Anna Gavalda Alles Glück kommt nie

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Inhaltsangabe zu „Alles Glück kommt nie“ von Anna Gavalda

Charles Balanda, Ende Vierzig, ist ein erfolgreicher Architekt und glücklich mit seinem Leben. Bis er einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: ›Anouk ist tot.‹ Von da an ist nichts mehr, wie es war. Denn Anouk ist seine große Liebe gewesen, bis...? Was damals geschah, lässt Charles nicht mehr los. Er begibt sich auf Spurensuche und merkt, dass er sich eigentlich nach einem ganz anderen Leben sehnt. Ein wunderbares Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und über die ganz, ganz große Liebe.

Schöne aber sentimentale Story

— Peri
Peri

Erst wirr, dann sentimental. Passt nicht.

— wandablue
wandablue

Für mich bisher ihr bester Roman.

— BerlinerLesezeichen
BerlinerLesezeichen

Nicht mein Fall, irgendwie zu wirr und vom Schreibstil schlecht lesbar. Ich kämpfe mich nicht weiter durch...

— jockel12
jockel12

Nett geschrieben, die Geschichte aber leider zu langweilig. Hab es nicht mal bis zur Mitte geschafft...

— Thi-Lan
Thi-Lan

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  • Unglücklicher Mix

    Alles Glück kommt nie
    wandablue

    wandablue

    Unglücklicher Mix . Wie viele Leser war ich von „Zusammen ist man weniger allein“ sehr angetan. Warum nicht mehr Romane von Anna Gavalda lesen? Gesagt, getan. „Alles Glück kommt nie“ behandelt die Lebensgeschichten der beiden Haupt-protagonisten Charles Balanda und Kate Charrington, die sich irgendwann begegnen werden. Gemeinsamer Aufhänger ist die vor kurzem verstorbene Mutter eines Jugendfreundes von Charles, die auch Kate kannte, und die ein ganz besonderer Mensch war. Es ist, als ob ich zwei völlig verschiedene Romane nacheinander lesen würde. Im ersten Teil, in dem es um Charles Balanda geht, der Tiefbau studiert hat, und ein erfolgreicher Architekt geworden ist - hätte er nicht besser Architektur studiert -, liegt eine tiefgründige, jedoch zerfranste und häufig unverständliche Charakterzeichnung vor. Anna Gavalda bietet dem Leser mit kurzen Abschnitten diverse Häppchen aus Charles Gedankengut, gegenwärtigem Leben, seinen Erinnerungen: Großstädter, Workaholic, Geschäftsreisen, drohendes Burnout, emotionale Erschütterungen, soziale Probleme, unverarbeitete Kindheit. In zweiten Teil wird die Lebensgeschichte Kate Charringtons ausgebreitet, das Zerfaserte verschwindet, doch zum Vorschein kommt ein Rührstück ! Obwohl ich die Beweggründe des männlichen Protagonisten nie verstanden habe noch seine Gedankengänge richtig nachvollziehen konnte, habe ich den ersten Teil mehr honoriert, da der Versuch, den komplizierten Charakter Charles auszuloten, deutlich erkennbar war. Im zweiten Teil hat Anna Gavalda jedoch die Kurve für eine zweite, diesmal die weibliche Charakterzeichnung nicht bekommen oder sie ist der Versuchung erlegen, dem Leser doch noch reichlich französische Idylle mit eingebautem schrägen Happyend zu bieten, was ja ein bisschen gavaldasches Markenzeichen ist. Fazit: Charakterstudie und provinzielles Rührstück zusammen geht gar nicht. Kategorie: Unterhaltung Verlag: Fischer Taschenbuch, 2010, 4. Aufl.

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    • 7
  • Das Glück lebt auf dem Land

    Alles Glück kommt nie
    BerlinerLesezeichen

    BerlinerLesezeichen

    16. March 2015 um 22:41

    Charles Balanda hat sich in seinem Leben gut eingerichtet: Er arbeitet erfolgreich als Architekt, jettet um die Welt und lebt mit Freundin Laurence und deren Tochter Mathilde zusammen. Auf einer Familienfeier entdeckt er eher zufällig einen Brief, der mit nur drei Worten alles in Frage stellt: "Anouk ist tot." Anouk, die Mutter seines Schulfreundes Alexis, war einfach ganz anders als seine konservative Familie und damit die Heldin seiner Kindheit.  Anouk und ihr bester Freund Nounou haben die Welt für Charles und Alexis zu einem großen Abenteuer gemacht und ihnen dabei auch wichtige Werte mit auf den Weg gegeben. Doch die Freundschaft mit Alexis ist auseinandergegangen, und irgendwann hat Charles auch den Kontakt zu Anouk einschlafen lassen. Doch nun lassen ihn die Erinnerungen nicht mehr los, und er macht sich auf die Suche nach Alexis. Er findet ihn in einem verschlafenen Nest, mit Frau und Kindern, alle Träume von früher sind begraben. Und Charles trifft Kate, die mit einer großen Schar Kinder und vielen Tieren auf einem alten, verwunschenen Bauernhof lebt. Kate hatte eigentlich ganz andere Pläne für ihr Leben, doch als ihre Schwester und ihr Schwager ums Leben kamen, musste und wollte sie sich um deren Kinder kümmern.  Irgendwann landeten sie eher zufällig auf diesem Gehöft und haben sich ihr ganz eigenes kleines Paradies geschaffen, in dem jeder einfach so sein kann, wie er ist. In diesem kreativen Chaos fühlt auch Charles sich sofort wohl. Und er verliebt sich in Kate. Und so bleibt er einfach ein bisschen länger und findet dabei langsam wirklich sich selbst. Anna Gavaldas dritter Roman ist für mich einfach ihr bester, den ich wieder und wieder lesen kann, weil er soviel Wahres über das Leben und die Liebe und das in so schönen Bildern erzählt. Das Leben nimmt selten gerade Wege, es sind oft vor allem die Umwege, die uns zu den wirklich wichtigen Dingen und Menschen bringen. Und die Liebe findet man sowieso, wenn man sie am wenigsten erwartet.

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  • Leserunde zu "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein
    Kajaaa

    Kajaaa

    Unfabulous und ich möchten ab 1. März 2013 endlich mal "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda lesen. Damit es auch eine richtig nette, diskussionsfreudige Runde wird, würden wir uns über viele weitere Leser freuen. Ihr könnt gerne auch später einsteigen oder auch mitdiskutieren, wenn ihr das Buch schon gelesen habt.

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    leserin

    leserin

    02. June 2012 um 19:03

    Ich habe mich durch das Buch zeitweise durch die Langatmigkeit des Textes durchkämpfen müssen, obwohl es dann wieder sehr interessant zu lesen war.

  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Josef Rechabrom

    Josef Rechabrom

    17. April 2012 um 19:13

    Die ersten 100 Seiten sind mir schwergefallen. Ein französisches Buch, das sich liest wie ein Franzosenfilm. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig: es gibt Sätze von zwei Seiten Länge, dann wieder ganze Absätze, die nur aus Satzfragmenten bestehen. Daran muss man sich erst gewöhnen. Danach ist das Buch aber mehr als außergewöhnlich. Elke Heidenreich hat es am treffendsten formuliert: Vom Feinsten, gute Geschichte blendend erzählt, besser geht's nicht. Zum Inhalt: "Anouk ist tot." Diese kurze Nachricht bringt den Architekten Charles Balanda dazu, seine Kindheit und Jugend aufzuarbeiten und sein aktuelles Leben zu hinterfragen, um schließlich mitten im Leben anzukommen. Anna Gavalda zeichnet sehr präzise Charaktere und überrascht mit klugen Dialogen. Das Ganze ist eine sehr feinfühlige Liebesgeschichte mit viel Tiefgang, der ich auch als Mann das Prädikat "lesenswert" verleihen kann.

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    bensia1985

    bensia1985

    13. April 2012 um 15:19

    Darum geht´s: Charles Balanda, Ende Vierzig, ist ein erfolgreicher Architekt und glücklich mit seinem Leben. Bis er einen Brief bekommt, in dem nur drei Worte stehen: ›Anouk ist tot.‹ Von da an ist nichts mehr, wie es war. Denn Anouk ist seine große Liebe gewesen, bis...? Was damals geschah, lässt Charles nicht mehr los. Er begibt sich auf Spurensuche und merkt, dass er sich eigentlich nach einem ganz anderen Leben sehnt. Ein wunderbares Feuerwerk an witzigen Dialogen und unvergesslichen Szenen. Ein Buch über das große Glück, die Schatten der Vergangenheit und über die ganz, ganz große Liebe. Fazit: Am Anfang eine ziemlich verwirrende aber doch liebreizende Geschichte, die immer anhänglicher wird.

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Schassi

    Schassi

    28. October 2011 um 20:07

    Wer sich, auf den ersten 100 Seiten, so wie ich, denkt: "Oh Gott, passiert da noch was?", dem sei gesagt, dass er durchhalten möge. Es lohnt sich! Dieser schöne Roman, der manchmal etwas wirr daher kommt, entwickelt sich zu einer sehr schönen Geschichte.

  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    PattyS

    PattyS

    16. August 2011 um 19:02

    Teil 1, Kapitel 1: hääää? Ich mußte wirklich den Text auf dem Buchcover nochmals durchlesen. Von was handelt das Buch? Das paßt doch gar nicht zusammen .... Also nochmals von Vorne und schön konzentrieren. Ich las und las, doch ich bin nicht mal bis Seite 100 gekommen. Das ist ja soooo langweilig! Es geschieht einfach nichts - nur langweilige Alltagssituationen. Und das ist ein Bestseller! Fazit: ein Buch das keiner braucht - also weg damit!

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2011 um 20:59

    Ein Architekt in den besten Jahren, eine geschickt taktierende Vierzehnjährige, eine Krankenschwester, die das Leben anderer rettet und sich selbst nicht helfen kann, ein hochbegabter und gefährdeter junger Trompeter, ein alter Gaukler mit einer weißen Taube, eine junge Frau, die in der Abenddämmerung Verse von T.S. Eliot rezitiert und über einen Landsitz voller Kinder, Pferde, Hunde und ein Lama gebietet - von diesen und vielen anderen Menschen erzählt Anna Gavalda in ihrem neuen Roman. FAZIT: Eines ganz vorneweg: Der Schreibstil der Autorin ist schrecklich. Lässt man jedenfalls die letzten hundert bis zweihundert Seiten außen vor. Der plötzliche Wechsel und die anfänglichen Gedankenschnipsel, deren Sinn man nicht wirklich nachvollziehen kann und die einem das Verstehen der Geschichte sehr schwer machen, sind kaum für den Lesegenuss geeignet. Man wird zwar nach reichhaltigen Durchhalten belohnt, das Ende ist wirklich süß geschrieben und man wünscht sich auch gerne wie Kate zu sein, aber bis man dort angekommen ist, ist viel Disziplin gefragt. Ich, die ich noch nie ein Buch, so schlecht es auch war, abgebrochen habe, habe wirklich ernsthaft darüber nachgedacht, dieses Buch nicht weiterzulesen. Am Ende habe ich es doch gemacht und habe ein sehr nettes Ende vorgefunden. Aber wie gesagt: Wer weiß, dass er nicht viel Durchhaltevermögen besitzt, gleich die Finger von diesem Buch. Ansonsten verspricht das Buch mehr, als es halten kann.

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    keili

    keili

    10. June 2011 um 15:07

    Der Angang ist seeeehr mies. Aaaaber gut das ich durchgehalten haben. Es hat sich gelohnt!! Denn plötzlich wandelt sich das ganze Buch und das Lesen ist die reinste Freude!! Also liebe Leser bitte durchhalten!! Es lohnt sich!

  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Sabrina D

    Sabrina D

    19. May 2011 um 18:01

    Tut mir leid, ich bin gar nicht in dieses Buch reingekommen und habe mich durchgequält durch das Leben des Architekten Charles Balanda. Ein einziger Brief mir 3 Worten (Anouk ist tot) wirbelt sein ganzes Leben durcheinander.
    Nur das Ende hat mich etwas versöhnt, deshalb die 2 Sterne, aber mir waren da eindeutig zu viele Aufzählungen, einfach nicht meins!

  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Haschnier

    Haschnier

    20. March 2011 um 23:33

    Die Autorin macht es dem Leser nicht ganz leicht. Den Anfang dieses Romanes habe ich als sehr, sehr undurchsichtig empfunden und stellenweise die Orientierung verloren. Doch dafür wird man im weiteren Verlauf absolut entschädigt. Ab dem Zeitpunkt, wo Charles erfährt, dass Anouk tot und begraben ist beginnt die Geschichte wirklich gut erzählt zu werden, Man kann so gut nachvollziehen, fast miterleben, wie Charles Lebens aus dem Ruder läuft, ohne dass die Autorin den vielleicht nahe liegenden totalen Zusammenbruch bemüht. Sein Leben schlingert häppchenweise und durchaus glaubhaft. Und auch seine Rückkehr ins Leben, seine Selbstvestimmung und Charles Erleben von Kates Märchenwelt sind wunderschön erzählt und trotz aller Extreme nachvollziehbar, fast spürbar. Nach dem schwerfälligen ersten Drittel des Buches fühlte ich mich wunderbar mitgenommen, liebe die Figuren und finde, dass es eine wundervolle Geschichte ist. Vor allem für Optimisten oder solche, die es werden wollen,

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    juhidiko

    juhidiko

    19. March 2011 um 19:53

    Also nach dem ersten Buch von Anna Gavalda, dass ich gelesen habe, waren meine Erwartungen ziemlich groß. Doch nach nun fast 200 Seiten ist die Lust weiter zu lesen, verflogen. Ich stelle es ins Regal - schade. Der Schreibstil, kurze Sätze, Absätze mit wenigen Zeilen, wirkt auf mich sehr unruhig und mit der Zeit wirklich nervend. Die Geschichte - kommt nur schwer in Fahrt. Von der Konstellation der Protagonisten wäre meiner Meinung nach sicher eine gute Geschichte denkbar. Na, vielleicht wirds ja zum Ende noch interessanter. Für mich ist heute auf jeden Fall Schluss damit.

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    Ayanea

    Ayanea

    Von Schmetterlingen bedeckt, steht der tote Baum in voller Blüte Mit diesem Buch habe ich mich recht schwer getan. Es geht darin um einen erfolgreichen Architekten in mittleren Jahren der nicht so recht glücklich ist mit seinem Leben. Seine Ehe ist fade, er arbeitet zu viel und dann erreicht ihm auch noch ein Brief eines verkrachten Jugendfreundes mit den Worten: "Anouk ist tot" und für Charles Balanda bricht eine Welt zusammen. In den ersten 300 Seiten wird also erzählt wie Balanda leidet, es werden immer wieder verwirrende kurze Abschnitte aus der Vergangenheit eingestreut und man kommt nach und nach dahinter, was in Charles Leben schief läuft. Gerade im ersten Teil des Buches ist die Schreibweise der Autorin einfach nur grauenhaft. Mitunter werden nicht mal richtige Sätze geschrieben, sondern nur abgehackte Wortfragmente. Die Geschichte bereitet einige Mühe zu verfolgen. Erst ab ungefähr der Hälfte des Buches, indem der Hauptprotagonist mit seinem alten Leben bricht und sich darauf besinnt, einfach nur zu leben, verändert sich das Buch und damit die Schreibweise um 180° und bereitet den Leser viel Freude. In Sternen ausgedrückt bedeutet dies wohl, für den ersten Teil 1 Stern und für den zweiten 5 Sterne. Ergibt also im Endeffekt 3 Sterne für "Alles Glück kommt nie". Ich finde es eigentlich richtig schade, das man sich bei einem Buch erst soviele Seiten lang durch quälen muss, um dann zum wirklich wichtigen Kern vorzudringen, aus dem man dann aber viele Lebensweisheiten ziehen kann. Mich wundert es nicht, dass dieses Buch viele Leser abbrechen, was ich an sich sehr schade finde, so wird man doch eigentlich durch sein Durchhaltevermögen wirklich belohnt. Aber vielleicht soll das auch den Knackpunkt dieses Buches ja ausmachen. Das der Weg zum Glück nicht einfach ist und wenn man standhaft ist, wird man mit wirklich kunstvollen Sätzen und einer schönen, nicht kitschigen Liebesgeschichte belohnt. Mein Rat daher an alle: durchhalten!

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  • Rezension zu "Alles Glück kommt nie" von Anna Gavalda

    Alles Glück kommt nie
    SarahCatherine

    SarahCatherine

    Charles Balanda ist Architekt, Mitte vierzig, verheiratet und hat sich in seinem Jetsetleben zwischen Paris und Osteuropa irgendwo verloren. Sein Chaos spitzt sich zu, als er einen Brief erhält, in dem nur steht "Anouk ist tot." Der Absender wird nicht genannt, doch Charles weiß, dass es nur sein früherer bester Freund sein kann. Der Gedanke an Anouk und Alexis wirft Charles vollends aus der Bahn. Bei der Arbeit ist er unkonzentriert und fahrig, er entfremdet sich weiter von seiner Frau und vernachlässigt seine Stieftochter Mathilde, die er doch eigentlich so liebt. Obwohl Charles merkt, dass sein Leben aus den Fugen gerät, kann er nicht anders als sich immer weiter ins Chaos zu katapultieren. Nachdem er Anouks Grabstätte besucht hat, macht er sich auf den Weg zu Alexis und in seine Vergangenheit. Dort, weit entfernt von Paris, seiner Arbeit, seiner Familie, begegnet er einer Frau, Kate, die ihr Leben lebt wie Charles es sich nie hat vorstellen können. Auf einem alten Hof lebt sie mit vielen Kindern und Tieren und dieser starke Gegensatz fasziniert Charles ebenso wie Kate. Nach nur zwei Tagen wirft er sein Leben wie es bisher war schließlich ganz über den Haufen und beginnt mit 47 Jahren ein ganz neues. Anna Gavalda erzählt die Geschichte genauso wie sie abläuft: zu Beginn chaotisch, hektisch und in Stakkato-Sätzen, später dann ruhiger, langsamer und liebevoller. Beim Lesen des ersten Teils, indem Charles' Leben aus den Fugen gerät, hatte ich wahrhaftig Stress. Die kurzen, oft unvollständigen Sätze transportieren das unstete Leben von Charles direkt auf den Leser. Mir hat das anfangs gar nicht gefallen, denn beim Lesen will man doch eigentlich entspannen, aber es passt dennoch irgendwie zur Geschichte. Später wird man dann belohnt, wenn man durchgehalten hat, denn im zweiten Teil begeistert Anna Gavalda wieder durch ihr Talent, Schönes einfach toll zu erzählen. Ich habe geschmunzelt, mich geärgert und geweint. Man möchte dieses Buch verschlingen und hofft doch dabei, dass es immer weitergeht. Und wie schon bei "Zusammen ist man weniger allein" steht auch am Ende dieses Buches die Hoffnung, denn das Leben hält doch immer wieder Überraschungen für uns bereit - gerade dann, wenn man es eigentlich schon nicht mehr glauben mag.

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