Mit dem dritten Band der Insel der Wünsche entführt Anna Jessen erneut auf die wunderschöne Nordseeinsel und schenkt den Leserinnen und Lesern eine Geschichte voller Emotionen, Sehnsucht und Hoffnung. Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten ins Geschehen versetzt – man hört das Meer rauschen, riecht die salzige Luft und spürt die besondere Atmosphäre, die die Autorin so lebendig beschreibt. Besonders gelungen finde ich die Entwicklung der Figuren, die authentisch wirken und deren Schicksale ans Herz gehen. Die Mischung aus romantischen Momenten, kleinen Alltagsdramen und der einzigartigen Insellandschaft macht das Lesen zu einem echten Wohlfühlerlebnis. Auch wenn es der dritte Band ist, lässt sich die Handlung gut nachvollziehen, dennoch empfehle ich, die Reihe von Anfang an zu lesen, um alle Nuancen genießen zu können. Ein wunderschöner Roman zum Träumen, Abschalten und Mitfiebern – perfekt für alle, die Geschichten mit Herz und einem Hauch Fernweh lieben.
Anna Jessen
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Neue Bücher
Ruf der Wellen
Alle Bücher von Anna Jessen
Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens
Die Insel der Wünsche - Gezeiten des Glücks
Traumfrauen. Petticoat und große Freiheit -
Die Insel der Wünsche - Klippen des Schicksals
Traumfrauen. Minirock und neue Zeiten
Lied des Windes
Ruf der Wellen
Die Insel der Wünsche - Gezeiten des Glücks
Neue Rezensionen zu Anna Jessen
Mit „Stürme des Lebens“, dem zweiten Band von Anna Jessens Insel der Wünsche, bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits habe ich mich gefreut, wieder nach Helgoland zurückzukehren, die vertraute Atmosphäre zu spüren und die bekannten Figuren zu begleiten. Die Autorin schafft es wunderbar, die Insel lebendig werden zu lassen – das Meer, die Stürme, die Eigenheiten des Lebens in der Isolation. Das hat mir beim Lesen sehr gefallen.
Andererseits habe ich mich beim zweiten Band mehr als einmal dabei ertappt, dass sich die über 700 Seiten für mich etwas langatmig angefühlt haben. Im Vergleich zum Auftakt ist die Handlung ruhiger, stellenweise fast zäh, und ich habe mich eher aus Pflichtgefühl weitergelesen, weil ich wissen wollte, wie es mit Tine und den anderen weitergeht. Gleichzeitig finde ich es aber schön, dass die Figuren gerade durch diese ruhigeren Passagen an Tiefe gewinnen. Man erlebt ihre Zweifel, ihre Rückschläge und Hoffnungen sehr intensiv, und das hat mich trotz der Längen berührt.
Besonders positiv fand ich, dass die Geschichte mehr bietet als nur Familien- und Liebesdramen. Es geht um Selbstbestimmung, Verantwortung und die Frage, wie man seinen eigenen Weg geht, auch wenn die Umstände schwierig sind. Diese Themen haben mich zum Nachdenken gebracht und dem Buch für mich einen Mehrwert gegeben.
Insgesamt war „Stürme des Lebens“ für mich ein durchwachsener, aber dennoch lohnenswerter Mittelteil. Ich musste mich manchmal durchkämpfen, aber am Ende bin ich froh, drangeblieben zu sein – und gespannt, wie die Geschichte auf Helgoland im dritten Band zu Ende erzählt wird.
Mit Die Insel der Wünsche – Stürme des Lebens legt Anna Jessen den Auftakt zu einer Trilogie vor, die Sehnsucht, Aufbruch und Selbstfindung in den Mittelpunkt stellt. Schon dieser erste Band macht deutlich: Hier geht es nicht nur um eine Liebesgeschichte, sondern um eine Reise zu sich selbst – getragen von eindringlichen Bildern, starken Emotionen und einer Atmosphäre, die man noch lange nach dem Lesen spürt.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die den Mut aufbringt, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren und einen Neuanfang auf einer nordfriesischen Insel zu wagen. Diese Entscheidung ist nicht leicht, denn sie bedeutet, Vertrautes hinter sich zu lassen, sich Herausforderungen zu stellen und die Stürme des Lebens auszuhalten – sowohl die realen Wetterkapriolen an der Küste als auch die inneren Zweifel und Ängste. Genau darin liegt die große Stärke des Romans: Jessen zeichnet ihre Figuren mit einer Authentizität, die sie nahbar und lebendig macht. Man leidet, hofft und liebt mit ihnen, als wären es alte Bekannte.
Besonders faszinierend ist die Atmosphäre der Insel. Zwischen Dünen, Möwenrufen und der rauen Nordseeluft entfaltet sich ein Schauplatz, der gleichermaßen Rückzugsort und Prüfstein ist. Die Landschaft wird zur Metapher für innere Prozesse: Das Meer kann beruhigen, aber auch aufwühlen – und genau so geht es der Protagonistin.
Jessen erzählt in einer Sprache, die klar und zugleich poetisch ist. Sie findet Bilder, die berühren, ohne kitschig zu wirken, und sie versteht es, Spannung langsam aufzubauen. Man taucht tief ein in eine Geschichte, die Mut macht, die eigenen Träume ernst zu nehmen, auch wenn der Weg dorthin voller Hindernisse ist.
Fazit: Der erste Band der Insel der Wünsche-Reihe ist ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Er verbindet Romantik mit Lebensweisheit, zeichnet einfühlsame Figuren und eine Kulisse, die so lebendig beschrieben ist, dass man den Wind fast selbst im Gesicht spürt. Stürme des Lebens ist ein Roman für alle, die an die Kraft des Neubeginns glauben – und an die Magie, die darin liegt, wenn man seiner Sehnsucht folgt.
Gespräche aus der Community
Gewinnt eines von 15 Exemplaren des Romans „Traumfrauen. Petticoat und große Freiheit“. Petticoats und Miniröcke, Wirtschaftswunder und Aufbruch, große Träume und große Liebe – eine starke Frau auf der Suche nach dem Glück. In der Aufbruchstimmung der frühen Sechzigerjahre geht die junge Hamburgerin Klara in der Männerwelt der Medien ihren Weg und wird Bildredakteurin bei einem Frauenmagazin.
Endlich habe ich es geschafft, meine Rezension:
zu diesem tollen Buch zu schreiben. Es tut mir sehr leid , daß es so lange dauerte. Ganz Herz Dank, daß ich dieses Buch lesen durfte.
Eine wunderbare Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Ich freue mich jetzt auf die baldige Lesezeit mit dem zweiten Band .
Die Rezension ist wortgleich bei diversen Portalen geteilt.
Mit dieser Leserunde möchten wir euch auf die Insel Helgoland und an das Ende des 19. Jahrhundert entführen. "Stürme des Lebens" ist der erste Teil der Trilogie "Die Insel der Wünsche" unserer Autorin Anna Jessen. Und wir möchten euch das Blumenmädchen Tine Tiedkens vorstellen, die den ärmlichen Verhältnissen, in denen sie in Hamburg lebt entfliehen möchte und ihr Glück auf Helgoland sucht.
Auch von mir an dieser Stelle noch einmal meinen ganz großen Dank für diesen Roman. Gelesen war es ratzifatzi - leider machte mir Beruf und Privatleben einen Strich durch die Rechnung und ich konnte mich in der LR nicht so beteiligen, wie ich es mir vorgenommen hatte.
Dafür entschuldige ich mich und kann nur noch den Link zu meiner Rezi, die noch wortgleich auf anderen Portalen veröffentlicht werden soll, mitteilen:
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