Anna Maria Jokl Die Perlmutterfarbe

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Inhaltsangabe zu „Die Perlmutterfarbe“ von Anna Maria Jokl

Aus dem Schulranzen von »Maulwurf«, einem der beliebtesten Schüler in der A-Klasse, verschwindet ein Töpfchen mit selbstgemischter Farbe, der Perlmutterfarbe. Die ersten Verdächtigungen werden geäußert, das Mißtrauen gegenüber der B-Klasse wächst, die Jagd nach einem Sündenbock beginnt. Nicht wegzudenken aus der Literatur des 20. Jahrhunderts ist dieser Roman über zwei deutsche Schulklassen Anfang der dreißiger Jahre, über Verrat und Freundschaft, Machtgier und Zusammenhalt. Im Januar 2009 kommt die Verfilmung von Erfolgsregisseur Marcus H. Rosenmüller in die Kinos, der nach Wer früher stirbt, ist länger tot nun Die Perlmutterfarbe auf die Leinwand bringt – weit mehr als eine Schulgeschichte.

Eigentlich gutes Lehrstück über Wahrheit und Lüge/Gruppendynamik bzw. Parabel auf den Nationalsozialismus, gerät aber am Ende doch etwas zäh

— Apfelgruen
Apfelgruen

Einfach nur sehr kindisch. Man regt sich eher auf das sie sich wie im Kindergarten benehmen.

— caroline80
caroline80

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  • Rezension zu "Die Perlmutterfarbe" von Anna Maria Jokl

    Die Perlmutterfarbe
    Lesemäusla

    Lesemäusla

    11. January 2010 um 09:36

    Das Buch zeigt schonungslos auf, wie leicht Menschen doch zu manipulieren sind. Eine versehentlich eingesteckte Farbe tropft auf ein "ausgeborgtes" wertvolles Buch - und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Weil ein Mensch, geprägt von seiner Gier nach übermäßiger Bewunderung und mit der Tendenz andere auszubeuten, die Situation für seine Zwecke ausnutzt. Mit Parolen, subtiler Beeinflussung, uniformähnlicher Kleidung und Machtdemonstration zieht der Gruber Schüler von der Klasse A auf seine Seite, beschuldigt andere Schüler der Lüge und des Diebstahls, (vor allen Dingen die verhasste B-Klasse) und dass obwohl er genau weiß, dass die Anderen nichts Unrechtes getan haben. Ein A- Schüler, der Alexander ist schuld an der ganzen Misere aber der schweigt aus Angst und Scham. Wird Alexander den Mut aufbringen und die Wahrheit sagen? Gelingt es ihm den Gruber zu über führen und dessen falsches Spiel aufzudecken? Ein sehr schönes Buch, lesenswert für alle Altersgruppen.

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  • Rezension zu "Die Perlmutterfarbe" von Anna M. Jokl

    Die Perlmutterfarbe
    Xirxe

    Xirxe

    01. November 2009 um 15:43

    Hm, ein Kinderbuch? Ein Erwachsenenroman? Die Autorin nannte es 'Ein Kinderroman für fast alle Leute' - und das trifft es wohl am besten. Zu empfehlen ab 10-12 (?) ist es aber auch für Erwachsene ein Gewinn zu lesen. In einer Schulklasse entstehen durch Feigheit und Lüge Verdächtigungen ('jemand hat geklaut') und Schuldzuweisungen, es bilden sich Gruppen (A die Guten und B die Bösen) und nur noch Einzelne haben den Mut und die Kraft, Wahrheit und Gerechtigkeit einzufordern. In dieser an und für sich recht einfachen Geschichte wird beispielhaft gezeigt, wie schnell ein Einzelner die Macht an sich reißen und ein funktionierendes Gemeinwesen zerstören kann, wie plötzlich Schulkameraden zu Mitläufern werden und nach Vergeltung schreien, ohne jedoch die Wahrheit zu kennen. Der Roman spielt Anfang des letzten Jahrhunderts (was gelegentlich an der Sprache festzustellen ist) und sollte die drohende Welt des Nazismus verdeutlichen. Doch das Thema ist derart zeitlos dargestellt, das es auch rund 100 Jahre später nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.

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