Anna Gavalda Nur wer fällt, lernt fliegen

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Inhaltsangabe zu „Nur wer fällt, lernt fliegen“ von Anna Gavalda

Ein charmanter Roman über wahre Freundschaft – eine echte Gavalda! Beim Schultheater waren sie sich nähergekommen: Billie, die in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, und der schwule Franck, der im ewigen Clinch mit seinem autoritären Vater lag. Und auch wenn ihre Freundschaft harten Proben ausgesetzt ist, lassen sie den anderen doch nie im Stich. Zusammen ist man eben weniger allein. Auch wenn das Happy End noch ein wenig auf sich warten lässt … Ein wunderbar zärtlicher und frecher Roman der Bestsellerautorin Anna Gavalda.

Ein Buch für zwischendurch. Die Art wie es geschrieben ist, verleiht einem das Gefühl, dass man gerade Teil dieser Geschichte ist.

— Li93
Li93

Eine etwas andere Liebesgeschichte! Interessante Story! Dieses Buch kann man gut lesen.

— Pagina86
Pagina86

Eine Liebesgeschichte, die es in dann wieder doch nicht ist - erzählt von Billie und in ihrem unverwechselbaren, ganz eigenem Ton.

— Weltensucher
Weltensucher

Im Grunde eine rührende Freundschaftsgeschichte aber der Schreibstil ist anstrengend.

— Meenama
Meenama

Schönes Buch über wahre Freundschaft und Loyalität zwischen zwei grundverschiedenen Charakteren.

— Lucia
Lucia

Naja, der Stil ist gewöhnungsbedürftig und das Ende war für mich fast schon eine Farce.

— Betsy
Betsy

Einfach nur grauenhaft!

— Kartoffelschaf
Kartoffelschaf

Ganz nette Geschichte und lustiger Schreibstil, aber leider nichts besonderes.

— leucoryx
leucoryx

"Nur wer fällt, lernt fliegen" ist vielleicht nicht Anna Gavaldas bestes Werk, aber durchaus lesenswert.

— Laura126
Laura126

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  • Bedingungslose Freundschaft

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Herbstrose

    Herbstrose

    17. November 2016 um 11:19

    Sie kennen sich schon lange, die beiden Außenseiter, und sind Freunde, seit sie in der Schule bei einer Theateraufführung die Hauptrollen bekommen haben – Billie, das Mädchen aus der asozialen Wohnwagensiedlung und Franck, der schmächtige Junge aus gutbürgerlichem Haus, der wegen seiner Homosexualität ständig Ärger mit seinem Vater hat. Jetzt, Jahre später, liegen sie verletzt in einer Felsspalte. Bei einer Wanderung in den Cevennen sind sie durch Billies Schuld abgestürzt, und Franck liegt jetzt bewusstlos in ihren Armen. Es wird Nacht, Billie friert, ist verängstigt und versucht sich wach zu halten. Sie erzählt ihrem Stern am Himmel ihre Geschichte, die Geschichte einer seltsamen, bedingungslosen und einzigartigen Freundschaft. Sie lässt ihr und Francks bisheriges Leben Revue passieren und stellt dabei fest, dass sie diesen Kerl doch sehr liebt … Wie bereits in ihren vorangegangenen Romanen porträtiert Anna Gavalda auch in „Nur wer fällt, lernt fliegen“ die unterschiedlichsten Menschen und ihre konfliktbeladenen Beziehungen, die diesmal jedoch ziemlich klischeehaft ausgefallen sind. Dass Billie in den Slums aufgewachsen ist, erfährt der Leser schon sehr früh. Daher finde ich es völlig unnötig, dies während des ganzen Buches mit einer „Gossensprache“ zu betonen, zumal sie sich ja inzwischen aus dem Sumpf hoch gearbeitet hat. Dass Franck als Homosexueller solche Probleme haben soll, erscheint mir auch ziemlich unglaubwürdig, zumal sich die Geschichte ja in der heutigen, aufgeklärten Zeit abspielt. Beide Protagonisten sind nicht unbedingt Sympathieträger, dennoch ein Paar, das man so schnell nicht vergessen wird. Zwei Menschen, beide seelisch zerrissen und ohne Halt, versuchen sich gegenseitig zu stützen und aufzubauen. Von solch selbstloser Freundschaft zu lesen macht, trotz der Melancholie die das Buch durchzieht, zufrieden und glücklich. Fazit: Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, frech und sehr direkt erzählt.

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  • "Allen Außenseitern gewidmet" - Eine Geschichte über zwei Außenseiter

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Weltensucher

    Weltensucher

    30. October 2016 um 13:11

    Allen Außenseitern gewidmet ist Anna Gavaldas Roman „Nur wer fällt, lernt fliegen“, der von zwei Menschen handelt, die es durch ihre Andersartigkeit nicht leicht haben im Leben. Nachdem Billie und Frank bei einer Wanderung durch die Berge unglücklicherweise in eine Felsspalte gestürzt sind, beginnt Billie mit Anbruch der Nacht – neben sich ihren anscheinend bewusstlosen Freund – einem am Himmel leuchtenden Stern die Geschichte der beiden zu erzählen. Sie spricht die ganze Nacht hindurch, berichtet von ihrer traurigen Kindheit in einer Wohnwagensiedlung, davon, wie sie und Frank sich durch ein Theaterstück erstmals richtig kennenlernten, wie das Schicksal sie trennte und schließlich wieder zusammenführte. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, aber keine Liebesgeschichte im klassischen Sinne – viel mehr eine innige Freundschaftsgeschichte von zwei Außenseitern, die einander zum Überleben brauchen. Mit Billie hat Anna Gavalda einen sehr außergewöhnlichen, einzigartigen Charakter geschaffen, dem sie auch eine darauf zugeschnittene, als Erzählsstil sehr ungewöhnliche Stimme gibt. Billie ist in einer Familie groß geworden, in der Armut, Gewalt und Hass alltäglich war. Von ihrer Kindheit geprägt, wurde sie robust und durchsetzungsfähig, was in ihrer manchmal etwas vulgär erscheinenden Sprache zum Ausdruck kommt. Auf der anderen Seite gibt es Momente, in denen so viel Gefühle durch ihre Erzählung aufkommen, dass man ihren wahren Kern erkennen kann – allein die Tatsache, dass sie zu einem Stern spricht, zeugt davon. Allein der Erzählstil aus Billies Perspektive gibt somit ihre Charaktertiefe wieder, der eigentliche Inhalt der Geschichte tut darin aber den Rest. Darin spielt Frank, zunächst Klassenkamerad, dann Freund und schließlich „Lieblingsstützpfeiler“ im Leben eine äußerst wichtige Rolle. Auch er hat es in seiner Familie und im Leben nicht leicht – schwul, den Künsten zugeneigt, ein großer Romantiker. Zwei völlig unterschiedliche Menschen finden durch ihre Andersartigkeit und Ausgrenzung zueinander und sind von da an für einander im Leben unverzichtbar. Viel mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt preisgeben – das Buch stattdessen herzlichst weiterempfehlen. „Nur wer fällt, lernt fliegen“ ist ein beeindruckender, ungewöhnlicher Roman mit einer der ausdrucksstärksten Erzählstimmen, die mir bis jetzt untergekommen sind, einer unglaublich tiefgründigen, gefühlvollen, zum Teil traurigen Geschichte über zwei sehr besondere, authentisch beschriebene und in Manchem von der Norm abweichende Menschen.

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  • Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Talathiel

    Talathiel

    24. October 2016 um 20:49

    Als Billie und Franck während eines Wanderurlaubs in eine Felsspalte fallen, fängt Billie an, ihr Leben ihrem Glücksstern zu erzählen. Ein Leben, das nicht immer einfach war, denn Billie wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf und der schwule Franck hatte es auch nicht leicht. Schließlich lernen sich beide in der Schule bei einer Theateraufführung kennen und werden die besten Freunde. Doch die Jahre sind nicht immer gut zu ihnen und so bleibt Billie sitzen und Franck muss aufs Internat, aber ihre Freundschaft bleibt bestehen.»Irgendwann und ohne dass es seine Absicht gewesen wäre, meinte mein Vater es endlich einmal gut mit mir und starb.« (S. 107)Anna Galvalda erzählt die Geschichte von Billie und Franck aus Billies Sicht in der Ich-Perpektive. Billie, die bei Asozialen aufwuchs, hat nicht unbedingt den tollsten Sprachstil, manchmal ungehobelt und vulgär, was es mir nicht einfach machte, in die Geschichte hineinzufinden. Sie erzählt ihre traurige Geschichte, die in Höhen und Tiefen, aber vor allen doch in ziemlich vielen Tiefen, verläuft. Man merkt, dass es für sie nicht immer einfach war, aber es wird auch deutlich, dass sie damit zurechtkommt. Leider bin ich mit Billie jedoch nicht so ganz warm geworden, vielleicht liegt das aber auch an dem, was sie ausmacht und wie sie dargestellt wird. Ihrer Denkweise zu folgen, ist nicht immer einfach und man kann ihren Charakter dadurch nicht richtig begreifen. Die Erzählungen erfolgen recht schnell, es sind immer kurze Episoden aus ihrem Leben, die zu Beginn doch ziemlich trostlos wirken. Wirklich Spannung kommt auch leider nicht auf, sodass ich froh war, als das Buch zu Ende war. Zudem fand ich, dass die Figuren und die Erlebnisse recht konstruiert und klischeehaft wirken.Aufgrund der schlechten Sprachstils, der für mich fehlenden Spannung und der Klischees kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. 

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  • Geflogen

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Frieda-Anna

    Frieda-Anna

    02. July 2016 um 20:07

    Billie und Franck hocken in einer Felsspalte fest. Beim Wandern sind sie da reingeplumpst und scheinbar war es Billies Schuld. Franck hat sich beim Sturz übel weh getan und liegt nun, halb bewusstlos, in Billies Arm. Beim Dahinvegetieren in dieser unangenehmen Lage, fängt Billie an, ihrem gemeinsamen Stern am Himmel ihre Geschichte zu erzählen, denn die beiden verbindet eine ganz besondere Beziehung. Wäre da das Theaterstück in der Schule nicht gewesen, wären sie nie ins Gespräch gekommen und beide nie gerettet worden. Billie ist unter fürchterlichen Umständen aufgewachsen und Franck ist schwul, was sein Vater verurteilt und ihm damit das Leben schwer macht.Billie hat Angst, dass ihr bester Freund stirbt und reflektiert ihre Kindheit, Schulzeit und vor allem ihre Erfahrungen mit den Menschen um sie herum. Davon hat sie eine ganze Menge und hat, ohne daran zu zerbrechen, ihr Leben immer wieder in die Hand genommen. Sah es auch noch so hoffnungslos aus.  Billie ging mir anfangs mit ihrer kotzigen Art und Lebenseinstellung ordentlich auf die Nerven und ich konnte ihrer Geschichte nichts abgewinnen und hatte überlegt, das Buch nicht weiter zu lesen. Ich habe auch nicht immer alles verstanden, was sie dem Stern mitteilte, denn es waren oft nur Einwortsätze und so auf cool gemacht. Habe mich dann aber daran gewöhnt und doch weitergelesen. Wollte ja wissen, wie die beiden überhaupt abstürzen konnten und ob sie gerettet werden. Billie hat sich weiterentwickelt und wurde mir immer sympatischer. Auch die Sprache hat mich dann nicht mehr so gestört, denn das, was sie ausdrücken wollte hat mir gefallen und war voller Liebe und Zärtlichkeit für einen anderen Menschen. Eigentlich eine Liebeserklärung und ein ganz besonderes Buch.         

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  • Langatmig und langweilig!

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Kikis_Bücherkiste

    Kikis_Bücherkiste

    21. June 2016 um 14:59

    Klappentext:Beim Schultheater waren sie sich nähergekommen: Billie, die in einer Wohnwagensiedlung aufwuchs, und der schwule Franck, der im ewigen Clinch mit seinem autoritären Vater lag. Und auch wenn ihre Freundschaft harten Proben ausgesetzt ist, lassen sie den anderen doch nie im Stich. Zusammen ist man eben weniger allein. Auch wenn das Happy End noch ein wenig auf sich warten lässt …Billie und Franck, zwei Außenseiter und Freunde, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie kennen sich schon aus Schulzeiten und sind so manche Höhen und Tiefen zusammen gegangen. Bei einer Wanderung stürzen sie in eine Felsspalte. Billie fühlt sich allein und hat Angst, da Franck anscheinend ins Koma gefallen ist und so erzählt sie ihrem Stern die Geschichte von ihr und ihm. Das ist mein erstes Buch der Autorin, der Schreibstil ist nicht schlecht, aber auch nicht ganz mein Ding. Ich hatte zwar keine Probleme, in die Geschichte zu finden, aber es riss mich einfach nicht mit. Es war keinerlei Spannung drin und wenn ich es weggelegt habe, dann hatte ich auch nicht das Gefühl, ich verpasse etwas und das ich so schnell als möglich weiterlesen möchte. Denn das ist, was ein gutes Buch auch für mich ausmacht, dieses Gefühl, etwas zu verpassen, wenn man das Buch zur Seite legen muss. Und hier hat es leider gefehlt. Es gab zwar auch witzige Stellen, aber die langatmigen und langweiligen Stellen überwogen eindeutig. Daher keine Leseempfehlung von mir. 

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  • Nur wer fällt, lernt fliegen

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Tamaru

    Tamaru

    03. June 2016 um 12:34

    Es war mein erstes Buch von Anna Gavalda und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr direkt und ich brauchte ein paar Seiten zum Reinlesen. Erzählt wird die Geschichte von Billie und Franck, die in eine Felsspalte gestürzt sind und dort die Nacht verbringen müssen. Um die Angst zu vertreiben erzählt Billie einem Stern ihrer beider Lebensgeschichte. Kennengelernt haben sie sich in der Schule, sie die Asoziale und er der Außenseiter, ein schwächlicher Junge, der schon früh merkt, dass er sich zu Jungs hingezogen fühlt. Bei einem Theaterstück dass sie gemeinsam aufführen werden sie Freunde fürs Leben. Auch wenn sie sich manchmal aus den Augen verlieren, in Gedanken sind sie immer in Sorge um den Anderen. Als sie dann zusammen nach Paris gehen, beschließen sie ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und gemeinsam neu anzufangen. Wird das ihr gemeinsames Happy End? Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Billie, man erfährt viel über ihre Kindheit, die eigentlich keine war, und deshalb immer auf der Suche nach Zuneigung und Geborgenheit ist. Ihre Freundschaft mit Franck, dessen Kindheit auch nicht immer einfach war, hilft ihr über so manchen Schicksalsschlag hinweg. Ich finde, es ist eine berührende Geschichte um zwei Außenseiter, die einem direkt sympathisch sind. Man leidet mit ihnen, erfreut sich an ihren wenigen Glücksmomenten und hofft die ganze Zeit, dass ihr Glücksstern sie am Ende nicht verlässt, denn Schattenseiten hatten sie genügend in ihrem Leben.

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  • Die Geschichte einer Freundschaft

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Betsy

    Betsy

    In dem Buch geht es um Billie und ihren schwulen Freund Franck, die nach einer Wanderung verletzt in einer Felsspalte liegen. Billie, die Angst um ihren Freund hat, da dieser schwer verletzt scheint, beginnt mit ihrem Stern zu reden, der ihr helfen soll die Nacht zu überstehen und erzählt ihm die Geschichte ihres Lebens und ihrer Freundschaft mit Franck. Eigentlich eine sehr schöne Geschichte von der Botschaft her, doch es wirkt teilweise etwas konfus. Billie erzählt und dann redet sie einfach so mit ihrem Stern, heult oder flucht. Sie erzählt die Highlights aus ihrem Leben und wie Franck dieses gerettet hat. Zwar hatte Billie eine schwere Kindheit und auch Franck hat so seine Probleme, doch wirkliche Emotionen hat es jetzt nicht bei mir ausgelöst, da besonders Billies Art zu erzählen zeitweise abschweift und sie sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen scheint. Ihre Art macht es einem schwer sie zu mögen, weil sie einfach kein wirklich sympathischer Charakter ist, auch wenn es schon einige wunderschöne Stellen zwischen ihr und Franck gibt, und man sieht, wie sehr ihr Verständnis im Leben fehlt. Eine Freundschaft, die so ihre eigenen Gesetze hat und die doch auch etwas eigentümlich anmutet, da beide oftmals nicht unbedingt direkt miteinander reden oder aufeinander zugehen, auch wenn das für beide so in Ordnung ist. Irgendwie hatte ich mir dann für das Ende etwas dramatisches erwartet oder zumindest eine sehr berührende Szene, doch das war so gar nicht der Fall und ich war perplex wie die Autorin diese Geschichte zu Ende bringt. Auch wenn sie versucht Tiefe reinzubringen, ist es für mich so ein halb/halb Ding, denn nach jedem intensiven Moment, wird es wieder etwas bizarr. Fazit: Der Anfang war stellenweise etwas verwirrend, weil die Autorin doch einen sehr eigenwilligen Schreibstil hat und ihre Protagonistin Billie einige Gedankensprünge macht. Der Hintergrund der Geschichte ist eigentlich sehr schön, nämlich wie die beiden Freunde wurden, doch Billie schwächelt das immer irgendwie ab und das Ende war einfach für die Katz, weil es leider ins Absurde abdriftet (zumindest für mich). Es lässt sich schnell lesen, doch irgendwie konnten beide Protagonisten mich nicht für sich gewinnen und ich hatte so meine Probleme mit Billie und Franck und ihrer speziellen Art von Freundschaft.

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    • 3
  • eigener Schreibstil

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    MarTina3

    MarTina3

    15. March 2016 um 16:44

    Klappentext:Billie und Franck sind beim Bergwandern in Frankreich in eine Felsspalte gestürzt. Während er bewusstlos in ihren Armen liegt, versucht sie mit aller Kraft wach zu bleiben und erzählt ihre Geschichte: Sie, Billie, wuchs in einer Wohnwagensiedlung auf, er, Franck, lag wegen seiner Homosexualität im ständigen Clinch mit seinem bürgerlich-reaktionären Vater. Nichts scheint die beiden zu verbinden, bis sie zwei Hauptrollen im Schultheater bekommen. Trotzdem spricht alles gegen ein Happy End: Sie bleibt sitzen, er muss ins Internat, es folgen Abstürze und Schicksalsschläge. Aber Billie und Franck geben nicht auf. In Paris finden sie sich wieder – und Billie stellt ihr Leben auf Reset. Dann wird das Glück schon kommen.Meine Meinung:Die Geschichte wird aus der Sicht von Billie erzählt. Es beginnt damit, dass die beiden in der Nacht gerade gestürzt sind, und ziemlich ramponiert daliegen. Nach einer Weile wird Franck bewusstlos. Um irgendetwas zu tun, versucht Billie „ihren“ Stern am Himmel dazu zu überreden, dass er ihnen beiden Hilfe schickt. Damit der Stern auch weiß, ob es sich lohnt, erzählt sie die Lebensgeschichte von Franck und sich, ab dem Zeitpunkt, an dem sie sich getroffen haben.Franck fand ich sofort sympathisch und er tat mir richtig leid, obwohl ich garnicht wusste, was genau passiert war. Billie selbst fand ich seltsam bzw. etwas verrückt. Im Laufe der Erzählung wird einem aber klar, warum sie so ist, wie sie ist. Am Schluss habe ich sie dann auch verstanden.Der Schreibstil ist flüssig aber irgendwie verrückt. Es ist gut erzählt, aber ich musste langsamer lesen, damit ich Billies Gedanken folgen konnte. Den Schluss fand ich wunderschön. Er hat das Buch richtig abgerundet.Insgesamt hat mich das Buch schon beeindruckt und auch noch im Nachhinein irgendwie beschäftigt. Aber aufgrund des Schreibstils finde ich es auch ein bisschen anstrengend. Trotzdem ist es bald gelesen, da es nicht so dick ist (-: .Fazit:Alles in allem ein empfehlenswertes Buch (wenn man sich auf den Schreibstil einlässt).

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  • Schrecklich - absolut daneben

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    10. March 2016 um 19:36

    Dies war definitiv der Flop 2016. Einfach nur völlig Banane und total daneben.Selten habe ich mich derart durch ein solch dünnes Büchlein quälen müssen aber ich habe mich innerlich nach den ersten paar Seiten derart immens gesträubt, weiter zu lesen, dass es mir selbst unheimlich war.Der Schreibstil ist grausam. Einfach furchtbar. Sätze bestehend aus wenigen Wörtern, stakkatoartig abgefeuert. Kein Inhalt, Gedankensprünge der unsagbar unsympathischen Protagonistin machen das Lesen zu einem wahren Horror-Erlebnis.Ich wusste bis zum Schluss nicht, was mir die Autorin mit ihrem Geschmus sagen wollte.Es ist eines dieser pseudo philosophischen Bücher, welches jedoch einfach nur verhauen wurde. Selten empfand ich einen Roman als derart schlecht. Es gibt auch keine Situation, in die dieses Buch zu passen scheint - liest man es wie ich, während man krank ist, geht es einem noch bescheidener. Liest man es, wenn man gesund wird - verliert man für längere Zeit die Lust am lesen.Das Ding gehört verboten. Einfach völlig sinnfrei und richtig, richtig schlecht. Ein Buch, welches die Welt nicht braucht. Bitte tut euch den Gefallen und lest es NICHT! Nicht einmal die letzte Seite war hier gut. 

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  • Ihr Leben resümierend

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    leucoryx

    leucoryx

    15. February 2016 um 11:03

    In dem Buch "Nur wer fällt, lernt fliegen" geht es um Billie aus einer Wohnwagensiedlung stammend und Franck, der schwul ist. Beide lernen sich beim Schultheather kennen. Das Buch beginnt mit einem Wanderunfall und Billie beginnt ihrem Glückstern am Himmel das Leben der beiden zu erzählen. Das Cover ist sehr kahl und nüchtern gehalten. Der Name der Autorin ist da schon vielsagender. Die Idee des Buches ist ganz nett. Ausgelöst durch einen Wanderunfall beginnt Billie ihr Leben mit Franck zu resümieren. Wie sie sich kennen gelernt haben, was sie alles zusammen erlebt haben und was die beiden mit einander verbinden. Die flapsige Art zu erzählen sorgt für Unterhaltung. In der Erzählweise liegt auch viel Klugheit und sprachliche Gewandheit, die jedoch durch eine teilweise vulgäre Ausdrucksweise wieder relativiert wird. Sie wird somit dem Charakter von Billie gerecht. Sie ist unkonventionell und hat bereits viel im Leben durchgemacht und ist damit zeitweilig auch auf die schiefe Bahn geraten. Franck selbst erlebt man nicht direkt, da er durch den Unfall ins Koma gefallen ist. Man hört aber durch Billies Erzählungen einiges. Die lockere Erzählweise kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass zu keinem Zeitpunkt wirklich Spannung oder tiefgreifende Emotionen auftauchen. Zwar ist Billies Leben alles andere als einfach und Franck hat damit zu kämpfen, dass er seine Homosexualität seinem Vater gegenüber geheimhalten muss, aber diese Konflikte sind schon oft thematisiert worden und bringen hier nichts neues. Das Ende ist dann zur Hälfe wie erwartet und zur anderen Hälfte unrealistisch, daher also nicht zufriedenstellend. Ganz nette Geschichte für Zwischendurch, die einen jedoch nicht tiefergehend berührt oder gar hängen bleiben würde.

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  • Billie

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Laura126

    Laura126

    31. January 2016 um 11:25

    Inhalt: Bei einer Wanderung stürzen Billie und Franck in eine Felsspalte. Franck ist vermeintlich lebensbedrohlich verletzt und leidet unter starken Schmerzen. Bald wird er bewusstlos. Um die Nacht überstehen zu können, erzählt Billie einem Stern die gemeinsame Lebensgeschichte. Billie wurde als Baby von ihrer Mutter verlassen und wuchs bei der verhassten Stiefmutter auf. Franck litt sehr unter seinem herrischen Vater. Am Anfang der wahren Freundschaft stand eine Theateraufführung in der Schule zehn Jahre zuvor, welche den homosexuellen Franck und aus asozialen Verhältnissen stammende Billie zusammen brachte. Das Leben führte sie zwar immer wieder auseinander, aber Billie und Franck kamen doch zusammen und sorgten füreinander. Mir fiel es nicht leicht, in das Buch hinein zu finden. Vor allem am Anfang schreibt die Autorin etwas abgehackt und wenig geschmeidig, was nicht unbedingt für den Lesefluss sorgt. Billies schnoddrige Sprache mit vielen Vulgär- und Fäkalausdrücken wirkt zwar authentisch und ist der Protagonistin angepasst. Ich kenne und liebe fast alle früheren Werke der Autorin, trotzdem war es für mich nicht einfach zu lesen. Für Lebendigkeit der Geschichte sorgen die direkte Ansprache des Sterns und des Lesers. Hat man sich mit Billies frechen und holprigen Ausdrücken arrangiert, taucht man in eine wunderschöne und anrührende Geschichte über die Freundschaft und Liebe ein. Anna Gavalda vermittelt uns die Botschaft, dass man alles schaffen kann, dass es immer einen Ausweg gibt, wenn zwei Menschen zusammenstehen, sich gegenseitig unterstützen, auffangen und lieben. Die Wirkung des Buches auf den Leser ist meiner Meinung nach anfangs mehr oder weniger trostlos, später dann doch hoffnungsvoll. "Nur wer fällt, lernt fliegen" ist vielleicht nicht Anna Gavaldas bestes Werk, aber durchaus lesenswert.

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  • Anna Gavalda ist wieder eine besonders schöne Liebesgeschichte gelungen!

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    Ekcnew

    Ekcnew

    01. January 2016 um 17:05

    Bei einer Wanderung in Frankreich sind Billie und Franck in eine Felsspalte gestürzt. Während Franck bewusstlos in ihren Armen liegt, versucht sie mit aller Kraft wach zu bleiben und erzählt ihre Geschichte dem Stern. Billie und Franck - zwei Außenseiter, nichts scheint die beiden zu verbinden, bis sie beim Schultheater jeweils die Hauptrollen bekommen. Das Theaterstück hat ein Happy End und ist ein voller Erfolg, die Beziehung zwischen Billie und Franck braucht da länger. Billie ist in einer Wohnwagensiedlung aufgewachsen, ihre Stiefmutter war Alkoholikerin. Franck lag mit seinem Vater wegen seiner Homosexualität ständig im Clinch. Die beiden geben jedoch nicht auf, in Paris finden sie sich wieder. Dieses Buch finde ich, ist typisch für Anna Gavalda: zunächst nicht ganz einfach zu lesen und die Frage, was das für eine Geschichte wird. Dann ab einem bestimmten Punkt ist man so gefesselt, dass man einfach wissen muss, wie die Geschichte jetzt weitergeht und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Anna Gavalda ist wieder eine besonders schöne Liebesgeschichte gelungen!

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  • nicht ihr bestest buch

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    brauchnix

    brauchnix

    06. August 2015 um 09:16

    Billie und Franck sind jeder auf seine Weise von Leben gebeutelt. Bei Billie sind es vor allem die Eltern, die durch Gewalttätigkeit, Alkohol und Unzuverlässigkeit das Leben des Kindes fast unerträglich gemacht haben und die aus Billie eine junge verzweifelt nach Halt suchende Frau gemacht haben. Sie hangelt sich von einer Beziehung in die nächste ohne zur Ruhe zu kommen, ohne ein Ziel vor Augen zu haben. Sie lässt sich aushalten, lebt am Rande der Gesellschaft, am Existenzminimum, nahe dran, zur Hure zu werden, da es am leichtesten ist, sich aushalten zu lasen. Francks Problem ist weniger differenziert als ganz einfach darin begründet, dass er schwul ist und seine Umgebung dies ziemlich schnell spürt. So finden die zwei Aussenseiter in der Kindheit ind er Schule zueinander. Gequält und gemobbt von den Mitschülern, klammern sie sich aneinander, geben sich Halt und Liebe. Dann verlässt Franck die Stadt und Billie bleibt allein und isoliert zurück. Aber er hat sie nicht ganz vergessen, schreibt ihr Briefe, die seine Mutter ihr zukommen lässt und denkt immer wieder an seine Jugendfreundin. Bis er eines Tages zurückkehrt und sie in einer gefährlichen, lebensbedrohlichen Situation landen, in der Billie ihre Beziehung Revue passieren lässt. Anna Gavalda schreibt in der Ich-Person von Billie, was mir prinzipiell immer nicht so gut gefällt, da der Blick auf die Welt dann sehr selektiv und emotional einseitig ist. Dennoch ist der Schreibstil gewohnt einfühlsam und hochwertig komplex. Burschikos und etwas rotzig frech erzählt die Hauptperson, wie sie alles empfunden hat und durch das Erzählen kommt sie sich selbst, ihren Gefühlen und auch ihrem Freund Franck näher, als all die Jahre vorher. Der Ton der jungen Billie wird gut getroffen. Dennoch war mir das Büchlein etwas zu dünn und auch die Handlung krankt daran, dass nicht wirklich viel passiert. Auch sind die Nebenpersonen etwas blass und am Ende habe ich mich gefragt, was wollte das Buch mir jetzt eigentlich sagen. Also meiner Meinung nach nicht Gavaldas bester Roman und für die wenigen Seiten vielleicht auch etwas teuer.

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  • Nur wer fällt, lernt fliegen

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    wk2910

    wk2910

    27. June 2015 um 15:46

    Billie und Franck sind beide Außenseiter, die sich durch ein Schultheaterstück kennen gelernt haben und seitdem Freunde sind. Sie hatten beide keine einfache Jugend, was sie zusammengeschweißt hat. Trotzdem haben sie sich mehrmals aus den Augen verloren. Sie haben aber immer wieder zusammen gefunden. Billie und Franck machen eine gemeinsame Bergwanderung in Frankreich und stürzen, etwas von den üblichen Wanderrouten entfernt, in eine Bergspalte. Um sich und ihren Freund Franck zu retten, wendet sich Billie an einen Stern und erzählt ihm ihre gemeinsame Geschichte, damit der Stern Hilfe schickt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Aber ich glaube, dass es nicht etwas für jedermann ist, da der Schreibstil beziehungsweise ein paar Ausdrücke von Billie etwas spezieller und gewöhnungsbedürftig sind.

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  • Rezension zu "Nur wer fällt, lernt fliegen"

    Nur wer fällt, lernt fliegen
    littleowl

    littleowl

    26. March 2015 um 17:27

    Inhalt: Eigentlich sollte es nur eine harmlose Wanderung werden, doch Billie und Franck sind bei ihrer Bergtour in Frankreich in eine Felsspalte gestürzt. Während sie praktisch unverletzt ist, hat es ihn schwer erwischt, sodass er bei Einbruch der Nacht das Bewusstsein verliert. Für Billie ist an Schlaf jedoch nicht zu denken und um sich von Angst, Hunger und Kälte abzulenken, erzählt sie einem Stern ihre Geschichte. Für beide ist die Kindheit nicht gerade eine einfache Zeit: Billie wächst in bitterer Armut in einer Wohnwagensiedlung auf, Franck leidet wegen seiner Homosexualität extrem unter seinem dominanten und konservativen Vater, genau wie seine alkoholkranke Mutter. Die beiden Außenseiter fallen einander in der Schule sofort auf, trotzdem wechseln sie kein Wort miteinander, bis ein Theaterstück sie zusammenführt. Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, denn obwohl beide einen steinigen Weg vor sich haben und einander fast aus den Augen verlieren, finden sie am Ende doch wieder zusammen. Und Billie und Franck sind fest entschlossen, mit vereinten Kräften den Sumpf ihrer Kindheit hinter sich zu lassen. Schreibstil: Als ich zu lesen begonnen habe, war ich erstmal total überrascht, weil der Schreibstil wirklich ungewöhnlich ist. Der Tonfall ist umgangssprachlich und teilweise ziemlich derb. Die Ich-Erzählerin Billie ist oft zynisch und verwendet viele Flüche und Schimpfwörter, hat aber auch einen herrlichen Galgenhumor. Mir hat diese Art zu schreiben sehr gut gefallen, weil sie so authentisch ist. Gerade, weil Billie nur einen begrenzten Wortschatz zur Verfügung hat, schafft sie es, komplizierte Gefühle in einfachen Worten perfekt zu beschreiben. Man hat wirklich das Gefühl, Billie beim Sprechen zuzuhören. Beim Erzählen springt sie oft zwischen Vergangenheit und gegenwärtiger Lage hin und her. Manchmal bricht sie auch mitten im Satz ab oder reflektiert über das, was sie gerade gesagt hat. Gefallen hat mir auch die Idee, dass Billie ihre Geschichte einem Stern erzählt und ihn sogar mit „Du“ anspricht. Schon der Beginn hat eine enorme Sogwirkung, weil man ohne irgendwelches Vorgeplänkel ins Geschehen hineingeworfen wird und sich fragt, wie die beiden in der Grube gelandet sind. Die Geschichte der Freundschaft von Billie und Franck fand ich von ihrem Kennenlernen bis zur aktuellen Situation sehr rührend. In der Schule sind beide Außenseiter, die einfach nur nicht auffallen wollen, und erfüllt von einem Gefühl der Mutlosigkeit. Nach dem Theaterstück, das den Grundstein für ihre Freundschaft legt, hätte das Ganze auch ziemlich ins Klischeehafte abrutschen können. Aber in diesem Fall sind die beiden auch nach dem gemeinsamen Erlebnis nicht plötzlich unzertrennlich, sie haben nur ein zartes Band geknüpft. Für lange Zeit sind Billie und Franck mehr eine stille Präsenz im Leben des anderen, aber sie sind füreinander da, wenn es wirklich darauf ankommt. Charaktere: Billie wird allein durch ihre Wortwahl schon ziemlich genau charakterisiert. Ihre Sprache verrät ihre Herkunft und lässt sie gleich von Beginn an lebendig und glaubhaft wirken. Durch ihren derben Humor war sie mir außerdem auf Anhieb sympathisch. Im Laufe des Romans lernt man sie sehr gut kennen und blickt hinter die raue Schale, die sie der Welt präsentiert. Billie ist nicht gerade ein einfacher Mensch, sie ist an ein Einzelkämpfer-Dasein gewöhnt und hat große Probleme damit, anderen zu vertrauen. Als Leser gewinnt man sie trotzdem schnell lieb, weil es einfach herzzerreißend ist, wie viel ihr kleine Gesten der Freundlichkeit bedeuten. Billie ist wegen ihrer Herkunft geplagt von Minderwertigkeitsgefühlen und kämpft ihr ganzes Leben lang damit, ihre lieblose Kindheit hinter sich zu lassen. Es ist ein steiniger Weg und sie steht oft kurz vorm Aufgeben, erst die Freundschaft zu Franck gibt ihr genug Kraft. Schon bei der Beschreibung von Franck scheint Billies Zuneigung für ihn durch, allerdings sieht sie auch seine Schwächen. Er leidet unter seinem Vater und fühlt sich hilflos, weil er seiner Mutter nicht helfen kann. Vielleicht hat ihn gerade das zu so einem unglaublich mitfühlenden, großherzigen und liebenswerten Menschen gemacht. Er verurteilt Billie nie und versucht immer wieder, ihr zu helfen. Als Leser leidet man mit ihm und möchte ihn gleichzeitig schütteln, weil er sich lange einfach nicht gegen seinen Vater durchsetzen kann. Erst Billie gibt ihm den nötigen Schubs und die Freundschaft tut im letztendlich genauso gut wie ihr. Fazit: Eine wunderbare, Mut machende Geschichte über zwei Außenseiter, die gemeinsam den Sumpf ihrer Kindheit hinter sich lassen.

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