Anna Grammah Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

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Inhaltsangabe zu „Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?“ von Anna Grammah

Kindergärtnerin Anna Grammah bewältigt täglich den Spagat zwischen Kindern, Eltern und Mitarbeitern. Als motorische Leistungsträgerin ihrer Gruppe baut sie unter Achmeds strenger Aufsicht Laserschwerter, erduldet Lektionen in Sachen Verfeinerung, die literweise Rote-Bete-Saft in Kindergesichtern beinhalten, und Waldemar sorgt dafür, dass sie auch noch etwas lernt. Zum Beispiel, dass man in der Kirche nicht reden darf – sonst wird man gekreuzigt. Weiß sein großer Bruder, und der muss es ja wissen, schließlich ist er schon sieben.

Kindergartengeschichten mit einem Augenzwinkern, aber auch einem Körnchen Wahrheit

— Tanzmaus

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  • So geht Kindergarten

    Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

    Taaya

    08. August 2017 um 08:24

    Inhalt:  Ohne auf gesellschaftliche Tabus zu achten, erzählt die Autorin aus ihrem Alltag als Erzieherin und bringt dem Leser so nicht nur die anstrengenden Aspekte nahe - welches Kind darf diesmal auf den Schoß, und wie bringen wir das Kind dazu, dass es sich mit mittlerweile vier auch mal selbst bewegt, ohne getragen zu werden -, sondern auch die schönen Seiten. Dabei gibt sie durch die Blume und quasi spielerisch im Erzählfluss Nachhilfe in Sachen Erziehung, die ich als Außenseiter jedem Elternteil ans Herz legen wollen würde. Und sie macht mich als Leserin unglaublich neidisch. So eine schöne, befreite Kindergartenzeit hatte ich nicht. Ich hatte Freunde und Spaß und auch die Mehrzahl der Erzieher war tadellos, ohne Frage, aber was hier geleistet wird (sofern es nicht positiv überspitzt ist), klingt so schön und malerisch, dass ich auch wieder Kindergartenkind sein möchte. So haben die Erzieher zum Beispiel für Fasching den ganzen Turmraum in eine Sandwüste mit Beduinenzelten verwandelt, und im Sand noch Schokoladen-Goldtaler vergraben. Wer hätte das denn als Kind (oder Erwachsener) nicht toll gefunden?     Fazit:  Obwohl ich mit Kindern nicht wirklich etwas anfangen kann, hat mir das Buch viel Freude bereitet und an keiner Stelle gelangweilt. Und auch einen Mehrwert bringt es mit sich, lernt man hier doch, wie man zumindest auf keinen Fall mit Kindern umgehen sollte. Und falls das meine Familie lesen sollte: Wenn ihr wollt, dass ich auf Familienfeiern auch Spaß habe, stellt mir einfach einen Sandkasten mit eingebuddelten Schokotalern hin. 

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  • Nicht alles für bare Münze nehmen, aber manches ist bekannt,

    Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

    Tanzmaus

    20. August 2016 um 23:38

    Anna Grammah ist Kindergärtnerin mit Leib und Seele und so weiß sie auch allerlei Anekdoten aus dem täglichen Kampf mit Kindern, Eltern und Mitarbeitern zu berichten.  Der Leser begleitet Anna gleich zu Beginn mit zum Auswahlverfahren für ein neues Kindergartenjahr. Hier sieht man, nach welchen Kriterien Anna die Probanden clustert und welche Verhaltensmuster der Eltern das Knock-out für die Kinder sind.  Schließlich hat Anna ihre Gruppe zusammengestellt und man begleitet diese durch das erste gemeinsame Jahr. Mit allen Tücken, Problemen bei Groß und Klein, Mitarbeiterwechseln, Festivitäten u.ä..  Mit einem Augenzwinkern, aber leider auch einem Körnchen Wahrheit, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, schildert Anna doch recht humorvoll und unterhaltsam kleine Anekdoten „ihrer“ Kinder, der Mitarbeiter und der Eltern.   Fazit: Auch wenn man nicht alles für bare Münze nehmen sollte, ist es doch ein sehr interessanter und vor allem unterhaltsamer Einblick in das Leben einer Kindergärtnerin in einem von einer Elterninitiative getragenen Kindergartens. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich konnte mich manchmal nicht entscheiden, soll ich nun lachen oder mit kopfschüttelnd an die Stirn fassen.

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  • Im Kindergarten ist die Hölle los!

    Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

    Rieke93

    Ich als angehende Erzieherin habe das Buch in der Buchhandlung gefunden und nachdem ich das erste Kapitel getestet und gelesen habe, musste ich es kaufen. Es war so herrlich komisch! Inhalt: Kindergärtnerin Anna Grammah bewältigt täglich den Spagat zwischen Kindern, Eltern und Mitarbeitern. Als motorische Leistungsträgerin ihrer Gruppe baut sie unter Achmeds strenger Aufsicht Laserschwerter, erduldet Lektionen in Sachen Verfeinerung, die literweise Rote-Bete-Saft in Kindergesichtern beinhalten, und Waldemar sorgt dafür, dass sie auch noch etwas lernt. Zum Beispiel, dass man in der Kirche nicht reden darf - sonst wird man gekreuzigt. Weiß sein großer Bruder, und der muss es ja wissen, schließlich ist er schon sieben. Meine Meinung: Ich LIEBE es! Das Buch ist so lustig, ich habe mich gekringelt vor Lachen. Und das mitten in der Nacht! Es war auf jeden Fall das richtige Buch, um mich wach zu halten, denn ich konnte einiges aus meinem Kindergartenalltag dort wiederfinden. Das hat mich echt so entzückt, dass Mama wegen meinen lauten Lachanfällen ins Zimmer kam und gefragt hat, ob alles in Ordnung ist. Aber wirklich! Dieses Buch hat so herrliche Beispiele gegeben, warum es so viel Spaß macht im Kindergarten zu arbeiten. Egal, was die Kinder machen, man kann ihnen nicht lange böse sein, wenn man aus so traurigen und herzzerreißenden Augen angeschaut wird. Und die Eltern sind das Beste an allem. Was die teilweise so an Sachen und Sprüchen raushauen... herrlich! Und kein Verständnis für die Erzieher, aber das ist ja schon fast normal. Aber ich konnte auch einiges lernen, denn Frau Grammah hat mir an einigen Stellen aufgezeigt, wie man sich in besonderen Situationen zu verhalten hat. Das fande ich wirklich sehr beeindruckend, denn sie hat nicht nur die lustigen Zeiten im Kindergarten aufgezeigt, sondern auch die schwierigen und harten Zeiten, an denen man echt zu knabbern hat. Finde ich sehr beeindruckend und ich liebe dieses Buch dadurch nur noch mehr! Fazit: Ein wirklich tolles Buch für zwischendurch und man lernt wirklich viel, wie z.B dass Kinder sind wie sie sind! Jedes ist individuell und hat eine eigene Persönlichkeit! In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen!

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  • Müssen, dürfen, wollen

    Müssen wir schon wieder machen, was wir wollen?

    AlexanderK

    13. May 2013 um 21:05

    Flüssig und bisweilen sehr witzig erzählter Bericht, aus Sicht einer Erzieherin, über ein Jahr mit einer Kleinkindergruppe (3-4 Jahre) in einer ehemaligen 68-er-Elterninitiative, die mittlerweile ihren Weg in die Effizienz- und Befindlichkeitsgesellschaft von heute gefunden hat, aber immer noch eine Insel der Glückseligen zu sein scheint. Bei allem Witz ist das Buch kein trendiger Klamauk oder literarisches Fast-Food, sondern gespickt mit Einsichten und gewichtigen Wahrheiten in Sachen Kleinkinderpädagogik, die man jedem ans Herz legen möchte. Begleitet wird das Jahr der Kinder vom oftmals komischen bis nervigen Hintergrundsrauschen, das Eltern, Erzieher, Team und sonstige „Bezugspersonen“ so zu produzieren imstande sind, das aber zum Glück immer wieder unterbrochen wird von der erfrischenden Direktheit der Kleinen, sofern man sie zu sehen imstande ist, wie Anna Grammah. Sehr kurzweilig und gewinnbringend zugleich.

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