Anna Licht Schwesterherz

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Inhaltsangabe zu „Schwesterherz“ von Anna Licht

"Schwesterherz, Du schaffst mich. Echt!"

Zwischen den Zwillingen Charlotte und Luise herrscht Funkstille, seit Lotta es versäumt hat, Lu aus der Patsche zu helfen. Da sendet plötzlich die kleine Schwester Lilly ein Zeichen: Sie will heiraten und bittet um Beistand. Die Zwillinge müssen sich zusammenraufen - eine kleine Schwester lässt man nicht im Stich. Doch sofort geraten die kluge, erfolgreiche Charlotte und die temperamentvolle, chaotische Luise aneinander. Ob Kulisse, Musik oder Blumenschmuck, immer sind sie völlig anderer Ansicht, was das Beste ist. Dabei geht es nicht mehr bloß um Lillys Hochzeit. Es geht um das Glück und Unglück, ein Zwilling zu sein, um Eltern mit süßen Geheimnissen, um cholerische Chefs und nicht zuletzt um die große Liebe.

"Ein bezaubernder Briefroman, eine höchst unterhaltsame (Liebes-)geschichte."
Hamburger Morgenpost

Buch besteht nur aus Mails War ganz süß :)

— loveAmaro

Frisch, lebendig, unterhaltsam

— Monika58097

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    Schwesterherz

    GothicQueen

    16. April 2017 um 21:01

    Heute habe ich dieses Buch beendet. Da es nur knapp 250 Seiten hat, habe ich es in wenigen Tagen durchgelesen. Ich war erst vollauf begeistert von der Beschreibung des Buches. Der Anfang lies sich auch echt gut. Um ehrlich zu sein, es lies sich im Allgemeinen doch ganz gut. Dieser E-Mail Roman ist leicht und locker geschrieben. An manchen Stellen für mich allerdings etwas zu locker. Okay, klar: Es geht um Zwillinge, die sind locker untereinander oder sollten es zumindest sein. In der Beschreibung heißt es allerdings, dass sich die beiden Zwillinge verworfen haben und nicht mehr miteinander sprechen. Das legt sich nach den ersten 10 Seiten aber schon (circa). Danach gibt es halt ein paar Kabbeleien. Ansonsten: Ich fand es überaus ironisch, dass die beiden ausgerechnet Charlotte und Luise heißen. Ich meine: Hallo? Charlie und Louise, das doppelte Lottchen? Soll das eine Reunion werden, oder war da jemand einfach nur zu einfallslos sich neue Namen zu überlegen? Sei es drum, schlimm ist das ja eigentlich nicht.Schmunzeln musste ich dann aber schon, als die Rechtsanwältin Charlotte einen Fall bearbeitet, den sie "Hans und Erna" nennt und damit eigentlich nur mit einfachen Worten versucht die Finanzkrise/Weltwirtschaftskrise zu beschreiben. Klang für mich wie wenn RTL versucht den Zuschauern zu erklären, wie es zur Finanzkrise kam. So erzählt Charlotte Luise von ihrem Mandat. Okay... Kann man auch drüber wegsehen. Dass die beiden dann allerdings, obwohl sie sich ja eigentlich überworfen haben, Vierwechselspiele à la "Ein Zwilling kommt selten allein" veranstalten, hat mich schon echt stutzig gemacht. Alles in allem gebe ich diesem Buch trotzdem 3 Sterne, denn es hat mich schon anhand des Covers gefesselt. Bzw.: Ich nahm es in die Hand, las die Beschreibung, beschloss den Roman zu lesen, was ich auch in wenigen Tagen geschafft habe. Und wenn es jetzt sehr schlecht gewesen wäre, hätte ich es auch nicht beendet. Schon gar nicht in so kurzer Zeit. Wie ich anfangs schon sagte: Es ist einfach und locker geschrieben.Nochmal lesen würde ich es allerdings nicht.Wer Zwillingsgeschichten, so wie ich, gerne liest, kann dieses Buch auf jeden Fall mal lesen. 

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  • Frisch, lebendig, unterhaltsam

    Schwesterherz

    Monika58097

    25. September 2014 um 18:00

    Zwischen den Zwillingsschwestern Charlotte und Luise herrscht momentan Funkkontakt, doch dann eröffnet die kleine Schwester Lilly, dass sie heiraten wird. Ihr größter Wunsch ist es, dass ihre Schwestern ihre Hochzeit organisieren. Wohl oder übel raufen sich die Zwillinge zusammen, doch gleich zu Beginn des Romans wird klar, dass die Angelegenheit nicht so ganz einfach sein wird. Zu unterschiedlich sind Ansichten und Ideen der Schwestern. Auf der einen Seite Charlotte, zielorientiert und von Beruf erfolgreiche Anwältin. Auf der anderen Seite die eher chaotische Luise, die am Theater arbeitet. Wird es den zerstrittenen Zwillingsschwestern gelingen, ihrer kleinen Schwester dennoch ein einmaliges Fest zu bereiten? "Schwesterherz" ist ein Roman, der ausschließlich aus Mails besteht. Der Leser bekommt mit, wie die Zwillingsschwestern sich nach und nach wieder annähern und der Leser erfährt, was überhaupt der Grund für das Zerwürfnis geworden ist. Von Seite zu Seite lernt man Charlotte und Luise besser kennen. Man wird Zeuge von Charlottes Ehekrise. Anhand der Mails bekommt man mit, dass sie zwar eine erfolgreiche Anwältin, aber auch eine gestresste Mutter und unglückliche Ehefrau ist. Luise hingegen wünscht sich sehnlichst etwas Beständigkeit und Erfolg im Job und der richtig großen Liebe ist sie auch nicht abgeneigt. "Schwesterherz" - eine bezaubernde Geschichte in Mailform, frisch und lebendig und äußerst unterhaltsam.

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  • Toller E-Mail-Roman

    Schwesterherz

    bookaholic_

    16. June 2013 um 22:38

    In diesem Buch begegnen wir einiigen Zwillingen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – Charlotte und Luise. Es erinnert hierbei schon stark an das sehr bekannte “Doppelte Lottchen” von Erich Kästner. Nur das die beiden sich nicht wiederfinden, sondern zu Beginn arg zerstritten sind. Und nicht nur das: Missverständnisse in allerlei Ecken führen uns durch das gesamte Buch, wovon eines fast katastrophale Ausmaße annimmt. Ein E-Mail-Roman, der mich nicht losgelassen hat und somit las ich es so gut wie in einem Rutsch durch. Mir gefiel hierbei besonders dieser lockere, teilweise umganggssprachliche Schreibstil, der sehr gut zu den Mailkonferenzen gepasst hat. Als allgemeiner Handlungsort diente Berlin, wobei ich mich regelrecht beim Lesen Zuhause fühlte. Als absolutes Highligt wurde in einer Passage mein Heimatort Dessau genannt. Ich musste diese Stelle zweimal lesen, denn ich konnte meinen Augen kaum trauen :D Das Buch hat mich rundum gut unterhalten und finde keinen Kritikpunkt, der mich störte – daher 5 volle Schmetterlinge! Fazit: Das doppelte Lottchen ein wenig anders. Wer E-Mail-Romane gern mag, mal sachtere Spannung braucht, dafür umso mehr Trouble und familiärer Zusammenhalt, der sollte an diesem Buch nicht einfach vorbei gehen! :)

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  • ***VOLL*** Wanderbuch "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Kiara

    Hallo, ich möchte euch hier mein Exemplar von "Schwesterherz" als Wanderbuch zur Verfügung stellen. Wie das Wanderbuch funktioniert: 1. Ich verschicke das Buch an den ersten Teilnehmer aus der Liste. 2. Jeder hat 2 Wochen Zeit das Buch zu lesen. Bitte versucht das einzuhalten und meldet euch, wenn es doch ein paar Tage länger dauert. 3. Danach wird es an den Nachfolger weiterverschickt. Die Adresse erfragt ihr bitte selbst. 4. Meldet euch bitte kurz im Thread, wenn ihr das Buch verschickt bzw. es erhalten habt. 5. Behandelt das Buch bitte so, als wäre es euer eigenes! 6. Sollte das Buch verloren gehen, dann teilen sich Sender und Empfänger die Anschaffungskosten für ein neues Exemplar. 7. Ich behalte mir vor, Leute wieder von der Liste zu streichen, wenn ich mit ihnen bereits, in welcher Form auch immer, schlechte Erfahrungen gemacht habe. 8. Wenn alle Teilnehmer das Buch gelesen haben, geht es zurück an mich. Zum Inhalt: „Schwesterherz, du schaffst mich. Echt!“ Eigentlich sind Schwestern doch immer ein Herz und eine Seele, zumal wenn sie Zwillingsschwestern sind. Nicht aber Charlotte und Luise, die sich so überworfen haben, dass sie kein Wort mehr miteinander reden – vorerst. Denn plötzlich verkündet ihre kleine Schwester Lilly völlig überraschend, dass sie heiraten will, und bittet die Zwillinge um Beistand. Charlotte und Luise müssen sich zusammenraufen, denn eine kleine Schwester lässt man nicht im Stich. Teilnehmerliste (max. 10) Kiara schickt los am 07.04.2012 01. Marakkaram (gelesen) verschickt am 19.04. 02. Ayanea (gelesen) verschickt am 02.05. 03. SharonBaker (gelesen) verschickt am 22.05. 04. Salzstaengel (gelesen) Buch verschickt am 25.06. 05. Jessi2011 (gelesen) Buch verschickt am 12.07. 06. Solifera (gelesen) Buch verschickt am 06.08. 07. santina (gelesen) Buch verschickt am 18.08. 08. Tru1307 (gelesen) Buch verschickt am 28.08. 09. Anendien (gelesen) Buch verschickt am 06.09. 10. gamaschi (gelesen) --> zurück an Kiara

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    santina

    18. August 2012 um 23:25

    Kurzbeschreibung Zwischen den Zwillingen Charlotte und Luise herrscht Funkstille, seit Lotta es versäumt hat, Lu aus der Patsche zu helfen. Da sendet plötzlich die kleine Schwester Lilly ein Zeichen: Sie will heiraten und bittet um Beistand. Die Zwillinge müssen sich zusammenraufen – eine kleine Schwester lässt man nicht im Stich. Doch sofort geraten die kluge, erfolgreiche Charlotte und die temperamentvolle, chaotische Luise aneinander. Ob Kulisse, Musik oder Blumenschmuck, immer sind sie völlig anderer Ansicht, was das Beste ist. Dabei geht es nicht mehr bloß um Lillys Hochzeit. Es geht um das Glück und Unglück, ein Zwilling zu sein, um Eltern mit süßen Geheimnissen, um cholerische Chefs und nicht zuletzt um die große Liebe. Zum Inhalt: Die Kurzbeschreibung ist etwas irreführend. Lilly meldet sich bei ihren Schwestern, weil sie einen Typen heiraten will, den sie noch gar nicht lange kennt. Luise war sauer auch Charlotte, weil sie ein Versprechen nicht eingelöst hat, was Luise einen neuen Job versaut hat. So weit, so gut, anhand der Kurzbeschreibung muss man davon ausgehen, dass sich die beiden nun ständig in den Haaren liegen. Tatsächlich entwickelt sich nun aber ein Mailwechsel, in dem beide füreinander da sind und sich in guten und schlechten Zeiten helfen. Natürlich geht es – wie es in der Kurzbeschreibung steht – nicht zuletzt um die grosse Liebe, denn Charlotte, verheiratet, eine kleine Tochter, trifft sich mit einem Mann, den sie übers Internet kennen gelernt hat und Luise stellt fest, dass ihr Freund Tom nicht der ist, für den er sich ausgibt. Mein Fazit: Mailverkehr – klingt nach Daniel Glattauer, ja, tut es. Aber während ich den Hype um “Gut gegen Nordwind” nicht wirklich nachempfinden konnte, hat mich “Schwesterherz” sofort gepackt. Es ist das Verhältsnis, wie ich es unter Geschwistern kenne. Man liebt und hasst sich, aber wenn es darauf ankommt, ist einer für den anderen da. Das Buch ist nicht spektakulär, sondern einfach nur schön, toll zu lesen und in der Hinsicht spannend, das fast jede Mail etwas offen lässt, was sich erst in der nächsten Mail klärt, so dass ich das Buch eigentlich gar nicht aus der Hand legen wollte.

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Solifera

    05. August 2012 um 14:50

    von: Luise an: Charlotte Mensch Charlotte. Du schaffst mich [...] Warum musst du immer der große, kluge Zwilling sein, der liebevoll-vernünftige Reden schwingt, so dass ich mir mit meiner völlig gerechtfertigten (!!!) Wut vorkomme wie die letzte kleinliche nachtragende Kröte. [...] GRRRRR! Luise (Zitat S. 22) Charlotte und Luise, die Zwillingsschwestern der kleine Lilli sind ziemlich geschockt, als diese ihnen mitteilt, dass sie bald heiraten wird. Eigentlich immer ein Herz und eine Seele, eben Schwesterherzen, geht eine wilde Diskussion los. Vorwürfe fliegen nur so hin und her. Aber Charlotte und Luise wären nicht die, die sie sind, wenn sie sich nicht zusammenraufen würden. Wozu ist man schließlich ein Zwilling? Ein Roman, der gänzlich in Email-Form verfasst ist, ist definitiv etwas neues. Er hat mir wirklich sehr gut gefallen!

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    SharonBaker

    18. May 2012 um 18:57

    Ein Buch was nur in E-Mail Briefen geschrieben ist und sich schnell weg lesen lässt. Wir erleben wie die Jüngste einen Anschlag auf ihre älteren Zwillingsschwestern plant. Diese sollen nämlich die Planung der Hochzeit der Jüngsten übernehmen. Die Zwei die sich gerade nicht so gut verstehen sind gezwungen mit einander zu arbeiten und fangen auch erstmal mit Vorwürfen und Entschuldigungen an. Dadurch kommen sie sich näher und wir erfahren das die Zwillinge nicht unterschiedlicher sein können. Charlotte ist Anwältin, Mutter, verheiratet mit Ehekrise. Luise ist Künstlerin die als Theaterassistentin arbeitet mit zwielichtigem Lover. Durch die Hochzeitsvorbereitung kommen sie sich wieder näher und geben sich gegenseitig Kraft in ihren chaotischen Leben. Wir erleben ein doppeltes Lottchen Spiel mit dem fremden Alex und wie die Eltern ihre Kinder verwirren und auf der Höhe aller Probleme sagt auch noch die Jüngste ihre Hochzeit ab und der Ehemann zieht aus. Ein netter Roman über Geschwisterliebe und die Kraft die man daraus schöpfen kann. Ich wünschte meine Schwester wäre annähernd so wie diese, aber nicht jeder hat Glück.

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    connychaos

    13. May 2012 um 14:37

    Die Zwillingsschwestern Charlotte und Luise haben sich vor einiger Zeit verkracht und keinen Kontakt mehr zueinander. Durch eine E-Mail der kleinen Schwestern werden die Beiden darüber informiert, dass diese bald heiraten möchte und zur Hochzeitsplanung verdonnert. Durch die gemeinsame Organisation der Hochzeit müssen sich die zwei miteinander arrangieren und kommen sich wieder näher… Dieser Roman ist wie ein E-Mail Protokoll geschrieben, sämtliche Kommunikation der Zwillingsschwestern Charlotte und Luise (wie beim “Doppelten Lottchen”) läuft per E-Mail ab, das finde ich etwas befremdlich, ich habe auch zwei Schwestern, wir kommunizieren aber doch eher übers Telefon, das ist weniger anonym, wie ich finde. Die Geschichte erscheint mir deshalb auch wenig glaubwürdig, ich kann mich mit den beiden Schwestern so gar nicht identifizieren. Die beiden Hauptpersonen Charlotte und Luise werden, für Zwillingsschwestern, sehr unterschiedlich dargestellt. Die eine ist für ihre Mitte Dreißig noch recht kindlich und wenig verantwortungsbewusst, die andere hat bereits Mann und Kind und steht beruflich auch mitten im Leben und muss in allen Bereichen Verantwortung übernehmen und alles managen. Die Nebenfiguren, wie die kleine Schwester Lilly, die Eltern und der Ehemann sowie der Online-Flirt bleiben etwas farblos. Durch das “Verwechselungsspiel” der beiden Schwestern und dann auch noch die beiden Namen (Charlotte und Luise) kommt mir die Story doch etwas klischeehaft rüber. Spielen wirklich alle Zwillinge diese Verwechselungsspielchen? Auch noch im Erwachsenenalter? Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, sie ist sehr nett geschrieben und somit eine nette Urlaubslektüre. Die Story enthält aber an sich keine neue Idee, die Zwillingsspielchen sind altbekannt, die Handlungen immer vorhersehbar und leider ohne überraschende Wendungen, was ich sehr schade finde. Spannung kam bei mir nicht wirklich auf. Das Cover finde ich auch nicht so gelungen, die junge Frau, die auf dem Asphalt neben einem mit Kreide gemaltem Herz liegt, sieht den beiden Zwillingsschwestern, so wie ich sie mir vorstelle, gar nicht ähnlich. Da mich “Schwesterherz” leider nicht überzeugen konnte, gibt es von mir nur

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. April 2012 um 11:03

    Klappentext/Buchrücken: Eigentlich sind Schwestern doch immer ein Herz und eine Seele, zumal wenn sie Zwillingsschwestern sind. Nicht aber Charlotte und Luise, die sich so überworfen haben, dass sie kein Wort mehr miteinander reden – vorerst. Denn plötzlich verkündet ihre kleine Schwester Lilly völlig überraschend, dass sie heiraten will, und bittet die Zwillinge um Beistand. Charlotte und Luise müssen sich zusammenraufen, denn eine kleine Schwester lässt man nicht im Stich. Meine Meinung: Wer selbst Geschwister hat, kennt bestimmt dieses „wie Katz und Hund“ – verhalten das sich oft in der Kindheit untereinander zeigt und manchmal sogar noch in den späteren Jahren hin und wieder auftaucht. Eigentlich denkt man von Zwillingen eher das Gegenteil, das sie bedingungslos zueinanderhalten und sie nichts trennen kann. Ganz anders aber in Anna Lichts Roman „Schwesterherz“. Charlotte und Luise sind Zwillinge und seit einiger Zeit sind sich beide nicht mehr ganz grün, woran Charlotte nicht ganz unschuldig ist. Als Lilly aber plötzlich die beiden bittet, ihre Hochzeit zu organisieren, müssen sich beide zusammenreißen und ihren Konflikt klären. Dies machen sie hauptsächlich über Emails und müssen dabei erkennen, dass vieles im Leben der anderen, nicht so ist, wie es scheint. Der Leser nimmt Teil an dem Leben der Zwillinge und bekommt stets die Emails zu lesen, die die Schwestern sich untereinanderschreiben. Ab und zu kommt auch Lilly ins Spiel, ist aber eher eine Randfigur den der Roman richtet seinen Fokus auf Charlotte und Luise. Zeitweise sind die Emails witzig, manche eher erschreckend und verwirrend, dennoch wartet man gespannt auf die nächste Email der anderen. Der Handlungsaufbau ist recht gut ausgearbeitet, manche Dinge sind allerdings vorhersehbar und leicht übertrieben. Teilweise zieht sich aber auch ein leichter melancholischer Faden durch das Buch und regt zum Nachdenken an, gerade wenn man selbst Geschwister hat. Schnell wird klar das das gelesene Wort, gerade was E-Mails betrifft schnell missverstanden werden kann und für weitere unnötige Differenzen sorgt. Anna Licht verfügt über einen fesselnden Schreibstil. Sie versteht es, den Leser in den Bann zu ziehen, ihn die Geschichte nachempfinden zu lassen. Teilweise muss man lachen, weil die Schwestern sich untereinander, schon mal mit sarkastischen Dialogen das Leben schwer machen, teilweise spürt man aber auch die Liebe und Sorge zueinander. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet. Beide Schwestern werden mit ihrem Charakterzügen und ihren Lebensumständen nachvollziehbar beschrieben, sodass ich mir ab und an schon denken konnte, wie Charlotte und Louise handeln würden. Die 256 Seiten vergingen wie im Flug und vielleicht ging das letzte Drittel etwas zu schnell voran, andererseits wurde es aber ungemein spannend, da ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Die Covergestaltung finde ich passend gewählt. Die Abbildung der Schwestern auf dem Asphalt und dem weißen Herz in der Mitte passt gut in die Geschichte. Fazit: „Schwesterherz“ ist ein unterhaltsamer Emailroman, der mich schnell in seinen Bann zog und durch seine unterhaltsame und zeitweise auch spannende Handlung besticht. Dieser Emailroman hat zwar auch einen kleinen Touch Romantik, richtet seinen Fokus aber eher auf die Bande zwischen Geschwister. Kleinere Schwächen wie zum Beispiel vorhersehbare Handlungszüge sollte man ihm großzügig verzeihen. Anna Licht, geb. 1974, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Sie arbeitete im Veranstaltungsmanagement, bevor es sie zurück an die Universität zog. Nach ihrer Promotion lehrte und forschte sie in Kanada. Seit 2007 ist sie an einer Graduiertenschule der Berliner Humboldt-Universität tätig. Anna Licht lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Berlin. Im Aufbau Taschenbuch Verlag erschienen ihre Romane „Jan ist weg“ und „Blau ist grüner als Gelb“. (Quelle: Aufbau Verlag) Gesamtwertung:4/5 © Michaela Gutowsky

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Ayanea

    27. April 2012 um 11:11

    *Roman in Email-form* Ich liebe einfach diese Bücher, die ihre Geschichten in Form von Emails erzählen. Ich weiß gar nicht so genau was ich daran so mag, aber es funktioniert für mich in den meisten Fällen. Vielleicht hat es damit zu tun das man als stummer Leser eine Geschichte serviert bekommt und somit das Gefühl hat, etwas Verbotenes zu tun? Normalerweise fallen Emails ja unters Postgeheimnis. Es geht in der gesamten Emailkorrespondenz primär um die Zwillingsschwestern Charlotte und Luise. Sie haben sich sehr zerstritten, müssen sich aber nachdem sie eine E-Mail ihrer weiteren Schwester Lilly erhalten, zusammen raufen und deren Hochzeit organisieren. So wird im ersten Viertel des Buches dieser Schwesterliche Zwist näher beschrieben und zum Ende hin, werden immer mehr Begebenheit in Form von Emails besprochen. Mitunter fand ich diese Korrespondenz richtig lustig, so sind die beiden Zwillingsschwestern nicht auf den Kopf gefallen. Die eine, Charlotte ist Rechtsanwältin, hat eine Tochter und ist derzeit frustriert in ihrer Ehe. Um mal wieder den gewissen Kick zu spüren, meldet sie sich bei E-dating an und lernt Alex kennen- bereut diesen Schritt jedoch sehr bald. Luise ist Assistentin und arbeitet am Theater, lebt allein und ist ansonsten das komplette Gegenteil von Charlotte, hat aber auch ihre Probleme. Beide Charaktere fand ich richtig gelungen beschrieben und ich fand jede hatte ihre positiven, wie auch negativen Seiten. Die Charakterstudie wirkte an jeder Stelle durch dacht und ungekünstelt. Es gab auch kleine Mankos in dem Buch, wie zum Beispiel das die erwähnte Hochzeit dann mehr oder weniger unterging. Oder das einige Sachen zu vorhersehbar waren und ich meistens schon wusste was kommt. Aber irgendwie hat das nicht weiter gestört, weil der Roman an sich einfach so wundervoll geschrieben wurde. Ich konnte jederzeit an den richtigen Stellen lachen und weinen. Ich schwankte lange zwischen 4 und 5 Sternen. Vergebe letzten Endes jedoch 5 Sterne, allein weil ich den Roman gestern Abend begonnen hatte und nicht eher Ruhe geben konnte, bis ich die 250 Seiten durch hatte. Und macht das nicht letztendlich ein 5 Sterne Buch aus? Das man es nicht mehr aus der Hand legen kann? Wirklich ein zauberhafter Frauenroman.

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Kiara

    07. April 2012 um 18:37

    Inhalt: Die beiden Zwillingsschwestern Charlotte und Luise haben sich so überworfen, dass sie kaum noch miteinander reden. Als sie jedoch von ihrer kleinen Schwester dazu beauftragt werden, ihre Hochzeit zu organisieren, müssen sie sich zusammenraufen, ob sie wollen oder nicht. Doch schon beim ersten Email-Kontakt geraten die erfolgreiche Charlotte und die chaotische Luise wieder aneinander... Eindruck: Was mich am neuen Roman von Anna Licht von Anfang an gereizt hat, ist seine besondere Erzählform: Die Geschichte wird nämlich einzig und allein anhand von Emails, die sich die Schwestern und andere Personen schicken, erzählt. Ganz am Ende werden diese von einzelnen Chat-Sitzungen abgelöst. Aber ansonsten beschränkt sich die Autorin komplett auf Emails. Dieser Stil konnte mich schon in Daniel Glattauers "Gut gegen Nordwind" und auch in Meg Cabots "Um die Ecke geküsst" begeistern und bin deshalb sehr optimistisch an dieses Buch herangegangen: Dass die beiden Schwestern zurzeit nicht besonders gut aufeinander zu sprechen sind, merkt man gleich auf der ersten Seite. Der Schriftverkehr ist äußerst unterkühlt, unter der höflichen Oberfläche schwelt es gewaltig. Nach und nach offenbart sich dann, was zwischen den beiden vorgefallen ist, dass sich die ehemals unzertrennlichen Zwillingsschwestern so meiden. Und obwohl die Autorin sich auf schlichte Textnachrichten beschränken muss, gelingt es ihr überraschend gut, zu vermitteln, was die beiden fühlen und warum sie so wütend aufeinander sind. Dieser Schwester-Schwester-Konflikt war für mich das Spannendste an dem Buch. Oft habe ich mich beim Lesen an meine eigene Schwester und mich erinnert gefühlt: Dass wir uns auch so oft missverstehen und es doch eigentlich immer nur gut meinen. Zusätzlich zu den Problemen, die Charlotte und Luise miteinander haben, geht es auch in ihrem restlichen Leben recht chaotisch zu. In Charlottes Ehe kriselt es gewaltig. Denn ihr Familienleben mit ihrem stressigen Beruf als Anwältin in Einklang zu bringen, fällt ihr außerordentlich schwer. Zudem ist sie gerade mit einem sehr heiklen Fall beschäftigt, der im weiteren Verlauf noch eine große Rolle spielen wird. Auch bei Luise sieht es nicht gerade rosig aus. Ihr Beziehungsleben ist eine Katastrophe und die Arbeit setzt ihr auch schwer zu. All diese vielen Aspekte offenbaren sich Stück für Stück in den Nachrichten, die sie sich gegenseitig schicken. Die zuerst recht schnoddrigen Texte entwickeln sich also im Verlaufe der Handlung zu einer sehr verstrickten und verwinkelten Geschichte, die noch allerhand Missverständnisse und Verwechslungen beinhalten wird. Dieser an sich abwechslungseiche und amüsant erzählte Roman zieht sich allerdings an einigen Stellen doch etwas hin. Manches Mal haben sich die beiden für meinen Geschmack einfach zu ausschweifend angegiftet, ohne dass wirklich etwas Interessantes passiert wäre. Doch spätestens als diese Familiengeschichte um den Aspekt der Liebe erweitert wurde, war ich wieder Feuer und Flamme. Von den Treffen nur im Nachhinein lesen zu können, fand ich zwar persönlich etwas schade, aber anhand der Emails konnte man sich auch gut vorstellen, was jeweils vorher passiert war und seiner eigenen Phantasie freien Lauf lassen. Fazit: Im Großen und Ganzen ist "Schwesterherz" ein amüsanter Roman über die schwierige Beziehung von Geschwistern, über die Liebe und die Kunst, den Alltag zu meistern. Die besondere Erzählform hat dem Buch dabei eine ganz persönliche Note verliehen.

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    sugarlady83

    01. April 2012 um 13:34

    1. Satz: Sitzt ihr? Wenn nicht, dann setzt Euch jetzt hin und haltet Euch fest xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Rezension: Ein Email Schlagabtausch, bei dem man gerne + verfolgt und mitfühlt! Schwesterherz ist der erste Roman den ich in Email - Erzählform gelesen habe, und ich weiß nicht ob es an der Erzählform liegt, oder an der netten Story die hinter diesem Buch steckt, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte, und in einem Rutsch durchgelesen habe. Durch Anna Lichts lockeren Schreibstil, wir man gern zum Beobachter eines Emailaustauschs zwischen den Geschwistern Kleesberg. Besonders zwischen den eineiigen Zwillingen Charlotte und Louise. Wie der Klappentext schon vermuten lässt, geht es hier nicht nur um die bevorstehende Hochzeit der kleinen Schwester Lilly. Die Nachricht über die geplante Hochzeit, und die Bitte um die Mithilfe Ihrer großen Schwestern, ist nur der Auslöser dazu, dass sich die äußerlich so Gleichen doch Charakterlich so verschiedenen Zwillinge Charlotte und Louise wieder annähnern. Es werden vergangene Fehler vergeben, Neue gemacht, Probleme gelöst und Missverständnisse ins Leben gerufen. Immer wieder habe ich mir beim Lesen gedacht "dieser Emailverkehr könnte von mir und meiner Besten Freundin sein" (in meinem Fall die Beste Freundin, da ich keine Schwestern habe). Auch die Story ist nicht gerade unvorstellbar und total an den Haaren herbei gezogen. Ich denke gerade wenn man eine Zwillingsschwester hat, greift man schnell mal auf den Trick zurück, seine Zwillingsschwester Dinge machen zu lassen, die man selbst nicht gerne tut, oder sie besser kann. Was dabei aber auch raus kommen kann, müsst ihr selber lesen,denn ich möchte hier nicht zu viel verraten. Die "Spannung" baut sich von Email zu Email weiter auf. Auch wenn viele Dinge ab einem bestimmten Zeitpunkt vorhersehbar sind, gibt es einige kleine aber feine Überraschungen am Ende. Vielleicht wollte ich auch, gerade weil ich ab einem Punkt wusste was da "schief" läuft, mich am liebsten in meinen eigenen Email Account einloggen und den Schwestern eine Email schreiben, in der ich ihnen Helfe die Missverständnisse auf zu klären. Ich kann mit guten Gewissen sagen, das ich mich durchwegs von diesem Buch gut unterhalten gefühlt habe, und gerne es gerne weiter empfehle. xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Fazit: Ein tolles Buch über Geschwisterliebe, Missverständnisse, Fehler und Verzeihen......das einem garantiert schöne Lesestunden bescheert.

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  • Rezension zu "Schwesterherz" von Anna Licht

    Schwesterherz

    Kossi

    11. March 2012 um 11:26

    E-Mail für dich Als Lilly ihren Schwestern Charlotte und Luise per E-Mail mitteilt, dass sie vorhat, ihren neuen Freund Carlo zu heiraten, ahnt sie nicht, welche Lawine sie mit dieser Mail auslöst. Denn natürlich tauschen sich die beiden Schwestern (die übrigens eineiige Zwillinge sind) über das Vorhaben von Lilly aus und sie sind so gar nicht damit einverstanden, dass ihre kleine Schwester den Kerl nach so kurzer Zeit schon heiratet. Doch entstehen durch die E-Mails auch weitere Diskrepanzen zwischen den beiden Zwillingen, denn anscheinend hat man nach vielen Jahren endlich eine Möglichkeit gefunden, sich über Dinge auszutauschen, die einem zuvor vielleicht nicht ganz so wichtig erschienen. Auf jeden Fall geraten sie heftig aneinander, berappeln sich aber wieder und geben sich sogar gegenseitige Lebenstipps. Doch ob diese Tipps und vor allem die damit zusammenhängenden Ideen immer die besten sind? Das stellt sich im laufe dieses E-Mail-Romans heraus. Ich bin sehr begeistert von diesem dritten Roman von Anna Licht (die anderen beiden hatte ich bereits gelesen). E-Mail-Romane kannte ich zuvor schon. Vor allem die beiden von Daniel Glattauer. Doch dieser Roman ist anders, da sich nicht überwiegend ein Liebespärchen schreibt, sondern eben die beiden Zwillingsschwestern. Ich selber habe keine Schwester, könnte mir aber durchaus vorstellen, ähnliche 'Gespräche' zu führen, wenn ich ein Schwesterherz hätte. Ich konnte mich in viele Situationen gut hineindenken, konnte mitfühlen und musst gerade im letzten Drittel immer sehr aufpassen, dass ich mir keine Fingernägel abknibbel, weil die Dramaturgie immer mehr in die Höhe schnellte und ich sehr gespannt auf das Ende war. Natürlich darf auch ein Schuss Liebe in dem Buch nicht fehlen und für mich war genau das dann auch das berühmte Salz in der Suppe. Ein schöner E-Mail-Schlag-Abtausch zwischen Schwestern, die sehr viel gemeinsam haben, doch in manchen Situationen auch von grundauf verschieden sind. Ich habe mich herrlich unterhalten gefühlt und bin traurig, dass es am Ende schon wieder vorbei war, denn ich hätte gerne noch weiter die heimliche Beobachterin des E-Mail-Austausches gespielt.

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