Anna Jarzab Das kalte Herz der Schuld

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Inhaltsangabe zu „Das kalte Herz der Schuld“ von Anna Jarzab

Ein Mädchen am Abgrund – ein Mörder voller Hass »Ein Mädchen, das ich liebte, war gestorben, war kaltblütig erschossen worden. Und ihr Tod verfolgt mich immer noch.« Es waren vier Schüsse mitten ins Herz, die Carly töteten. Ein Jahr ist seit dem Mord vergangen und der vermeintliche Täter sitzt im Gefängnis. Doch es gibt zwei Menschen, die an dieser allzu leichte Wahrheit zweifeln: Neily, Carlys damaliger Exfreund, und Audrey, ihre beste Freundin und – Tochter des Mörders! Die beiden beginnen Fragen zu stellen und entblättern nach und nach die düsteren Geheimnisse, die Carlys Tod umgeben – eine Spirale von Schuld, Schweigen und Selbstzerstörung tut sich auf. Alle Spuren erzählen von den ungeahnten Abgründen, in die ihre Freundin sich stürzte … und führen zu ihrer Clique an der Eliteschule von Brighton. Was wusste Carly? Und wer wollte sie zum Schweigen bringen?

Ein guter Thriller, der leider zu lang gezogen wurde...

— Dragonfly

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    Das kalte Herz der Schuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2013 um 16:15

    In diesem Jugendthriller kommt Neily  -der männliche Protagonist- vor, der seiner verstorbenen Ex-Freundin nachtrauert. Er will herausfinden, wer der echte Mörder Carlys ist, denn das wurde noch nicht richtig aufgeklärt. Der Schreibstil ist einfach und man kriegt diesbezüglich dieses Buch schnell durch. Trotzdem hat es nicht dieses "Muss"...
    Alles in einem ein recht nettes Buch.

  • Das kalte Herz der Schuld

    Das kalte Herz der Schuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2013 um 14:15

    Schon als ich den Klappentext las, wollte ich das Buch unbedingt haben. 
    Ich habe dieses BUch verschlungen (nicht, weil es sehr spannend war, sondern, weil ich einfach wissen wollte, wie es ausgeht) . Ich war von Neily, Audrey und Carly sehr fasziniert. Ich mochte den Schreibstil und auch den Aufbau. Ein sehr schönes BUch!!!

  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld"

    Das kalte Herz der Schuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. March 2013 um 21:41

    Erstmal vorweg: Schon beim Kauf fand ich das Cover relativ ansprechend und mit den Rosenblättern schön gestaltet. Buchrücken sowie Klappentext hab ich im Grunde dabei nicht wirklich beachtet. Vielmehr interessierte mich der Titel, der in dieser Hinsicht meiner Meinung nach vielseitig zu deuten ist.  Inhaltlich ...ich habe nicht sehr lange für das Buch gebraucht, das muss ich dabei sagen. Die ersten 170 Seiten fand ich allerdings ein kleines bisschen schwach. (Dazu komme ich noch!)Auch hier wird aus mehreren Sichtweisen erzählt. Da ist zum einen Neily, ein hochbegabter Schüler, der gerade auf diese Elite-Schule in Brighton dank seines Vaters gewechselt hat, der den Kontakt herstellte. Seine Eltern denken, er sei auf seiner alten Schule unterfordert und bräuchte daher etwas mit höheren Ansprüchen. Bei seinem Schulwechsel lernt er das Mädchen Carly kennen, mit der er wenig später auch mehr Zeit verbringt, die gleichzeitig seine beste Freundin wird. Neily ist ein introvertierter Junge, der wenig wert darauf legt, mit all seinen Mitschülern in Kontakt zu treten und daher nur wenige bis gar keine Freunde hat. Durch Carly lernt er jedoch auch eine völlig andere Welt kennen, die ihm aber nicht besonders liegt. Allerdings hinterlässt das Mädchen dennoch einen bleibenden Eindruck, welcher ihn zunehmend neugierig macht. Zum anderen folgt die Sichtweise von Audrey, Carly's bester Freundin und Cousine, die erst später (wieder) zurück nach Brighton wechselt, um dem mysteriösen Mordfall an ihrer Freundin genauer auf den Grund zu gehen, weswegen sie auch die Hilfe von Neily benötigt. Denn beide haben zumindest eine gemeinsame Vergangenheit: Carly! Carly ist nicht nur die beste Freundin von Neily, sondern auch seine Freundin. Durch Audrey's Rückkehr nach Brighton ist sie jedoch an sie gebunden und soll sie auf Bitte ihrer Großmutter einführen und mehr Zeit mit ihr verbringen. Audrey fühlt sich jedoch bei den beiden nicht besonders dazugehörig und lernt an der Schule eine Mädchen-Jungen-Clique kennen, von der nicht sehr viel gutes erzählt wird. Durch ihre dortige Anwesenheit gerät nicht nur sie in mysteriöse Umstände, sondern zieht auch ihre beste Freundin mit rein.Ständige Partys, krumme Machenschaften, Alkohol und Drogen verändern den Alltag der Teenager schneller als gedacht. Nicht zuletzt ein erschreckender Anruf, den Neily böses ahnen lässt. Bis zu jenem Tag, an dem er seine Liebe tot nahe einer Brücke auffindet. Nur ist der Mörder wirklich der, den man verhaftet hat? Wie gesagt, die ersten ca. 170 Seiten fand ich etwas schwach. Danach wurde es dann allerdings doch spannender. Ich hatte das Buch relativ schnell durch. Es ist nicht schlecht. Lässt sich gut lesen. Passend für einen Jugendthriller auf jedenfall. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Sie beschreibt die Protagonisten sehr gut und erzählt gleichzeitig auch einige Hintergründe, die meiner Meinung nach wichtig für diese "Geschichte" sind. Leider nur vier Sterne, da ich finde, dass zu einem richtigen Thriller einfach noch viel mehr gehört als das, worum es in diesem Buch eigentlich geht. Ich möchte nun erstmal nicht zu viel verraten, da die Rezi sonst noch sehr viel länger wird. Kurzum gesagt: Alles in allem ganz gut. Ein Thriller für zwischendurch. Man sollte auf jedenfall nicht zu hohe Erwartungen haben. Aber ansonsten auf jedenfall lesenswert. Der einzige Haken für mich dabei war, dass die Spannung leider eben erst ab der 170.Seite anfing, wo ich ganz einfach denke, bei einem Thriller muss man es von Anfang an spüren. 

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  • Guter Thriller, aber anstrengend zu lesen

    Das kalte Herz der Schuld

    pelznase

    25. March 2013 um 20:10

    Dieses Buch habe ich aus dem Produkttester-Programm von amazon und ich hatte mich dafür entschieden, weil ich einfach mal wieder einen Krimi bzw Thriller für Jugendliche lesen wollte statt immer nur Fantasy. Die Inhaltangabe klang ganz interessant und so habe ich einfach mal blind zugegriffen. Zumindest was die Geschichte anbetrifft, habe ich diese spontane Entscheidung zu keiner Seite je bereut. Es ist spannend und interessant zu verfolgen, wie sich diese Geschichte entwickelt. Denn zunächst ist ja “nur” von dem Mord die Rede und wie sehr Carlys Exfreund Neily darunter leidet. Noch nichts sonderlich Spektakuläres. Doch als sich Neily und Audrey zusammentun, weil Audrey nicht glaubt, dass ihr Vater Carly umgebracht hat, und raufinden möchte, wer wirklich dahinter steckt, wird es Kapitel für Kapitel immer interessanter. Denn nach und nach dröselt sich da ein ganzes Netz an Zusammenhängen, Beziehungen, Schicksalen und Intrigen auf, die sich um den Mord an Carly ranken. Außerdem kann man ganz prima mit Neily und Audrey zusammen ermitteln, denn weite Teile der Geschichte sind in Dialogen erzählt. Da kann man kombinieren und eigenen Schlüsse ziehen, überlegen ob Neilys und Audreys Schlüsse sinnig und richtig sind, und so dem Täter auf die Spur kommen. Ich bin mir sicher, man könnte sich eine Liste mit den Charakteren neben das Buch legen, nach und nach zu jedem dazu schreiben, ob und warum er der Täter sein könnte, oder ob und weshalb eben nicht. Mit besonders vielen Charakteren hat man es auch nicht zu tun, so dass es nicht unübersichtlich wird. Auch wenn die Geschichte durchaus komplex ist, bleibt durch diese relativ wenigen Charaktere eine geradlinige Handlung erhalten. Soweit so gut. Ich hatte aber auch ein großes Problem mit diesem Buch. Ich fand es unheimlich anstrengend zu lesen. Das fängt mit der Textform schon an: Blocksatz. Ich mag das an sich sehr gerne und verwende es selber auch, aber auch im Blocksatz kann es mal einen Absatz geben. Bei diesem Buch guckt man aber meist einfach auf massigen Text und das lädt zumindest mich nicht gerade ein. Zudem wirkten mir die Charaktere durch ihre Sprache und Wortwahl einfach zu erwachsen. Und wenn sie hundertmal hochintelligent sind, so unterhalten sich siebzehnjährige Jugendliche einfach nicht. Will heißen: Bandwurmsätze und absolut unlocker, und entsprechend schwierig zu lesen. Daran hatte ich mich bis zum Ende noch nicht gewöhnt. Das sind so die beiden wesentlichen Gründe, weshalb ich für das Buch -für meine Verhältnisse- sehr lange gebraucht habe. Mit 448 Seiten ist es außerdem auch nicht eben dünn. Das Mädchen auf dem Cover soll wohl Carly sein, wie sie tot im Schnee liegt. Ansonsten kann ich keinerlei Zusammenhang zwischen Geschichte und Cover herstellen. Das sieht nicht nach Thriller aus und auch der Schriftzug des Titels lässt nicht auf dieses Genre schließen. Nein, dieses Cover konnte mich nicht begeistern Fazit:  Ein sehr spannender Thriller mit interessantem Verlauf, der einen rein inhaltlich nicht mehr loslässt. Mir hat es außerdem gefallen, dass man so gut mitknobeln kann, wer der Mörder ist. Aber ich habe “Das kalte Herz der Schuld” als sehr antsrengend zu lesen empfunden, was das Lesevergnügen dann doch ein wenig getrübt hat.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    Lenny

    26. January 2013 um 17:24

    Hier gebe ich die volle Punktzahl, dieses Buch war bis zum Ende spannend und es kam ganz anders, als ich es gedacht habe! Ich konnte es nicht zur Seite legen, musst e unbedingt herrausfinden, wer der Mörder war! Es wurde oft in der Zeit gewechselt und auch 3 mal in der Person, die das Buch erzählt, das hat auch großen Spass gemacht!

  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    Fia

    04. November 2012 um 16:39

    Erster Eindruck: Ich habe schon vor ein paar Monaten eine Rezension zu dem Buch gelesen. Und diese hat mich überzeugt, dass ich das Buch einfach lesen muss. Das Buch klingt aber auch einfach spannend. Meine Meinung: Die Geschichte wird zum Teil aus Sicht von Neily, Carlys Exfreund, und aus Sicht von Audrey, Carleys Cousine und beste Freundin, erzählt. Neily war mir sofort sympathisch (was auch daran liegen kann, dass die ersten Kapitel aus seiner Sicht erzählt werden). Er ist nicht wie die Mainstreamtypen aus Jugendbüchern, sondern irgendwie anders. Er ist ziemlich intelligent und gehört daher an der High School mehr zu den Außenseitern. Außerdem steht er ziemlich unter dem Druck von seinem Vater. Trotzdem ist er mutig und hinterfragt Dinge, die ihm nicht logisch vorkommen. Bei Audrey dauert es etwas länger bis man sie ins Herz schließt. Hält man sie erst für eine eingebildete Zicke, lernt man sie mit der Zeit immer besser kennen. Audrey hat schon einiges durchgemacht und hatte es bestimmt nicht einfach. Hinter ihrer Fassade als coole Freundin von Cass, dem beliebten Basketball-Spieler der Schule, steckt viel mehr. Ihre Trauer und Nachdenklichkeit. Sie ist aber auch Humorvoll und steht zu ihren Freunden (und ihrem Vater). Das Buch gibt nicht nur Einblicke in Neilys und Audreys Sicht bei ihren Nachforschungen, sondern es gibt auch immer wieder Rückblenden. In diesen erzählen Neily und Audrey über ihre Zeit mit Carly, so dass man auch diese kennen lernt. Was ich von Carly halten soll, weiß ich allerdings immer noch nicht genau. Einerseits ist sie mir sympathisch, da sie wirklich clever ist, andererseits hat sie einige dumme Sachen angestellt (besonders die Sache mit Neily war echt nicht in Ordnung). Der Schreibstil von Anna Jarzab lässt sich sehr flüssig lesen und gefällt mir sehr gut. Man versinkt sofort in der Geschichte und versucht mit Neily und Audrey das Geheimnis um Carlys Tod zu lösen. Die Handlung ist spannend und hat ein bisschen Action, ein bisschen Freundschaft, ein bisschen Krimi. "Das kalte Herz der Schuld" ist logisch aufgebaut, und dennoch schafft die Autorin es mit verstrickten Handlungen einen in die Irre zu führen. Erst ganz am Schluss passen die Puzzleteile zusammen und man erkennt was hinter Carlys Mord steckt. Mein Fazit: Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es lässt einen bis zum Schluss rätseln, was es mit dem Mord auf sich hat. Insgesamt würde ich das Buch als leichten Jugendthriller bezeichnen. Auf allzu blutige Schreckensszenen hat die Autorin verzichtet (was ich als kleiner Angsthase betreffend Thrillern sehr beruhigend fand^^). Dennoch ist die Geschichte spannend und verzwickt.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    Dubhe

    20. October 2012 um 20:05

    Ein Jahr ist vergangen, seit Neilys Freundin und erste große Liebe Carly ermordet worden war. Seitdem ist er nicht mehr ganz er selbst, obwohl der Täter schon gefasst ist, oder? Und dann beginnt er Fragen zu stellen, genauso wie Audrey, die Tochter des vermeintlichen Möders und beide entdecken düstere Geheimnisse, die alles verändern... . Wieder einmal ein Jugendthriller, der mir nicht gefällt. Langsam gebe ich die Hoffnung auf, jemals einen zu finden, der mir einigermaßen gefällt, außer einigen wenigen Ausnahmen. Thriller für Erwachsene sind viel besser geschrieben und auch viel spannender, finde ich. Jedenfalls hat mir dieses Buch nicht sehr überzeugt, obwohl der Stil nicht schlecht ist, ebenso wie der Aufbau des Buches. Wer Thriller mag, der sollte sich dieses Buch schon anschauen.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    LenaBo

    07. June 2012 um 17:07

    Inhalt: Auch ein Jahr nach Carlys tragischem Tod, kann ihr Exfreund Neily den Mord an seiner ersten großen Liebe einfach nicht vergessen. Und das obwohl der mutmaßliche Mörder schon längst gestellt und zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. Carly soll nicht von irgendeinem Menschen ermordet worden sein, sondern von ihrem Onkel, dem Vater ihrer besten Freundin und Cousine Audrey. Eines Tages wird Neily von Audrey darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Vater unschuldig sein könnte, selbst, wenn er ein Motiv für den Mord hat. Und plötzlich beginnt auch Neily die Schuldfrage von Carlys Onkel zu hinterfragen und begibt sich gemeinsam mit Audrey auf eine Reise in die Vergangenheit. Gemeinsam lassen sie das Leben von Carly Revue passieren und müssen entdecken, dass Carly düstere Geheimnisse hatte. Meine Meinung: Klares Highlight im Buch sind die Figuren Neily und Audrey, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Nicht nur die Charaktere an sich, sondern auch der regelmäßige Perspektivenwechsel innerhalb des Buchs, machen nicht nur den Charme der Geschichte aus, sondern bieten aufgrund der Figurenhandlungen auch den nötigen Anteil an Spannung und Nervenkitzel. Dieser kommt für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu spät auf, nämlich auf den etwa letzten 100 Seiten. Ein wenig zu spät für Thriller, wie ich finde, selbst, wenn er an Jugendliche gerichtet ist. Zwar ist Carlys Ermordung und die Aufdeckung des Mörders immer Hauptthema des Buchs und bietet an sich so schon eine Grundbasis an Spannung, doch überwiegen anfangs Rückblenden aus Carlys und Neilys Beziehung und die der beiden Cousinen. Hier gelingt es der Autorin sehr gut, eine emotionale und teils auch dramatische Atmosphäre zu schaffen, die ohne Zweifel zu begeistern vermag und unter die Haut geht. Trotzdem sollte eine solche Behandlung bei einem Thriller nicht im Vordergrund stehen bzw. der im Klappentext angekündigten Handlung nicht die Show stehlen. Die Figuren sind von der Autorin allesamt hervorragend gezeichnet worden. Sie deckt mit ihren erschaffenen Personen sämtliche Charakterzüge ab, die man sich nur vorstellen kann. Gerade die Protagonisten Neily und Audrey sind mir bereits sehr früh während des Lesens ans Herz gewachsen und ergeben aufgrund ihrer verschiedenen Eigenschaften ein herrliches Duo. Die Gespräche der Beiden sind nicht selten zum Brüllen komisch, triefen vor Sarkasmus und sind nur wenige Seiten später melancholisch und unglaublich emotional, dass sie beinahe zu Tränen rühren. Mit ihren Figuren ist Anna Jarzab ein sehr schöner Mix gelungen, der für tolle Lesestunden sorgt. Was aber besonders positiv hervorzuheben ist, dass ich mich von der Autorin tatsächlich auf die falsche Fährte habe führen lassen und an keiner Stelle dem wahren Mörder auch nur ansatzweise habe erahnen können. Alle Jugendthriller, die ich vor diesem Buch gelesen habe, waren für meinen Geschmack ein wenig zu vorhersehbar, so ganz anders, wie ich es von alteingesessenen Thrillerautoren/-autorinnen, die Bücher für Erwachsene schreiben, gewohnt bin. Doch nicht so Anna Jarzab. Ihr ist es hervorragend gelungen mich in die Irre zu führen, sodass die Auflösung der Geschichte für mich wirklich sehr überraschend war. Ein klarer Pluspunkt für dieses Buch. Fazit: Wer auf der Suche nach einem Jugendthriller mit tollen Charakteren, einer spannenden, aber oftmals auch emotionalen, Geschichte ist, der liegt mit diesem Buch genau richtig.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    vormi

    18. April 2012 um 16:34

    Ein tolles Buch! Das geht schon beim Cover los, leider kommt es im Internet gar nicht so rüber. In Natura gefällt es mir sehr gut, dieses unschuldige Weiß mit den roten und schwarzen Blütenblättern. Und dann die Story. Sehr spannend. Ich hatte echt Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Und, was mir als Mutter immer sehr wichtig ist, es ist spannend und trotzdem gut geeignet für das Publikum, ab 13 Jahre, für das es geschrieben wurde. Respekt, meistens passt das nicht so gut. Die Geschichte und die Personen sind authentisch und realistisch beschrieben. Nichts ist zu übertreiben oder unglaubwürdig. Viel mehr gibt es kaum zu sagen: Ein sehr gelungenes Buch! Volle Punktzahl!

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    Gospelsinger

    09. April 2012 um 22:48

    Carly wurde vor einem Jahr angeblich von ihrem Onkel erschossen, aber ihr damaliger Ex-Freund Neily und ihre Cousine Audrey, die auch Carlys beste Freundin war, glauben, dass es einen anderen Täter gab und suchen nach Antworten. Alle Hinweise führen zu einer beliebten Clique der Schule, zu der auch Carly gehörte. Das Buch ist spannend, weil es von einem nahezu perfekten Mord handelt. Es hatte zwar einige Längen, ist aber trotzdem fesselnd. (Gastrezension meiner Tochter)

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    mamenu

    20. March 2012 um 04:44

    Zum Buch Es waren vier Schüsse mitten ins Herz,die Carly töteten. Ein Jahr ist seit dem Mord vergangen,der Schuldige scheint gefasst,doch es gibt zwei Menschen,die immer noch zweifeln:Neily,Carlys damaliger Exfreund,der sich immer noch heftige Vorwürfe macht,und Audrey,ihre beste Freundin und -Tochter des vermeintlichen Mörders! Die beiden beginnen,Fragen zu stellen,und entblättern nach und nach die düsteren Geheimnisse,die Carlys Tod umgeben eine Spirale von Schuld,Schweigen und Selbstzerstörung tut sich auf. Alle Spuren führen zu ihrer Clique an der Eliteschule von Brighton. Was wusste Carly? Und wer wollte sie zum Schweigen bringen? Also vom Klapptext her habe ich mir gedacht, das muss doch ein richtige spannendes Buch werden. Der erste Eindruck, leider muss ich es sagen, war ein wenig enttäuschend. Mir war die Geschichte doch etwas zu langweilig, ich konnte keine aufkommende Spannung fühlen. Es plätscherte alles nur so vor sich hin, sodaß ich manchmal dachte, jetzt muss doch langsam mal was passieren. Leider wurde ich hier eines besseren belehrt und enttäuscht. Am Ende steigerte sich dieses Buch, doch für mich war es keine grosse Überraschung. Dabei muss ich anmerken das ich ab der Mitte der Geschichte nicht immer Gedanklich ganz dabei war, da mir doch im ganzen Buch die Spannung gefehlt hat. Vom Schreibstil muss ich sagen gibt es nichts zu meckern. Der ist schön flüssig und somit ist das Buch leicht zu lesen. Schade aber von diesen Buch habe ich weitaus mehr erwartet.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    goldmarie

    24. January 2012 um 22:21

    Vier Schüsse mitten ins Herz waren es, die die sechzehnjährige Carly so plötzlich aus ihrem Leben an der Elite-Schule Brighton rissen. Nun ermitteln die Teenager Neily, Carlys ehemaliger Freund, und Audrey, ihre Cousine und beste Freundin, auf eigene Faust in dem bereits verjährten Mordfall, denn beide glauben nicht an die Schuld von Audreys Vater, der in der Mordnacht festgenommen und auch verurteilt wurde. Sie vermuten den Schuldigen in Carlys Clique an der Highschool, einer Gruppe Jugendlicher, die wegen Drogenhandels schon öfter aufgefallen waren. Ihre Freundschaft zu der Gruppe und die Beziehung zu Adam, deren Anführer, hat Carlys Leben stark verändert und negativ beeinflusst. Hat sie sie am Ende auch das Leben gekostet? Ein bisschen verbale Gewalt hier, ein bisschen „Ich meld deine Drogengeschichten der Polizei“ da und schon ist der vermeintliche Bösewicht mit der auf den Helden gerichteten Knarre weichgeklopft und liefert – fast unter Tränen – so viele Informationen, dass der Tathergang quasi offensichtlich wird. So, oder so ähnlich, läuft fast das gesamte letzte Drittel des Buches ab – der Teil des Romans, in dem es eigentlich erst wirklich spannend wird, die Geschichte in Fahrt kommt und Szenen ablaufen, die das Genre „Thriller“ rechtfertigen. Zuvor ist es nämlich eher eine melancholische Liebesgeschichte, die hauptsächlich aus der Vergangenheit der Protagonisten erzählt. Die Charaktere sind recht logisch konzipiert, aber nicht besonders tiefgründig. Das Konzept ist in sich stimmig, richtig reinfühlen konnte ich mich allerdings nicht in Neily oder Audrey, auch wenn das Buch in der Ich-Perspektive erzählt wird (abwechselnd aus der Sicht der beiden.) Warum ich trotz der großen Kritikpunkte 3 Bücher verleihe? Anna Jarzab hat einen angenehmen flüssigen Schreibstil und das Buch war großteils recht spannend und unterhaltsam. Schnelle Lektüre für zwischendurch, wer einen tollen Thriller mit Gänsehaut-Feeling und Nerven zerreißender Spannung erwartet, wird mit Das kalte Herz der Schuld aber nicht ganz glücklich werden, ich würde es eher als Jugendroman mit Thriller/Krimi-Elementen bezeichnen.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    katie1509

    18. January 2012 um 20:04

    Carly wurde erschossen. Vier Schüsse in die Brust. Das war vor über einem Jahr und der mutmaßliche Mörder sitzt im Gefängnis, doch Neily, Carlys Exfreund und Audrey, ihre beste Freundin-und die Tochter des Mörders, kommen nicht über den Tod hinweg und finden Ungereimtheiten in der Geschichte. Sie fangen an selber zu ermitteln und stoßen auf immer mehr Geheimnisse. Wer hat Carly wirklich umgebracht? Wer wollte sie zum Schweigen bringen? Ich fand gut das das Buch aus den Sichten von Neily und Audrey geschrieben wurde. So hat man immer mehr über die Vergangen heit von Carly erfahren. Ich fand die Erinnerungen teilweise etwas langweilig, trotzdem war das Buch durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen bis ich wusste wer es war. Gut fand ich auch das man erst darauf kam wer der Mörder war, als Neily und Audrey drauf gekommen sind.

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2012 um 07:02

    Vor einem Jahr starb die Schülerin Carly durch vier Schüsse in ihr Herz. Ihre beste Freundin Audrey, die ganz nebenbei auch die Tochter des potentiellen Mörders ist, lässt die ganze Geschichte bis heute nicht los, sitzt doch ihr Vater im Gefängnis, da alles gegen ihn sprach. doch Audrey kann es nicht glauben und setzt alle Hebel in Bewegung, um den Fall neu aufzurollen. Hilfe verspricht sie sich von Carlys Exfreund Neily, der nie aufgehört hat, Carly zu lieben. Anfangs wenig begeistert von der Idee, beginnt Neily widerwillig mit der Recherche und gemeinsam mit Audrey entdeckt er erschreckende tiefe Abgründe in Carlys Leben, an ihrer Schule und und und... Filmreif inszeniert erzählt Anna Jarzab ihren spannenden Jugendthriller, der auch junggebliebene Erwachsene in seinen Bann ziehen wird. Geschickt baut sie zahlreiche Wendungen ein und lässt den Leser immer wieder vor neue Tatsachen stehen. Jarzab weiß zu fesseln und kann spannend, jugendgerecht und einfach richtig gut erzählen. "Das kalte Herz der Schuld" ist ein gelungener Jugendthriller, der spannend unterhält, und Lust auf mehr macht!

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  • Rezension zu "Das kalte Herz der Schuld" von Anna Jarzab

    Das kalte Herz der Schuld

    VanaVanille

    08. December 2011 um 17:56

    Wenn man einen geliebten Menschen verliert, und dieser auch noch Opfer eines blutigen Mordes wurde, ist das nur schwer zu verkraften. Vor einem Jahr befand sich Neily genau in dieser Situation und auch wenn nun schon einige Zeit seit Carlys Tod vergangen ist, so hat er sich mit diesem Drama noch lange nicht abgefunden. Als dann auch noch Audrey auftaucht - Carlys Cousine, beste Freundin und Tochter des Mörders - scheinen alle Erinnerungen wieder ans Tageslicht zu geraten und gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach dem wahren Täter. Denn eins wissen sie genau: Der Fall "Carly" ist noch lange nicht aufgeklärt. Ich finde, dass Jugendthriller oft ein sehr heikles Thema sind. Viele Autoren (besonders weibliche Vertreter) legen einen zu großen Wert auf Drama und Theater, wobei eine spannende und packende Handlung meist zu kurz kommt. Bei Das kalte Herz der Schuld hatte ich allerdings stets das Gefühl es mit reifen, klugen Köpfen zu tun zu haben, die mir nicht zu begriffsstutzig oder sogar total naiv waren. Schon von Anfang an verspürte man, dass Neily und Audrey, die beiden Protagonisten, eine willkommene Vernunft ausstrahlten und nur selten ihren Gefühlen freien Lauf ließen. Auch wenn man durch ihre Sicht der Dinge viel tiefer in ihre Psyche hinein blicken konnte, so war diese doch stets nachvollziehbar und für ihr Alter sogar recht erwachsen. Das wirkte sich auch auf den Rest der Geschichte aus und ließ mich manches Mal sogar vergessen, dass es sich um ein Buch für Jugendliche handelte. Ihre früheren Beziehungen, die beide einen wichtige Rolle spielten, wirkten nicht so pubertär und unbedacht, wie es normalerweise bei Teenagern der Fall ist. Sie versprühten eine gewisse Ernsthaftigkeit und ließen den Leser mitfühlen, egal ob es sich dabei um Anziehung, Wut oder Schuld handelte. Meiner Meinung nach ist diese Seriosität sehr wichtig für die Glaubwürdigkeit des Buches, denn sonst hätte man kaum Neilys und Audreys Beweggründe verstanden. Was bei einem Thriller dann aber doch immer an erster Stelle stehen sollte, ist die Spannung, die bei diesem Roman unter den vielen Rückblicken leider manchmal leiden musste. Dies hatte seine Vor- und Nachteile: Der Leser lernte die beiden Protagonisten, das Opfer und die anderen Personen besser kennen, blieb dabei aber des Öfteren an einer Stelle hängen, die dadurch etwas langgezogen wurde. Da sich das Buch dennoch unglaublich schnell und einfach lesen ließ, muss man das nicht unbedingt als Minuspunkt zählen, wird aber den ein oder anderen vielleicht etwas nerven. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass die Geschichte in sich geschlossen und sehr fesselnd war. Sogar das Ende empfand ich als sehr überraschend, was man der Autorin einfach gutschreiben muss. Viel zu oft kann man den Täter schon erahnen, aber Frau Jarzab hat ihren Bösewicht bis zum Schluss gut getarnt. Mein Urteil: Ein nicht ganz perfekter Thriller, der aber durch seine überzeugenden Personen bei mir punkten konnte und sich als spannende Jugendliteratur herausstellte. Stets aktuelle Themen wie Drogen, Eifersucht und Mobbing auf Schulen spielen hier eine wichtige Rolle und machen das Buch noch realistischer. Viel besser als erwartet!

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