Anna Jane Davis Renate Hoffmann

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Inhaltsangabe zu „Renate Hoffmann“ von Anna Jane Davis

Frau Hoffmann lebt in einer trostlosen Plattenbausiedlung in einer an Geschmacklosigkeit kaum zu überbietenden Wohnung. Sie ist allein, und das jeden Tag. Eines Tages beschließt sie, sich das Leben zu nehmen. Nach reiflicher Überlegung entscheidet sie sich für den Sprung aus dem elften Stock, weil ihr Tod kein Sinnbild für ihr tristes Leben darstellen soll. Als sie im Begriff ist zu springen, wird ihr klar, dass sie verschiedene Dinge noch tun möchte, um sicher zu sein, dass es die richtige Entscheidung ist. An diesem Abend entdeckt sie zum ersten Mal einen Herrn mittleren Alters, der im gegenüberliegenden Bau wohnt. Sie gibt ihm einen Namen und erfindet für ihn ein Leben, das mit der Realität nichts zu tun hat. Und weil sie ihre unendliche Einsamkeit nicht begreift, flüchtet sie sich in selbst gesponnene Fantasien über die Menschen, die sie durch ihr Fernglas abends nach der Arbeit beobachtet. An demselben Abend, als sie letztlich beschließt ihren Plan in die Tat umzusetzen, wird sie Zeugin eines Selbstmordversuchs einer ihrer Nachbarinnen und hält diese spontan davon ab. Diese Begegnung zweier Gleichgesinnter führt zu einer schüchternen Annäherung, die durch tiefes Mitgefühl zu einer wichtigen Freundschaft für Frau Hoffmann wird. Frau Hoffmanns Figur ist der Inbegriff des unauffälligen, trostlosen Daseins. Sie ist neurotisch und unvollkommen, aber echt und glaubwürdig, unfreiwillig komisch und amüsant, und dabei doch liebenswert. Ihre Geschichte ist eine Hommage an das Leben, das man nicht verstreichen lassen sollte. Eine satirische Geschichte mit einem Hauch schwarzen Humors.

"Renate Hoffmann" fiel lt. der Inhaltsbeschreibung eher nicht so in mein derzeitiges "Leseschema" und ich war mir unsicher ob ich der Geschichte viel abgewinnen könne. JA, konnte ich :). Anna Jane Davis hat hier eine wunderbar schräge Lebensgeschichte ersonnen. Ein äußerst unterhaltsamer Mix aus Tragikomödie, schwarzem Humor, Satire, erheiternden Wendungen, authentischen Situationen die "berufstätige Frau" nur zu gut kennt, Spannung u.v.m. Eine "erstarrte nahezu "verknöcherte" Frau (R.) Hoffmann sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben - und trotz dem festen Willen diesem ein Ende zu setzen - holt sich das Leben die frühere "Renate" wieder ... 5 Sterne (meine Rezi folgt noch ...)

— BTOYA

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