Ich habe nach einem Friseurbuch gesucht für meinen Sohn, der nicht gerne zum Friseur ging, und bin auf dieses wunderschöne Kinderbuch gestossen.
Die Geschichte ist herrlich: Bobby der Pudel müsste zum Friseur, will aber nicht hin. Seine Freunde, die ihn dazu ermutigen doch hinzugehen, tragen die Namen ihrer Frisuren: Da ist Pixie das Schaf, Rasta-Ross, Jan der Hahn mit dem roten Punk-Kamm und schliesslich Joe der Floh, dem das Kunststück gelingt, mit seinen wenigen Haaren immer neue Frisuren zu tragen. So macht sich Bobby einen Termin bei Ricardo Krebs mit den grossen Scheren und hat in der Nacht zuvor Alpträume von misslungenen Frisuren (grossartig illustriert von Anna Luchs, der Bobby in Unterhosen und mit barocker Haarfrisur aus der Fische, eine Ente und ein Papierschiffchen ragen!)
Nun, es gibt vieles zu entdecken in diesem Buch, das das Zeug zum Klassiker hat. Alte, längst vergessene Frisuren fand ich darin, mein kleiner Sohn lachte sich kaputt. Jaja, die Welt wird bieder, mein Sohn!
Am Schluss bekommt Bobby eine dieser Pudelfrisuren mit runde Bommeln. Gut so, wenn er glücklich ist, fanden wir dann beide.







