Nur wer fällt, lernt fliegen

von Anna Gavalda 
3,7 Sterne bei100 Bewertungen
Nur wer fällt, lernt fliegen
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Positiv (63):
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Eine Geschichte übers erwachsen werden und dem Kampf sich einen Platz im Leben zu erobern. Und Freundschaft die Leben rettet.

Kritisch (20):
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Im Grunde eine rührende Freundschaftsgeschichte aber der Schreibstil ist anstrengend.

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Inhaltsangabe zu "Nur wer fällt, lernt fliegen"

Ein charmanter Roman über wahre Freundschaft – eine echte Gavalda!

Beim Schultheater waren sie sich nähergekommen: Billie, die in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, und der schwule Franck, der im ewigen Clinch mit seinem autoritären Vater lag.

Und auch wenn ihre Freundschaft harten Proben ausgesetzt ist, lassen sie den anderen doch nie im Stich. Zusammen ist man eben weniger allein. Auch wenn das Happy End noch ein wenig auf sich warten lässt …

Ein wunderbar zärtlicher und frecher Roman der Bestsellerautorin Anna Gavalda.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596033096
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.04.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 28.07.2014 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    schupkatevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte übers erwachsen werden und dem Kampf sich einen Platz im Leben zu erobern. Und Freundschaft die Leben rettet.
    Geschichte über eine lebensrettende Freundschaft

    Anna Gavalda
    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Roman
    Hanser Verlag
    188 Seiten
    Hardcover
    ISBN 978-3-446-24595-2
    18,90 EUR

    In dem Roman „Nur wer fällt, lernt fliegen“ von der französischen Autorin Anna Gavalda lernen wir Billie kennen, die nach einem Sturz in eine Felsspalte gerade ziemlich verzweifelt ist. Mit ihr gestürzt ist Franck, ihr bester Freund, ihr Seelenverwandter, der nun bewusstlos in ihren Armen liegt während die Nacht herein bricht. In ihrer Verzweiflung wendet sich Billie an einen Stern am Nachthimmel, ihren Stern, und bittet ihn um Hilfe. Um diesen Stern zu überzeugen ihr zu helfen ihren lieben Franck zu retten erzählt sie ihm noch einmal ihre gemeinsame Geschichte, wie er ihr Leben gerettet hat und warum sie jetzt auf jeden Fall seines retten muss.

    Auf diese Art und Weise erfahren auch wir als Leser die Geschichte von Billie und Franck, in der Position des Sterns. Was bedeutet, dass man als Leser andauernd direkt angesprochen wird. Diese Erzählweise aus der strikten Ich-Perspektive wirkt in sofern manchmal etwas irritierend da die Erzählerin ihre Geschichte zudem so erzählt als ob man sie schon kennen würde, weil man, als ihr Stern, sie ja schon ihr Leben lang begleitet. Sprich, es werden Zusammenhänge die man für ein unwissendes Publikum mit einweben würde weggelassen und offenbaren sich erst Stück für Stück dem Leser. Gerade am Anfang der Geschichte wird man als Leser eiskalt ins Wasser des Geschehens geschmissen und braucht eine Weile bis man versteht wo Billie sich grade befindet, in welcher Lage sie ist, wer bei ihr ist, was passiert ist und erst Recht wie sie dort gelandet ist. Aber gerade das ist es auch was einem nach der ersten Verwirrung daran hält immer weiter zu lesen um alles zu erfahren und möglichst viel zu verstehen.

    Billie und Franck, beide Außenseiter, beide aus ganz unterschiedlich schweren Verhältnissen, lernen sich in der Schule kennen. Sie müssen zusammen währende zweier Ferienwochen ein gemeinsames Projekt erarbeiten. In diesen beiden gemeinsamen Ferienwochen knüpft sich ein zartes Band der Verbundenheit, das sie zwar nicht vor ihren Schicksalen bewahrt aber doch so stark ist, dass es sie immer wieder über Wasser hält und viele Jahre später gemeinsam in dieser Felsspalte landen lässt. 


    Es ist eine Geschichte, die sich keiner wünscht und die trotzdem inspirierend ist, die einen zurück schrecken läßt, aber auch bezaubert. Und die einen dazu bewegt wenn man das Buch weglegt, so es denn gerade Nacht ist, in den Himmel zu schauen ob da nicht auch ein Stern für einen selbst ist, der ein bißchen ein Auge auf das eigene Leben hat. 

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    Herbstroses avatar
    Herbstrosevor 2 Jahren
    Bedingungslose Freundschaft


    Sie kennen sich schon lange, die beiden Außenseiter, und sind Freunde, seit sie in der Schule bei einer Theateraufführung die Hauptrollen bekommen haben – Billie, das Mädchen aus der asozialen Wohnwagensiedlung und Franck, der schmächtige Junge aus gutbürgerlichem Haus, der wegen seiner Homosexualität ständig Ärger mit seinem Vater hat. Jetzt, Jahre später, liegen sie verletzt in einer Felsspalte. Bei einer Wanderung in den Cevennen sind sie durch Billies Schuld abgestürzt, und Franck liegt jetzt bewusstlos in ihren Armen. Es wird Nacht, Billie friert, ist verängstigt und versucht sich wach zu halten. Sie erzählt ihrem Stern am Himmel ihre Geschichte, die Geschichte einer seltsamen, bedingungslosen und einzigartigen Freundschaft. Sie lässt ihr und Francks bisheriges Leben Revue passieren und stellt dabei fest, dass sie diesen Kerl doch sehr liebt …

    Wie bereits in ihren vorangegangenen Romanen porträtiert Anna Gavalda auch in „Nur wer fällt, lernt fliegen“ die unterschiedlichsten Menschen und ihre konfliktbeladenen Beziehungen, die diesmal jedoch ziemlich klischeehaft ausgefallen sind. Dass Billie in den Slums aufgewachsen ist, erfährt der Leser schon sehr früh. Daher finde ich es völlig unnötig, dies während des ganzen Buches mit einer „Gossensprache“ zu betonen, zumal sie sich ja inzwischen aus dem Sumpf hoch gearbeitet hat. Dass Franck als Homosexueller solche Probleme haben soll, erscheint mir auch ziemlich unglaubwürdig, zumal sich die Geschichte ja in der heutigen, aufgeklärten Zeit abspielt. Beide Protagonisten sind nicht unbedingt Sympathieträger, dennoch ein Paar, das man so schnell nicht vergessen wird. Zwei Menschen, beide seelisch zerrissen und ohne Halt, versuchen sich gegenseitig zu stützen und aufzubauen. Von solch selbstloser Freundschaft zu lesen macht, trotz der Melancholie die das Buch durchzieht, zufrieden und glücklich.

    Fazit: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, frech und sehr direkt erzählt.

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    Weltensuchers avatar
    Weltensuchervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Liebesgeschichte, die es in dann wieder doch nicht ist - erzählt von Billie und in ihrem unverwechselbaren, ganz eigenem Ton.
    "Allen Außenseitern gewidmet" - Eine Geschichte über zwei Außenseiter

    Allen Außenseitern gewidmet ist Anna Gavaldas Roman „Nur wer fällt, lernt fliegen“, der von zwei Menschen handelt, die es durch ihre Andersartigkeit nicht leicht haben im Leben. Nachdem Billie und Frank bei einer Wanderung durch die Berge unglücklicherweise in eine Felsspalte gestürzt sind, beginnt Billie mit Anbruch der Nacht – neben sich ihren anscheinend bewusstlosen Freund – einem am Himmel leuchtenden Stern die Geschichte der beiden zu erzählen. Sie spricht die ganze Nacht hindurch, berichtet von ihrer traurigen Kindheit in einer Wohnwagensiedlung, davon, wie sie und Frank sich durch ein Theaterstück erstmals richtig kennenlernten, wie das Schicksal sie trennte und schließlich wieder zusammenführte. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, aber keine Liebesgeschichte im klassischen Sinne – viel mehr eine innige Freundschaftsgeschichte von zwei Außenseitern, die einander zum Überleben brauchen.

    Mit Billie hat Anna Gavalda einen sehr außergewöhnlichen, einzigartigen Charakter geschaffen, dem sie auch eine darauf zugeschnittene, als Erzählsstil sehr ungewöhnliche Stimme gibt. Billie ist in einer Familie groß geworden, in der Armut, Gewalt und Hass alltäglich war. Von ihrer Kindheit geprägt, wurde sie robust und durchsetzungsfähig, was in ihrer manchmal etwas vulgär erscheinenden Sprache zum Ausdruck kommt. Auf der anderen Seite gibt es Momente, in denen so viel Gefühle durch ihre Erzählung aufkommen, dass man ihren wahren Kern erkennen kann – allein die Tatsache, dass sie zu einem Stern spricht, zeugt davon.

    Allein der Erzählstil aus Billies Perspektive gibt somit ihre Charaktertiefe wieder, der eigentliche Inhalt der Geschichte tut darin aber den Rest. Darin spielt Frank, zunächst Klassenkamerad, dann Freund und schließlich „Lieblingsstützpfeiler“ im Leben eine äußerst wichtige Rolle. Auch er hat es in seiner Familie und im Leben nicht leicht – schwul, den Künsten zugeneigt, ein großer Romantiker. Zwei völlig unterschiedliche Menschen finden durch ihre Andersartigkeit und Ausgrenzung zueinander und sind von da an für einander im Leben unverzichtbar.

    Viel mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt preisgeben – das Buch stattdessen herzlichst weiterempfehlen. „Nur wer fällt, lernt fliegen“ ist ein beeindruckender, ungewöhnlicher Roman mit einer der ausdrucksstärksten Erzählstimmen, die mir bis jetzt untergekommen sind, einer unglaublich tiefgründigen, gefühlvollen, zum Teil traurigen Geschichte über zwei sehr besondere, authentisch beschriebene und in Manchem von der Norm abweichende Menschen.

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    Talathiels avatar
    Talathielvor 2 Jahren
    Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

    Als Billie und Franck während eines Wanderurlaubs in eine Felsspalte fallen, fängt Billie an, ihr Leben ihrem Glücksstern zu erzählen. Ein Leben, das nicht immer einfach war, denn Billie wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf und der schwule Franck hatte es auch nicht leicht. Schließlich lernen sich beide in der Schule bei einer Theateraufführung kennen und werden die besten Freunde. Doch die Jahre sind nicht immer gut zu ihnen und so bleibt Billie sitzen und Franck muss aufs Internat, aber ihre Freundschaft bleibt bestehen.

    »Irgendwann und ohne dass es seine Absicht gewesen wäre, meinte mein Vater es endlich einmal gut mit mir und starb.« (S. 107)

    Anna Galvalda erzählt die Geschichte von Billie und Franck aus Billies Sicht in der Ich-Perpektive. Billie, die bei Asozialen aufwuchs, hat nicht unbedingt den tollsten Sprachstil, manchmal ungehobelt und vulgär, was es mir nicht einfach machte, in die Geschichte hineinzufinden. Sie erzählt ihre traurige Geschichte, die in Höhen und Tiefen, aber vor allen doch in ziemlich vielen Tiefen, verläuft. Man merkt, dass es für sie nicht immer einfach war, aber es wird auch deutlich, dass sie damit zurechtkommt. Leider bin ich mit Billie jedoch nicht so ganz warm geworden, vielleicht liegt das aber auch an dem, was sie ausmacht und wie sie dargestellt wird. Ihrer Denkweise zu folgen, ist nicht immer einfach und man kann ihren Charakter dadurch nicht richtig begreifen. Die Erzählungen erfolgen recht schnell, es sind immer kurze Episoden aus ihrem Leben, die zu Beginn doch ziemlich trostlos wirken. Wirklich Spannung kommt auch leider nicht auf, sodass ich froh war, als das Buch zu Ende war. Zudem fand ich, dass die Figuren und die Erlebnisse recht konstruiert und klischeehaft wirken.

    Aufgrund der schlechten Sprachstils, der für mich fehlenden Spannung und der Klischees kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. 

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    Frieda-Annas avatar
    Frieda-Annavor 2 Jahren
    Geflogen


    Billie und Franck hocken in einer Felsspalte fest. Beim Wandern sind sie da reingeplumpst und scheinbar war es Billies Schuld. Franck hat sich beim Sturz übel weh getan und liegt nun, halb bewusstlos, in Billies Arm. Beim Dahinvegetieren in dieser unangenehmen Lage, fängt Billie an, ihrem gemeinsamen Stern am Himmel ihre Geschichte zu erzählen, denn die beiden verbindet eine ganz besondere Beziehung. Wäre da das Theaterstück in der Schule nicht gewesen, wären sie nie ins Gespräch gekommen und beide nie gerettet worden. Billie ist unter fürchterlichen Umständen aufgewachsen und Franck ist schwul, was sein Vater verurteilt und ihm damit das Leben schwer macht.
    Billie hat Angst, dass ihr bester Freund stirbt und reflektiert ihre Kindheit, Schulzeit und vor allem ihre Erfahrungen mit den Menschen um sie herum. Davon hat sie eine ganze Menge und hat, ohne daran zu zerbrechen, ihr Leben immer wieder in die Hand genommen. Sah es auch noch so hoffnungslos aus.  
    Billie ging mir anfangs mit ihrer kotzigen Art und Lebenseinstellung ordentlich auf die Nerven und ich konnte ihrer Geschichte nichts abgewinnen und 
    hatte überlegt, das Buch nicht weiter zu lesen. Ich habe auch nicht immer alles verstanden, was sie dem Stern mitteilte, denn es waren oft nur Einwortsätze und so auf cool gemacht. Habe mich dann aber daran gewöhnt und doch weitergelesen. Wollte ja wissen, wie die beiden überhaupt abstürzen konnten und ob sie gerettet werden. 
    Billie hat sich weiterentwickelt und wurde mir immer sympatischer. Auch die Sprache hat mich dann nicht mehr so gestört, denn das, was sie ausdrücken wollte hat mir gefallen und war voller Liebe und Zärtlichkeit für einen anderen Menschen. Eigentlich eine Liebeserklärung und ein ganz besonderes Buch.
     
            

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    Kikis_Buecherkistes avatar
    Kikis_Buecherkistevor 2 Jahren
    Langatmig und langweilig!

    Klappentext:
    Beim Schultheater waren sie sich nähergekommen: Billie, die in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, und der schwule Franck, der im ewigen Clinch mit seinem autoritären Vater lag.
    Und auch wenn ihre Freundschaft harten Proben ausgesetzt ist, lassen sie den anderen doch nie im Stich. Zusammen ist man eben weniger allein. Auch wenn das Happy End noch ein wenig auf sich warten lässt …

    Billie und Franck, zwei Außenseiter und Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie kennen sich schon aus Schulzeiten und sind so manche Höhen und Tiefen zusammen gegangen. Bei einer Wanderung stürzen sie in eine Felsspalte. Billie fühlt sich allein und hat Angst, da Franck anscheinend ins Koma gefallen ist und so erzählt sie ihrem Stern die Geschichte von ihr und ihm.
     
    Das ist mein erstes Buch der Autorin, der Schreibstil ist nicht schlecht, aber auch nicht ganz mein Ding. Ich hatte zwar keine Probleme, in die Geschichte zu finden, aber es riss mich einfach nicht mit. Es war keinerlei Spannung drin und wenn ich es weggelegt habe, dann hatte ich auch nicht das Gefühl, ich verpasse etwas und das ich so schnell als möglich weiterlesen möchte. Denn das ist, was ein gutes Buch auch für mich ausmacht, dieses Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man das Buch zur Seite legen muss. Und hier hat es leider gefehlt. Es gab zwar auch witzige Stellen, aber die langatmigen und langweiligen Stellen überwogen eindeutig. Daher keine Leseempfehlung von mir. 

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    Tamarus avatar
    Tamaruvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Schöne Liebesgeschichte, angenehm zu lesen
    Nur wer fällt, lernt fliegen

    Es war mein erstes Buch von Anna Gavalda und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr direkt und ich brauchte ein paar Seiten zum Reinlesen. Erzählt wird die Geschichte von Billie und Franck, die in eine Felsspalte gestürzt sind und dort die Nacht verbringen müssen. Um die Angst zu vertreiben erzählt Billie einem Stern ihrer beider Lebensgeschichte. Kennengelernt haben sie sich in der Schule, sie die Asoziale und er der Außenseiter, ein schwächlicher Junge, der schon früh merkt, dass er sich zu Jungs hingezogen fühlt. Bei einem Theaterstück dass sie gemeinsam aufführen werden sie Freunde fürs Leben. Auch wenn sie sich manchmal aus den Augen verlieren, in Gedanken sind sie immer in Sorge um den Anderen. Als sie dann zusammen nach Paris gehen, beschließen sie ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und gemeinsam neu anzufangen. Wird das ihr gemeinsames Happy End? Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Billie, man erfährt viel über ihre Kindheit, die eigentlich keine war, und deshalb immer auf der Suche nach Zuneigung und Geborgenheit ist. Ihre Freundschaft mit Franck, dessen Kindheit auch nicht immer einfach war, hilft ihr über so manchen Schicksalsschlag hinweg. Ich finde, es ist eine berührende Geschichte um zwei Außenseiter, die einem direkt sympathisch sind. Man leidet mit ihnen, erfreut sich an ihren wenigen Glücksmomenten und hofft die ganze Zeit, dass ihr Glücksstern sie am Ende nicht verlässt, denn Schattenseiten hatten sie genügend in ihrem Leben.

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    Betsys avatar
    Betsyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Naja, der Stil ist gewöhnungsbedürftig und das Ende war für mich fast schon eine Farce.
    Die Geschichte einer Freundschaft

    In dem Buch geht es um Billie und ihren schwulen Freund Franck, die nach einer Wanderung verletzt in einer Felsspalte liegen. Billie, die Angst um ihren Freund hat, da dieser schwer verletzt scheint, beginnt mit ihrem Stern zu reden, der ihr helfen soll die Nacht zu überstehen und erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens und ihrer Freundschaft mit Franck.

    Eigentlich eine sehr schöne Geschichte von der Botschaft her, doch es wirkt teilweise etwas konfus. Billie erzählt und dann redet sie einfach so mit ihrem Stern, heult oder flucht. Sie erzählt die Highlights aus ihrem Leben und wie Franck dieses gerettet hat.
    Zwar hatte Billie eine schwere Kindheit und auch Franck hat so seine Probleme, doch wirkliche Emotionen hat es jetzt nicht bei mir ausgelöst, da besonders Billies Art zu erzählen zeitweise abschweift und sie sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Ihre Art macht es einem schwer sie zu mögen, weil sie einfach kein wirklich sympathischer Charakter ist, auch wenn es schon einige wunderschöne Stellen zwischen ihr und Franck gibt, und man sieht, wie sehr ihr Verständnis im Leben fehlt.

    Eine Freundschaft, die so ihre eigenen Gesetze hat und die doch auch etwas eigentümlich anmutet, da beide oftmals nicht unbedingt direkt miteinander reden oder aufeinander zugehen, auch wenn das für beide so in Ordnung ist.

    Irgendwie hatte ich mir dann für das Ende etwas dramatisches erwartet oder zumindest eine sehr berührende Szene, doch das war so gar nicht der Fall und ich war perplex wie die Autorin diese Geschichte zu Ende bringt. Auch wenn sie versucht Tiefe reinzubringen, ist es für mich so ein halb/halb Ding, denn nach jedem intensiven Moment, wird es wieder etwas bizarr.

    Fazit: Der Anfang war stellenweise etwas verwirrend, weil die Autorin doch einen sehr eigenwilligen Schreibstil hat und ihre Protagonistin Billie einige Gedankensprünge macht. Der Hintergrund der Geschichte ist eigentlich sehr schön, nämlich wie die beiden Freunde wurden, doch Billie schwächelt das immer irgendwie ab und das Ende war einfach für die Katz, weil es leider ins Absurde abdriftet (zumindest für mich). Es lässt sich schnell lesen, doch irgendwie konnten beide Protagonisten mich nicht für sich gewinnen und ich hatte so meine Probleme mit Billie und Franck und ihrer speziellen Art von Freundschaft.

    Kommentare: 2
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    MarTina3s avatar
    MarTina3vor 3 Jahren
    eigener Schreibstil

    Klappentext:
    Billie und Franck sind beim Bergwandern in Frankreich in eine Felsspalte gestürzt. Während er bewusstlos in ihren Armen liegt, versucht sie mit aller Kraft wach zu bleiben und erzählt ihre Geschichte: Sie, Billie, wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf, er, Franck, lag wegen seiner Homosexualität im ständigen Clinch mit seinem bürgerlich-reaktionären Vater. Nichts scheint die beiden zu verbinden, bis sie zwei Hauptrollen im Schultheater bekommen. Trotzdem spricht alles gegen ein Happy End: Sie bleibt sitzen, er muss ins Internat, es folgen Abstürze und Schicksalsschläge. Aber Billie und Franck geben nicht auf. In Paris finden sie sich wieder – und Billie stellt ihr Leben auf Reset. Dann wird das Glück schon kommen.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte wird aus der Sicht von Billie erzählt. Es beginnt damit, dass die beiden in der Nacht gerade gestürzt sind, und ziemlich ramponiert daliegen. Nach einer Weile wird Franck bewusstlos. Um irgendetwas zu tun, versucht Billie „ihren“ Stern am Himmel dazu zu überreden, dass er ihnen beiden Hilfe schickt. Damit der Stern auch weiß, ob es sich lohnt, erzählt sie die Lebensgeschichte von Franck und sich, ab dem Zeitpunkt, an dem sie sich getroffen haben.

    Franck fand ich sofort sympathisch und er tat mir richtig leid, obwohl ich garnicht wusste, was genau passiert war. Billie selbst fand ich seltsam bzw. etwas verrückt. Im Laufe der Erzählung wird einem aber klar, warum sie so ist, wie sie ist. Am Schluss habe ich sie dann auch verstanden.

    Der Schreibstil ist flüssig aber irgendwie verrückt. Es ist gut erzählt, aber ich musste langsamer lesen, damit ich Billies Gedanken folgen konnte. Den Schluss fand ich wunderschön. Er hat das Buch richtig abgerundet.

    Insgesamt hat mich das Buch schon beeindruckt und auch noch im Nachhinein irgendwie beschäftigt. Aber aufgrund des Schreibstils finde ich es auch ein bisschen anstrengend. Trotzdem ist es bald gelesen, da es nicht so dick ist (-: .

    Fazit:
    Alles in allem ein empfehlenswertes Buch (wenn man sich auf den Schreibstil einlässt).

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    Kartoffelschafs avatar
    Kartoffelschafvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach nur grauenhaft!
    Schrecklich - absolut daneben

    Dies war definitiv der Flop 2016. Einfach nur völlig Banane und total daneben.

    Selten habe ich mich derart durch ein solch dünnes Büchlein quälen müssen aber ich habe mich innerlich nach den ersten paar Seiten derart immens gesträubt, weiter zu lesen, dass es mir selbst unheimlich war.

    Der Schreibstil ist grausam. Einfach furchtbar. Sätze bestehend aus wenigen Wörtern, stakkatoartig abgefeuert. Kein Inhalt, Gedankensprünge der unsagbar unsympathischen Protagonistin machen das Lesen zu einem wahren Horror-Erlebnis.

    Ich wusste bis zum Schluss nicht, was mir die Autorin mit ihrem Geschmus sagen wollte.

    Es ist eines dieser pseudo philosophischen Bücher, welches jedoch einfach nur verhauen wurde. 

    Selten empfand ich einen Roman als derart schlecht. 

    Es gibt auch keine Situation, in die dieses Buch zu passen scheint - liest man es wie ich, während man krank ist, geht es einem noch bescheidener. Liest man es, wenn man gesund wird - verliert man für längere Zeit die Lust am lesen.

    Das Ding gehört verboten. 

    Einfach völlig sinnfrei und richtig, richtig schlecht. Ein Buch, welches die Welt nicht braucht. 

    Bitte tut euch den Gefallen und lest es NICHT! Nicht einmal die letzte Seite war hier gut. 

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