Anna Jonas Das Erbe der Hohensteins

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Inhaltsangabe zu „Das Erbe der Hohensteins“ von Anna Jonas

Im Jahr 1925 strahlt das Hotel am Drachenfels in bewährter Pracht. Die Goldenen Zwanziger bescheren dem Grand Hotel eine Schar illustrer Gäste und schillernder Abendveranstaltungen. Auch Valerie, die schöne Tochter des Hoteliers, genießt das Leben in vollen Zügen und verdreht zahlreichen Männern die Köpfe. Ihr Bruder Ludwig dagegen hadert mit seinem Schicksal als Hotelerbe. Viel lieber würde er nach Amerika aufbrechen und dort sein Glück als Ingenieur versuchen. Doch seine Verlobte Charlotte von Domin schreckt vor keiner Heimtücke zurück, um ihn von seinen Plänen abzubringen …

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  • Ein Wiedersehen mit den Hohensteins

    Das Erbe der Hohensteins

    LeseBlick

    10. October 2017 um 07:46

    InhaltsangabeEin leuchtendes Spektakel an Emotionen und Intrigen vor der opulenten Kulisse des SiebengebirgesIm Jahr 1925 strahlt das Hotel am Drachenfels in bewährter Pracht. Die Goldenen Zwanziger bescheren dem Grand Hotel eine Schar illustrer Gäste und schillernder Abendveranstaltungen. Auch Valerie, die schöne Tochter des Hoteliers, genießt das Leben in vollen Zügen und verdreht zahlreichen Männern die Köpfe. Ihr Bruder Ludwig dagegen hadert mit seinem Schicksal als Hotelerbe. Viel lieber würde er nach Amerika aufbrechen und dort sein Glück als Ingenieur versuchen. Doch seine Verlobte Charlotte von Domin schreckt vor keiner Heimtücke zurück, um ihn von seinen Plänen abzubringen…Meine MeinungIch habe den ersten Band geliebt. Dass die Autorin mit dem zweiten Band der Reihe einen Zeitsprung von 20 Jahren macht, wusste ich nicht, einfach weil ich mich immer wieder bremse Klappentexte zu lesen. Auf den ersten Seiten war ich dementsprechend verwirrt und auch ein wenig enttäuscht, da ich Angst hatte, die liebgewonnenen Charaktere aus dem ersten Band zu verlieren.Aber da sie zur Familie gehören und diese Reihe eine Familien-Saga ist, war diese Angst unbegründet. Zwar stehen die bekannten Charaktere, wie Julia, Konrad und Johanna nicht mehr im Mittelpunkt der Geschichte, sie gestalten die Geschehnisse dennoch weiter mit.Der erste Weltkrieg ist vorbei und standen die Namen Emma, Ludwig und Valerie im ersten Band für den Nachwuchs der Hohensteins, so beherrschen sie nun die Geschichte. „Das Erbe der Hohensteins“ ist also Programm. Und sie stehen ihren Eltern in nichts nach. Jeder Charakter bringt auf seine Art und Weise Schwung in die Geschichte.Valerie, die mit ihrer Schönheit so manchen Hotelgästen den Kopf verdreht, erscheint zwar sehr schnell naiv, dennoch konnte mich ihre Geschichte fesseln. Da ist dieser neue Koch im Hotel ihres Vaters, dem sein Ruf voraus geht und dennoch kann Valerie es nicht lassen mit dem Feuer zu spielen.Wird dieses Spiel Folgen haben? Und welches Geheimnis verbirgt der Neue?Emma nimmt für mich in diesem Teil die Rolle von Julia aus dem ersten Band ein. Sie war mir sofort sympathisch, erscheint sehr erwachsen und hat große Pläne. Spannend war es auch mitzuerleben, dass es Frauen in den 20er Jahren nicht einfach gemacht wurde, ihre Wünsche zu verfolgen bzw. diese in die Tat umzusetzen.Karl Hohenstein’s Sohn Ludwig spiegelt für mich in diesem Buch den Zwiespalt zwischen Erwartungen und Wünsche wider. Auch seinen Werdegang und seine Entscheidungen habe ich sehr gerne verfolgt.Und auch in diesem Teil gibt es ein Sorgenkind. Hans, der Neffe von Karl Hohenstein lässt sich mit den falschen Leuten ein und dies hat fatale Folgen. Seine Figur versprühte von vornherein den Part der Sehnsucht.Im ersten Band habe ich den sehr flüssigen Schreibstil positiv erwähnt, daran kann Anna Jonas auch im zweiten Band festhalten. Einen Punkt, der „Das Hotel am Drachenfels“ zu etwas ganz Besonderem gemacht hat, waren die Beschreibungen der Umgebung. Die Autorin konnte dem Leser die Region des Siebengebirges unheimlich gut vor Augen führen. Dieser Punkt tritt im Folgeband nicht mehr allzu oft auf. Hier wird mehr Augenmerk auf die Entwicklung der Charaktergeschichten gelegt. Ein weiterer Punkt, der nicht ganz an Band 1 anschließen kann, ist die Spannung.Gewisse Geheimnisse und deren Umgang damit, konnte eine gewisse Spannung über das komplette Buch aufrechterhalten. In diesem Band gab es auch Geheimnisse, aber entweder wurden sie sehr schnell aufgedeckt oder es wurde sehr spannungslos damit umgegangen. Als Leser habe ich mir zwischen den Figuren mehr Action gewünscht.Da ich bei dem dritten und abschließenden Band der Reihe wieder mit einem großen Zeitsprung rechne, bin ich sehr gespannt, welche Charaktere uns dann durch die Geschichte begleiten.Mein FazitBand 2 kann nicht ganz an die Besonderheiten des ersten Teils anknüpfen, konnte mich dennoch gut unterhalten. Aufgrund der vielen Geschichten der einzelnen Familienmitglieder ist es zu jeder Zeit interessant weiterzulesen.Klare Leseempfehlung.

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  • Zurück bei den Hohensteins

    Das Erbe der Hohensteins

    buecherwurm1310

    04. October 2017 um 18:03

    Es geht weiter mit dem Hotel am Drachenfels. Die Gäste kommen auch in den goldenen zwanziger Jahren gerne in dieses Hotel, denn die Gegend ist schön und das Hotel bietet alles, damit die Gäste sich wohlfühlen. Inzwischen führt Karl das Hotel zusammen mit seinem Onkel Konrad und die jeweiligen Kinder haben auch ihre Aufgaben. Während Konrads Tochter Emma sich damit wohlfühlt, würde Karls Sohn Ludwig viel lieber Ingenieur werden, aber er weiß auch, dass er eine Verpflichtung der Familie gegenüber hat. Seine Schwester Valerie genießt ihr Leben in vollen Zügen. Wie schon der Vorgängerband „Das Hotel am Drachenfels“ lässt sich auch dieses Buch wieder sehr angenehm lesen. Es ist schön, ins Siebengebirge zurückzukehren und zu erleben, wie es mit den Hohensteins weitergeht. Karl kann nach dem Tod seines Vaters Maximilian nach seinen eigenen Vorstellungen walten und mit Konrad hat er sich ja schon von Anfang an verstanden. Er ist ein guter Hotelier geworden und erwartet natürlich, dass Ludwig irgendwann in seine Fußstapfen tritt. Aber Kinder haben nun auch mal ihre eigenen Interessen und ich habe mich nur gewundert, wie lange Ludwig die unterdrückt. Auch die standesgemäße Hochzeit ist schon geplant, aber eigentlich mag kaum jemand seine Verlobte Charlotte von Domin. Sie war mir von Anfang an unsympathisch und ihr Verhalten bestätigte den ersten Eindruck. Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr gut und vielschichtig beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Diese Familiengeschichte spricht viele Themen an. Wir erfahren etwas über die politischen und gesellschaftlichen Aspekte, wir erleben, dass sich die Frauen langsam emanzipieren und die Liebe kommt auch nicht zu kurz. Natürlich geht auch dieses Mal nicht alles glatt, das eine oder andere Problem muss gelöst werden. So passiert das eine oder andere, mit dem man nicht gerechnet hatte. Schade, dass ich die Hohensteins schon wieder verlassen musste. Ich kann mir gut vorstellen, in diesem Luxushotel einen weiteren Aufenthalt zu buchen. Ein unterhaltsamer Roman, den ich nur empfehlen kann.

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  • Leserunde zu "Das Lied der Störche" von Ulrike Renk

    Das Lied der Störche

    UlrikeRenk

    Liebe Lovelybooks Gemeinde, endlich ist es wieder soweit - ein neues Buch von mir erscheint im Aufbau Verlag. Ich möchte euch herzlich zu dieser Leserunde einladen. Darum geht es: Alte Heimat Ostpreußen 1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ... Ein berührende Familien-Saga die auf wahren Begebenheiten beruht. Hier ist eine Leseprobe Der Aufbau Verlag verlost unter allen Bewerbern, die sich bereit erklären, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und das Buch zu rezensieren, 25 Exemplare. Ich freue mich sehr auf die Leserunde mit euch! HerzlichstUlrike Renk

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