Anna Levin Das Korallenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Korallenhaus“ von Anna Levin

Eine Liebe, so unendlich wie das Meer … Als die Meeresbiologin Nina in einem Haus bei Tazacorte ein altes Tagebuch und eine Kette aus schwarzen Korallen findet, ahnt sie nicht, dass dieser Fund ihr Leben für immer verändern wird. Sie kam nach La Palma, um bedrohte Korallenarten zu studieren, doch die Geschichte der Korallentaucherin Serena, die den Freitod im Meer suchte und von dem Hirten Mateo gerettet wurde, schlägt sie in ihren Bann. Denn sie erzählt von einer Liebe, wie Nina selbst sie sich immer erträumt hat. Woher aber kommen die Parallelen im Leben beider Frauen? Und wem ist Ninas Forscherteam ein Dorn im Auge?

romantisch

— Minje
Minje

Eine spannende Geschichte zu einem eher seltenen Thema - Liebesgeschichte garniert mit Unterwasser-Abenteuer!

— talisha
talisha

Wunderschöne Landschaftseindrücke mit sympathischen Protagonisten, ein wenig Romantik und einem spannenden Krimitouch

— bookblossom
bookblossom

Anna Levin hat mich mit ihrem angenehmen Erzählstil mit auf die Insel La Palma entführt. Und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.

— Ikopiko
Ikopiko

Zuerst fand ich es sehr langatmig aber gegen Ende wurde es richtig spannend was dieses Buch noch gerettet hat.

— IsiVital
IsiVital

Dieses Buch ist wundervoll romatisch und wunderschön zu lesen. Ich liebe dieses Buch, 2 Tage dann war ich durch.

— Pepples002
Pepples002

Liebe, Geheimnis, Landschaft und ein bisschen Spannung – wer diese Kombination mag, der muss dieses Buch lesen! Großartig!

— LettersFromJuliet
LettersFromJuliet

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    Das Korallenhaus
    Minje

    Minje

    20. March 2017 um 14:39

    "Das Korallenhaus" von Anna Levin erschien 2014 im blanvalet Verlag.InhaltNina, Biologin und Tiefseetaucherin, kehrt Deutschland den Rücken und nimmt an einem Langzeitprojekt in La Palma teil. Dort sucht sie sich ein Haus, lernt ihre neuen Kollegen kennen. Und sie lernt das Leben kennen von Serena.Die AutorinAnna Levin hat außer "Das Korallenhaus" zwei weitere Bücher verfasst "Das Lied der Sturmvögel" und "Im Schatten des Flammenbaums". Sie kommt aus dem Norden Deutschlands.MeinungCoverDas Cover sieht schön aus, ebenso die Cover von Levins anderen beiden Büchern.StilEin tolles, total schönes Buch, mit viel Gefühl geschrieben. Ein Liebesroman, den man gut lesen kann. Sogar ich habe ihn gelesen, obwohl ich (eigentlich) einen großen Bogen mache um Liebesromane. Und fand dieses Buch echt wunderschön.Außerdem hat die Autorin es geschafft, ein brisantes Thema in den Roman "einzuweben"- die Zerstörung der Korallen. Gerade vor kurzem sah ich in einer TV Sendung Schmuck, gefertigt aus roter Koralle. Und was lese ich im Buch: sie (die rote und die schwarze Koralle) gehört zu den meistbedrohtesten Tierarten der Welt und sie sind unter Schutz gestellt!CharaktereToll die Beschreibung von Nina. Dem Leser wird deutlich, dass sie noch Zeit braucht. Schwierig wird die Situation dadurch,  dass Nina Fabio jeden Tag sieht und ihm nicht ausweichen kann. Und dann noch die Drohbriefe... Auch Fabios Charkter ist gut herausgearbeitet.SpannungDie Drohbriefe waren eine super Idee, sie steigern die Spannung deutlich, als Leser hat man wirklich keine Ahnung, wer dahintersteckt...Aber auch,dass es mehrmals um Leben und Tod geht, ist super.Auch die Idee mit Serena ist superschön, sie erst macht aus dem Buch eine wahre Perle.ZusatzAm Ende des Buches befindet sich ein Glossar, was sich als hilfreich erwies, bei der "Serena Geschichte". Es folgen drei Seiten Anmerkungen und spätestens hier bemerkt der Leser, dass ieses Buch mehr ist als ein Liebesroman...es will zum Nachdenken bringen, es will aufrütteln. Es folgt "Literatur und Quellen"sowie die Danksagungen. Hier wird deutlich, dass Levin nicht einfach was dahingeschrieben hat, sondern dass sie sehrwohl recherchiert hat.Fazitwunderschönes Buch, 5 Sterne

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  • Das Korallenhaus

    Das Korallenhaus
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    29. September 2016 um 11:01

    Inhalt Als die Meeresbiologin Nina in einem Haus bei Tazacorte ein altes Tagebuch und eine Kette aus schwarzen Korallen findet, ahnt sie nicht, dass dieser Fund ihr Leben für immer verändern wird. Sie kam nach La Palma, um bedrohte Korallenarten zu studieren, doch die Geschichte der Korallentaucherin Serena, die den Freitod im Meer suchte und von dem Hirten Mateo gerettet wurde, schlägt sie in ihren Bann. Denn sie erzählt von einer Liebe, wie Nina selbst sie sich immer erträumt hat. Woher aber kommen die Parallelen im Leben beider Frauen? Und wem ist Ninas Forscherteam ein Dorn im Auge?(Quelle: Klappentext)Meine Meinung Zum Inhalt kann ich dem Klappentext nichts hinzufügen, weil er einen guten Einblick in die Geschichte gibt und ich nur unnötig spoilern würde. Der Hauptcharakter Nina hat mir leider nicht gefallen – sie war mir im Bezug auf ihren Freund zu blauäugig und im Verlauf wurde sie immer unsympathischer und unnahbarer. Nur ihre Liebe zum Korallenhaus und seiner Geschichte konnte mich überzeugen – hier wurde sie lebendiger und freundlicher als sonst. Schade, das sie nicht immer so ist. Im Umgang mit Fabio ist sie sehr zurückhaltend und auf eine Art und Weise auch sehr uninteressiert an seinem Leben – für sie zählt der Sex. Eine Beziehung möchte sie nicht und sie kann sich auf nicht auf ihn einlassen, was mich sehr enttäuscht hat.Die anderen Charaktere konnten mich auch nicht zu 100% überzeugen – manche machten schon einen netten Eindruck, aber eine wirkliche „Verbindung“ konnte ich als Leser nicht zu ihnen herstellen, leider. Aufgrund einer Buchvorstellung habe ich mir dieses Buch vor Monaten gebraucht auf Rebuy gekauft – zum Glück für einen sehr geringen Preis. Ich hätte mich sehr geärgert, wenn ich dafür den vollen Preis bezahlt hätte…es gefällt mir einfach nicht.Mich konnte die Handlung um die Korallen vollkommen überzeugen und ich habe diese Passagen auch sehr gerne gelesen, aber das – neben dem schönen Cover – auch das einzige Positive. Mit der Geschichte um die Meeresbiologin Nina und ihr Team hatte ich so meine Schwierigkeiten, es konnte mich einfach nicht packen und ich habe alle paar Seiten mit mir kämpfen müssen. Ich wollte das Buch abbrechen, sehr häufig. Es kam einfach kein Lesegenuss auf, was mit Sicherheit daran lag, das der Schreibstil und die „Liebesgeschichte“ wie ein billiger Groschenroman klingt. Während die Erzählung um die Korallen vor Energie und Interesse strotzt, wirken die restlichen Seiten einfach lieblos niedergeschrieben. Wirklich schade…das Buch hätte großes Potenzial gehabt. Insgesamt kann ich von einem Kauf nur abraten – eine Leseempfehlung möchte ich nur bedingt aussprechen. Falls ihr das Buch in der Bücherei seht, könnt ihr es euch mal anschauen – aber sonst würde ich einen Bogen um diese Geschichte machen.Schönstes Zitat gab es leider nicht  Sterne

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  • Zum Abtauchen....

    Das Korallenhaus
    bookblossom

    bookblossom

    Erster Satz: Es war neun Uhr abends, und an der U-Bahn-Station wimmelte es von Menschen. Nach einem schweren Rückschlag in ihrer Heimat Deutschland verschlägt es die junge Forscherin Nina auf die malerische Kanareninsel La Palma. Dort soll sie zusammen mit animierten, jungen Kollegen die gefährdeten Korallenriffe rund um die Insel studieren und zu deren Schutz beitragen. Doch irgendjemandem ist das Forscherteam ein Dorn im Auge. Parallel zu ihren Arbeiten entdeckt die junge Frau ein altes Tagebuch, dass die Geschichte eines Mädchens aus dem 18. Jahrhundert erzählt, welches Nina überraschend ähnlich ist. Während sie zunehmend in die Geschichte der Korallentaucherin Serena eintaucht, häufen sich auch die Ereignisse in der Gegenwart… Zuerst muss man den wunderbaren Schreibstil der Autorin hervorheben, denn mit ihren bildgewaltigen Beschreibungen der Insel La Palma und der unglaublichen Unterwasserwelt des atlantischen Ozeans, zaubert Anna Levin das perfekte Ambiente für ihren Roman. Die eindrucksvollen Schilderungen weckten sofort Fernweh in mir und am liebsten wäre man mit Nina zusammen auf der Insel, um deren Schönheit mit eigenen Augen sehen zu können. Neben diesen wunderbaren Landschaftseindrücken, erfährt der Leser auch sehr viel über den Naturschutz und die Population der Korallenriffe. Einzelne Passagen sind sehr lehrreich und konzentrieren sich auf das gut recherchierte Hintergrundwissen zu Ninas Job und der Geschichte der Insel. Das Buch sollte also mit einer gewissen Neugierde und einem Interesse an eben diesen Aspekten gelesen werden, ansonsten könnten diese Textstellen sehr schnell langatmig und schwierig werden. Ninas Geschichte beinhaltet ein Fünkchen jedes guten Abenteuers und schneidet nicht nur verschiedene Themen, sondern auch verschiedene Genre immer wieder kurz an. Die Ereignisse rund um das Forscherteam bringen eine kleine Note Kriminalgeschichte mit ein, die langsam aufkeimende Liebe zu einem ihrer Kollegen, bietet eine leichte Brise Romantik und die Erlebnisse der Korallentaucherin aus der Vergangenheit, bringen nicht nur einen zweiten Handlungsstrang, sondern auch viele Hintergrundinfos zur Insel La Palma mit. Das wiederholte, nur kurze Anschneiden eben dieser Punkte, lässt das Buch allerdings ein wenig aufschwimmen. Die Kriminalgeschichte ist zwar spannend, doch vor allem gegen Ende viel zu durchsichtig und obwohl die Ereignisse in der Vergangenheit sehr schön mit denen in der Gegenwart verbunden wurden, hätte ich mir doch gewünscht, ein wenig mehr über Serena zu erfahren. Insgesamt wäre es mir einfach lieber gewesen, wenn die Autorin sich ausschließlich auf eine der beiden Geschichten konzentriert hätte, um mich so vielleicht mehr an den Handlungsstrang fesseln zu können. Cover Das Cover zu Anna Levins Korallenhaus ist eine wunderschöne Abbildung eines kleinen idyllischen Häuschens, dass Ninas titelgebende Bleibe porträtiert. Die schwarze Koralle die hinter dem Titel liegt wurde geprägt und lässt sich beim darüberstreichen erfühlen. Fazit Wunderschöne Landschaftseindrücke mit sympathischen Protagonisten, ein wenig Romantik und einem spannenden Krimitouch, laden dazu ein die Seele baumeln zu lassen. Allerdings entsteht ein ziemliches Durcheinander, aufgrund der zahlreichen Themen die in diesem Buch immer wieder kurz angeschnitten werden. Mehr Fokus hätte der Geschichte gut getan. Vielen Dank an Blanvalet und das Boggerportal für dieses Rezensionsexemplar! © BookBlossom http://book-blossom.blogspot.co.at/

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    • 3
  • Liebesgeschichte garniert mit Unterwasser-Abenteuer

    Das Korallenhaus
    talisha

    talisha

    05. July 2015 um 22:15

    Das tolle Cover mit der Fächerkoralle und der Titel hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Auch der Klappentext verheisst eine spannende Geschichte zu einem eher seltenen Thema. Doch beim Lesen stellte sich mir dann die Frage: Ist es eine Liebesgeschichte mit eingebauter Abenteuergeschichte oder eine spannende Abenteuergeschichte mit einer Liebesgeschichte verbunden? Nachdem Nina ihren Freund knutschend mit einer anderen Frau sieht, ist für sie klar, dass sie das Angebot, auf La Palma an einem Korallen-Forschungsprojekt teilzunehmen, sofort annimmt. Zusammen den Studenten Pepe Morales, Jesper Vikström, dem Leiter Arnulf Ingvison und dem Unterwasserfotograf Fabio Guantes arbeiten sie an dem Projekt. Nina und Fabio tauchen zu den Korallen, nehmen Proben und fotografieren die Bestände. Anschliessend werden die Proben und Daten ausgewertet. Doch es scheint, als ob einige Leute auf der Insel Probleme mit der Arbeit des Teams haben: Reifen werden aufgeschlitzt und Drohbriefe geschrieben. Wer steckt dahinter? Wer möchte das Projekt gefährden? Nina ist nicht nur von der Unterwasserwelt fasziniert sondern auch von Fabio. Doch kann sie ihm trauen? Sie lenkt sich mit dem Lesen des kleinen Tagebuchs von Serena ab, das sie beim Aufräumen in ihrem Schuppen gefunden hat. Serenas Aufzeichnungen erinnern Nina an sich selbst und geben ihr Stoff zum Nachdenken, bis sie sich entscheidet wie ihr Leben weitergehen soll. Für mich nahm die Liebesgeschichte definitiv viel Raum ein, deshalb ist der Roman für mich klar eine Liebesgeschichte mit eingebautem Abenteuer. Da kann wohl die Autorin nicht über ihren Schatten springen, denn die Autorin veröffentlicht unter einem anderem Namen historische Liebesgeschichten. Wahrscheinlich war die Autorin auch sonst zu stark in ihrer "historischen Umgebung" verfangen: im Mittelalter war es üblich die Leute nach ihrer Herkunft zu benennen, heute jedoch nicht mehr. Deshalb hat es mich gestört, dass die Leute vom Team oft nicht mit Namen genannt wurden, sondern mit ihrer Herkunft. Innerhalb eines so kleinen Teams redet man sicher auch in Deutschland nicht oft von "der Isländer", "der Spanier" etc. Das tönt für Schweizer Ohren extrem herablassend - obwohl es im Buch nicht so gemeint ist. Abgesehen davon hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, und erinnerte mich an Schnorchelferien am roten Meer - an die tolle Unterwasserwelt, die wohl jeden in ihren Bann zieht. Umso mehr schmerzt es, wenn man sieht wie dieser schöne Lebensraum nicht nur durch Fischfang, Erwärmung und Versauerung der Meere, sondern vor allem durch die Geldgier der Menschen bedroht wird. Eigentlich hätte ich das Buch erst in einigen Wochen, im Urlaub auf einer Nachbarinsel sollen, es hätte perfekt gepasst! Aber diese packende, schöne Liebesgeschichte mit einem Hauch Abenteuer liest sich auch sehr gut auf dem eigenen Sofa. 4 Punkte.

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  • Das Korallenhaus

    Das Korallenhaus
    Ikopiko

    Ikopiko

    02. April 2015 um 07:43

    Wie kann Jan ihr das nur antun? Nina wird von ihrem Freund betrogen und sie zieht einen Schlussstrich unter die Beziehung. Da kommt der Meeresbiologin das Angebot sehr gelegen, auf La Palma eine bedrohte Korallenart zu studieren. Auf La Palma empfängt sie ein nettes Team. Sie findet eine wunderschöne Unterkunft – das Korallenhaus. Auf einem Berg gelegen, direkt am Meer. Nina fühlt sich auf Anhieb wohl. Durch einen Zufalle findet sie das Tagebuch einer früheren Bewohnerin des Hauses und taucht an den Feierabenden in deren Geschichte ein. Das Leben könnte so schön sein, würden nicht plötzlich Drohungen und Anschläge auf das Team ausgeübt. Die Aufdeckung der Gefährdung der Korallen und deren Ursache scheint Gegner auf den Plan zu rufen. Kommen sie aus den Reihen der Fischer oder aus der Tourismusbranche? Nina ist froh, dass sie nicht allein ist, sondern ihre Kollegen um sich hat. Besonders Fabio hat es ihr angetan. Auf einer Seite wirkt er mit seiner Art abstoßend auf sie, auf der anderen Seite ist er äußerst attraktiv und kann auch nett sein … Auf den ersten Seiten des Buches war ich enttäuscht. Mann betrügt Frau, die just dann ein Arbeitsangebot auf einer Insel bekommt. Etwas in dieser Art liest man so häufig. Aber mit Ankunft Ninas auf La Palma nimmt die Geschichte eine Wendung. Anna Levin versteht es, mich in den Zauber der Insel mit einzubeziehen. Ihre Beschreibungen der Landschaft, der Menschen und des Korallenhauses machen Lust, sofort die Koffer zu packen und Nina nachzureisen. Man kann es fast nicht glauben, dass die Autorin keine Taucherin ist, so intensiv und ausdrucksstark beschreibt sie die Unterwasserwelt. Ganz nebenbei erfährt man vieles über die Gefährdung der Korallen. Der Krimiplot ist anfangs eher Nebensache, entwickelt sich dann jedoch zu einer großen Bedrohung für das Forscherteam. Wer hinter den Anschlägen steckt, bleibt bis zum Schluss offen. Die Geschichte hat die richtige Portion Liebe um nicht schnulzig zu sein. Es hat den Anschein, als überwiege die Liebe zur Natur. Ein bisschen ins Hintertreffen geraten ist für mich die Geschichte um Serena und Mateo, die in den Tagebüchern erzählt wird.

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  • Ich bin sehr begeistert!

    Das Korallenhaus
    -Anett-

    -Anett-

    22. October 2014 um 19:40

    Nina ist Meeresbiologin und nach einer herben Enttäuschung fällt es ihr nicht schwer, der Einladung zu folgen und an einem Projekt auf La Palma teilzunehmen. Es geht um die Rettung der Korallen. Im Forschungsteam mit dabei ist der Fotograf Fabio, der anfangs doch recht undurchsichtig scheint und auch etwas abweisend. Ausserdem noch der junge Student Pepe, der einem wirklich gleich sympathisch ist. Doch irgendjemand ist das Forschungsteam ein Dorn im Auge, man versucht sie mit Drohbriefen zu vertreiben. Wer kann es sein? Und wer stiehlt Daten des Teams? Ich muss sagen, ich war sehr begeistert von diesem Buch, alleine die Beschreibung der Landschaften, der Unterwasserwelt und auch die Darstellung der einzelnen Charaktere waren einfach nur perfekt! Man konnte glauben, man ist mit unter Wasser und sieht die Korallenbänke wirklich vor sich, man schwimmt mit den Delfinen und ist auf der Jagd nach Sardinen dabei. Auch die Beschreibung des Korallenhauses fand ich so gut, dass ich es mir wirklich vorstellen konnte. Besonders toll die Geschichte von Serena, deren Tagebuch Nina im Schuppen des Korallenhauses findet und immer wieder darin liest. Diese Geschichte hat mich so sehr berührt und auch hier und da zu Tränen gerührt. Die war einfach so schön. Hier findet sich einfach alles wieder: Liebe, Drama, Kriminalgeschichte und Abenteuer. In einer Handlung, die einfach nur begeistert, mit Landschaften, die man bildlich vor sich sieht und man denkt: das muss ich sehen, da muss ich hin! Vielen Dank für die wirklich gute Leseunterhaltung!

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  • Anna Levin entführt den Leser in die Unterwasserwelt von La Palma

    Das Korallenhaus
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    16. September 2014 um 08:49

    Meine Meinung Ich war zuerst etwas skeptisch, ob dieses Buch mir von der Thematik gefallen würde, aber da mir andere Bücher der Autorin schon sehr gut gefielen, war ich froh es nun lesen zu können. Ich wünschte, ich hätte es schon früher gelesen, denn es war großartig. Trotz sommerlicher Temperaturen in Deutschland bekommt man Fernweh, will nach La Palma und ans Meer. Das Buch beginnt mit einer eher unschönen Szene in Deutschland, in der man direkt mit Nina mitfühlen konnte. Sie war mir von Anfang an sympathisch und ich hätte sehr gerne mit ihr das Haus getauscht. Das Korallenhaus wird so wundervoll beschrieben, dass man am liebsten direkt dorthin fahren möchte. Neben der eigentlichen Handlung gibt es noch einen Handlungsstrang aus der Vergangenheit. Nina findet ein altes Tagebuch und liest immer wieder darin. So erfahren wir einiges über die frühere Bewohnerin des alten Schuppens im Garten. Mit Serena wurde ich jedoch nicht so richtig warm, dafür erfährt man zu wenig von ihr, aber ich finde es bewundernswert wie sie ihr Leben meistert, denn sie hat es wirklich nicht leicht. Mit diesen kurzen Tagebucheinträgen zeigt uns die Autorin ein anderes La Palma und man erfährt wie die Menschen dort vor ca. 150 Jahren lebten. Serena verdiente ihr Geld mit den Korallen, was heute streng verboten ist. Man erfährt sehr viel über die Arbeit der Meeresbiologen, wie sie bei ihrer Forschung vorgehen, aber auch über Korallen an sich und weitere Meeresbewohner rund um La Palma. Bislang hatte ich mich dafür nicht so interessiert, was vielleicht auch daran liegt, dass ich keine Wasserratte bin und nur ins Meer gehe, wenn ich den Boden noch sehen kann. So wie Anna Levin alles geschildert hat, hat mich das Thema total fasziniert und man merkt, dass sie viel recherchiert hat. Dazu kommen noch die tollen Unterwasserbeschreibungen, aber auch die Beschreibungen von der Landschaft – sie entführt einen nach La Palma und man kann alles um sich herum vergessen. Auch wenn in dem Buch immer mal wieder Spannung aufkommt, gerade durch die Gegner des Forscherteams (und ich lag mit meiner Vermutung vollkommen falsch), so ist es doch ein eher ruhiges Buch. Trotzdem wird man förmlich hinein gezogen und man muss weiterlesen. Wer steckt hinter den Drohungen? Was steht in Serenas Tagebuch? Wird Nina die Liebe wiederfinden? Nein, es ist ganz bestimmt kein Love & Landscape Buch, die mittlerweile immer beliebter werden, es ist viel mehr als das. Liebe, Landschaft, Spannung/Krimi, Infos über den Naturschutz der Meeresbewohner und ein zweiter Handlungsstrang mit einem alten Tagebuch machen dieses Buch (zusammen mit dem großartigen Schreibstil von Anna Levin) zu einem richtigen Schatz im Bücherregal. Bitte mehr davon! Ein großes Lob geht noch an den Blanvalet Verlag für dieses bezaubernde Cover! Fazit Anna Levin entführt den Leser in die Unterwasserwelt von La Palma. Liebe, Geheimnis, Landschaft und ein bisschen Spannung – wer diese Kombination mag, der muss dieses Buch lesen! Großartig!

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  • Das Korallenhaus

    Das Korallenhaus
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    11. May 2014 um 14:34

    Inhalt: Nina Michaelis ist Meeresbiologin und bekommt ein tolles Angebot, an einem Forschungsprojekt über bedrohte Korallenarten auf der Insel La Palma mitzuwirken. Sie ist noch am Zweifeln, da sie befürchtet, ihr Verlobter könnte mit ihrer langen Abwesenheit nicht einverstanden sein. Doch da erwischt sie ihn mit einer anderen und somit steht für sie die Entscheidung fest und sie reist nach Tazacorte. Dort im Hotel angekommen, trifft sie auf die vier anderen Forschungsteilnehmer und wird sofort in deren Mitte begrüßt.  Doch bei einem Spaziergang verliebt sie sich in ein wunderschönes Haus und ist überglücklich, dass es auch noch zu vermieten ist. Kurzer Hand zieht sie um und entdeckt bald darauf ein Tagebuch und eine Korallenkette. Meine Meinung: Ich bin wirklich sehr angenehm überrascht, was die Autorin aus der Geschichte gemacht hat. Das hätte ich anhand des Klappentextes nie vermutet. Ich erhielt nicht nur eindrucksvolle Landschaftsbeschreibungen sondern wurde auch in eine wunderschöne Unterwasserwelt entführt. Ich konnte alles so bildlich vor mir sehen, dass ich das Gefühl hatte, selber mit Nina und Fabio auf Tauchgang zu gehen. Doch leider hat diese schöne Unterwasserwelt schon sehr gelitten, die Korallen sind zum Teil krank und der Meeresboden zugemüllt. Nina und ihre Kollegen stehen vor einem schwerwiegenden Problem. Zwischendurch dürfen wir aber mit Nina das Tagebuch von Serena lesen, was mich sehr ergriffen hat. Nina fühlt sich immer mehr mit ihr verbunden, denn auch Serena war eine Korallentaucherin und die beiden haben viele Gemeinsamkeiten. Diese Geschichte war wirklich ein besonderer Genuß für mich, denn ich habe mir bisher über Korallen so überhaupt keine Gedanken gemacht. Ich habe soviel dazulernen können, die Autorin versteht es bestens, lehrreiches in die Geschichte zu integrieren ohne Langeweile aufkommen zu lassen. In dieser Geschichte vereinen sich Dramatik, Abenteuer, Liebe und Krimi, was uns die Autorin mit einem sehr schönen flüssigen Schreibstil nahe bringt. Auch der Schluß hat mir äußerst gut gefallen und paßt wunderbar zur gesammten Geschichte. Auch das schöne Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen, wenn man mit der Hand drüber streicht, kann man die Koralle spüren. Für diese rundum gut gelungene Geschichte vergebe ich 5/5 Sternen und empfehle  das Buch sehr gerne weiter.

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  • Das Korallenhaus

    Das Korallenhaus
    nixe

    nixe

    19. January 2014 um 20:24

    "Das Korallenhaus" von Anna Levin bietet den Lesern eine tolle Mischung aus Liebesroman und Krimi vor der beeindruckenden Kulisse der Kanareninsel La Palma. Bereits das Buchcover passt optisch sehr gut zu der Geschichte und stimmt den Leser sehr gut ein. Außerdem weckt die tolle Gestaltung direkt Urlaubsgefühle. Anna Levin beschreibt die interessante Landschaft La Palmas sehr gut und real. Da ich selbst bereits zum wiederholten Male dort meinen Urlaub (sogar nahe des Ortes Tazacorte) verbracht habe, konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und schwelgte beim Lesen oft in meinen eigenen Urlaubserinneru ngen. Die Beschreibungen geben die Landschaft so wieder wie ich sie in Erinnerung habe. Anna Levins Beschreibungen der Unterwasserwelt vor La Palma haben mich besonders fasziniert. Ich habe mich selbst wie in einer Tauchausrüstung vor Ort gefühlt und ganz nebenbei noch viel über diese Unterwasserwelt gelernt. Der Schreibstil Anna Levins ist sehr flüssig und angenehm. Nach kurzer Zeit gelingt es ihr, den Leser zu fesseln und ins Geschehen eintauchen zu lassen. Die Seiten flogen nur so dahin, ich konnte das Buch nicht mehr an die Seite legen. Aber die Autorin schreibt gleichzeitig auch sehr emotional. Die Passagen aus Serenas Tagebuch sind spannend und mit großem Einfühlungsverm ögen geschrieben. Daher war ich auch etwas traurig, als Serenas Tagebuch endete. Sehr gerne hätte ich erfahren, wie es ihr weiter ergangen ist und es nicht meiner eigenen Fantasie überlassen. Alle Figuren sind authentisch und lebendig dargestellt. Sie werden ausführlich und nicht nur oberflächlich dargestellt. Vor allem Nina und Fabio waren mir schnell sympathisch. Die Geschichte war wie erwähnt sehr spannend. Der Leser fängt irgendwann an zu rätseln und mitzufiebern, wer hinter den Drohbriefen und Anschlägen steckt. Schnell hatte ich einen Verdacht. Doch auch wenn er sich am Ende bestätigte, habe ich es auf Grund der spannenden Verpackung nicht als störend empfunden. Fazit: Anna Levins "Das Korallenhaus" ist eine spannende und emotionale Geschichte, die Urlaubsgefühle weckt. Tolle Beschreibungen der Landschaft und besonders unter Wasser zeugen von einer guten Recherche und versorgen den Leser mit vielen interessanten Informationen. Unbedingte Leseempfehlung!

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  • Spannende und gefühlvolle Geschichte

    Das Korallenhaus
    Zabou1964

    Zabou1964

    18. December 2013 um 11:30

    Anna Levin ist mir bereits unter anderem Pseudonym als Autorin historischer Romane bekannt. Da ich ihre Bücher sehr mag, wollte ich natürlich ebenso ihr neuestes Werk lesen. Auch mit „Das Korallenhaus“ konnte sie mich wieder in ihren Bann ziehen. Anhand des Covers, das ein Haus auf einer Klippe zeigt, und der Inhaltsangabe könnte man annehmen, dass es sich um einen typischen „Love and Landscape“-Roman handelt. Aber diese Geschichte hat viel mehr zu bieten, als der äußere Anschein verspricht.   Die junge Meeresbiologin Dr. Nina Michaelis nimmt nach einer herben Enttäuschung in ihrer Heimat München einen Auftrag auf der Kanareninsel La Palma an. Dort soll sie in einem Team mitarbeiten, das sich dem Erhalt der Korallenriffe verschrieben hat. Doch diese Arbeit gefällt jemandem nicht. Das Team erhält Drohbriefe. Da Nina nicht dauerhaft in einer Pension leben möchte, mietet sie ein kleines Haus, das malerisch auf einer Klippe gelegen ist. Im Schuppen findet sie ein altes Tagebuch aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und stößt so auf die Aufzeichnungen des jungen Mädchens Serena, das einst in dem Haus gelebt hat. Es war Korallentaucherin und beschreibt ihr Leben und ihre Liebe. Nina ist fasziniert von ihren Schilderungen. Dann gibt es noch den Unterwasserfilmer Fabio, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Aber nach der letzten Enttäuschung hat sie eine Mauer um sich errichtet. Kann Fabio diese Mauer einreißen?   Die Inhaltsangabe des Verlags gibt bei Weitem nicht das wieder, was in dieser Geschichte geboten wird. Ninas Ängste und Gefühle wurden sehr schnell zu meinen. Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt die Autorin, was die junge Meeresbiologin erlebt. Auch die Tagebuchaufzeichnungen Serenas haben mich sehr berührt. Nebenbei erfuhr ich einiges über die Arbeit einer Korallentaucherin und die Herstellung des Schmucks aus diesem Material.   Am faszinierendsten waren aber für mich die plastischen Beschreibungen der Unterwasserwelt. Durch Ninas Augen konnte ich die Korallenriffe, die Fische und anderen Tiere betrachten, als wäre ich selbst getaucht. Die Darstellung der Flora und Fauna La Palmas haben in mir sofort das Fernweh geweckt. Ich war noch nie auf der Insel, habe nun aber Lust bekommen, sie mir einmal anzuschauen.   Mit Spannung habe ich den Strang, in dem es um die Drohbriefe und diverse Angriffe auf das Forscherteam geht, verfolgt. Der Leser tappt lange im Dunkeln, wer hinter diesen steckt. Der Verdacht, den ich hatte, stellte sich als Trugschluss heraus.   Auch das Schicksal Serenas und Ninas Beziehung zu Fabio hat Anna Levin mit viel Spannung geschildert. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste deshalb einen ziemlich müden Tag im Büro verbringen, weil ich nicht eher schlafen konnte, bis ich wusste, wie die Geschichte endet.   Ein Glossar und einige Erläuterungen der Autorin runden dieses Werk für mich ab. Ich hoffe sehr, schon bald einen neuen Roman von Anna Levin in den Händen halten zu können. Fazit: Von dieser Autorin werden wir hoffentlich noch viel zu lesen bekommen. Sie bietet fesselnde Unterhaltung, gut recherchierte Inhalte, glaubhafte Charaktere und eine gefühlvolle Geschichte.   © Simone Kühlewind

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