Anna Lott , Verena Körting Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer

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Inhaltsangabe zu „Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer“ von Anna Lott

Für alle Bandenmädchen und Wollschweinkrauler Nirgendwo ist es so lustig, schön und aufregend wie in der kleinen Reihenhaussiedlung am Trüffelweg, findet Tilda. Denn im Stall beim Bauern nebenan entdeckt sie drei entzückende Tiere: Wollschwein Muffin, Wollhuhn Kasi und das Angorakaninchen Wühler. Um die drei darf Tilda sich von nun an kümmern. Einzige Bedingung: Sobald es Ärger gibt, verkauft der Bauer die Tiere. Das wollen Tilda und ihre Freundinnen Tomma und Tati unbedingt verhindern und gründen voller Tatendrang eine Bande: Tildas Tierbande – geheim, genial, für immer! Doch da haben sie die Rechnung ohne die Jungs gemacht, die kurzerhand Gregors Gruseltierbande ins Leben rufen ...

Abgesehen von der lustigen Geschichte bietet „Ein Wollschwein im Wohnzimmer“ auch einen hohen Lerngehalt.

— StMoonlight
StMoonlight

Eine wundervolle, spannende, witzige, humorvolle Geschichte zum Vor- und Selberlesen versprechen Lesevergnügen

— Kinderbuchkiste
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    Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
    StMoonlight

    StMoonlight

    13. August 2017 um 15:13

    Schon das Bild auf dem Einband zeigt sehr schön worum es in dieser Geschichte geht: Tiere und Freundschaft. Auch im Buch selbst gibt es passende Zeichnungen, wenn auch leider nur in schwarz-weiß. Teils wiederholen sich diese auch, was ich doch ein wenig schade finde. Tilda zieht mit ihren Eltern in ein neues Haus. Das Haus hat einen Garten und das Mädchen ist sich sicher, dass es dieses Mal endlich ein Schwein bekommt. Sie hat extra schon ein Halsband und eine Leine gekauft. Allerdings sind ihre Eltern noch nicht überzeugt, aber das wird schon noch. Frohen Mutes erkundet Tilda ihre neue Wohngegend und lernt Tomma kennen, die unbedingt ein Pferd haben möchte. Allerdings sind auch ihre Eltern noch nicht überzeugt. Während die beiden sich anfreunden, entdecken sie einen Bauernhof. Besonders Tilda ist begeistert, denn dort lebt bestimmt ein Schwein! Doch als die beiden den Stall erreichen erleben sie eine große Überraschung und als wäre diese noch nicht genug, muss Tilda ihren Eltern schon sehr bald erklären, warum da ein Wollschein im Ehebett liegt … Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Durch die Hervorhebung von Gefühlen, hat man die ganze Zeit eher das Gefühl einen Film zu sehen, denn die Geschichte „läuft nur so von alleine“. Hinzu kommen viele lustige Begebenheiten und spannende Momente, hier gibt es daher jede Menge Abwechslung. Der Verlag empfiehlt hier ein Lesealter von 6 - 9 Jahren. Das finde ich durchaus angemessen, denn es ist eine „leichte“ Geschichte, die ältere Kinder vermutlich schnell langweilig finden würden. Sehr schön ist auch, dass alle wichtigen Protagonisten (zumindest die Kinder), am Anfang und Ende aufgezeichnet und namentlich benannt sind, so kann der/ die junge Leser/in immer mal wieder nachschlagen. ~°~ Fazit ~°~ Abgesehen von der lustigen Geschichte bietet „Ein Wollschwein im Wohnzimmer“ auch einen hohen Lerngehalt. Die Autorin vermittelt hier sehr gut, dass Tiere Verantwortung bedeuten, Freunde zusammen halten und das ein sehnlichster Wunsch sich manchmal auf ganz unerwartete Weise erfüllen kann.

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  • Eine wundervolle, spannende, witzige, humorvolle Geschichte zum Vor- und Selberlesen versprechen Les

    Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    09. August 2017 um 20:20

    Für geübte Leser zum Selberlesen oder zum VorlesenAls ich Wollschwein laß wusste ich, das Buch muss ich lesen.Vielleicht kennt der ein oder andere das Bilderbuch von Krümel & Fussel aus dem Ravensburger Verlag mit den wunderbaren Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Seit diesem Bilderbuch liebe ich diese wunderbaren Tiere noch mehr als zuvor.Nun gibt es diese wunderbare Geschichte mit Wollschwein im dtv Verlag.Soviel vor weg, ich bin begeistert, aber nicht nur ich sondern auch unsere Lesekinder.Nun aber erst einmal weiter mit der Buchvorstellung.Es ist ein Buch zum Vorlesen oder für geübte Lesekinder zum Selberlesen ab etwa 8 Jahren. Je nach Leseerfahrung natürlich.Die Druckschrift ist angenehm groß aber nicht so groß wie bei Erstleselektüren. Viele oft große schwarzweiß Zeichnungen begleiten die Geschichte, lockern sie auf und erzählen oft auch noch etwas zusätzliches.Die Geschichte wird von Anna Lott so wunderbar ausschmückend erzählt, dass die Bilder beim Lesen wie von selbst vor unserem inneren Leserauge  tanzen.Sie erzählt lebhaft, witzig, empathisch und detailreich immer an der Lebenswelt der Leser orientiert, so dass die Kinder einen leichten Zugang in die Geschichte finden.*Tilda zieht mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land.Sie haben ein kleines hübsches rosa Holzreihenhaus gekauft. Wie kleine schwedische Holzhäuser muten sie an. Auf Stelzen, mit Veranda und Sprossenfenstern. Jedes der Häuschen hat eine andere Farbe. Eigentlich wollte Tildas Vater kein rosa Haus aber die weiblichen Mitglieder der kleinen Familie haben ihn einfach überstimmt. Auf dem Weg ins neues Heim geht Tilda so einiges durch den Kopf. Ihre Gedanken bleiben bei ihrem großen Wunsch hängen. Jetzt wo sie auf dem Land leben werden wünscht sie sich ein Hausschaf. Bestimmt wird sie nun eines bekommen. Sogar eine Leine mit Halsband hat sie sich schon gekauft.Neben ihrem Traum kommen aber auch Zweifel auf. Wird es dort Kinder geben, neue Freunde oder sind sie blöd wie der Junge in ihrer Klasse, der ihren Ranzen in einen Hundehaufen geworfen hatte?Am Himmel verabschiedet sie ein Regenbogen. Als sie an ihrem neuen Haus ankommen kann es Tilda kaum glauben. Der Regenbogen  hat sie tatsächlich begleitet, begrüßt sie in ihrem neuen Heim. Ein guter Einstieg.Während die Eltern sich häuslich einrichten, Umzugskarton hin und her schieben und auspacken, erkundet Tilda lieber die nähere Umgebung und lernt dabei gleich Tomma kennen. Tomma ist genau der Mensch, den Tilda sich als Freundin gewünscht hat und Tomma sieht es genauso. Sie wohnt in einem anderen der Häuschen und kennt sich schon gut aus. Sie bringt ihre neue Freundin schnell auf den aktuellen Stand. Wer wo wohnt und was man über sie wissen muss.Was für Abenteuer und Überraschungen auf die beiden zukommen werden, erfahren wir in dieser wirklich tollen Geschichte.Zuviel möchte ich noch nicht verraten doch ein paar kleine Impressionen soll es doch geben.In unmittelbarer Nähe gibt es einen kleinen Bauernhof. Kein Bauernhof wie wir es uns vorstellen. Es gibt keine Tiere auf der Weide oder große Ställe. Bis auf den Bauern, der etwas seltsam sein soll gibt es anscheinend keine Bewohner auf dem Hof.Tilda und Tomma schleichen sich heimlich auf den Hof und entdecken drei Tiere. Darunter auch Muffin das Wollschwein.Ein aufregendes Kennenlernen, dass zu witzigen Situationen führt und damit endet, dass Muffin sich auf den Weg macht Tilda zuhause zu besuchen.Ein Besuch, der das Mädchen und seine neue Freundin in Atem hält, und mit einem ........ Wollschwein in der Badewanne endet.Der Beginn einer anstrengenden, schönen Tierfreundschaft, einer besonderen Menschenfreundschaft und jede Menge Aufregungen.Wir erleben die Gründung einer Tierbande mit.  Eine Rivalität mit einer frechen Jungenbande, der Bekanntschaft und auch einer besonderen Freundschaft mit Bauer Hartmud.Einer Spinnenfobie, die mutig überwunden wird, jede Menge Schneckenschleim und viele andere spannende, aufregende, witzige Momente, die uns regelrecht in den Bann ziehen und so schnell nicht mehr los lassen.Eine tierisch gute Gesichte, die tierisch Spaß macht zu lesen.*Oder:Für alle Lesemuffel gibt es die Geschichte auch als Hörbuch, erschienen im "der Audio Verlag"978-3-7424-0179-3  für 9,99€Lesung mit Musik mit Anita Hopt (2 CDs)ca. 2 h 38 min .Aber zurück zum Buch, dass wir einmal Kindern im Alter zwischen 4 und 9 Jahren vorgelesen  und zum anderen unseren Lesekindern im Alter von 8 bis 12 Jahren zu lesen in die Hand gegeben haben.Vorlesen"Tildas Tierbande" ist ein wunderbares Vorlesebuch. Die Geschichte ist zu keiner Zeit langweilig. Gekonnt fesselt Anna Lott ihre Zuhörer in dem sie witzig, ausschmückend und kurzweilig erzählt. Spannung wird nicht zu lang gehalten, so dass die ganze Geschichte eine Dynamik entwickelt, aus der man sich beim Zuhören nicht mehr herausziehen möchte um nichts zu verpassen.*Gena dies berichten dann  auch due Selberleser. Sie beschreiben die Geschichte als so mitreißend und fesselnd, dass man nicht mehr aufhören kann weiter zu lesen. Alle der Lesekinder haben sie in einem durch gelesen auch wenn dies den ganzen Nachmittag gedauert hat. Ein Regentag in den Ferien ist ideal für diese Geschichte, die nach mehr schreit.Alle Lesekinder und Zuhörer fragten gleich ob es noch weitere Geschichten gibt.Ein besseres Kompliment für dieses Buch kann es doch gar nicht geben. oder?*Ich habe das Buch im Wartezimmer eines Arztes gelesen. Ich gebe zu, ich hatte Freude daran das Buch zu lesen und Freude daran zu beobachten wie die anderen Erwachsenen um mich herum mich beim Lesen "heimlich" beobachteten.Eine Frau fragte mich wieso ich ein Kinderbuch lese.Ich erklärte ihr, dass ich Kinderbücher liebe, sie aus Freude lese um sie dann Kindern vorzulesen.Daraufhin hatte plötzlich so ziemlich jeder im Raum etwas dazu zu sagen.Es ist das, was ich immer wieder erlebe. Erwachsene lieben Kinderbücher, doch kaum einer würde ein Kinderbuch lesen.Wieso frage ich immer und eigentlich erhält man nur Achselzucken.Also liebe Erwachsene, wenn ihr Kindergeschichten liebt, dann leset sie doch auch.Es tut einfach gut!Wieso immer die dramatischen Romane oder überspannenden Thriller, es gibt noch so viel mehr!Und wer viele Kinderbücher liest kennt später viele Geschichten, die er auch mal frei seinen Kindern oder Enkeln erzählen kann.*Für unser Projekt Lesen in der Schule Schulgeschichten ist dies ein wunderbares Buch zum Vorlesen und vielleicht malt dann später jeder sein eigenes Wollschwein oder Lieblingstier.*

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  • witzig, süß, für Jungs und Mädchen

    Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    13. July 2017 um 10:53

    Unsere Meinung: „Tildas Tierbande“ ist ein süßes und liebenswertes Buch, genau richtig für die Sommerferien. Drei Mädels, drei Jungs und drei Tiere, die besonders durch die Illustrationen von Verena Körting sehr lebendig werden. Die Zeichnungen sind aber auch zu süß. Ein cooles Huhn, ein grimmiges Kaninchen und ein liebenswertes Wollschwein. Auch die Kids sind sehr sympathisch. Verschiedene Altersklassen, unterschiedliche Größen, sehr unterschiedliche Kinder. Toll fanden wir, dass hier auch Tiere gemocht werden, die sonst nicht auf die Liste der gewollten Tiere landen, wie Spinnen und Nacktschnecken. Humor kommt in dieser Geschichte auch nicht zu kurz. Vor allem bei der Szene, als das Wollschwein die Schnapspralinen gefressen hatte und tatsächlich betrunken war, mussten wir sehr lachen. Schade ist, dass die Inhaltsangabe auf dem Buchrücken schon das halbe Buch verrät. Denn die Stelle, um die es hier geht, findet sich auf der Seite 70. Das Buch hat insgesamt 158 Seiten. Das Buch liest sich sehr flüssig und einfach. Auch Leseanfänger werden hier aufgrund der großen Schrift keine Probleme haben. Das Buch ist gleichermaßen für Mädchen und Jungs geeignet, auch wenn die Mädels doch wahrscheinlich mehr Spaß an den Tieren und dem Kümmern um diese haben. Die Illustrationen sind, wie gesagt, sehr ansprechend und machen die Geschichte herrlich lebendig. Insgesamt haben wir das Buch sehr gerne gelesen und freuen uns, wenn  von Tildas Tierbande weitere Bände und Abenteuer erscheinen werden.

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  • Für alle Bandenmädchen und Wollschweinkrauler

    Tildas Tierbande - Ein Wollschwein im Wohnzimmer
    CorniHolmes

    CorniHolmes

    07. July 2017 um 07:36

    Auf dieses schöne Kinderbuch hatte ich mich schon sehr gefreut. Bei dem niedlichen Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick. Wie das Mädchen Tilda und das Wollschwein sich gegenseitig umarmen sieht einfach super putzig aus. Sowohl das Cover als auch der Titel und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und mich auf das Buch richtig neugierig gemacht.Tilda ist mit ihren Eltern gerade in die Reihenhaussiedlung im Trüffelweg gezogen. Schon an ihrem ersten Tag lernt sie das Mädchen von nebenan kennen. Sie heißt Tomma, hat tomatenrotes Haar und wohnt auch noch nicht lange im Trüffelweg. Die beiden Mädchen verstehen sich sofort richtig gut und sind von ihrer ersten Begegnung an Freundinnen.Zusammen machen die beiden dann eine tolle Entdeckung in Stall von Bauer Hartmut, der am Ende ihrer Straße in einem großen Bauernhof lebt. Die Mädchen entdecken drei sehr niedliche Tiere: das Wollschein Muffin, welches eine große Leidenschaft für Schoko-Schnaps-Pralinen hegt. Dann das Wollhuhn Kasi, das an den Füßen Federn hat, sodass es aussieht, als würde es Hausschuhe tragen. Und zum Schluss dann noch das Angorakaninchen Wühler. Dieses hat im Gesicht ein langes weißes Fell und sieht damit wie der Weihnachtsmann aus. Tilda und Tomma verlieben sich sofort in diese drei süßen Tierchen und sie bekommen von dem Bauern die Erlaubnis, sich um diese zu kümmern. Doch es gibt eine Bedingung: sobald es Ärger gibt, wird der Bauer die drei Tiere verkaufen. Das wollen Tilda und Tomma auf keinen Fall und sie holen sich mit Tati, die ebenfalls im Trüffelweg wohnt, noch zusätzliche Verstärkung. So hat jedes der drei Mädchen ein Tier für sich allein, um das es sich am meisten kümmern kann. Die drei beschließen, eine Bande zu gründen: Tildas Tierbande. Diese soll allerdings geheim bleiben. Blöd nur, dass die drei Jungs Gregor, Gonzo und Gabriel Wind von ihrer Bande bekommen haben und kurzerhand den Entschluss fassen, ebenfalls eine Bande, nämlich die Gruseltierbande, ins Leben zu rufen...Als Kind habe ich Bandengeschichten ja unheimlich gerne gelesen. „Die Wilden Hühner“ von Cornelia Funke habe ich zum Beispiel nahezu verschlungen. Auch heute noch, als Erwachsene, freue ich mich immer sehr, wenn ich ein neue tolle Bandengeschichte für Kinder entdecke. Bei „Tildas Tierbande“ wusste ich einfach auf den ersten Blick, dass mir dieses Buch super gut gefallen wird! Und mal wieder lag ich mit meiner Vermutung goldrichtig. Innerhalb eines Tages habe ich das Buch mit seinen gut 160 Seiten durchgelesen und bin wirklich hellauf begeistert. Als 10-jährige, als ich gerade in meiner Bandenphase war und Geschichten mit Tieren sehr gerne mochte, hätte mir dieses Buch bestimmt ganz besonders gut gefallen.„Tildas Tierbande“ ist auf jeden Fall ein wundervolles Buch für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren. Obwohl die Protagonisten Mädchen sind, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass auch so mancher Junge dieses Buch mögen wird. Es ist an keiner Stelle langweilig und unterhält einen mit seinen vielen lustigen Einfällen bis zur letzten Seite.Die Kinder sind allesamt sehr sympathisch und benehmen sich wie ganz normale Acht- und Neunjährige. Junge Leser werden sich wunderbar mit ihnen identifizieren können.Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr kindgerecht, sodass etwas geübtere Leser keine Schwierigkeiten beim Lesen haben werden.Die Kapitel sind immer schön kurz und die Schrift ist recht groß. Zudem befinden sich in dem Buch noch viele schöne schwarz-weiß Illustrationen von Verena Körting. Diese haben mir ja wirklich richtig gut gefallen. Die drei Tiere Muffin, Kasi und Wühler wurden sehr niedlich gezeichnet, sodass man beim Betrachten ja am liebsten auch sofort so drei süße Tierchen haben möchte.Doch Vorsicht, die drei haben es faustdick hinter den Ohren und machen es den drei Mädchen nicht gerade leicht, sie ganz ohne Komplikationen zu umsorgen.Dazu kommt ja dann auch noch die Gruseltierbande, bestehend aus den drei Jungen Gregor, Gonzo und Gabriel, die auch für allerhand Chaos sorgen.Tilda, Tomma und Tati haben also alle Hände voll damit zu tun, große Probleme zu vermeiden und einen Verkauf der drei Tiere zu verhindern. Denn der Bauer hat leider nicht genügend Zeit für die drei Tiere und hat schon länger darüber nachgedacht, sie abzugeben. Da sind Tilda, Tomma und Tati ja wirklich gerade noch rechtzeitig gekommen! Denn die Pflege von Muffin, Kasi und Wühler macht den Mädchen sehr viel Spaß, auch wenn diese natürlich stellenweise recht anstrengend und nicht immer leicht ist.Und dann sind da ja, wie bereits erwähnt, auch die drei Jungs Gregor, Gonzo und Gabriel, die nicht einsehen, warum nur die Mädchen eine coole Banden haben sollen, die sich um Tiere kümmern. Nur leider sind die Tierchen von den Jungs alles andere als süß. Sie nennen sich ja nicht umsonst die „Gruseltierbande“.Die Abenteuer, die die Kinder in diesem Buch erleben, machen einfach richtig gute Laune und wirken auch überhaupt nicht unrealistisch. Wenn man auf dem Land lebt und auch so tolle Tiere besitzt wie unsere drei Mädchen, dann kann es durchaus passieren, dass man dann auch so tolle Dinge erlebt wie sie hier beschrieben werden. Mich hat das Buch einfach sehr schön an meine eigene Kindheit erinnert und ich habe mich wunderbar in die Kinder hineinversetzen können. Beim Lesen habe ich ja auch immer wieder den sehnlichen Wunsch verspürt, auch mal mit dem Wollschwein Muffin zu schmusen oder das kuschelige Fell des Angorakaninchen Wühler zu streicheln.Auf den zweiten Band freue ich mich ja jetzt schon sehr. Ich möchte unbedingt noch weitere Abenteuer mit Tildas Tierbande erleben! Und natürlich auch mit der Gruseltierbande, solange deren Tierchen nicht zu gruselig sind. ;)Fazit: Wirklich klasse! Ein sehr witziges und abenteuerliches Kinderbuch, welches Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die Banden – und Tiergeschichten mögen, sehr zu empfehlen ist. Besonders „Bullerbü“ und „Wilde Hühner“ Fans werden von dieser neuen Reihe begeistert sein!Auch Erwachsenen, die gerne mal wieder Kind sein wollen, kann ich dieses Buch sehr ans Herz legen. Die tollen Illustrationen in dem Buch machen den Lesespaß perfekt! Von mir erhalten Tilda und Co. volle 5 von 5 Sternen!

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