In dem Buch „Ich bin ich – und das mag ich“ geht es um die Frage nach: „Bin ich eigentlich gut in etwas?“ oder „Was macht mich aus?“. Es zeigt Kindern auf sehr behutsame Weise, dass man nicht in allem der Beste sein muss und dass jeder Mensch seine ganz eigene, wertvolle Mischung an Eigenschaften hat.
Optisch ist das Buch ein kleines Kunstwerk. Die filigranen Gucklöcher und Laserschnitte laden die Kinder dazu ein, die Seiten haptisch zu erkunden. Es gibt auf jeder Seite etwas zu entdecken, was das Vorlesen sehr interaktiv macht - ganz besonders toll!
Die Bilder sind farbenfroh, modern und strahlen eine unglaubliche Wärme aus. Die Vielfalt der dargestellten Kinder ist toll und sorgt dafür, dass sich jedes Kind irgendwo wiederfinden kann.
Für mich als Elternteil ist es der perfekte Einstieg, um über Gefühle und Unsicherheiten zu sprechen. Es hilft dabei, Worte für Dinge zu finden, die für Kinder (und oft auch für uns Erwachsene) schwer zu greifen sind.
Es ist definitiv ein kleiner Mutmacher im Bücherregal. Es stärkt das Selbstvertrauen und fördert die Empathie. Daher wird es uns noch lange begleiten!
Nur zur Info: Das Kind ist weder konkret Junge noch Mädchen und wird auch nicht namentlich genannt - also reine Intepretationssache :)
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.















