Anna George Was ich getan habe

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Inhaltsangabe zu „Was ich getan habe“ von Anna George

Davids wunderschöne Frau liegt tot in ihrem gemeinsamen Haus. Sie hatten eine obsessive Ehe, er war so hingerissen von ihrer Schönheit, ihrer Freiheit, ihrer Stärke. Eine leidenschaftliche und intensive Liebe – bis zu dieser Nacht, in der Schreckliches geschehen ist ... Wozu kann ein Mensch fähig sein? Dunkel, aufwühlend und schockierend – »Was ich getan habe« ist ein packender Thriller über das tödliche Risiko, das man eingeht, wenn man liebt.

Mir wird schlecht beim Lesen- GONE GIRL Fans müssen es lesen!

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

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  • Kein Thriller, sondern vielmehr ein Ehedrama, dem es leider an Spannung und Tiefgang fehlte

    Was ich getan habe
    ClaudiasWortwelten

    ClaudiasWortwelten

    21. August 2017 um 00:47

    Inhalt: "Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage." Der erfolgreiche Anwalt David Forrester hat gerade seine Frau Elle getötet. Sie liegt tot in der Waschküche ihres gemeinsamen Hauses. Mit dem Diktiergerät in der Hand irrt David nun verzweifelt durch Melbourne, nimmt seine Aussage auf und überlegt sich eine Verteidigungsstrategie. Dabei lässt er die vergangenen zwei Jahre noch einmal Revue passieren. Er konnte sein Glück kaum fassen, als er Elle damals kennenlernte und nach seiner gescheiterten Ehe mit zweiundvierzig Jahren noch einmal eine neue Liebe fand. Ihre Beziehung war leidenschaftlich, geradezu obsessiv, und David war hingerissen von der Schönheit, Intelligenz und Stärke seiner Frau. Er hatte sie geliebt, also wie konnte es überhaupt soweit kommen? Meine persönliche Meinung: Ich weiß nicht, wie viele Bücher inzwischen mit einem Verweis auf Gone Girl von Gillian Flynn beworben werden, um die Verkaufszahlen anzukurbeln – Anna Georges Debüt Was ich getan habe ist jedenfalls wieder einmal eines davon. Es war allerdings nicht dieser Hinweis, sondern eher der Klappentext, der mich auf diesen Thriller neugierig machte, denn obwohl mir Gone Girl ganz gut gefallen hat, fand ich den Roman nicht so herausragend, dass ich nun zwingend nach einer vergleichbaren Lektüre Ausschau halten müsste. Trotzdem schürt ein solcher Vergleich mit einem bekannten Bestseller natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, der das Buch dann auch gerecht werden sollte. Sieht man davon ab, dass auch Gone Girl in weiten Teilen eher ein Ehedrama als ein Thriller ist, konnte ich allerdings keinerlei Gemeinsamkeiten feststellen. Immerhin konnte Gone Girl ja mit ein paar Thriller-Elementen, präzise ausgearbeiteten Charakteren und vor allem einem fulminanten Plottwist aufwarten, aber all das hat Anna Georges Debüt nun leider gefehlt. Warum Was ich getan habe überhaupt als Thriller bezeichnet wird, ist mir vollkommen schleierhaft, denn ich konnte nicht einmal im Ansatz irgendwelche Thriller-Elemente feststellen und auch an Spannung mangelt es diesem Buch leider gewaltig. Es ist natürlich nicht ganz einfach, einen Spannungsbogen aufzubauen, wenn schon im ersten Satz enthüllt wird, wer der Mörder ist. Zahlreiche Thriller und Kriminalromane, in denen der Täter von Anfang an bekannt ist, beweisen allerdings, dass dies trotzdem gelingen kann, denn viel spannender und interessanter als die Identität des Mörders ist häufig eben sein Motiv und die Frage, was ihn überhaupt zum Mörder werden ließ. Gerade das hätte mich auch in diesem Thriller besonders interessiert, zumal betont wird, dass David Forrester seine Frau geliebt hat. Trotzdem hat er sie getötet, sodass die Frage nach dem Warum der eigentliche Kern der Erzählung ist. Die Geschichte wird abwechselnd aus drei Perspektiven erzählt. Zum einen begleitet man David, der nach dem Mord an seiner Frau durch Melbourne irrt und dabei seine Aussage auf ein Diktiergerät spricht; zum anderen kommt aber auch seine Frau Elle zu Wort, die quasi aus ihrem Körper herausgetreten ist, nun in der Waschküche ihres Hauses auf ihren leblosen Körper und ihre verrenkten Gliedmaßen herabblickt und sich dabei ebenfalls an die Geschehnisse der vergangenen zwei Jahre erinnert. Das ist leider nur sehr schwer nachvollziehbar, aber dennoch liefert Elles Perspektive sehr erschütternde Einblicke in ihre Beziehung zu David und die tatsächliche Beschaffenheit ihrer Ehe. Aber auch Elles beste Freundin Mira kommt zu Wort, denn sie versucht verzweifelt, Elle zu erreichen, macht sich große Sorgen um sie und ahnt, dass David ihr etwas angetan hat, denn Mira hat dem Mann ihrer Freundin noch nie getraut. Der Aufbau der Erzählung, der geschickte Perspektivwechsel und auch der etwas außergewöhnliche Schreibstil der Autorin haben mir ausgesprochen gut gefallen, aber leider ist es Anna George nicht gelungen, Spannung aufzubauen und ihren Protagonisten Tiefe zu verleihen. Vor allem das Verhalten von Elle war für mich leider absolut nicht nachvollziehbar. Dies lag nicht nur an ihrer etwas unrealistischen Perspektive außerhalb ihres Körpers, sondern vor allem auch daran, dass mir vollkommen schleierhaft war, was sie an David liebte und auf welcher Basis diese Ehe überhaupt geschlossen wurde. Ich konnte nicht ansatzweise etwas erkennen, was ich unter den Begriff Liebe fassen würde. Mir ist durchaus klar, dass sich manche Frauen auch zu Männern hingezogen fühlen können, die sie schlecht behandeln, aber selbst das wurde nicht deutlich genug herausgearbeitet. Auch die sexuelle Komponente dieser Beziehung, die zumindest zu Beginn noch klar im Vordergrund steht und in einer Detailliertheit geschildert wird, die ich eher abstoßend als erotisch fand, verpuffte rasend schnell wieder, sodass auch eine wie auch immer geartete Hörigkeit, Obsession oder besonders erotische Leidenschaft für mich nicht ersichtlich war. Obwohl Elles Schicksal wirklich erschütternd ist, gelang es mir nicht, mit ihr mitzufühlen oder mich in sie einzudenken, weil sie mir einfach fremd blieb. Aber auch David war leider nicht besonders vielschichtig gezeichnet, was sehr bedauerlich ist, denn eigentlich ist der Täter die interessanteste Figur in einem Thriller. Auch wenn man seine Tat nicht gutheißen kann, möchte man seine Motivation verstehen, will wissen, warum er zum Mörder geworden ist, denn obwohl dies nichts entschuldigt, erhofft man sich doch wenigstens eine Erklärung. Es kommt in Thrillern ja sehr häufig vor, dass sich ein vermeintlicher Traumprinz plötzlich als gefährlicher Psychopath entpuppt oder man den Mörder, den man eigentlich verabscheuen müsste, auf geradezu erschreckende Weise sogar verstehen kann. Solche verstörenden Momente machen letztendlich den Reiz eines psychologisch ausgefeilten Thrillers aus und sorgen für die nötige Spannung. Was ich getan habe wäre durchaus so angelegt und die Geschichte hätte auch das Potenzial für solche Schockmomente, scheitert letztendlich aber an ihren eindimensionalen und flachen Figuren, denn nicht nur Elle, sondern auch David sind einfach nicht komplex und präzise genug ausgearbeitet, um ihre Gefühle, Gedanken und Handlungsmotive nachvollziehen zu können. Nach den ersten Kapiteln stellte ich mir jedenfalls nicht mehr die Frage, warum David seine Frau getötet hat und diese Beziehung so fatal enden musste, sondern nur noch warum sie überhaupt eingegangen wurde. Hierfür liefert die Erzählung allerdings keine Erklärung, weder aus Davids noch aus Elles Perspektive. Die einzige Protagonistin, deren Sichtweise mir einleuchtete, war die von Mira, Elles bester Freundin, denn sie ist die Einzige, die einen klaren Blick auf die Dinge hat. Der Plot war so vorhersehbar, dass einfach keine Spannung aufkommen wollte, Überraschungsmomente blieben weitgehend aus und auch auf einen Plottwist wartete ich vergeblich. Sieht man von einer einzigen Wendung am Ende der Geschichte ab, die allerdings wenig überraschend war, aber immerhin eine logische Erklärung für so manche Ungereimtheit lieferte, hatte Was ich getan habe leider überhaupt nichts mit einem Thriller gemeinsam. Darüber könnte man hinwegsehen, wenn dieses Ehedrama wenigstens etwas tiefgründig und einfühlsam erzählt worden wäre, aber den Protagonisten fehlte es leider an der notwendigen psychologischen Tiefe, und so war mir leider nicht ersichtlich, welche Motivation hinter ihren Handlungen und Emotionen steckt. Das ist wirklich bedauerlich, denn die Geschichte hätte durchaus Potenzial und der Schreibstil der Autorin wirkte ansonsten sehr ausgereift und ließ sich ausgesprochen angenehm lesen. Trotzdem war ihr Debüt für mich leider eine ziemliche Enttäuschung.

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  • Was ich getan habe

    Was ich getan habe
    lenisvea

    lenisvea

    14. August 2017 um 14:24

    € 9,99 [D] inkl. MwSt. € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis) Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71512-1 NEU Erschienen: 10.07.2017 Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Was-ich-getan-habe/Anna-George/btb-Taschenbuch/e516110.rhd Davids wunderschöne Frau liegt tot in ihrem gemeinsamen Haus. Sie hatten eine obsessive Ehe, er war so hingerissen von ihrer Schönheit, ihrer Freiheit, ihrer Stärke. Eine leidenschaftliche und intensive Liebe – bis zu dieser Nacht, in der Schreckliches geschehen ist ... Wozu kann ein Mensch fähig sein? Dunkel, aufwühlend und schockierend – »Was ich getan habe« ist ein packender Thriller über das tödliche Risiko, das man eingeht, wenn man liebt. Meine Meinung: Ich bin durch den interessanten Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden. Mir ist das Buch freundlicherweise vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt worden. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr schwer gefallen, ich kam mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht und ich fand auch, dass auf den ersten hundert Seiten eigentlich nicht viel passiert. Spannung habe ich vergeblich gesucht. Auch die Charaktere haben mir nicht zugesagt. Erst zum Schluss hin kam ein wenig Spannung auf. Das Ende war interessant gemacht, aber auch nicht so ganz unerwartete Wendungen. Alles in allem hat mich das Buch leider nicht wirklich begeistern können, von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

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  • Wenn die Liebe zum Drama wird...

    Was ich getan habe
    tootsy3000

    tootsy3000

    05. August 2017 um 16:13

    Mein Eindruck: Mein Name ist David James Forrester. Ich bin Anwalt. Heute Abend um 18 Uhr 10 habe ich meine Frau getötet. Dies ist meine Aussage. Diese Zeilen stehen auf dem Klappentext. Man kann sich also vorab schon denken, dass es sich nicht um einen herkömmlichen Thriller handelt. Die Erzählung befasst sich mit der Tat an sich. Den Gefühlen und Gedanken Davids, aber auch mit Elles. Während David durch die Straßen von Melbourne irrt, an einer Verteidigungsstrategie arbeitet und man seine Sicht auf die obsessive Liebe zwischen Elle und ihm bekommt, hatt Elle ihre eigene Stimme. Diese ihre Sichtweise, ist außerhalb ihres Körpers platziert. Was zur Folge hat, dass man sich gerade ihr als Opfer sehr nahe fühlt. Der Hintergedanke während des Lesens ist natürlich immer, wie und warum es zu dieser Tat gekommen ist. Allmählich bröckelt dann auch Davids Fassade und man erkennt die Richtung, die der Roman einschlägt. Wie die Eheleute wirklich zu einander standen. Ein wirklich gut strukturiertes Drama, dessen Ausgang bereits zu beginn klar zu sein scheint. Flüssig im Schreibstil, mit bedrückenden Szenen, einer überraschenden Wendung und einem – ja – passenden Ausgang. Die Geschichte kommt mit wenigen Charakteren daher, die aber jeder für sich eine gute passende Rolle in der Handlung haben. Mit dem Cover kann ich nicht wirklich was anfangen. Was soll es darstellen, was soll es sein? Der Titel passt dafür sehr gut zur Geschichte. Mein Fazit: Ein Thriller der mehr Spannungsroman ist und viel dramatisches aus einem Liebes- und Eheleben zu bieten hat, mit durchaus realen Komponenten. Liebe macht blind, oder ist es doch eher Abhängigkeit? Tja, das muss jeder Leser für sich entscheiden. Ich fand die Geschichte gut.  

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  • Spannend bis zum Ende

    Was ich getan habe
    Silkchen2909

    Silkchen2909

    26. July 2017 um 14:01

    David hat seine Frau umgebracht und irrt nun durch Melbourne, denn als Anwalt sucht er selbst jetzt schon die beste Strategie aus diesem Dilemma. Seine Frau liegt im gemeinsamen Haus - das Ende einer leidenschaftlichen Ehe mit mehr Tief- als Höhepunkten... So zumindest scheint es. Ich hatte die Befürchtung, dass das Buch langweilig werden könnte, wenn man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist. Doch dem ist nicht so - denn es gibt zwei Erzählebenen. Die eine von David und die andere von seiner Frau. Denn jede Geschichte hat zwei Seiten. Als drittes gibt es noch die beste Freundin der Frau, die sich als entscheidend erweist. Das Ende hat mich begeistert, denn die Spannung bleibt bis dahin erhalten. Mir hat der Thriller von Anne George großen Spaß gemacht!

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