Anna McPartlin Die letzten Tage von Rabbit Hayes

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Inhaltsangabe zu „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ von Anna McPartlin

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt§§Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten. Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ... Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.§§(5 CDs, Laufzeit: 6h 15)§§

Na ja, etwas gefühlsduselig und kitschig.

— kornmuhme

Leider nicht so meins..war mir ehrlich gesagt zu oberflächlich

— Haihappen_Uhaha

Traurige, aber auch wunderschöne Geschichte über die letzen Tage, der an Krebs erkrankten Rabbit Hayes, und ihrer Familie. Sehr gut erzählt.

— Tess-xy

Ein wunderschönes Hörbuch, von einer tollen Sprecherin mit viel Gefühl gelesen.

— Mone80

Leider leider fällt hier oft auf, wie gekürzt das Hörbuch ist. Aber dennoch ist die Geschichte einfach überwätigend!

— milkshakee

bewegende Geschichte, die zum Nachdenken anregt

— Buffy2108

In dieser Herzerwärmenden Geschichte geht es um eine Familie, die mit der Trauer und dem Verlust eines geliebten Menschen fertig werden muss

— Anruba

Die Autorin hat mit ihrer Geschichte fast ein Bild gemalt. So Sprachgewand fand ich sie.

— Seelensplitter

Sehr schön geschrieben, sehr traurig und sehr tröstlich zugleich

— tootsy3000

Ein trauriges, aber auch fröhliches Hörbuch, über eine starke Frau mit einer starken Familie.

— krissysch

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  • Die letzten Tage - Anna Mc Partlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Lenny

    21. October 2016 um 15:28

    So viele Emotionen, so viel Gefühl. Ich mag eigentlich nicht zu Büchern greifen, wenn ich schon vorher weiß, dass es sehr, sehr traurig wird, doch dieses Buch wurde mir mehrfach empfohlen  und ich bin froh es gehört zu haben. Anna McPartlin  bringt in die Geschichte so viel Schwung, dass auch diese traurige Geschichte für mich sehr hörenswert ist! Allerdings muss man Taschentücher bereit halten! Das Cover ist auch wunderschön und der Titel hält, was er aussagt....leider....

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  • abwechslungsreiche Charaktere- aber nichts spektakuläres

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Haihappen_Uhaha

    20. May 2016 um 12:16

    Hörbuch RezensionCover:Sieht romantisch, verspielt aus.HandlungRabbit hat Krebs und nicht mehr viel Zeit. Die letzten neun Tage kümmert sie sich nicht um sich selbst, sondern versucht ihren Freunden und Familie beizustehen und das Chaos, dass sie aus Trauer um Rabbit angerichtet haben, in Ordnung zu bringen. Der schwierigste Teil ist, ihrer kleinen Tochter beizubringen, dass sie bald Abschied nehmen muss von ihrer Mama.Meinung:Unser Hauptschauplatz ist das Krankenhaus. Die Geschichte wird vom „Allwissendem Erzähler“ erzählt, was einen ständigen Wechsel der Perspektiven ermöglicht. Oft haben wir Rückblenden, sodass wir jeden einzelnen Charakter kennenlernen können und die Beziehung zwischen dieser Person und Rabbit aufgeklärt bekommen. Dieser Wechsel bringt uns auch die Gefühle und Probleme der einzelnen Freunde und Familienmitglieder näher, um die sich Rabbit zu kümmern versucht. Man sieht also, es geht in der Story nicht einfach um Rabbit selbst und wie sie mit dem Krebs und dem Tod umgeht, sondern viel mehr um ihre Nahestehenden. Und genau DAS war mein Problem. Wir lernen so viele Leute kennen, was mindestens die Hälfte des Hörbuchs dauert und vor sich hin plätschert. Ich konnte mich in keinen einzigen richtig hineinversetzten, weil die Kapitel so kurz waren. Auch Rabbits Leben, war mir einfach zu öde und fad. Es wurde zwar gelitten im Buch, aber mich hat die ganze Story mega kalt gelassen. Klar hat mir ab und an mal einer leidgetan..aber es war für mich nicht „real“ nicht authentisch, sodass mir die Emotionen fern blieben. Sonst waren die Charaktere und deren Storys recht abwechslungsreich. Ich weiß nicht, vllt bin ich die falsche Zielgruppe oder es war nicht mein „Genre“, aber mich hat das Hörbuch leider mehr gelangweilt als unterhalten. Mein Fazit:Gelesen war es gut, nichts spektakuläres. Die Handlung plätschert vor sich hin und konnte mich leider nicht vom Hocker reißen. Für mich nicht glaubwürdig und oberflächlich. Dennoch sehr abwechslungsreiche Charaktere mit interessanten Hintergrundstorys.

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  • LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016

    Die Gestirne

    Ginevra

    Ihr liebt das gesprochene Wort genauso wie das geschriebene? Und Hörbücher und Hörspiele gehören in euer Bücherregal genauso wie das gedruckte Buch? Dann seid ihr bei der LovelyBooks Hörbuch Challenge 2016 genau richtig.  Ziel der Challenge ist, das wir in diesem Jahr 15 Hörbücher/ Hörspiele hören und rezensieren. Ablauf:  1. Melde dich mit einem Sammelbeitrag zu Challenge an. Ich werde unter diesem Text eine Teilnehmerliste anlegen mit allen Teilnehmern und diese mit Eurem Sammelbeitrag verlinken. 2. Zwischen dem 06.01. und 31.12.2016 hörst zu 15 Hörbücher/Hörspiele mit einer Mindestlänge von 3 Stunden, egal aus welchem Genre oder wann erschienen. 3. Wenn du nun ein Hörbuch/Hörspiel gehört und auf LovelyBooks rezensiert hast, schreibe den Link zur Rezension hier in einem Kommentar. Es werden nur rezensierte Hörbücher und Hörspiele gezählt, deren Rezension auf LovelyBooks erschienen sind. Drei Rezensionen dürfen durch Kurzmeinungen ersetzt werden! 4. Die Unterkategorien dienen dem Austausch untereinander - Du darfst natürlich frei wählen, was Du hören möchtest! 5. Trage den Link zu Deinen Rezensionen auch in Deinen Sammelbeitrag ein. 6. Unter allen TeilnehmerInnen, die die Vorgaben erfüllt haben, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost! Ihr könnt jederzeit einsteigen und mitmachen oder euch wieder abmelden. Denn die Challenge soll vor allen Dingen eins machen: Spaß! Habt Ihr noch Fragen? Dann meldet euch! Ansonsten freue ich mich auf viele Anmeldungen. Falls Eure Links nicht funktionieren sollten, bitte melden!! Teilnehmerliste: AntekAscari0ban-aislingeachblack_horseBücherwurmBuchgespenstbuchjunkie Buchraettin ChrischiDDanni89danielamariaursulaFantworldgemischtetueteglueckGruenenteGinevraIrveJashrinKleine1984KrimielseKuhni77lenikslenisvealesebiene27Lesestunde_mit_MarieLetannalisamLuilineMelEMsChiliMissStrawberrymonerlNele75pardenPucki60robbertaSmilla507StarletStoneheavenTamileinThaliomeeWaylandWedma

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    • 880
  • Sehr berührend, gleichzeitig aber auch wundervoll...

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    simsa

    15. November 2015 um 15:53

    Es sind die letzten Tage im Leben der Rabbit Hayes. Die letzten Tage um wichtige Dinge zu regeln, sich mit der Tatsache des Todes abzufinden und sich von der Familie und dem eigenen Kind zu verabschieden. Denn Rabbit Hayes wird sterben... Vorab sollte ich erklären, dass ich jeden Tag auf meinem Arbeitsweg und zurück nach Hause, einem Hörbuch lausche. Es ist eine wunderbare Möglichkeit die Zeit zu nutzen und in eine Geschichte abzutauchen. Doch bei „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ - Anna McPartlin war alles anders. Ich war einfach nicht in der Lage diesem Hörbuch auf dem Hinweg zu folgen. Viel zu sehr nahm mich das gesprochene Wort mit. Aber nun erst einmal ganz von vorne. Anna McPartlin hat eine sehr bewegende und berührende Geschichte geschrieben, denn ihre Protagonistin Mia „Rabbit“ Hayes wird sterben. An dieser Tatsache gibt es kein rütteln, kein Schütteln, es steht einfach fest. Rabbit leidet an Krebs, befindet sich in einem Hospiz und es bleiben ihr nur noch wenige Tage um alles zu regeln, alles zu erzählen und alles zu besprechen, was noch wichtig ist. Dabei wechselt die Autorin in ihrem Erzählstil immer wieder den Blickwinkel und wir Leser und Zuhörer dürfen so die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven betrachten. So kommen ihre Eltern, Geschwister, aber auch ihre Jugendliebe aus der Vergangenheit und ihre Tochter zur Wort. Beim Hörbuch, das in einer gekürzten Lesung von Nina Petri gelesen wird, lauschen wir dem Ganzen über 6 Stunden und 24 Minuten. Dabei schafft es Frau Petri nicht nur jeder Person eine wunderbare Stimme zu geben, die jederzeit erkennbar ist, sondern auch eine Wärme, viel Humor und viel Emotion. Durch diese Mischung war es mir nie möglich, meine Tränen zurückzuhalten, die nicht nur von Trauer kamen, sondern auch durch den Humor den dieses Buch ebenfalls bereithält und von dem Mut, den die Protagonistin an den Tag legt. Es ist ein Buch das uns zeigt wie wichtig jeder Augenblick ist, wie kostbar das Leben in einer Familie ist und wie plötzlich sich alles ändern kann. Mein Highlight war hier ganz sicher Rabbits Familie, die viel Emotion, aber auch Humor zeigt. Gerade ihre Mutter mochte ich sehr. Molly Hayes weiß sich durchzusetzen, eine Stütze zu sein und einen lockeren Spruch auf den Lippen zu haben. Ein Buch, das ich so schnell nicht vergessen werde. Mein Fazit: Keine leichte Kost. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ - Anna McPartlin ist etwas besonderes, das man so schnell nicht vergessen wird. Für mich ein Highlight des Jahres, das wunderbar von Nina Petri gelesen wurde.

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  • ein wenig enttäuschend

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    katze102

    10. November 2015 um 19:32

    Die Atheistin Rabbit Hayes, wiederholt an Krebs erkrankt, verbringt ihre letzten Tage im Hospiz. Ihre Familie besucht sie dort, so dass Rabbit eigentlich kaum alleine ist. Viele Tage dauert es, bis Rabbits Tochter erfährt, warum ihre Mutter nun im Hospiz lebt…. Die Erzählungen über Rabbits letzten Tage und Erinnerungen an Erlebnisse aus ihrem Leben wechseln sich spontan und häufig ab. Insgesamt hatte ich sowohl sprachlich als auch inhaltlich mehr Tiefgang erwartet. Der hohe Anteil an Fäkalsprache in etwas mehr als der ersten Hälfte des Buches machte es mir schwer, dieses Buch zu mögen und durchzuhalten. Auch die beschriebenen Einblicke in nonverbale Konfliktlösung innerhalb der Familie ( Werfen einer Kaffeetasse ins Gesicht des anderen) finde ich überflüssig und grundsätzlich weder durch Wut, Trauer oder Bildungsferne entschuldbar und Beschimpfungen, z.B. als „Kinderschänder“ völlig daneben. Ungefähr das letzte Drittel des Buches gefiel mir wesentlich besser, wobei ich noch nicht mal vermag zu sagen, ob ich mich einfach an die Fäkalsprache und die Beleidigungen gewöhnt habe oder ob sie danch weniger wurden. Die Beschreibung der einzelnen Sinneshaltungen während des Sterbeprozesses ( Leugnen, Kämfen, Verhandeln ….bis Akzeptieren) und des Abschiedsnehmens an sich, fand ich gelungen und diese Aspekte bleiben für mich das Interessanteste an diesem Buch. Für mich waren sie nicht neu, aber mir gefällt, dass sie in einem Unterhaltungsroman thematisiert wurden und so vielleicht einen Einstieg in dieses schwierige Thema sein könnten. Die vielen guten Rezensionen zu diesem Buch hatten mich neugierig gemacht; allerdings konnte mich das Buch leider nicht wirklich packen. 3,5 / 5 ***

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  • Ein Roman über eine unglaublich starke Frau

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    krissysch

    Rabbit Hayes kämpft schon lange gegen den Krebs, doch nun hat sie verloren. Ihr bleiben nur noch neun Tage, die sie in einem Hospiz verbringen wird, um sich in Ruhe von allen zu verabschieden. Neun Tage, um ihrer 12-jährigen Tochter beizubringen, dass sie sterben wird. Denn diese ist immer noch der Meinung, dass ihre Mutter mit etwas Pflege bald wieder mit nach Hause kommen kann. Und neun Tage, um für ein bisschen Ordnung im Familienchaos zu sorgen. Wie man schon vermutet, steckt hinter "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" eine traurige Geschichte, die aber auch gleichzeitig wunderschön und aufbauend ist. Denn Rabbit ist ein ganz einzigartiger Charakter. Sie gibt nicht so schnell auf, sieht trotz allem immer noch viel positives und ist eine so außergewöhnliche Person, bei der jeder stolz  wäre, jemanden wie sie zu kennen. Und dieser Mut, diese Kraft, trotz ihrer Krankheit und der Gewissheit, nicht mehr lange zu leben, das machen das Buch zu etwas so Besonderem. Das Hörbuch wird von Nina Petri gelesen, von der ich vorher noch nichts angehört hatte. Zuerst war ich etwas überrascht und musste mich in die Sprechstimme etwas eingewöhnen. Dann war ich aber ziemlich bald begeistert, denn mit ihrer tiefen, etwas rauchigen Stimme, die sehr viel Charakter hat, passt sie meiner Meinung nach perfekt zu Rabbit und ich kann mir keine andere Hörbuchsprecherin vorstellen, die besser zu dem Buch gepasst hätte. Rabbits Geschichte ist Nina Petris Stimme wie auf den Leib geschneidert. Durch die so gut passende Stimme bekommt das Buch noch einmal zusätzlich Tiefe. Obwohl es eine  sehr traurige Story gibt, in der der Tod die Hauptrolle spielt, so wird dennoch auch viel positives vermittelt. Denn nebenbei werden Themen wie die Wichtigkeit von Familienzusammenhalt, Liebe, Hoffnung, Wünschne und Träumen angesprochen  und schnell merkt man, dass nicht nur Rabbit, sondern auch ihre ganze Familie sehr liebenswert ist. Alle sind Personen mit viel Charakter, sehr unterschiedlich, und dennoch halten sie als Familie zusammen. Natürlich handelt es sich nicht um ein Buch, bei dem man pure Spannung erwartet, sondern eine einfühlsam erzählte und witzig traurige Geschichte mit viel Charme. Und man wird auch nicht enttäuscht. Das Hörbuch regt zum Nachdenken an, macht traurig und glücklich zugleich und ist einfach ein unglaublich schönes Hörerlebnis. Wem nach einer tollen und realistischen Geschichte über das Leben ist, der sollte sich unbedingt "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" anhören.

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    • 2
  • bewegende Geschichte, die das Herz berührt

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Buffy2108

    16. June 2015 um 10:27

    So ein wundervolles Cover und dann so ein trauriges Buch. Ich habe mich gefragt ob es passend ist und bin zu dem Entschluss gekommen.  Ja, es passt! Ich wusste dass es ein trauriges Buch ist. Allerdings hatte ich (trotz des eigentlich eindeutigen Titels) nicht damit gerechnet, dass das Buch mit dem Einzug ins Hospitz beginnt. Ich war so  fassungslos und deprimiert und konnte mir nicht vorstellen, was da noch kommen sollte. Aber es kam noch einiges, teils im Rückblick aus den Erinnerungen, aber auch Ausschnitte aus der Gegenwart, wie ihre Familie und engen Freunde mit ihr und der Situation umgehen. Sehr gut hat mir gefalllen, dass jeder seine Kapitel hatte und ich dadurch die unterschiedlichen Ansichten kennengelernt habe. Das Buch hat mich bewegt und mich darüber nachdenken lassen, was wirklich wichtig im Leben ist und worauf es ankommt.  Nämliche auf Familie und Freunde, die in guten und in schlechten Zeiten zu einem stehen, daß man Augenblicke nutzt, wenn sie sich einem bieten, da man nie weiss, wieviel Zeit einem bleibt. Ein grosses Lob an die Autorin, die in meinen Augen das Thema perfekt angepackt und mir als Leser nahe gebracht hat. Wenn ich könnte würde ich noch ein zusätzliches Sternchen für die Sprecherin vergeben, die die Geschichte der Rabbit Hayes genau richtig vorgetragen hat.

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  • Worauf es schlussendlich ankommt

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    LimitLess

    02. June 2015 um 17:48

    Der Titel - Die letzten Tage von Rabbit Hayes - lässt schon eine sehr traurige Geschichte vermuten. Und die bekommt man auch. In der Geschichte geht es ums Abschiednehmen von der Welt und von geliebten Menschen, darum, wie wichtig die Familie ist und dass man zusammenhält. Das Hörbuch ist eine gekürzte Lesung und hat mich einige Stunden gut unterhalten! Der Tod hängt über der ganzen Geschichte und hat auch Einfluss auf die Charaktere. Die ganze Zeit über herrscht eine bedrückte Stimmung, die sich dann auf mich während dem Hören übertragen hat. Durch einige Rückblenden in Rabbits Leben, die ich fast noch lieber gehört habe, als den Rest, lernt man auch Rabbit ganz gut kennen, obwohl sie in ihrer Lage nicht viele Möglichkeiten hat, sich zu beweisen. Die Geschichte wird aus vielen Unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so bekommt man auch Einblick in die Gefühle von Rabbits Tochter, ihrer Mutter, ihrem Bruder, was das Ganze auch sehr spannend macht, zu sehen, wie alle mit der Situation umgehen. Zwischendurch ist die Geschichte, so traurig sie auch ist, unheimlich komisch und zum Lachen. Das lockert das alles auch ein bisschen auf. Die Charaktere sind alle sehr liebenwert und haben einen gut ausgearbeiteten Charakter. Es fällt mir irgendwie schwer den Schreibstil gut zu beschreiben, da ich es ja nur gehört habe. Anna McPartlin verwendet aber eine schöne Sprache, die sich bestimmt auch gut selbst lesen lässt. Sie hat Rabbits Geschichte wirklich schön erzählt und ich bin beim Hören in einen richtigen Sog gekommen, aus dem ich mit der Zeit nur schwer rausgekommen bin. Die Sprecherin Nina Petri hat mir gut gefallen und ich hab ihr sehr gern zugehört. Ihre raue Stimme konnte die Stimmen der Charaktere gut nachahmen und es wurde nie langweilig. Leider, und ich glaub, dass es daran liegt, dass ich es nur gehört habe (ich höre eher selten Hörbücher), blieben mir die Charaktere dann doch etwas fremd. Wenn ich es nochmal anhöre, und das werde ich bestimmt tun, werde ich es wahrscheinlich dann ganz anders wahrnehmen. Fazit Die letzten Tage von Rabbit Hayes ist eine traurige Geschichte, mit lustigen Momenten, die mit einer schönen Sprache sehr berührt. Die Sprecherin des Hörbuchs hat sie gekonnt zum Leben erweckt und mich mit ihrer Stimme eingelullt.

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  • Trotz des ernsten Themas bleibt man mit einem guten Gefühl zurück

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Anruba

    25. May 2015 um 13:46

    Meine Meinung: Die Geschichte erzählt humorvoll und tröstlich die verbleibenene Tage von Mia Hayes, genannt Rabbit. Die 42-jährige wird zum Sterben ins Hospiz eingeliefert, da sie den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Im Erzählstil wird in verschiedenen Kapiteln über jedes einzelne Familienmitglied der Familie Hayes abwechselnd berichtet.  Da wäre die Mutter Molly, die trotz ihres katholischen Glaubens ziemlich viel und derbe flucht. Außerdem der Vater Jack, der es nicht akzeptieren kann, was mit seiner Tochter passiert. Rabbits großer Bruder Davey reist extra aus den USA an, wo er als Schlagzeuger in einer Countryband sein Geld verdient. Die gemeinsame Schwester Grace ist Mutter von vier Söhnen und steht Rabbit immer zur Seite. Zum Schluss wäre da noch Rabbits 12-jährige Tochter Juliet. Das Mädchen ist für ihr Alter sehr selbständig. Sie weiß lange nicht, wie ernst es um ihre Mutter wirklich steht und versucht alles um diese wieder nach Hause zu holen. Die Geschichte wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wo über die Anfänge von Daveys Musikkarriere und Rabbits großer Liebe Johnny Faye berichtet wird. Trotz des ernsten Themas schafft die Autorin eine herzliche und humorvolle Atmosphäre. Man möchte die ganze Zeit über lachen und weinen. Die Geschichte ist in keinster Weise vorhersehbar, da die Personen alle wirklich interessante Charaktere sind, und die Autorin keine Angst hat auch unangenehme Themen anzusprechen. Jedes Familienmitglied ist einzigartig und vielschichtig. Sie alle gehen unterschiedlich mit dem drohenenden Verlust von Rabbit um. Sie schreien, fluchen, weinen und flippen aus. Als Zuhörer kann man alle Reaktionen nachvollziehen und leidet mit. Gleichzeitig gibt es immer wieder viel zu lachen, da auch niemand den Kopf in den Sand stecken will, und jeder für Rabbit da sein möchte, um ihr die letzten Tage so schön wie möglich zu machen. Das alles unterscheidet dieses Buch von anderen "Krebsbüchern" dieser Art. Denn obwohl die Story so traurig ist, bleibt doch ein tröstliches Gefühl nach Ende des Buches zurück. Eine kleine Kritik habe ich allerdings, denn manchmal ging mir alles etwas zu schnell und ich denke, dass liegt an der gekürzten Hörbuchfassung. Ich würde daher unbedingt dazu raten, sich dieses tolle Buch in "ungekürzter" Fassung zuzulegen und zu genießen, denn jede Seite ist es wert gelesen zu werden. Nina Petris rauchige, dunkle Stimme passt hervorragend zu der Geschichte. Sie schafft es fabelhaft die Gefühle aller Personen hervorzuheben und ist für das Buch eine gute Wahl. Fazit: In dieser Herzerwärmenden Geschichte geht es um eine Familie, die mit der Trauer und dem Verlust eines geliebten Menschen fertig werden muss. Das ganze Thema ist humorvoll und tröstlich erzählt worden. Trotz des ernsten Themas bleibt man mit einem guten Gefühl zurück. Einziger Kritikpunkt ist die gekürzte Fassung. Von mir gibt es daher vier ganz tolle Sterne.

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  • Ein ernstes Thema in einem besonderen Sprachgewand.

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Seelensplitter

    16. May 2015 um 15:43

    Meine Meinung zum Hörbuch: Die letzten Tage von Rabbit Hayes Ich bin auf dieses Buch aufmerksam gewordene, weil es bisher immer sehr hoch gelobt wurde.Gleichzeitig aber auch, weil das Thema Sterben und Krankheit, insbesondere wegen Krebs ein Thema in meinem Bekanntenkreis ist. Auch weil meine Mutter leider selbst 2005 an Brustkrebs erkrankte, jedoch hat sie den Kampf gewonnen.  Stimme der Sprecherin: Ich finde Nina schafft es eine gute Atmosphäre zu erzeugen in dem sie die Stimmen immer wieder etwas umformt, um wirklich dem Zuhörer das Gefühl zu geben, das er mit verschiedenen Charakteren zu tun hat. Spannung: Ist relativ für mich gering, denn ich ahnte ja schon was kommt, deswegen hat es mich jetzt nicht so in die Spannung gebracht, dafür aber zum staunen, wie gut die Autorin mit Worten spielen konnte um immer wieder auch etwas Abwechslung  in ihre Geschichte zu bekommen. Geschichte: Ist einfach traurig. Nicht weil sie schlecht ist, aber das Buch hat auf jeden Fall Taschentuch Alarm. Auch fand ich es gut, wie die Autorin, Rabbits Leben mir aufmalte und ich somit wirklich mitfühlen konnte.Denn auch so  manch Begebenheit im Buch kann ich nachvollziehen. Sei es die Ohnmacht nichts machen zu können, das hoffen und bangen, und letztlich doch die Traurigkeit zu empfinden, das etwas zu Ende gegangen ist. Fazit:Für mich kommt das Hörbuch nicht so gut wie das Buch Tanz auf Glas herüber aber das mag am hören liegen, denn die Geschichte ist ja leider auch gekürzt. Dennoch ist es ein Hörgenuss und es lässt mich staunen, wie gut mancher Autor mit der Sprache bildhaft spielen kann. Sterne:Ich vergebe 4.

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  • Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    -sabine-

    15. May 2015 um 20:16

    Ein schwieriges Thema hat sich die Autorin in diesem Buch ausgesucht, dementsprechend war ich neugierig, vor allem aber gespannt auf die Umsetzung – und ich muss sagen, dass die wirklich exzellent gelungen ist. Es geht um die 40jährige Rabbit, die unheilbar an Brustkrebs erkrankt ist und nun ins Hospiz gebracht wird. 9 Tage bleiben ihr noch, und man weiß als Leser bzw. Hörer, wie die Geschichte enden wird. Doch nicht alleine Rabbit ist die Protagonistin dieses Buches, vielmehr geht es um ihre Familie, ihre Eltern und Geschwister, ihre Freunde und vor allem auch um ihre Tochter, die sie in ihren letzten Tagen begleiten. Es ist eine Achterbahn der Gefühle, die dieses Buch bei mir ausgelöst hat, natürlich ist es traurig und sehr bewegend, Rabbit beim Sterben zu begleiten, aber immer wieder gibt es auch lustige Stellen, die mich zum schmunzeln gebracht haben. Es ist eine Gratwanderung, bei einem solchen Thema auch Humor und Witz einfließen zu lassen, mit viel Feingefühl für die jeweilige Situation und Gespür für die jeweils passenden Worte ist der Autorin diese Gratwanderung aber wunderbar gelungen. Die 9 letzten Tage von Rabbit werden chronologisch beschrieben, immer aber gibt es Rückblenden in die Vergangenheit – und nicht nur in die von Rabbit selber sondern auch in die aller anderen Menschen, die Rabbit begleiten. So lernt man wirklich alle Personen sehr gut kennen, denn jeder hat eine eigene Geschichte, die ihn geprägt und zu dem gemacht hat, was er ist. Und so lassen sich Gedanken und Handlungen der verschiedenen Figuren viel besser nachvollziehen. Die Charaktere sind alle sehr gut gezeichnet und es gab keinen, der mir nicht sympathisch war – alle sind mir ans Herz gewachsen und ich fühlte mich schon fast als Teil der Gemeinschaft. Man lernt sie alle aber nicht nur durch die Rückblenden kennen, sondern auch durch die Art und Weise, wie sie mit Rabbits Erkrankung und dem bevorstehenden Sterben umgehen. Und da ist jeder wirklich anders – zwischen Verzweiflung, Wut, Resignation, Kampf, Angst, Schmerz und Liebe sind wirklich alle Gefühle vertreten - und ich habe mich den Einzelnen sehr nahe gefühlt. Gefallen hat mir auch, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, gerade auch in Details zur Struktur eines Hospizes oder zu medizinischen Dingen, so dass die Geschichte sehr authentisch ist und ich sie mir genau so vorstellen kann. Nina Petri als Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Mir gefällt ihre Stimmfarbe und sie schafft es immer wieder, genau die passende Emotion beim Zuhörer zu erzeugen - egal ob es traurige Situationen sind, die nachdenklich machen und berühren, oder humorvolle Szenen, die einen zum Lächeln bringen. Mein Fazit Ein wunderbares Buch, das sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzt, die Gratwanderung zwischen Ernst und Humor aber wunderbar meistert. Tolle Charaktere, eine angenehme Sprecherin und eine Geschichte, die gerade auch durch ihre Authentizität den Leser und Hörer auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnimmt. Auch wenn ich bei der Geschichte nicht zu Taschentüchern greifen musste, war ich doch berührt und kann das Buch jedem nur empfehlen, der sich auf dieses schwierige Thema einlassen möchte.

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  • Verlust eines geliebten Menschen

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    Cuty

    Rabbit Hayes, eine junge Frau – ist vom Brustkrebs betroffen. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, hat sie nur noch wenige Tage zu Leben. Als sie und ihre Familie davon erfahren, sind alle erst einmalfassungslos. Ihre letzten Tage, verbringt Rabbit in einem Hospitz, mit ihren Liebsten. Ihre Mutter, Vater, ihren Geschwistern und Freunden. Keiner möchte ihre Tochter, Freundin und Schwester gehen lassen und nehmen es nur schwer war, dass es das alte Leben mit Rabbit – nie wieder so sein wird, wie früher. Sie müssen lernen Abschied zu nehmen, möchten aber trotzdem um Rabbit kämpfen – obwohl dieser Kampf offensichtlich aussichtslos ist. Ich muss sagen, dass mich das Buch endgültig mit genommen hat. Die Autorin Anna McPartlin, hat so eine herzzerreißende Geschichte geschrieben und den Protagonisten ein Gesicht gegeben, wodurch man selbst das Gefühl hat, ein Teil der Familie geworden zu sein. Nach dem Roman “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” bin ich schon ein wenig abgehärtet gewesen, was Romane mit dem Thema Krebs angeht – dachte ich. An manchen Passagen, hat die Leserin Nina Petri, soviel Emotionen mit rein gebracht – dass selbst mir die Tränen gekommen sind. Ich habe alle total in mein Herz geschlossen, gerade die resolute Molly – Rabbit sowieso. Sie versucht durch aus stark zu bleiben, und die Last von Juliet (ihrer Tochter) zu nehmen. Am Ende, warten doch alle auf den Tod von Rabbit, auch wenn sie ihr die letzten Tage schön machen wollten, gibt es keine Aussicht mehr. Ich kann diesen Roman von Anna McPartlin ohne Bedenken weiter empfehlen. Stellt euch auf tiefes schluchzen und Emotionen ein, legt eine Packung Taschentücher bereit! Ich finde, der Hype um das Buch – hat sich definitiv gelohnt.

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    • 3
  • Über das Abschiednehmen und den Tod

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    tootsy3000

    24. April 2015 um 20:14

    Bücher über Krebspatienten gibt es mittlerweile ja einige. Geht es in vielen davon die Krankheit zu besiegen oder bereits geheilt zu sein, handelt die Geschichte von Rabbit die zum Sterben von ihrer Mutter in ein Hospiz gebracht wird. Keine von den Beiden will akzeptieren, dass dies das Ende sein soll. Rabbit will für ihre Tochter um ihr Leben kämpfen, so wie sie es schon Jahre vorher getan hat und dem Krebs die Stirn bot und wieder gesund wurde bis dieses Scheusal der Menschheit wieder kam. Rabbits Mutter verflucht Gott und die Welt und forstet zusammen mit ihrem Vater das Internet durch um doch noch eine Therapie für ihre geliebt Tochter zu finden. Ihre Schwester Grace kümmert sich inzwischen um Rabbits Tochter, flippt selber fast aus durch die Hilflosigkeit derer man ausgesetzt ist. Ihr Bruder steckt immer den Kopf in den Sand, bis ihm ein Freund mal ordentlich die Meinung bläst. Und Rabbits beste Freunde versorgt sie mit teurer Wäsche um ihr die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Jeder Charakter in dem Buch ist auf seine Weise einzigartig. Allen gleich ist die Lähmung, die das Wissen das der Tod die geliebte Tochter, Schwester, Mutter und Freundin ihnen nehmen wird. Man will brüllen, um sich schlagen und verzweifeln. Und genau diese Eigenschaften bring Nina Petri mit ihrer vielschichtigen Leserstimme hervorragend rüber. Die Geschichte berührt einen sehr, ist traurig und voller Stärke. Man darf auch lachen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, denn Rabbit Hayes und ihre Familie gibt es vor, wie man sich als Leser gerade fühlen darf. Dieses “wie im echten Leben” macht diesen Roman aus und ist so tröstlich. Als Zuhörer ist man Teil dieser letzten Tage, schwelgt in der Vergangenheit der Familie und lernt wie stark Zusammenhalt machen kann. Mein Fazit: Ein gelungener Roman über das Abschiednehmen und den Tod, sehr traurig und sehr tröstlich zugleich.

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  • Leugen, Wut, Trauer, Akzeptanz

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    MikkaG

    21. April 2015 um 17:59

    Was sind schon neun Tage? Neun Tage sind fast nichts, eine unbedeutende Zeitspanne, die in unserer schnelllebigen Zeit vergeht wie ein Wimpernschlag. Wie können neun Tage dann genug Zeit sein, loszulassen, mit sich ins Reine zu kommen, sich von seinen Lieben zu verabschieden - zu sterben? Der Leser verbringt diese neun Tage ganz nahe dran an Rabbit und an ihrer wunderbaren, chaotischen Familie, sieht ihnen dabei zu, wie sie die Phasen der Trauer durchlaufen. Leugnen, verzweifelte Wut, Loslassen... Und schließlich, Akzeptanz. Das geht an die Nieren, und ich habe mehr als einmal ein paar Tränen vergossen, aber es ist dennoch keine deprimierende Geschichte, sondern eher eine positive. Denn im Angesicht des Todes besinnen sich die Menschen auf die wichtigen Dinge des Lebens, und im Endeffekt ist "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" in meinen Augen viel mehr ein Buch über die Liebe als ein Buch über das Sterben. Es geht nicht nur um Rabbits Krankheit, sondern auch um ihre bewegte Jugend und ihre ganz große Liebe - über die ich hier lieber noch nichts verrate. Nur soviel: auf der letzten Seite schließt sich der Kreis. Die Autorin erzählt in eher schlichter Sprache, ohne Pathos doch dafür mit erstaunlich viel Humor. Für mich war das genau richtig, denn so gleitet das Buch nie ab in sensationsheischendes Melodrama, und trotzdem ist es zutiefst bewegend. Die Charaktere fand ich einfach großartig. Es ist merkwürdig, aber ausgerechnet in diesem Buch über Abschied, Sterben und Tod sind sie alle so bunt und voller Leben, wie man es nur selten findet. So merkwürdig es klingt, ich habe mehr als einmal gedacht: so möchte ich auch einmal sterben, umgeben von solchen Menschen. Der Leser weiß von Anfang an, was passieren wird, und dennoch bleibt es spannend, Rabbit und ihrer Familie bei ihrer emotionalen Reise hin zum Ende zuzusehen. Über das Hörbuch kann ich nur sagen, dass es die Geschichte gut umsetzt und dass Nina Petri als Sprecherin die Emotionen auch wunderbar rüberbringt. Fazit: In dieser Geschichte geht es um die letzten neun Tage im Leben einer krebskranken Frau, und dennoch ist es eine Geschichte voller Hoffnung und Lebensfreude. Mich hat das Buch zum Nachdenken gebracht, und ab und zu auch zum Weinen... Aber auch zum Lachen. Im Endeffekt werden mir die positiven Emotionen, die es in mir erweckt hat, wahrscheinlich länger und anhaltender in Erinnerung bleiben als die schmerzlichen.

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  • Abschied einer wundervollen Mutter, Tochter, Freundin und Schwester

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

    MelE

    03. April 2015 um 08:05

    "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" hat mich tief beeindruckt, was sicherlich ein gewaltiges Stück der Stimme von Nina Petri zuzuschreiben ist. Sie hat den Protagonisten des Hörbuches echtes Leben eingehaucht und somit der Story rund um Rabbit  echte Tiefe gegeben. Für mich was das Hören schmerzlich, aber auch absolut wundervoll, da es Rabbit vergönnt war innerhalb der Menschen die sie liebt und die sie lieben, Abschied zu nehmen. Abschied von einem Leben, welches angefüllt war mit großer Freude und Erlebnissen, die wir gerne mit ihr teilen, um Rabbit näher zu kommen. Der Tod ist unaufhaltsam, da sich Rabbit im Endstadium einer Krebserkrankung befindet. Im Hopiz bereitet sich Rabbit darauf vor und alle ihre Lieben versammeln sich um sie, um den letzten Weg mit ihr gemeinsam zu gehen. Schlimm an dieser Story ist, dass Rabbits zwölfjährige Tochter immer noch die Hoffnung hegt, dass ihre Mutter überlebt. Sie kann sie doch nicht einfach alleine lassen. Wer sorgt für sie, wenn ihre Mutter gegangen ist? Diese Fragen sind nicht nur für Mütter schmerzlich, sondern auch für die Hörer des Hörbuches, erinnert es doch an unsere eigene Sterblichkeit. VORSICHT SPOILER! Natürlich ist die Story rundum traurig, aber wer sich darauf einlässt, wird ein Hörbuch zu hören bekommen, welches auch ganz viel Trost bereithält. Es ist am Ende wie eine feste Umarmung und auch wenn ein Taschentuch bereitgehalten werden sollte, tröstete mich die Tatsache, dass Rabbit umgeben von Menschen die sie liebten und wertschätzen eine neue Reise antreten konnte. Ich habe ganz bewusst nicht gespoilert, da "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" darauf hinzielen. Rabbits Körper ist durch den Krebs so sehr geschwächt, dass eine Heilung nur durch ein Wunder geschehen könnte. Wunder geschehen selten, daher hätte ich das Hörbuch auch nicht ernst nehmen können, wenn es anders gewesen wäre. Ich hatte mich ganz bewusst dafür entschieden, ein Hörbuch über den Tod zu hören und wurde reich belohnt, da es warmherzig, tröstlich, oft aber auch schmerzlich ist zu lauschen, wie in Dialogen der einzelnen wichtigen Menschen in Rabbits Leben zu Wort kommen, dadurch wirkt dieses Hörbuch lebendig und erhält echte Tiefe. SPOILER ENDE! Es war unglaublich Rabbit Hayes kennen zu lernen, deren echten Namen zu kennen unwichtig erscheint, da wir sie wertschätzen lernen und der Abschied auch für den Hörer hart wird, schon alleine deshalb, da ein Hörbuch zu Ende geht, welches von Anfang an hat begeistern können. Gerne spreche ich eine Hörempfehlung aus, da ich selten ein Hörbuch gehört habe, was mich auch nachträglich beschäftigt hat. Ich möchte eine Mutter sein, deren Töchter oder Söhne dankbar sind für die Zeit, die sie mit mir verbringen durften. Ich möchte ein Tochter sein, deren Eltern stolz darauf sind, dieses Kind kennengelernt zu haben. Ich möchte eine Schwester sein, die trotz aller Streitereien unter Geschwistern geliebt und wertgeschätzt wird. Ich möchte Freundin sein, die zu kennen das Leben bereichert hat.

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