Anna Lena Valera

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Anna Lena ValeraDas Erbe der Schatten - Emily
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Das Erbe der Schatten - Emily
Das Erbe der Schatten - Emily
 (8)
Erschienen am 03.01.2012

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Rezension zu "Das Erbe der Schatten - Emily" von Anna Lena Valera

Eine etwas andere mitreissende Fantasygeschichte
Malibuvor 5 Jahren

Gibt es Menschen mit besonderen Fähigkeiten – glauben wir daran? Wohl kaum, das ist alles Fiktion. Doch im Roman “Das Erbe der Schatten” von Anna Lena Valera muss die Protagonistin Emily andere Erfahrungen machen und kämpft ganz schön mit den Schatten der Vergangenheit…

Emily geht gegen den Willen ihrer Eltern nach Oxford um Geschichte zu studieren. Doch kaum ist sie dort, passieren komische Dinge. Sie lernt David kennen, der sie sofort in den Bann zieht, den aber eine dunkle Seite verbirgt. Auch Ben, der sie mag, scheint etwas zu verbergen, wie so viele andere Leute dort ebenfalls. Was ist nur mit denen los und was vor allen mit Emily selbst? Denn auch sie scheint dunkle Seiten zu haben….

Gleich vorneweg – ich habe das Buch in einem Rutsch an einem Tag gelesen. Die Spannung und der leichte Schreibstil machen es unmöglich, einfach aufzuhören. Die Protagonistin wächst einem sofort ans Herz, sie ist weder zu naiv, noch zu besonders hervorgehoben. Sie ist im Prinzip ein normales Mädchen, das mit nicht normalen Problemen zu kämpfen hat. Anfangs scheinen diese noch normal zu sein, man merkt aber gleich, dass hier viel mehr dahintersteckt.

Die Idee der Autorin war einmal eine andere als die üblichen übersinnlichen Romane, es geht hier weder um Vampire noch andere Gestalten. Hier geht es um Fähigkeiten, von welchen man bestimmt auch schon nebenbei gelesen hat, aber anders zu Papier gebracht, als gedacht. Die Spannung steigert sich mit jeder Zeile, als die Protagonistin immer mehr über sich und ihre Umwelt erfährt. Es ist nicht zu abgehoben und auch nicht zu weit abgedriftet – es ist genau richtig, um den Leser bei Stange zu halten.

Auf die “erotischen” Szenen wird hier wenig eingegangen, was ein großer Pluspunkt für die Autorin ist, denn diese haben m.E. nichts in diesem Roman zu suchen. Abgeneigt wäre der Leser zwar auch nicht, aber es würde einfach nicht richtig hineinpassen. So wie es ist, ist es genau richtig geschrieben und macht mit jedem Buchstabe mehr Lust auf das Buch. Leider ist es viel zu schnell vorbei, das Ende lässt darauf vermuten, dass es weitere Teile geben wird. Das freut den Leser, den es hier mitgerissen hat, umso mehr.

Ich kann diesen Roman guten Gewissens an die Leser weiterempfehlen, die gern einen Schuss Fantasy darin haben, aber auch mal nichts von Vampiren & Co. hören möchten. Man kann sich hier wunderbar entführen lassen in eine Welt voller unheimlichen Dingen, wie sie es nicht in der Realität gibt!

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Rezension zu "Das Erbe der Schatten - Emily" von Anna Lena Valera

Rezension zu "Das Erbe der Schatten - Emily" von Anna Lena Valera
books_and_sensesvor 6 Jahren

Achtung aufgepasst! Auch wenn Cover und Klappentext es vermuten lassen: Das Erbe der Schatten ist Vampir-frei! Die einen mag das freuen, die anderen enttäuschen, ich zähle mich aber zu der ersten Gruppe. Nach dem letzten Vampir-Flop war ich wirklich froh darüber, dass in diesem Buch keine Blutsauger auftauchen.

Die Idee, die hinter Das Erbe der Schatten steckt, ist nicht bahnbrechend neu, erfüllt ein paar Klischees (wie beispielsweise dem unnahbarem aber unglaublich gutaussenden Bad-Boy und ein Liebesdreieck) hat in mir aber dennoch kein „Nicht schon wieder!“-Gefühl ausgelöst. Im Gegenteil. Ich war von der Idee begeistert, von den Fähigkeiten, die Emily entwickelt und von der sehr mysteriösen Anziehung zwischen ihr und David.

Emily war mir mit ihrer lockeren Art recht sympathisch und ihre Gefühle auf dem Flug nach Oxford konnte ich nur allzu gut nachempfinden. (Fliegen ist so furchtbar!) Ich war gespannt darauf, wie Oxford ist, wie sie mit ihrem neuen Leben dort klar kommt und natürlich darauf, was für Geheimnisse wohl aufgedeckt werden. Man bekommt immer wieder kleine Hinweise, und an diesen hangelt man sich dann entlang, bis sich so langsam die Spannung aufbaut, die dann immer stärker wird und am Ende ihren Höhepunkt findet.

Mit David als Charakter konnte ich nicht so viel anfangen. Man erfährt einfach kaum etwas über ihn, wodurch es für mich schwierig war, mich mit ihm anzufreunden. Für mich leben Charaktere in Büchern erst durch kleine Details auf, sei es nur die Lieblingsfarbe, ein Hobby oder so etwas. David war für mich aber lediglich ein weißes Blatt und ich wusste bis zum Schluss nicht, was ich von ihm halten soll. Trotzdem hatte die Beziehung zwischen ihm und Emily etwas, dem ich mich nicht entziehen konnte, so wie es auch den beiden Protagonisten auch selbst ergeht.

Gemeinsam mit Emily entdeckt man ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten und die Gefahr, die sie bergen. Schnell wird klar, dass Emily aufpassen muss, wenn sie sich nicht in Gefahr begeben will. Wenn ihre Fähigkeiten in die falschen Hände gelangen… nun ja, das könnt ihr euch sicher denken. So beginnt ein kleines, spannendes Abenteuer, bei dem ich sehr gerne dabei war.

Also fassen wir einmal zusammen: Eine angenehme Protagonistin, ein nicht ganz so durchschaubarer junger Mann, eine spannende Handlung und eine Interessante Idee, was die Fähigkeiten Emilys angeht. Das alles finde ich wirklich gut, aber einen Kritikpunkt habe ich dennoch und der betrifft auch einen Aspekt, der mir eigentlich zugesagt hat: Das Geheimnis um David und die Fähigkeiten Emilys. Dass es „paranormale“ Fähigkeiten sind, brauche ich nicht extra zu erwähnen, aber mehr darf ich auch nicht sagen, sonst verderbe ich euch noch den Spaß.

Was mir bei der ganzen Sache gefehlt hat, war der „Aha-Moment“. Sicherlich kennt ihr das: Es dreht sich die ganze Zeit alles um ein bestimmtes Geheimnis, man schleicht darum herum, findet keine Antwort… und dann auf einmal setzen sich die Puzzleteile zusammen und alles macht einen Sinn. Sei es, weil ein Charakter im Buch den „Erklärbär“ spielt, oder ein verschollen geglaubtes Tagebuch, in dem wichtige Erkenntnisse festgehalten wurden, auftaucht und der Protagonist darin liest.

In Das Erbe der Schatten gab es für meinen Geschmack zu wenige Erklärungen. Natürlich habe ich die Grundzüge verstanden und konnte die Personenkonstellationen nachvollziehen, aber einige Fragen wurden meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend beantwortet. Warum gibt es diese Fähigkeiten? Wo kommen sie her? Was hat es damit auf sich? Natürlich gibt es Erklärungen, aber diese haben bei mir eben nicht den gewünschten „Aha-Effekt“ gehabt. Das mag vielleicht nur mir so gehen, aber es ist doch ein Aspekt, der mich gestört hat.

Der Schreibstil im Buch ist einfach und flüssig zu lesen. An der einen oder anderen Stelle stolpert man vielleicht mal über eine unpassende Formulierung, aber das hat mich nicht weiter gestört. Ich fand es beim Lesen wirklich angenehm.

Fazit

Das Erbe der Schatten hat mir gut gefallen, es hätte aber noch viel besser sein können! Die Idee ist wirklich super, meiner Meinung nach hapert es aber noch ein wenig an den Erklärungen. Ich liebe es, seitenweise mit Erklärungen zugetextet zu werden, ich kann aber auch verstehen, wenn man anderer Ansicht ist und deswegen kann ich allen, denen es nicht so geht wie mir, das Buch empfehlen! Ich hoffe jetzt einfach mal darauf, dass im Folgeband noch einige Fragezeichen in meinem Kopf ausgelöscht werden und der „Aha-Moment“ noch einsetzt.

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Rezension zu "Das Erbe der Schatten - Emily" von Anna Lena Valera

Rezension zu "Das Erbe der Schatten - Emily" von Anna Lena Valera
buchverliebtvor 6 Jahren

Ich habe mich in die Irre führen lassen und mich ganz auf Klischees verlassen. Habe nur meinen Augen getraut und somit das Cover auf den ersten Blick einem bestimmten Genre zugeordnet. Und bin einem fabelhaften Irrtum erlegen – was mich echt freut!
Das klingt nun vielleicht ein bisschen wirr, doch was denkt ihr, liebe Leser, was für ein Genre euch erwartet? Welche Art von Andersartigkeit haftet David wohl an? Na? Nicht richtig, kein Vampir. Das war wirklich eine große Überraschung, denn dieses Buch zu beginnen und der Meinung zu sein man wisse wie es sich entwickeln würde war nicht direkt ein Fehler, aber doch Voreingenommen. Aber mal ehrlich: Cover und Klapptext zusammen genommen deuten schon darauf hin, nicht wahr?

Der Kulisse Oxford haftet eine gewisse Düsternis an, welche in einem recht regnerischen und nebligen England eben erwartet wird und passt wirklich genau zur Geschichte. Geheimnisvoll ist also nicht nur kein-Vampir-David, sondern auch das ganze drum herum, wobei Emily wirklich nicht weiß wo sie da überhaupt hineingeraten ist. Zugegeben, sie fühlt sich zu David hingezogen, obwohl er einen verdammt mürrischen Eindruck macht und nicht gerade zum lieb haben einlädt. Doch schmeißt sie sich ihm, für einen Geschmack, ein bisschen schnell an den Hals. Diese „der tut mir eh nichts“-Einstellung war ein wenig ärgerlich, denn vertrauenerweckend ist nicht das erste Wort, welches mir zu David einfallen würde. Im Gegenteil …

Emily selbst ist ein wenig naiv und doch mit reichlich Menschenverstand gesegnet um die merkwürdigen Geschehnisse zu hinterfragen. Wobei wer anderes sich vor Angst verkrochen hätte, zeig sie sogar eine ganze Menge Mut. Und in all dem was sie nicht begreifen kann lernt sie ihr wahres Erbe kennen. Dabei ist es für sie gar nicht so einfach zu wählen.

Eine Liebesgeschichte ist schon enthalten, das sagt ja schon die Kurzbeschreibung, und auch, wenn am Anfang die Sorge besteht, dass es vielleicht wieder einmal zu einer Dreiecksbeziehung und einer zerrissenen Protagonistin hinausläuft, wird irgendwann klar: Zum Glück nicht. Denn das hätte echt viel vermiest, wo sich doch alles andere so überraschend positiv entwickelt hat.

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