Black Night

von Anna Castronovo 
4,7 Sterne bei3 Bewertungen
Black Night
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

R

Spannend und gut recherchiert!

veronika_lackerbauers avatar

Keine Wendyromantik, sondern hoch brisante Themen!

Alle 3 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Black Night"

"Ein Pferd ist ein Pferd. Es hat keine Ahnung, dass es ein Klon ist."
Auf einem Dressurturnier taucht plötzlich der Doppelgänger eines berühmten Pferdes auf - und verschwindet nach einem verpatzten Start genauso schnell wieder. Kurz darauf wird sein Reiter tot in den Peene-Sümpfen gefunden. Und in einem einsamen Hinterhof-Labor klont ein Wissenschaftler Pferde ...
Kommissarin Anne Moll ist in ihrem ersten Mecklenburger Fall auf die Hilfe ihrer pferdeverrückten Tochter angewiesen, die gerade mitten in der Pubertät steckt. Das kann ja heiter werden!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783738646856
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:176 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:21.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,7 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne1
  • 3 Sterne0
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    R
    Rheinwaldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und gut recherchiert!
    Tolles Buch für Pferde- und Krimifreunde!

    Lange nicht mehr vorgekommen, dass ich ein Buch so schnell durchgelesen habe. Black Night – Das Experiment ist spannend, handelt von Pferden und dem ganz großen Geschäft mit Pferden. Toll ist, dass man so ganz nebenbei noch eine Menge Hintergrundwissen, z.B. über das Klonen von Pferden, erfährt. Trotzdem kommt der Roman leicht lesbar daher und nimmt sich auch Zeit für die privaten „Zänkeleien“ der Ermittlerin und ihrer Tochter. Freue mich schon auf den nächsten Roman – wenn es denn einen geben sollte.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    veronika_lackerbauers avatar
    veronika_lackerbauervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Keine Wendyromantik, sondern hoch brisante Themen!
    "Black Night" hätte auch das Zeug zum Politthriller gehabt

    Bei Pferdekrimi dachte ich erst ein bisschen an Wendy und Bibi & Tina, aber damit liegt man bei diesem Roman völlig daneben. Es handelt sich viel mehr um ein brisanten Krimi, der durchaus auch das Zeug zu einem Politthriller gehabt hätte.
    Das Ermittlerinnenduo, bestehend aus Mutter und Teenie-Tochter, liefert zusätzlichen Zündstoff. Der ganzen Geschichte merkt man die Expertise an, mit der die Autorin den Sachverhalt schildert. Dabei gelingt es ihr, trotzdem nicht zu schulmeistern.
    Die Geschichte hält ihren Spannungsbogen bis zum Schluss und enttäuscht ihre Leser nicht. Die 152 Seiten lesen sich flott und es kommt keine Langeweile auf.
    Ein paar Kritikpünktchen hab ich allerdings: Ich hätte mir noch mehr Tiefe gewünscht. Sowohl im Hinblick auf dieses sehr aktuelle und polarisierende Gen-Thema (wie gesagt, das hätte auch Stoff für einen Politthriller hergegegeben), als auch im Falle der Protagonisten. Denn obwohl die Handlungen durchwegs nachvollziehbar sind, entsteht irgendwie keine echte Nähe zu den Personen, weder zu den Ermittlern, noch zu den Beteiligten.
    Ansonsten freue ich mich auf den zweiten Teil!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    muhkikuhs avatar
    muhkikuhvor 3 Jahren

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    AnnaCastronovos avatar

    „EIN PFERD IST MEHR ALS NUR DIE SUMME SEINER GENE.“ 

    Die Autorin im Interview mit HorseToday: „Die Klon-Industrie existiert wirklich, genau so, wie sie der Wissenschaftler in meiner Geschichte beschreibt. Aktuell leben etwa 200 bis 300 Klon-Pferde auf der Welt.“


     [HORSEtoday.]: In Ihrem Roman geht es um das Klonen von Pferden. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen? 

    [Anna Castronovo]: Als Journalistin habe ich erstmals 2003 zu diesem Thema recherchiert, als in Italien das erste Fohlen eines Klon-Pferdes zur Welt kam: Die Haflingerstute Prometea war nicht nur selbst das erste gesunde Klon-Pferd, sondern auch die erste Klon-Mutter eines gesunden Fohlens. Das war damals eine Sensation. 

    Dann habe ich 2013 wieder über Klonen geschrieben, als Ulla Salzgebers Olympiapferd Rusty dupliziert wurde. Ich war völlig geschockt, was in dieser doch relativ kurzen Zeitspanne alles passiert war: Es gibt mittlerweile viele Klone von Hochleistungspferden, eine riesige Gen-Datenbank, in der man Zellmaterial einfrieren oder aber kaufen kann. Inzwischen zeugen sogar Klone, die selbst schon im Deckeinsatz stehen, eigene Nachkommen. 

    So kann man zum Beispiel problemlos Tiefgefrier-Sperma von einem E.T.-Klon bestellen, dem ehemaligen Spitzenpferd von Springreiter Hugo Simon, das in Wirklichkeit aber ein Wallach war und mittlerweile auch schon gestorben ist. 

    Das alles fand ich alles so unglaublich, dass ich dachte: Das wäre doch perfektes Material für einen spannenden Pferdekrimi. 


    Was ist in Ihrem Roman Realität, was ist Fiktion?

    Die Geschichte, die Personen, die Firma GenDouble und übrigens auch das Pferd sind frei erfunden. Aber die Klon-Industrie existiert wirklich, genau so, wie sie der Wissenschaftler in meiner Geschichte beschreibt. Aktuell leben etwa 200 bis 300 Klon-Pferde auf der Welt. Sie werden vor allem in Frankreich, Texas und Südamerika produziert. 

    Übrigens kann man auf der Homepage des französischen Klon-Unternehmens Cryozootech auch einen Film des Rusty-Klons sehen, wie er im Alter von zweieinhalb Jahren unter dem Reiter vorgestellt wird. Auch dieser Aspekt in meiner Geschichte ist also leider nicht frei erfunden.

     

    Ist das Klonen von Pferden in Deutschland erlaubt?

    Nein. In der EU ist das Klonen von Tieren zwar erlaubt, sowohl zur Fleischgewinnung, als auch zu Forschungszwecken, aber Deutschland hat ein sehr strenges Tierschutzgesetz. Jeder genehmigungspflichtige Tierversuch, und als solcher gelten Klon- Experimente mit Tieren, muss einen angemessenen Zweck haben, wie etwa die Aussicht auf die Heilung von Krankheiten. Jeder Deutsche darf aber Klon-Pferde in anderen Ländern in Auftrag geben oder kaufen. Auch das Sperma von Klonen darf weltweit vertrieben werden, und die FEI hat Klone und deren Nachkommen vor drei Jahren sogar auf internationalen Turnieren zugelassen.


    Das komplette Interview findet Ihr auf www.pferdekrimi.de

    Zum Thema

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks