hysterische Bräute, unzufriedenen Ehemännern und strengen Vorgesetzten heil rauszukommen. "Don't Tell the Boss" ist im Grunde genommen ein ganz typischer Chick-Lit-Roman, der alle Elemente enthält, die man sich von einem solchen Buch als Genrefan vermutlich erhofft. Meiner Ansicht nach ist das Buch ganz gut gelungen, kommt aber nicht an die Romane von Sophie Kinsella heran, die vor allem mit Becky Bloomwood, Protagonistin der "Shopaholic"-Reihe, eine echte Kultfigur geschaffen hat. Zudem sollte man keine Abneigung gegen Hochzeiten haben, denn darauf legt Anna Bell in ihrem Roman eindeutig ihren Schwerpunkt. Meiner Meinung nach hätten etwas mehr Witz, Biss und Skurrilität dem Buch nicht geschadet.

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