Anna L. Karsch Gedichte und Lebenszeugnisse

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Inhaltsangabe zu „Gedichte und Lebenszeugnisse“ von Anna L. Karsch

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  • Rezension zu "Gedichte und Lebenszeugnisse" von Anna L. Karsch

    Gedichte und Lebenszeugnisse
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    07. June 2011 um 22:30

    Anna Louise Karsch, genannt die Karschin (*1.12.1722 +12.10.1791), Mutter der Dichterin Karoline Louise von Klenke, stammte aus einfachsten Verhältnissen.Mit zehn Jahren arbeitet sie als Kindermädchen, Kuhhirtin und Magd. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon von einem Verwandten das Lesen und Schreiben, sowie Grundkenntnisse in Latein beigebracht bekommen. In einem ihrer Briefe an J.G.Sulzer schrieb sie über diese Zeit: "Meine einzige Zuflucht war das geliebte Buch...", "Ich nahm an den folgenden Tagen einen Umweg, trieb meine Rinder durch den Fluß, wo er am seichtesten war, und fand meine so lange entbehrte Wollust, die Bücher wieder. Da waren Robinsons, irrende Ritter, Gespräche im Reich der Toten; ...". Sie war Mutter von mindestens sieben Kindern und begann ihre Karriere, indem sie Gedichte für Familienfeste schrieb und erlangte so in Schlesien Bekanntheit. Durch Lobeshymnen auf Friedrich II auf Flugschriften machte sie auch in Berlin auf sich aufmerksam. Rudolf Gotthard von Kottwitz holte die Karschin 1761 nach Berlin, wo sie in den literarischen Salons für Aufsehen sorgte. Die Großen ihrer Zeit (u.a. Lessing) förderten ihre Dichtkunst. Sie wurde zur deutschen Sappho erklärt. Ihre Gedichte sind emotional und verraten viel über sie selbst. Aber ich bin keine Lyrikexpertin, mehr kann ich zu ihren Gedichten nicht sagen, aber ihre Lebenszeugnisse fand ich beeindruckend.

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