Anna Gavalda Zusammen ist man weniger allein

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Inhaltsangabe zu „Zusammen ist man weniger allein“ von Anna Gavalda

Philibert, von verarmtem Adel, ist zwar ein historisches Genie, doch wenn er mit Menschen spricht, gerät er ins Stottern. Camille, magersüchtig und künstlerisch begabt, verdient sich ihren Lebensunterhalt in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlokal. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen einer verrückten Wohngemeinschaft in Paris, die sich lieben, streiten, bis die Fetzen fliegen, und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Anna Gavalda erzählt vom wirklichen Leben: witzig, charmant und liebevoll.

Interessante Charaktere die aufeinander treffen und eine spannende Geschichte die sich daraus ergibt. Aber insgesamt auch etwas zäh

— MarthaAmasVivon

Der Film ist gut, das Buch noch besser

— Kelo24

Ein herzerwärmender, französischer Roman mit skurilen und sehr liebevollen Protagonisten

— katrin297

Unglaublich, wie die Autorin Dialoge gestaltet. Mit so wenigen Sprechermarkierungen auszukommen ist hohe Kunst. Sehr zu empfehlen!

— petrahillebrand

Das Buch ist einfach wohltuend. Wie Balsam für die Seele, kann ich immer wieder lesen!

— Ninaprocra

Ein typisches Gavalda-Buch, dass Leichtigkeit und ein bisschen französischen Schwermut vereint.

— Shelbert

Schöne Geschichte mit sehr lebendigen Charakteren. Nur stellenweise etwas verwirrender Schreibstil.

— katha_strophe

Ich mag das Buch.....leicht zu lesen und treffend.

— gina_1986

Wunderbar erheiterndes Buch!

— unreadchapters

Anna Gavalda zeichnet mit ihrem Buch skurrile, liebenswürdige Charaktere, die man sofort ins Herz schließt und ungern wieder gehen lässt.

— tausend_leben

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  • Liebevoll, witzig, traurig - aber es fehlt noch etwas Würze

    Zusammen ist man weniger allein

    MarthaAmasVivon

    23. October 2017 um 18:17

    Ein liebevoller Roman, der die Geschichte von vier völlig unterschiedlichen Personen erzählt, die aus unterschiedlichen Gründen letztlich zusammenfinden und (zumindest vorübergehend) zusammen in einer Wohnung leben. Der Roman ist witzig, traurig und interessant, aber letztlich fehlt es noch ein klein wenig an Spannung. Zumindest mir ging es so. 

  • Eine "Buchmedizin" die immer hilft

    Zusammen ist man weniger allein

    Adamoe

    08. September 2017 um 09:46

    Dieses Buch ist ein bisschen wie eine gute Medizin. Es lässt mich immer aus meinem Alltag verschwinden, ist aufmunternd und regt zum nachdenken an. Zugegebenermaßen habe ich es schon wirklich sehr oft gelesen, es ist immer ein bisschen so als würde man zu Freunden zurückkehren, Zu Freunden die nie richtig aus dem Kopf verschwinden, vielleicht weil man in jeder Person etwas von sich selbst wieder finden kann. Auch wenn man das nicht immer wahrhaben möchte. So sehr ich dieses Buch auch liebe, muss ich jedoch zugeben das der Schreibstil gemocht werden muss. Er ist genau so speziell wie die Personen die man in dem Buch kennen lernt. 

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  • "Wir vier, hier, jetzt, in diesem billigen Clio, befreit, zusammen, hoffen wir das Beste"

    Zusammen ist man weniger allein

    vidra

    29. June 2017 um 20:16

    "Wir vier, hier, jetzt, in diesem billigen Clio, befreit, zusammen, hoffen wir das Beste"3, 4 Personen haben eigentlich nicht vieles gemeinsam (wenn überhaupt). Das Leben (Schicksal, Karma oder Gottes Hand) bringt sie zusammen. Und es ist ganz gut so, denn durch ihr Zusammensein wird dem Leser gezeigt, was das Wahre und Wichtigste im Leben ist: sich lieben und akzeptieren, immer zum Glück streben, innere Balance und Ruhe aufbauen und bewahren, fühlen, leben und lieben. Das Buch basiert sich auf Dialog eher als auf Handlung (obwohl doch ein Leitfaden vorhanden ist). Dadurch werden die Protagonisten lebendiger und je weiter man liest, desto mehr hat man das Gefühl auch ein Teil der Geschichte zu sein. Dies hat etwas damit zu tun, dass man den Protagonisten wirklich nahekommt durch die Dialoge. Das Buch kam im perfekten Moment zu mir. Ich hatte eine nicht so schöne Zeit hinter mir und versuchte genau das Obengenannte wieder zu finden: Frieden, Ruhe, Liebe und fröhliches Leben. Das Buch, so ehrlich und einfach geschrieben, hat mir geholfen wieder meinen eigenen Weg zu finden.Durch diese 3, 4 Personen habe ich begriffen: sie sind trotz allem Traurigem und Nicht-so-schönem, was ihnen im Leben begegnet ist,  glücklich. Sie sind glücklich, weil sie glücklich sein wollen und weil sie einander haben. Ich muss mir immer wieder wiederholen: "Verlasse dich auf das Leben und die lieben Leute um dich herum - das Leben will, dass du glücklich bist." Dies ist eine Botschaft, die ich mitgenommen habe aus dem Buch (auch wenn es kein Zitat aus dem Buch ist). Ein sehr schönes Buch, leicht zu lesen; einfache Sätze, welche die Einfachheit des Lebens und des Glücklichseins nur noch unterstrichen, fand ich. Ein Buch, welches den Leser etwas glücklicher macht.

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  • Ein herzerwärmender Roman

    Zusammen ist man weniger allein

    katrin297

    22. May 2017 um 17:08

    "Zusammen ist man weniger allein"ist mein absolutes Lieblingsbuch. Hier treffen vier komplett unterschiedliche Menschen, die unter anderen Umständen sich wahrscheinlich nie kennen gelernt hätten, aufeinander. Camille, die sehr begabte Künstlerin, leidet unter Magersucht und arbeitet als Putzfrau trotz ihres Talents. Als sie schwer erkrankt holt Philibert sie zu sich in die Wohngemeinschaft. Der vernarrte Historiker, Philibert, leidet unter seinem eigenem Stottern.Sein Mitbewohner, Franck, ist ein sehr temperamentvoller Koch, der zu öfteren Wutausbrüchen neigt.Francks Großmutter, Paulette, leidet unter Alzheimer und möchte auf keinem Fall im Altersheim leben. So erstaunlich wie das Leben manchmal ist, kreuzen sich die Wege dieser vier unterschiedlichen Menschen und gründen eine äußerst ungewöhnliche Wohngemeinschaft. Doch nicht nur das, sie helfen einander mit den eigenen problemen umzugehen, um über den eigenen Schatten zu springen, geben einander Mut, unterstützen sich gegenseitigund werden somit unbewusst zu einer Familie. Sie lachen, weinen,kämpfen,schimpfen, diskutieren und kochen gemeinsam und man fühlt sich wie ein Teil dieser Gemeinschaft, denn man schließt jeden einzelnen Charakter ins Herz. Jeder Charakter ist auf seine eigene Art skurril,eigen- und einzigartig und etwas ganz Besonderes. Der Schreibstil von Anna Gavalda ist sehr lebendig und emotional, dass man nur weiter lesen und nie aufhören möchte. Es ist ein wundervoller französischer Roman über die Freundschaft, die Liebe und Zusammenhalt und wie man gemeinsam die Höhen und Tiefen im Leben meistern kann. Ich kann es jedem wärmstens empfehlen!

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  • Danke, Anna Gavalda!

    Zusammen ist man weniger allein

    Mondplatz

    10. November 2016 um 13:53

    "Zusammen ist man weniger allein" hat bei mir Lieblingsbuchstatus. Enthält es doch ausgefeilte Charaktere, mit denen man mitfühlt, mitleidet und mitliebt. Der Schreibstil hat Tiefe, klangvolle Stilmittel und lässt uns unmittelbar am Innenleben der Protagonisten teilhaben. Und dann die  Handlung: Wie sie zu Herzen geht und an wahre Freundschaft glauben lässt - Anna Gavaldas Roman ist durch und durch gelungen. Einfach herrlich!!!

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  • Eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft

    Zusammen ist man weniger allein

    tausend_leben

    24. August 2016 um 21:17

    "Sie hatte einen Ort gefunden, an dem sie gerne lebte. Einen seltsamen Ort, ausgefallen wie die Leute, die darin wohnten."Die junge, magersüchtige Camille arbeitet trotz großem künstlerischem Talent in der Putzkolonne. Der stotternde, zurückhaltende Philibert ist ein historischer Einstein und scheint seinem Habitus nach selbst aus einer anderen Zeit zu stammen. Der permanent wütende Feinschmeckerkoch Franck interessiert sich neben gutem Essen nur für Frauen und Motorräder - und für seine Großmutter Paulette, die an Alzheimer erkrankt, aber nicht die geringste Lust auf das Altersheim hat. Schicksalhaft kreuzen sich die Lebenswege dieser vier grundverschiedenen Menschen, die alle irgendwie auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft sind. Und bald finden sie sich wieder in einer höchst ungewöhnlichen Wohngemeinschaft inmitten von Paris, in der geliebt, gelacht, geweint, debattiert, gekocht, gemalt und gestritten wird.Schon vor zehn Jahren ist "Zusammen ist man weniger allein" in Deutschland erschienen und ich habe diesen wundervollen Roman erst jetzt gelesen. Manchmal hat man Schätze im Buchregal stehen und fragt sich nach dem Lesen, warum man nicht schon früher danach gegriffen hat. Ich könnte mir vorstellen es lag daran, dass ich die Verfilmung mit Audrey Tautou schon gesehen hatte - ein Freund hatte mir die DVD geschenkt - und sie mich nicht so wirklich aus den Socken gehauen hat. Ganz anders das Buch.Anna Gavalda zeichnet mit ihrem Buch skurrile, liebenswürdige Charaktere, die man sofort ins Herz schließt und ungern wieder gehen lässt. Besonders Philibert hat es mir angetan, die gute Seele der Wohngemeinschaft, so herrlich kauzig, unschuldig und wunderbar."Und Camille beeilte sich, dieses Lächeln festzuhalten, die belustigte Verzückung eines Jungen, der die Geschichte Frankreichs zerpflückte wie andere ein drittklassiges Pornoheft."Die Autorin schreibt dabei in einfacher Sprache, aber so lebendig, dass man versucht ist zu glauben es gäbe sie wirklich - Camille, Franck, Paulette und Philibert. Wie realitätsnah die ganze Geschichte ist, sei mal dahingestellt. Das Thema Magersucht - und ihre Überwindung - scheint mir hier doch etwas fernab der Realität. Allerdings kenne ich mich mit dem Thema auch nicht wirklich gut genug aus um das beurteilen zu können.Eins steht fest: die Charaktere in ihrem Alltag zu begleiten, sich gemeinsam mit ihnen zu entwickeln, ihnen dabei zuzusehen, wie sie voneinander lernen und sich gegenseitig das Leben retten, macht einfach große Freude."... wenn intellektuell sein heißt, sich zu bilden, erschüttert zu sein, verstehen zu wollen, wie alles zusammenhängt, damit man etwas weniger dumm ins Bett geht als am Abend zuvor, dann fordere ich dies für mich ein: Nicht nur bin ich dann eine Intellektuelle, ich bin auch noch stolz darauf.""Zusammen ist man weniger allein" ist ein Buch über Freundschaft, Liebe und Zusammenhalt. Es ist ein Buch über die Höhen und Tiefen des Lebens.Wer sich nicht von vielen Dialogen abschrecken lässt (bei denen man manchmal erst auf den zweiten Blick erkennt, wer gerade spricht) - und wer auf herzerfrischende, romantische Geschichten mit kauzigen Charakteren steht, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen."Laß die Geschirrtücher und das Frottee in derselben Schublade, das Leben ist viel netter mit ein bißchen Chaos."Über die Autorin"Anna Gavalda, 1970 in der Nähe von Paris geboren, ist eine der erfolgreichsten französischen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie studierte Literatur und arbeitete als Lehrerin, bis sie mit ihrem ersten Buch schlagartig berühmt wurde. Die Verfilmung ihres Bestsellerromans ›Zusammen ist man weniger allein‹ erreichte ein großes Publikum in ganz Europa. Anna Gavalda lebt mit ihren zwei Kindern bei Paris."

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  • Wunderbare Geschichte über Freundschaft, das Leben und die Liebe in Paris

    Zusammen ist man weniger allein

    elfenpetra

    16. August 2016 um 21:25

    eine wunderbare, gefühlvolle Geschichte, sehr schön ausgearbeitete Charaktere. Eine schräge WG mit der zarten, hochtalentierten Camille, mit dem schüchternen Philibert und dem rauhbeinigen Koch Franck, der nur bei seiner Großmutter Paulette Gefühle zeigt. Oma Paulette ist aber auch wirklich zum küssen. Tolles Buch, eindeutig Daumen nach oben!

  • Zusammen ist man weniger allein

    Zusammen ist man weniger allein

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2016 um 11:35

    Philibert ist zwar ein historisches Genie, doch wen er mit Menschen spricht, gerät er ins stottern. Camille, Magersüchtigen und künstlerisch begabt, arbeitet in einer Putzkolonne, und Franck schuftet als Koch in einem Feinschmeckerlocal. Er liebt Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft, die sich lieben, streiten und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen. Ich habe das Buch von. Einen Freund geschenkt bekommen, aber ich hätte mir das Buch nie gekauft weil mich der Klappentext auch nicht wirklich anspricht, habe es aber dann trotzdem anfangen zu lesen. Habe es aber dann ab Seite 36 weggelegt weil es mich gelangweilt hat. Und ich keine Lust mehr drauf hatte...

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  • Freundschaft unter Außenseitern

    Zusammen ist man weniger allein

    uli123

    16. March 2015 um 15:57

    Nachdem ich im letzten Jahr „Nur wer fällt, lernt fliegen“ von Anna Gavalda gelesen habe und recht angetan war, ging ich mit Interesse an diesen früheren Roman von ihr. Dieses Mal bin ich leider etwas enttäuscht, vor allem weil es in dem immerhin 550 Seiten langen Roman kaum Handlung gibt und alles im Wesentlichen auf Dialogen beruht. Wir begleiten drei „vom Leben Gebeutelte“, wie sie sich selbst einmal treffend bezeichnen, durch einige Monate ihres Lebens. Es handelt sich um die begnadete Künstlerin Camille, die nichts aus ihrem Talent gemacht hat, den schweigsamen und nur in seinem Beruf als Gourmet-Koch und mit wechselnden Frauenbekanntschaften aufgehenden Franck und den an Sozialphobie leidenden, stotternden Historiker und Spross einer alten verarmten Adelsfamilie Philibert. In dessen Pariser Wohnung, die er als Nachlass verwaltet, finden sie sich in einer Wohngemeinschaft zusammen, zu der sich später noch Francks pflegebedürftige Oma gesellt. Abgesehen davon, familiär gebrandmarkt und einsam zu sein, sind sie alle recht unterschiedlich. Doch entwickeln sie sich miteinander alle zum Positiven und werden Freunde. Etwas gestoßen habe ich mich daran, dass die Dialoge den jeweiligen Sprecher oft nur schwer erkennen lassen. Außerdem wären zum besseren Verständnis Kenntnisse der französischen Geschichte und Kunst hilfreich. Nicht umsonst hält Franck seine beiden Mitbewohner für „Intellektuelle“. Sprachlich recht amüsant finde ich die häufig benutzte, für Franzosen typische Abkürzung „pff“.

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  • Zusammen ist man weniger allein

    Zusammen ist man weniger allein

    GothicQueen

    05. March 2015 um 19:54

    Eine wirklich wunderschöne und bewegende französische Geschichte. Dieser Roman hat es in sich. Ein wenig hat es was von einer Liebesgeschichte, es zeugt von Menschlichkeit, Herzlichkeit, Freundlichkeit und Charme.  Es erzeugt Spaß beim Lesen und man kann das Buch nicht beiseite legen, weil man immer wissen will, wie es weitergeht.  Sehr berührend! Der Film ist ebenfalls schön und fast genau so zu empfehlen, wie das Buch.  Wer gerne romantische Bücher liest und von französischen Schriftstellern/Geschichten nicht ablassen kann, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen! Ich würde es auch jederzeit wieder lesen. 

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  • zusammen

    Zusammen ist man weniger allein

    Nachtfalter89

    02. February 2015 um 11:53

    Allein der Titel hat mich schon neugierig gemacht. Und meine Neugier wurde nicht enttäuscht. Die Protagonisten sind herrlich skuril und doch auch tragisch. In dieser Tragik erwächst die große Zuneigung zu den handelden Personen.Tolles Buch für den Strand. Es handelt um vier verschiedene Mitbewohner einer WG, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Jeder hat sein Schicksal zu bewältigen, sein Leben zu meistern und seine eigenen Gefühle. Man erlebt alle Höhen und Tiefen, wie im wirklichen Leben. Der Schreibstil ist sehr erfrischend, doch die Sprache manchmal etwas banal. Aber ich empfand es für klasse, spritzig und mit viel Herzblut.

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  • Kein Lesevergnügen

    Zusammen ist man weniger allein

    Alira

    03. January 2015 um 12:12

    Dieses Werk gehört zu den wenigen Büchern, deren filmische Umsetzung mir besser gefallen haben. Inhaltlich geht es um Nachbarschaftshilfe in der Großstadt und um Freundschaft. Statt Handlung gibt es jede Menge Dialoge, die leider nicht einmal besonders gut sind. Da ich den Inhalt bereits kannte und auch keine Besserung der “Lesefreundlichkeit” abzusehen war, habe ich mir erlaubt, die Lektüre auf Seite 91 abzubrechen.

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  • Rezension zu "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

    Nine_im_Wahn

    [ERSTER SATZ] "Paulette Lestafier war nicht so verrückt, wie die Leute behaupten." [INHALT] Als die magersüchtige Camille ihren stotternden Nachbarn Philibert kennenlernt und die beiden sich anfreunden, verändert sich ihr Leben Stück für Stück. Als sie krank wird, nimmt er sie bei sich auf, was sein Mitbewohner Franck, ein kochender Frauenheld, gar nicht gut heißt. Er hat nur Frauen, sein Motorrad, die Arbeit und seine Großmutter Paulette im Kopf und so geraten die Beiden oft aneinander.   [MEINE MEINUNG] Dieser Roman hat sich gezogen wie Kaugummi. Ich konnte keine wirklich Story erkennen, denn eigentlich war es nur eine Auflistung von Alltagsmomenten. Die Charaktere blieben mir bis zum Ende unvertraut und recht blass. Warum so viele dieses Buch mögen, kann ich leider nicht nachvollziehen, dabei hatte ich mir selbst so viel davon versprochen.

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    • 2
  • Einfach nicht mein Fall...

    Zusammen ist man weniger allein

    WildRose

    09. December 2014 um 21:46

    "Zusammen ist man weniger allein" von Anna Gavalda ist ein sehr, sehr bekanntes Buch. Dennoch hatte ich eigentlich keine allzu hohen Erwartungen, als ich anfing, es zu lesen. Zum Glück, denn dann hätte mir der Roman vermutlich noch weniger gefallen! Vermutlich handelt es sich bei "Zusammen ist man weniger allein" einfach um eines jener Bücher, die manche lieben, mit denen andere dafür aber überhaupt nichts anfangen können. Die Grundidee ist ja ganz nett, aber die Charaktere in dem Buch wirken so unausgegoren, so unecht. Die Darstellung der essgestörten Protagonistin Camille erschien mir so gekünstelt, zwanghaft auf "romantisch" getrimmt. Dabei ist an einer Essstörung wahrlich nichts Romantisches. Dass Camille nur aufgrund eines Typen plötzlich gesund wird und sogar körperlich und psychisch auf einmal widerstandsfähig  und kräftig genug ist, sich um eine alte Frau zu kümmern, erscheint mir doch recht naiv und weit hergeholt. Wenn so über Essstörungen geschrieben wird, merkt man schnell, dass der jeweilige Autor sich nicht die Mühe gemacht hat, mehr über das betreffende Krankheitsbild herauszufinden. Franck Lestafier, der zweite Protagonist, ist fast permanent wütend. Im Laufe der Zeit erfährt man zwar mehr über seine verkorkste Kindheit und sein verkorkstes Leben, doch im Grunde genommen bleibt Franck einem ebenso fremd wie der Rest der im Buch auftretenden Personen. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Geschmackssache, zweifelsfrei, meinen Geschmack konnte er aber nicht treffen. Oft ist das Buch ein wenig verwirrend, man weiß nicht, wer gerade am Wort ist. Die Charaktere reden häufig komplett aneinander vorbei. Man hätte das Buch auch um 100 bis 200 Seiten kürzen können. Auch die ständigen Absätze nerven. Mich konnte das Buch trotz der an sich nicht schlechten Idee also nicht überzeugen. Darum wundert mich der Hype um "Zusammen ist man  weniger allein" ehrlich gesagt auch. Es wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben, warum dieses Buch von einigen so in dem Himmel gelobt wird. "Zusammen ist man weniger allein" erinnert mich ein wenig an "Die Einsamkeit der Primzahlen", ein weiteres meiner Ansicht nach zu Unrecht gehyptes Buch. Mir haben hier Gefühl, Tiefgang, Wärme, "Echtheit" und Sätze gefehlt, die sich in die Seele brennen, die man niemals wieder vergessen kann. Mir haben Passagen gefehlt, die einem die Tränen in die Augen steigen lassen. Darum kann ich unmöglich mehr als 2 Sterne geben.

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  • Jeder braucht RICHTIGE Freunde!

    Zusammen ist man weniger allein

    Fay1279

    08. December 2014 um 17:53

    Inhalt -------- Camille ist eine talentierte Künstlerin, die an ihrer Magersucht und dem Verhältnis zu ihrer Mutter, zu zerbrechen droht. Sie arbeitet nachts in einem Bürogebäude als Putzfrau. Philibert stammt aus einer adligen Familie, doch er kann seinem Vater nichts recht machen. Das ist auch der Grund warum er Menschen gegenüber so unsicher ist und darüber hinaus einen Sprachfehler entwickelt. Da er in einer zu großen Wohnung lebt vermietet er unter an den Weiberhelden Franck, der als Koch arbeitet und nur zum schlafen nach Hause kommt. Als Camille schwer krank wird holt sie Philibert kurzerhand auch in seine Wohnung. Die drei lernen sich miteinander zu arrangieren. Doch dann ist plötzlich Franck's Großmutter nicht mehr in der Lage, sich allein zu versorgen und muss in ein Pflegeheim. Da droht die Frau jedoch zu verkümmern und die drei müssen überlegen wie es weitergeht. Alle haben Träume und Wünsche aber genauso viele Probleme. Werden sie es schaffen sich dem zu stellen? Meine Meinung --------------------- Anfangs hatte ich etwas Probleme in das Buch einzutauchen. Aber das war nach wenigen Seiten anders. Mit einem Mal war ich mitten drin. Gefangen von dem tollen Schreibstil und den Protagonisten. Der Autorin gelingt es auf faszinierende Art und Weise dem Leser das Gefühl zu geben, neben den Protagonisten zu stehen und alles mitzuerleben. Sie zeigt dem Leser, wie es ist wenn man den Kopf in den Sand steckt und sich weigert sein Leben in die Hand zu nehmen und etwas zu ändern. Sie zeigt, wie wichtig es ist Menschen um sich zu haben, die einen mit allen Macken akzeptieren und trotzdem nicht einfach alles hinnehmen, sondern helfen wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Die für einen da sind, in guten wie in schlechten Zeiten. Und sie zeigt dem Leser, das nichts funktioniert ohne Kommunikation. Ich kann nicht beschreiben, wie froh ich bin dieses Buch endlich gelesen zu haben. Die Autorin gibt den Protagonisten so eine Tiefe, da sie auch die Gründe für ihre Probleme aufzeigt. Ich will es kurz machen: BITTE LESEN!!

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