Colours of Life 1: Schneerot

von Anna Lane 
4,3 Sterne bei8 Bewertungen
Colours of Life 1: Schneerot
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Positiv (7):
SarahScarlett25s avatar

Ein tolles Dystopie-YA-Buch, das tolle POV Charaktere hat und einen sehr spannenden Plot

Kritisch (1):

In meinen Augen wurde hier massig Potenzial verschenkt, und mit dem Ende bleibe ich als Leser unzufrieden zurück.

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Inhaltsangabe zu "Colours of Life 1: Schneerot"

Welche Farbe hat die Freiheit?
Nach zwei Jahren in Gefangenschaft hat die sechzehnjährige Crys Levine jeden Glauben an eine Rettung aus der geheimen Forschungsanstalt im Norden Englands verloren. Genau wie ihr bester Freund Ace erhielt sie durch das Militär eine besondere Gabe und ist dadurch zu einer wertvollen Waffe im Krieg geworden.
Als jedoch eines Tages der gutaussehende Cameron in die Einrichtung verschleppt wird, ist sie sofort fasziniert – von seinem Kämpferwillen, den sie selbst schon vor langer Zeit verloren hat. Anders als Crys hat Cameron nicht vor, sich dem Militär zu unterwerfen. Sein Plan? Ein Ausbruch. Womit er nicht gerechnet hat? Sich in Crys zu verlieben.

Liebe und tödliche Geheimnisse im eisigen Winter des Lake Districts.

Band 1 der Colours of Life-Trilogie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958693661
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:316 Seiten
Verlag:Calad
Erscheinungsdatum:22.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Little-Cats avatar
    Little-Catvor 18 Tagen
    Es hätte etwas "mehr" sein können.

    Rezension zu dem Buch

    „Colours of Life-Band 1, Schneerot“ von Anna Lane


    Buchdetails

    ISBN: 9783958693654

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 316 Seiten

    Verlag: Calad

    Erscheinungsdatum: 15.06.2018



    Zum Inhalt:

    Zwei Jahre sitzt Sie nun schon hier drinnen und hat mittlerweile aufgegeben. Kaum Kontakt zu anderen und jeden Tag muss sie ein Urteil fällen. Sie verflucht Ihre „Gabe“ und ist kurz vor dem aufgeben. Doch dann kommt ein neuer Junge. Und mit Ihm eine neue Hoffnung.



    Meine Meinung:

    Das Cover ist schön gestaltet. Ich liebe Federn und mag es wenn sich Bücher optisch von anderen hervor heben.

    Ich habe mir viel von dem Buch versprochen und so hatte ich nicht damit gerechnet das ich erstmal einige Probleme haben würde. Der Anfang verwirrte mich komplett. Ich kam überhaubt nicht ins Buch, da alles so schnell passierte und sich fast schon überschlug. Ich hätte mir gewünscht, das es da anfängt als Crys noch frei war. Und das ganze mit etwas weniger Tempo.

    Mit der Zeit hatte ich mich aber an diesen Schreibstil gewöhnt. Ich musste zwar manches öfters lesen aber ich kam besser zurecht.

    Die Charaktere hätte ich mir etwas ausgearbeiteter gewünscht. Sie wirkten zwar authentisch, aber den ein oder anderen fehlte etwas Tiefe.

    Das Ende fand ich gut gelungen. Die Idee zum Buch fand ich sehr gut, es hätte nur etwas „mehr“ sein müssen.


    Mein Fazit:

    Ich finde die Handlung hätte mehr ausgearbeitet sein müssen, es gab viel Potenzial das oft nur ansatzweise genutzt wurde. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.







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    SarahScarlett25s avatar
    SarahScarlett25vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein tolles Dystopie-YA-Buch, das tolle POV Charaktere hat und einen sehr spannenden Plot
    Empfehlung für alle Dystopie-Liebhaber :)

    Cover: 

    Das Cover zeigt Schnee mit einer roten/orangen Feder und auch der Titel ist in roten Großbuchstaben. Titel und Bild passen also sehr gut zusammen und macht neugierig auf den Inhalt

    Meine Meinung: 
    Wir lernen zuerst Crys - eigentlich Crystal - kennen, einer der Point-of-View Charaktere. Sie ist seit mehreren Jahren in einer Forschungsanstalt des Militärs, in der Jugendliche Drogen bekommen und dadurch besondere Fähigkeiten erweckt werden, das kann von Gedankenlesen, Nachtsicht oder unglaubliche Schnelligkeit oder Stärke sein. Crys und drei andere haben besondere Gaben, sie sind die Auserwählten, der ganze Stolz der Einrichtung. Crys aber hadert mit ihrem Dasein, denn sie kann erkennen, welche Droge für welche Jugendlichen am sinnvollsten ist. Das hat ihr den Spitznamen "Henkerin" eingebracht. Eines Tages, als sie wieder einmal ihrer Tätigkeit nachgeht, trifft sie auf Cameron. Als sie ihn Tage später wieder trifft, bietet er eine Möglichkeit, die zuvor außerhalb jeder Reichweite war. 

    Weiter soll von der Handlung nicht verraten werden. 
    Das Buch ist sehr abwechslungsreich, da es wie bereits angemerkt, mehrere POV-Charaktere gibt. Neben Crys sind es noch Cameron, Ace und Neptune. In alle vier kann man sich sehr gut  hineinversetzen und bekommt einen Einblick in ihre Sicht der Dinge. 

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt, möchte man das Buch nicht mehr weg legen. Besonders anzumerken ist noch, dass die Dystopie einen gänzlich frischen Plot hat, den ich so noch nicht kannte. 
    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der absolut Lust auf mehr macht. 
    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Trilogie und ein Wiedersehen mit den Charakteren. 

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    Nikola10s avatar
    Nikola10vor einem Monat
    Kurzmeinung: Dystopieliebhaber aber auch Fans von anfangs schüchternen Liebesgeschichten sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen!
    Wenn sich der Schnee rot verfärbt, wird dir der Preis für die Freiheit bewusst werden.

    „Meine Ketten sind nicht real. Sie sind aus Gedanken gemacht und werden von Mauern, die nur in meinem Herzen existieren, gehalten.“ (Prolog)
    Die Autorin dieses Buches hat uns unter dem Pseudonym Anne Lane eine atemberaubende Trilogie gezaubert, die vor Kurzem vom Amrûn Verlag neu verlegt wurde.
    So ist dieses wunderschöne Cover hinzugekommen, dass durch den Schnee und die rote Feder im Vordergrund einen Bezug zum Titel und zur Handlung aufbaut und sich auch sehr schön in einem Bücherregal macht. ;)
    Doch worum geht es eigentlich?
    Hinter diesem Cover verbirgt sich nicht etwa eine seichte poetische Geschichte, nein. Es handelt sich um eine Dystopie, die durchaus lyrische Elemente aufweist und es in sich hat.
    Die Protagonistin Crys wurde vom Militär entführt, um in einer geheimen Forschungsanstalt als Testobjekt zu fungieren. Dabei wird ihr eine Chemikalie verabreicht, die sie übernatürliche Kräfte entwickeln lässt. Abhängig von dieser bilden sich neue oder erweiterte Fähigkeiten aus. Viele finden dadurch auch ihren Tod, handelt es sich schließlich immer noch um Chemikalien. So werden Jugendlichen oder sogar Kindern solch eine Substanz initiiert und der Person Aufgaben zugeteilt. Crys zählt seit nun mehr zwei Jahren zu den Auserwählten, kann sie doch durch ihre Gabe bestimmen, welche Chemikalie sich am besten für diese Person eignet. Zwei Jahre, in denen sie die Anstalt nicht wieder verlassen durfte, sich jedoch nach der Freiheit und ihrer Schwester Violet sehnte.
    Und nun taucht plötzlich der ominöse Cameron auf, der mit anderen zusammen aus dieser Anstalt fliehen möchte. Crys‘ Wunsch scheint in greifbare Nähe zu rücken, doch welchen Preis wird die Freiheit mit sich bringen?
    Am Anfang führt uns Crys etwas in die Geschichte ein und dann geht es so langsam aber sicher auch schon mit der eigentlichen Handlung los, was mir sehr gefällt. Generell braucht sich der Leser hier nicht auf langwierige Handlungsstränge einzulassen, da immer wieder neue Wendungen hinzukommen und die Autorin weiß, wie man Spannung aufrechterhält, bzw. den Fokus unbeachtet zu verändern und zwischen verschiedenen zu wechseln. Der Schreibstil der Autorin ist ebenfalls sehr angenehm. Er hebt sich insoweit von anderen ab, dass sie nicht nur die Gefühle übermitteln kann, sondern zusätzlich mit einer durchaus poetischen Art und Weise Vergleiche und Tatsachen verdeutlicht.
    Auch die Charaktere gefallen mir sehr. Crys besitzt eine gute Menge Sarkasmus und weiß sich damit durchaus auch zu behaupten. Auch Cameron ist mit seiner selbstüberzeugten Art liebenswürdig. Beide geben nicht kampflos auf und haben ein schweres Päckchen zu tragen. Mit der Zeit kommen dann auch noch neue Erzähler hinzu, die der Geschichte eine andere Richtung geben und Figuren in den Vordergrund rückt, wer weiß, welche Rollen sie noch in den Fortsetzungen spielen. Die Einführung der neuen personalen Erzähler ist nicht immer optimal gelungen, teilweise hätte man sie schon eher zu Wort kommen lassen können, doch dies tut der eigentlichen Geschichte keinen Abbruch, irritiert den Leser nur kurzeitig, da diese Erzähler später doch sehr nützlich sind.
    Was soll ich noch groß dazu sagen? Ich war schneller durch dieses Buch durch als mir eigentlich lieb ist, spricht aber auch gleichzeitig sehr für dieses Buch. Wer gerne Dystopien liest, sollte sich diese einmal zu Herzen nehmen, hinterher aber nicht traurig sein, dass erst nächstes Jahr der zweite Teil erscheint. ;)

    Kommentare: 3
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    thelauraverses avatar
    thelauraversevor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannende Dystopie mit romantischen Elementen, trotz poetischer Sprache schnell erzählt.
    "Liebe und tödliche Geheimnisse im eisigen Winter des Lake Districts"

    Nachdem mein unkonzentriertes Gehirn sämtliche verfügbaren (zugegebenermaßen ziemlich schlechten) Wortspiele verworfen hat („Anna Lane is in my ears and in my eyes…“) konnte ich endlich mit der Verschriftlichung meiner Gedanken zu „Schneerot“ beginnen.
    „Schneerot“ stellt quasi das Debüt der Autorin Anna Lane dar und wird aktuell vom Amrûn Verlag im Rahmen ihrer Nachwuchsautoren-Sparte „Calad“ neu aufgelegt. Zudem ist der Roman nur der erste Teil einer dystopischen Trilogie – der sogenannten „Colours of Life“-Reihe.


    Kurz zur Handlung: Crys befindet sich in einer Welt, in der bereits seit Längerem Krieg zwischen mehreren Nationen herrscht, in einer geheimen Forschungseinrichtung. Dort fristet sie ihr Dasein als Gefangene einer staatlichen Organisation, die mittels der Injektion von Chemikalien aus Kindern und Jugendlichen lebende und gefährliche Waffen macht. Je nach Art der Substanz entsteht in den jugendlichen Probanden eine „Gabe“, die bestimmte Kräfte auslöst oder bereits vorhandene Fähigkeiten verstärkt. Crys‘ Leben ist eintönig und bestimmt von den Repressalien der Wärter – sie muss als „Henkerin“ auswählen, welche Droge die neuen Jugendlichen verabreicht bekommen sollen. Die Tatsache, dass einige der von ihr als „Schäfchen“ bezeichneten Probanden die Prozedur nicht überleben, belastet sie schwer. Alles geht seinen gewohnten Lauf – bis auf einmal Cameron vor ihr sitzt und sein ungebändigter Lebenswille und seine Rebellionspläne ihr bereits vorgezeichnet scheinendes Leben völlig auf den Kopf stellen…

    Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht über die Handlung verraten, damit es spannend bleibt. So viel sei gesagt: Ich bin unglaublich froh, endlich wieder einmal eine Young Adult-Dystopie zu lesen, die sich nicht an bereits erfolgreiche und weit verbreitete Geschichten anlehnt. Ich konnte somit beispielsweise keinerlei Ähnlichkeiten zur „Tribute von Panem“-Trilogie finden (außer die Einteilung des Landes in Distrikte) und bin hierüber wirklich froh.

    Die Handlung ist spannend erzählt und das in einer eindringlichen Sprache, die zunehmend poetisch, aber niemals zu kitschig ist. Nach einem eher langsamen Einstieg in die Geschichte nehmen die Geschehnisse bald immer mehr an Fahrt auf. Zwischendurch überschlagen sich die Ereignisse regelrecht – für meinen Geschmack geschieht alles sogar etwas zu schnell. Im Mittelteil war es für mich ein bisschen zu viel, ich konnte zwar der Handlung immer gut folgen, doch die Entwicklung der einzelnen Charaktere kam hin und wieder ein bisschen zu kurz. Im Kontext der an dieser Stelle zentralen Verfolgungsjagd ist es für mich angesichts der Situation nicht verwerflich, dass „schnell“ erzählt wird. Dennoch hätten für meinen Geschmack um die 100 Seiten mehr der Handlung und insbesondere der Charakterentwicklung sicherlich gut getan.

    Davon abgesehen kann ich den Roman jedem Leser und jeder Leserin ans Herz legen, der/die sich für spannend geschriebene Young Adult-Dystopien erwärmen kann und auch einer zarten Liebesgeschichte nicht abgeneigt ist. Die sympathische Autorin und die schöne Sprache tun ihr Übriges um „Schneerot“ zu einem kurzweiligen Leseerlebnis zu machen und die Vorfreude auf den zweiten Teil der Trilogie zu entfachen.

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    Tanja_Radis avatar
    Tanja_Radivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende, düstere und fesselnde Fantasy-Dystopie
    Spannend!

    Ich war bei Schneerot schon von den ersten Seiten schwer begeistert. Der Schreibstil von Anna Lane ist toll. Es erinnerte mich von der Schwere und Düsterheit an die Tribute vom Panem. Man liest hier aber eine völlig neue Geschichte, nur die Spannung ist ähnlich gut. Durch ein Medikament bekommen gefangen genommene jugendliche hier neue Gaben. Das macht das Buch für mich nicht nur zur einer guten Dystopie, sondern wird auch Fantasyfreunde begeistern.

    Die Protagonistin Crys ist gut erzählt und ein interessanter Charakter. Die Erzählperspektive ist erst mal die von Crys, nach und nach kommen mehr Erzähler dazu und es wechselt dann zwischen vier Perspektiven. Ich fand diesen spät einsetzenden Wechsel bisschen unstrukturiert. Das ist aber auch meine einzige Kritik am Buch und zu verkraften. Die Wechsel an sich sind auf jeden Fall gut gelungen , leicht auseinanderzuhalten und man kommt einwandfrei mit.

    Besonders gefallen hat mir das Tempo des Buches. Es ist durchgehend aufregend, die Emotionen kommen sehr gut rüber. Neben jeder Menge Spannung und Dramatik gibt es auch noch ein kleines bisschen was für's Herz, was die Geschichte für mich ausgewogen macht.

    Ich möchte den Debütroman von Anna Lane auf jeden Fall empfehlen. Es ist der Beginn einer Trilogie, auf deren Fortsetzung wir schon zum Beginn nächsten Jahres hoffen dürfen. Ich werde auf jeden Fall weiter lesen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: In meinen Augen wurde hier massig Potenzial verschenkt, und mit dem Ende bleibe ich als Leser unzufrieden zurück.
    In meinen Augen wurde hier massig Potenzial verschenkt, und ich als Leser bleibe unzufrieden zurück.

    Klappentext:
    Welche Farbe hat die Freiheit?
    Nach zwei Jahren in Gefangenschaft hat die sechzehnjährige Crys Levine jeden Glauben an eine Rettung aus der geheimen Forschungsanstalt im Norden Englands verloren. Genau wie ihr bester Freund Ace erhielt sie durch das Militär eine besondere Gabe und ist dadurch zu einer wertvollen Waffe im Krieg geworden.
    Als jedoch eines Tages der gut aussehende Cameron in die Einrichtung verschleppt wird, ist sie sofort fasziniert – von seinem Kämpferwillen, den sie selbst schon vor langer Zeit verloren hat. Anders als Crys hat Cameron nicht vor, sich dem Militär zu unterwerfen. Sein Plan? Ein Ausbruch. Womit er nicht gerechnet hat? Sich in Crys zu verlieben.
    Liebe und tödliche Geheimnisse im eisigen Winter des Lake Districts.

    Produktinformationen:
    Das Taschenbuch mit 316 Seiten kostet 13,00€, die Kindle Edition 3,99€.
    Veröffentlicht wurde die Geschichte am 22.06.2018 im Calad Verlag.
    Schneerot ist der erste Teil der Colours of Life-Tirolgie.

    Rezension:
    Ich habe den Roman im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen. Beworben hatte ich mich, weil ich den Klappentext spannend fand, leider hat mich die Geschichte etwas enttäuscht, ich hätte den Roman sogar abgebrochen, wenn er kein Rezensionsexemplar gewesen wäre.

    Die Gründe dafür sind folgende:
    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt, die ich irgendwann nicht mehr sortiert bekommen habe, weil die Autorin viel zu schnell zwischen ihnen hin und her wechselt. Außer Crys am Anfang begleitet man keine Figur wirklich ausreichend, um ein Gefühl für sie zu bekommen. Der Leser bekommt eine Figur vorgelegt und ein paar Informationen dazu, für mich ist niemand außer Crys gut genug ausgearbeitet.
    Außerdem ist meiner Meinung nach auch der Plot (die Handlung) nicht rund genug. Außer am Anfang, wo ich gut mitgekommen bin, weil viel erklärt und begründet wurde, passieren am laufenden Band irgendwelche Dinge, ohne dass darauf hingearbeitet wird oder sie richtig begründet werden. In drei verschiedenen Perspektiven.
    Das Ende hat mich mehr als unzufrieden zurück gelassen, denn es ist ein offenes Ende. Das kann auch gut sein, aber dann muss ich als Autor ein wenig drauf zu arbeiten und nicht nur ein offenes Ende schreiben, weil die Geschichte als eine Trilogie ausgelegt ist.

    Gut gefallen hat mir die dritte Figur, die dazu gekommen ist. Leider kann ich dazu nichts sagen kann, weil ich sonst spoilern würde.

    Fazit:
    In meinen Augen wurde hier massig Potenzial verschenkt, und ich als Leser bleibe unzufrieden zurück. Daher möchte ich die Geschichte nicht weiter empfehlen.

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    TillyJonesbloggts avatar
    TillyJonesbloggtvor 3 Monaten
    Endzeitstimmung trifft auf Züge einer Dystopie

    Inhalt/Meinung
    Ganz ehrlich, könntet ihr bei diesem Cover nein sagen? Ich konnte es nicht und ließ mich auf die Frage ein, welche Farbe die Freiheit hat.

    Crystal, genannt Crys, ist die Protagonistin, die mich als Leserin mit sich nimmt und der ich mich am verbundensten gefühlt habe. Crys kam vor einigen Jahren in die Anstalt, an ihr wurden Drogen getestet und nur weil sie extrem gut auf eine bestimmte Droge reagiert hat, beschließt sie nun die weitere Laufbahn anderer Kinder und Jugendlicher, die ebenfalls in dieser Anstalt landen.
    Die Drogen haben nicht nur aus Crys einen Menschen mit besonderen Fähigkeiten gemacht. Neben ihr gibt es noch drei andere, die ebenfalls aus der Masse hervorstechen. Diese 4 werden gesondert behandelt, haben einen extra Bereich in der Anstalt und müssen auch nicht mit den anderen essen oder Zeit verbringen. Durch diese Sonderbehandlung haben sie natürlich keinen guten Ruf innerhalb des Gebäudes. Crys kann nicht nur sehen, was in einem Menschen vor sich geht (und auf welche Droge er besonders gut reagieren würde), sondern hat von Zeit zu Zeit auch Zukunftsvisionen. Im Grunde ist ihr Dasein in der Anstalt als Gefangene trist und öde. Sie ist ein Werkzeug des Militärs und sie benutzten Crys, um ihre eigenen Ziele zu erreichen.
    Als Crys auf den charismatischen Cameron trifft, ändert sich alles. Von jetzt auf gleich muss Crys entscheiden, wem sie vertraut und vor allem, wer sie sein will. Denn es könnte tödlich sein, wenn Crys durch und durch sie selbst ist.

    Crys mochte ich sehr gern. Sie ist taff, auch wenn sie sich hin und wieder jemanden wünscht, der sie einfach mal auffängt. Jemand, bei dem sie vollkommen sie selbst sein kann, ohne verurteilt zu werden. Sie möchte gerne zurück zu ihrer Familie, weiß aber, dass das nicht möglich ist. Crys würde alles tun, um aus der Anstalt fliehen zu können. Sie ist keine typische Heldin, die alle retten möchte, denn sie weiß, dass das nicht geht. Auch will sie nicht von anderen gerettet werden, es reicht ihr, wenn sie Unterstützung bekommt, um sich selbst zu helfen. Crys hat es nicht leicht und in einer Zeit, in der sie jeden Moment damit rechnen muss, getötet zu werden, ist Liebe das letzte, was sie erwartet hat. Aber meistens passieren bestimmte Dinge immer dann, wenn man nicht mit ihnen rechnet. Liebe ist etwas das man nicht planen kann und Crys ist überfordert. Aber die Gefühle tun ihr gut, es ist mehr als sie jemals in der Anstalt gefühlt hat. Und sie ist nicht bereit, das aufzugeben.

    Cameron ist neu in der Anstalt und scheint von Crys gehört zu haben. Er ist einnehmend und plant etwas, das Crys´ Leben komplett auf den Kopf stellen wird. Cameron ist nicht der, der er vorgibt zu sein und dennoch ist er jemand, dem man einfach vertrauen muss. Auch ich hatte keine bedenken, denn Cameron schien Ahnung von dem zu haben, was er sagte. Auch wenn er Geheimnisse hat und einen Plan verfolgt, der sich erst nach und nach zeigt, ist er jemand, dem Crys vertraut, einfach weil sie es will. Cameron hat es nicht leicht, er tut nichts, weil er es will und es fällt ihm zuerst nicht ganz so leicht, in Crys keine Gefahr zu sehen. Schließlich ist sie die Henkerin. Kann man so jemandem vertrauen?

    Die Geschichte als solche ist wirklich klasse. Ich begann zu lesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Einmal in der Gedankenwelt von Crys drin, fiel es mir schwer, wieder einen Weg daraus zu finden. Die Anstalt und ihre Machenschaften sind erschreckend. Das, was die Insassen durchmachen müssen ist grauenvoll und durch die Ich-Perspektive bekommt man als Leser alles haargenau mit. Neben Crys gibt es noch zwei weitere Perspektivträger, sodass mir wirklich nichts entging. Die Drogen, die an den Kindern und Jugendlichen getestet werden, nur damit sie Fähigkeiten entwickeln, die das Militär sich Nutzbar machen kann, sind schrecklich, weil niemand vorhersagen kann, wie die Menschen darauf reagieren. Deswegen heißt Crys auch die Henkerin. Sie weiß nur, das eine bestimmte Droge gut für jemanden passt. Wie dieser jemand darauf reagiert, dass weiß sie nicht. Zwischen all den Sorgen, Ängsten und Problemen blüht die Liebe auf und es war fesselnd mitanzusehen, wie zwei so unterschiedliche Personen aufeinander reagieren und vor allem zusammen agieren, wenn es drauf ankommt.

    „Schneerot“ ist Band 1 und das Ende ist wirklich verdammt gemein. Crys, die Anstalt, die Personen mit besonderen Fähigkeiten. All das hat jede Menge Potenzial, richtig gut zu werden, wenn es der Autorin gelingt, den Spannungsbogen hoch zu halten und die Stimmung, die recht drückend, aber doch hoffnungsvoll war, zu erhalten. Es ist ein starker erster Band und ich bin echt gespannt auf die Fortsetzung!

    Fazit
    Endzeitstimmung trifft auf Züge einer Dystopie trifft auf Menschen, die einen eigenen Willen haben. „Schneerot“ packte mich mit einer Mischung aus alldem, zusammen mit einer neuartigen Idee, die mich faszinierte und einer Liebesgeschichte, die tragisch begann und starke Gefühle hervorrief. Das Ende ist offen, aber schließt den ersten Band recht gut ab. Durch die vielen Figuren, an deren Gedanken man teilhaben kann, kommt eine Vielschichtigkeit zu tragen, die bei der Ich-Form sonst nicht vorhanden ist. Klare Lesemempfehlung!

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    Monika1979vor 3 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    anna_lane_writess avatar
    Liebe Dystopie-LeserInnen und solche, die es noch werden wollen!

    Herzlich willkommen zu meiner allerersten Leserunde - mein Name ist Anna Lane und dieses Jahr durfte ich als erste Autorin bei der neuen Amrûn-Edition veröffentlichen. 

    Schneerot ist der erste von drei Bänden, die Dystopie und Liebesgeschichte vereinen! 

    Anbei der Klappentext: 
    Welche Farbe hat die Freiheit?
    Nach zwei Jahren in Gefangenschaft hat die sechzehnjährige Crys Levine jeden Glauben an eine Rettung aus der geheimen Forschungsanstalt im Norden Englands verloren. Genau wie ihr bester Freund Ace erhielt sie durch das Militär eine besondere Gabe und ist dadurch zu einer wertvollen Waffe im Krieg geworden.
    Als jedoch eines Tages der gutaussehende Cameron in die Einrichtung verschleppt wird, ist sie sofort fasziniert – von seinem Kämpferwillen, den sie selbst schon vor langer Zeit verloren hat. Anders als Crys hat Cameron nicht vor, sich dem Militär zu unterwerfen. Sein Plan? Ein Ausbruch. Womit er nicht gerechnet hat? Sich in Crys zu verlieben.

    Erzähl mir doch etwas über dich und warum die gerne 1 von 4 Print-Exemplaren oder 1 von 6 E-Books im Wunschdateiformat! 

    Ich freue mich auf Booktalk mit dir! ;) 


    Little-Cats avatar
    Letzter Beitrag von  Little-Catvor 18 Tagen
    So hier ist meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Anna-Lane/Colours-of-Life-1-Schneerot-1633247974-w/rezension/1756121088/?showSocialSharingPopup=true Auch veröffentlicht auf folgenden Seiten: Was Liest Du? Lesejury Amazon Thalia Weltbild Hugendubel Bücher.de ebook.de Ich möchte mich noch einmal entschuldigen. Ich bin immer noch krank und es tut mir leid das ich mich nicht ganz so einbrigen konnte. Trotzdem vielen Dank das ich mitlesen durfte!
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