Anna Jonas Das Hotel am Drachenfels

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Inhaltsangabe zu „Das Hotel am Drachenfels“ von Anna Jonas

Silvester 1904: Majestätisch thront das Luxushotel Hohenstein im sagenumwobenen Siebengebirge. Bekannt für seine rauschenden Feste, lädt es auch an diesem Abend zu einer glanzvollen Neujahrsfeier. Nur mit einem Gast hat Hotelier Maximilian Hohenstein nicht gerechnet: Konrad Alsberg, sein unehelicher Halbbruder, ist gekommen, um Anspruch auf die Hälfte des Hotels zu erheben. Und er ist nicht der Einzige, der etwas im Schilde führt. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta scheint etwas zu verheimlichen. Als verborgene Wünsche eines jeden an die Oberfläche kommen, verstrickt sich die Familie Hohenstein immer tiefer im Geflecht von neuen Lebenswegen und folgenschweren Entscheidungen ...

Ein bisschen Downton Abbey am Rhein.

— jala68

Machtspiele und Intrigen sind Themen des Romans, der mit einer abwechslungsreichen Handlung und einem wundervollen Schreibstil punktet.

— tinstamp

Was ein traumhaftes Buch <3 Wieder eine Reihe für mich entdeckt!

— LeseBlick

spannend

— MeinFreizeitGlueck

Ein Muss für alle Downton-Abbey-Fans! <3

— jess020

Für mich ein perfekter historischer Roman. Spannende Geschichten und liebenswerte Figuren, hat einfach Spaß gemacht

— Isaopera

Ein interessanter und unterhaltsamer Auftakt! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

— Eliza08

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  • Das Hotel am Drachenfels

    Das Hotel am Drachenfels

    Kleine8310

    23. June 2017 um 01:08

    "Das Hotel am Drachenfels" ist der erste Band der Saga um die Familie Hohenstein, geschrieben von der Autorin Anna Jonas. Das Buch ist mir damals direkt aufgefallen, da ich Familiengeschichten um neunzehnhundert sehr gerne lese und gespannt war, was mich mit der Familie Hohenstein und in ihrem Hotel alles erwarten würde.    Die Geschichte beginnt an Silverster im Jahr 1904, im Luxushotel der Hohensteins, im sagenumwobenen Siebengebirge. Hier lädt der Hotelier Maximilian Hohenstein zu seiner alljährlichen und glanzvollen Neujahrsfeier. Doch in diesem Jahr taucht ein unerwünschter Gast auf, mit dem niemand gerechnet hatte und dieser ist niemand geringerer als Maximilian's Halbbruder, Konrad Alsberg. Konrad ist gekommen, um Anspruch auf seinen Teil des Erbes, eine Hälfte des Hotels, zu erheben. Während Maximilian versucht Konrad loszuwerden, geschehen aber auch noch andere Dinge in der Welt der Hohensteins. So scheint zum Beispiel das neue Dienstmädchen Henrietta irgendetwas zu verheimlichen, womit sie bei weitem nicht die Einzige ist ...   Der Einstieg in diese Geschichte ist mir gut gelungen. Anna Jonas erzählt in der dritten Person und bietet einige verschiedene Handlungsstränge, die schon nach kurzer Zeit mein Interesse wecken konnten. Hinzu kommt, dass die Autorin die Gegebenheiten im Jahr 1904 toll beschreibt und sie dem gewünschten Fortschritt, der, in Form von Konrad Alsberg, ins Hotel kommt gegenüberstellt. Die bildhaften Beschreibungen hatten genau die richtige Menge an Details, sodass man sich auch noch eigene Vorstellungen machen konnte, was ich sehr gelungen fand.    Die Ausarbeitung der Charaktere fand ich gut, auch wenn natürlich einige Klischee's zu finden waren. Im Kontext haben mich diese aber tatsächlich nicht stark gestört, denn die Handlung bot durch die vielseitigen Erzählstränge und Geschehnisse immer wieder etwas interessantes. Der Klappentext gibt den Hauptinhalt, meiner Meinung nach, aber nur teilweise wieder. Konrad war jedenfalls nicht der Dreh und Angelpunkt, wie man von der Inhaltsangabe annehmen konnte. Stattdessen gab es viele verschiedene Geschichten, die sich um das Hotel Hohenstein, die Angestellten, seine Gäste und natürlich die Familie ranken.    Den Spannungsbogen hat Anna Jonas gut gehalten und ich hatte immer Lust die Geschichte weiterzuverfolgen. Am Ende konnte mich die Autorin mit dem Finale auch komplett überraschen, was ich prima fand. Leider gab es kurz darauf auch ein paar Handlungen, die ich etwas unglaubwürdig empfunden habe, was ich echt schade fand, denn dadurch wirkte manches nicht ganz so stimmig auf mich. Dennoch gab es soviel positives und interessante Entwicklungen, die in mir schon die Vorfreude auf die Fortsetzung geweckt haben! Positiv:  * toller bildhafter Schreibstil und klasse Atmosphäre * gute Ausarbeitung der Charaktere * es gab unvorhergesehenes und überraschendes * die verschiedenen Handlungsstränge weckten die Lust zum weiterlesen   Negativ:  * einiges war ein bisschen klischeehaft * am Ende gab es eine Entwicklung, die ich nicht glaubwürdig fand   "Das Hotel am Drachenfels" bietet eine bildgewaltige, opulente Hotelgeschichte mit vielen, interessanten Handlungssträngen, die mich sehr gut unterhalten hat! Fans von "Downtown Abbey" und ähnlichem werden hier sicherlich auf ihre Kosten kommen!

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  • Mittendrin im Leben der Hohensteins

    Das Hotel am Drachenfels

    LeseBlick

    18. June 2017 um 15:00

    InhaltsangabeSilvester 1904: Majestätisch thront das Luxushotel Hohenstein im sagenumwobenen Siebengebirge. Bekannt für seine rauschenden Feste, lädt es auch an diesem Abend zu einer glanzvollen Neujahrsfeier. Nur mit einem Gast hat Hotelier Maximilian Hohenstein nicht gerechnet: Konrad Alsberg, sein unehelicher Halbbruder, ist gekommen, um Anspruch auf die Hälfte des Hotels zu erheben. Und er ist nicht der Einzige, der etwas im Schilde führt. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta scheint etwas zu verheimlichen. Als verborgene Wünsche eines jeden an die Oberfläche kommen, verstrickt sich die Familie Hohenstein immer tiefer im Geflecht von neuen Lebenswegen und folgenschweren Entscheidungen...Meine MeinungNachdem ich immer wieder gern in Familiengeschichten versinke, fiel meine Wahl auf diese Reihe von Anna Jonas und so viel kann ich euch gleich zu Beginn verraten: ich habe die richtige Wahl getroffen! Denn zu allererst konnte mich dieser Reihenauftakt mit seiner Vielzahl an Charakteren bzw. Familienmitgliedern packen, welcher jeder seine ganz eigene Geschichte zu erzählen hat. Und in diesen Geschichten spielen Geheimnisse, Affären und Intrigen eine sehr große Rolle.Am meisten packen konnte mich zu allererst tatsächlich der gefürchtete Halbbruder des Hoteliers Maximilian Hohenstein, welcher seine Hälfte des Familienerbes nun in Anspruch nehmen will. Dachte ich zuerst, da kommt ein Mann daher, der sofort jegliche Antipathie auf sich zieht, so kam es ganz anders. Er erschien mit während des Lesens als der einzige Charakter, der halbwegs klar sieht und denken kann. Im Verlauf der Geschichte greift er dem einen oder anderen Familienmitglied gern unter die Arme.Karl Hohenstein, einer der beiden Söhne vom Familienoberhaupt konnte sich ebenso beweisen, da er dank weiblicher Hilfe seiner Frau endlich erkennt, für was es zu kämpfen und zu leben gilt. Und auch Alexander, sein Bruder, zauberte mir vor allem bei den Konversationen mit dem angestellten Mädchen Agnes immer wieder ein Lächeln auf die Lippen.Besonders angenehm fielen mir der Schreibstil und allgemein die Wortwahl der Autorin auf. Diese passte perfekt zu der Zeit um 1900 und auch viele Beschreibungen, zum Beispiel die des Hotels Hohenstein ordneten sich bildhaft wunderbar in diese Epoche ein. Zeitweise war es für mich persönlich ein Zuwachs an Informationen. Die Autorin konnte beim Lesen die Einführung bzw. Erfindung verschiedener technischer Geräte näherbringen, welche für das Hotel eine Bedeutung haben könnten.Die Geschichte an sich und die vielen Geheimnisse sorgen dafür, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen. Anna Jonas treibt die Geschichte sehr gut voran. Die Geheimnisse selbst sind super gewählt worden und gleichzeitig ist es erschreckend was zu dieser Zeit so alles Gang und Gebe war.Für mich persönlich stimmt hier alles. Der Anfang, der Verlauf und auch das Ende der Geschichte. Sowie die vielen Familienmitglieder und deren Eigenarten, als auch die landschaftlichen Beschreibungen und Gegebenheiten. Anna Jonas konnte mich durch und durch gut unterhalten und es war mir eine Freude diese Familie kennen zu lernen.Mein FazitDer Beginn einer Reihe um das Hotel und die Familie Hohenstein, welches mich total begeistern konnte. Und selten freue ich mich so sehr auf die Fortsetzung einer Reihe. Band 2 wird sofort nach Erscheinung verschlungen und ich freue mich drauf, wie die Autorin diesen Reihenauftakt weitergedacht hat. Ein Wiedersehen mit den Charakteren freut mich am meisten.

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  • Toller Auftakt der Reihe rund um die Hohensteins

    Das Hotel am Drachenfels

    tinstamp

    16. June 2017 um 14:18

    Bewertung: 4 1/2 Sterne Die Autorin katapultiert den Leser sehr schnell in die Geschichte - das hinten abgedruckte Personenregister ist am Anfang deswegen sehr hilfreich. Jedoch bekommt man schnell den Überblick über die Familie der Hohensteins, den illustren Gästen und dem Personal des Hotels. Das beginnende zwanzigste Jahrhundert ist eine sehr interessante Epoche, in der sich die Gesellschaft noch in die reiche Oberschicht, den Adelsfamilien und dem "gemeinen Fußvolk" teilt, wo die Wirtschaft am Beginn eines großen Aufschwunges steht, Fabriken entstehen und die Frauen beginnen für ihre Rechte zu kämpfen. Für mich eine wahnsinnig spannende Zeit, über die sehr gerne lese.In "Das Hotel am Drachenfels" werden die damaligen gesellschaftlichen Ansichten und Zwänge hervorragend dargestellt. Mit Maximilan Hohenstein hat die Autorin einen autoritären Mann erschaffen, der das damalige Bild widerspiegelt. Der harte Geschäftsmann, der nur seiner Tochter Johanna gegenüber etwas an Zuneigung zeigt, seine Söhne ignoriert und seine Frau Anne betrügt, wahrt nach Außen hin den Schein und stellt sich als das perfekte Familienoberhaupt dar. Seine beiden Söhne Karl und Alexander nehmen es ebenfalls mit der Treue nicht so genau, wobei Alexander aber noch unverheiratet ist. Tochter Johanna schwärmt für den Freund ihres Bruders, Philipp von Landau. Der unehelicher Halbbruder des Hoteleigentümers, Konrad Alsberg, macht von seinem Erbrecht Gebrauch und fordert seine Hälfte des Hotels. Und auch das Dienstmädchen Henrietta hat sich aus einem bestimmten Grund für ihre Stelle im Hause Hohenstein beworben. Diesen erfährt man erst am Ende des Buches.Die verschiedenen Handlungsstränge, die aus dem Leben der Hohensteins, deren Dienstboten und den Gästen erzählt, ist sehr vielschichtig. Überraschende Wendungen, Machtspiele und Intrigen und einige geheimnisvollen Geschehnisse lassen den Spannungsbogen nicht absinken und werden von der Autorin platziert eingesetzt. Manchmal erinnert der Roman auch an eine Fernsehserie a lá Downtown Abbey, die Folge um Folge immer wieder etwas Neues zu bieten hat.Die Figuren sind authentisch und sehr vielschichtig dargestellt. Maximilian, der alles Neue ablehnt und sich für die Traditionen einsetzt, steht Konrad Alsberg mit seiner Aufgeschlossenheit den neuen Errungenschaften, wie dem Telefon oder das elektrische Licht, gegenüber. Auch sein ältester Sohn Karl begeistert sich dafür und möchte das Hotel gerne modernisieren. Dies ergibt alleine schon Differenzen und Ränkespiele zwischen den eigenen Familienmitgliedern. Doch auch Skandale, wie das Verschwinden eines Mädchens, das mit ihren Eltern und der jüngeren Schwester als Gast im Hotel eingecheckt hatte, bringt Spannung und eine überraschende Wendung in den Roman.Die bildhaften Beschreibungen der Umgebung rund um das Siebengebirge, den Drachenfels und den Eselssteig runden die Erzählung perfekt ab.Für mich hat die Autorin einen tollen historischen Roman rund um die Jahrhundertwende geschaffen, der unterhält und sich sehr gut lesen lässt.Ich freue mich schon auf Band 2 "Das Erbe der Hohensteins", der im September erscheinen wird.Schreibstil:Anna Jonas konnte mich mit ihrem wundervollen und bildhaften Schreibstil überzeugen. Ich fühlte mich von Beginn an wohl in ihrem Roman, der in der 3. Person erzählt wird und in drei Teile aufgeteilt ist. Zu Beginn des Buches befindet sich eine Karte mit den wichtigsten Orten und wie bereits erwähnt am Ende ein Personenverzeichnis.Fazit:Themen wie Machtspiele und Intrigen sind ein großer Teil des Romans, der mit einer abwechslungsreichen Handlung und einem wundervollen Schreibstil punktet. Aber auch der damalige Wandel zwischen dem Althergebrachten und der Moderne wird großartig miteingebunden und zeigt auf, wie die Menschen auf die neuen Errungenschaften reagierten. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung rund um die Hohensteins und empfehle diesen Roman gerne weiter.

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  • Downton Abbey meets Germany

    Das Hotel am Drachenfels

    Kitsune87

    14. June 2017 um 09:29

    Rezension zu Das Hotel am Drachenfels von Anna Jonas Familienromane, in denen düstere Geheimnisse zum Tageslicht kommen sind eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre. Dennoch kam ich um „Das Hotel am Drachenfels“ nicht herum, da es mich von allen Seiten anlachte und vor allem mit seinem hübschen Cover verzaubert hatte. In meiner heutigen Besprechung erfahrt ihr, ob der Inhalt es mit seinem hübschen Äußeren aufnehmen konnte. Daten: Titel: Das Hotel am Drachenfels - Hohenstein Band 1 Autor: Anna Jonas Verlag: Piper Seiten: 544 Genre: Gesellschaftsroman/Familienroman Preis: TB 10,00 € / ebook 8,99 € Erscheinungsdatum: 01.09.2016 Isbn: 978-3492307901 Die Reihe „Hohenstein“: Band 1: „Das Hotel am Drachenfels“ - erschienen am 01.09.2016 Band 2: „Das Erbe der Hohensteins“ - erscheint am 01.09.2017 Vielen Dank an den Piperverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Klappentext: Silvester 1904: Majestätisch thront das Luxushotel Hohenstein im sagenumwobenen Siebengebirge. Bekannt für seine rauschenden Feste, lädt es auch an diesem Abend zu einer glanzvollen Neujahrsfeier. Nur mit einem Gast hat Hotelier Maximilian Hohenstein nicht gerechnet: Konrad Alsberg, sein unehelicher Halbbruder, ist gekommen, um Anspruch auf die Hälfte des Hotels zu erheben. Und er ist nicht der Einzige, der etwas im Schilde führt. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta scheint etwas zu verheimlichen. Als verborgene Wünsche eines jeden an die Oberfläche kommen, verstrickt sich die Familie Hohenstein immer tiefer im Geflecht von neuen Lebenswegen und folgenschweren Entscheidungen. (Piper) Meinung: Zunächst einmal wird einer wahrer Wust an Personen auf den Leser losgelassen. Das hinten eingefügte Namensregister hilft dabei, zunächst die Übersicht zu behalten, bis man sich selbst zurecht finden kann. Durch diese doch größere Anzahl an Charakteren, die - im Gegensatz zu anderen Werken wie z.B. „Das Lied von Eis und Feuer“ - alle versucht wurden, unterzubringen und dabei überall, wo es ging, Handlung bekommen haben, konnte ich doch leider nicht den von mir gewünschten Zugang finden. Auch wenn sich schnell Favoriten und dementsprechende Gegenparte gefunden haben, waren sie für mich nicht so greifbar, dass ich groß mit ihnen mitfiebern konnte. Anna Jonas schafft es allerdings gekonnt, diese vielen Handlungsstränge miteinander zu einem stimmigen Ganzen zusammen zu führen. Auch wenn es sich um meinen ersten Roman der Autorin handelt, würde ich aufgrund ihres sehr angenehmen Schreibstils wieder zu einem Buch (wenn auch mit einem anderen Thema) von ihr greifen. Bei Romanen mit historischem Setting habe ich aufgrund der oft hölzernem Schreibe das Problem, gut in die Handlung einzutauchen, was hier jedoch nicht der Fall war. Die detailreichen Landschaftsbeschreibungen haben des Weiteren dafür gesorgt, dass ich mich gut an meine Besuche der Region zurück erinnern konnte.  Was man nicht vergessen darf ist, dass es sich bei „Das Hotel am Drachenfels“ um einen Unterhaltungsroman handelt. Jonas hat bei ihren Charakteren nicht an Klischees gespart, die mitunter an die Novellas aus den ersten Programmen erinnern. Wer sich darauf einlassen kann, wird allerdings mit Sicherheit einige amüsante Lesestunden verbringen. Fazit: „Das Hotel am Drachenfels ist eine Familiensaga voller Intrigen, Geheimnissen mit vielen einzelnen Handlungssträngen, die zu einem großen zusammenlaufen. Fans von Serien wie „Downton Abbey“ werden sicher auf ihre Kosten kommen. Auch wenn ich gut unterhalten wurde, wird dieses Genre weiterhin nicht zu den von mir bevorzugten werden. Aus diesem Grund werd ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen. 

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  • Beginn einer Familiensaga

    Das Hotel am Drachenfels

    MeinFreizeitGlueck

    02. March 2017 um 12:01


    Ich bin an diesem Stück des Rheins Großgeworden.
    Ich sammle historische Romane, über Orte meines Lebens.
    Die Geschichten, um die Familien Hohenstein und Landau sind spannend .
    Überrascht hat mich der Blick auf die Gesellschaft der Zeit.
    Super finde ich die Rahmenerzählung, die erst im letzten Moment
    aufgeklärt wird.









  • Ein Muss für Downton Abbey-Fans!

    Das Hotel am Drachenfels

    jess020

    29. January 2017 um 19:47

    In „Das Hotel am Drachenfels“ von Anna Jonas dreht sich alles um das Leben im Luxushotel Hohenstein. Dort wohnen nicht nur die edlen Gäste, sondern auch Familie Hohenstein selbst, wie auch ihre Bediensteten und das Hotelpersonal. Als in der Silvesternacht 1904 ein Unbekannter im Hotel auftaucht und für Aufruhr sorgt, in dem er behauptet, der Bruder von Maximilian von Hohenstein – und damit auch ein weiterer rechtmäßiger Erbe und Eigentümer des Hotels – zu sein, beginnt die umfangreiche Handlung des Romans, welche von den verschiedensten Personen und Aspekten des Alltags im Hotel erzählt. Obwohl ich wirklich viele verschiedene Genres lese, sind historische Romane etwas, das ich tatsächlich kaum – eigentlich niemals – lese. Ich mag einfach selten Geschichten, die in der Vergangenheit spielen, Jane Austen mal ausgenommen. Doch nachdem ich die Fernsehserie Downton Abbey damals wider Erwarten sehr mochte und sie nun nach Sendeschluss auch sehr vermisse, wagte ich mich an „Das Hotel am Drachenfels“ – und wurde auch hier sehr positiv überrascht. Die Geschichte um Familie Hohenstein und ihr Hotel spielt im Jahr 1904 und somit in der gleichen Zeit wie auch Downton Abbey. So war ich zumindest bereits mit den ungefähren Gepflogenheiten und dem zeitlichen sowie geschichtlichen Kontext vertraut. Ähnlich wie bei Downton Abbey spaltet sich auch hier das Leben in zwei Gesellschaften: die reichen Hohensteins und ihre Bediensteten beziehungsweise das Personal des Hotel, welches für die Gäste zuständig ist. Da ich die Fernsehserie auf englisch geschaut hatte, musste ich mich hier erst an die vielen neuen, etwas ungewohnten, Begriffe gewöhnen, genauso wie an die sehr vielen unterschiedlichen Personen. Bis dem Leser wirklich klar ist, wer wie zu wem steht oder wer zu welcher Gruppe gehört, dauert es zwar ein bisschen, doch mit dem fortgeschrittenen Lesen gewöhnt man sich auch schnell an all das und ist schließlich mit allem vertraut. Sehr schnell hat sich bei mir überraschenderweise das gewünschte, oder eher erhoffte, Downton Abbey-Feeling eingestellt und ich muss zugeben, dass ich die Geschichte mit jeder Seite immer mehr mochte. Sie zog mich in ihren Bann, ich wurde ein Teil der Hohensteins und das Leben im Hotel am Drachenfels konnte man sich nur allzu gut bildlich vorstellen. Ich mochte es sehr, dass hier nicht wirklich alles nur voller hübscher, glitzernder Abendkleider und fröhlich lächelnden Menschen ist. Tatsächlich kann der Blick hinter die Kulissen des Schönen überraschen und vor allem mit Authentizität sowie einer ordentlichen Portion Realismus überzeugen. Die Charaktere an sich sind zudem zwar nicht immer unbedingt die sympathischsten, dafür aber sind sie menschlich – und mit der steigenden Seitenzahl habe ich mich immer mehr an all die Charaktere gewöhnt, habe sie kennenlernen können und wollte sie am Ende auch gar nicht mehr verlassen. Umso mehr freut es mich deswegen, dass mit „Das Erbe der Hohensteins“ eine Fortsetzung erscheint und ich in das Hotel am Drachenfels und zur Familie Hohenstein zurückkehren darf. „Das Hotel am Drachenfels“ ist ein Muss für alle, die Downton Abbey genauso sehr lieben wie ich. Eine wunderbar vielseitige und abwechslungsreiche Geschichte mit einer perfekten Mischung aus Liebe, Drama, Familiengeheimnissen und einer Vielfalt an Charakteren. Ein Roman, welcher bisher definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat!

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  • Das Hotel Hohenstein am Drachenfels

    Das Hotel am Drachenfels

    odenwaldcollies

    16. November 2016 um 12:03

    Das Jahr 1904 neigt sich dem Ende zu – auch dieses Jahr reisen wieder zahlreiche Stammgäste im exklusiven Hotel Hohenstein an, um gemeinsam in einem rauschenden Fest das alte Jahr ausklingen zu lassen. Da taucht plötzlich der Halbbruder des Familienoberhauptes Maximilian Hohenstein auf und macht den Anspruch auf sein Erbe geltend. Während Maximilian sich nicht mit der neuen Situation abfinden will, gehen seine drei Kinder offener mit Konrad und dessen Ideen für das Hotel um. Anna Jonas nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise in das mondäne Hotel Hohenstein, idyllisch im Siebengebirge gelegen. Ihr gelingt es spielend, das Flair und die exklusive Atmosphäre des Hotels zu Anfang des letzten Jahrhunderts zu übermitteln. Auch die Besonderheiten der Gäste werden angerissen. Im Mittelpunkt steht jedoch die Hoteliers-Familie Hohenstein: das Familienoberhaupt Maximilian und dessen Frau Anne, der mit strenger Hand die Geschicke des Hotels lenkt, sich aber Neuerungen gegenüber unzugänglich zeigt. Dagegen plant Maximilians Halbbruder Konrad einige Modernisierungen für das Hotel und rennt mit seinen Ideen beim ältesten Sohn Karl offene Türen ein. Karl nimmt es mit der ehelichen Treue ganz und gar nicht ernst und auch sein Bruder Alexander lässt sich vom Leben treiben und verführt gerne die Dienstmädchen. Ihre Schwester Johanna, gerade zu einer jungen Frau erblüht und umschwärmt, träumt dagegen von einem byronschen Helden, der sie in seine Arme schließt. Die Untreue der Hohenstein-Männer und ihre Folgen sind somit auch eines der Kernthemen des Romans. Und wie bestimmte einschneidende Ereignisse vielleicht ein Um- und Überdenken ihres Handelns auslösen können. Dabei ist der Roman durchaus auch gesellschaftskritisch, denn bei den Frauen wurden damals deutlich strengere Maßstäbe wie bei den Männern angelegt. Gut gefallen hat mir, dass die Figuren vielschichtig dargestellt werden und sich im Laufe des Romans weiterentwickeln. Eine besondere Rolle nimmt das neue Stubenmädchen Henrietta ein, von der bald klar wird, dass sie einen bestimmten Plan im Hause Hohenstein verfolgt. Ich lag zwar mit meiner frühen Vermutung richtig, um wen es sich bei ihr handeln könnte, aber trotzdem konnte mich die Autorin am Ende mit einem bestimmten Detail ziemlich überraschen. Bei der einen oder anderen Figur bleibt am Ende des Buches die Frage nach ihrem weiteren Werdegang vage, das stört aber nicht, denn die Autorin plant noch zwei weitere Bücher rund um das Hotel Hohenstein. Wie sie verraten hat, wird der nächste Teil Mitte der 1920er Jahre spielen. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf das Buch.

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  • Das Hotel am Drachenfels

    Das Hotel am Drachenfels

    buecherwurm1310

    15. November 2016 um 13:55

    Die Gäste kommen regelmäßig und gerne in das Luxushotel Hohenstein im Siebengebirge. Das Silvesterfest soll wieder der Jahreshöhepunkt werden, doch für Maximilian Hohenstein gibt es eine böse Überraschung. Sein Halbbruder Konrad Alsberg taucht auf und macht seine Ansprüche geltend. Damit beginnt eine Zeit, in der es zu Verwicklungen und unangenehmen Vorfällen kommt. Das Buch lässt sich wundervoll leicht lesen. Man wird von Anfang an in diesen Mikrokosmos Hohenstein versetzt und erlebt das komfortable Leben als Gast genauso wie das Familienleben der Hohensteins. Auch die Gegend ist sehr gut und bildhaft beschrieben. Maximilian führt das Hotel nach seinen Vorstellungen und duldet keine Einsprüche und Neuerungen. Während er seine Tochter Johanna vergöttert, hat er über seine Söhne Karl und Alexander keine gute Meinung. Karl soll das Hotel einmal übernehmen und ist auch jetzt schon voll eingespannt, aber seine Vorschläge werden immer wieder abgelehnt. Alexander lebt in den Tag hinein und vernachlässigt sein Jurastudium. Johanna hat Verehrer, aber sie ist etwas naiv in ihrer Schwärmerei für Philipp, den Bruder ihrer Schwägerin Julia. Durch das Auftauchen von Konrad kommt es zu Verwerfungen in diesem Gefüge. Die Kinder finden ihren Onkel gar nicht übel, während Maximilian Konrad vehement ablehnt. Das Auftauchen von Konrad ist vor allem Anne ein Dorn im Auge und sie geht rücksichts- und gefühllos vor, um ihn wieder loszuwerden. Konrad aber ist ein sympathischer Mensch mit guter Beobachtungsgabe und viel Geduld, der weiß, wie er seine Interessen durchsetzen kann. Allen Männern der Familie Hohenstein ist gemein, dass sie ihre Frauengeschichten haben und dass ihnen das keine Gewissensbisse verschafft. Das bekommt auch Julia zu spüren, deren Ehe mit Karl von Maximilian und ihrem Vater vereinbart wurde und eine geschäftliche Angelegenheit war. Daneben lernen wir auch die dienstbaren Geister kennen, die ihre eigene Hierarchie haben. Doch für ihren Dienstherren sind sie nur Dienstboten. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta bekommt das zu spüren, aber sie hat ihre eigenen Pläne. Jedes Jahr gibt es Diebstähle beim Silvesterfest und Maximilian verdächtigt natürlich das Personal, während er seine Gäste für über jeden Verdacht erhaben hält. Der Ansehen nach Außen ist wichtig und man tut alles dafür, dass dieses Ansehen keine Kratzer bekommt. Alle Charaktere sind sehr vielschichtig beschrieben und man konnte die Irrungen und Wirrungen gut nachvollziehen, auch wenn man nicht alle Handlungen akzeptieren kann. Das Buch spielt zu einer Zeit, als die Männer noch das Sagen hatten und die Frauen als schönes Aushängeschild dienten. Aber es gibt in dieser Geschichte auch schon Frauen, die sich damit nicht begnügen wollen und zeigen, dass sie durchaus Verstand haben und in der Lage sind, selbst ihre Entscheidungen zu treffen. Ein unterhaltsamer historischer Roman.

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  • Toller Auftakt!

    Das Hotel am Drachenfels

    Isaopera

    11. November 2016 um 11:09

    "Das Hotel am Drachenfels" ist der Auftakt einer (hoffentlich langen) Reihe um eine Hoteliersfamilie aus Königswinter und das einzig schlimme ist, dass ich bis September 2017 auf den 2. Band warten muss.Ich habe eine besondere Vorliebe für Romane, die um die Jahrhundertwende (19./20. Jhd.) spielen und kam hier voll auf meine KostenDas Buch hat mir wirklich große Freude bereitet und las sich einfach wunderbar. Hierbei hat mir nicht nur der flüssige Schreibstil gefallen, sondern vor allem die Gestaltung der Figuren. Alle Personen waren vielschichtig und sehr authentisch angelegt - ich konnte sie mir perfekt vorstellen! Die Emotionen waren für mich absolut nachvollziehbar, ohne jemals übertrieben zu wirken. Nach den teilweise sehr schwülstigen Schilderungen in manchen historischen Romanen eine reine Wohltat.Die Geschichten um das Hotel - ein Thema, das eh immer guten Stoff liefert - sind vielseitig und nie langweilig. Einige Fäden erkennt man erst nach einiger Zeit als wirkliche Handlungsstränge und die Spannung blieb für mich sehr gut erhalten! Meiner Meinung nach ein toller Roman für Fans historischer Romane und perfekt für den kühlen Herbst und einen gemütlichen Nachmittag!

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    • 2
  • Schöner Schmöker zum Abschalten vom Alltag

    Das Hotel am Drachenfels

    antjemue

    22. October 2016 um 20:54

    Als mir dieser Roman von Amazon Vine zum Testlesen angeboten wurde, konnte ich wieder einmal nicht widerstehen. Die Inhaltsangabe versprach eine Familiengeschichte in den Anfängen des 20. Jahrhunderts. Nach einigen Thrillern und einer sechsteiligen Fantasy-Reihe, freute ich mich auf diesen Genrewechsel, hoffte auf leichte Unterhaltung zum wegschmökern und wurde nicht enttäuscht.Leicht und flüssig ließ sich die in der dritten Person erzählte Geschichte um eine Familie mit Luxushotel im Siebengebirge lesen. Durch die der Zeit angepasste Sprache konnte ich mich problemlos sofort in die Anfänge des 20. Jahrhunderts versetzen. Bildhafte Beschreibungen sorgten dafür, dass die Kulisse stimmte. Interessante Haupt- und Nebencharaktere sorgten mit Erbstreitigkeiten, Affären, Intrigen, Krankheit, Liebe, Leid und Selbstfindung für ein nicht langweilig werdendes auf und ab im Handlungsgeschehen. Hin und wieder wurden auch wichtige Neuerungen der Zeit mit der Geschichte verwoben, bei einigen weiblichen Charakteren zeigte sich erstes Aufbegehren im Sinne der doch wesentlich später stattfindenden Emanzipation. Durch relativ kurze Kapitel und regelmäßige Perspektivwechsel wurde fast durchgehend ein stetiger Spannungsbogen gehalten. Gelegentlich hätte man durchaus schneller zum Ziel kommen können. Der Showdown wirkte auf mich zu konstruiert und im Gegensatz zu allen anderen voran gegangenen Skandalen zu schnell "erledigt". Insgesamt hat mich die Geschichte jedoch tatsächlich gefesselt und gut unterhalten. Keine Weltliteratur aber ein schöner historischer Schmöker zum Abschalten vom Alltag.Hinten im Buch findet sich ein Personenverzeichnis. Ich persönlich komme meistens sehr gut mit vielen Haupt- und Nebencharakteren klar und benötige ein Solches überhaupt nicht. Für Leser, die es brauchen, um sich besser zurecht zu finden, fände ich es jedoch sinnvoller, dieses an den Anfang zu stellen.Die Autorin Anna Jonas war mir bis dato gänzlich unbekannt. Kein Wunder, denn „Das Hotel am Drachenfels“ scheint Ihr Romandebüt zu sein. Da es außerdem mit Band 1 untertitelt ist, scheint weiterhin mindestens eine Fortsetzung geplant. Obwohl alle wichtigen während der Handlung aufgekommenen Fragen im Laufe der Zeit beantwortet wurden, sehe ich durchaus noch Potential für Anknüpfungspunkte und würde gern weiterlesen.

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  • Das Hotel am Drachenfels

    Das Hotel am Drachenfels

    vormi

    21. October 2016 um 20:41

    Silvester 1904: Majestätisch thront das Luxushotel Hohenstein im sagenumwobenen Siebengebirge. Bekannt für seine rauschenden Feste, lädt es auch an diesem Abend zu einer glanzvollen Neujahrsfeier. Nur mit einem Gast hat Hotelier Maximilian Hohenstein nicht gerechnet: Konrad Alsberg, sein unehelicher Halbbruder, ist gekommen, um Anspruch auf die Hälfte des Hotels zu erheben. Und er ist nicht der Einzige, der etwas im Schilde führt. Auch das neue Dienstmädchen Henrietta scheint etwas zu verheimlichen. Als verborgene Wünsche eines jeden an die Oberfläche kommen, verstrickt sich die Familie Hohenstein immer tiefer im Geflecht von neuen Lebenswegen und folgenschweren Entscheidungen ...Inhaltsangabe auf amazon.deMir hat das Buch sehr gut gefallen und hat mich prima unterhalten.Besonders die Standesdünkel und Unterschiede zwischen arm und reich sind sehr gut zum Vorschein gekommen. Beeindruckend auch, wie sehr die moderne damals auf dem Vormarsch war. Ob es nun die neuen Telefone, Elektrizität oder Heizung ist, alles war damals im Umbruch.Eine faszinierende Zeit, toll rübergebracht und sehr gut und authenthisch dargestellt.Voll mit Intrigen und Tragödien, großen und kleinen Begebenheiten, mit denen sich damals alle Herumschlagen mussten. Die Frauen hatten nichts zu sagen und die Männer durftennsich fast alles erlauben, im Zweifel wurden dann eben die Frauen schief angeschaut.Da werde ich mir die nächsten Teile bestimmt auch noch holen

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  • Downton bei Bonn

    Das Hotel am Drachenfels

    Eliza08

    19. October 2016 um 16:17

    Meine Meinung: Eine neue Familiensaga, die wahrhaft fürstlich daher kommt und sich mit den Großen wie Downton Abbey durchaus messen lassen kann, auch wenn ich bei diesem ersten Band der neuen Reihe von Anna Jonas noch ein paar kleine Kritikpunkte habe. Das Cover ist meiner Meinung nach wunderschön, es erinnert an die alten schwarz-weiß Fotografien, die meine Großeltern in ihrem Fotoalbum kleben haben, perfekt für diese Zeit. Das Buch umfasst die Geschichte der Familie Hohenstein und ihrer Bediensteten/Angestellten von einem Jahr, leider habe ich als Leser zwischendrin ein wenig die Orientierung verloren, wieviel Zeit eigentlich vergangen ist.  Einzig die Jahreszeiten lassen einen Schluss über die verstrichene Zeit zu, ebenso wie Weihnachten und das Sylvesterfest, hier hätte ich mir einfach eine kurze Zeitangabe über dem Kapitel gewünscht. Neben den Familiengeheimnissen und Intrigen, spielt der Weg in die Industrialisierung eine wichtige Rolle in diesem Roman. Ein Hauptstreitpunkt der beiden Brüder ist der Einzug neuer Technologien in das Hotel, wie ein Telefon oder elektrisches Licht. Die Spannung in diesem Roman hat mir gut gefallen. Durch die vielen Aspekte die angesprochen werden, wird es eigentlich nicht langweilig. Was am Anfang noch dazu beiträgt, dass es sehr unterhaltsam, interessant und spannend ist, wirkt am Ende leider etwas zu viel. Nach meinem Empfinden haben zu viele Männer und Frauen in diesem Roman, der ja zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielt, eine Affäre, außereheliche Beziehung und uneheliche Kinder. Aber dies ist sicherlich auch mein subjektives Empfinden, vielen wird es beim Lesen vielleicht nicht mal auffallen, da ich mir aber bei solchen Romanen eine Figurenkonstellation aufzeichne, ist es mir aufgefallen. Nach meinem Empfinden und was ich bereits in anderen Romanen gelesen habe, war die Moral und Sittenstrenge eine andere zu dieser Zeit, aber es ist natürlich auch nicht ganz auszuschließen ;-) Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Zeichnung der Figuren der Upper-Class, sowie die Verstrickungen zwischen dem Personal und den Herrschaften. Als sehr angenehm habe ich den Schreibstil der Autorin empfunden, man hat das Gefühl nur so durch die Seiten zu fliegen. Einige Szenen waren witzig, andere eher etwas beklemmend, eine wohldosierte Art zu Schreiben. Das Buch ist in drei große Teile gegliedert, in den Buchinnenklappen findet sich eine Karte mit den wichtigsten Orten und am Ende des Buches kann der Leser einen Blick in das Personenregister werfen. Trotz meiner Kritik, die mir die Autorin hoffentlich nicht zu übel nimmt, empfehle ich dieses Buch gerne weiter, denn ich habe es gerne gelesen und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich bin sehr gespannt wie es mit Karl, Alexander und Johanna weitergeht und bin sehr erfreut, dass ein Folgeband schon in der Planung ist. Ein Roman für alle Fans von Familiensagas, von Downton Abbey und der schönen Stadt Bonn sowie dem Siebengebirge. Ein Buch mit noch „etwas Luft nach oben“, aber dennoch eine klare Leseempfehlung!

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  • Das Hotel am Drachenfels und seine Bewohner

    Das Hotel am Drachenfels

    ejtnaj

    23. September 2016 um 14:13

    Das Luxushotel Hohenstein im Siebengebirge bereitet sich mit einer großen Silvesterfeier auf das Jahr 1904 vor.Es soll wieder ein feudales Fest werden, nur für den Hotelier Maximilian Hohenstein gibt es eine Überraschung. Denn gerade jetzt taucht Konrad Alsfeld sein unehelicher Halbbruder auf und beansprucht seine Hälfte des Hotels.Was allerdings keiner ahnen konnte, ist dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist, es wäre wohl sonst einiges anders verlaufen.Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich von der Autorin Anna Jonas noch nie etwas gelesen habe.Da ich sehr gerne historische Romane lese gerade auch wenn es eine Familiensaga hier, hatte ich schon nach der Lektüre des Klappentextes den Eindruck das Buch lesen zu müssen.Beworben wird der Roman auch als Empfehlung für die Fans von Downton Abbey, gut so kann man es auch ausdrücken, doch es gibt auch andere Reihen die man hätte anführen können.Leider bin ich recht schwer in den Roman reingekommen, was ich so nicht erwartet hätte. Aber da mich irgendwas am Roman angezogen hatte, habe ich durchgehalten und nach gut 100 Seiten war ich dann vollständig in die Geschichte eingetaucht und bin nur so durch die Seiten geflogen.Es gab zwar ein Personenregister, doch dies war leider am Ende des Buches es wäre eigentlich sinnvoller gewesen dieses an den Anfang des Buches zu setzen um die ganzen Zusammenhänge besser verstehen zu können. Denn es waren gut und gerne 7 Erzählstränge, wenn ich richtig gezählt habe, und dies hat doch etwas Zeit in Anspruch genommen alles den richtigen Personen zuzuordnen und ihre Position bzw. das Verwandtschaftsverhältnis richtig zu verstehen.Was ich wirklich Schade fand, ist das auf Buchseite 45 aus der Figur Philipp ein Tobias gemacht wird und dies sogar so durch die Korrektur gegangen ist. Leider werden solche Fehler immer mehr egal bei welchem Verlag und wenn ich mir überlege, dass die Verlage mit den Büchern Geld verdienen wollen finde ich dies mehr als Schade.Der Handlung ans ich konnte man gut folgen, wobei man auch ab und zu kurz Zeit brauchte um alles richtig zuzuordnen.Man konnte sich die Landschaft und die Lage des Hotels gut durch die detaillierten Beschreibungen vorstellen, wobei hier auch die Landkarte im Einband des Buchs sehr hilfreich war.Es gab zwar sehr viele Figuren im Roman, aber jede war wirklich sehr genau beschrieben und so konnte man sich diese während des Lesens gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.Johanna war mir von Anfang an sympathisch, wobei sie mich mit ihrer Schwärmerei auch so manches Mal genervt hat.Im Internet wird dieser Roman als erster Teil der Hotel Hohenstein Reihe beschrieben, wann es aber den 2. Band geben wird darüber habe ich auf die Schnelle nichts gefunden.Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen und ich habe eine schöne Lesezeit mit dem Buch verbracht.Für den Roman vergebe ich sehr gerne die volle Punktzahl.

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