Anna Maria Leitgeb Mutter der sieben Schmerzen

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Inhaltsangabe zu „Mutter der sieben Schmerzen“ von Anna Maria Leitgeb

Vor dem Hintergrund der gewaltigen Umwälzungen durch den Ersten Weltkrieg kämpft eine Familie ums nackte Überleben. Als der kriegstraumatisierte und versoffene Vater stirbt, werden die minderjährigen Kinder auf behördliche Veranlassung hin von der Mutter getrennt. Das behinderte Nannele kommt in ein Heim, Kurt und seine Schwester Martha werden im Tal als Arbeitskräfte verdingt, der Säugling Anton kommt zu Pflegeeltern. "Kostkinder" nannte man diese meist als Arbeitssklaven missbrauchten Kinder, eine in den Alpenländern übliche Praxis.

Wie kommt die Mutter Hanna mit dem Verlust ihrer Familie zurecht? Es ist eine Geschichte von kleinen Freuden, großen Entbehrungen, enttäuschten Hoffnungen sowie existenzieller Angst und Verzweiflung in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

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  • Rezension zu "Mutter der sieben Schmerzen" von Anna Maria Leitgeb

    Mutter der sieben Schmerzen

    krautnock

    27. February 2013 um 18:02

    Im Buch „Mutter der sieben Schmerzen“ schreibt Anna Maria Leitgeb über die Mutter Hanna, die ihre Kinder in bitterer Armut, noch dazu in Kriegszeiten, aufziehen muss. Dass der Vater an der Front ist, verschlimmert die Situation. Gar einige Kinder sterben im Kleinkindalter. Die Mutter versucht sich selbstständig zu machen, aber im Dorf wird eine Frau, die Männerarbeit verrichtet, verachtet. Die Affäre mit einem Karrner, aus dem ein Kind hervorgeht, verschlimmert ihre Situation. Als ihr Mann aus dem Krieg zurückkommt, ist er ein gebrochener Mann und stirbt innerhalb eines Jahres. Das führt dazu, dass Hanna alle Kinder weggenommen werden, das behinderte Nannele kommt in eine Anstalt und die zwei älteren Geschwister zu Pflegefamilien. In den Pflegefamilien werden Kurt und Martha ausgenutzt und schlecht behandelt, Martha sogar sexuell missbraucht, woran sie zerbricht und den Freitod wählt. Die Geschichte ist sehr spannend erzählt, der Wechsel der Erzählperspektiven von der Hauptperson Hanna hin zu den Kindern, zum Mann, zum Karrner und zu den Fremden bringt dem Leser die Handlung sehr nahe. Jedoch ist die Geschichte sehr tragisch, dass Kurt die Chance bekommt nach England zu gehen und Apotheker zu werden, ist nur ein kleiner Trost für Martha.

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