Anna Mieszkowska Die Mutter der Holocaust-Kinder

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Inhaltsangabe zu „Die Mutter der Holocaust-Kinder“ von Anna Mieszkowska

Warschau zur Zeit der deutschen Besatzung: Obwohl für die geringste Hilfeleistung gegenüber Juden die Todesstrafe droht, gelingt es der jungen Polin Irena Sendler, 2500 jüdische Kinder vor dem Tod zu bewahren. Als Krankenschwester hat sie Zugang zum Warschauer Ghetto. In Säcken und Kisten, mit Schlafmitteln betäubt, durch Keller und Abwasserkanäle schleust sie die Kinder auf die andere Seite des Ghettos. Mit gefälschten Papieren gibt sie ihnen eine neue Identität und verschafft ihnen in polnischen Familien, Waisenhäusern und Klöstern ein neues Zuhause. Als die Gestapo sie faßt und foltert, gibt sie keine Namen preis und kommt selbst nur knapp mit dem Leben davon. Die genauen Daten aller geretteten Kinder versteckt sie unter einem Apfelbaum in einem Garten. Auf der Grundlage persönlicher Aufzeichnungen und Erinnerungen der mittlerweile 95jährigen Irena Sendler erzählt die Journalistin Anna Mieszkowska ihre bislang fast unbekannte Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Mutter der Holocaust-Kinder" von Anna Mieszkowska

    Die Mutter der Holocaust-Kinder
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. August 2008 um 13:51

    Ein sehr bewegendes Buch über eine tapfere Frau, die hunderte Menschen aus dem Warschauer Ghetto rettete. Jedoch wirkt das Buch stellenweise unzusammenhängend oder zusammengewürfelt.

  • Rezension zu "Die Mutter der Holocaust-Kinder" von Anna Mieszkowska

    Die Mutter der Holocaust-Kinder
    Liisa

    Liisa

    07. May 2007 um 18:59

    Das Buch »Die Mutter der Holocaust-Kinder - Irena Sendler und die geretteten Kinder aus dem Warschauer Ghetto« von Anna Mieszkowska ist ein Buch, dass ich aus der Wertung herausnehme, weil man so ein Buch nicht »bewerten« kann. Es ist ein weiteres Buch, das dokumentiert und berichtet, was nicht dem Vergessen anheimfallen soll und darf. Es erzählt vom Leben und vor allem Handeln der Polin Irena Sendler, die zusammen mit anderen Helfern ungefähr 2500 jüdischen Kindern aus dem Warschauer Ghetto das Leben rettete und dabei ihr eigenes Leben Tag für Tag riskierte. Es ist ein Buch, in dem ihr einige dieser überlebenden Kinder ihren Dank aussprechen und ihre Zuneigung zeigen. So ist es nur folgerichtig, daß am Ende des Buches auch einige dieser Kinder, die inzwischen längst selber alt geworden sind, zu Wort kommen und einige ihrer Erinnerungen berichten. Irena Sendler wird nun im Alter über diese Gruppe der geretteten Kinder und deren Kindern und Enkeln hinaus verehrt und geehrt. Sie selber ist bescheiden und möchte nicht zur Heldin gemacht werden und verweist immer wieder auf die vielen Polen und Polinnen, die mit ihr zusammen gearbeitet haben, um Kinder zu retten oder die sonstwie versuchten, Juden zu retten und deren Namen nie bekannt wurden. Was Irena Sendler antrieb, war ein tiefer Humanismus, der einem Menschen in Not nicht die Hilfe verweigert, wenn er sie zu geben vermag, ungeachtet der Folgen für einen selbst. Es ist gut, daß es dieses Buch und die darin festgehaltenen Berichte und Dokumente gibt.

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