Anna Dewdney

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Lama Lama im Pyjama, Lama Lama Weihnachtsdrama und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Anna Dewdney

Anna Dewdney arbeitete als Illustratorin, bevor sie 2005 mit ihrer «Llama Llama»-Reihe einen Überraschungserfolg erzielte. Die Titel der Reihe wurden millionenfach verkauft und standen sämtlich auf der New York Times-Bestsellerliste. Anna Dewdney lebte mit ihrem Partner, ihren gemeinsamen Töchtern und ihren Hunden in Vermont. 2016 starb sie mit nur 50 Jahren.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Lama Lama lernt teilen

Erscheint am 23.03.2021 als Hardcover bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Anna Dewdney

Cover des Buches Lama Lama im Pyjama (ISBN: 9783499000805)

Lama Lama im Pyjama

 (6)
Erschienen am 20.08.2019
Cover des Buches Lama Lama Weihnachtsdrama (ISBN: 9783499000812)

Lama Lama Weihnachtsdrama

 (2)
Erschienen am 19.11.2019
Cover des Buches Lama Lama schläft bei Oma (ISBN: 9783499001598)

Lama Lama schläft bei Oma

 (1)
Erschienen am 24.03.2020
Cover des Buches Lama Lama lernt teilen (ISBN: 9783499003561)

Lama Lama lernt teilen

 (0)
Erscheint am 23.03.2021
Cover des Buches Lama Lama ist krank (ISBN: 9783499004551)

Lama Lama ist krank

 (0)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches Llama Llama Shopping Drama (ISBN: 9781444910902)

Llama Llama Shopping Drama

 (0)
Erschienen am 04.07.2013

Neue Rezensionen zu Anna Dewdney

Neu

Rezension zu "Lama Lama schläft bei Oma" von Anna Dewdney

Heimweh - doch dann hat Opa die Idee!
Lia48vor 8 Monaten

„Ob jung, ob alt, ob groß, ob klein, Lamas brauchen Schmuserein.“

INHALT: 
Ein großer Tag für Lama Lama! Denn heute geht es auf zu Oma und Opa, sogar über Nacht! Das ist natürlich aufregend. Alles was benötigt wird, muss gepackt werden und dann fährt Mama Lama das kleines Lama Lama samt Gepäck und Kuscheltier zu Oma und Opa. Doch als Lama Lama alles auspackt, fehlt ausgerechnet Wuschel! Jetzt ist das Heimweh groß. Aber zum Glück gibt es auch bei Oma und Opa viel zu entdecken und abends, als dem kleinen Lama das Kuscheltier ganz doll fehlt, hat Opa zum Glück noch eine gute Idee!

MEINUNG:
Ich bin ja zugegebenermaßen Fan der beiden zuvor erschienenen Lama-Lama-Bücher, die von mir jeweils ganze 5/5 Sterne bekommen haben. Dadurch hat es das dritte Bilderbuch natürlich nicht ganz einfach, da ich den Vergleich habe.

Kuscheltiere sind für Kinder oftmals etwas ganz wichtiges und dienen häufig als „Übergangsobjekt“, wenn Kinder eine Zeit ohne die Bezugspersonen verbringen. Dass das Lama Lama seinen Wuschel ausgerechnet in Mamas Auto vergisst, als es bei Oma und Opa übernachtet und dadurch Heimweh bekommt, ist natürlich eine schwierige Situation, in die sich auch Kinder beim Vorlesen und Betrachten einfühlen und somit Empathie entwickeln können.

Gemeinsam mit den Großeltern fährt Lama Lama mit dem Traktor, erntet Möhren und bastelt in der Werkstatt. Immer wieder kehren seine Gedanken zum fehlenden Kuscheltier zurück, doch gleichzeitig gibt es hier so viel zu entdecken. Die Mahlzeiten sind zwar nicht wie daheim, aber sie schmecken. Als es dann Zeit fürs Bett wird, fehlt dem kleinen Lama Lama sein Wuschel doch zu sehr. Wie gut, dass Opa eine Idee hat (und ACHTUNG, SPOILER: das damalige Kuscheltier von Mama Lama hervorzaubert). Wie schön, dass sie damit eine Übergangslösung finden und Lama Lama sich trotz dem ungewohnten Ort wohlfühlen und schließlich beruhigt einschlafen kann. „Denn hier ist Lama nicht allein... …sondern zu Hause... ...wie daheim.“ Eine schöne Botschaft, wie ich finde.

Ich muss zugeben, dass mir der Originaltitel („Lama Lama, gram and grandpa“) etwas besser gefällt als der Titel in der deutschen Fassung, in der der Opa weggelassen wird. Und auch im Buchinneren hat mir die Wortwahl eines Satzes („Lama schlottert um sein Leben“), als das Lama traurig ist, da es sein Kuscheltier im Auto vergessen hat, nicht so zugesagt. Die restlichen sich reimenden Sätze sind eher einfach gehalten und dadurch schon für jüngere Kinder verständlich.
Die kurzen Textpassagen sind erneut in Reimform geschrieben, was die Sprechfreude der Kinder anregen kann.
Im Klappentext steht übrigens, dass Wuschel zu Hause vergessen wurde, statt im Auto, aber darüber kann man ja getrost hinwegsehen ;).

Wieder haben es mir die farbenfrohen Illustrationen sehr angetan, die über 1-2 Seiten gehen, oder auch mal mehrere kleinere Bilder auf einer Seite zeigen. Die Gefühlslage des Lamas lässt sich dabei erneut gut erkennen.

Wie bereits „Lama Lama Weihnachtsdrama“, wurde auch „Lama Lama schläft bei Oma“ im großen 26 x 26cm-Format gedruckt, wodurch die farbenfrohen Bilder gut zur Geltung kommen. Auch dieses Bilderbuch wird, wie bereits die Vorgänger, vom Verlag für Kinder ab 3 Jahren empfohlen. Ich persönlich würde es durch die diesmal eher einfachere Wortwahl und auch vom Inhalt her (viele Tätigkeiten die nacheinander kurz beschrieben werden) vor allem bei Kindern von 2-3 Jahren einsetzen und hätte deshalb auch ein kleineres Format bevorzugt, da dieses von dieser Altersgruppe etwas besser in den Händen gehalten werden könnte.

FAZIT: Insgesamt wieder ein schönes Bilderbuch, welches ich vor allem durch die eher einfache Wortwahl, aber auch durch die Thematik (Heimweh haben, sein Kuscheltier vergessen & woanders übernachten) diesmal besonders für Kinder von 2-3 Jahren empfehlen möchte. 4/5 Sterne!

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Rezension zu "Lama Lama im Pyjama" von Anna Dewdney

Was macht Mama eigentlich, wenn ich im Bett liege?
anushkavor einem Jahr

Das kleine Lama wird ins Bett gebracht. Es soll jetzt schlafen. Mama liest ihm noch vor, verabschiedet sich und geht hinaus. Doch das kleine Lama bekommt Zweifel, ob Mama immer noch da ist und ruft immer verzweifelter nach ihr. Bis sie schließlich zurückkommt und ihm versichert, dass sie immer da ist.

In diesem Buch wird ein wichtiges Thema behandelt: was macht Mama eigentlich, wenn ich im Bett liege. Ist sie dann weg? In Reimform steigert sich die Geschichte, bis das kleine Lama schließlich nach seiner Mama brüllt. Mein Eindruck war beim Vorlesen, dass das als Gute-Nacht-Geschichte vielleicht etwas aufregend ist, weil auch die Bilder entsprechend dynamisch sind und die Furcht des kleinen Lamas recht anschaulich ist. Dennoch ist die Illustration insgesamt gelungen,
Die zentralere Botschaft des Buches ist sicherlich, dass Mama auch da ist, wenn sie nicht zu sehen ist und Dinge im Haushalt macht, aber irgendwie wirkt die Aussage "Kleines Lama, hör mal zu, Mama Lama braucht jetzt Ruh" nicht so ganz angemessen. Erstens, weil Mama Lama sich gar nicht ausruht/schäft, sondern den Haushalt erledigt (und das ist ja eher nicht erholsam, sondern Arbeit) und zweitens sagt sie das mit einem recht bösen Gesicht zu dem kleinen Lama. Das finde ich eher ungünstig.
Die Reime sind altersangemessen, wenn auch manchmal die Melodie nicht ganz funktioniert und die Reime etwas gezwungen wirken. Wir haben noch kein anderes Lama-Buch gelesen, deswegen kann ich nichts dazu sagen, ob die Reihe bzw. andere Themen generell gut sind (Titel wie "Lama Lama Shoppingdrama" klingen auf jeden Fall vielversprechend und scheinen altersrelevante Themen zu behandeln). Da wir aber sehr viele Kinderbücher haben und davon auch viele in Reimform, kann ich sagen, dass es Bücher gibt, in denen die Reime besser passen und die jeweiligen Botschaften positiver verpackt sind als in diesem spezifischen Lama-Band. Meine Kinder bevorzugen weiterhin eher diese Bücher (z.B. von Axel Scheffler/Julie Donaldson oder Rachel Bright/Jim Field) und das "Lama im Pyjama" rangiert bei uns eher im Mittelfeld.


Nachtrag: Der 4-Jährige hat mir noch nachträglich gesagt, dass ihm dieses Buch Angst macht.

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Rezension zu "Lama Lama im Pyjama" von Anna Dewdney

Witzige Reime, schöne Bilder
Bellastellavor einem Jahr

Das Buch hat uns genau zum richtigen Zeitpunkt erreicht. Unser Dreijähriger hatte sich entschlossen, in seinem eigenen Zimmer zu schlafen, war aber dann doch abends nicht mehr ganz so mutig. Ähnlich geht es dem Lama in dem Buch. 

Es fällt mir nicht leicht, eine Rezension zu schreiben, denn ich habe überhaupt nichts zu kritisieren an dem Buch, ich finde es rundum schön und gelungen, und der Kleine war auch sofort begeistert.

Das Buch spricht nicht nur das Kind, sondern auch die Eltern an.

Die Bilder sind sehr schön, eindringlich und klar.

Die Reime sind witzig, und unser Kleiner hat sich gleich welche gemerkt.

Prima ist auch, dass hier weder den Eltern mit erhobenem Zeigefinger erklärt wird, wie man es machen muss, damit das Kind alleine einschläft. Noch werden dem Kind seine Ängste ausgeredet: Die Ängste sind da, aber die Mama auch.

Wir freuen uns schon auf den nächsten "Lama"-Band "Lama Lama schläft bei Oma", der im März in Deutschland erscheint.


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