Eve und Caleb - Wo Licht war

von Anna Carey 
3,8 Sterne bei335 Bewertungen
Eve und Caleb - Wo Licht war
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (227):
wallow-memories avatar

Ein gutes Buch,allerdings eher etwas für zwischendurch.

Kritisch (26):
Marcys avatar

Es hat mich einfach nicht mitreißen können, schade.

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Inhaltsangabe zu "Eve und Caleb - Wo Licht war"

Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst?

Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie.
Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen?
Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen. Wahre Freundschaft, Liebe und Freiheit sind es, wonach sich Eve und Caleb sehnen – doch im Neuen Amerika muss man um diese Rechte kämpfen. Anna Carey erschafft in ihrer ersten Jugendbuch-Trilogie eine fesselnde Dystopie für Mädchen ab 14 Jahren, bei der neben der Frage nach Grundrechten wie Freiheit und Selbstbestimmung auch viel Platz für Romantik bleibt. „Wo Licht war“ ist der erste Band der Eve & Caleb-Trilogie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785571033
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:16.01.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    buchfeemelanies avatar
    buchfeemelanievor 6 Monaten
    Ich liebe es !


    Das Coverbild gefällt mir gut.


    Mir gefällt sehr gut, wie eindringlich und ausführlich die Welt beschrieben wird, in der sie leben. Ich konnte mir das alles so gut vorstellen als wäre ich dabei! 


    Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Schon zu Beginn war ich geschockt über das, was die Mädchen erwartet.
    Die Flucht und die ersten Tage im Wald waren sehr spannend. 
    Eve gefällt mir sehr gut. Sie ist schlau und mutig. Ich hoffe für sie, dass sie ihre Freundinnen retten kann. 
    In Caleb habe ich mich sofort verliebt. Er ist ein toller Junge! 
    Wie die beiden miteinander umgehen hat mich oft zum lächeln gebracht. Die beiden sind einfach süß zusammen.
    Auch Arden hat mir gut gefallen mit ihrer rebellischen  Art, in der sie keine Freundschaften sucht.
    Auch die kleinen Jungs in dem Berg habe ich ins Herz geschlossen.


    So, jetzt kommt mein einziger Kritikpunkt: Die Zeit bei und mit dem Jungs war mir eindeutig zu lange! 


    Das offene Ende gefällt mir gut - und ich würde gerne sofort weiter lesen! 

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    vormis avatar
    vormivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Her mt Teil 2 :-)
    Eve und Caleb - Wo Licht war

    Wie überlebst du, wenn du vor allem fliehen musst, was du kennst?

    Seit ihre Mutter während der Großen Seuche vor 16 Jahren gestorben ist, lebt Eve in einem Mädcheninternat. Hier wird sie zu einem wertvollen Mitglied der neuen Gesellschaft ausgebildet – glaubt sie zumindest. Als Eve erkennt, wie sehr sie und die anderen Mädchen ausgebeutet werden sollen, flieht sie.
    Doch auf ein Überleben in der Wildnis und auf die Flucht vor den Soldaten des Neuen Amerikas ist Eve nicht vorbereitet. Unerwartet hilft ihr Caleb, ein junger Rebell. Kann Eve ihm trauen?

    Sie weiß, die Soldaten werden die Suche nicht aufgeben, und Caleb ist ihre einzige Möglichkeit zu überleben. Sie muss ihr Leben in die Hände eines Fremden legen. Wahre Freundschaft, Liebe und Freiheit sind es, wonach sich Eve und Caleb sehnen – doch im Neuen Amerika muss man um diese Rechte kämpfen. Anna Carey erschafft in ihrer ersten Jugendbuch-Trilogie eine fesselnde Dystopie für Mädchen ab 14 Jahren, bei der neben der Frage nach Grundrechten wie Freiheit und Selbstbestimmung auch viel Platz für Romantik bleibt. „Wo Licht war“ ist der erste Band der Eve & Caleb-Trilogie.
    Inhaltsangabe auf amazon


    Das ist echt ein gutes Beispiel, wie mir trotz großer Begeisterung für Teil 1, der 2. Teil komplett durch die Lappen gehen kann, obwohl er schon lange hier liegt.
    Denn ich habe den 1. Teil mittlerweile 2014 gelesen und es immer noch nicht geschafft, diese Trilogie fortzusetzen.
    Und das obwohl cih immer noch totel bgeistert bin, denn dieses Buch ist stark und durchgehend spannend geschrieben.
    Am besten nehme ich mir für 2018 endlich mal die 2 folgenden Teile vor, damit nicht weiter ständig andere wichtige Bücher dazwischen kommen...

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    Marcys avatar
    Marcyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Es hat mich einfach nicht mitreißen können, schade.
    Naja.....

    Irgendwie konnte das Buch mich nicht in seinen Bann ziehen. Am Anfang fand ich es noch recht gut und dann ging es Bergab. Ich habe es bis heute noch nicht fertig gelesen und ich glaube das wird auch nicht mehr passieren. Schade....

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    dielindawelts avatar
    dielindaweltvor einem Jahr
    Eine kleine Überraschung...

    ... war dieses Buch für mich. Ich hatte es schon vor über einem Jahr bei einem Großeinkauf von Gebrauchtbüchern mitgenommen. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht aber als ich dann später zu hause registriert habe das es eine Dystopie ist, hatte ich keine Lust auf etwas so "Düsteres".

    Düster ist es, ja. Und teils auch schockierend wenn man intensiver über einige Dinge nachdenkt. "Ach du schande..." kam mir innerlich mehrmals über die Lippen beim Lesen.

    Der Einstieg ist abrupt, ohne jegliche Einführung wird man in Eves Welt katapultiert und erfährt erst nach und nach wo sie ist, warum und wie ihr Leben verläuft.
    Die Autorin ist in der Lage, erschreckende Dinge so gut anzudeuten, dass man im Prinzip sehr genau weiß was passiert - ohne aber zu eindeutig ins Detail zu gehen und den Leser womöglich zu verschrecken. Immerhin ist es ja ein Jugendbuch.

    Ich habe die Geschichte als kurzweilig empfunden, ohne Stellen an denen ich gedachte hätte "Jetzt dürfte aber auch mal wieder etwas passieren.". Hierzu trägt sicher auch der präzise aber dennoch leicht träumerische Schreibstil der Autorin bei. Denn bei aller Tristess hat sie doch auch immer wieder den Mut Schönheit, Romantik und Emotion durchschimmern zu lassen.

    Ich habe mir Teil 2 und 3 der Trilogie direkt bestellt und warte gespannt darauf zu lesen wie die Geschichte um Eve und Caleb sich fortsetzt.

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    Pebbles132s avatar
    Pebbles132vor einem Jahr
    Nach 1/4 des Buches gut geschrieben

    Inhalt: Vor gut 10 Jahren ist eine Epidemie ausgebrochen und hat den größten Teil der Weltbevölkerung ausgelöscht. Eve ist jetzt 16 Jahre alt und eines der Kinder, die überlebt haben. Sie wohnt wie alle Mädchen in einem Mädcheninternat. Hinter den Mauern des Internates lauern gefahren: Wölfe, Bären und vor allem Männer, die Rebellen. Den Schülerinnen wird immer eingetrichtert, dass die Männer schlecht sind und die Frauen nur ausnutzen. Doch als Eve etwas schreckliches erfährt flieht sie und begegnet dem jungen Rebellen Caleb. Alles was sie bis jetzt gelernt hat wird in Frage gestellt.

    Meine Meinung:

    Ich finde die Idee, die in dem Buch steckt sehr spannend und habe mich auch auf das Buch gefreut, als ich es in den Händen hielt. Leider muss ich sagen, dass mir die ersten hundert Seiten des Buches gar nicht gefallen haben.

    Eve ist währenddessen noch im Internat oder befindet sich gerade auf der Flucht. Sie ist die Jahrgangsbeste und das merkt man ihr auch an den Gedanken an. Im Internat hat sie nie etwas anderes gemacht als gelernt und sie ist daher total auf das System des Internats fixiert. Ihrer Meinung nach kann nur das richtig sein was die Lehrerinnen sagten.

    Ich komme in diesem Teil des Buches einfach nicht mit ihrem Charakter klar. Sie ist ein ziemlicher Angsthase und stellt nie etwas in Frage. Ihre Gedanken sind nie auch nur in einer bestimmten Art ungerecht und sie ist scheinbar zu fast jedem nett. Mit sowelchen “Langweilerinnen” als Protagonistin komme ich einfach nicht klar.

    Gott sei Dank ändert sich ihr Charakter während ihres Aufenthaltes in der Wildnis aber noch und ab da mag ich sie eigentlich ganz gerne.

    Was mir außerdem nicht gefallen hat ist, dass am Anfang einfach alles viel zu schnell passiert ist. Die Kapitel sind relativ kurz, was ich an sich nicht schlimm finde, dennoch ist der Inhalt der Kapitel auch dementsprechend gehalten. Es geht am Anfang einfach alles ein bisschen zu schnell von statten.

    Weiterhin kann ich aber nur positives über dieses Buch sagen. Nachdem man das erste Viertel des Buches geschafft hat, wird die Geschichte wirklich gut. Sie ist toll geschrieben und die Charaktere die vorkommen haben alle ihren ganz eigenen Charme, so dass man sie sowohl hassen als auch lieben kann.

    Am Ende des Buches war ich fest davon überzeugt, dass es gut aus geht, aber als ich das Ende gelesen habe, standen mir teilweise Tränen in den Augen. Es hat einfach eine unvorhersehbare Wandlung genommen und das ist etwas, was mir wirklich gut gefallen hat.

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    ChrischiDs avatar
    ChrischiDvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wenig naiv, die gute Eve... Ob sich das in den Folgebänden wohl gibt?
    Durchwachsener Auftakt

    Nachdem viele Menschen der Großen Seuche erlegen waren, wurden die Nicht-Infizierten gerettet, um eine neue Gesellschaft im Neuen Amerika zu begründen. So gelangte auch Eve in ein Mädcheninternat, auf welchem sie bestmöglich ausgebildet, aber auch vor den Gefahren außerhalb gewarnt wird. Doch plötzlich erkennt Eve, dass es sich bei all der Fürsorge um einen großen Schwindel handelt. Sie flieht bei Nacht und Nebel, als auch schon die Wildnis ihre Klauen nach ihr ausstreckt. Auf der Flucht vor den Soldaten, die sie zum König bringen wollen, lernt sie Caleb kennen und muss immer mehr feststellen, dass es im Internat mit der Wahrheit nicht allzu genau genommen wurde...

    Dass Eve eine gewisse Naivität an den Tag liegt ist bei genauerer Betrachtung ihrer Ausbildung vollkommen nachvollziehbar. Doch dass sich dies bis zum Ende des Geschehens nicht wandelt ist nicht unbedingt verständlich. Sie wirkt auf der einen Seite wie das nette Mädchen von nebenan, kann keiner Fliege was zuleide tun, auf der anderen Seite möchte sie allerdings Stärke und Zuversicht ausstrahlen. Ein wenig hinkt es hier bei der Umsetzung, denn trotz dessen, dass sie durchaus Mut beweist, nimmt man ihr nicht jegliches Agieren vollends ab.

    Nichtsdestotrotz hat Anna Carey eine dystopische Welt erschaffen, in der die Trilogie rund um Eve und Caleb angesiedelt ist, die gar nicht mal so weit in der Zukunft liegt. Und doch ist einiges vergessen oder von dem Mädchen, die jahrzehntelang abgeschirmt wurden, nie gekannt. Erschreckenderweise wird man in der ein oder anderen Passagen feststellen, dass diverse Szenarien durchaus vorstellbar sind, nicht unbedingt heute oder morgen, aber möglicherweise doch greifbarer als man es sich wünschen würde.

    „Wo Licht war“ bildet den Auftakt der Reihe und bringt dem Leser zunächst die Hauptprotagonisten und ihren steinigen Weg näher. Dieser ist nicht nur gespickt mit Hindernissen, doch überwiegen die ängstlichen Momente spürbar. Kaum dass ein Moment der Ruhe sich ankündigt und fast so etwas wie Frohsinn einkehrt, gibt es bereits die nächste Überraschung, die meistens einem Tiefschlag gleichkommt und alles bisher erreichte zunichte macht. Bis zum Schluss bleibt es ein einziges Hin und Her, der Ausgang ist mehr als ungewiss und auch Tempo- wie Spannungskurve können sich nicht recht entscheiden.

    Dennoch wird man neugierig gemacht auch den weiteren Verlauf, wie es mit Eve und Caleb weitergeht, ob es überhaupt einen gemeinsam Weg gibt und wie sich das Neue Amerika darstellt. Denn bisher hat man dahingehend augenscheinlich maximal an der Oberfläche gekratzt, die Idee bietet noch einiges an Potential, welches sich hoffentlich in den Folgebänden entfalten kann.

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    Lennys avatar
    Lennyvor 2 Jahren
    Eve und Caleb / Band 1 Anna Carey

    Völlige Begeisterung, wieder mal ein Buch, das mich komplett überrascht hat! So viele gute Ideen, durchgehende Spannung und ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet habe....ich mach mich nun auf die Suche nach Band 2, denn hier kann ich nicht stoppen!

    Eve lebt in einem Heim und ist Klassenbeste, sie freut sich auf die Ausbildung, die bald folgen soll, bis ihr eine Mitbewohnerin erzählt, dass keine Ausbildung kommen wird, sie sind nur da um Kinder zu gebären. Stimmt diese Aussage? Eve flüchtet aus dem Heim und macht eine schreckliche Entdeckung. Doch für Eve ist noch ein ganz anderer Weg geplant, von dem sie nichts ahnt!

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    B
    BieneMavor 3 Jahren
    Nette Dystopie mit kleinen Unebenheiten


    Das Buch war ein bisschen ein Auf-und-Ab, zumindest was meine Gefühlswelt betraf. Den Anfang fand ich total klasse, konnte mich komplett in das Buch fallen lassen und war von der neuen Idee fasziniert. Mit der Zeit habe ich ein paar kleine Makel entdeckt. Wobei, eigentlich nur einen - die Beziehung von Eve und Caleb ging mir definitiv zu schnell. Auf der einen Seite war sie noch völlig misstrauisch, fünf Seiten später ist sie richtig verliebt in den guten Jungen. 

    Das besserte sich allerdings mit der Zeit und obwohl das Buch mit seinen 304 Seiten recht dünn ist, gab es einige unerwartete Wendungen und es ist noch recht viel passiert, das mich wieder wirklich von dem Buch überzeugt hat. An einer Stelle hatte ich sogar Tränen in den Augen, weil sie mich so bewegt hat. 

    Den Schreibstil empfand ich als angenehm. Anna Carey legt mit diesem Buch kein poetisches Meisterwerk mit kunstvollen Metaphern in jeder zweiten Zeile vor, aber sie erzählte klar und eindringlich. Dies passte wiederum sehr gut zu der Geschichte, zu der eine blumige Erzählweise meiner Meinung nach gar nicht passen würde.

    Die Charaktere waren allesamt interessant. Ich empfand es auch als interessant, die Geschichte aus Eve 's Sicht zu lesen. Sie ist eigentlich nicht der Typ von dem ich gerne lese, eher strebsam und zurückhaltend, bereit die meisten Dinge zu glauben die man ihr weismachte und nicht unbedingt ein totaler Badass-Charakter wie ich sie so liebe. Mit der Zeit entwickelte sie sich allerdings sehr viel weiter, lernte über das hinauszudenken was ihr von ihren Lehrern erzählt wurde und wurde eine wirklich sympathische Protagonistin. 
    Caleb konnte man noch nicht so gut kennenlernen, aber auch hier hoffe ich, dass sich das im zweiten Band noch ändert. Was ich von ihm bisher kenne, mag ich durchaus, aber da werde ich wohl die Fortsetzung der Trilogie abwarten müssen, um mir darüber klar zu sein, ob ich ihn insgesamt sympathisch finde.
    Auch die Nebencharaktere, speziell Arden, mochte ich sehr und hoffe, bald noch mehr von ihnen zu lesen. Band 2 und 3 der Reihe bestelle ich definitiv sofort wenn ich wieder genug Geld für ne ordentliche Bestellung habe.

    Die Zukunftsgestaltung und der ganze Aufbau der Welt liegen noch recht im Dunkeln, ich hoffe aber, das diesbezüglich im zweiten Teil noch einiges herauskommt. Speziell die Rolle von Frauen und Mädchen in dieser Gesellschaft wird thematisiert und man kann durchaus Parallelen zur heutigen Zeit ziehen. Längst nicht in dem Ausmaß wie in diesem Roman natürlich, aber dennoch finde ich es gut, dass in diesem Buch sehr auf die untergeordnete Stellung der Frauen eingegangen worden ist, trotzdem aber nicht der Fehler begangen wurde, alle Männer zu potenziellen Vergewaltigern zu machen, wie es die Lehrerinnen von Eve 's Schule ihr einreden wollten. Es war mal eine ganz andere Mitthematik einer Dystopie und darum auch wirklich interessant zu lesen, was sich die Autorin da für Gedanken gemacht hat.

    Kleine Sache am Rande - Rein gestaltungstechnisch gefiel mir das Cover unglaublich gut. Allgemein mag ich die Gestaltung der Trilogie sehr, da hat der Loewe Verlag meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Daumen hoch!

    Alles in allem war "Wo Licht war" ein Buch, bei dem ich mir zeitweise unsicher war, ob das mit mir und der Lektüre was wird, das mich aber schlussendlich überzeugen konnte.

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    LinaLiestHalts avatar
    LinaLiestHaltvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Geht so...
    Wirklich nur ein Jugendbuch

    Seit einer großen Seuche lebt Eve als Waise in einer Schule, wo sie auf künftige Aufgaben vorbereitet wird. Als sie jedoch erfahren muss, dass die jungen Frauen auf schrecklichste Weise als Gebärmaschinen missbraucht werden sollen, schafft sie es zu fliehen. In der Wildnis auf sich allein gestellt, geht es ihr erst besser, als sie Caleb begegnet, einem jungen Mann, der mit seinen Freunden im Wald überleben kann. Eve beginnt Gefühle für den rücksichtvollen Caleb zu entwickeln, der so anders ist als die Schauermärchen, die sie in der Schule vermittelt bekommen hat. Gleichzeitig sucht der König mit aller Macht nach ihr, denn sie soll ihm einen Erben gebären...

    Von der Idee her sicher nicht neu, hat mir die postapokalyptische Welt durchaus gefallen. Wilde Wälder, gruselige und grausame Banden und junge Menschen, die alles tun müssen, um zu überleben. Caleb ist ein netter, mutiger und loyaler Mann, der einen vortrefflichen Helden abgibt. Eve hingegen ist oft einfach nur schrecklich naiv, da gefällt mir Arden schon besser, die kurz vor ihr fliehen konnte. Wirklich Spannung kommt leider nicht auf.

    Der Schreibstil ist locker und das Buch lässt sich innerhalb von 3 h lesen, weshalb es sich schon eignet, einem einen Nachmittag lang ein netter Zeitvertreib zu sein. Mehr aber auch nicht. An postapokalyptischen Jugendbüchern habe ich schon Bessere gefunden...Aber vielleicht bin ich für dieses Buch auch einfach schon zu alt. Würde es eher für 14Jährige empfehlen.

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    jasbrs avatar
    jasbrvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Interessante Idee, allerdings vorhersehbar
    Interessante Idee, allerdings vorhersehbar

    Jugenddystopien gibt es ja derzeit wie Sand am Meer - und ich will sie alle lesen, weil mir das Genre sehr, sehr gut gefällt und ich mich gerne gedanklich  in andere Welten versetzen lassen.
    Also schnappte ich mich auch "Eve & Caleb" und auch wenn ich den ersten Teil nur mit 3 Sternen bewerte, so werde ich diese Trilogie natürlich zu Ende lesen.
    Band 1 fand ich ganz gut, aber auch nicht wirklich sehr überraschend. Außerdem gibt es meiner Meinung nach einige Logikfehler - deswegen herrscht AB HIER SPOILER-ALARM!
    Gut fand ich die Grundidee, auch wenn diese nicht neu ist: Eine Seuche hat den Großteil der Menschheit ausgerottet, nur wenige haben überlebt und bauen auf dem Chaos eine neue Welt auf, die von einem Diktator beherrscht wird. Sehr interessant fand ich den Aspekt, dass die Mädchen erzogen werden, um dann Kinder zu gebären - vor dem Hintergrund gar nicht mal abwegig. 
    Unlogisch fand ich jetzt allerdings, dass die Jungen wiederum in Arbeitslagern verheizt werden - die Welt soll ja schließlich wieder bevölkert werden - wäre es da nicht sinnvoller, auch die Jungs zu unterrichten, anstatt diese sich bereits im frühen Kindheitsalter kaputt schufften? 
    Gut fand ich, dass es während des Lesens einige wirklich spannende Passagen gibt und es richtig zur Sache geht. So gefällt mir die Passage der Flucht sehr gut, aber auch die Geschehnisse rund um das sichere Haus. 
    Leider sind aber viele Sachen auch ziemlich vorhersehbar - für mich beispielsweise der Übergriff von Leif. So etwas musste ja kommen.
    Etwas genervt war ich beim Lesen auch von dem Liebeshin- und her. Auch wenn es bei solchen Geschichten dazugehört, ist weniger meiner Meinung nach manchmal mehr.
    Insgesamt ist es aber ein solides Buch und ich werde die Dystopie auf jeden Fall beenden: Drei Sterne!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    vormis avatar
    Leider gibt es hier keine Bücher zu gewinnen :o(
    Wir haben uns in der Gruppe Serien-Leserunden

    http://www.lovelybooks.de/gruppe/1083663533/serien_leserunden/


    zusammengefunden und hatten das Buch schon zu Hause.
    Wer es also auch rumsubben hat ist gerne eingeladen mit uns zusammen zu lesen.

    Wir starten am 11. August
    miekens avatar
    Letzter Beitrag von  miekenvor 4 Jahren
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