Anna Julia Strüh

 3.9 Sterne bei 116 Bewertungen

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Sehen wir uns morgen?

Sehen wir uns morgen?

 (116)
Erschienen am 23.08.2012

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Literaturcocktails avatar

Rezension zu "Sehen wir uns morgen?" von Anna Julia Strüh

Kommunikation per Kühlschrankzettel
Literaturcocktailvor 3 Monaten

Der Roman besteht aus Zetteln, die an der Kühlschranktür hängen und die Kommunikation zwischen der Mutter und Tochter darstellen sollen. Beide haben im Alltag viel zu tun und schaffen es kaum sich zu sehen und haben dies als Möglichkeit gefunden, den anderen am Alltag teilhaben zu lassen.

Die Kommunikation besteht meistens aus wenigen Sätzen und jede Seite enthält einen neuen Zettel am Kühlschrank. Die Geschichte liest sich sehr schnell, vor den 400 Seiten, sollten man deswegen nicht zurückschrecken.

Der Zettelverkehr ist eine Abwechslung zu klassischen Geschichten und hat Erinnerungswert. Sie ist spannend und man möchte unbedingt erfahren, was los ist.

Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte, werden die Zettel zu viel und verlieren den Ernst der Lage. Die Geschichte nimmt eine harte Wendung und beide finden immer noch keine Zeit füreinander, was ich schade finde und das Buch verliert seine Einzigartigkeit.

Eine tolle Idee und Umsetzung, die mich unterhalten hat. Zum Ende hätte das Buch einen Epilog ohne Kühlschrankzettel haben sollen und viel mehr aus der Geschichte herausholen können.

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misery3103s avatar

Rezension zu "Sehen wir uns morgen?" von Anna Julia Strüh

Außergewöhnlich
misery3103vor 6 Monaten

Claire und ihre Mutter sind durch Schule und Beruf so eingespannt, dass sie sich so gut wie nie Zuhause antreffen. Wenn sie sich etwas zu sagen haben, steht es auf einem Post-it am Kühlschrank – egal ob Einkaufsliste, Verabredungen, Geschichten aus ihrem jeweiligen Leben, alles wickeln sie über die Kühlschranknachrichten ab. Bis Claires Mutter etwas entdeckt, dass das Leben der beiden durcheinanderwirbelt.

„Ein ganz besonderer Roman“ – so steht es auf dem Einband … und genau das ist die Geschichte von Claire und ihrer Mutter. Das Leben der beiden wird nur anhand der Kühlschranknachrichten erzählt. So erfährt der Leser von Claires schulischem Leben, dem Berufsleben der Mutter, von Verabredungen, der Bitte, den Kühlschrank aufzufüllen, zu kochen, zu spülen oder aufzuräumen. Bis zu dem Tag, an dem Claires Mutter krank wird und die Nachrichten mehr Inhalt bekommen.

Obwohl es keine „richtig“ erzählte Geschichte ist, kann man den Nachrichten alle Emotionen entnehmen. Claires Ängste und auch die Mutlosigkeit der Mutter, die Arztbesuche und ihre Auswirkungen. Dabei ist Claire ein normaler Teenager mit normalen Teenagerproblemen, mit denen sie ihre Mutter aber nicht belasten will.

Ich mag Romane, die anders sind, weshalb ich auch die Geschichte von Claire und ihrer Mutter sehr gerne gelesen habe. Obwohl das Buch 443 Seiten hat, hatte ich es innerhalb von einer Stunde ausgelesen, denn die Kühlschrankseiten sind manchmal nur einen Satz lang und stehen immer nur auf der rechten Seite des Buches.

Ich gebe dem Verlag recht: Es ist ein besonderer Roman!

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LaDragonias avatar

Rezension zu "Sehen wir uns morgen?" von Anna Julia Strüh

Rezension zu "Sehen wir uns morgen?" von Alice Kuipers
LaDragoniavor einem Jahr

Klappentext:

Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus dem Leben. Bis die Mutter eines Tages eine Entdeckung macht nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher …


Meine Meinung:

Eigentlich ist die Geschichte mit ihrer ganzen Thematik um Claire und ihre Mutter nicht verkehrt. Aber sorry Leute, ich würde trotzdem raten: Finger weg von dem Buch. Ich habe das Buch anhand des Klappentextes gekauft und leider den Fehler gemacht nicht hinein zu schauen. Hätte ich das getan, hätte ich gesehen, das nur jede 2. Seite beschrieben ist, und das oft sogar nur mit einem einzigen Satz. Man hat das Buch locker in einer Stunde durchgelesen und das ist das Geld was man dafür zahlt echt nicht wert.

Vom Inhalt her kann ich nur soviel sagen: Zum einen hat mich Caires egomanische Art sehr geärgert und zum anderen finde ich persönlich das das Thema Brustkrebs, einfach mehr verdient hat, als so eine schnell abhandelnde Kurzgeschichte. Man hätte einfach soviel mehr aus dem Plot machen können. Den zweiten Stern hat das Buch von mir lediglich aufgrund des Themas bekommen, ansonsten wäre es ein Ein-Sterne-Flop.

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