Anna McPartlin Irgendwo im Glück

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Inhaltsangabe zu „Irgendwo im Glück“ von Anna McPartlin

Der Schmerz endet nie, die Liebe endet nie.
Du bist Mutter, Tochter, Geliebte.
Maisie Bean steht vor einer Versammlung von Studenten und beginnt, von der Vergangenheit zu sprechen, von einer Zeit voller Freude, Lachen und Wärme. Und voller Schmerz: Genau 20 Jahre ist es her, dass ihr Sohn Jeremy starb.
Am Neujahrstag 1995 verschwand der 16-jährige mit seinem besten Freund. Es folgten vier Tage der Ungewissheit, des Bangens, der Hoffnung. Aber es waren auch Tage der Wahrheit, der neuen Anfänge, der Freundschaft und Liebe. Und bei aller Trauer hat Maisie daraus eine wichtige Botschaft mitgenommen ...
Nina Petri trifft mit ihrer Lesung genau den richtigen Ton.
(6 CDs, Laufzeit: 6h 48)

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  • Anna McPartlin - Irgendwo im Glück

    Irgendwo im Glück

    Chrissy87

    26. August 2017 um 09:45

    Maisie Bean liest aus ihrem Buch vor, dass von ihrem vor 20 Jahren auf tragische Weise verstorbenen Sohn Jeremy und dessen letzten Stunden und den anschließenden Tagen der Ungewissheit handelt.Der Autorin ist mit dieser Geschichte etwas wirklich tolles gelungen. Die Story ist so emotional und mitreißend, das man bis zum Schluss mit Maisie und ihren Angehörigen und Freunden mitfiebert, obwohl man ja schon zu Anfang erfahren hat, dass es kein Happy-End geben wird. Der Grund aus dem Jeremys Leben so früh geendet hat, ist ebenfalls sehr tragisch und lässt einen nur mit dem Kopf schütteln.

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  • Eine Geschichte, die berührt

    Irgendwo im Glück

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    21. November 2016 um 08:40

    Maisie Bean ist eine Frau, die schon einiges im Leben erlebt hat. Ihr erstes Date endet so gut wie mit einer Vergewaltigung, aus der ihr Sohn Jeremy hervorging. Natürlich kam im damaligen Irland keine alleinstehende Mutter in Frage, so dass sie auch auf Drängen ihrer Mutter den Mann heiratete. Sie bekam ein weiteres Kind, Valerie. Ihr Mann hielt nichts von Zurückhaltung den Frauen gegenüber und schlug Maisie regelmäßig, bis es eines Tages so schlimm war, dass er sie fast umbrachte. Sie trennte sich von ihm und zog mit ihren Kindern zu ihrer Mutter.Bald brauchte auch ihre Mutter Unterstützung, denn sie glitt so langsam in die Demenz. Maisie und ihre Kinder pflegten die Großmutter, die sie sehr liebten.Jeremy und Valerie sind vom Charakter her sehr unterschiedlich. Während Jeremy der eher ruhige und sensible Typ ist, der die Repressalien des Vaters bewusst miterlebt hat, ist Valerie starr- und eigensinnig.Alles ändert sich, als Jeremy eines Tages nicht nach Hause kommt...Das Buch beginnt im Jahr 2015 und schildert die Dinge, die vor 20 Jahren geschehen sind.Schon die Worte von Maisie im Jahr 2015, die sagen, dass Jeremy gewaltsam gezeugt und gewaltsam gestorben ist, lässt den Leser innehalten.Wie soll ein Buch einen jetzt noch gefangen nehmen, wenn einem diese Tatsache gleich zu Beginn des Buches präsentiert wird? Aber es funktioniert. Als Leser wird man langsam in die Geschichte eingeführt. Man lernt die einzelnen Protagonisten in ihrer normalen Umgebung kennen. Der Leser erfährt den Leidensweg von Maisie, ist mit dabei, wenn Bridie, die Großmutter, lichte Momente des Erkennens hat, erlebt die aufmüpfige Valerie und den sensiblen Jeremy. Ebenso lernt man Jeremys Freunde kennen, ganz besonders seinen Freund Rave. Doch Jeremy hütet ein Geheimnis, von dem weder seine Mutter noch sein bester Freund weiß. Es zermürbt ihn, macht ihn unglücklich. Als Leser leidet man förmlich mit ihm mit. Als Jeremy verschwunden ist, gibt Maisie keine Minute auf, ihren Sohn zu suchen. Ihm kann nur etwas zugestoßen sein, denn er würde sie und die Familie nie so ohne weiteres verlassen, da ist sie sich ziemlich sicher. Aber es vergehen Tage und es gibt niemanden, der ihn gesehen hat.Große Unterstützung erfährt sie durch ihren Freund Fred, den Polizisten, und ihre Freundin Lynn, die immer zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird und immer ein offenes Ohr hat.Solche Freunde wünscht man sich selber.Jeder der Protagonisten ist in seiner Art einzigartig. Schicksalsschläge sind in der Familie nicht dazu da, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Herausforderungen anzunehmen. Das macht jeder auf seine Weise und der Zusammenhalt in der Familie ist deutlich spürbar.Der Autorin Anna McPartlin ist es ein weiteres Mal gelungen, den Leser zu fesseln und in die Geschichte mit zu integrieren. Man kann gar nicht anders, man lebt mit den Protagonisten mit, leidet mit ihnen und fühlt mit ihnen. Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und war, wie schon des öfteren, begeistert von der Lesung durch die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Nina Petri. Sie versteht es gekonnt, den Figuren Leben einzuhauchen und diese agieren zu lassen.Es macht Spaß, ihr zuzuhören und das Buch im Geiste gemeinsam mit ihr zu lesen. Sie ist eine gute Wahl zur Einlesung des Buches.Auch dieses Buch von Anna McPartlin beschäftigt sich mit schwierigen Themen, mit denen sich auch der Leser dann zwangsläufig auseinandersetzt.Ein Buch, das gelesen werden will und sollte.Ich empfehle es sehr gern weiter.

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  • tiefgehend und berührend

    Irgendwo im Glück

    beate_bedesign

    10. October 2016 um 21:27

    Inhalt: Maisie Bean hat sehr schwere Zeiten durchlebt. Zeiten voller Schmerz und Trauer, aber sie hat es geschafft, diese Gefühle zu verarbeiten. Und aus den Erfahrungen zu lernen. Das alles hat sie veranlasst ein Buch darüber zu schreiben. Jetzt steht in einem großen Saal voller angehender Akademiker in einem College und hält dort ihre erste Lesung. Sie erzählt davon wie ihr Sohn Jeremy mit 16 Jahren spurlos verschwand. Es ist Zitat: Jeremys Geschichte – eine Erinnerung an Liebe und Missverständnis. Meine Meinung: Der Prolog beginnt damit, dass Maisie Bean vor den Studenten steht und sich vorstellt. Schon nach wenigen Sätzen habe ich das erste Mal die Luft angehalten. Sie erzählt den jungen Leuten die Geschichte ihrer Familie. Eigentlich erzählt sie nur von den fünf schlimmsten Tagen in ihrem Leben. Am 1. Januar 1995 verschwindet ihr damals 16 jähriger Sohn Jeremy zusammen mit seinem besten Freund spurlos. Es dauert fünf lange und furchtbare Tage bis Jeremy gefunden wird. Es gibt zwei Erzählperspektiven, die eine erzählt die Geschichte aus der Sicht von Maisie und die andere ist aus der Sicht von Jeremy erzählt. Die Geschichte, die dem Hörer hier von Maisie und Jeremy erzählt wird, handelt von Gewalt, von Sexualität, von (falscher) Moral, von Akzeptanz aber auch von Freundschaft und Liebe. Aber es ist defintiv kein Krimi! Im nachhinein, wird wohl jeder Hörer erst mal sagen: Was soll das? Das alles sollte heutzutage doch kein Problem mehr sein. Doch wenn man dabei bedenkt, dass die Geschichte 1995 in Dublin spielt, dann wird einem klar, dass alle diese Probleme sehr wohl existiert haben und zum großen Teil sicher noch existieren. Die Autorin packt hier gleich mehrere „heiße Eisen“ an und ich finde, sie hat das ganz hervorragend gemacht. Dieser eine Satz, der mich schon im Prolog fast umgehauen hat, dann geht es weiter mit einem ersten Kapitel voller Wärme und Liebe. Und bis zum Verschwinden von Jeremy lernt man Maisie und Jeremy mit ihrer ganzen Familie und ihrem Alltag ganz in Ruhe kennen. Ich hatte schon relativ früh einen Verdacht, in welche Richtung sich Jeremys „Problem“ entwickeln könnte, aber mit dem wirklichen Ende habe ich definitiv nicht so gerechnet. In der Mitte des Buches gab es kleine Längen, aber zum Schluß hin, hat sich das Ganze dann sehr rasant weiterentwickelt. Am Endewurde es noch einmal richtig heftig und die Tränen flossen mir übers Gesicht. Nina Petri spricht mit einer sehr angenehmen Stimme und versteht es die richtigen Akzente zu setzen. Sie hat sowohl die Stimmungen hervorragend betont als auch die Figuren in meinem Kopf zum Leben erweckt. Mein Fazit: Ein sehr gefühlvoll gesprochenes Hörbuch. Eine tiefgehende Geschichte, die den Hörer sehr berührt und zum nachdenken bringt.

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  • Wunderschön und Gefühlvoll traurig

    Irgendwo im Glück

    Mitchel06

    22. September 2016 um 21:29

    Zum Inhalt:Der Schmerz endet nie, die Liebe endet nie. Du bist Mutter, Tochter, Geliebte. Maisie Bean steht vor einer Versammlung von Studenten und beginnt, von der Vergangenheit zu sprechen, von einer Zeit voller Freude, Lachen und Wärme. Und voller Schmerz: Genau 20 Jahre ist es her, dass ihr Sohn Jeremy starb. Am Neujahrstag 1995 verschwand der 16-jährige mit seinem besten Freund. Es folgten vier Tage der Ungewissheit, des Bangens, der Hoffnung. Aber es waren auch Tage der Wahrheit, der neuen Anfänge, der Freundschaft und Liebe. Und bei aller Trauer hat Maisie daraus eine wichtige Botschaft mitgenommen... Zum Hörbuch: Ich bin begeistert von diesem Hörbuch! Nina Petri trifft genau den richtigen Ton um den Leser in die Welt von Irgendwo im Glück zu führen. Die Stimme ist wunderbar und angenehm warm. Sie passt sich der einzelnen Situationen und Stimmungen im Buch wunderbar an, so dass man die Augen schließen kann und es wie in einem Film an einem vorbei zieht. Zum Buch: Der Schreibstil welches ich als Hörbuch gelesen habe gefiel mir sehr gut ich konnte mir einen guten Überblick über die Personen und Ereignisse machen. Die Protagonisten in diesem Buch haben mich alle überzeugt, viele waren mir sehr sympathisch und sind mir regelrecht ans Herz gewachsen. Anna McPartlin hat es geschafft die Figuren so authentisch dar zu stellen, dass sie ehrlich und aufrichtig rüber kommen und es nicht übertrieben wirkt. Die Geschichte an sich hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie war emotional sehr überwältigend. Und trotz der traurigen Geschichte hat die Autorin es geschafft dem Leser Hoffnung und Fröhlichkeit mit auf dem Weg zu geben. Die Hauptprotagonistin hat eine wirklich starke Persönlichkeit die mich sehr bewegt und zu Tränen gerührt hat. Alles in allem war dieses Buch für mich eine Bereicherung.

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