Anna Gold Verpissimo!

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Inhaltsangabe zu „Verpissimo!“ von Anna Gold

Grandiose Chick-lit mit Italo-Flair! „You no boyfriend?“ „Verpissimo!“ Italienische Sprachkenntnisse sind nur eine Frage der Einstellung Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbeste Freundin Mel in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde (Käfer-Klaus und Mickey) betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurzentschlossen investiert Mel in eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz gelegt hat. Eine Frühstückspension ist angedacht. Nur: Der schrullige Vorbesitzer (Müll-Mastro, die Altlast) weigert sich auszuziehen. Zahlende Gäste kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Grufties. Meer ist weniger, und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischikale? Die Freundinnen sind mittendrin im dolce vita für Hartgesottene inklusive italienischer (Alb-)Traummänner …

Ein wirklich verrückter, lustiger, italienischer Roman voller Witz, den man nicht zur Seite legen möchte.

— TheresasBuecherschrank
TheresasBuecherschrank

Leider hat mich das Buch enttäuscht. Nervige Klischees statt Traumland Italien...

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

was leichtes, lustiges für den Sommerurlaub.

— InkedCupcake
InkedCupcake

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Zu viele Klischees wurden "angeschnitten" ..... Es wirkte oberflächlich.

— Greenie
Greenie

Gute Ansätze, leider nicht die erhoffte gute Laune Lektüre mit Urlaubsfeeling

— conneling
conneling

Kann man lesen, muss man aber nicht. Im Großen und Ganzen hatte ich mir deutlich mehr von diesem Sommerroman versprochen.

— Jasmin88
Jasmin88

Eine übertriebene Art von Humor... Geschmackssache

— flocke26
flocke26

Mir hat hier komplett das erhoffte "Urlaubsgefühl" beim Lesen gefehlt, schade, die Geschichte hätte so schön sein können....

— Nele75
Nele75

Das Gedicht auf Seite 221 gefällt mir super gut!

— Perle
Perle

Grundidee ist ganz nett, nur die Umsetzung leider nicht gelungen...

— Gruselwusel
Gruselwusel

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  • nicht meins

    Verpissimo!
    dieFlo

    dieFlo

    28. December 2014 um 12:11

    ja da fehlen mir die Worte - aber nicht weil er so toll war. Keine Ahnung der Titel versprach ja wunderbare Unterhaltung, aber das war es dann auch schon. 2 Freundinnen die sich von ihren Lovern besch ..... lassen bis zum Umfallen, beschließen mehr oder weniger waghalsig Deutschland den Rücken zuzuwenden um in Italien ein Ferienhaus zu eröffnen. Ohne Geld, ohne Plan werden Schulden gemacht ... dafür, dass die Eine sehr intelligent sein soll .. .ach lest selbst - jedenfalls überhaupt nicht meins. Ich konnte nicht lachen. Das Ende dann nicht überraschend aber zu schnell abgehandelt ...  Der Schreibstil ist gut - genau deshalb werden es auch 2 Sterne! 

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  • Haut mich nicht vom Hocker...

    Verpissimo!
    Gruselwusel

    Gruselwusel

    Dana und ihre beste Freundin sind nicht zufrieden mit ihrem Leben in Deutschland: in der Arbeit läuft es nicht gut, ihre Beziehungen krieseln und auch sonst hält sie nix hier. Dank einer Spontanidee wandern die Beiden nach Piemont aus und erleben dort ihr blaues Italienwunder... Ich durfte für dieses Buch an der Leserunde teilnehmen und muss sagen, es hat mich gar nicht überzeugt. Die Grundidee mit dem Auswandern war ja ganz nett und hat mich auch angesprochen, aber die Umsetzung hatte eindeutig zu viele Macken und Fehler. Die Autorin schreibt viel zu hektisch, alles läuft Knall auf Fall und richtig verstanden habe ich die beiden Hauptpersonen nicht einmal. Sie machen einfach so viele unüberlegte Sachen und wundern sich dann, warum es nicht klappt! Dann war es mir leider auch viel zu übertrieben. Z.B. die Schwiegermutter, oder eher das Schwiegermonster. Das Happy End ist mir auch zu glatt und zu kitschig. Im Großen und Ganzen ein Buch das man wirklich nicht gelesen haben muss.

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    • 2
  • Verpissimo - Ein Sommer in Italien

    Verpissimo!
    TheresasBuecherschrank

    TheresasBuecherschrank

    15. September 2014 um 09:59

    Für Dana und Mel hat Deutschland nichts mehr zu bieten: Ihre Jobs langweilen sie und sind einfach nur ätzend und ihre Freunde sind betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Da ist Flucht doch die einzige Möglichkeit – und ab geht’s nach Italien! Ohne groß drüber nachzudenken, investiert Mel in eine Villa im Piemont – allein basierend auf der Empfehlung des italienischen Maklers. Die beiden Freundinnen planen, eine Frühstückspension aufzubauen, doch dabei entstehen einige Probleme: Der schrullige Vorbesitzer weigert sich, auszuziehen. Es gibt keine zahlende Gäste – außer sie sind Rocker oder Gruftis mit verdrehten Weltvorstellungen. Das Meer ist auch nicht in Reichweite, der Pool ist leer, italienische Traummänner finden sich auch nicht und das ganze wird noch getoppt von der Verwaltung auf Italienisch. Denn was um Himmels Willen ist denn die Kottize Fischkale? Schon allein beim Cover weiß man, wo man in der Geschichte gleich landen wird und hier herrscht definitiv Italienfeeling! Auf den ersten Seiten gibt es gleich einen schönen und lustigen Einstieg ins Buch – in die deutsche Arbeitswelt und der Sehnsucht nach dem Paradies. Recht schnell kommt Dana auf die Idee auszuwandern und das durch einen beiläufigen Werbespot im Fernsehen.   „Ich wandere nach Italien aus. Weg von der Quantität – hin zur Qualität! Weg vom Zahnradwerk – hin zum Dolce Vita! Die Italiener verstehen nämlich noch was von Lebensqualität.“ (Seite 23)   Mehr im Spaß als ernst gemeint, unterbreitet Dana dann ihrer besten Freundin Mel ihre Idee, nach Italien auszuwandern und gerade Mel – als leichtgläubige und von ihrem Freund betrogen geglaubte Freundin – geht sofort auf den Vorschlag ein.   „Ansonsten würdest du in der Sonne liegen und la dolce vita genießen“ „Vitamine genießen?“ „Nein, Mel, `la dolce vita` ist italienisch und heißt `das süße Leben`“. (Seite 37)   Schon von Anfang des Romans an, beschreibt Anna Gold die Geschehnisse mit viel Witz und verbreitet die richtige leicht, sommerliche, italienische Stimmung nicht nur bei den Personen im Buch, sondern auch bei den Lesern.   „Ach, Dana, das klingt toll. Und wo finde ich die Häuser im Piemont?“ „Im Internet“, antworte ich, weil mir einfällt, dass man im Internet alles findet. Sogar Mickey habe ich dort gefunden, er war kein Schnäppchen eines Online-Outlets, sondern ganz normal auf einer „Partner fuers Leben“ – Seite angemeldet. (Seite 38)   Aber genauso wie einige Textpassagen, fassen die Kapitelüberschriften den Inhalt der Kapitel sehr schön und lustig zusammen, ein Kapitel heißt zum Beispiel „Aller Anfang ist Schwiegermutter“ oder „Rosa Rock’n‘ Roller“. Lustig und sympathisch kommen aber nicht nur die beiden Protagonistinnen rüber, sondern auch die Nebendarsteller – von denen man eigentlich nicht viel liest – sind nett, realistisch und authentisch. Immer wieder gibt es Anspielungen von allen Seiten, dass Italien gefährlich ist und voller Vorurteile steckt.   „Italien ist die Dritte Welt Europas. Ich sage nur drei Buchstaben: B-R-D.“ „Bundesrepublik Deutschland?“, frage ich entgeistert. „Berlusconi, Razzia und Don Corleone“, korrigiert Mama. (Seite 52)   Im Prinzip hat der Roman nicht viel Handlung, er lebt im Prinzip von Witz, Vorurteilen, italienischer Stimmung und wunderbaren Charakteren, die die Gegensätze von Deutschland und Italien verbildlichen. Die Liebe der Autorin Anna Gold zu Italien wird auf jeder Seite deutlich und nicht nur einmal habe ich mich gefragt, woher die Autorin sich so gut auskennt. Etwas schade finde ich, dass wir so viel von Dana mitbekommen und Mel immer nur am Rande erwähnt wird, obwohl auch sie eigentlich einen sehr netten Charakter hat. Aber man kann nicht alles haben  Ganz nebenbei habe ich auch noch einige italienische Vokabeln gelernt… Aber auch für deutschsprechende sind die Redewendungen interessant.   „Mel blättert im Wörterbuch und meint: ‚Also schianto heißt schon mal ‚Knall‘. Ha, ha … Dana ist durchgeknallt.‘ ‚Nein, Mel, er findet, dass sie der Hammer ist‘, übersetzt Simon.“ (Seite 239)   Gegen Ende verläuft die Handlung leider ein bisschen, aber der Schluss hat mir sehr gut gefallen und dann war alles wieder gut  Auch der Ausblick in die Zukunft hat hier gut gepasst und ich habe mich bei jeder Person über ihr jeweiliges Ende sehr gefreut. Ein wirklich verrückter, lustiger, italienischer Roman voller Witz, den man nicht zur Seite legen möchte. Wegen ein paar Punkten, die ich oben genannt habe, vergebe ich **** vier Sterne!

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  • Nicht so ganz meins

    Verpissimo!
    Ketty

    Ketty

    Mel und Dana haben ihr tristes Leben in Deutschland satt. Weder Job noch Mann halten die beiden vom Auswandern ab. Nachdem Mel zu etwas Geld gekommen ist kauft sie ein Haus in Piemont. Dort wollen die beiden eine Frühstückspension eröffnen und ihr neues Leben in vollen Zügen genießen. Schönes Wetter, traumhafte Umgebung und wenig Arbeit - so hatten die Mädels sich das vorgestellt. Aber 1. kommt es anders und 2. als man denkt. In Italien angekommen ist nichts dolce vita und die übereilt getroffene Entscheidung entpuppt sich als Alptraum. Dana und Mel sind Anfang zwanzig, völlig naiv und blauäugig. Besonders sympathisch war mir keine der Hauptprotagonisten und auch sonst keiner im Buch. Erzählt wird die Geschichte aus Danas Sicht. Die Autorin hat sich hier für einen Schreibstil mit viel Humor entschieden. Sehr viel Humor. Teilweise war es mir echt zu viel. Es passiert eine blöde Sache nach der andern und auch ansonsten geht alles Erdenkliche schief. Immer passiert genau das Schlimmste im falschen Moment. Nach der Zeit ging mir das auf die Nerven. Genauso wie Dana und Mel. Die waren mit ihrem Gejammer und für-welchen-Mann-soll-ich-mich-entscheiden ziemlich uninteressant geworden. Das Ende war dann auch noch völlig aus der Luft gegriffen und konnte mich absolut nicht überzeugen. Leider war das Buch nicht nach meinem Geschmack.

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    • 2
    Floh

    Floh

    15. August 2014 um 07:44
  • Kann man lesen, muss man aber nicht

    Verpissimo!
    Jasmin88

    Jasmin88

    Covergestaltung: Der Titel klingt nach dem perfekten Sommerbuch und das Cover macht echt Lust auf diese Lesereise nach Italien. Es passt ausgezeichnet zum Genre "Chick-lit" und versprüht viel Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Motiv und Farbkonzept gefallen mir sehr. Das Cover würde mir in einer Buchhandlung sofort ins Auge stechen. Meine Meinung: Dieses Buch ist mir ein paar Tage lang immer wieder ins Auge gesprungen. In der Buchhandlung, im Netz – ich bin ihm einfach überall begegnet. Und da ich ein großer Fan von Sommerromanen bin und Chick-lit mein absolutes Lieblingsgenre ist, klang „Verpissimo! – Ein Sommer in Italien“ nach der perfekten Lektüre für mich. Umso größer war meine Freude, als ich das Buch für eine Lovelybooks Leserunde gewonnen habe. Meine Vorfreude war also entsprechend groß. Der Einstieg fiel mir auch relativ leicht. Ich hatte gleich einen guten Zugang, was wohl an dem leichten und lockeren Schreibstil der Autorin Anna Gold lag. Zu Beginn fand ich diesen Chick-lit Sommerroman wirklich noch recht vielversprechend. Ich mochte den Schauplatz Italien und ich mochte die Idee mit der eigenen Pension neu durchzustarten. Doch mit fortschreitender Lektüre sank meine Begeisterung leider. Stellenweise musste ich mich echt durch das Buch kämpfen. „Verpissimo! –Ein Sommer in Italien“ ist jetzt keine Totalkatastrophe und man kann es durchaus im Sommer lesen, aber es ist nichts Besonderes. Die Geschichte hat mich einfach nicht richtig gepackt und so kam ich nur sehr schleppend voran, da ich das Buch immer nach ein paar Seiten weggelegt habe. Ich bin weder mit den Protagonisten, noch mit der Story so richtig warm geworden. Am Ende war ich leider etwas enttäuscht. Ich hatte mir von dem Roman einfach etwas völlig Anderes versprochen. Der Schreibstil und die Story waren leider nicht wirklich sommerlich. Es hat mir deutlich an Leichtigkeit gefehlt. Ich fand die Lektüre nicht entspannend, sondern eher anstrengend. Lange habe ich darüber nachgedacht, wie viele Sterne ich vergebe. Letztlich habe ich mich für 3 Sterne entschieden. Es waren ganz gute Ansätze erkennbar, aber die Umsetzung hat mir einfach nicht gefallen. Die Grundidee mochte ich die ganze Zeit, nur leider kamen die Charaktere nicht so sympathisch rüber. Ich glaube, diese Tatsache hat letztlich viel kaputt gemacht. Und es hat teilweise alles so erzwungen gewirkt, wirklich überspitzt. Aber nun gut... Ich bin ein leidenschaftlicher Chick-lit Leser und ich freue mich, auch nach diesem mittelmäßigen Buch, auf weitere tolle Bücher aus dem Mira Taschenbuch Verlag! Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Im Großen und Ganzen hatte ich mir deutlich mehr von diesem Sommerroman versprochen. 

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    • 2
    Floh

    Floh

    11. August 2014 um 06:43
  • Verpissimo

    Verpissimo!
    nataliea

    nataliea

    "Verpissimo" ist dem Genre der Chicklit-Literatur zuzuordnen. Zum Inhalt ist folgendes anzumerken: Dana und ihre beste Freundin Mel möchten nach Italien auswandern und kaufen das Haus ihrer Träume. Allerdings ist es schnell aus mit dem Traum, denn es entwickelt sich alles anders als gedacht... Ich muss ehrlich gestehen, dass ich etwas enttäuscht von diesem Buch war. Ich dachte, dass dies die perfekte Sommerlektüre aufgrund des Titels und der Handlung ist. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, aber es fehlt eine Prise Spritzigkeit und Leichtigkeit. Allerdings wurde ich auch weder mit der Handlung, noch mit den Charakteren warm. Die Hauptfiguren waren mir nicht sympathisch und mit dem Humor konnte ich teilweise wenig anfangen bzw. suchte man ein Schmunzeln bei mir vergeblich. Die Handlung an sich war klischeehaft und hektisch abgehandelt. Aber es waren gute Ansätze zu erkennen, deren Ausarbeitung leider nicht gut gelungen ist. Zur perfekten Sommerlektüre hat es daher nicht gereicht. Eine nette Geschichte, die man lesen kann. Ein Must-Have ist es aber leider nicht.

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    • 2
    Floh

    Floh

    08. August 2014 um 04:09
  • Sehr enttäuschender Debütroman

    Verpissimo!
    Arachn0phobiA

    Arachn0phobiA

    Eigentlich klang es doch ganz gut: Dana sowie ihre beste Freundin Mel haben die Nase voll von ihren Jobs und ihren Beziehungen und beschließen Hals über Kopf, sich in Italien ein Haus zu kaufen und eine Pension zu eröffnen. Ohne die geringste Ahnung von der Gegend geschweige denn der Sprache zu haben - Probleme, Chaos und natürlich auch Liebesverwicklungen sind vorprogrammiert! Ich lese nun sehr gerne auch leichten Chick-Lit ohne großartige Ansprüche und habe mir von "Verpissimo" ein lockeres, sommerliches Buch versprochen. Aber leider kam alles anders... Die Story an sich ist zwar natürlich nicht die Neuerfindung des Rads, aber aus der Grundidee lässt sich mit Sicherheit einiges basteln. Und mit den ganzen Auswandererserien im TV im Hinterkopf ist die Idee, sich unvorbereitet auf und davon zu machen, gar nicht mal so unrealistisch, wenn auch natürlich äußerst naiv von Dana und Mel. Ihre sehr offensichtlichen "blonden Momente", die es auch bei der betont brünetten und pummeligen Dana, nicht nur bei der explizit blonden und wunderschön-schlanken Mel gibt... nun, diese Momente offensichtlicher Blödheit und Naivität ziehen sich leider durch das gesamte Buch. Charakterentwicklung? Najah... die meisten Personen bleiben bis zum Schluss oder kurz davor einfach gleich. Gleich doof, gleich nervig, gleich... was auch immer sie sind. Am Ende wird einigen eine aus dem Kontext nicht wirklich nachvollziehbare Kehrtwende verpasst und lässt sie zur Einsicht kommen... eine kontinuierliche und vor allem nachvollziehbare Entwicklung gibt es nicht wirklich. Die Charaktere sind zum großen Teil auch maßlos überzeichnet, aber nicht auf eine womöglich noch unterhaltsame und satirische Art, sondern einfach unglaublich nervig. Seien es die festen Freunde, die Schwiegermutter in spe oder der widerliche alte Vormieter der Pension namens Mastro. Apropos widerlich: Danke, man hat schon bei der zweiten Erwähnung von Mastros Ausdünstungen mitbekommen, dass er es mit der Hygiene nicht so genau nimmt; man muss ihn dann nicht noch auf jeder zweiten Seite rülpsen und furzen lassen. Der Aufbau der Geschichte begeistert leider genauso wenig wie die Protagonisten. Der Anfang war noch recht abwechslungsreich, bis die beiden schließlich in Italien ankommen. Für die Beschreibung der Ereignisse der folgenden paar Tage wird etwa ein Drittel des gesamten Buches verbraucht und es passiert effektiv - nix. Zumindest nicht viel. Die Geschichte strotzt vor Wiederholungen (PS: Mastro müffelt!) und dann am Ende, als tatsächlich etwas "Action" in das Geschehen kommt, erfolgt diese in Form sehr plötzlicher und unlogischwer bzw. schwer nachvollziehbarer Wendungen. Ich musste mich vor allem nach dem ersten Drittel sehr häufig zum Weiterlesen quasi zwingen. Dies lag natürlich an den obigen Punkten, vor allem der zähen Storyentwicklung, aber der für mich allergrößte Kritikpunkt ist der Schreibstil. Ich schätze, Dana als Ich-Erzählerin sollte locker und vor allem witzig rüberkommen, aber dieses Vorhaben ist grandios gescheitert. Wirklich amüsante Stellen konnte ich an einer Hand abzählen, der Rest war eher gewollt, aber leider nicht gekonnt. Die wie oben bereits erwähnte hundertste Wiederholung von Mastros Mief und diversesten Varianten erweckte in mir irgendwann den Drang, am liebsten ins Buch zu beißen. Es war für meinen Geschmack einfach zu viel primitiver Holzhammerhumor - "Haha, das muss jetzt witzig sein, haha." Schwer in Worte zu fassen. Schlimmer als die versuchte Witzigkeit war für meinen Geschmack allerdings die Eigenart der Autorin, alle paar Sätze ergänzende Infos und Gedankengänge Danas in Klammern einzufügen. Am Anfang nicht weiter störend, aber im Verlauf des Buches immer störender. Die Infos hätten in nahezu allen Fällen mit Sicherheit anders formuliert werden können. Durch diese Klammerei kommt einfach kein anständiger Lesefluss zu Stande, der Schreibstil ist einfach sehr holprig und verbesserungswürdig. Vielleicht - oder hoffentlich - verbessert sich die Autorin mit einem eventuellen nächsten Buch, mich hat dieses hier aber leider zu sehr abgeschreckt. Insgesamt einfach sehr schade, dass das durchaus vorhandene Potenzial der Story zweier Auswanderinnen einfach verschenkt wurde. Mehr als einen Stern kann ich dafür leider wirklich nicht geben.

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    • 3
    Floh

    Floh

    06. August 2014 um 11:52
  • Leserunde zu "Verpissimo! Ein Sommer in Italien" von Anna Gold

    Verpissimo!
    katja78

    katja78

    Grandiose Chick-lit mit Italo-Flair!  Italienische Sprachkenntnisse sind nur eine Frage der Einstellung. Aber wir wollen natürlich auch eure Meinung zu dieser Neuerscheinung von Mira Taschenbuch kennenlernen und laden deshalb zur Leserunde ein! "Verpissimo! - Ein Sommer in Italien" von Anna Gold Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbeste Freundin Mel in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde (Käfer-Klaus und Mickey) betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurzentschlossen investiert Mel in eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz gelegt hat. Eine Frühstückspension ist angedacht. Nur: Der schrullige Vorbesitzer (Müll-Mastro, die Altlast) weigert sich auszuziehen. Zahlende Gäste kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Grufties. Meer ist weniger, und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischikale?  Die Freundinnen sind mittendrin im dolce vita für Hartgesottene inklusive italienischer (Alb-)Traummänner … Leseprobe als PDF Zur Autorin Nach fünfzehn langen Jahren anonymer Bürotätigkeiten in allen erdenklichen Berufssparten entschied sich Anna Gold, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Seit 2011 arbeitet sie als freie Schriftstellerin und Ghostwriter. Anna Gold ist Mutter eines zweijährigen Sohnes, Ehefrau eines Drehbuchautors und wohnt zusammen mit ihrer vegetarischen Familie in Oberbayern. Wir suchen nun 15 Leser, die gerne das Buch gemeinsam in der Leserunde lesen möchten, Blogger dürfen sich gerne mit Blogadresse bewerben! Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                         Katja von Ka-Sas Buchfinder Schaut doch mal ins neue Programm von Mira Taschenbuch, vielleicht findet ihr dort die Lektüre, um den Sommer einzuleiten . *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf *Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde (posten und den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches) Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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    • 251
  • Verpissimo!

    Verpissimo!
    Nancymaus

    Nancymaus

    Verpissimo – Ein Sommer in Italien ist ein Geschichte über 2 Mädels, Dana und Mel. Sie haben die Schnauze voll von ihrem Job, mit ihren Männer klappt es auch nicht so richtig und daher beschließen sie auszuwandern. Da ein sozusagen ein Kollege, von Dana von Italien schwärmt kaufen sie sich dort kurzerhand das Haus und wollen einen Neubeginn wagen, ob das wohl klappt? Die Geschichte klingt interessant, wenn man den Klappentext liest und das Cover sieht auch nach einer schönen frischen Sommer Geschichte, aber wenn man das Buch liest, denkt man sich hab ich nicht das falsche in der Hand? Denn es ist anders als es wirkt. Irgendwie hab ich die Sommergeschichte vermisst. Es ist halt das Leben von den zwei und es scheint nur chaotisch und Katastrophe zu sein. Es geht auch alles so schnell, so dass der Sommer irgendwie nicht so richtig genossen wird. Es ist zwar flüssig und leicht zu lesen, aber dass Gewisse etwas fehlte einfach. Die Geschichte zieht sich durch das Buch, aber am Ende ist es auf einmal abrupt beendet wurden. Schade, es hätte es schönes Buch mit der Geschichte werden können, aber leider nicht so mein Geschmack. 

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    • 2
    Floh

    Floh

    01. August 2014 um 07:16
  • Auf ins Piemont

    Verpissimo!
    conneling

    conneling

    26. July 2014 um 21:59

    Dana und Mel möchten nach Italien auswandern, nichts läuft in ihrem Leben so wie es sein sollte, also wollen sie den Sprung in ein neues Leben im Ausland wagen. Eigentlich war es erst eine Idee von Dana, aber ihre beste Freundin Mel ist von ihrer Idee gleich Feuer und Flamme. Schnell ist ein Haus im Piemont gefunden, die Finanzierung fertig und die Koffer und die Siebensachen der Mädels im Auto auf dem Weg nach Italien. Was so schön Klang stellt sich als schwierig heraus, und bald kämpfen die Mädels um ihr Überleben im Ausland, da der Plan mit der Pension nicht besonders gut läuft. Eine Sommergeschichte in Italien mit Spass und guter Laune, irgendwie hatte ich dieses Bild vor Augen als ich das Cover von "Verrpissimo" gesehen hatte. Von Anfang an war ich nicht richtig in der Geschichte drin, konnte vieles nicht nachvollziehen, und so richtig lustig war es auch nicht. Dana und Mel waren Beide nicht mein Fall, Mastro fand ich schlimm, ich konnte ihm nichts abgewinnen und Mickey auch nicht. Eine Geschichte, die gute Ansätze hatte, mehr Sonne, Gefühl und Italienfeeling dann hätte sie mir besser gefallen. Eine Lektüre für zwischendurch, leider ohne das erhoffte Urlaubsfeeling.

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  • Verpissimo! - Ein Sommer in Italien - von Anna Gold

    Verpissimo!
    Nele75

    Nele75

    Dana möchte mit ihrer besten Freundin Mel nach Italien auswandern und die beiden haben auch bald das passende Objekt zur Verwirklichung ihrer Träume gefunden. Doch die Villa in Piemont entwickelt sich nicht ganz so zum Traumobjekt, wie erhofft..... Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, fing bei mir sofort das Kopfkino an und ich stellte mir den Buchinhalt als eine schöne Lektüre vor, die Urlaubsfeeling pur vermittelt und einfach eine unterhaltsame Geschichte präsentiert. Als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich noch nicht so richtig in der Handlung angekommen, kam mit dem beschriebenen Humor und den Beschreibungen nicht zurecht. Aber ich hatte die Hoffnung, das ändere sich, wenn ich noch ein paar Seiten gelesen habe. Leider war das nicht der Fall, die Handlung blieb teilweise sehr seltsam und auch hektisch, die Hauptpersonen Dana und Mel wurden mir einfach nicht sympathisch. Zwar liest es sich vom Schreibstil her recht flüssig und schnell, allerdings hat es mir von Seite zu Seite weniger Spass gemacht. Auch fehlten mir die ein oder andere schöne Beschreibung der Gegend in Italien. Sehr schade, denn die Geschichte hatte ganz nach meinem Geschmack geklungen und ich habe mich schon beim Betrachten des Covers richtig aufs Lesen gefreut. Das Cover finde ich übrigens wirklich gut gelungen, die beiden Frauen wirken gut gelaunt und auch der Hintergrund macht richtig gute Laune. Nur schade, dass der Inhalt so gar nicht zum Cover passt, jedenfalls für mich keine Buchempfehlung für den Urlaubskoffer.

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    • 2
  • unglaubwürdig, eher ein Kampf als Freude am Lesen

    Verpissimo!
    Manja82

    Manja82

    17. July 2014 um 13:10

    Kurzbeschreibung: Grandiose Chick-lit mit Italo-Flair! Italienische Sprachkenntnisse sind nur eine Frage der Einstellung. Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbeste Freundin Mel in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde (Käfer-Klaus und Mickey) betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurzentschlossen investiert Mel in eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz gelegt hat. Eine Frühstückspension ist angedacht. Nur: Der schrullige Vorbesitzer (Müll-Mastro, die Altlast) weigert sich auszuziehen. Zahlende Gäste kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Grufties. Meer ist weniger, und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischikale? Die Freundinnen sind mittendrin im dolce vita für Hartgesottene inklusive italienischer (Alb-)Traummänner … (Quelle: MIRA Taschenbuch) Meine Meinung: Dana und Mel sind beste Freundinnen. Beide sind sie unglücklich mit ihrem Leben in Deutschland und beschließen auszuwandern. Ihr Ziel Piemont in Italien. Da kommt ihnen die Erbschaft von Mel natürlich sehr recht. Schnell haben sie ein Objekt gefunden das ihnen gefällt, eine schöne Villa, die sie zu einer Pension umgestalten wollen. Doch dann läuft alles ganz anders als geplant … Der Roman „Verpissimo! Ein Sommer in Italien“ stammt von der Autorin Anna Gold. Es ist das Debütwerk der Autorin und ich wurde hier von dem vielversprechend klingenden Klappentext sehr angesprochen. Doch leider kam alles anders als erwartet. Mit den beiden Protagonistinnen Dana und Mel wurde ich nicht wirklich warm. Dana arbeitet im Ministerium, doch wirklich glücklich ist sie mit ihrem Job nicht. Doch nicht nur damit hat sie Probleme, auch mit Freund Micky läuft es nicht gut. Auf mich wirkte Dana ziemlich naiv. Anna Gold hat sie sehr gewollt dargestellt, sie wirkt sehr unglaubwürdig. Ebenso erging es mir auch mit Mel. Auch sie empfand ich als naiv, eine typische Blondine irgendwie. Sie ist recht groß und schlank, im Vergleich Dana ist klein und eigentlich eine recht starke Person, und sie ist es die erbt. Dana und Mel sind beste Freundinnen und eigentlich sehr verschieden. Aber dennoch haben sie eben diese Naivität, dieses Überzogene gemeinsam. Auch die anderen Charaktere, wie Micky oder dessen Mutter, waren ziemlich merkwürdig und alles andere als sympathisch. Der Schreibstil der Autorin ist an und für sich recht flüssig. Der erwartete Humor blieb leider aus, es wirkte irgendwie alles sehr gewollt. Von der Handlung hatte ich mir ebenso mehr erwartet. Es wirkt alles sehr überdreht und soll wohl witzig sein. Allerdings kam dieser Witz bei mir gar nicht an. Im Gegenteil je weiter in vorankam desto mehr musste ich kämpfen um durch die Seiten zu kommen. Der Roman ist nicht anspruchsvoll. Ich hatte mir hier eine locker leichte Sommerlektüre erhofft, vor einer tollen Kulisse die Fernweh weckt. Leider aber hat die Autorin hier zu viel gewollt. Fazit: Zusammenfassend gesagt ist „Verpissimo! Ein Sommer in Italien“ von Anna Gold nicht die erwartete locker leichte Lektüre. Die naiven Protagonistinnen, der gewollt witzige Stil und eine überdrehte unglaubwürdige Handlung, die das Lesen zu einem Kampf macht schrecken hier eher ab als das sie begeistern. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen! Sehr schade!

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  • Anna Gold - Verpissimo! (Ein Sommer in Italien)

    Verpissimo!
    Perle

    Perle

    11. July 2014 um 23:41

    Klappentext: Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbste Freundin Mel in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurz entschlossen investiert Mel in eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz gelegt hat. Eine Frühstücksspension ist angedacht. Nur: Der schrullige Vorbesitzer weigert sich, auszuziehen. Zahlende Gäste kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Gruftis. Meer ist weniger, und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischkale? Die Freundinnen sind mittendrin im Dolce Vita für Hartgesottene inklusive italienischer (Alb-) Traummänner ... Eigene Meinung: Diesen Roman gewann hier auf dieser Lovelybooks-Seite und freute mich sehr darüber, denn ich wollte es unbedingt lesen, da ich zur Zeit im Italien-Fieber bin, durch eine Internet-Beziehung mit einem Italo-Lover. Das passte so herrlich schön! Letzten Samstag kam das Buch dann endlich bei mir an, am Montag begann ich es auf der Arbeit zu Lesen und heute an meinem Geburtstag beendete ich es in der Therme und zu Hause auf dem Sofa. Ganz begeistert war ich leider nicht, ich war irgendwie enttäuscht. Es kamen jede Menge Wörter drin vor, die mich störten, die ich nie in einen Liebesroman schreiben würde, denn ich bin mehr für romantische Seiten, hätte es auf eine andere Art geschrieben. Der Gedanke vom Auswandern nach Italien ist wunderschön, dies hatte ich auch schon geplant, doch als ich heute das Happy End las, dachte ich so bei mir: Da musste nochmal drüber nachdenken, vielleicht bekommst Du schon nach 1 Woche Heimweh nach Deutschland. Was mir gut gefiel an der Story, war das mit dem Geld an der Grenze und auf Seite 221 das 4-zeilige Gedicht, denn ich bin selber sehr potisches veranlagt und schreibe seit über 30 Jahren Gedichte. Auch der BVrief an die Mutter war sehr gefühlvoll, wäre der Rest genauso gewesen hätte ich gerne 4-5 Sterne vergeben, so sind es leider nur 2 mit nem + dabei, weil mir auch die letzten 3 Seiten ganz gut gefielen. Nicht böse sein, aber vielleicht wird der nächste Roman gefühlvoller und er gefällt mir besser als dieser. Ich wünsche es mir sehr. Vergas noch was: Das Cover püasst hervorragend zum Buch und dem Thema bzw. der Geschichte, da bekommt man auch Lust zum Aussteigen bzw. würde ich jetzt gerne nach Italien verreisen. Wenn dieses Jahr nicht, dann vielleicht nächstes Jahr - 1986 war ich mal in Italien am Lago Maggiore - wo es mir total gefallen hat. Ich bin immer noch begeistert von Italien, genau wie eine Freundin von mir, der ich dieses Buch weitergeben werde. Da bekommt es bestimmt genau die richtige Person. Wetten dass ...!?

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  • Leider eine schlechte Umsetzung des tollen Themas

    Verpissimo!
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    11. July 2014 um 21:08

    Inhalt: „You no boyfriend?“ „Verpissimo!“ Italienische Sprachkenntnisse sind nur eine Frage der Einstellung Auswandern nach Italien! Nix hält Dana und ihre allerbeste Freundin Mel in Deutschland: Ihre Jobs sind ätzend, ihre Freunde (Käfer-Klaus und Mickey) betrügerisch beziehungsweise Muttersöhnchen. Kurzentschlossen investiert Mel in eine Villa im Piemont, die ihr der italienische Makler am Telefon ans Herz gelegt hat. Eine Frühstückspension ist angedacht. Nur: Der schrullige Vorbesitzer (Müll-Mastro, die Altlast) weigert sich auszuziehen. Zahlende Gäste kommen entweder gar nicht oder sind Rocker. Oder Grufties. Meer ist weniger, und was um alles in der Welt ist die Kottize Fischikale? Die Freundinnen sind mittendrin im dolce vita für Hartgesottene inklusive italienischer (Alb-)Traummänner … (Quelle: lovelybooks.de) Schon direkt beim Lesen des Klappentextes hat mich Verpissimo sehr angesprochen. Obwohl ich normalerweise nicht so sehr Fan von Chick Lit-Büchern wie diesem bin und mein Geschmack wenn, dann doch eher in die Lauren Weisberger-Richtung geht war ich unglaublich gespannt auf dieses Buch, weshalb ich mich auch für die Leserunde beworben habe. Ich erwartete eine lustige Geschichte mit vielen Pannen und Missverständnissen, eine ordentliche Portion Liebe und natürlich ganz viel Italien, bei dem natürlich die Klischees auch nicht fehlen dürfen. Das habe ich tatsächlich auch bekommen aber leider auf eine Weise, die ich überhaupt nicht mochte. Es gab viele lustige Momente, die aber leider an vielen Stellen viel zu viel waren. Oft hatte ich das Gefühl, dass wirklich sehr krampfhaft versucht wurde lustige Situationen zu erzeugen und es dann einfach nicht mehr realistisch und erst Recht nicht lustig war. Liebe gab es auch aber auch das war leider alles wieder viel zu übertrieben. Das reinste Männerchaos und wirklich keiner dieser Männer war auch nur annähernd normal. Generell muss ich sagen, dass mir dieses Übertreiben der einzelnen Personen am Anfang sehr gut gefallen hat. Besser wäre es aber gewesen, wenn man ein paar Personen übertrieben dargestellt hätte und den Rest normaler. Was Italien betrifft, so habe ich in dem Buch nur haufenweise Klischees finden können, die zwar auch sehr lustig waren aber mir haben an einem bestimmten Punkt auch mal die anderen Punkte gefehlt. Die Positiven, das Schöne an Italien. Der Schreibstil war für mich eher so naja. Zum einen mochte ich den lustigen und umgangssprachlichen Stil sehr gerne, den man auch mal zwischendrin und auch mit vielen anderen Einflüssen nebenher mal sehr, sehr gut lesen kann. Trotzdem hat mich an dem Schreibstil auch wieder dieses erzwungen lustige genervt. Dadurch wurde er einfach ein bisschen verschlechtert. So gibt es zum Beispiel unzählig viele Einschübe durch Sätze in Klammern und die haben meinen Lesefluss deutlich gestört. Leider bin ich auch mit den Charakteren nicht richtig warm geworden. Allen voran Mel und Dana, die ja sogesehen die beiden Hauptpersonen des Buches sind. Auch sie waren wie vieles andere auch nur wieder sehr übertrieben dargestellt und wurde so überhaupt nicht liebenswert, was dem Buch sicher gut getan hätte. Wir lesen das Buch eigentlich aus Danas Perspektive und ohne Dana so wirklich zu mögen war das schon sehr anstrengend, da man sich einfach nur über ihre Naivität wundern musste. So ist sie auch während des Erzählens ständig ins Unendliche abgeschweift und das hat den Lesefluss auch nicht besonders verbessern können. Auch die anderen Charaktere, allen voran Mel, sind sehr übertrieben dargestellt und oft leider auch wieder sehr unrealistisch. So hat das hübsche Blondchen Mel sich ausgerechnet den Käfer-liebenden Klaus geangelt und ist seitdem auch in niemand anderen verliebt und die verrückte Kontradelle, Schwiegermutter von Dana, ist ja so verrückt von ihrem Sohn und von Mickey Maus, dass sie ihn kurzerhand Mickey genannt hat und Dana das Leben zur Hölle macht. Das sind zwar sehr lustige Ideen aber doch leider zu übertrieben für meinen Geschmack. Bewertung: Leider kann ich Verpissimo! nur 2 von 5 Füchschen geben. Die Handlung war für mich leider zu überspitzt und obwohl ich die Idee und das Thema sehr gut und schön fand, war die Umsetzung leider zu schlecht. Ein ganz großes Dankeschön geht an den Mira Taschenbuch-Verlag und an lovelybooks für die Bereitstellung der Bücher und die Durchführung der Leserunde!

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    Verpissimo!
    Dreamworx

    Dreamworx

    Die Mitzwanzigerinnen Dana und Mel sind seit Kindertagen eng befreundet. Mel, eher dümmlich, aber sehr attraktiv, arbeitet in München als Chefsekretärin und wird von ihrem Freund Klaus betrogen. Die eher unscheinbare Dana dagegen sitzt in einem Ministerium in Frankfurt und langweilt sich bei der Arbeit zu Tode. Zudem hat sie mit Freund Mickey und seiner Mutter ein Verliererlos gezogen. Als die beiden Frauen kurzerhand und ohne Plan beschließen, nach Italien auszuwandern und im Piemont eine Frühstückspension aufzumachen, nimmt das Chaos seinen Lauf. Anna Gold hat mit „Verpissimo! Ein Sommer in Italien“ ihren Debütroman vorgelegt. Allein bei dem Titel bekommt man schon ein Grinsen ins Gesicht und freut sich auf einen lustigen Unterhaltungsroman in malerischer schöner Kulisse. Doch schon der Einstieg ins Buch ist durch die Schachtelsätze und den Schreibstil eher anstrengend. Da kommt kein Vergnügen auf und das Lesen wird zur Quälerei. Leider wird es auch im weiteren Verlauf des Buches nicht besser. Selbst die heutigen Chick-Lit-Romane sind fast durchgängig flüssig geschrieben, bestechen sie nicht durch besonders intelligente Literatur oder ausgeklügelte Plots, doch wenigstens halten sie den Leser bei der Stange, indem man beim Lesen nicht viel nachdenken muss und doch irgendwie seicht unterhalten wird. Hier ist es leider gar nicht so. Auch die italienische Kulisse, seine Kultur und seine Menschen kommen in diesem Roman wirklich schlecht weg. Wer Italien und seine Bewohner kennt, schüttelt nur traurig den Kopf und möchte dieses Buch sofort zur Seite legen. Auch die Charaktere sind sehr einfältig und naiv gestaltet und entsprechen dem Klischee von dummen Blondinen, die aber auch gar nichts auf die Reihe bekommen, so sehr sind sie überzeichnet. Da man weder zur einen noch zur anderen Protagonistin Sympathie aufbauen kann, wird das Buch zur wirklich zähen Angelegenheit. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, man sitzt in einem sehr schlechten Slapstickfilm. Die Dialoge wirken nicht natürlich und gehen einem nur auf die Nerven. Alles in allem ein Buch, dass sich leider nicht zu lesen lohnt, reine Zeitverschwendung. Hier werden wirklich die dämlichsten Klischees bedient, an die hoffentlich niemand mehr glaubt. Das macht keinen Spaß und ist eigentlich nur ärgerlich zu nennen. Am besten vergessen!  

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