Anna Carey Eve

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Inhaltsangabe zu „Eve“ von Anna Carey

The year is 2032, sixteen years after a deadly virus - and the vaccine intended to protect against it - wiped-out most of the earths population. Wildlife has grown over once recognizable landmarks, and the New America is ruled by a controlling King who will stop at nothing to rebuild the nation.§Eighteen-year-old Eve has grown up isolated from boys, and has been taught to fear them. It isnt until the night before the graduation from her all-girls school that she discovers what really happens to new graduates. To avoid the horrifying fate that awaits her, Eve flees the only home shes ever known. She sets of on a long, treacherous journey, searching for a place she can survive. Along the way she encounters Caleb, a rough, rebellious boy living in the wild. Eve knows she shouldnt trust him, but he slowly wins her confidence... and her heart. He promises to protect her, but when soldiers begin hunting them, Eve must choose between true love and her life.

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  • Rezension zu "Eve" von Anna Carey

    Eve
    Lilabella

    Lilabella

    09. January 2012 um 00:36

    zum Cover: Es ist wunderschön. Eigentlich dachte ich immer, dass mich eher der Klappentext eines Buches anspricht, aber anscheinend spielt beides eine große Rolle für mich. Die Schrift ist mir direkt ins Auge gestochen und auch die Gestaltung und Farbgebung fand ich sehr passend für einen distopischen Roman (von denen ich im Moment nicht genug bekommen kann). Als ich dann das Buch dann auch endlich mal in der Hand hielt habe ich verzückt festgestellt, dass es auch dieses leichten Metall-Touch hat wenn man es ins Licht hält – anscheinend gerade in der Mode und ziemlich ansehnlich! * Der Inhalt an sich hat mich aber dann nicht so umgehauen… das fängt schon damit an, dass ich Eve nicht wirklich leiden kann. Ich sehe sie über die komplette erste Hälfte als ein verwöhntes Gör an, dass ihre Freunde ständig im Stich lässt und nur an sich selbst denken kann ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer Menschen oder die Konsequenzen ihres Handelns. Und wenn man dann einmal denkt, dass sie sich ein wenig mausert und aus ihrem „Heile-Welt-Stupor“ erwacht, leistet sie sich wieder irgendeine unüberlegte Aktion und verfällt zurück ins alte Schema. Ich hatte die Hoffnung, dass dieser Rückfall zumindest am Ende nicht der Fall ist, wurde aber leider enttäuscht. Wenigstens hat sie sich durch die Handlung ein bisschen weiterentwickelt, und da dieses Buch ja der Start einer Trilogie ist, habe ich noch Hoffnung für sie. * Die anderen Figuren fand ich da weitaus ansprechender, auch wenn sie alle mehr oder weniger dem „Klischee-Brunnen“ entsprungen waren: Die zwei peppigen Freundinnen aus der Schule, das taffe Mädchen mit dem dennoch weichen Herz, ein verärgerter Mitstreiter, der falsch kalkuliert und natürlich der sich aufopfernde Super-Freund. Die Entwicklung der Beziehungen fand ich hingegen schon wieder zu rasch. Die Freundschaft zwischen Arden und Eve könnte ich ja noch verstehen, auch wenn sie sich in der Schule nicht gemocht haben, aber das mit Caleb… wenn man schon das Thema auffasst, dass die Mädchen vor den Jungen gewarnt werden und dazu erzogen werden, sie zu fürchten, dann sollte man das meiner Meinung mit der Liebe etwas langsamer angehen lassen. Natürlich ist da auch noch die Tatsache, dass man sich in einer zerfallen Welt befindet und von irgendwelchen Soldaten gejagt wird – normalerweise schweißt einen das ja enorm zusammen – aber irgendwie habe ich davon auch nicht so wirklich viel mitbekommen, zumindest nicht in der Zeit, in der sie sich „Underground“ befindet. * An dieser Stelle hatte ich auch die ganze Zeit J.M.Barries „Peter Pan“ vor Augen. Eve (alias Wendy Darling) findet die verlorenen Jungen, die zufälligerweise auch unter der Erde leben, sie sind völlig erstaunt, weil sie noch nie ein Mädchen gesehen haben, Eve fängt an, sie zu unterrichten (so wie Wendy den verlorenen Jungs Manieren beigebracht hat) und es kommt sogar die Frage: „Are you my mother?“ Déjà-vu! * Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der auseinanderfallenden Umgebung. Das gehört nunmal einfach zu einer Dystopia dazu und hier war es wirklich gut beschrieben: Ich konnte die zerfallenen Häuser und die Wüsten, die Straßen und die kaputten Autos sehen und habe mir vorgestellt, wie schwierig es sein würde, dadurch zu kommen. Auch die Phasen, in denen Eve mal nicht so absolut naiv war und ich ihre gefühle nachempfinden konnte waren sehr gut, manchmal war ich da sogar den Tränen nahe. Generell fand ich den Schreibstil ansprechend und flüssig, außerdem sehr leicht lesbar. Für Anfänger im Enlisch-Lesen also meiner Meinung nach kein großes Problem. * Alles in allem ein Buch, dessen Vor- und Nachteile sich gegenseitig ausstechen und es zu einer mittelmäßigen Lesefreude machen. Für Leute, die eine Romanze suchen ist das mit Sicherheit noch ein bisschen ansprechender. Aber trotz allem werde ich mir wohl das nächste Buch ebenfalls holen, da ich Dank dem extremen Cliffhanger am Ende natürlich wissen will, wie es weitergeht… Dauert wohl noch bis Mitte Juni, dann wird die Fortsetzung mit dem Titel „Once“ herauskommen – wieder mal mit wunderschönem Cover :)

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