Anna Mocikat MUC - Das Geheimnis von Utilitas

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Inhaltsangabe zu „MUC - Das Geheimnis von Utilitas“ von Anna Mocikat

Der letzte Kampf beginnt.
Seit über einem Jahr kämpft Pia in der postapokalyptischen Stadt MUC gegen das System und für die Menschen, die sie liebt.
Zwar ist es ihr mit Hilfe ihrer Verbündeten gelungen, in letzter Minute die drohende Invasion MUCs durch das totalitäre Utilitas abzuwenden, doch der Preis dafür ist hoch: sie muss einen schrecklichen Verlust verkraften und wird von dem rachsüchtigen Verräter Falk nach Utilitas verschleppt.
Um Pia zu retten, bricht Elias gegen den Willen seines Vaters mit einer kleinen Gruppe aus Helfern nach Utilitas auf, doch keiner von ihnen ahnt, was sie auf der Reise erwartet. Und auch Utilitas selbst birgt ein Geheimnis, mit dem niemand gerechnet hätte.
Bald findet sich Pia im Zentrum von Ereignissen wieder, die alles für immer verändern könnten…

'Absolut neu, gut durchdacht und sehr spannend. Weit mehr als nur Mad Max in Munic.' - BR 5 – Kulturradio über MUC – Die verborgene Stadt.

Rasanter Abschluss der Trilogie, auch wenn das Ende ziemlich rosa eingefärbt war.

— Betsy

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    MUC - Das Geheimnis von Utilitas

    Betsy

    13. November 2017 um 20:33

    Achtung enthält Spoiler, für alle die die vorherigen Bände noch nicht gelesen haben! Dies ist der 3. und damit letzte Band der Trilogie von MUC und knüpft gleich an die Geschehnisse im 2. Band an. Dort wurde MUC, dank des eingeschleusten Spions aus Utilitas, angegriffen, allerdings schafften es Pia, Elias und Sam schlimmeres zu verhindern, dank der neuen Verbündeten aus der Flughafenstadt. Obwohl der Prophet und auch die Anführerin des Hades zusammen arbeiteten gegen die bevorstehende Invasion endete es nicht für jeden gut. Robin wurde von Falk ermordet, Ilja schwer verletzt und Pia verschleppt. Elias macht sich nun auf den Weg Pia zu finden, der Hades organisiert sich neu und Pia selbst findet sich in Utilitas wieder, wo sie sich einer gänzlich anderen Welt gegenübersieht und nicht weiß wem sie trauen kann, denn auch dort ist nicht alles so wie es auf den ersten Blick scheint. Bald schon muss Pia erneut über sich hinauswachsen, besonders weil Falk auf Rache sinnt und sie einfach nur noch vernichten will.Einmal mehr wird die düstere Zukunft eingefangen und als Leser bekommt man diesmal nach MUC und der Flughafenstadt nun Utilitas zu sehen, dem ehemaligen Frankfurt. In Utilitas regiert ein Triumvirat aus 3 Brüdern, genannt CEOs, wo jeder nur dadurch definiert wird wieviel Nutzen er bringt. Wenn der Kosten-Nutzen-Faktor nicht mehr stimmt, entledigt man sich seiner dann auch mal gleich sehr schnell oder lässt ihn einfach zum Sterben zurück. Strenge Regeln und Kontrolle, aber dafür auch viel Wissen aus der ehemaligen Zivilisation sind hier noch vorhanden und sogar die Natur wurde gänzlich aus Utilitas verbannt. Doch nicht alle sind zufrieden wie es in Utilitas zugeht und auch hier kommt Widerstand auf. Durch Pia erlebt man mit wie groß der Unterschied zwischen MUC und Utilitas ist und ist einerseits durchaus beeindruckt, aber auch geschockt darüber wie unmenschlich das System zu sein scheint.Die Geschichte wird wieder aus mehreren Perspektiven erzählt. Einmal aus Pias, Falks, Elias und auch aus Pauls (Pias Bruder), der zusammen mit Aela (Iljas Tochter) im Hades die Stellung hält, während Ilja sich erholt. Durch die verschiedenen Sichten ist die Geschichte sehr kurzweilig und bietet interessante Einblicke, auch wenn alle hier weit weg von wirklich komplexen Figuren sind, dafür sind selbst die Gedankengänge reicht simpel gehalten. Man versteht die Figuren in ihrer jeweiligen Situation durchaus, allerdings bieten sie doch wenig an wirklichen Überraschungen.Womit ich vor allem wieder so meine Probleme hatte, war die Geschichte zwischen Elias und Pia. Mir fehlte hier einfach das Gefühl zwischen den beiden. Zwar bekommt man einmal mehr mit wie sehr Elias in Pia verliebt ist (diese radikale Wandlung von ihm, welche nach Band 1 stattfand, ging mir einfach viel zu schnell), aber von Pias Seite ist davon eigentlich wenig zu spüren. Zwar hat diese verständlicherweise nach Robins Tod und ihrer Verschleppung andere Probleme um großartig über Elias nachzudenken, dennoch hätte es ruhig ein wenig emotionaler sein können.Etwas schade fand ich dann auch, dass in einer Welt wo nach dem großen Sterben nur Rothaarige überlebt haben, letztendlich Pias Anderssein, nämlich ihre dunklen Haare, eigentlich wenig wirklich spektakuläres bot und sehr simpel aufgeklärt wurde. Irgendwie hätte ich mir da einfach mehr erwartet, was dann ja leider nicht der Fall war und letztendlich eigentlich nur dazu da ist, um Pia herausstechen zu lassen und etliches in Gang zu bringen, ohne jedoch für etwas Größeres dahinter zu stehen.Generell wurde zwar alles akzeptabel abgeschlossen und man kann als Leser zufrieden mit dem Ende sein, aber es passiert auch alles sehr schnell und ist ein wenig zu sehr auf Happy End gedrillt, denn dass alle Probleme sich einfach so in Wohlgefallen auflösen ist einfach etwas unrealistisch.Großes Manko war für mich, dass das Format und auch teilweise die Gestaltung des Buches anders war als bei Band 1+2, was zwar nichts mit dem Inhalt zu tun hat und daher auch keine Auswirkungen bei der Bewertung hatte, allerdings finde ich es bei nur 3 Teilen doch recht ärgerlich, wenn der letzte dann im Regal so gar nicht mehr dazu passt.Fazit: Der Start dieser Reihe war einfach grandios, während der 2. dann schon deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. Dafür kann der Abschlussband wieder einiges gut machen, auch wenn er ebenfalls so seine Schwächen in der Handlung hatte. Es erwartet einen diesmal eine recht rasante Geschichte aus mehreren Perspektiven, allerdings ist das Ende dann schon sehr rosa eingefärbt und die Handlung rund um Pia und Elias ging quasi so nebenbei und konnte mich einmal mehr leider wenig überzeugen. Genial auch hier wieder die Figur von Falk, sein Ehrgeiz, sein Hass und seine Intelligenz. Er ist zwar eine wirklich hassenswerte und niederträchtige Figur und dennoch reißt sie einen mit, genauso wie Sam und noch etliche andere Nebenfiguren, die sich neben Pia definitiv nicht verstecken brauchen. Auch Pia zeigt einmal mehr was in ihr steckt und kann durchaus überzeugen, auch wenn ihre Rolle nicht so groß ausfällt wie man es von der Hauptfigur letztendlich erwartet hätte. Kurzweilig, aber alles wird auch sehr rasch abgehandelt und teilweise fehlte es einmal mehr an Emotion bei gewissen Passagen, während die Spannung definitiv vorhanden war.

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  • Von MUC in die weite Welt?

    MUC - Das Geheimnis von Utilitas

    BettinaR87

    04. September 2017 um 09:30

    Achtung, hier handelt es sich um Band 3 der MUC-Reihe von Anna Mocikat. Am Ende von Band 2 wurde Robin erschossen und Pia vom Spion und Widersacher Falk verschleppt - zusammen mit den Truppen von Utilitas reist er in seine Heimat zurück. Doch die Heerführerin Maya macht ihm einen Strich durch die Rechnung - er ist kein Held, der MUC für Utilitas ausgekundschaftet hat, sondern der Sündenbock für die misslungene Eroberungsmission. Das schürt seinen Rachedurst enorm, sodass er nach einer Gelegenheit hungert, es den beiden Frauen zurückzuzahlen. Diese kommt früher als erwartet - als Mitarbeiter des internen Sicherheitsapparats soll er die Widerständler in Utilitas ausfindig machen, bevor die eine Revolte starten und sich mit MUC verbinden können. Dass Pia in der Zwischenzeit von den Anführern in Utilitas gefangen gehalten und möglicherweise gefoltert wird, reicht ihm natürlich aus. Irgendwann schafft Pia es sogar, sich zu befreien und Kontakt mit den Rebellen aufzunehmen - die Jagd ist für Falk eröffnet .... Die Kritik Bei der Betrachtung zwischen den einzelnen Bänden bleibt Band 1 nach wie vor der Beste. Phasenweise wirkt Band 3 nämlich, als wäre es für sehr junge Leser geschrieben worden. Zu dem Großteil besagter Phasen gehören die Kapitel aus der Sicht von Falk, dem Widersacher. Er wiederholt sich oft und wird mit sehr einfachen Gedankengängen beschrieben. Sein Wunsch nach Rache scheint sehr primitiv, wenig diabolisch, wenig durchdacht. In diesen Textteilen unterwandert die Autorin ein wenig die Erwartung, die man nach Band 1 in die Fortsetzungen gesetzt hatte, was sehr schade ist. Interessant ist das Konzept, auf dem sich das ehemalige Frankfurt a.M. seine Zukunft aufgebaut hat. Als Sitz der Börse und Finanzstadt schlechthin liegt der Gesellschaft das Prinzip der Kosten und des Nutzens zu Grunde – Utilitarismus eben. Das bildet einen krassen Gegensatz zu MUC, weil dieses System wesentlich brutaler ist. Offen bleibt die Frage, was mit den Alten dieser Gesellschaft passiert - diese dürften in der Regel keinen Nutzen mehr erbringen. Müssten die dann nicht reihenweise ausgelöscht werden? Dass die Anführer CEOs genannt werden, erscheint etwas übertrieben – auch wenn Frankfurt a. M. FInan zmetropole war - nach einer Apokalypse, bei der nur 2 Prozent der Weltbevölkerung überleben, dürften Titel wie diese ganz schnell verloren gehen. Gut hingegen ist die Weiterentwicklung von Pia. Denn viele Dystopien stellen junge Frauen in den Fokus, die dann aber immer jemanden brauchen, der sie rettet. Der für sie tötet, damit sie unschuldig bleiben. Nicht so bei MUC, wo Pia ihre Unabhängigkeit und Kraft findet, um Grenzen zu überschreiten. Da macht es am Ende gar nichts aus, wenn ihre Liebe gar nichts weiter ausrichtet (kein Spoiler). Bis zur Mitte des Buchs schleift die Handlung ein wenig und zieht sich hin. Pia ist fortwährend in Gefangenschaft, Falk ist stinksauer, Maya unberechenbar und Elias, Sam und Bankok genauso in der Wildnis unterwegs. Erst in Utilitas kommt Bewegung in die Handlungsstränge und man wird als Leser wieder neugierig auf die weiteren Verwicklungen und vor allem das Ende! Fazit: Es sind Kleinigkeiten, die sich ansammeln und dafür sorgen, dass MUC eine interessante Reihe aus Deutschland ist, erfolgsmäßig aber nicht in den gleichen Riegen wie weithin bekannte Dystopien spielen wird. Wer die vorhergehenden Bücher kennt, wird sich das Ende nicht entgehen lassen, aber vom Hocker wird es den Leser leider nicht reißen.

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