Anna Hauer Schneerot

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(2)
(4)
(2)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Schneerot“ von Anna Hauer

England befindet sich im Krieg. Jugendliche werden entführt und in einem abgelegenen Lager chemisch so manipuliert, dass sie militärisch nutzbare Fähigkeiten entwickeln. Die sechzehnjährige Crystal, genannt die Henkerin, bestimmt, welche Behandlung den Neuankömmlingen widerfährt. Als der selbstbewusste und geheimnisvolle Cameron eingeliefert wird, ändert sich Crys' Leben. Man versucht einen Ausbruch – und er gelingt. Doch noch ist man nicht frei. Eine lange und tödliche Flucht beginnt, vor sich die Weite einer verschneiten Ödnis, hinter sich die erbarmungslose Meute der Verfolger... Anna Hauers erster Roman erzählt von Opfern, die zu Tätern werden, von neuer und enttäuschter Liebe, von Hoffnung und Hass. Ein Buch, das die Farben des Lebens neu bestimmt. Weiß steht nicht immer für Unschuld, Rot nicht nur für die Liebe und Schwarz muss nicht immer das Böse sein. Anna Hauer auf Facebook: www.facebook.com/pages/Anna-Hauer-Autorin/796417600448796

Spannend und überraschend! Ich brauche unbedingt Teil 2!

— Cadness
Cadness

Ein gelungenes Erstlingswerk des Genre dystopisches Jugendbuch, dass auf jeden Fall ins gut sortierte Bücherregal gehört.

— Sandra1978
Sandra1978

hat mich sehr mitgenommen und der Schreibstil ist einfach genial!

— MoWilliams
MoWilliams

teilweise sehr düster und trostlos, mit der Protagonistin wurde ich nicht warm

— Tonili
Tonili

Stöbern in Jugendbücher

Blutrosen

Ein tolles Finale der Reihe und ich wünschte es kämen noch mehr Bände :(

britsbookworld

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Märchenhaft, wunderschön und ein Einzelband(!)

bibibuecherverliebt

Vom Suchen und Finden

Außergewöhnliche Liebesgeschichte mit Witz

Saebrina1990

Auf ewig dein

Tolle Charaktere, tolles Setting! Nur die Dämonen fand ich unpassend. Das Zeitreisen und "die Alten" hätten als Fantasyelement gereicht.

MelHerz

Morgen lieb ich dich für immer

Ein tolles Buch! Ein Stern Abzug wegen dem langwierigen Anfang. Das Ende war noch mal ein richtiger Schock.

lottehofbauer

Holmes und ich – Unter Verrätern

Ich finde die Geschichte sehr erfrischend die Hauptcharaktere sind mir mit ihren Eigenarten auch sehr and Herz gewachsen für alle die ein bi

Simi_Nat

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Absolut empfehlenswert!

    Schneerot
    Cadness

    Cadness

    05. April 2016 um 18:50

    Ersten Sätze: Meine Ketten sind nicht real. Meine Ketten sind aus Gedanken gemacht und werden von Mauern gehalten. Meinung: Stell dir, du wohnst in England und es herrscht Krieg. Du und andere Jugendliche werden ihren Familien entrissen und chemisch so verändert, dass ihr besondere Fähigkeiten entwickelt. Plötzlich kannst du Gedankenlesen, bist übermäßig stark oder kannst im Dunkeln sehen. Klingt doch eigentlich ganz interessant oder? Doch was ist, wenn du nichts von deiner Gabe hast, weil du nur ein Werkzeug des Militärs bist? Auf einmal ist die ganze Sache gar nicht mehr so toll. Widerstand? - Zwecklos. So ergeht es Crys, auch genannt "die Henkerin" und gleichzeitig Protagonistin der Geschichte. Doch alles ändert sich, als eines Tages Cameron eingeliefert wird.. Dieses Buch hat es in sich! Ich war von der ersten Seite an in der Geschichte drin und saß mehr als einmal mit offenem Mund davor. Die Spannung hat über die gesamten Kapitel nicht einmal abgenommen, wurde sogar ab und zu noch gesteigert. Und auch die Wendungen haben mich mehrmals überrascht und mir gezeigt, wie Menschen sich verändern können, wenn sie in die Enge getrieben werden. Denn ein gutes Herz bedeutet nicht immer gute Entscheidungen. Freunde sind nicht gleich Freunde. Und Freiheit bedeutet nicht automatisch Sicherheit. "Könnte ich jemals so sein? So bösartig? So schadenfroh? Ich weiß es nicht. Aber wahrscheinlich könnte ich es. Das Böse ist auch nur ein Teil unserer Seele." - S 461 Für mich definitiv ☆☆☆☆☆ ! Ich brauche unbedingt und am besten sofort die Fortsetzung! 😯

    Mehr
  • Warum ich immer nur die Schwulen liebe

    Schneerot
    MoWilliams

    MoWilliams

    23. March 2016 um 17:02

    „Stell dir vor, es ist Krieg. Du wohnst in einem Land, das wegen seiner geringen Anzahl von Soldaten nicht teilnimmt. Trotzdem versuchen die Oberhäupter dieses Blutbad zu stoppen und schicken die älteren Zivilisten in das Kriegsgebiet. Entweder um den vielen Verwundeten zu helfen oder um die Drahtzieher, die diesen Krieg angefangen haben, aufzuspüren und zu eliminieren. Denn jeder muss seinen Beitrag leisten. Auch du. Nur auf andere Weise, als du dir vielleicht vorstellen kannst. Was würdest du sagen, wenn du deine Freiheit als Tribut für den Frieden eintauschen müsstest? Wenn diese Gefangenschaft Schmerz und Isolation bedeutet? Wenn du frei wärst, du aber wüsstest, dass dich der Krieg das Leben kosten könnte? Dass du bald tot sein könntest? Nun entscheide dich. Wenn du die Wahl hättest, würdest du Freiheit oder Frieden wählen?“ – Cameron (Hauer, Anna: Schneerot. In Zusammenarbeit mit Der Dritte Raum. 2015, S.52-53.)Die junge Crys weiß, dass ihr Tod kein großer Verlust für die Menschheit wäre. Wahrscheinlich sogar noch ein Gewinn. Mit circa hundert anderen Jugendlichen sitzt sie in einer abgeschiedenen Anstalt in England fest. Es herrscht Krieg und das Militär testet Chemikalien, die verschiedene Fähigkeiten (oder auch Gaben genannt) in Jugendlichen auslösen. Sei es Gedanken lesen, in die Zukunft sehen, Telepathie, Stärke oder gar Unverwundbarkeit.Nicht jeder Jugendliche eignet sich dazu – und genau das herauszufinden, ist Crys Aufgabe: Eignen sie sich oder nicht? Durch ihre einst injizierte Droge kann sie nicht nur erkennen, ob ein geeigneter Kandidat vor ihr steht, sondern auch, welche Chemikalie zu ihm passt.Passt keine zu ihm, dann wars das.Überlebt er die Nebenwirkungen der Chemikalie nicht, dann wars das.Deswegen wird Crystal auch die Henkerin genannt.Getrennt von den anderen wütenden Jugendlichen, welche Crys die Schuld für ihre neuen Fähigkeiten und das Festsitzen im Militär geben, sitzt sie in einer eigenen Abteilung mit drei weiteren Opfern – welche auch besondere, nützliche Fähigkeiten (mehr, als nur eine) aufweisen.Crys hat versucht, sich gegen das Militär zu wehren und keine Entscheidungen zu treffen – doch das führte zu nichts. Immerhin würden die Soldaten sie für ihre Fähigkeiten nie töten – zu kostbar – und selbst wenn, dann würde das wieder tausend Opfer mehr bedeuten, da niemand weiß, welche Chemikalie zu wem passen könnte. Wenn überhaupt. Nach einer frischen Rebellion von Crys ist sie dazu gezwungen, nachzugeben und einen weiteren Jungen durch die Glaswand zu beobachten. Der Junge heißt Cameron und Crys teilt ihm eine Droge zu, die noch nie jemand überlebt hat. Unverwundbarkeit. Cam zeigt sich nicht nur rebellisch hinter der Wand, nein, er macht klar, dass er seine Freiheit auf eine Art beherrscht, die niemand brechen können wird. Dieses Wiedersetzen von Cam, dass sein Geist etwas ist, das nie jemand brechen könnte, weil es in seiner Hand liegt, scheint Crys neugierig zu machen. Sie will wissen, ob Cam die Droge überstanden hat und beginnt damit, in die Mensa essen zu gehen. Auf die Gefahr hin, dass Gedankenleser herausfinden, wer sie wirklich ist. Sie findet ihn. Er hat die Injektion überstanden – und nicht nur das.Ohne, dass Cam weiß, wer Crys wirklich ist, weiht er sie in einen Plan ein, der das Leben aller Jugendlichen in der Anstalt verändern wird. Der Plan, der als ersten wichtigen Punkt mit sich bringt, die Henkerin zu töten.Wo soll ich anfangen? Das frage ich mich vermutlich, seitdem ich das Buch gelesen habe. Es ist wirklich nicht einfach, auf den Punkt zu bringen, wie sehr ich von diesem Roman angetan und beeindruckt war. Sie schaffen den Ausbruch, jedoch stirbt sicher die Hälfte der Jugendliche dabei. Der Ausbruch war – glaube ich – nie wirklich DAS Problem. Schlimm wird die Flucht. Grausam wird das Erlebnis in einem endlosen Wald. Dramatisch wird die Kälte, weil sie im Winter ausbrechen. Trotz der Härte und dem möglichen Gedanken, dass die jetzt seitenlang durch den Wald laufen, um an ihr Ziel zu kommen, kann ich sagen, dass es mir nie langweilig wurde. Wenn die Charaktere gerade nicht für furchtbar viel Sarkasmus, Charme und Witz sorgen, dann meistens nur, weil sie von wilden Tieren oder den nachkommenden Soldaten angegriffen werden. Meine Faszination lag darin, Hochspannung, ernste Gefühle und philosophische Fragen miteinander verbinden zu können, ohne den roten Faden zu verlieren. Schneerot ist nicht umsonst eines meiner Bücher von 2015:Ich möchte dieses Buch nicht mit anderen Geschichten vergleichen, weil ich auch nicht gerne mit anderen Menschen verglichen werde. Genauso wenig wie den fabelhaften Schreibstil oder die Autorin selbst. Aber „Schneerot“ ist eines meiner Bücher 2015, weil es relevante Werte vertritt, gleichzeitig eine andere Geschichte erzählt und zusätzlich von Ideen und Ausdrucksweisen explodiert, die einzigartig sind.Vermutlich wird das eine meiner Standardbeschreibungen, aber dieses Buch ist so vielSEITIG wie die Menschen selbst. Angefangen mit dieser zerbrechlichen Liebesgeschichte, die ich in meinem Kopf immer mit einem Kolibri assoziiere, der geschmackvolle Sarkasmus, Zynismus und eine sehr sympathische (meist blauhaarige) Ironie, bis hin zur Philosophie, die einem das Denken von „Falsch“ und „Richtig“ sehr schwermachen. Und ich meine, nicht zu vergessen – ihn nicht zu erwähnen wäre ein Vergehen an alle Musikliebhaber – der blauhaarige, schwule Rockstar. Ich schwöre, ich würde sehr viel dafür geben, wenn er NICHT schwul wäre – aber das macht ihn (leider) nun mal irgendwie aus. Und da gibt es ja noch diese anderen ganz heißen Jungs – bevor ich vom Thema abkomme: Dieses Buch gehört gelesen. Um gebildet zu werden und (NATÜRLICH) allein wegen dem schwulen Rockstar.Die Autorin Anna Hauer war 16 Jahre alt, als sie damit begann, Schneerot zu schreiben und veröffentlichte den Roman schließlich mit 20 Jahren. Es ist ihr erster Roman und ich glaube daran, dass vor allem die ersten Romane von Autoren noch mehr geschätzt werden sollten als der Rest. Vielleicht, weil man da noch jung und revolutionär ist und nicht schon so viel Abscheu, Druck und möglicherweise eine ganz andere Weltsicht in sich hat. Weil man noch eher ein wilder Sturm-und-Dränger, als ein gehobener Klassiker ist. Ich kann euch nur raten, auf so etwas zu achten, zwischen dem ersten und dem letzten Werk liegen meistens Welten. Deswegen bin ich auch schon sehr gespannt, wie sich die Geschichten von Hauer weiterentwickeln und was sie noch mit sich bringen werden. Ihr Schreibstil ist flüssig, individuell und hat echtes Suchtpotenzial. Was ich ebenfalls nicht oft genug loben kann, ist die Recherchearbeit, die die Autorin geleistet hat, wofür ich sie sehr bewundere. England bekommt eine sehr, sehr kalte und einsame Ausstrahlung verliehen, passend zu einem Weltkrieg.Den Charakteren von Schneerot bin ich sehr verfallen und sie sind mir sehr ans Herz gewachsen, obwohl sie alle so unterschiedlich sind wie Schneeflocken, was durch die verschiedenen Sichtweisen stark verdeutlicht wird. Jeder Charakter hat seine eigene Stimme, beinahe eine eigene Art des Schreibstils. Eine Abwandlung, die dafür reicht, die Charaktere differenzieren zu können. Verschiedene Sprachen bei verschiedenen Menschen zu verwenden ist oft nicht gerade leicht, da viele dazu neigen, sie am Ende zu verwischen oder gar nicht erst zu trennen. Wobei ich bei Schneerot eher das Gefühl hatte, dass sie sich vor allem am Ende noch mehr spalten und unterscheiden.Eine besondere Vorliebe habe ich für Neptune entwickelt. Ja, er ist schwul, hat blaue Haare und ist ein Rockstar. Mein Herz schlägt einfach für Schwule, denn bei Magnus Bane von Cassandra Clare erging es mir ähnlich. (Ja, jetzt krieg ich die Vorstellung von Magnus Bane und Neptune nicht mehr aus meinem Kopf, ich meine, kein Raum der Welt – vermutlich nicht einmal die Welt selbst – wäre groß genug für das Ego der beiden) Jedoch glaube ich, dass meine Faszination/Vorliebe weniger mit der Homosexualität zu tun hat, als wie viel mehr mit dem selbstbewussten, zu sich selbst stehenden Charakter. Neptune ist mein Held, weil er einen Keks auf die Meinung anderer gibt (eher einen Mittelfinger oder einen zynischen Kommentar, die Kekse isst er vermutlich selbst). Ich bewundere ihn wirklich sehr.Da ich eine sehr ehrliche Person bin, möchte ich euch die wenigen Kanten, die noch geschliffen werden könnten, nicht verwehren. Einer der kleinen Nebencharaktere muss zweimal dran glauben – was einen eher zweimal das Herz bricht, als dass es einen ärgert. Selten schleichen sich kleine Rechtschreibfehlerchen und ein oder zwei grammatische Fehlerchen ein – but who cares (außer der werdenden Deutschlehrerin). Und seien wir uns mal ehrlich, die meisten Autoren, die bei einem Verlag unterworfen worden … eh … eingestellt sind, wären ohne ihren Lektoren vermutlich echt am Ende (siehe die eigene Geschichte zwischen Thomas Bernhard und Komma setzen – nichts gegen Thomas Bernhard, ich bin wahnsinnig von ihm angetan und fühle mich noch besser, wenn ich weiß, dass es großartige Autoren gibt, die nicht perfekt in Deutsch sind, was mich selbst sehr in meinem Tun bekräftigt). Wie ihr wahrscheinlich bemerkt habt, habe ich die Fehler zwar aufgezählt, aber zugleich verteidigt, was sich für eine objektive Meinung vermutlich nicht gehört. Aber verliebt ist nun mal verliebt, beeindruckt ist beeindruckt und es sind einfach keine Gründe, um auf diesen Roman zu verzichten.In diesem Buch ist für jeden etwas enthalten. Sei es der Science-Fiction-Roman mit einer negativen Vorstellung der Zukunft, eine zärtliche Liebesgeschichte, schwarzer Humor, Ironie, Sarkasmus, Zynismus oder die philosophische Seite und das Beeinflussen der Gedanken eines Lesers über „Falsch“ und „Richtig“ - oder einfach ein blauhaariger, schwuler Rockstar, der alle mit seinem Selbstbewusstsein noch in den Wahnsinn treiben wird.Das Buch gehört gelesen. Allein wegen dem schwulen Rockstar. Ja, ich kann nicht oft genug betonen, wie grandios Neptune ist. Ehrlich jetzt – allein wegen ihm zahlt sich der Roman aus!

    Mehr
  • Ein tolles Debut, macht Lust auf Teil 2 !

    Schneerot
    Sandra1978

    Sandra1978

    19. January 2016 um 17:48

    Rezension zu „Schneerot“ von Anna Hauer Mein erster Gedanke nach den ersten Seiten : Das soll ein Erstlingswerk sein ? J Zum Inhalt : Es herrscht Krieg. Das Militär in England entführt Jungendliche und inhaftiert sie in einer geheimen Anstalt, in der mit verschiedenen Drogen experimentiert werden, die verschiedene psychische und physische Eigenschaften verstärken oder hervorbringen  ( mit erheblichen Nebenwirkungen ). Die so veränderten Jugendlichen müssen verschiedenste Arbeiten für das Militär verrichten, so wie Crystal Levine alias „die Henkerin“ . Sie ist seit 2 Jahren in der Anstalt und hat, abgesehen von ihren Zukunftsvisionen, die Fähigkeit,  durch eine kurze Inspektion für jeden Neuankömmling in der Anstalt die passende Droge zu benennen. Sie gehört zu den vier Auserwählten, die durch die Droge mehr als eine besondere Fähigkeit entwickelt haben. Ihr bester Freund Ace kann Gedanken hören. Eines Tages kommt ein Neuling in die Anstalt : Cameron Walden. Er ist anders. Er überredet Crystal und einige andere, den Ausbruch aus der Anstalt zu wagen. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht durch England, bei der sich herausstellt, dass Cameron der schottischen Untergrundaktion Requiem angehört. Dennoch beginnt sich eine Romanze zwischen Crystal und Cameron zu entwickeln. Aber wie sich herausstellt, war der Horror in der Anstalt  nichts im Vergleich zu dem, was auf der Flucht noch auf die Gruppe wartet….   Das Buch Ein großes Lob vorneweg : Nach den ersten Seiten habe ich erstmal im Internet nachgeschaut, ob das wirklich der erste Roman von Anna Hauer ist. Niemals hätte ich gedacht, dass es sich hier um ein Erstlingswerk handelt. Dieses Debut kann ohne Probleme neben bekannten Werken wie „die Bestimmung“ oder „die Tribute von Panem“ bestehen ! Kleine ( wirklich klitzekleine ) Kritik : Die Handlung ist etwas zu langezogen durch sehr ausführliche wiederholte schwärmerische Beschreibung von Camerons Augen und Haaren. Hier hätte man die eine oder andere Betrachtung vielleicht weglassen können – es ist ab und zu für meinen Geschmack ein bisschen zu viel des Guten, was leider den Spannungsbogen ein bisschen flach hält. Aber das sollte einen keinesfalls vom Lesen abhalten. Das Buch ist wirklich gut und lässt sich wunderbar lesen - Ich  freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der wohl schon fleißig in der Mache ist !  

    Mehr
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2015: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Ein ganz neues Leben
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2015? Es ist wieder soweit - für den Leserpreis 2015 suchen wir eure Lieblingsbücher. Wir sind schon wahnsinnig gespannt, welche Bücher euch in diesem Jahr am meisten begeistern konnten und können das Ergebnis, das am 26. November feststehen wird, gar nicht erwarten! PS: Die Gewinner stehen mittlerweile fest! Hier könnt ihr alle Preisträger und Platzierungen sehen! Unsere große Verlosung für euch! Jedes Jahr, wenn der Leserpreis näher rückt, dann kommt bei uns eine ganz besondere Stimmung auf. Es ist ein bisschen, als würde Weihnachten einfach mal 2 Monate nach vorn gezogen und würde ganz lange dauern :-) Deshalb möchten wir euch neben den tollen Buchempfehlungen und der Möglichkeit selbst mitzuentscheiden, auch eine ganz besondere Verlosung bieten. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon kann man doch nie genug haben, oder? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt! http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafikmaterial findet ihr hier! 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Die Teilnahme ist bis einschließlich 29. November möglich! Wir wünschen euch ganz viel Spaß & schaut doch mal rein, welche Bücher in diesem Jahr das Rennen gemacht haben! PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1599
  • Ungewöhnliche Dystopie

    Schneerot
    ConnyKathsBooks

    ConnyKathsBooks

    10. September 2015 um 17:47

    England in einer düsteren vom Krieg geprägten Zeit. Jugendliche und Kinder werden vom Militär entführt und zu Kriegszwecken mit speziellen talentfördernden Drogen behandelt. Gedankenleser, Illusionisten, Mentalisten, Unverwundbare - wer welche Droge bekommt, das allein entscheidet die 16jährige Crystal (Crys). Als ihr gemeinsam mit dem mysteriösen Cameron und zahlreichen anderen Jugendlichen der Ausbruch gelingt, beginnt für alle eine lebensgefährliche Flucht durch das winterliche England. "Schneerot" von Anna Hauer ist eine etwas ungewöhnlichere aber durchaus spannende Dystopie. Der Schreibstil im Präsens und aus verschiedenen Sichtweisen von Crys, Ace, Neptune und Cameron gefällt mir gut, abgesehen von der besonders am Anfang sehr häufigen direkten Ansprache des Lesers im Stil von "Du musst wissen, dass...", welche den Lesefluss doch eher stört und eigentlich unnötig ist. Die Liebesgeschichte zwischen Crys und Cameron ist nicht zu kitschig und interessante Nebencharaktere wie z.B. der schwule Rockstar Neptune lockern die Geschichte auf. Im letzten Drittel wird der Roman allerdings etwas zäh, weil es hauptsächlich nur um diverse Beziehungsprobleme geht und die Flucht sich sehr lang hinzieht bis zum entscheidenden Showdown. "Schneerot" kann ich trotzdem allen Dystopieliebhabern empfehlen, die mal etwas abseits des Mainstreams lesen möchten und sich genug Zeit für die Geschichte nehmen. Auf die Fortsetzung bin ich gespannt.

    Mehr