Katzenliebe

von Anna Cavelius 
4,5 Sterne bei2 Bewertungen
Katzenliebe
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783832733315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:144 Seiten
Verlag:teNeues Media
Erscheinungsdatum:15.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    Unwiderstehlich

    Katzen kann man einfach nicht widerstehen. Und den Fotos in diesem Buch schon gar nicht. Vielleicht ist das ein Katzenbuch geschrieben und zusammengestellt von einer Frau für Frauen. Wieso? Im Text liest man, dass Männer Katzen anders sehen als Frauen. Das stimmt wohl. Bei den meisten Fotos in diesem Band werden Frauen aufstöhnen: Sind die nicht süß? Sind sie wirklich. Aber sie wurden auch hervorragend in Szene gesetzt. Man kann Katzen nur bewundern. Sie sind fast immer herrlich entspannt. Sie lassen sich nicht vereinnahmen, sind stolz und selbsbewusst, können hochkonzentriert sein, aber auch extrem lustig und witzig.

    All das findet man mehr oder weniger auch in diesem Buch. Seine Autorin hat dazu einen sehr liebevollen Text verfasst. Er beginnt mit einer Beschreibung von Zerstörungen, die Katzen gerne an Einrichtungsgegenständen hinterlassen. Und mit der Inbesitznahmen von Möbelstücken, auf denen man selber gerne sitzen oder liegen würde. Und dennoch liebt man seine Katze(n). Sie übertragen ihre Entspannung und Gelassenheit auf uns. Und wir bewundern sie für ihre Hartnäckigkeit und ihren Eigensinn. Allerdings glaubt wohl auch die Autorin daran, dass man Katzen nichts beibringen oder sie gar erziehen kann. Das stimmt nicht. Katzen kommunizieren mit uns. Doch leider ist dies oft ein sehr einseitiger Prozess. Katzen lesen unsere Körpersprache, ihre ist uns jedoch meistens ein Rätsel. Wenn man dieses Rätsel gelöst hat, kann man ihnen allerdings sehr gut erklären, was man nicht duldet.

    Die Autorin erklärt ihren Lesern wie Katzen uns sehen und wie wir sie sehen. Und was uns unsere Katze schon immer zu den Themen Kraulen, Hund, Tierarzt und Weihnachten sagen wollte. Das liest sich sehr schön, selbst wenn man etwas andere Erfahrungen gemacht hat. Das schlimmste Fest war für meine Katzen nie das unproblematische Weihnachten, sondern es waren die Tage um Silvester - ein Albtraum für Katzenohren.

    Anschließend entwickelt die Autorin eine etwas eigenwillige, Katzentypologie: der Gourmand, der Streuner, der Rattenschreck, die Spielkatze, die Diva, die Scheue. Das klingt sehr nach Mensch, selbst wenn die einzelnen Beschreibungen natürlich partiell auf so manche Katze zutreffen werden. Eine Katze, die bei Menschen in einem Dorf lebt, wird immer ein Streuner im Sinne der Autorin sein. Das ist einfach ihre Lebensart. Sie wird immer zur Versorgung beitragen wollen und Mäuse, Vögel oder sonstiges Getier anschleppen. Und sie wird nicht fett werden, wenn ihr Mensch sie nicht dazu verführt.

    Wie auch immer: Dieser Text-Bildband ist schon wegen seiner herrlichen Fotografien für jeden Katzenliebhaber ein Genuss. Und er zeigt, wie unterschiedlich die Erfahrungen von Menschen mit Katzen sein können.

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    glanzentes avatar
    glanzentevor einem Jahr

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