Anna Martens Engelsschmerz

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Inhaltsangabe zu „Engelsschmerz“ von Anna Martens

Eigener Kopf, großes Herz und messerscharfer Verstand: Kommissarin Annette Kirchgessner ist eine tolle neue Heldin! Ein atemberaubender Psychothriller für die Leserinnen von Chevy Stevens und Michael Robotham Jule ist spurlos verschwunden. Die Studentin ist nicht verreist, nicht durchgebrannt. Sie ist in Gefahr! Davon ist ihre Mutter überzeugt, die alarmiert nach München reist und die Wohnung ihrer Tochter verwaist vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst – außer Kommissarin Annette Kirchgessner, die schon immer einen Riecher für besondere Fälle hatte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg „Gigi“ Gruber ermittelt sie auf eigene Faust. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Werden sie Jule rechtzeitig finden? Leserstimmen: "Ein sehr spannendes, fesselndes und kurzweiliges Lesevergnügen!" LiebesLenchen, lovelybooks.de "Keine unnötigen Schnörkel und überschaubares Personal lassen die Handlung zielgerichtet ihren Verlauf nehmen ohne sich mit Längen und Nebenkriegsschauplätzen aufzuhalten. Für mich eine runde, gelungene Sache." – miss_mesmerized, lovelybooks.de "... eine wirklich mitreißende Geschichte aus Spannung, Sympathien und Antipathien, mit wechselnden Zeiten und Perspektiven, die ich in einem Schwung lesen musste und das Buch einfach nicht weglegen konnte. Sehr empfehlenswert!" – Fabella, Buchzeiten Von Anna Martens sind bei Midnight erschienen:EngelsschmerzIdentität unbekanntBlinde Schatten

„Hier regierten Dreck, Verzweiflung und Hunger.“ Und der Leser kann nur atemlos weiterblättern.

— StefanieFreigericht

Flüssig zu lesen, die Thriller-üblichen Grausamkeiten, stehen meiner Meinung denen erfolgreicher Autoren dieses Genres in nichts nach.

— AenHen

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  • Was geschah mit Jule? - Ein rätselhaftes Verschwinden einer jungen Frau

    Engelsschmerz

    Isar-12

    15. October 2017 um 13:33

    "Engelsschmerz" ist der Debüt-Thriller von Anna Martens, wobei dies ein Pseudonym der Autorin Anna Schneider ist. Dabei wird das Verschwinden einer jungen Frau in zwei Handlungssträngen dargestellt. Einmal aus der Sicht der Mutter und der Ermittler, die nach ihr suchen und zum anderen aus Sicht des Täters und Opfers. Dabei nähern sich diese beiden Stränge auch zeitlich immer mehr an, bis sie letztendlich zusammenführen. Als Leser wird man dabei immer mehr von der Handlung aufgesogen. Zum einen die Verzweiflung der Mutter, die sich sicher ist dass ihrer Tochter etwas zugestoßen sein musste - zum anderen die Ängste von Jule, was der Täter wohl mit ihr machen wird. Speziell der Strang um Jule gewinnt immer mehr an spannender Tiefe, die einen als Leser fesselt. Wird sie ihrem Peiniger entkommen, diese Frage stellt man sich dabei ständig. Einzig hätte ich gern noch mehr über den Täter und seine Beweggründe erfahren - Was veranlasste ihn zu diesem Handeln? "Engelsschmerz" ist aber ein gelungener Thriller mit Abgründen und spätestens nach dem Fall "Natascha Kampusch" auch realistische Vorstellung.

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  • Engelsschmerz

    Engelsschmerz

    nati51

    11. June 2017 um 19:59

    Ulrike Ziegler ist fest davon überzeugt, dass ihrer Tochter Jule etwas zugestoßen ist. Sie reist von Münster nach München. In der Wohnung ihrer Tochter riecht es muffig und die Blumen sind vertrocknet. Sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und geht zur Polizei, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben, doch hier hat sie das Gefühl, dass man sie nicht ernst nimmt. Dann trifft Ulrike Ziegler auf die Kommissarin Annette Kirchgessner, die sich ihrer Sorgen annimmt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit erfährt der Leser, dass Jule mit ihrem Freund Tim Schluss gemacht hat, da er den Reizen ihrer besten Freundin Lena nicht widerstehen konnte. Im Internet hat Jule nun eine nette Bekanntschaft geschlossen. Sie schreiben sich viele Emails und Jule ist sehr glücklich, doch dann macht der Seelenfreund aus dem Internet Schluss mit ihr, da er sich ihrer nicht würdig fühlt. Kurz entschlossen packt sie einige Sachen, um ihn mit einem Besuch zu überraschen. Doch dieser Besuch endet für Jule in einem Kellerverlies.Durch die verschiedenen Zeitsprünge konnte die Autorin schnell Spannung aufbauen und man fühlt sich regelrecht in die Geschichte hineingezogen. In einem Handlungsstrang kann der Leser die zähe Suche nach Jule mit verfolgen. Im anderen Erzählstrang erfährt man welches Martyrium Jule erleiden muss. Dieses wird sehr detailliert beschrieben und teilweise musste ich mich zwingen, diese Szenen weiterzulesen. Bis zum Ende bleibt offen, ob Jule überlebt oder nicht. Der Schluss kam für mich etwas überraschend, da für mich noch einige Fragen offen waren. Was hat den Täter dazu gebracht so zu handeln, war es der Tod seiner Mutter oder litt er an einer Krankheit? Was ist mit dem Leihwagen von Jule geworden? Trotz dieser für mich nicht geklärten Fragen war es ein spannender Krimi ohne Längen, der mich gut unterhalten hat.

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  • „Hier regierten Dreck, Verzweiflung und Hunger.“

    Engelsschmerz

    StefanieFreigericht

    19. January 2017 um 22:35

    Eine Frau sitzt gefesselt auf einem Küchenboden. Es ist kalt, es ist nichts zum Essen da – und dann der Gestank. Das Blut. „Hier regierten Dreck, Verzweiflung und Hunger.“ S. 10 Das ist wahrlich keine gute Situation – aber ein perfekter Ausgangspunkt für einen spannenden Thriller. Hätte die 23jährige Jule, Studentin in München, doch bloß auf ihre Mutter in der fernen Heimat Münster gehört. Doch da die Mutter durchaus große Teile ihres Lebens eher auf Jule ausgerichtet hatte, warf sie ihr lieber vor, zu sehr „Glucke“ zu sein. Doch jetzt ist die Mutter diejenige, auf die sie zählt. Ulrike Ziegler sucht in München nach ihrer Tochter. Sie weiß, dass diese nicht so einfach verschwunden wäre – und auch bei ihrem Job ist sie so lange nicht mehr aufgetaucht, dass sie entlassen wurde. Da gibt es ihren Freund Tim. Und ihre Freundin Lena. Und ihren Nachbarn Martin. Ulrike muss sich sehr bemühen, bei der Polizei einen Ansprechpartner zu finden, der ihr Glauben schenkt – zu oft hat sie sonst ihren Mann vorgeschickt. Sie ist keine Kämpferin – und auch eher kein Mensch, der mit Schwierigkeiten gut klar kommt. Zwischendurch erleben wir Jule in ihrer Angst. „Sie brach erneut in Tränen aus. Sollte das wirklich alles gewesen sein? Ihr ganzes Leben? Diese wenigen Jahre? Trauer überwältigte sie. Darum, vielleicht nie mehr die Chance zu bekommen, zu leben, zu lieben, etwas anders, besser zu machen, ihr Leben in die Hand zu nehmen.“ S. 145 Was wirklich geschickt ist: ab einem gewissen Zeitpunkt weiß der Leser mehr. Aber die Zusammenhänge fehlen und damit bleibt die Spannung, abgesehen von der inzwischen immer weiter um Unterstützung suchenden Mutter. Und dann dreht Autorin Martens noch damit auf, wozu Menschen fähig sein können, Täter wie Opfer, ungewöhnlich in der letzten Konsequenz. Ein harter Thriller, bei dem noch draufgelegt wird, wenn man schon denkt, dass kann nicht noch heftiger werden. Nicht geeignet für Leser, die empfindlich reagieren bei jeglicher Art von Sadismus. Engelsschmerz ist einzeln erhältlich oder als Bestandteil des ebooks „Midnight Thrill“ zusammen mit 2 weiteren Thrillern von anderen Autoren. Ich habe letzteres gelesen, rezensiere aus Fairness gegenüber den Autoren jedoch einzeln und verlinke unter „Midnight Thrill“. Wohltuend wieder bei Anna Martens (dieses ist meine „Folgetat“, nachdem ich von „Blinde Schatten“ doch sehr angetan war): die Protagonisten haben „normale“ Namen, ihrem Alter entsprechend. Jule Ziegler, Tim Kruse – die Mutter heißt Ulrike. Es gibt Handlungsorte – niemand wird im luftleeren Raum krimininell – aber nicht dieses „Regionalkrimi-Gehabe“. Und das Lektorat ist, was mir sonst gerne bei Selfpublishing missfällt, recht sorgfältig. Meine absoluten Favoriten sind in dem Buch allerdings Annette Kirchgessner und Dr. Carter!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Engelsschmerz

    Engelsschmerz

    Soeltjerin

    31. October 2016 um 18:41

    Jule ist verschwunden, da ist sich ihre Mutter Ulrike Ziegler ganz sicher. Allerdings wird sie auf dem Polizeirevier mit ihren Sorgen nicht ernst genommen. Glücklicherweise trifft sie auf die taffe Polizeikommissarin Annette Kirchgessner, die sie mit ihren Sorgen überzeugen kann sich des Falles "verbotenerweise" anzunehmen, gehört er doch so gar nicht in ihren Zuständigkeitsbereich. Der Schreibstil des Buches ist super. Es lässt sich sehr schnell weg lesen. Durch die kurzen Kapitel wird die Spannung des Buches von Anfang an sehr hoch gehalten. Die Kapitel wechseln immer zwischen der Suche nach Jule und dem Rückblick was sie in den sechs Wochen seitdem sie verschwunden ist erlebt hat. Einige Kapitel sind dabei sogar aus der Sicht des Täters geschrieben. Ab der Hälfte des Buch konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, es wurde zum richtigen Page Turner. Zu groß war die Neugier, ob die Suche noch früh genug endet. Insgesamt ein richtig guter Thriller, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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  • Gelungenes Thrillerdebüt

    Engelsschmerz

    AenHen

    02. August 2016 um 13:44

    Engelsschmerz ist der erste Krimi / Thriller der Autorin Anna Martens. Ich finde, es handelt sich um ein durchweg gelungenes Debüt. Zu den großen der Szene ist noch ein bisschen Luft, aber umso gespannter kann man auf die nächsten (hoffentlich!) Romane der Autorin sein. Jule ist verschwunden. Ihre Mutter ist sich sicher, dass – bei allen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Münster und München – die Studentin nicht im Urlaub ist. Stimmt, denn sie hat im Internet, betrogen von Freund Tim mit ihrer besten Freundin Lena, nach Trost gesucht. Und gefunden, in Gestalt des älteren Bernd, der empathische Mails schreiben kann und in der Eifel lebt. Als er verkündet, nicht wert zu sein, mit der hübschen und jungen Jule Kontakt zu haben, verzweifelt sie schier und macht sich schließlich auf den Weg zu ihm. Der komische Kauz ist ihr dann aber doch tatsächlich etwas zu verschroben und ungewaschen, doch das wirkliche Übel offenbart sich kurz darauf: Bernd hat einen psychopathischen Nachbarn, der Jule betäubt und entführt. Was sie dann erlebt, ist furchtbar. Der Roman hat mir gut gefallen, er spielt auf zwei zeitlichen Ebenen, die jede für sich voranschreiten, um am Ende zusammentreffen: die Erlebnisse von Jule ab Ende Juli bis zu Ihrer Rettung und das Geschehen rund um Jules Mutter, ihre Recherchen und die Ermittlungen der Kommissarin ab Mitte September. Flankierend dazu werden die wirren Gedankengänge des Entführers dargestellt. Die Figuren sind alle sehr gut gezeichnet, nur der Ermittlungspartner „Gigi“ der Kommissarin bleibt vollkommen blass, obwohl sogar im Klappentext erwähnt, spielt er nur eine winzige Nebenrolle, aber vielleicht wird das in Folgebänden ja anders. Insgesamt flüssig zu lesen, die Thriller-üblichen Grausamkeiten, wenn es um Psychopathen, Entführung und Folter geht, stehen meiner Meinung nach denen erfolgreicher Autoren dieses Genres in nichts nach. Fazit: kurzweiliges Lesevergnügen, kommen weitere Bände der Autorin sind sie sicher mehr als nur die Überlegung, sie zu lesen, wert.

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  • Können Menschen einfach verschwinden?

    Engelsschmerz

    mareikealbracht

    Die Studentin Jule ist spurlos verschwunden und ihre überfürsorgliche Mutter mobilisiert alle Kräfte im Freundeskreis ihre Tochter, um bei der Suche zu helfen. Die Vermisstenstelle bei der Polizei kann nichts tun. Nur Kommissarin Annette Kirchgessner glaubt der Mutter und beginnt auch nach Jule zu suchen. Mein Fazit:Durchweg spannend. Erst hatte ich Angst, dass das Buch möglicherweise zu heftig wird. War es aber nicht. Klar geht es um Gewalt und Grausamkeit, bleibt aber im Rahmen des Erträglichen. Die Chraktäre sind interessant gezeichnet und sehr glaubwürdig.Von Anna Martens werde ich sicher noch mehr lesen.

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    • 5

    Anna_Martens

    22. April 2016 um 09:23

    <3

  • Spannungsgeladener Thriller

    Engelsschmerz

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jule Ziegler wohnt in München und fühlt sich von ihrer Mutter kontrolliert. Ihr Freund Timm betrügt sie mit ihrer Freundin Lena, worauf Jule sich von ihm trennt. Über das Internet kommuniziert sie mit einem Bernd, der sich plötzlich von ihr verabschiedet, weil sie zu unterschiedlich wären. Also macht Jule sich auf, um Bernd persönlich gegenüberzutreten und ihn davon zu überzeugen, dass sie zusammenpassen. Doch plötzlich findet sie sich im Keller gefesselt und geknebelt wieder. Als Ulrike Ziegler lange nichts von ihrer Tochter hört, fährt sie nach München und findet eine seit Wochen unbewohnte Wohnung vor. Als sie eine Vermisstenanzeige aufgibt, nimmt man sie nicht ernst. Erst die Kommissarin Kirchgässner glaubt ihr und ermittelt mit Hilfe ihres Kollegen Gigi, obwohl dieser ihr davon abrät. Tim kann ihr nicht weiterhelfen, aber der sonderbare Nachbar hat einige Bilder von Jule und tägliche Aufzeichnungen von ihrem Tagesablauf. Er ist heimlich in Jule verliebt und schreibt alles minutiös auf. Mit Tagesdatum versehene Kapitel lassen den Leser an der spannenden Suche nach Jule teilhaben. Die Kapitel wechseln von der Beschreibung Jules Schicksal, der verzweifelten Suche der Mutter, die E-Mails von Bernd sowie das Verhalten von Mike, Bernds Nachbarn und der Leser kann die Verzweiflung von Ulrike Ziegler förmlich spüren sowie Jules aufkommende Schuldgefühle über ihre Lage. Diesen Thriller würde ich jederzeit weiterempfehlen, da er mich total gefesselt hat.

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    • 3
  • Leserunde zu "Engelsschmerz" von Anna Martens

    Engelsschmerz

    Anna_Martens

    Euch ist gar nicht nach lauschigen, harmonischen Adventstagen? Ihr braucht gerade ganz viel Spannung? Sucht Nervenkitzel? Dann solltet ihr mal einen Blick auf dieses Buch werfen, das definitiv keinen beschaulichen Inhalt hat: Den Thriller „Engelsschmerz“, der gerade im aktuellen Programm bei Midnight (Ullstein) erschienen ist. „Ein Wettlauf gegen die Zeit, ums nackte Überleben.“ Zum Inhalt: Jule ist spurlos verschwunden. Die Studentin ist nicht verreist, nicht durchgebrannt. Sie ist in Gefahr! Davon ist ihre Mutter überzeugt, die alarmiert nach München fährt und die Wohnung ihrer Tochter verwaist vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst – außer Kommissarin Annette Kirchgessner, die schon immer einen Riecher für besondere Fälle hatte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg „Gigi“ Gruber ermittelt sie auf eigene Faust. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Werden sie Jule rechtzeitig finden? Hat die Beschreibung euer Interesse geweckt? Dann bewerbt euch! Wir verlosen bis zum 31. Dezember unter allen Bewerbern 15 Ebooks, wenn ihr die folgende Frage beantwortet: Was lest ihr lieber: Krimis oder Psychothriller? Bitte begründet eure Antwort. Die Leserunde startet am 02. Januar 2015 und wird aktiv von der Autorin begleitet. Natürlich ist auch jeder herzliche willkommen, der nicht gewonnen hat, aber dennoch gerne mitlesen will! Für die Gewinner noch ein Hinweis: Ihr verpflichtet euch mit dem Gewinn zur zeitnahen Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.

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    • 279
  • guter Thriller

    Engelsschmerz

    ConnySch

    Der neue Thriller „Engelsschmerz“ von Anna Martens ist sehr packend geschrieben. Er erzählt die Geschichte vom Verschwinden von Jule und der Suche ihrer Mutter nach ihr. Die Autorin hat es geschafft, dass ich 1 Stunde weniger geschlafen und dafür lieber gelesen habe.  Inhalt: Jule lebt und studiert in München. Nachdem sie sich mehrere Wochen nicht bei ihren Eltern gemeldet hat, gerät ihre Mutter Ulrike in Panik und vermutet gleich das Schlimmste. Wo ist Jule? Ist ihr etwas zugestoßen? Sie wendet sich an die Polizei, die ihr jedoch erst mal nicht weiterhilft, da sie von keinem Verbrechen ausgeht, sondern der Meinung ist, Jule gönnt sich wahrscheinlich eine Auszeit. Ulrike sucht daraufhin Jules Ex-Freund Tim auf und dann ist da noch Martin, der Nachbar ihrer Tochter – ob die beiden ihr weiter helfen können? In dem Buch geht es auch um die Polizistin Annette Kirchgessner. Sie läuft Ulrike Ziegler auf deren Suche nach ihrer Tochter zufällig über den Weg und nimmt sich der ganzen Sache an, obwohl dies eigentlich nicht in ihr Aufgabengebiet fällt. Schaffen die beiden es noch rechtzeitig Jule zu finden? Fazit: Das Buch erzählt die Gegenwart, in der Ulrike alles unternimmt, um Jule zu finden. Gleichzeitig wird auch geschildert, was sich ein paar Wochen zuvor ereignet hat, als Jule verschwunden ist. Die Geschichte wird durch mehrere Beteiligte erzählt, aus der Sicht von Jule, ihrer Mutter, durch Annette und auch der Täter darf sich zu Wort melden. Diesen Erzählstil finde ich persönlich sehr gut, da er eine gewisse Spannung aufrecht erhält.

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    • 2

    Anna_Martens

    10. September 2015 um 20:06
  • Wenn der Tod immer verlockender wird

    Engelsschmerz

    Betsy

    Eine Studentin, die seit mehreren Wochen verschwunden ist und deren Mutter schlimmes vermutet. Die Polizei, die deren Besorgnis nicht sonderlich ernst nimmt, eine Kriminalkommissarin, die zufällig mit dem Fall in Berührung kommt, ein schüchterner Nachbar, ein Ex-Freund und eine ominöse Internetbekanntschaft, schaffen eine spannende Geschichte, bei der man mit dem Opfer mithofft und mitbangt.Ein Thriller, der es wirklich in sich hat und an so einigen Stellen für Gänsehaut sorgt. Schon der Einstieg mit einem kurzen Einblick in die derzeitige Situation der Studentin Jule, die verschwand, ist packend und lässt einen schnell weiterlesen.Es wird aus der Sicht von mehreren Personen erzählt, was ich persönlich sehr gelungen fand, da man so von allen mitbekommt was gerade in ihnen vorgeht. Weiters wird in 2 verschiedenen Zeitlinien erzählt. Die 1. Zeitlinie befindet sich in der Gegenwart und beginnt mit der Mutter, die sich auf die Suche nach ihrer Tochter macht und die 2. fängt an kurz bevor diese verschwindet. Während die anderen also gerade mit der Suche beginnen, weiß der Leser schon was mit ihr passiert ist und bekommt auch persönliche Einblicke in den Entführer.Von dessen Ansporn, der Sorge vor Entdeckung, seiner Überforderung und seinen Wutanfällen, aber auch Jules Martyrium wird in allen Einzelheiten beschrieben und lässt einen definitiv nicht kalt. Eindringlich wird dargestellt, dass körperliche Schmerzen nicht immer das schlimmste sind. Wenn der Stolz und die Würde einmal gebrochen sind, was bleibt dann noch? Wie weit geht man dann noch um zu überleben? Wann ist der Wille zu sterben größer als zu leben? Die Geschichte erzählt sehr emotional die Beziehung zwischen Opfer und Täter und diese einzufangen ist der Autorin sehr gut gelungen.Die schwächste Figur in dieser Handlung war eindeutig die ermittelnde Kriminalkommissarin Kirchgessner, die relativ unscheinbar blieb und auch nicht wirklich ausschlaggebend für die Lösung des Falles war. Der Nachbar Martin und auch Ulrike, Jules Mutter waren da definitiv vielschichtiger und mit mehr Energie bei der Sache.Fazit: Sehr packend geschrieben und durch die kurzen Kapitel sehr schnell zu lesen. Besonders gut fand ich, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wird, wobei die eindringlichsten Stellen wohl die von Jule und dem Täter waren. Leider ging mir die Geschichte dann etwas zu aprupt zu Ende, besonders weil ich noch so in der Handlung drinnen war, dass es mich interessiert hätte, wie es den jeweiligen Personen nach Lösung des Falles ergangen ist. Ansonsten aber ein solider Thriller, den ich gerne weiterempfehle.

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    • 5

    Anna_Martens

    07. June 2015 um 11:27
  • Ein tolles Debüt, aber nichts für zarte Gemüter!

    Engelsschmerz

    Lesemaus_im_Schafspelz

    09. April 2015 um 20:15

    Jule ist verschwunden. Schon seit Wochen hat ihre Mutter nichts mehr von ihr gehört. Sie spürt, dass mehr dahintersteckt. Jule ist nicht einfach verreist oder hat keine Lust auf Kommunikation. Es muss ihr etwas passiert sein. Kurzerhand reist die besorgte Frau nach München, wo sie die verwaiste Wohnung ihrer Tochter vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst. Bis sie auf Kommissarin Annette Kirchgessner stößt, die die Sorgen der Mutter verstehen kann und helfen möchte… Anna Martens gelingt es mühelos, den Leser direkt ins Geschehen mitzunehmen. Man spürt instinktiv, dass Jules Mutter zwar eine sehr gluckenhafte Art hat, ihre Sorge hier aber berechtigt ist. Klar, ist ja nicht umsonst ein Thriller ;-). Doch was folgt, sind ca. 300 Seiten voller Spannung und voller Pein. Der aktuelle Aufhänger – Internetflirting – ist sicher gerade beim jungen Leser ein Thema, das mitreißt. Die kurzen Kapitel animieren, immer weiter zu lesen, ist ja nicht viel bis zum nächsten Abschnitt, und zum nächsten, zum nächsten…. Und schwuppdiwupp ist man schon am Ende angekommen. Dabei beschreibt die Autorin einmal die gegenwärtigen Begebenheiten, sprich die Sorge und Suche von Jules Mutter nach ihrer sonst so zuverlässigen Tochter. Andererseits wird der Leser einige Wochen zurückversetzt, wo er die Ereignisse aus der Sicht Jules sowie ihres Peinigers erfährt. Beide Erzählstränge sind trotz der zeitlichen Sprünge leicht nachvollziehbar. Besonders gefällt mir, dass Martens hier nicht nur aus Jules Sicht schreibt, sondern auch in die Tiefen der Seele ihres Peinigers eintaucht. Und dies gelingt ihr erschreckend realistisch… Sowohl Jule, als auch die anderen Protagonisten werden genau beschrieben, ihre Gedanken und Taten nahezu jederzeit nachvollziehbar dargestellt. Insbesondere die Kommissarin Kirchgessner ist mir während der Seiten ans Herz gewachsen mit ihrer menschlichen Art, so dass ich mich freue, mehr von ihr zu lesen! Es ist nicht von Beginn an klar, wer denn nun hinter dem Ganzen steckt, der Leser wird zunächst in die Irre geführt, so dass es an Spannung nicht mangelt! Dabei möchte man der Mutter bei ihren anfangs eigenständigen Ermittlungen zu gerne helfen, ins Buch rufen, was los ist und sie auf die richtige Spur führen. Jedoch möchte man sie ebenso oft schütteln, da sie einfach zu gluckenhaft und naiv wirkt. Dennoch scheint auch sie an den Ereignissen über sich selbst hinauszuwachsen, was mir wiederum sehr gut gefallen hat! Auch wenn ich das Cover nicht direkt dem Inhalt zuordnen kann, so ist es ein „typisches“ Thriller-Cover, das meine Neugierde sofort weckt. Einfach in schwarz-weiß gehalten mit roter Schrift und einer Feder darunter. Einzig die doch immer wieder vorkommenden Fehler (fehlende Worte oder Satzzeichen) haben mich stellenweise etwas irritiert, da dies leider meinen persönlichen Lesegenuss schmälert. Insgesamt muss ich jedoch sagen, hat Anna Martens hier ganze Arbeit geleistet! Sie glänzt hier mit einem fabelhaften Debüt, das dem Leser so manche Gänsehautschauer über den Rücken treibt! Das macht definitiv neugierig auf mehr! Aber Vorsicht: zarte Gemüter sollten es sich genau überlegen, da es auch wirklich heftige Szenen gibt, die vielleicht nicht jedem gefallen.

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  • Spannend für zwischendurch

    Engelsschmerz

    vanessabln

    21. February 2015 um 16:21

    Ein E-Book lese ich gerne zur Ablenkung zwischendurch, so dass meine Erwartungen hier nicht ganz so hoch sind. "Engelsschmerz" fand ich ziemlich spannend, und zwar von Anfang an bis hin zum Schluss. Die verschiedenen Erzählebenen tragen dazu natürlich bei, wenn auch die Geschichte der Gefangennahme einer jungen Frau weder neu noch schön zu lesen ist. Durch das "Blind Date" nach einer Art E-Mail-Beziehung ist die Geschichte aber wieder sehr brisant und aus dem Leben gegriffen (oder auch hoffentlich nicht). Irgendwie erwartet man natürlich einen positiven Ausgang, der zum Weiterlesen führt. Die Person des Martin (aber auch Jule) fand ich am besten ausgeführt, schließlich ist er auch eine Schlüsselfigur. Über die Ermittler erfährt der Leser wenig, die Mutter bleibt klischeehaft. Es fehlt auch ein schlüssiges Motiv, eine Krankheit bzw. Mutter-Geschichte des Täters wird nur leicht angerissen und bleibt unverständlich. Gestört haben mich einige Sätze, bei denen Worte o. ä. gefehlt haben und somit keinen Sinn ergaben.

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  • Engelsschmerz - Brutal und schmerzhaft

    Engelsschmerz

    oztrail

    03. February 2015 um 18:24

    Der Thriller beginnt schon mit dem Überlebenskampf einer Gefangenen. Alleine die ersten Sätze lassen schon furchtbares ahnen. Man ist gefesselt von Beginn an und liest weiter um zu erfahren was passiert ist und was noch kommt. Der Schreibstil lässt einen in die Handlung einsteigen  und man hört nicht auf zu lesen. Die Erzählungen aus verschiedenen Sichtweisen finde ich sehr gelungen. Hier Julia Ziegler, das Opfer. Dann die Mutter Ulrike Ziegler, aber auch den oder die Täter. Auch die Beschreibung der Charaktere finde ich sehr gut. Die Autorin hat einen wunden Punkt der Zeit getroffen. Datings im Internet. Kurz zum Inhalt: Jule ist verschwunden. Ihre Mutter hat eine Vorahnung, das Jule Hilfe braucht, obwohl der Kontakt zur Tochter sehr sporadisch ist, wird Ulrike Ziegler, das Gefühl nicht los, das hier etwas nicht stimmt. Kurzerhand fährt sie nach München um sich selbst ein Bild zu machen.  Hier erlebt  Ulrike Ziegler dann die Bürokratie des Polizeiapparates und das nicht ernstgenommen werden einer sich sorgenden Mutter. Sie fängt selbst zu ermitteln an. Als erstes nimmt sie sich vor  Tim den Freund von Jule, der aber  nur mehr der Ex ist, da er Jule mit deren besten Freundin Lena betrogen hat. Aber Tim kann nicht helfen. Ulrike stößt bei ihren Recherchen auch auf Jules Nachbarn, den unscheinbaren oder auch fast unsichtbaren Martin. In der Zwischenzeit kommt auch Kommissarin Annette Kirchgessner zu einem Einsatz wo bereits ein Übereifriger Kollege am werkeln ist. Hier lernt der Leser auch die Kommissarin kennen und kann sich ein Bild von ihr machen. Ein resolute humorvolle Frau, die mit ihrem Kollegen Georg „Gigi“ Gruber gerne auf eigene Faust ermittelt . Auch das Opfer Jule Ziegler erzählt ihr Gefangen sein immer wieder. Hier kommt das Grauen durch. Hat Mitleid und Angst.  Der Täter gibt dem Leser ebenso seine Gedanken preis. Man will es gar nicht lesen tut es aber trotzdem und denkt nur was für eine Psychopath. Wie geht's weiter, kann Jule gerettet werden, trotz aller Hürden die noch im Weg liegen? Das Buch hält im Bann und wer gerne Thriller liest sollte sich darauf stürzen. Der Thriller ist das hoffentlich nicht nur das Erstlingswerk um die Kommissarin Kirchgessner. Daher fünf Sterne von mir!

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  • Nichts für schwache Nerven

    Engelsschmerz

    Booky-72

    20. January 2015 um 11:36

    Aus der Inhaltsangabe: Jule ist spurlos verschwunden. Die Studentin ist nicht verreist, nicht durchgebrannt. Sie ist in Gefahr! Davon ist ihre Mutter überzeugt, die alarmiert nach München reist und die Wohnung ihrer Tochter verwaist vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst - außer Kommissarin Annette Kirchgessner, die schon immer einen Riecher für besondere Fälle hatte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg "Gigi" Gruber ermittelt sie auf eigene Faust. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt... Was, wenn die Polizei die Sorgen der Mutter nicht ernst nimmt? Glücklicherweise gibt es noch ein fähiges Ermittlerduo, die sich der Suche nach Jule annehmen. Wer hat da nur seine Finger im Spiel? Es gibt genug Verdächtige. Jule hat sich von ihrem Freund getrennt, da er sie mit ihrer besten Freundin betrogen hat. Im Internet lernt sie Bernd kennen, der mit seinen Nachrichten zu einer gewissen Verliebtheit führt, aber doch ein merkwürdiger Kerl ist. Kurzerhand macht sie sich zu ihm auf den Weg. Einmal werden die Ereignisse vor Jules Verschwinden geschildert - aus ihrer Sicht und aus der des Entführers. Dazu die Ereignisse seit ihrem Verschwinden. Nicht zu lange Kapitel, die gut datiert sind, um sich jederzeit zurechtzufinden. Teilweise sehr furchtbare Szenen, die detailgenau beschrieben sind - nichts für schwache Nerven. Der Schreibstil sehr packend, wie man es von einem guten Thriller erwartet. Die Autorin hat sich vom Fall "Natascha Kampusch" inspirieren lassen. 4 Sterne von mir dazu.

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