Anna McPartlin Irgendwo im Glück

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo im Glück“ von Anna McPartlin

Von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Ein neuer Roman voller Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung. Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an. Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.

Eine sehr bewegende Geschichte

— monikaburmeister
monikaburmeister

Eine wundervolle Geschichte

— buchtipps_perlen
buchtipps_perlen

Sehr berührender Roman mit tiefer Botschaft und wundervollen Charakteren. Absolute Leseempfehlung.

— Mary-and-Jocasta
Mary-and-Jocasta

Eine Geschichte, die unter die Haut geht. Sehr gefühlvoll geschrieben. Man liest es mit einem Lächeln auf den Lippen und Tränen in den Augen

— Bianca75
Bianca75

Das Buch lag viel zu lange auf meinem SUB. Ich hab es in 2 Tagen verschlungen!!!

— Paradox
Paradox

Anna McPartlin erzählt in Irgendwo im Glück die herzzerreißende Geschichte einer Familie, die im Leben viel zu viel durchmachen musste.

— Osilla
Osilla

Für mich ist es ein sehr anspruchsvolles Buch gewesen. Am Schluss sind die Tränenbäche gelaufen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

"Irgendwo im Glück" von Anna McPartlin behandelt gesellschaftlich relevante Themen, die eigentlich niemand einer Familie wünscht, aber leide

— Zwinkerling
Zwinkerling

Bewegend, überraschend und aufwühlend -dieses Buch löst so viele Emotionen in einem aus und ist es zu Ende, möchte man, dass es weiter geht.

— cheshirecatannett
cheshirecatannett

Fantastisch funktionierender Plot mit Höchstspannung und mitreißenden Emotionen.

— MirjamMuentefering
MirjamMuentefering

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    Irgendwo im Glück
    cyirah

    cyirah

    07. June 2017 um 10:17

    Kurzbeschreibung Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: ihre Daily Soap. Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Und das tägliche Mittagessen im Restaurant gegenüber. Überraschungen in ihrem geregelten Leben kann sie gar nicht leiden. Doch dann wird „ihr“ Restaurant von dem ambitionierten Koch Jens übernommen – und der weigert sich nicht nur, ihr Lieblingsgericht zuzubereiten, sondern sorgt auch sonst für Chaos in Isabelles wohlgeordneter Welt. Während sie alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken versucht, ahnt sie aber schon bald, dass es vielleicht gerade die Überraschungen sind, die ihr Leben reicher machen … Rezension Wenn man Überraschungen hasst und einen strickten Wochenplan verfolgt, gleicht es einem Weltuntergang, wenn das geliebte Restaurant mit der noch mehr geliebten vietnamesischen Nudelsuppe schließt und plötzlich ein neues aufmacht. Isabelle Wagner ist ein Mensch der Veränderungen nicht mag und die ihr regelmäßig Panikattacken bereiten. Keine Mittagssuppe mehr und einen neuen Restaurantführer Namens Jens mit dem sie zunächst aneinander gerät, nachdem sie auch noch herausfindet, dass er „Blumen hasst!“ und sie sich in ihrer Floristinnenseele gekrängt fühlt. Doch nach anfänglichen Startschwierigkeiten und Jens‘ sehr hartnäckigen kleinen Schwester Merle, beginnt Isabelle schon bald an Ihrem geplanten Leben und der plötzlich aufkommenden Liebe (BÄMM!) zu zweifeln.   Völlig verwirrt blieb ich zurück und hatte das seltsame Gefühl, soeben eine fette Abfuhr bekommen zu haben, meinem Traummann aber trotzdem einen großen Schritt nähergekommen zu sein. Im Grunde handelte es sich also um eine gute Abfuhr. Eine richtig gute sogar.   Ich fand das Buch großartig. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Personen und Situationen sind so schön beschrieben, dass man sich ein richtig schönes Bild im Kopf formen kann. Die Autorin schafft es sowohl witzge, ernste und traurige Momente und Atmosphären zu schaffen und den Leser mit sich zu reißen. Besonders gut hat mir die Protagonistin gefallen. Isabelle anfangs wirklich in ihrem Leben versteift, fängt an Veränderungen zu zulassen und ihr Leben zu genießen. Probleme sind dazu da um gelöst zu werden und sie anzupacken. Die neuen Menschen, die in ihr Leben treten, ändern dieses zum absolut positiven und sie lernt, dass ein einzelner Moment in dem sie glaubt die Liebe ihres Lebens gefunden zu haben, vielleicht nicht der richtige Moment war. Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben sind freundlich und hell, die Motive (Blumen) sind bunt und der Schriftzug ist verspielt, wodurch man den Eindruck hat, dass es eine lustige Geschichte werden könnte. Nachdem ich dann den Klappentext las wurden meine Empfindungen beim Anblick des Covers bestätigt. Das Cover passt perfekt zu der zu erwartenden Geschichte. Sehr schöne Gestaltung. Fazit Eine schöne Geschichte über das Leben einer einfachen Frau die Blumen mag und die mit viel Humor und einem etwas seltsamen Wesen einfach nur den einen BÄMM! Moment erleben will und dafür bereit ist, alle ihre Macken und Angewohnheiten sein zu lassen und das zu tun was sie wirklich möchte. Ein Hoch auf alle Glücksmomente!  Ich wünsche mir noch weitere Geschichten dieser tollen Autorin.

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  • Ein ferner Ort in unseren Herzen

    Irgendwo im Glück
    Mary-and-Jocasta

    Mary-and-Jocasta

    01. May 2017 um 11:29

    Als Kleinkind suchte er sich oft irgendeine Ecke aus, zog sich ein Kissen auf den Boden und legte den Kopf darauf. Dann zog er die Knie an die Brust und rollte sich zu einer Kugel zusammen. So blieb er liegen, bis Maisie anfing ihn zu suchen. Irgendwann verrückte sie dann ein Möbelstück, fand ihn und zerrte ihn auf die Füße. „Ich habe überall nach dir gesucht!“ „Du weißt doch, wo ich war, Ma.“ „Und wo warst du?“ „Irgendwo im Glück.“, sagte er dann und trollte sich, um zu spielen oder riesengroße orangefarbene Hunde zu malen.Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Gleich ihr erstes Date mündete in einer überstürzten Ehe. Es dauerte Jahre, bis sich Maisie aus der darauf folgenden Hölle befreien konnte, doch sie nahm etwas Wundervolles daraus mit – ihre Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft Maisie es sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an. Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare…Als ich dieses Buch gesehen habe, war mir gleich klar, dass ich es lesen musste. Schon das erste Buch, das ich von Anna McPartlin zwischen die Finger bekommen habe – Keiner kennt mich so wie du – habe ich geliebt, weil es so berührend war, also führte auch an Irgendwo im Glück kein Weg vorbei. Wie bei allen Anna-McPartlin-Büchern ist dieses Cover wieder wunderschön und auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht.In diesem Werk greift Anna McPartlin wie schon in Keiner kennt mich so wie du die Problematik der häuslichen Gewalt wieder auf. Erzählt wird vorwiegend aus der Perspektive von Maisie Bean, einer alleinerziehenden Mutter, die sich von ihrem gewalttätigen Ehemann getrennt hat und nun mit ihren beiden Kindern und ihrer dementen Mutter Bridie zusammenlebt. Auch die drei kommen in dem Roman zu Wort, besonders die Kapitel aus Bridies Sicht fand ich dabei interessant. Außerdem gibt es kurze Kapitel aus der Sicht von Jeremys Freunden und anderen Bekannten der Familie. Schön an diesem Erzählstil ist vor allem, die Gefühle und Gedanken aller Figuren nachvollziehen zu können, ohne dass sich die Handlung bis ins Unendliche wiederholt, weil dieselbe Situation aus hundert verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Es wird immer nur die Perspektive gewählt, die für die jeweilige Situation am wichtigsten ist.Auch die Charaktere sind sehr liebevoll ausgearbeitet...Weiterlesen?

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  • Ein trauriges, gefühlvolles Buch

    Irgendwo im Glück
    Athene

    Athene

    11. April 2017 um 14:47

    INHALT:Maisie Bean hat sich ihre Freiheit hart erkämpft. Nach jahrelangen Misshandlungen durch den Mann, lebt sie mit ihren Kindern Jeremy und Valerie und ihrer dementen Mutter Bridie endlich allein. Trotz Pflege und Aushilfsjobs versucht sie den Kindern ein schönes Heim zu bieten.Alles ändert sich, als Jeremy eines Tages vermisst wird und nicht nach Hause kommt.FAZIT:Dies ist nicht mein erstes Buch von Anna McPartlin und daher hatte ich hohe Erwartungen. Wurden Sie erfüllt? Zum Teil. Zum Teil? Ja, das Buch fiel mir als junge Mutter schwer zu lesen. Die Vorstellung, dass mein Kind vermisst wird, ließen mich beim Lesen immer wieder gedanklich abschweifen, so dass ich für dieses Buch ungewöhnlich lange gebraucht habe und es auch ab und zu aus der Hand legen musste.Der Prolog informiert den Leser bereits am Anfang, was mit Jeremy passieren wird und es ist wie bei einem Unglück oder einem youtube Video, man kann nicht mehr wegsehen. Man weiß, was passieren wird.Interessant und stimmig fand ich jedoch die Gefühlswelten der Beteiligten. Maisie macht sich als Mutter Sorgen und auch Vorwürfe. Dennoch fängt sie nach anfänglicher Schockstarre an zu kämpfen und setzt sich gegen Journalisten, Nachbarn und ihrem Exmann zur Wehr. Die Pflege einer Demenzkranken wird mit allem Frust, Liebe und Aggression von Seiten der zu Pflegenden dargestellt. Birdie hat verworrene und lichte Momente, die ich selbst schon bei Familienmitgliedern erleben musste.Valerie ist das Nesthäkchen und steht im indirekten Konkurrenzkampf mit ihrem großen Bruder. Sie erkennt ihren Fehler, macht sich Vorwürfe und sucht ihre Identität.Das Zusammenspiel der Familie mit den Freunden, den Nachbarn, der Polizei und den Journalisten ist meines Erachtens treffend dargestellt und man bangt und hofft um die Familie Bean.Obwohl mir das Lesen aus dem oben genannten Grund schwer fiel, ist dies hier doch ein wundervolles Buch. Ich vergebe 4,5 von 5 Punkten und decke gleich meinen kleinen Sohn zu und hoffe, das so ein Schicksalsschlag niemals meine Familie treffen wird.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/04/anna-mcpartlin-irgendwo-im-gluck-von.html

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 984
  • Rezension-Irgendwo im Glück

    Irgendwo im Glück
    buchtipps_perlen

    buchtipps_perlen

    15. March 2017 um 19:37

    Klappentext Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage. Autorin Anna McPartlin verbrachte ihre ersten Jahre in Dublin. Als Teenager nahmen ihr in der Grafschaft Kerry lebender Onkel und ihre Tante sie als Pflegekind auf. Sie studierte zunächst am College Marketing, widmete sich aber dann in einem Theater in Dublin als Comedian ihrer künstlerischen Karriere. 2006 erschien ihr Erstlingsroman Pack Up The Moon, der inzwischen unter dem Titel Weil du bei mir bist auch ins Deutsche übersetzt wurde. Cover Ich muss zugeben, dass Cover sagt mir zuerst nicht sehr zu und die Hälfte des Buches habe ich mich gefragt, was dieses bunte Cover für eine Verbindung zur Geschichte haben soll. Erst später als ich die Geschichte zu Ende gelesen hatte, wurde mir bewusst, was die Autorin mit diesem Cover ausdrücken möchte. Meine Meinung Zuerst einmal muss ich an dieser Stelle zugeben, dass dies das erste gelesene Buch von Anna McPartlin von mir ist. Ich habe es am Erscheinungstag in der Buchhandlung entdeckt und der Klappentext hat mir sofort super zugesagt. Leider bin ich erst später dazu gekommen es zu lesen. Mir gefällt die, eigentlich um ein top aktuelles Thema gehende Geschichte um Maisie Bean, ihrer demenzkranken Mutter Bridie, ihrer Tochter Valerie und ihren Sohn Jeremy wirklich sehr. Der Wechsel der Erzählperspektiven zwischen allen Familienmitgliedern macht es zu etwas besonderen und baut mit der Zeit immer mehr Spannung auf. Im Prolog bekommt man bereits erzählt, was mit Jeremy passiert ist. Es hat mich am Anfang etwas verwundert, weil ich dachte, dass mir somit die ganze Spannung im Buch bereist genommen wird. Die Autorin schaffte es jedoch mit Ihrem Schreibstil den Spannungsbogen, trotz der frühen Gewissheit was passieren würde, aufrecht zu erhalten und führt die Geschichte im Prolog wieder zusammen bzw. zum Ende. Irgendwo im Glück ist eine wirklich berührende Geschichte. Wobei es die Autorin schafft auf eine Sensible Art und Weise mit Themen wie Homosexualität und Demenz umzugehen. Fazit Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mich zum Lachen, aber auch zum weinen gebracht und mir somit viele schöne Lesestunden bereitet. Es ist ganz sicher nicht mein letztes Buch von Anna McPartlin. Das Buch bekommt von mir 5/5 Sternen

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  • Irgendwo im Glück...

    Irgendwo im Glück
    Bianca75

    Bianca75

    02. March 2017 um 21:24

    Inhaltsangabe zum Buch:Von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von Rabbit Hayes»: Ein neuer Roman voller Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung. Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an. Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.Meine Meinung:Nachdem ich schon "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" mit einem Lächeln auf den Lippen und Tränen in den Augen gelesen habe, war ich sehr gespannt auf diesen neuen Roman von Anna McPartlin. Ich hatte das große Glück, das Buch in einer Leserunde hier bei LB kennen und lieben zu lernen.Schon von der ersten Seite an war ich der Geschichte verfallen. Die Autorin hat es auch hier wieder verstanden, den Leser sofort zu fesseln. Ihr Schreibstil ist flüssig, und lässt sich lesen wie man einen guten Rotwein genießen kann. Das Buch ist gespickt mit Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung. Auch bei diesem Buch hatte ich beim Lesen wieder sehr oft ein Lächeln auf den Lippen, aber auch Tränen in den Augen. Gefühlvoll und sensibel geht die Autorin mit Themen wie Demenz und Homosexualität um.Die Protagonisten werden alle mit viel Liebe und detailliert dargestellt. Man muss sie einfach lieben, die Familie um Maisie Bean. Wie auch in ihrem vorherigen Buch ist diese Geschichte in viele Kapitel unterteilt, in denen jede Person ihren eigenen Platz bekommt und aus deren Sichtweise erzählt wird. Das gefällt mir sehr gut. Es kommt einem Puzzle gleich, deren viele unterschiedliche Teile ein komplettes Bild ergeben. So finde ich, ist es auch bei diesem Buch.Das Ende des Buches (welches auch -teilweise- den Anfang darstellte) lies mich mit einem dicken Kloß im Hals zurück. Ich war überwältigt von Maisies Gefühlen, dem Ende an Sich und ebenso traurig, dass die Geschichte nun am Ende war. Ich hätte sehr gerne gewusst, wie es nun weitergehen würde. Alles in allem wieder einmal ein Buch, welchem ich sehr gerne 5 Sterne gebe. Ich kann es nur jedem empfehlen und ans Herz legen.Taschentücher sollte man auch hier wieder in greifbarer Nähe haben. Ich spreche aus Erfahrung...denn bei mir öffneten sich am Ende die Schleusen und ich konnte die letzten Zeilen nur unter Tränen und mit Schluchzen lesen. Vielen Dank, für dieses wunderschöne Buch!

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    • 3
  • Die berührende Geschichte einer Familie, die durch die Hölle ging.

    Irgendwo im Glück
    Osilla

    Osilla

    24. February 2017 um 14:43

    Anna McPartlin erzählt in Irgendwo im Glück die herzzerreißende Geschichte einer Familie, die im Leben viel zu viel durchmachen musste. Im Zentrum steht Maisie, eine junge Mutter, die schon früh im Leben häusliche Gewalt über sich ergehen lassen musste. Durch ein Date Rape schwanger und mit dem Täter verheiratet geht sie in der Ehe durch die Hölle. Dann verschwindet ihr Sohn Jeremy völlig ohne Vorwarnung und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Was ging in Jeremy vor, das ihn dazu trieb davonzulaufen? Was geht in einer Mutter vor, die sich um ihren verschwundenen Sohn sorgt? Wie bringt solch ein Ereignis das Gefüge einer Familie durcheinander? Ein Buch, welches ich empfehlen kann. „Und ich sage dir noch was. Wenn wir die Jungs endlich wiederhaben, kommt Rave endgültig zu mir.“ (Seite 391) Die Autorin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Später zog sie nach Kerry, wo sie als Pflegekind bei ihrem Onkel und ihrer Tante wohnte. Sie studierte Marketing, doch dies entsprach nie ihrem Wunsch. So war sie später Comedienne und gab sich ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, hin. Ihr Roman Die letzten Tage von Rabbit Hayes war ein Bestseller und wandert definitiv auf meine To-Read-Liste. Wie bereits erwähnt handelt es sich um eine dramatische Familiegeschichte. Sie wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt und somit entsteht ein schlüssiges Bild. Die Handlung beginnt 1995, Masie hat ein Buch über ihre Vergangenheit geschrieben, welches sich der Presse vorstellen möchte. Dann kommt der lange Rückblick auf ihr Leben. Eines Tages verlässt Masies Sohn Jeremy das Haus und verschwindet spurlos. Auch sein bester Freund Rave ist verschwunden. Als wäre dies alles nicht schon schlimm genug für eine Mutter, muss sich Maisie auch noch um ihre demente Mutter und die pubertierende Tochter kümmern. Und dann erscheint auch noch ihr gewalttätiger Ex-Mann. Nach und nach kommen dramatische Details aus dem Leben aller Protagonisten zum Vorschein. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, jeder sein Geheimnis tief im Innern verschlossen. „Du wagst es, zu mir nach Hause zu kommen und mir Vorschriften zu machen? Ich bin dir gar nichts schuldig. Ich gehöre dir nicht. Ich bin ein eigenständiger Mensch.“ (Seite 337) Anna McPartlin hat einen flüssigen und leicht verständlichen Schreibstil ohne damit vielleicht Langweile zu erzeugen. Manchmal ist die Wortwahl schon ziemlich derbe gewesen, was aber die Charaktere nur intensiver beschrieb. Ich war schnell so neugierig, dass ich etwas eigentlich unverzeihliches tat. Ich blätterte vor, da ich meine Neugierde nicht im Zaum halten konnte. So erfuhr ich ein paar Dinge etwas früh, was der Spannung des Textes aber keinen Abbruch tat. Ich wollte dennoch jedes Detail dieser dramatischen Familiengeschichte erfahren. Oft war ich zu Tränen gerührt. Anna McPartlin gelingt es, ihre Geschichte so einfühlsam und authentisch zu erzählen, dass ich voll und ganz in die Erzählung eingetaucht bin. Viele wichtige Themen wie Demenz, häusliche Gewalt, Date Rape, Homosexualität, Pubertät und die damit verbundene Selbstfindung kommen in dieser Geschichte zum Tragen. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet. Maisie, die Kämpferin, die sich gar nicht bewusst ist, wie stark sie eigentlich ist. Jeremy der zuverlässige und liebevolle Sohn, der der Kitt der Familie zu sein scheint. Bridie, die an Demenz erkrankte Frau, sie Angst hat, sich selbst zu verlieren. Valerie, ein verunsichertes Mädchen, welches einfach nur geliebt sein will. Fred, der Feld in der Brandung mit dunklem Geheimnis und Lynn, die taffe Frau mit einer Herzerkrankung. Rave, der coole Draufgänger, der einfach nur ein Heim haben möchte. All diese und noch viele weitere Charaktere bereichern die Erzählung. Auch der Hintergrund des Titels Irgendwo im Glück ist einfach nur schön und kommt mehrfach zum Tragen, wird hier aber nicht weiter verraten. „Bridie kam zu dem Schluss, dass es für sie höchste Zeit wurde […] bevor sie es wieder vergaß.“ (Seite 393) Im Ganzen ist Irgendwo im Glück ein wirklich gutes Buch der Unterhaltungsliteratur mit vielen wichtigen Themen der heutigen Zeit und gehört damit zu einem der berührendsten Büchern die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

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  • Irgendwo im Glück

    Irgendwo im Glück
    vormi

    vormi

    11. February 2017 um 01:40

    Sehr ungewöhnlich! Denn das Buch ist besonders deshalb so ungwöhnlich, da schon im Prolog auf den gewltsamen Tod von Maisie's Sohn Jeremy hingewiesen wird. Erst dachte ich, dass das eher eine Randnotiz ist, denn der Prolog macht auch deutlich, dass Maisie sich hier auf einer Lesung zu ihrem ersten Buch befindet. Aber die Spannung lebt immer mehr davon das man sich als Leser fragt, was passiert ist. Das habe ich so bisher nur selten erlebt. Ein total lebensnahes Buch, auch ohne dabei nur auf die Tränendrüse zu drücken. Echt erstaunlich. Belebt wird das ganze durch immer neue Wechsel in der Erzählperspektive. Jeder, der auch nur entfernt mit der Geschichte zu tun hat, wird gehört. Aber zum Glück wird jeder Perspektivwechsel durch den Namen angezeigt, aus dessen Sicht der Teil der Geschichte beschrieben wird. Dadurch gibt es auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von Maisie und ihrer Kinder. Was manche Menschen aber auch alles erdulden müssen. Aber durch die verschiedenen Perspektiven gelingt es zum Beispiel auch, die Demenzerkrankung von Maisie's Mutter glaubhaft darzustellen. Wie man sich fühlt, wenn man auf einemal nicht mehr weiss wer man ist, wer einen da gerade duscht und warum der eigene Körper alt aussieht. Dann versteht man zB auch, warum Demenzkranke gewaltätig sein können und sich gegen die Person wehren, die sie pflegt. Auch die Gefühlswelten der beiden Kinder, Jeremy und Valerie, sind so absolut nachvollziehbar dargestellt. Angst, Wut, Verwirrung - man kann es sehr gut verstehen, absolut gelungen. Die Figuren und Charaktere sind total realistisch und lebensnah dargestellt, ganz normale Menschen eben. Man könnte fast das Gefühl haben, sie zu kennen. Aber natürlich kann man gerade als Mutter die vielen widerstreitenden Gefühle nachvollziehen, allen voran natürlich das ewig schlechte Gewissen von arbeitenden und/oder alleinerziehenden Frauen, dass man nicht aufmerksam genug gewesen ist. Eine Geschichte, sehr lebensecht, realistisch und sehr nachdenklich machend

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  • zu Herzen gehend

    Irgendwo im Glück
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. January 2017 um 17:22

    Das Buch „Irgendwo im Glück“ ist ein Roman, geschrieben von Anna Mc Partlin. Erschienen im rororo Verlag 2015. Das Buch handelt von Maisie Bean. Sie ist Mutter von 2 Kindern, Jeremy und Valerie. Maisie hat eine furchtbare Ehe hinter sich und zieht die Kinder alleine auf. Bei ihr ist auch ihre Mutter die an Demenz erkrankt und somit auch sehr anstrengend ist. Sie gibt aber nicht auf und versucht das Beste aus  der Situation zu ziehen. Eines Tages verschwindet Jeremy. Für Maisie, als Mutter eine furchtbare Situation. Die Autorin Anna Mc Partlin hat einen flüssigen Schreibstil. Ihr gelang es ein schonungsloses, offenes und authentisches Bild der Ehe von Maisie Bean zu schreiben. Die Situation mit der dementen Mutter ist ein anschauliches Szenario. Die Familie wird aber trotzdem als liebevoll dargestellt. Der plötzliche Verlust des Sohnes und die aufreibende Suche nach ihm gehen einem ganz schön zu Herzen. Fazit: Für mich war das Buch authentisch und realistisch dargestellt. In mancher Szene musste ich fest Schlucken und haben mich zu tiefst berührt. Das Buch bekommt von mir 5 von 5 Sternen, da ich es in mein Regal stelle und es auf jeden Fall später noch einmal Lesen möchte.

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  • Das Buch ist ganz schön traurig und vermittelt dem Leser Hoffnung.

    Irgendwo im Glück
    Zwinkerling

    Zwinkerling

    18. January 2017 um 12:50

    In dem Roman "Irgendwo im Glück" geht es um Maisie, die aus einer gewalttätigen Ehe zwei Kinder mitnahm und mit diesen, gemeinsam mit ihrer dementen Mutter, in Irland lebt. Die Geschichte spielt Anfang des Jahres 1995. Denn um diese Zeit verschwand ihr Sohn Jeremy, der im Verlauf der Geschichte mit Hilfe der Polizei gesucht wird. Während der Geschichte erfährt der Leser viel über Maisies Vergangenheit und den einzelnen Charakteren. Auch der Polizist Fred spielt dabei eine wichtige Rolle, denn dieser war in Ihrer Vergangenheit der rettende Polizist und ist auch im Falle von Jeremy ein Vertrauter der Familie. Auch die Untersuchung der Polizei brach weitere Einzelheiten ans Tageslicht.Dabei behandelt das Buch Themen wie Gewalt in der Ehe, Scheidungskinder, der neue Mann an der Seite der Mutter, das Verschwinden eines Kindes und Homosexualität. Alles Themen aus der Realität, die eine schwere Last auf den Schultern der Betroffenen ist.Das Buch war aber nicht traurig und düster, wie man es sich bei den Themen vorstellen könnte. Im Gegenteil. Es machte hauptsächlich Mut und gab Hoffnung. Denn Anna McPartlin stellte zu den Themen zwei Seiten der Medaille gegenüber: sich aufgeben vs. nach vorne blicken. Eines scheint für die Kraft im Leben besonders wichtig zu sein, und das ist die Liebe in der Familie.Leider habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden und das System des Aufbaus zu verstehen. Denn im Prinzip gab es zwei parallele Handlungsstränge: die Geschichte der Familie mit den unterschiedlichen Perspektiven und der Handlung von Jeremy vom Verlassen des Hauses bis zum Ende, die von Maisie zu einem späteren Zeitpunkt erzählt wurden.Dies führte jedoch dazu, dass ich mich nicht so recht in die Geschichte hineinfallen lassen konnte und das Buch eher mit einer gewissen Distanz las. Die Gefühle kamen nicht so an mich heran, sodass ich keine starken Emotionen verspürte.Dennoch las sich das Buch sehr flüssig und die Handlung war spannend. Ich freute mich darauf neue Dinge über die Familie zu erfahren, und drückte die Daumen, dass Jeremy gefunden wird. Es gab einige Entwicklungen in der Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich war überrascht, wie schnell ich das Buch gelesen hatte.Alles in allem ist der Roman sehr realistisch und die Themen haben heute eine große Relevanz in der Gesellschaft.Die gesamte Rezension könnt ihr auf meinem Blog lesen: http://www.zwinkerlingsbibliothek.de/2016/10/rezension-anna-mcpartlin-irgendwo-im.html

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  • Traurig schön

    Irgendwo im Glück
    cheshirecatannett

    cheshirecatannett

    16. January 2017 um 17:31

    Der Roman von Anna Mc Partlin ist bewegend, überraschend und aufwühlend - dieses Buch löst so viele Emotionen in einem aus, dass man nach dem Beenden erstmal da sitzt und nicht weiß, wohin mit sich. Ist es zu Ende, möchte man, dass es weiter geht. Mir fällt es diesmal schwer, gute Worte für dieses Buch zu finden - ich möchte nämlich nichts verraten und das passiert hier viel zu schnell. Deshalb hier das, was ich sagen kann: Das Buch ist auf keiner einzigen Seite langweilig oder uninteressant. Die Figuren, die Geschichten, Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben mich so in den Bann gezogen, dass ich immer weiter lesen wollte - wie bei einer Lieblingsserie, die man nicht aufhören kann zu gucken. Es sind so viele Momente gewesen, in denen ich total traurig wurde und dann wieder welche, in denen ich mich sooo mit der Figur gefreut habe. Man fiebert als Leser mit. Den Rahmen der Handlung (selbst den verrate ich nicht komplett) bildet die Hauptfigur, die ihre (tragische) Familiengeschichte vor Menschen im Vorlesungssaal vorliest. Anfang schockt - Ende berührt.. und irgendwie ist das ein Zwiespalt: Man findet es perfekt so wie es ist, aber aus lauter Traurigkeit und Fassungslosigkeit würde man am liebsten doch eingreifen in das Geschehen. Hach ich sag's euch, lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen, zu einem Buch zu schreiben, was ich genau denke oder fühle: Ich verkürze mal und sage: Es zählt ab nun eindeutig zu meinen Top 10 und wird mir lange nicht aus dem Gedächtnis gehen. Was ich hier nicht im Detail sagen will, ist viel zur Handlung: Das Buch lebt davon, dass man direkt in eine Familie eintaucht, die es mehr als schwer hatte und hat - es ist ein auf und ab der Gefühle, Liebe, Hass und Hoffnung in dieser Geschichte - dass ich am Ende echt nur sagen will: LEST DIESES BUCH, ehrlich :)

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  • Irgendwo im Glück

    Irgendwo im Glück
    Sireadh

    Sireadh

    04. January 2017 um 13:56

    https://sireadhblog.wordpress.com/2017/01/04/irgendwo-im-glueck/Nachdem eines der vorigen Bücher von Anna McPartlin "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" so gut angekommen ist und alle davon sprachen, dass es wohl eines der besten und rührendsten Bücher überhaupt sein soll, musste ich auch unbedingt mal eines von ihren Büchern lesen. Im September kam dann ihr neues Buch "Irgendwo im Glück" heraus und ich habe es mir sofort geholt; allerdings als Hörbuch. Wie ich es finde, könnt ihr hier lesen...Im Buch geht es um die Familie Bean, bestehend aus Maisie, ihrem Sohn Jeremy, ihrer Tochter Valerie und ihrer dementen Mutter Bridie. Die Vier leben kein einfaches Leben, denn Maisie kommt gerade erst aus einer komplizierten Ehe, in der sie immer wieder von ihrem Ehemann geschlagen wurde, aber irgendwie schlagen sie sich schon durch. Das Wichtigste: Sie sind Glücklich. Doch dann verschwindet vom einen auf den anderen Tag Jeremy, der die wichtigste Stütze für die kleine Familie war, indem er geholfen hat, wo er nur konnte. Zusammen mit dem Polizisten Brannon, der Maisie schon während ihrer gewalttätigen Ehe geholfen hatte, gehen sie auf die Suche nach Ihm. Dabei wird klar, dass er vor seinem Verschwinden sich noch ein letztes Mal mit seinen Freunden getroffen hatte, aber als diese befragt werden sollen fehlt eine weiter Person: Jeremys bester Freund Rave. Die Polizei vermutet, dass die beiden durchgebrannt sind und irgendwann schon wieder auftauchen werden, aber wie kann das stimmen, wenn Jeremy sonst immer so hilfsbereit war? Und was bedeutet das für Maisie und ihre restliche Familie?Das Buch ist eine Rahmen- und Binnenerzälung, das heißt am Anfang wird etwas erzählt, was dann von einer Art Erinnerung, die quasi fast das ganze Buch beschreibt, unterbrochen wird. Später kommt man dann wieder in die Gegenwart vom Anfang zurück. So wird gleich am Anfang dem Buch ein wenig Spannung weggenommen, weil die Maisie der Gegenwart sagt, dass ihr Sohn tot ist. Also weiß man schon, dass der Sohn nicht ,wie die Polizei glaubt, durchgebrannt ist, man weiß allerdings noch nicht wie er gestorben ist. Während der Erinnerung wechselt die Perspektive des Erzählers zwischen den Mitgliedern der Familie hin und her, das heißt man bekommt auch Ereignisse aus Jeremys Perspektive geschildert. So wird nach und nach der Fall aufgedeckt. Der Schreibstil ist echt mega und man kann sich total gut in Maisie hineinversetzten. Am Anfang habe ich gedacht, dass das Buch das Thema des Verlusts behandelt, aber das ist nur ein Nebenaspekt. Das Hauptthema ist, dass die Meisten nicht zeigen, wie sie wirklich sind, weil sie Angst vor der Reaktion ihrer Umwelt haben, es hat also eher sehr viel mit Selbstakzeptanz zu tun. Zum Cover brauch ich eigentlich nicht viel zu sagen. Es ist so ähnlich wie die der Bücher von Jojo Moyes, also ganz nett, aber nichts besonderes.Für all die, die sich auch für die Hörbuch-Fassung interessieren, ist es vielleicht noch wichtig zu wissen, dass Nina Petri ihren Job echt klasse macht und man sich durch ihre verschiedenen Darbietungen der Protagonisten ein perfektes Bild von ihnen machen kann.Schlussendlich gibts von mir vier Sterne für das Buch, weil es ein rührendes, wunderschönes aber auch tiefsinniges Werk ist, dass mir noch besser gefallen hätte, hätte ich nicht von Anfang an Jeremys Schicksal gewusst.

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  • Gefühl, Spannung und Appell

    Irgendwo im Glück
    MirjamMuentefering

    MirjamMuentefering

    31. December 2016 um 12:14

    In einem Vorort von Dublin, 1995:Maisie Bean hat schlimme Zeiten in ihrem Leben durchmachen müssen. In den Achtzigern, als häusliche Gewalt in Irland noch kaum angemessen bestraft wurde, wurde sie von ihrem Ex-Mann häufig krankenhausreif geschlagen. Bis er irgendwann plötzlich spurlos verschwand.Mittlerweile hat Maisie ihr Leben gut im Griff. Ihre beiden Kinder, die zwölfjährige, sperrige Valerie und der sechszehnjährige, sanfte, umgängliche Jeremy sind ihr Lebensinhalt und ihr auch bei der Pflege ihrer demenzkranken Mutter eine Hilfe.Doch am Neujahrstag 1995 soll sich plötzlich alles ändern.Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird Maisie von einem attraktiven Mann zum Essen eingeladen: Der Polizist Fred Brennan, der ihr schon früher oft zur Seite stand, wenn sie wieder einmal von ihrem Ehemann verprügelt worden war, liebt sie schon lange. Und auch sie empfindet etwas für ihn … Wenn nur ihre Kinder nicht so entsetzt über dieses Date ihrer Mutter wären.Während Maisie zum ersten Mal in ihrem Leben mit einem Mann ausgeht, der sie wirklich zärtlich liebt, geschieht das Unglück, das ihr ganzes weiteres Leben bestimmen soll: Jeremy und sein bester Freund Rave verschwinden spurlos.Die nächsten Tage werden für die junge Frau zur Hölle – bis sie schließlich begreifen muss, dass wir auch die Menschen, die wir von Herzen lieben nicht immer bis ins Innerste kennen.Anna McPartlin versteht es wunderbar, die LeserInnen an jede ihrer Figuren heranzuführen. Authentisch, liebevoll, zum Einfühlen ideal beschreibt sie die Geschichte dieser Familie in der dritten Person – jedoch aus rasch wechselnden, unterschiedlichen Perspektiven. So erfahren wir, wie ihre Familie, aber auch der Polizist Fred und die besten Freunde Jeremys diese Tage erleben.Gerade weil schon im Prolog etwas vorweggenommen wird, das den Leserinnen ins Herz schneiden wird, führt Anna McPartlin ein grandioses Beispiel einer perfekten Spannungskurve vor, der man sich nicht mehr entziehen kann. Fesselnde Emotionen und das große Rätsel des WIEs und WARUMs haben mich dieses Buch verschlingen lassen und machen es für mich zu einem der besten im meinem Bücherjahr 2016.Fantastisch funktionierender Plot mit zusätzlichem, liebevollem und verständnisvollem (aber nicht zu aufdringlichem) Appellcharakter. Gut, dass die Zeiten sich bereits so sehr geändert haben. Aber: Auch heute noch brauchen wir Bücher wie dieses.

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  • Er möchte doch nur "Irgendwo im Glück" sein.

    Irgendwo im Glück
    IlonGerMon

    IlonGerMon

    28. December 2016 um 22:30

    Zugegeben – bislang hat mich diese Autorin nicht so sehr angesprochen, aber mit diesem Roman hat sie mich nicht nur total überrascht, sondern auch begeistert. „Irgendwo im Glück“ sein, mehr möchte Jeremy nicht, aber diesen Moment, diesen Raum zu finden, das ist nicht so einfach. Schon gar nicht wenn man Teenager ist und sich die eigenen Lebensumstände ganz anders ausmalt. Jeremy ist 16, mit seiner jüngeren Schwester lebt er bei seiner Mutter Maisie Bean, die den gewalttätigen Ehemann und Vater vor Jahren endlich verlassen hat und es so gerade schafft, mit zwei Jobs sich und ihrer kleinen Familie ein einigermaßen normales Leben zu gestalten. Große Sprünge können sie nicht machen, das Geld ist immer knapp, aber sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben und sind (meistens) zufrieden. Jeremy kümmert sich immer dann, wenn seine Mutter aus dem Hause ist, liebevoll und  verantwortlich um die demente Großmutter Bridie, die mit ihnen im Haushalt lebt und keinesfalls mehr allein bleiben kann. In dieser doch einigermaßen stabilen Situation geschieht Unfassbares. Jeremy ist plötzlich verschwunden, gemeinsam mit seinem besten Freund Rave. Keiner der Clique, mit der die beiden stets zusammen waren, hat eine Erklärung und so wird schließlich eine polizeiliche Untersuchung eingeleitet. Taucher suchen den nahen Stausee ab, finden aber nichts. Lediglich das Fahrrad, mit dem die beiden Jungen unterwegs waren, wird nach einigen Tagen in einem Gebüsch gefunden. Die Medien stürzen sich auf den Fall, am Ende tritt Maisie sogar im Rahmen einer Polizeipressekonferenz auf und appelliert an mögliche Entführer, ihren Sohn gehen zu lassen.  Ausgesprochen geschickt finde ich die Erzählweise der Autorin. Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem wir Leser teilnehmen an einer Lesung der Autorin Maisie Bean, die die Geschichte ihres Sohnes, seines Verschwindens, der Suche und der Sorge einer ganzen Familie und Region vor 20 Jahren erzählt. Und an gleicher Stelle bei der gleichen Gelegenheit finden wir uns am Ende im Epilog wieder, der letztlich ein flammendes Plädoyer der Autorin – und der Mutter von Jeremy - an das Publikum und auch an uns, die Leser des Romans, darstellt. Die Geschichte beginnt am ersten Januar 1995 und endet nach nur wenigen Tagen. Was in diesen Tagen geschieht, wird immer wieder aus wechselnden Perspektiven der beteiligten Personen geschildert. Damit erleben wir auch hautnah, wie verschieden Menschen über ein gleiches Detail oder eine gleiche Handlung denken können. Dadurch ist der Autorin ein Buch zu einem heiklen Thema auf stellenweise sogar leichte Art gelungen, immer allerdings mit einer großen Spannung versehen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Wer die Autorin bereits kennt, sollte auf dieses Buch keinesfalls verzichten. Er wird aufs Angenehmste überrascht sein.

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  • Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lesechallenge im Dezember: Ein Monat voller Rezensionen und Lesestunden - der LoReSchreMa! Zum Ende des Jahres widmen wir uns dieses Mal bei der LovelyBooks Lesechallenge nicht einem einzelnen Buch, sondern drehen die Spieß um und schreiben selber! Rezensionen nämlich! Nachdem wir das ganze Jahr über so viel gelesen haben, nutzen wir die besinnliche Zeit, um all die Rezensionen zu schreiben, die während des Jahres liegengeblieben sind!Beim großen LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon wollen wir dafür sorgen, dass der Stapel der unrezensierten Bücher schrumpft und wir frisch und fröhlich ins neue Jahr starten können! Macht mit, rezensiert, was das Zeug hält und gewinnt mit etwas Glück großartige Buchpakete mit neuen Büchern, die auf eure Rezensionen warten!Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 dreht sich beim LoReSchreMa alles um eure Rezensionen bei LovelyBooks. Wir wollen mit euch Tipps und Tricks zum Schreiben von Rezensionen austauschen, darüber sprechen, wie man Kritik in Rezensionen gut verpackt und selbstverständlich durch all die vielen Rezensionen stöbern, die ihr im letzten Jahr gelesen habt!Als großartiges Finale gibt es zum Ende des LoReSchreMa einen Lesemarathon vom 27.12. bis 01.01.2017, mit dem wir das Jahr gebührend ausklingen lassen! Schließlich wollen wir dann direkt mit neuen Rezensionsstoff ins neue Jahr einsteigen!Was ist ein LoReSchreMa?LoReSchreMa steht für "LovelyBooks-Rezensions-Schreib-Marathon". Vom 08.12.2016 bis zum 01.01.2017 möchten wir uns Zeit dafür nehmen, das vergangene Lesejahr Revue passieren zu lassen und all die Rezensionen zu schreiben, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Natürlich müsst ihr nicht die gesamte Zeit über Rezensionen schreiben, sondern es ist so gedacht, dass jeder mitmachen kann, wann und wie er möchte. Hier haben wir dann einen gemeinsamen Platz, an dem wir uns darüber austauschen können, welche Rezensionen wir geschrieben haben.Wie kann man mitmachen?Jeder ist herzlich willkommen hier jederzeit mitzumachen. Einfach drauflosschreiben und dabei sein - wir freuen uns über jeden, der uns ein kleines oder auch großes Stück unseres LoReSchreMa begleiten möchte. Dasselbe gilt natürlich auch für den Lesemarathon am Ende der Aktion. Für die Abwechslung zwischendurch, werden wir hier während der Aktion kleine Fragen oder Aufgaben stellen, bei denen ihr gern mitmachen könnt. Natürlich ist das kein Muss, aber es macht immer wieder viel Spaß, auf diese Weise andere Leser kennen zu lernen, neue Rezensionen zu lesen und dadurch vielleicht das ein oder andere Buch zu entdecken. Selbstverständlich könnt ihr gern auch über eure Blogs und Social Media Kanäle teilnehmen. Verwendet hierbei bitte den Hashtag #loreschrema - so können wir unsere Beiträge leicht wiederfinden.Zu gewinnen gibt es auch etwas! Unter allen Usern, die hier ihre neu erstellten Rezensionen mit uns teilen, verlosen wir 5 Buchpakete von LovelyBooks mit neuem Lesestoff für euch! Wir freuen uns schon sehr auf den LoReSchreMa und sind gespannt, welche Rezensionen in dieser Zeit entstehen!

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