Sehen wir uns morgen?

von Anna Julia Strüh 
3,9 Sterne bei116 Bewertungen
Sehen wir uns morgen?
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (80):
Scholus avatar

schnell zu lesendes kleines Büchlein. Aber irgendwie deprimierend :/

Kritisch (10):
Liciliciouss avatar

Mir persönlich zu kurz, dadurch konnte es mich leider nicht wirklich berühren.

Alle 116 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Sehen wir uns morgen?"

Ein bewegender Roman: sparsam in Worten, doch von überwältigender poetischer Kraft – jetzt in der Taschenbibliothek

Die fünfzehnjährige Claire und ihre Mutter sind viel unterwegs und verpassen sich ständig. Sie hinterlassen sich Nachrichten an der Kühlschranktür – Klebezettel mit Einkaufslisten, wichtigen Neuigkeiten und kleinen Erlebnissen. Bis Claires Mutter einen Arzttermin hat, nach dem nichts mehr ist wie zuvor. Und plötzlich müssen Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen als bisher …

Ein besonderes Buch in einem besonderen Format: tief berührend, voller Liebe & mit runden Ecken

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512584
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:23.08.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    Literaturcocktails avatar
    Literaturcocktailvor 2 Monaten
    Kommunikation per Kühlschrankzettel

    Der Roman besteht aus Zetteln, die an der Kühlschranktür hängen und die Kommunikation zwischen der Mutter und Tochter darstellen sollen. Beide haben im Alltag viel zu tun und schaffen es kaum sich zu sehen und haben dies als Möglichkeit gefunden, den anderen am Alltag teilhaben zu lassen.

    Die Kommunikation besteht meistens aus wenigen Sätzen und jede Seite enthält einen neuen Zettel am Kühlschrank. Die Geschichte liest sich sehr schnell, vor den 400 Seiten, sollten man deswegen nicht zurückschrecken.

    Der Zettelverkehr ist eine Abwechslung zu klassischen Geschichten und hat Erinnerungswert. Sie ist spannend und man möchte unbedingt erfahren, was los ist.

    Ab einem bestimmten Zeitpunkt der Geschichte, werden die Zettel zu viel und verlieren den Ernst der Lage. Die Geschichte nimmt eine harte Wendung und beide finden immer noch keine Zeit füreinander, was ich schade finde und das Buch verliert seine Einzigartigkeit.

    Eine tolle Idee und Umsetzung, die mich unterhalten hat. Zum Ende hätte das Buch einen Epilog ohne Kühlschrankzettel haben sollen und viel mehr aus der Geschichte herausholen können.

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    misery3103s avatar
    misery3103vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ich gebe dem Verlag recht: Es ist ein besonderer Roman!
    Außergewöhnlich

    Claire und ihre Mutter sind durch Schule und Beruf so eingespannt, dass sie sich so gut wie nie Zuhause antreffen. Wenn sie sich etwas zu sagen haben, steht es auf einem Post-it am Kühlschrank – egal ob Einkaufsliste, Verabredungen, Geschichten aus ihrem jeweiligen Leben, alles wickeln sie über die Kühlschranknachrichten ab. Bis Claires Mutter etwas entdeckt, dass das Leben der beiden durcheinanderwirbelt.

    „Ein ganz besonderer Roman“ – so steht es auf dem Einband … und genau das ist die Geschichte von Claire und ihrer Mutter. Das Leben der beiden wird nur anhand der Kühlschranknachrichten erzählt. So erfährt der Leser von Claires schulischem Leben, dem Berufsleben der Mutter, von Verabredungen, der Bitte, den Kühlschrank aufzufüllen, zu kochen, zu spülen oder aufzuräumen. Bis zu dem Tag, an dem Claires Mutter krank wird und die Nachrichten mehr Inhalt bekommen.

    Obwohl es keine „richtig“ erzählte Geschichte ist, kann man den Nachrichten alle Emotionen entnehmen. Claires Ängste und auch die Mutlosigkeit der Mutter, die Arztbesuche und ihre Auswirkungen. Dabei ist Claire ein normaler Teenager mit normalen Teenagerproblemen, mit denen sie ihre Mutter aber nicht belasten will.

    Ich mag Romane, die anders sind, weshalb ich auch die Geschichte von Claire und ihrer Mutter sehr gerne gelesen habe. Obwohl das Buch 443 Seiten hat, hatte ich es innerhalb von einer Stunde ausgelesen, denn die Kühlschrankseiten sind manchmal nur einen Satz lang und stehen immer nur auf der rechten Seite des Buches.

    Ich gebe dem Verlag recht: Es ist ein besonderer Roman!

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor einem Jahr
    Rezension zu "Sehen wir uns morgen?" von Alice Kuipers

    Klappentext:

    Claire und ihre Mutter verpassen sich ständig Dann hinterlassen sie sich Nachrichten an der Kühlschranktür – mit Einkaufslisten, Verabredungen, kleinen Geschichten aus dem Leben. Bis die Mutter eines Tages eine Entdeckung macht nach der nichts mehr ist wie zuvor. Und Mutter und Tochter auf den kleinen Zetteln so viel mehr unterbringen müssen als bisher …


    Meine Meinung:

    Eigentlich ist die Geschichte mit ihrer ganzen Thematik um Claire und ihre Mutter nicht verkehrt. Aber sorry Leute, ich würde trotzdem raten: Finger weg von dem Buch. Ich habe das Buch anhand des Klappentextes gekauft und leider den Fehler gemacht nicht hinein zu schauen. Hätte ich das getan, hätte ich gesehen, das nur jede 2. Seite beschrieben ist, und das oft sogar nur mit einem einzigen Satz. Man hat das Buch locker in einer Stunde durchgelesen und das ist das Geld was man dafür zahlt echt nicht wert.

    Vom Inhalt her kann ich nur soviel sagen: Zum einen hat mich Caires egomanische Art sehr geärgert und zum anderen finde ich persönlich das das Thema Brustkrebs, einfach mehr verdient hat, als so eine schnell abhandelnde Kurzgeschichte. Man hätte einfach soviel mehr aus dem Plot machen können. Den zweiten Stern hat das Buch von mir lediglich aufgrund des Themas bekommen, ansonsten wäre es ein Ein-Sterne-Flop.

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    Mrs-Jasmines avatar
    Mrs-Jasminevor 2 Jahren
    Kurz und berührend

    Ein Buch das in Form von Post-it's geschrieben ist. Eigentlich sollte man meinen dass da nicht viel dahinter steckt und auch die Geschichte nicht viel hergibt. Aber ich würde eines besseren belehrt! Ich brauchte Taschentücher, mehrmals! Dieser Roman, nennen wir ihn mal so, ist sehr kurzweilig aber trotzdem rührend und emotional! Ich würde ihn empfehlen!

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 3 Jahren
    Ein Leben auf Post-Its

    Claire und ihre Mutter sehen sich nicht sehr häufig. Um doch einigermaßen über das Geschehen im Leben des anderen informiert zu sein und um Dinge wie die Einkaufsliste zu schreiben, kleben Mutter und Tochter Post-Its an den Kühlschrank.
    Doch dann passiert etwas, das die kleinen, meist witzigen Nachrichten, sehr ernst werden lässt.

    Eine wunderschöne Buchidee! Auf jeder Seite ist ein Kühlschrank mit dem Post-It Text von Claire bzw ihrer Mutter.
    Leider wird das Buch so sehr kurz und ich hatte es in weniger als einer Stunde ausgelesen. Man hätte vielleicht "normalen" Buchstil mit den Kühlschrank Post-Its verbinden sollen, oder ähnliches, dann hätte man ein bisschen mehr zu lesen und nochmehr Zeit gehabt richtig in die Welt von Claire und ihrer Mutter einzutauchen.
    Wenn man also ein normales Buch erwartet, oder "nächtelanges" Lesen, dann sollte man sich das Geld für dieses Buch lieber sparen, und es sich bei Freunden oder in der Bücherei leihen :)

    Schön an dieser neuen Idee fand ich auch, dass man viel zwischen den Zeilen lesen musste, da Mutter und Tochter natürlich auch von Angesicht zu Angesicht mit einander reden und nicht nur über Post-Its und so kann man den Verlauf mancher Gespräche nur erahnen.

    Alles in allem hat Alice Kuipers das Thema sehr gut umgesetzt und Claires Verhalten einer 15 jährigen hat sie super getroffen!

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    SicaUees avatar
    SicaUeevor 3 Jahren
    Mit wenigen Worten viel erzählt

    Die 15jährige Claire lebt mit ihrer Mutter, einer Ärztin, zusammen, allerdings sind beide ständig beschäftigt und nicht zu Hause, so dass sie sich selten sehen. Einen Großteil ihrer Kommunikation machen Notizzettel aus, die sie sich am Kühlschrank hinterlassen. Zunächst dreht es sich um eher alltägliche Dinge, Claire rebelliert, wie ein typischer Teenager, weil sie immer wieder einkaufen, kochen und aufräumen muss. Aber dann ändert eine Nachricht alles...

    Der komplette Roman besteht nur aus diesen Notizzetteln, auf denen teilweise auch nur wenige Zeilen stehen. Am Anfang fragte ich mich, ob auf diese Weise überhaupt eine Geschichte übermittelt werden könnte, Gefühle, Gedanken, etc. Briefromane kennt man ja eher, da gibt es viel mehr Platz für Reflexionen, Emotionen und all das.

    Zuerst einmal: man fliegt praktisch durch dieses Buch, die Seiten lesen sich wie von selbst. In der ersten Hälfte spiegelt sich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter eher oberflächlich wieder, mit der Diagnose der Mutter ändert sich schließlich aber der Ton der Nachrichten. Sie werden ernster und intensiver, trauriger und doch schimmert immer ein wenig Hoffnung durch.

    Es ist erstaunlich, wie viel durch so wenige Zeilen erzählt werden kann und man kann miterleben, wie Claire sich weiterentwickelt, anhand ihrer Nachrichten kann man ihr beim Erwachsenwerden zusehen und wie sich die Beziehung zu ihrer Mutter ändert.

    Ein ganz besonderes Buch, leise und gefühlvoll, das mit wenigen Worten viel erzählt und einen emotional ganz schön mitnimmt und nachdenklich zurücklässt. Ein schnell, aber nicht leicht zu lesendes Buch, das ich aber wirklich jedem empfehlen würde.

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    ingrid_pabsts avatar
    ingrid_pabstvor 3 Jahren
    Emotional

    Inhalt
    Claire und ihre Mutter haben eine verdrehte Mutter-Tochterbeziehung: Während ihre Mutter viel Zeit auf der Arbeit verbringt und ihre Tochter ständig verpasst, geht Claire einkaufen, putzt und ist trotz allem ab und an eine ganz normale rebbellierende Teenagerin, die sich verliebt. Doch statt zu reden unterhalten sich die beiden via Zettel auf der Kühlschranktür.
    Ein schwerer Schicksalsschlag zeigt: nicht immer ist es leicht Dinge auszusprechen und manchmal hilft das Aufschreiben mit dem Bewältigen der Situation.

    Wie hat's mir gefallen
    Die Rezension wird eher kurz ausfallen, denn das Buch ist auch eher kurz (Siehe "Gut zu wissen"). Claires Mutter ist durch ihren Arztberuf und das Schichsystem vollkommen ausgelastet. Dauernd verpasst sie ihre Tochter, vergisst Termine und scheint nie up-to-date zu sein, was ihre Tochter angeht. Aber auch wenn Claire putzt, kocht und einkauft ist sie nicht perfekt, denn sie scheint (zu Anfang) keinerlei Verständnis für die schwierige Situation ihrer Mutter zu haben. Stück für Stück spitzt sich die Handlung zu, die in einem emotionalen Knall endet und den Leser ganz zerrüttet (positiv gesehen) zurück lässt.

    Ich liebe Briefromane und mag es, wenn es gar keine Erklärungen "dazwischen" gibt. Das mit den Kühlschrankzetteln war mal eine neue und andersartige Idee, die mir gut gefiel. Gerade weil sie alltägliche Dinge mit derart wichtigen Infos gemit sind, wirkt der Roman so real. Eben so real wirken auch die Charaktere, denn weder Mutter noch Tochter sind perfekt. Das gefiel mir wirklich super. 

    Positiv erstaunt war ich über den Schreibstil und das Gesamtpakt. Oft sind die Seiten kaum beschrieben und doch baut man sehr schnell eine Emotionale Bindung zu den beiden Protagonisten auf. Man ist gefangen in der Handlung und die gerade prägnanten Worte fassen es stichhaltig und treffend zusammen. Die Autorin braucht keine langen Reden um den Leser direkt im Herzen zu berühren und das war wirklich durch und durch sympathisch. Bitte mehr davon! (Anm.: Eigentlich mag ich zu kurze Romane nicht. Aber hier stimmt wirklich alles. Gebt dem Roman eine Chance!) 



    Letztendlich musste ich dann doch einen Punkt abziehen, weil mir die Kühlschrankzeichnungen doch etwas auf den Welcher gingen. Okay, es sollte einheitlich wirken und passte anfangs noch zu der Story, ärgerte mich dann doch zusehends, da ich mich fragte: In welchem Zusammenhang soll der KühlschrankINHALT zur Story stehen?
    Schade, ansonsten ist es ein rundrum gelungenes, wenn auch sehr kurzes Buch.

    Cover/Buchgestaltung
     
    Ich selbst habe die wunderschöne Hardcoverversion, die es derzeit nur gebraucht zu kaufen gibt. Dieses war illustriert, wunderschön gebunden und auch sehr schön eingebunden.

    Gut zu wissen

    Es handelt sich hierbei um eine besondere Art des Briefromans. Sämtliche Gespräche werden via Kühlschranknotizzettel abgehandelt, weswegen man das Buch auch in weniger als 2 Stunden gelesen hat. Ich mochte es sehr. Ein bisschen unnütz fand ich die Zeichnungen des Kühlschrankes jedes mal auf der linken Seite. Anfangs war es ganz nett zu sehen, was so darin ist, aber es trägt wenig zur Handlung bei und fungiert somit eher als Seitenauffüller. 

    Für Fans von 
    * "Ich schreib dir morgen wieder" von Cecelia Ahern

    Fazit

    Wer es kurz und bündig mag, sollte hier zuschlagen, denn Alice Kuipers braucht nicht viele Worte um sich in die Herzen des Lesers zu schleichen. Nur Kühlschraknachrichten mögen dem einen zu kurz sein, sind aber für den anderen eine wahre Wonne.
    Gerade das Ende hat mich berührt und ich möchte den Roman allen Briefromanfreunden ans Herz legen.

    Bewertung 4/5

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    Kontrastpoets avatar
    Kontrastpoetvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Trifft mich immer wieder mitten ins Herz.
    Mein ganz besonderer Roman!

    In dem Buch geht es um die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die nach der Trennung von Ehemann und Vater zusammen und doch aneinander vorbei leben. Deshalb kommunizieren sie durch Notizen am Kühlschrank. Von der Einkaufsliste und anderen Belanglosigkeiten bis hin zu ernsteren Themen.
    Die Seiten des Buches sind wie ein Kühlschrank "aufgebaut".  Auf einer Doppelseite ist dann immer die jeweilige Notiz von Mutter oder Tochter abgedruckt.
    Im Laufe des Buches erkrankt die Mutter von der fünfzehn jährigen Claire an Brustkrebs. Bis zum Schluss bekommt der Leser jedoch nichts weiter zu lesen als die Zettelbotschaften.
    Claire will die Krankheit nicht akzeptieren und beschwört immer wieder, dass ihre Mutter doch bald wieder die Alte und gesund werden wird.
    Alice Kuipers hat ebenfalls die Gefühle der Mutter sehr authentisch gezeichnet. Sie hat Angst ihre Tochter zurückzulassen und zweifelt an ihrem Sein als gute Mutter.
    Für manche wird das Buch wohl zu oberflächlich und kurzweilig sein. Vielleicht auch, da sie mit dem Thema nicht richtig konfrontiert worden sind.
    Ich habe mir damals das Buch bei meiner Schwester geliehen, die dieses von meiner Mutter, sechs Monate bevor sie an Brustkrebs gestorben ist, geschenkt bekommen hat.
    Leise, gefühlvoll und ernüchternd ehrlich.
    Wer bereit ist zwischen den Zeilen zu lesen und nicht nur Gedanken und Gefühle "vorgeschrieben" haben möchte, wird es lieben. 
    Gerade oder obwohl ich Befangene dieses Themas bin, berührt es mich immer wieder zutiefst. Obwohl ich eine sehr innige Beziehung zu meiner Mutter hatte, wird mir durch dieses Buch immer wieder bewusst, wie viel Zeit, Worte, Gesten uvm. fehlen und gefehlt haben. 
    Außerdem regt es mich immer wieder an, die Zeit mit meiner Familie und den Freunden intensiver zu nutzen, nicht mit lieben (ernst gemeinten!) Worten zu geizen und durch kleine Aufmerksamkeiten zu zeigen, dass es schön ist sie zu haben.

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    LeoLoewchenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Für mich ein Buch, mit einer ganz simplen Aufmachung, so vielen Emotionen und einer Geschichte, die einen nicht mehr loslässt!
    Leo Löwchen Rezi zu "Sehen wir uns morgen?"

    Oft bemerkt man seine Fehler erst…

    wenn es zu spät ist!

    Heute habe ich für euch das Buch “Sehen wir uns morgen?” von Alice Kuipers aus dem Krüger Verlag.

     

    Das letzte richtige Gespräch zwischen Claire und ihrer Mutter ist schon lange her.

    Die Mutter muss viel arbeiten, die Tochter hat viel mit der Schule und dem Stress eines Teenagers zu tun.

    Weil beide sich andauernd verpassen, schreiben sie sich kleine Zettel, die sie an den Kühlschrank hängen.

    Meistens sind es nur Nachrichten wie “…bringst du noch etwas zu Essen mit?”…

    Bis zu diesem einen Tag…

    Bis zu dieser einen Nachricht… die ihr Leben komplett verändert…

    Als die Mutter nämlich eine schreckliche Diagnose vom Arzt bekommt, ist es vorbei mit den belanglosen Nachrichten.

    Mutter und Tochter verpassen sich zwar immer noch regelmäßig, doch die Botschaften werden trauriger, grauer, hoffnungsloser…

    Werden die Beiden sich öfter sehen können?

    Und wie wird die Krankheit der Mutter ausgehen?

     

    …ich bin eigentlich niemand, der bei Büchern nah am Wasser gebaut ist…

    Aber dieses Buch hat mich emotional fertig gemacht! Anfangs sind es pro Seite vielleicht 2…höchstens 3 belanglose Sätze.

    Doch später ist jeder einzelne Satz so emotional und ergreifend, dass man einfach nur noch Rotz und Wasser heulen muss!

    Wenn man länger drüber nachdenkt ist es traurig, dass diese Ausgangssituation kein fiktives Hirngespinst ist, sondern sehr häufig vorkommt!!

    Zu Beginn war ich sehr skeptisch, ob mich dieses Buch fesseln kann und wird, doch das konnte es definitiv!!!

    Für mich ein Buch, mit einer ganz simplen Aufmachung, so vielen Emotionen und einer Geschichte, die einen nicht mehr loslässt!

     

    Ich vergebe 5 von 5 Löwchens!

     

    Das war es dann von mir!

    Viele Grüße

    Eure

    Leo Löwchen

    Kommentare: 3
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    NiJovor 4 Jahren
    Ein ungewöhnliches buch, aber sehr zu empfehlen

    Also der Schreibstil dieses buches ist sehr ungewöhnlich. Auf der linken Seite ist immer nur der Kühlschrankmit Inhalt abgebildet. Auf der rechten Seiten die Kühlschranktür mit dem Zettel. Dieser besteht mal auch 1 Satz und mal aus einem Roman. Die über 400 Seiten hat mal also recht zügig durch. Ich fand die Idee aber klasse und mit hat es gut gefallen

    Die Zettel werden entweder von Claiir oder ihrer Mutter geschrieben,. Mal eine Einkaufsliste, mal eine Information, mal eine geschichte aus dem Alltag, mal ein Auftrag. Cliars Mutter ist als Ärztin schwer beschäftigt und hat viele Bereitschaften und sieht somit die 15 Jahre alte Claire sehr selten. So nehmen die beiden diese Kommunikationsmöglichkeit und tauschen sich aus.

    Bis eines Tages die Mutter eine Entdecklung macht und damit nichts mehr so ist, wie es vorher war....aber lest selbst.

    Ich konnte jedenfalls bei diesem Buch lachen, weinen ect und hat hast mir richtig gut gefallen

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