Anna Kendall Der Pfad der Seelen

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Inhaltsangabe zu „Der Pfad der Seelen“ von Anna Kendall

Ein schaurig-schönes gefühlvolles Epos

Roger Kilbourne kann ins Jenseits überwechseln und dort mit den Toten sprechen. Allerdings nur, wenn er zuvor Schmerzen erleidet – die Rogers sadistischer Onkel ihm nur allzu gerne und oft zufügt. Bis der junge Mann eines Tages eine Anstellung als Diener bei Hof findet, wo er sich in Sicherheit wähnt. Doch schon bald gerät er mitten in eine mörderische Palastintrige – und fasst einen folgenschweren Entschluss: Er will seine Gabe einsetzen, um endlich selbst über sein Leben bestimmen zu können. Auch wenn das bedeutet, die Toten ins Land der Lebenden zurückzuführen …

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  • Rezension zu "Der Pfad der Seelen" von Anna Kendall

    Der Pfad der Seelen

    Bücherhamster

    13. August 2011 um 15:32

    Es ist der Auftakt einer Trilogie. Und es ist der Debütroman von Anna Kendall. Dem jungen Roger ist es möglich, den Pfad der Seelen zu betreten, doch dazu muss er Schmerzen erleiden. Für seinen Onkel Hartah stellt dies natürlich kein Problem dar. Er verprügelt den Jungen bis zur Bewusstlosigkeit, nur damit Roger das Land der Toten betritt und mit frisch Verstorbenen redet. Die so erhaltenen Informationen nutzt Hartah, um mit der Trauer der Menschen Geschäfte zu machen. Nach dem Tod von Onkel und Tante gelangt Roger an den Hof der beiden rivalisierenden Königinnen – Mutter und Tochter: Die Mutter nicht bereit, den Thron der Tochter zu überlassen, die Tochter als Hexenhure verschrien. Die junge Königin Caroline wird auf Roger aufmerksam, erkennt was er ist, oder ahnt es zumindest. Sie will seine Gabe für sich nutzen. Fortan dient Roger der Königin als Narr. Doch ein Narr ist er nicht nur im Dienste. Mit viel Intelligenz ist der Junge nicht gesegnet und scheinbar auch andere Menschen um ihn herum nicht. Nun ist Roger natürlich mit seinen 14 Jahren noch recht jung und unter der Fuchtel seines Onkels lernte er nicht viel. Doch leider erntet Roger auch mit seiner Unschuld und Naivität nicht gerade Sympathiepunkte. Vor allem die Erwähnung seiner gelegentlichen Erektionen beim Anblick einer schönen Frau fand ich völlig überflüssig und unsinnig. Im Laufe seiner Monate am Hofe an der Seite von Königin Caroline reift und lernt Roger ein wenig, obgleich recht langsam. Lange erfüllt er blind die Bitten und Anweisungen der höher Gestellten, erst spät beginnt er zu beobachten und für sich selbst zu hinterfragen. Doch in Hinsicht auf Lady Cecilia bleibt er nahezu bis zum Schluss einfältig. Er liebt sie, rennt ihr nach, lässt sich benutzen, obwohl sie ihn mit ebenfalls minderem Intellekt von oben herab behandelt. Denn alle sehen in Roger nur den Narren. Ich habe leider zu keinem einzigen Charakter einen Bezug aufbauen können oder gar einen von ihnen gemocht. Viele Figuren sind blass und oberflächlich. Manche bleiben zwar bis zum Schluss mysteriös, aber das hilft nicht, der Handlung mehr Spannung abzuringen. Schade, denn die Grundidee war nicht schlecht, nur plätscherte die Handlung zu sehr vor sich hin, enthielt zu viel Überflüssiges und wurde nicht hinreichend ausgeschöpft. Den Schreibstil zu beschreiben fällt mir schwer. Die Autorin vermochte Landschaften recht anschaulich darzustellen. Doch wörtliche Reden begannen überwiegend mit Er sagte: „...“, Sie sagte: „...“ etc. Eine solche Schreibweise wirkt störend und verdirbt den Augenblick in der Geschichte. Da es sich um ein Erstlingswerk handelt, besteht natürlich die Hoffnung, dass genannte Mängel abgeschafft werden. Ob ich allerdings die beiden Folgebände der Trilogie noch lesen werde, weiß ich nicht. Zugute halten möchte ich, dass auf den letzten wenigen Seiten die Figuren zumindest ein bisschen interessanter geworden sind und die Frage, was es denn nun mit bestimmten Personen und Begebenheiten auf sich hat, nach einer Antwort verlangt.

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