Ich durfte das Erstlingswerk von Anna Fischinger als Buchbloggerin lesen und der Klappentext klang interessant. Eine Mischung aus Fantasy und Krimi, dazu ein magisches Amulett, da konnte ich nicht ablehnen als die Anfrage kam.
Und auch das Cover war interessant gestaltet, so dass die Vermutung nah lag, dass die Magie etwas mit Pflanzen zu tun haben könnte.
Der Schreibstil der Autorin war für mich ungewohnt und ich wurde nicht wirklich warm damit. Auch Selinas Verhalten konnte ich mit einer Frau, Mitte 20, nicht in Einklang bringen. Sie verhielt sich gerade zu Beginn immer noch wie die Teenagerin, die voller Schuldgefühle und mit großen schlechten Gewissen, vor 10 Jahren vor ihrer Familie und dem Verlust ihrer Schwester Mellie geflüchtet ist.
Erst mit dem Aufleben der Freundschaft zu ihrer ehemals besten Freundin Trudi, verändert sich Selinas Verhalten. Sie wird erwachsener, reflektiert ihr Verhalten und setzt sich mit dem Verlust der Schwester auseinander. Gemeinsam mit ihrer Freundin findet Selina mehr über das Amulett und seine Magie heraus, dabei gerät sie auch in Lebensgefahr. Als sie bewusst von der Straße abgedrängt wird, wirft das Ereignisse die Frage auf, ob der Unfall ihrer Schwester damals, wirklich ein Unfall war oder doch mehr dahintersteckte.
Ich fand die Idee durchaus interessant und die Mischung von Fantasy und Krimianteil war ausgewogen, und doch fehlt mir etwas die Spannung beim lesen. Manche Abschnitte habe ich daher nur überflogen. Auch wenn ich mich nach und nach mit dem Schreibstil arrangieren konnte, so störten mich dann doch auch die fehlenden Absätze etwas. Wobei ich da, nicht sagen kann, ob es vielleicht auch einfach an der Formatierung von meinem Reader lag.
Danke an die Autorin für die Möglichkeit ihr Debütroman zu lesen und ich wünsche ihr auf ihrem weiteren Weg viel Erfolg.





