Anna Levin Im Schatten des Flammenbaums

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Inhaltsangabe zu „Im Schatten des Flammenbaums“ von Anna Levin

Wenn die grünen Tränen von Madagaskar fließen ...
Paris 1926. Louise Bernard ist Mechanikerin in einer Autowerkstatt. Trotz der Anfeindungen ihrer männlichen Kollegen gibt Louise nicht auf, denn sie hat einen Traum. Sie will nicht nur beweisen, dass sie mehr als »nur« eine Frau ist, sondern auch ihren Zwillingsbruder in seiner Tierauffangstation auf Madagaskar besuchen. Als der Autobauer ein Fahrzeug für die dort ansässige Mission spendet und sie bittet, den Transport zu beaufsichtigen, ist sie am Ziel ihrer Sehnsüchte: Endlich wird sie einen der letzten Urwälder sehen, mit seinen fremdartigen Tieren und betörenden Blumen. Louise ist überwältigt, doch bald wird die freiheitsliebende junge Frau nicht nur mit der Liebe konfrontiert, sondern auch mit dem Tod und einem dunklen Geheimnis …

Zauberhaftes Abenteuer, gespickt mit Humor, Geheimnissen, Mord und Liebe.

— Helli

Eine bildgewaltige Geschichte

— kessi

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  • Leserunde zu "Schildkröten haben keinen Außenspiegel" von Jutta Hammer

    Schildkröten haben keinen Außenspiegel

    juttahammer

    Tonga soa! [sprich: Tungasua] – Herzlich Willkommen! Herzlich Willkommen in meiner Leserunde. Ich möchte hier das Buch „Schildkröten haben keinen Außenspiegel“ vorstellen in dem ich meine Erfahrungen und Erlebnisse aus drei Jahren als vazaha (Fremde) in Madagaskar erzähle.   Zum Inhalt des Buches: 36 Monate Madagaskar, 20 besenderte Schildkröten, fünf Campmitarbeiter, eine madagassische Großfamilie, unzählige Mückenstiche und andere Begegnungen mit den unterschiedlichsten Bewohnern der Insel im Indischen Ozean. Madagaskar ist das El Dorado der Biologen, doch abseits der Regenwälder gibt es mindestens ebenso spannende Dinge zu erforschen. Wieso sollten kleine Kinder in einem madagassischen Dorf nicht mit Kartoffeln spielen? Warum würden Schildkröten von einem Außenspiegel profitieren? Und wie fühlt es sich an, mit einem verstorbenen König zu sprechen? Wenn Du eine Antwort auf diese Fragen bekommen und noch mehr über Madagaskar erfahren möchtest, dann sei doch einfach in dieser Leserunde dabei.   Zu mir: Ich bin in einem niedersächsischen Dorfidyll aufgewachsen. Damals konnte niemand ahnen, dass es mich in die große weite Welt verschlagen würde. Ich habe etwa drei Jahre auf Madagaskar gelebt, geschrieben und fotografiert. Neben der Forschungsarbeit zur Brutbiologie der madagassischen Strahlenschildkröte blieb mir noch genug Zeit, das Land und seine Bewohner kennenzulernen. Heute lebe ich im Hamburger Großstadtdschungel. Mit dem Erlös dieses Buches unterstützte ich ein Schildkrötenprojekt in Madagaskar.   Kleine Leseprobe gefällig? Möchtest Du vorab ein bisschen stöbern und in das Buch reinlesen? Dann schau doch mal auf unter dem folgenden Link, dort gibt es eine kleine Leseprobe meines Buches. https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D2050090%26hash%3Dae2be212ecf6dfdb83e81fbfc9f38de3   Wenn Du mit mir auf diese Lese-Reise gehen möchtet, dann beantworte mir doch bitte die folgende Frage: Was fällt Dir als erstes zu Madagaskar ein? Schreib mir Deine Antwort bis zum 11.11.2017, es gibt 10 Leseexemplare (Print) zu gewinnen. Und natürlich freue ich mich über Deine anschließende Rezension, Rückmeldungen und Kommentare.   Misaotra betsaka! [sprich: Misautscha bezaka] – Vielen Dank!

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  • Emanzipation und Sehnsucht

    Im Schatten des Flammenbaums

    Eliza08

    24. September 2017 um 15:00

    Das neue Buch von Anna Levin war natürlich Pflichtlektüre für mich, da ich ihre beiden ersten Bücher sehr gerne gelesen habe. Somit war ich sofort neugierig, auch der Klappentext sprach mich an und ich wusste dieses Buch wollte ich lesen. Das Cover ist sehr schön und passt sehr gut zu den beiden vorherigen Büchern der Autorin, die man jedoch selbstständig und unabhängig voneinander lesen kann. Diesmal entführt uns die Autorin in das Paris der 20er Jahre, von dort aus geht es nach Madagaskar, eine exotische und abenteuerliche Reise beginnt. Louise ist eine sehr ungewöhnliche Frau ihrer Zeit, nicht nur das sie als Automechanikerin bei Citroen arbeitet nein, sie möchte auch noch ein Fahrzeug mit nach Madagaskar begleiten, um die Möglichkeit zu haben, ihren Zwillingsbruder Adrien wiederzusehen. Viele Frauen hätten sich dies damals nicht getraut und viele würden es sehr wahrscheinlich auch heute nicht tun. Louise ist somit eine sehr starke und kämpferische Frau, die sich ihren Platz in der Gesellschaft nicht streitig machen lässt. Doch dann entwickelt sich das Buch auf der einen Seite zu einem Kriminalroman, da ein Doppel-Mord geschieht und auf der anderen Seite geht es um große Gefühle, um die große Liebe. Somit erfüllt die Autorin fast alle Leserwünsche auf einmal. Der Roman wird stringent chronologisch aus der Sicht von Louise erzählt. Dies hat natürlich zur Folge, dass man als Leser der Protagonistin sehr nah ist und die Gefühle und Gedanken der anderen Personen etwas fernbleiben. Somit sind eine gewisse Einseitigkeit und eine gewisse Oberflächlichkeit im Bezug zu anderen handelnden Personen nicht abzustreiten. Der Roman lässt sich sehr gut lesen und der Schreibstil besticht durch gute Dialoge, allerdings kommen Beschreibungen und Monologe etwas zu kurz, aber dies ist sicher Geschmacksache. Ein Glossar mit den Bedeutungen der Wörter aus der Sprache der Einheimischen hilft dagegen sehr gut. Den Roman kann ich allen empfehlen, die ihr Fernweh stillen möchten. Sowohl Frauen, als auch Männer werden an diesem Roman ihre Freude haben. Dennoch schätze ich, werden sich mehr Frauen mit Louise identifizieren können. Ein leicht zu lesender Abenteuerroman, der einem die Kultur der Einheimischen in Madagaskar näher bringt und gleichzeitig auch solide Unterhaltung abliefert. Somit kann ich eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Ich bedanke mich beim blanvalet Verlag und der Verlagsgruppe Random House, sowie dem Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.

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  • Im Schatten des Flammenbaums von Anna Levin

    Im Schatten des Flammenbaums

    Helli

    23. March 2017 um 16:41

    Im Schatten des Flammenbaums von Anna Levin Buch: Paris 1926. Louise Bernard ist Mechanikerin in einer Autowerkstatt. Trotz der Anfeindungen ihrer männlichen Kollegen gibt Louise nicht auf, denn sie hat einen Traum. Sie will nicht nur beweisen, dass sie mehr als »nur« eine Frau ist, sondern auch ihren Zwillingsbruder in seiner Tierauffangstation auf Madagaskar besuchen. Als der Autobauer ein Fahrzeug für die dort ansässige Mission spendet und sie bittet, den Transport zu beaufsichtigen, ist sie am Ziel ihrer Sehnsüchte: Endlich wird sie einen der letzten Urwälder sehen, mit seinen fremdartigen Tieren und betörenden Blumen. Louise ist überwältigt, doch bald wird die freiheitsliebende junge Frau nicht nur mit der Liebe konfrontiert, sondern auch mit dem Tod und einem dunklen Geheimnis … Autor: Anna Levin schreibt Geschichten, seit sie denken kann. Bevor sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte, war sie im medizinischen Bereich tätig. Seit vielen Jahren treiben sie ihre Neugier und Sehnsucht immer wieder in ferne Länder, wo sie sich besonders für andere Kulturen und deren prähistorische Vergangenheit interessiert. Außerdem schreibt sie unter einem anderen Pseudonym erfolgreich historische Romane. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden Deutschlands. Quelle: https://www.randomhouse.de/Autor/Anna-Levin/p517613.rhd Meinung: Die Autorin, Anna Levin, präsentiert uns einen zauberhaften Roman, Im Schatten des Flammenbaums. Sie entführt den Leser auf eine Reise, nach Madagaskar, welche man sich vor dem inneren Auge gut vorstellen kann, was dem zauberhaften und bildhaften Schreibstil zu verdanken ist. Die Reise beginnt in Paris (1926), wo eine taffe junge Frau in einem Männerberuf arbeitet und den Männern ihr Können unter Beweis stellt – was leider nicht jedem schmeckt. Nichts desto trotz ist sie auch mutig genug die Reise nach Madagaskar anzutreten, nicht nur um ihren Zwillingsbruder zu besuchen, der dort sesshaft wurde, sondern auch um ein Fahrzeug der dortigen Mission zu übergeben. Zunähst verlief alles gut, auch ihre Schwägerin empfing sie liebevoll, aber was hat ihr Bruder mit dem zwielichtigen Mann zutun, der auf einmal in der Tierauffangstation aufgetaucht ist? Ich muss gestehen, ich habe bis Dato nichts von der Autorin gelesen, umso mehr hat mich dieses Buch überrascht. Von der ersten Seite an ist Anna gelungen, mich mitzunehmen und zu fesseln. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen, so spannend ist die Geschichte geschrieben und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Lieder waren die fast 400 Seiten viel zu schnell ausgelesen. Fazit: Zauberhaftes Abenteuer, gespickt mit Humor, Geheimnissen, Mord und Liebe. Meine Bewertung: Ich vergebe ★★★★★ ©Helli's Bücher-Land

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  • Eine atemberaubende und berührende Geschichte

    Im Schatten des Flammenbaums

    zauberblume

    21. March 2017 um 13:33

    In ihrem Roman "Im Schatten des Falmmenbaums" nimmt  uns die Autorin auf eine atemberaubende Reise mit, die von Paris nach Madagakar führt. Und hier dürfen wir ein atemberaubendes und spannendes Abenteuer erleben.Wir befinden uns im Jahr 1926 in Paris. Zu dieser Zeit ist es nicht selbstverständlich, das sich eine Frau in einem Männerberuf behautpet. Doch Louise Bernard ist Mechanikerin in einer Citoen-Autowerkstatt. Hier muss sich jeden Tag aufs neue unter ihren männlichen Kollegen beweisen. Doch Luise hat einen Traum. Sie will ihren Zwillingsbruder Adrien, der eine Tierauffangstation in Madagaskar leitet, besuchen. Als ihr Chef ein Fahrzeug für die dortige Missionsstation spendet, überredet Louise ihn, den Transport beaufsichtigen zu dürfen. Endlich ist sie im Ziel ihrer Sehnsüchte. Nach einer monatelangen Reise erreicht sie endlich Madagaskar und ist überwältigt. Doch bald wird die freiheitsliebende junge Frau nicht nur mit der Liebe, sondern auch mit dem Tod und einem dunklen Geheimnis konfrontiert.Eine Wahnssinnsgeschichte! Ich bin begeistert. Der Schreibstil der Autorin ist einfach spitze. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich sehe Louise vor mir. Wie sie die Schiffsreise genießt und sich so auf Madagaskar freut. Und dann die Ankunft, ich bin beeindruckt. Wenn ich die Augen schließe, höre ich die vielfältigen Geräusche des Urwald und habe den Duft dieser atemberaubenden Pflanzenvielfalt in der Nase. Ich kann Louises Begeisterung verstehen. Und auch der Kampf, den Andrien zum Erhalt der Tierauffangstation führt, ist nachvollziehbar. Das Leben hier im Urwalt ist nicht einfach, lauern doch an allen Ecken und Enden große Gefahren. Das Kattamädchen habe ich auch ins Herz geschlossen und ich habe Louise bewundert, als sie es in die Freiheit entlassen hat. Und dann kommt auch noch die Liebe ins Spiel. Und gleich zwei Männer machen Louise den Hof, doch für wen wird sie sich entscheiden? Und dann dieser graumsame Schicksalsschlag. Ich hatte richtiges Gänsehautfeeling. Eine wirklich berührende Geschichte, die einem zu Herzen geht.Ein absolutes Lesehighlight. Eine äußerste spannende, unterhaltsame und berührende Geschichte. Das Cover ist für mich auch ein echter Hingucker und hat mich sofort bezaubert. Ich freue mich, wieder eine neue Autorin entdeckt zu haben. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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  • Flammenbaum

    Im Schatten des Flammenbaums

    SABO

    19. March 2017 um 20:03

    Anna Levin - Im Schatten des FlammenbaumsParis/MadagaskarEs ist 1924 und die junge Louise Bernard arbeitet bei Citroën. Nein, nicht als André Citroëns Sekretärin, sie ist Mechanikerin und macht sich richtig die Finger schmutzig und irgendwie hat sich die ganze Familie Bernard der Firma des französischen Autoherstellers verschrieben. Der Vater arbeitet dort und ihr Bruder Adrien durfte eine legendäre Rallye begleiten, die "Croisière Noire".  Die Transafrikaexpedition, die von Nordafrika bis nach Madagaskar ging, betrug abenteuerliche 28.000 km.Der Liebe wegen blieb Adrien auf der tropischen Regenwaldinsel, er und seine Rana führen eine Tierauffangstation für verletzte Lemuren. Die kleinen "Schattengeister der Verstorbenen“ sind äußerst liebenswert und erhaltenswürdig und doch gibt es viele Eingeborene, die dafür verantwortlich sind, dass so eine Station existiert. Die kleinen Halbaffen werden gejagt, verletzt und ihr Lebensraum dezimiert, sie zu beschützen, ist nicht immer eine dankbare Aufgabe, die Menschen hungern und die Station ist auf Geldspenden angewiesen.Die Insel im indischen Ozean wird jährlich von Naturkatastrophen und Krankheiten heimgesucht, als Andre Citroen um Hilfe gebeten wird, stiftet er spontan sein neuestes Modell, den B10. Louise schafft es unter trotziger Anstrengung ihren Chef zu überreden, sie den Trail begleiten zu lassen. Louise ist stur und besitzt einiges an Überzeugungskraft. Sie geht mit ihren Kollegen und dem Automobile in Marseille an Bord, die Schiffsreise ist beschwerlich, aber Louise ist überglücklich in wenigen Tagen ihren geliebten Bruder wieder in die Arme zu nehmen und kann es gar nicht erwarten seine Freundin Rana kennenzulernen.Ein grausamer Mord verändert alles und Louise lässt sich nicht aus den Ermittlungen herausdrängen. Der Charme Madagaskars übt auch auf Louise eine gefährliche Anziehung aus.Die Autorin legte großen Wert darauf die Tierwelt und die Naturkulisse ausgiebig zu beschreiben, dies ist ihr sehr gut gelungen. Romantik kontra Dschungel und Skorpione im Bett. Historisch angelegte Geschichte über eine tollkühne Französin.

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  • Tragik und Faszination

    Im Schatten des Flammenbaums

    Sissy0302

    19. March 2017 um 08:29

    Die Geschichte entführt uns ins Jahr 1926. Louise ist eine junge Kfz-Mechanikerin, die ihren Weg geht. Eines Tages erhält sie durch ihren Arbeitgeber die Möglichkeit, zusammen mit einem Kollegen ein Auto nach Madagaskar zu überführen. Da sie anschließend noch ein paar Wochen auf Madagaskar verbringen dürfen, ist ihr Ziel ist die dortige Tierauffangstation, in der ihr Bruder mit seiner einheimischen Frau arbeitet und lebt. Doch dann nimmt ihr Besuch eine tragische Wendung.Anna Levin schafft es, einen in diese fremde Welt zu entführen. Ich hatte von der Beschreibung her das Gefühl, mich wirklich im Regenwald zu befinden. Auch die Beschwerlichkeit der Reise sowohl auf dem Schiff wie auch auf Madagaskar bis zur Tieraufffangstation konnte ich miterleben. Ich gestehe, ich habe mich nicht wirklich wohlgefühlt. Die Strapazen waren so deutlich, das eine Reise dorthin für mich in diesem Moment nicht erstrebenswert war.Wohler gefühlt habe ich mich dann auf der Tierauffangstation. Ich interessiere mich sehr für die Natur und Tiere. Von daher waren die Arbeiten dort und die Erklärungen natürlich äußerst interessant für mich. Dies ist ein Aspekt, der mir auch bei den beiden vorherigen Büchern der Autorin äußerst gut gefallen hat.Auch die Hauptcharaktere der Geschichte waren mir sofort sympathisch, vor allem mit Louise habe ich wirklich mitgelitten. Der Schreibstil war flüssig, von daher konnte ich sehr gut in der Geschichte versinken.Dieses Buch habe ich sehr gern gelesen und kann es uneingeschränkt empfehlen.

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  • Eine Zeitreise nach Madagaskar

    Im Schatten des Flammenbaums

    odenwaldcollies

    16. March 2017 um 20:20

    Paris 1926: die junge Louise Bernard hat einen für ihre Zeit ungewöhnlichen Beruf, sie ist Automechanikerin bei Citroën. Als ihr Arbeitgeber ein Auto einer auf Madagaskar ansässigen Mission spendet, sieht Louise ihre Chance, ihren dort lebenden Zwillingsbruder und dessen Frau besuchen zu können. Adrien Bernard betreibt dort mit Rana und seinem Schwiegervater eine Tierauffangstation. Louise ahnt nicht, wie sehr Aufenthalt auf der Insel ihr Leben verändern wird. Das Buch erzählt die Geschichte einer selbstbewussten jungen Frau, die sich gegen das gängige Frauenbild der 1930er Jahre auflehnt und ihren Weg geht. Immer wieder wird sie zwar mit Vorurteilen konfrontiert, jedoch beweist sie zielstrebig, dass auch Frauen in Männerberufen erfolgreich sein können. Von Vorteil ist dabei auch, dass ihre Eltern, auch wenn sie anfangs von ihrem Berufswunsch nicht begeistert waren, sie dennoch unterstützen. Gut gefallen haben mir die lebendigen Beschreibungen der Reise nach Madagaskar und Louises gespannte Vorfreude auf das langersehnte Wiedersehen mit ihrem geliebten Bruder – ich wurde selbst ganz kribbelig vor Erwartung. Aber auch die Umgebungsbeschreibungen auf Madagaskar haben mir die Insel näherbringen können, wie auch die Beschreibungen des Alltags in einer Tierauffangstation in exotischem Ambiente. Die Charaktere finde ich gelungen und überraschend, ich muss gestehen, dass die Autorin mich erfolgreich in die Vorurteilsfalle gelockt hat, was zwei bestimmte Figuren angeht. Gefallen haben mir auch die Einblicke in die Riten und Traditionen der madagassischen Stämme. Was ich aber besonders lobend hervorheben möchte: die Handlung nimmt eine für mich völlig unerwartete Wendung, die ich nicht im geringsten geahnt habe. Dadurch entwickelte sich das Buch in eine ganz unerwartete Richtung. Und die Autorin hat es geschafft, mich nicht nur einmal zu überraschen. Ich habe die Reise nach Madagaskar zusammen mit Louise und ihren Reisebegleitern genossen und bin sehr gespannt auf die weiteren Bücher der sympathischen Autorin.

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  • Eine außergewöhnliche junge Frau

    Im Schatten des Flammenbaums

    buecherwurm1310

    16. March 2017 um 10:35

    Louise Bernard lebt 1926 in Paris. Sie hat einen für eine Frau ungewöhnlichen Beruf erlernt, denn Sie ist Automechanikerin in der Werkstatt von Citroën. Durch ihr Können hat sie sich auch die Anerkennung ihrer männlichen Kollegen erarbeitet. Auch ihr Zwillingsbruder Adrien war bei Citroën beschäftigt, bis er im Auftrag von Monsieur Citroën eine Expedition nach Madagaskar begleitet hat und dort hängen geblieben ist. Eine Tierauffangstation ist dort nun sein Zuhause. Sowohl seine Eltern als auch Louise vermissen ihn schmerzlich. Seine Berichte von dort machen deutlich, dass Hilfe für die Insel notwendig ist und so spendet Monsieur Citroën einen Wagen B10 für die Mission auf Madagaskar. Zwei Mechaniker sollen den Wagen auf der Tour begleiten. Es braucht einige Überzeugungsarbeit von Louise, bis sie dabei ist. Aber sie hat eine enge Beziehung zu ihrem Bruder und will ihn unbedingt wiedersehen. Ihr Bruder hat inzwischen die Einheimische Rana geheiratet und Louise freut sich, dass sie vier Wochen auf der Insel bleiben kann. Doch der Aufenthalt gestaltet sich ganz anders als erwartet. Der Schreibstil ist ungemein lebendig und sehr bildhaft. Ich glaubte die Geräusche des Urwalds zu hören, die Farbenpracht zu sehen und den Duft der Blumen zu riechen. Louise ist gerade rechtzeitig in der Tierauffangstation angekommen, um die Hochzeitszeremonie der Tanala mitzuerleben. Doch nach dem größten Glück kommt ein furchtbarer Schlag und sie muss sehr stark sein. Aber es gibt auch Menschen, die ihr helfen. Nur muss sie erst einmal herausfinden, wem sie trauen kann nachdem den furchtbaren Ereignissen. Aber da die Polizei wenig Interesse zeigt, die Sache aufzuklären, kann sie gar nicht anders, als selbst zu ermitteln. Dabei handelt sie, ohne über die gefahren nachzudenken. Es ist auch bewundernswürdig, wie sie sich in der Auffangstation einbringt, obwohl sie vorher mit Tieren nichts zu tun hatte. Dabei hat es ihr besonders ein kleines Katta-Mädchen angetan, aber das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. Es ist der Autorin sehr gut gelungen, die unterschiedlichen Charaktere lebendig und sehr authentisch zu gestalten. Dabei konnte ich mir aber bei einigen nicht sicher sein, ob sie nun gut oder böse waren und was sie antreibt. Interessant fand ich es, etwas über die Gebräuche der Einheimischen zu erfahren. Ich konnte mich schwer der exotischen Atmosphäre entziehen. Mir hat diese abenteuerliche Geschichte verbunden mit einem Kriminalfall und ein bisschen Liebe sehr gut gefallen.

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  • Eine außergewöhnliche Frau und das wunderschöne Madagaskar

    Im Schatten des Flammenbaums

    kessi

    15. March 2017 um 18:59

    " Im Schatten des Flammen Baums" von Anna Levin ist ein bildgewaltiger historischer Roman vor der traumhaften Kulisse Madagaskars,  der mich sehr berührt hat.Louise Bernard ist eine junge außergewöhnliche​ Frau , sie  lebt 1926 in Paris und hat einen für eine Frau ungewöhnlichen Beruf. Sie ist Mechanikerin in einer Citroën Werkstatt und übt ihre Arbeit mit Begeisterung aus. Die  liebevollen Eltern akzeptieren ihren Wunsch in einer von Männern bestimmten Welt zu arbeiten. Auch ihr Zwillingsbruder Adrien hat einmal in der Firma gearbeitet, bis er im Oktober 1924 im Auftrag von Monsieur Citroën,  die Expedition Croisière Noire von Algerien nach Madagaskar begleitet hat. Doch auf einer Entdeckungsreise im Südosten der Insel entdeckte er eine Tierauffangstation und hat sich, zum Kummer von Louise und den Eltern, entschieden dort zu bleiben.Sie vermisst ihren Bruder so sehr, auch wenn sie nicht leicht beseitet ist, hat sie stets Tränen in ihren Augen wenn sie an ihren geliebten Bruder denkt oder Briefe von ihm liest.Als Adrien von seinen Lage im Regenwald mit der Tierauffangstation berichtet, entschließt sich Monsieur Citroën einen Wagen B10 für die norwegische Mission auf Madagaskar zu spenden. Die Überführung des B10 von Frankreich nach Madagaskar soll von zwei Mechaniker begleitet werden. Das ist die Chance für Louise ihren Bruder wieder zu sehen, doch sie muss als Frau hart dafür kämpfen in diesem Beruf akzeptiert zu werden. Aber ihre Mühen werden belohnt und so kommt es, dass sie mit auf die Reise gehen kann.Monsieur Citroën hat Louise ein schönes Geschenk gemacht, vier Wochen kann sie bei ihrem Bruder Adrien und dessen Frau Rana bleiben, bevor es wieder auf den Heimweg nach Paris geht.Leider wird ihr Aufenthalt auf Madagaskar nicht so verlaufen wie sie es sich gewünscht hat. Nach einem herzlichen Wiedersehen sieht Louise in den nächsten Tagen mit wieviel Eifer Adrien, Rana und die Mitarbeiter der Station dafür kämpfen verletzte Tiere zu heilen und nach deren Genesung wieder auszuwildern. Louise hat das Glück im richtigen Zeitpunkt bei ihrem Bruder zu sein, sie darf bei der Hochzeitszeremonie von Adrien und Rana die vom Stamm der Tanala ist,  teilnehmen.Nach diesen vielen schönen Ereignissen und Eindrücken geschieht etwas so Schreckliches , womit niemand gerechnet hat und alles scheint aus dem Gleichgewicht zu geraten.Louises ganze Leben bricht wie ein Kartenhaus zusammen, nichts ist mehr wie es einmal war und sie muss all ihre Kraft sammeln um diese schlimme Zeit zu überstehen.Meine Meinung:Es gelingt nicht vielen Autoren den Leser von der ersten Seite an mit auf seine Reise zu nehmen. Anna Levin ist dies mit diesem Roman gelungen.Die bildgewaltige Sprache hat es mir leicht gemacht mir die Landschaft mit all ihrer Schönheit und der Tierwelt vor meinem inneren Auge zu sehen. Die Protagonisten haben tolle Charaktere und waren mir sehr sympathisch. Man kann förmlich spüren mit wieviel Herzblut Anna Levin diesen Roman geschrieben hat.Ein Roman der einen lange im Gedächtnis bleibt.Nach diesem ersten Buch der Autorin kann ich mit Sicherheit sagen, dass dem noch viele folgen werden. Ich kann diesen schönen Roman wirklich empfehlen.

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  • Abenteuerliches Madagaskar

    Im Schatten des Flammenbaums

    Dreamworx

    11. March 2017 um 15:53

    1926 Paris/Madagaskar. Die Pariserin Louise Bernard lebt wie ihre Eltern in Paris und arbeitet als Kfz-Mechanikerin bei Citroën. Unter all ihren männlichen Kollegen fällt sie auf wie eine Exotin und muss sich dementsprechend durchsetzen. Nicht mal eine eigene Umkleidekabine kann sie aufsuchen. Ihr Zwillingsbruder Adrian hat Frankreich vor einiger Zeit verlassen, um in Madagaskar eine Tierauffangstation zu leiten. Nur spärlich und mit langer Wartezeit kommen die Briefe von ihm mit Neuigkeiten. Eines Tages erhält Louise die Nachricht, dass Adrian die Einheimische Rana geheiratet hat und gleichzeitig spendet der Chef ihrer Werkstatt ein Automobil für die dortige Missionsstation. Das Fahrzeug muss allerdings überführt werden – klar, dass Louise die Abenteuerlust packt und auch ihren Bruder wiedersehen will, deshalb meldet sie sich freiwillig für diese Reise. Ihr Fürsprecher ist ihr Kollege Fabrice, der sie auf dieses Abenteuer begleiten wird, um den Wagen sicher zu übergeben. Kaum sind sie in Madagaskar angekommen und Louise hat sich endlich in die Arme ihres Bruders werfen können, da geschieht ein Doppelmord auf der Auffangstation. Louise steht auf allein unbekannten Mächten gegenüber und muss sich gleichzeitig in einer fremden Kultur in einem fremden Land behaupten. Wird sie sich Respekt verschaffen und auf Unterstützung hoffen können?Anna Levin hat mit ihrem Buch „Im Schatten des Flammenbaums“ einen sehr unterhaltsamen und spannenden historischen Roman vor der exotischen Kulisse Madagaskars vorgelegt. Der Schreibstil ist bildgewaltig und so lebendig, dass der Leser sich nahezu von jetzt auf gleich als Schatten der Protagonisten auf Zeitreise und einem abenteuerlichen Trip vom mondänen Paris in unbekannte Gefilde begibt. Die Landschaftsbeschreibungen und auch Tierwelt wird so lebhaft beschrieben, dass man alles regelrecht vor dem inneren Auge sehen kann. Die Schilderungen über die Tierauffangstation sind sehr interessant zu lesen, wo verletzte Tiere behutsame Pflege durch Ärzte und Mitarbeiter erfahren und man versucht, diese nach ihrer Genesung wieder in die Natur zu entlassen, damit sie weiterhin unter ihren Artgenossen in Freiheit leben können. Die Spendenfinanzierung gestaltet sich schwierig, denn solche Stationen sind meist von privaten Geldern abhängig und müssen mit den wenigen Mitteln gut haushalten. Die Autorin versteht es zudem, sehr interessante Details über den Aberglauben der Bevölkerung in ihre Handlung einzustreuen und den Glauben an Fady und Talismänner zu verdeutlichen. Die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet und haben alle ihre speziellen Eigenheiten, so dass der Leser nicht immer sicher sein kann, wer gut und wer böse ist. Louise ist eine junge Frau, die schon recht emanzipiert wirkt, arbeitet sie doch in einem Männerberuf zu einer Zeit, als dies fast noch undenkbar war. Sie ist recht impulsiv, trägt ihr Herz aber auf dem rechten Fleck. Louise ist hilfsbereit und handwerklich begabt, allerdings wirkt sie oftmals auch sehr misstrauisch und manche ihrer Reaktionen sind sehr naiv, was allerdings ihrem Alter und ihrer Unerfahrenheit in fremder Umgebung anzulasten ist. Adrian ist ein netter Mann, der sich liebevoll um seine Frau Rana und um die Auffangstation kümmert. Allerdings hat er ein Geheimnis, dass er zu verbergen sucht, auch vor seiner Schwester. Fabrice ist ein Kollege von Louise, der von eher ruhigerer und besonnener Natur ist, doch immer hilfsbereit und als Mann in der Not zu unterstützen weiß. Oliver ist ein ortsansässiger Franzose, der auf Madagaskar Reisegruppen führt. Er wirkt zu Beginn recht arrogant und von sich eingenommen, hat aber ein Gespür für Menschen und ihre Bedürfnisse und ist oft der rettende Anker in der Not. Jipa ist der Vater von Rana und arbeitet auf der Station, er ist ein liebevoller Mann, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt und sich seinem Stamm sehr verbunden fühlt. Auch die anderen Protagonisten stützen die Handlung mit ihren kleinen Geschichten und erhöhen die Spannung, bis dem Leser endlich die Auflösung präsentiert wird. Besonders zu erwähnen sei noch das kleine Katta-Mädchen, dass sich schnell in die Herzen der Leser schleichen wird.„Im Schatten des Flammenbaums“ ist ein sehr fesselnder und unterhaltsamer historischer Roman vor exotischer Kulisse, der allen Lesern dieses Genres sehr gefallen dürfte. Hier kann man abtauchen in eine fremde Welt und ein richtiges (Kopf-)Abenteuer erleben – und ein bisschen Liebe ist auch dabei! Absolute Leseempfehlung!  

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  • Liebe und Abenteuer

    Im Schatten des Flammenbaums

    Sternenstaubfee

    10. March 2017 um 23:09

    Paris 1926: Louise ist Kfz-Mechanikerin in einer Citroën-Autowerkstatt. Als Frau hat sie es nicht leicht in ihrem Beruf, aber Louise ist eine starke Frau und lässt sich nicht beirren. So ist es für sie ganz klar, dass sie auch mit nach Madagaskar reist, als ihr Chef für eine dortige Missionsstation ein Fahrzeug spendet. Auf Madagaskar lebt Louises Zwillingsbruder Adrien mit seiner Frau. Sie leiten eine Tierauffangstation. Louise ist überglücklich, ihren Bruder endlich dort besuchen zu können. Sie ahnt noch nicht, welche Abenteuer auf sie warten... Mein Leseeindruck: Besonders gut an dieser Geschichte hat mir gefallen, dass sie zum größten Teil auf Madagaskar spielt. Ich habe mich direkt dorthin versetzt gefühlt und konnte mir den Regenwald und die außergewöhnliche Tierwelt sehr gut vorstellen. Die Beschreibungen der Autorin waren so intensiv, dass ich fast Teil der Geschichte wurde. Auch sehr gut hat mir die Protagonistin Louise gefallen. In den 1920er Jahren arbeitet sie als Kfz-Mechanikerin. Das weist schon auf eine starke Persönlichkeit hin. Louise war mir zudem sehr sympathisch. Auch wenn sie eine starke und durchsetzungsfähige junge Frau ist, so hat sie doch ihr Herz am rechten Fleck. Das Buch erzählt über eine außergewöhnliche Reise, eine wunderschöne Insel, einige Abenteuer und Liebe. Es wird nie langweilig, und immer wieder hat die Geschichte mich mit ihren Wendungen überraschen können. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Es gibt Bücher, die kann ich nicht lange am Stück lesen, weil der Schreibstil holprig oder schwierig ist, aber Anna Levin schreibt sehr flüssig und leicht, so wie ich es am liebsten mag. Jetzt bin ich fast ein bisschen traurig, dass ich das Buch beendet habe, denn dank des schönen Settings habe ich mich fast ein bisschen wie im Urlaub gefühlt. Jeder, der eine schöne und gleichzeitig auch außergewöhnliche Geschichte lesen möchte mit interessanten Charakteren, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es lohnt sich!

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  • Spannende und berührende Geschichte in faszinierender Umgebung

    Im Schatten des Flammenbaums

    Zabou1964

    07. March 2017 um 20:54

    Anna Levin ist das Pseudonym einer Autorin, die mich bereits unter anderen Namen und mit ihren beiden vorherigen Büchern „Das Korallenhaus“ und „Das Lied der Sturmvögel“ begeistern konnte. Nun liegt endlich ihr neuestes Werk vor. Wie nicht anders zu erwarten war, hat die Autorin mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite fesseln können. Als Handlungsort hat Anna Levin dieses Mal Madagaskar gewählt, ein Land, über das ich zugegebenermaßen bisher wenig bis gar nichts wusste. Die Protagonistin Louise Bernard ist nicht minder außergewöhnlich und interessant. Sie arbeitet im Jahr 1926 in einer Pariser Autowerkstatt als Mechanikerin, und zwar in keiner geringeren als der vom Autohersteller Citroën. Ihr Zwillingsbruder weilt in Madagaskar, wo er eine Tierauffangstation betreut. Als André Citroën ein Automobil an eine Missionsstation in Madagaskar stiften will, sucht er Freiwillige, die den Transport des Fahrzeugs begleiten. Louise meldet sich spontan und bekommt schließlich, trotz anfänglicher Skepsis des Firmeninhabers, diese Aufgabe zugeteilt. Sie ist überglücklich, ihren Bruder und dessen Frau endlich sehen zu können. Doch schon bald muss sie feststellen, dass die faszinierende Welt, in der ihr Bruder jetzt lebt, auch ihre Schattenseiten hat. Als sogar Morde geschehen, ist auch Louises Leben in Gefahr. Anna Levin besitzt die Gabe, mit ihrer Sprache Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, die lebendiger kaum sein könnten. Gerade wenn ich über ein Land lese, das mir vorher nahezu unbekannt war, finde ich es immer interessant, mir nach der Lektüre im Internet nähere Details anzuschauen. Oft sehe ich dann Orte, die ähnlich sind, wie ich sie mir vorgestellt habe während des Lesens. Bei Anna Levin ist es so, dass meine Vorstellungen und die im Internet abgebildete Realität ziemlich deckungsgleich sind. Das fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Sehr aufschlussreich fand ich auch die Arbeit in der Tierauffangstation, die von Louises Bruder geleistet wird. Mir war noch nie bewusst, dass auch Tiere im Urwald verletzt werden können und dann gepflegt und wieder ausgewildert werden müssen. Mit Ausnahme der Serie „Daktari“, die ich als Kind geschaut habe, und Besuchen im Zoo bin ich mit diesen exotischen Tieren noch nie in Berührung gekommen. Umso mehr konnte die Autorin mich mit ihren liebevollen Beschreibungen der Lemuren und anderer Tiere berühren und fesseln. Louises Geschichte steht aber natürlich trotz aller Faszination über Flora und Fauna im Mittelpunkt des Geschehens. Ihren Mut und ihre Entschlossenheit – und das in den 1920er Jahren – habe ich sehr bewundert. Mit welcher enormen Willenskraft sie sich immer weiter an ihr Ziel herantastet, hat mich atemlos Seite um Seite umblättern lassen.Fazit: Anna Levin ist wieder ein faszinierender und fesselnder Roman in einer exotischen Umgebung gelungen.

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