Anna Castronovo

 4.5 Sterne bei 21 Bewertungen
Autorin von Klosterkind, Black Night und weiteren Büchern.
Anna Castronovo

Lebenslauf von Anna Castronovo

Anna Castronovo wurde 1977 in München geboren, wo sie mit ihrem italienischen Mann und ihren beiden Töchtern lebt. Sie studierte Italienisch-Übersetzung in Perugia und München, seit 2002 ist sie als freiberufliche Übersetzerin tätig. Zusätzlich absolvierte sie ein Volontariat beim DLV-Verlag, wo sie sechs Jahre lang als Redakteurin arbeitete. 2013 machte sie sich auch als Journalistin und Autorin selbstständig. 2015 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Black Night – Das Experiment«, 2016 folgte »Stutenblut – Der Skandal«. Ihr dritter Roman »Klosterkind« spielt auf Sizilien, wo sie seit 20 Jahren fast jeden Urlaub verbringt und irgendwann das Benediktinerkloster Monastero del SS. Rosario delle Benedettine entdeckte, das sie sofort in seinen Bann zog ...

Neue Bücher

Klosterkind
 (17)
Neu erschienen am 25.07.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

Alle Bücher von Anna Castronovo

Anna CastronovoKlosterkind
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Klosterkind
Klosterkind
 (17)
Erschienen am 25.07.2018
Anna CastronovoBlack Night
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Black Night
Black Night
 (3)
Erschienen am 21.09.2017
Anna CastronovoStutenblut
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Stutenblut
Stutenblut
 (1)
Erschienen am 21.09.2017

Neue Rezensionen zu Anna Castronovo

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Rezension zu "Klosterkind" von Anna Castronovo

Die Geschichte um das Kloster und das Mädchen
3erMamavor 16 Tagen

Auf 316 Seiten schafft es die Autorin eine spannende, authentische, herzzerreißende, Wut hervorrufende Geschichte zu erzählen, die mich sehr in den Bann gezogen hat.
Nicht nur das Rätsel warum Filomena von ihrer Mutter ins Kloster gebracht wird, sondern auch der Mythos um das Kloster selbst lässt diese Geschichte so spannend erscheinen. 
Das Kloster wird bis scheinbar ins kleinste Detail beschrieben, so dass es mir beim Lesen kalt wurde und ich mich gleichzeitig auch in die damalige Zeit vor Ort versetzt fühlte.
Einfühlsame, aber auch gefühlskalte Nonnen lassen hier das Geschehen perfekt werden und diese Geschichte zu einer meiner Favoriten in 2018 sein. 
Danke an die sehr nette Autorin für dieses Buch. 
5 von 5 Sterne 

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winniehexs avatar

Rezension zu "Klosterkind" von Anna Castronovo

Klostergeschichten
winniehexvor 18 Tagen

Sizilien 1981: Die siebenjährige Filomena ist verzweifelt. Ihre Mutter hat sie in ein Klosterinternat gebracht, in dem strenge Klausur herrscht. Um zu fliehen, macht sie sich auf die Suche nach einem unterirdischen Gang, der aus dem Kloster herausführen soll. Bei ihren heimlichen Streifzügen stößt sie auf die Spuren von Suor Maria Crocifissa della Concezione, die vor dreihundert Jahren im selben Kloster lebte und in den düsteren Gängen dem Teufel begegnete. Die Geschichte der Nonne zieht Filomena immer mehr in ihren Bann, bis sie eines Tages beginnt, von Madre Crocifissa zu träumen ...
Warum wurde Filomena ins Kloster gebracht? Wird sie ihre Mutter je wiedersehen? Und was hat es mit der geheimnisvollen Nonne auf sich?

Eine spannende und zugleich Todtraurige Geschichte.

Filomena wird von ihrer Mutter zurückgelassen, erst kommt die Mutter noch ein paarmal um das Kind in Sicherheit zu wiegen und bleibt dann ganz weg. Natürlich geht sowas in so eine kleine Seele nicht einfach spurlos vorbei. Im Kloster gibt es nur eine Nonne, zu der Sie einigermaßen vertrauen aufgebaut hat und dann noch eine Zimmergenossin. Aber wenn man in so einem Kloster lebt, dann kann nicht anders als sich dem Wahn zu unterwerfen. Aber was hat es sich mit Filomenas Erscheinungen am Hut?

Ein Buch was nicht nur mitfühlend sondern mitreißend ist, ich war wirklich sehr geplättet von der Story.

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A

Rezension zu "Klosterkind" von Anna Castronovo

Kind im Kloster
AmbraLTvor 18 Tagen

Sizilien 1981: Die 7-jährige Filomena wird von ihrer Mutter in ein Klosterinternat gebracht, wo sie in strenger Klausur leben muss. Einige Male kommt Mama zu Besuch, um sie dann endgültig in der Obhut der Nonnen zurückzulassen. Das rebellische Mädchen wird zur widerspenstigen Klosterschülerin und erlebt als solche das Trauma des verlassenen Kindes. Dien einzige Vertrauenspersonen sind Angela, die sich von der Feindin zur Freundin entwickelt und ihre Brücke zur "Draußenwelt" bildet, und die Erzieherin Suor Immacolata, die in der "Drinnenwelt" zur Ersatzmutter wird. Das verhasste Kloster wird zur einzigen Heimat des Kindes.
Unter dem Einfluss des mystifizierten Katholizismusses, mit den Wundmalen Jesu und Erscheinungen von Heiligen, Dämonen und Engeln, ist es die Geschichte einer Nonne, die vor 300 Jahren im Kloster lebte, die ihr Halt gibt. In Visionen erscheint sie Filomena als junges Mädchen und diese Isabella wird ihr zur Vertrauten. Mit ihr wird Filomena zur frommen Schülerin, mit ihr zweifelt sie später am Klosterleben.
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Die Sprache ist wunderschön, dem Alter Filomenas angemessen. Ihr Ringen mit dem Glauben, der so gar nicht zu ihrer wilden Persönlichkeit passt, hat mich hineingezogen in ihre Welt. Die Kultur Siziliens wird nicht nur in den Strukturen der Mafia und dem Austausch von Gefälligkeiten gezeigt, sondern auch im Zusammenhalt der Gemeinschaft oder Kleinigkeiten wie dem Weihnachtsessen und Karnevalsbräuchen. Filomenas Leben zwischen Kloster und ihrer schwierigen Familiengeschichte waren für mich greifbar.
Hinzu kommt, dass das Taschenbuch sehr schön aufgemacht ist. Das Cover, das sich über den ganzen Einband zieht, zeigt die Klostertreppe, auf der die durchscheinende Gestalt eines kleinen Mädchens steht. Der Sepia-Ton erinnert an eine vergilbte Fotografie. Es spricht mich sehr an und passt hervorragend zur Geschichte. Die Schriftarten sind elegant, der Buchsatz perfekt.
"Klosterkind" ist ein sehr gelungenes Buch, das mir insbesondere im Kreis von Selfpublishern extrem positiv auffällt. Ich bin begeistert, obwohl es gegen meine sonstige Vorliebe keine Liebesgeschichte darin gibt. Nur besonders gute Bücher mag ich trotzdem.

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Gespräche aus der Community

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AnnaCastronovos avatar

Vorab-Leserunde!
Packender Sizilienroman: spannend, mystisch und voller Gefühl

Die siebenjährige Filomena ist verzweifelt. Ihre Mutter hat sie in ein Klosterinternat gebracht, in dem strenge Klausur herrscht. Um zu fliehen, macht sie sich auf die Suche nach einem unterirdischen Gang, der aus dem Kloster herausführen soll. Bei ihren heimlichen Streifzügen stößt sie auf die Spuren von Suor Maria Crocifissa della Concezione, die vor dreihundert Jahren im selben Kloster lebte und in den düsteren Gängen dem Teufel begegnete. Die Geschichte der Nonne zieht Filomena immer mehr in ihren Bann, bis sie eines Tages beginnt, von Madre Crocifissa zu träumen ...

Warum wurde Filomena ins Kloster gebracht? Wird sie ihre Mutter je wiedersehen? Und was hat es mit der geheimnisvollen Nonne auf sich?

Die Klostergeschichte und die Legenden um Madre Crocifissa beruhen auf wahren historischen Begebenheiten.

Wer hat Lust, mit mir nach Sizilien zu reisen?

Ich stelle 20 E-Books zu einer Vorab-Leserunde zur Verfügung. Unter allen Rezensenten verlose ich dann nach Erscheinen von "Klosterkind" 5 Prints. Beantwortet mir einfach bis zum 16. Juli folgende Frage: Wart Ihr schonmal in Sizilien oder möchtet Ihr gerne dorthin reisen? Ich freue mich schon auf Eure Meinungen zum Buch.

Hier findet Ihr eine Leseprobe:

http://www.klosterkind.de/Leseprobe_Klosterkind.pdf

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Letzter Beitrag von  Honigmondvor 10 Tagen
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AnnaCastronovos avatar

„EIN PFERD IST MEHR ALS NUR DIE SUMME SEINER GENE.“ 

Die Autorin im Interview mit HorseToday: „Die Klon-Industrie existiert wirklich, genau so, wie sie der Wissenschaftler in meiner Geschichte beschreibt. Aktuell leben etwa 200 bis 300 Klon-Pferde auf der Welt.“


 [HORSEtoday.]: In Ihrem Roman geht es um das Klonen von Pferden. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen? 

[Anna Castronovo]: Als Journalistin habe ich erstmals 2003 zu diesem Thema recherchiert, als in Italien das erste Fohlen eines Klon-Pferdes zur Welt kam: Die Haflingerstute Prometea war nicht nur selbst das erste gesunde Klon-Pferd, sondern auch die erste Klon-Mutter eines gesunden Fohlens. Das war damals eine Sensation. 

Dann habe ich 2013 wieder über Klonen geschrieben, als Ulla Salzgebers Olympiapferd Rusty dupliziert wurde. Ich war völlig geschockt, was in dieser doch relativ kurzen Zeitspanne alles passiert war: Es gibt mittlerweile viele Klone von Hochleistungspferden, eine riesige Gen-Datenbank, in der man Zellmaterial einfrieren oder aber kaufen kann. Inzwischen zeugen sogar Klone, die selbst schon im Deckeinsatz stehen, eigene Nachkommen. 

So kann man zum Beispiel problemlos Tiefgefrier-Sperma von einem E.T.-Klon bestellen, dem ehemaligen Spitzenpferd von Springreiter Hugo Simon, das in Wirklichkeit aber ein Wallach war und mittlerweile auch schon gestorben ist. 

Das alles fand ich alles so unglaublich, dass ich dachte: Das wäre doch perfektes Material für einen spannenden Pferdekrimi. 


Was ist in Ihrem Roman Realität, was ist Fiktion?

Die Geschichte, die Personen, die Firma GenDouble und übrigens auch das Pferd sind frei erfunden. Aber die Klon-Industrie existiert wirklich, genau so, wie sie der Wissenschaftler in meiner Geschichte beschreibt. Aktuell leben etwa 200 bis 300 Klon-Pferde auf der Welt. Sie werden vor allem in Frankreich, Texas und Südamerika produziert. 

Übrigens kann man auf der Homepage des französischen Klon-Unternehmens Cryozootech auch einen Film des Rusty-Klons sehen, wie er im Alter von zweieinhalb Jahren unter dem Reiter vorgestellt wird. Auch dieser Aspekt in meiner Geschichte ist also leider nicht frei erfunden.

 

Ist das Klonen von Pferden in Deutschland erlaubt?

Nein. In der EU ist das Klonen von Tieren zwar erlaubt, sowohl zur Fleischgewinnung, als auch zu Forschungszwecken, aber Deutschland hat ein sehr strenges Tierschutzgesetz. Jeder genehmigungspflichtige Tierversuch, und als solcher gelten Klon- Experimente mit Tieren, muss einen angemessenen Zweck haben, wie etwa die Aussicht auf die Heilung von Krankheiten. Jeder Deutsche darf aber Klon-Pferde in anderen Ländern in Auftrag geben oder kaufen. Auch das Sperma von Klonen darf weltweit vertrieben werden, und die FEI hat Klone und deren Nachkommen vor drei Jahren sogar auf internationalen Turnieren zugelassen.


Das komplette Interview findet Ihr auf www.pferdekrimi.de

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