Anna Palm Die Selbstvergessenen

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Inhaltsangabe zu „Die Selbstvergessenen“ von Anna Palm

Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen – und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht. Anna Palm ist mit Die Selbstvergessenen ein Roman gelungen, der nicht nur Gänsehaut hinterlässt, sondern auch die Gewissheit, dass erst unsere Fehler Menschen aus uns machen.

Gutes Buch für zwischendurch

— calla23
calla23

Ein echt cooles, spannendes Buch einer deutschen Jung-Autorin!

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

Super Idee, leider bleibt die Ausführung ein wenig oberflächlich. Dennoch liebe ich den Schreibstil der Autorin.

— Vivi300
Vivi300

Nettes Buch mit guter Idee, die aber leider nicht vollständig überzeugen konnte.

— tomatenjohnny91
tomatenjohnny91

etwas naiv aber sonst sehr nett :)

— yumenomakki
yumenomakki

Spannend und aufregend geschrieben! Ein Lob, an die junge Autorin!

— Lesefieber
Lesefieber

Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!!! Sehr spannend und gut geschrieben, konnte man nicht mehr weglegen ;)

— Marybook
Marybook

wunderschönes Buch, das man nach den ersten Seiten nicht mehr weglegen wird. Das Buch ist für Jugendliche gedacht, die Sprache dem auch ange

— harakiri
harakiri

Spannung und Romantik super vereint. Die Gänsehaut kommt auch nicht zu Kurz. Absolute Leseempfehlung :)

— Saphi
Saphi

Was verbirgt sich hinter der reinweissen Fassade? Gruselfeeling garantiert.

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Themen
  • Atmosphärischer Jugendroman, der sich allerdings nicht vor manchem Klischee retten konnte

    Die Selbstvergessenen
    NaddlDaddl

    NaddlDaddl

    03. July 2017 um 13:19

    Die Handlung des Buches hört sich interessant an. Sofia Wilden, 16 Jahre alt, wird wegen ihrer großen Klappe auf ein Internat geschickt. Doch anstatt mit anderen Rebellen dort auf die Schule zu gehen, sind alle Schüler zwar wunderschön, aber seltsam teilnahmslos, wodurch sie selbst in die Außenseiterrolle rutscht. Das allein hätte aber vielleicht nicht gereicht, mich zum Lesen des Buches zu animieren, weil es sich anhört wie eins von vielen Jugendbüchern. Nein, der Hauptgrund war, dass „Die Selbstvergessenen“ von Anna Palm, einer jungen deutschen Autorin geschrieben wurde, und ich es spannend fand, ein Buch von ihr zu lesen.Schon der Prolog, der im Gegensatz zum Rest der Geschichte aus Sicht eines Jungen geschrieben ist, lässt eine düstere Stimmung aufkommen und hört so abrupt auf, dass man sich automatisch fragt, was nun passieren wird. Bis man erfährt, was in diesem Internat Hellenwald eigentlich los ist, dauert es noch eine Weile. Ab jetzt wird die Geschichte aus Sofias Sicht erzählt. Der Schreibstil der Autorin bringt durch die Ich-Perspektive Sofias Gedanken gut rüber. Die Denkweise dabei schön humorvoll und man merkt fast schon die Ecken und Kanten. Außerdem ist das Buch in einer leichten Umgangssprache geschrieben, was es noch besser lesbar und vor allem authentischer macht. Was mich hier allerdings gestört hat, ist, dass die Jugendlichen dauernd in so einem Deutsch-Englisch-Mischmasch reden, der schon ziemlich übertrieben ist. Ja, die Teenies heutzutage lassen auch mal das ein oder andere englische Wort einfließen, aber so krass ist es lange noch nicht! Ansonsten bringt Anna Palm die Stimmung des Romans super rüber. Vor allem, als Sofia sich inmitten der perfekten Schüler befindet und sich einsam vorkommt, konnte ich ihre Gefühle sehr gut nachempfinden. Leider findet man in „Die Selbstvergessenen“ aber auch die typischen Jugendroman-Stellen, bei denen man nur den Kopf schütteln möchte. Zum Beispiel, als Sofia zum ersten Mal auf Sam trifft und ihn sofort anhimmelt. Auch klischeehafte Sprüche zwischendurch dürfen nicht fehlen und schon gar nicht das Happy End, das auf mich irgendwie leicht lächerlich gewirkt hat. Sorry…Die Protagonistin ist vom Charakter her weitendgehend sympathisch. Sie ist keine dieser zugeschliffenen Hauptpersonen, die unbedingt perfekt sein müssen, und es macht Spaß, die Geschichte aus ihrer sicht zu hören, weil sie sie mit einer Portion Humor garniert. Ja, gut, ihre Ausraster anfangs wirkten auf mich dann doch ein bisschen krass, aber ansonsten wirkt sie wie ein mehr oder weniger normaler Teenager. Vor allem ihre Selbstzweifel eben in der Situation, als sie gerade neu im Internat ankommt…die wirken richtig echt. Die restlichen Charaktere hingegen kamen meiner Meinung nach nicht ganz so gut raus wie Sofia, höchstens noch Sam.Alles in allem hat Anna Palm hier einen guten, soliden Jugendroman geliefert, der mir allerdings nicht sonderlich in Erinnerung bleiben wird.

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  • Spannende Thematik

    Die Selbstvergessenen
    Vivi300

    Vivi300

    17. July 2016 um 22:33

    Sofia Wilde, die in ein Internat für schwer erziehbare Jugendliche kommt. Nun gut. Was hat sie bloß verbrochen, um da hinein zu gelangen? Nicht wirklich viel, außer ihre Klappe ein bisschen zu weit aufzureißen. Ein ziemlich lächerlicher Grund, um jemanden auf eine solche Schule zu verweisen, wenn man mich fragt. Die Story: An dem Grundgerüst und der Idee gibt es erst einmal nichts zu meckern. Alles super, bis es dann zu der Durchführung kommt. Aus dem Plot hätte man locker ein 400 Seiten langes Buch machen können. Aber auf den nun existenten 250 Seiten ist alles wenig tiefgründig und die Grundthematik leider nur unzureichend ausgeführt. Schade, dabei hatte das Buch so viel Potential. Die Spannungskurve geht eindeutig zu steil nach oben, die Spannung wird nicht sehr schön aufgebaut. (In anderen Bücher stört man sich daran, dass in den ersten 200 Seiten gar nichts passiert und hier ist es das andere extreme - mit nichts sind die blöden Leser zufrieden ;P) Der Schreibstil: Wenn ich ihn mit meinem persönlichen Lieblingsbuch von der Autorin "Schmetterling aus Staub" (Vorsicht, Schleichwerbung: Das Buch war großartig) vergleiche, so empfinde ich den Stil hier an einigen Stellen noch ein wenig unausgereift und ungeschliffen. Im Großen und Ganzen stört das jetzt aber nicht weiter. Die Charaktere: Man hat leider nicht sehr viel Zeit, die Charaktere ausreichend kennen zu lernen. Fangen wir mal mit der Protagonistin Sofia an. Nun, ihre angebliche so große Schnauze enttäuscht mich an einigen Stellen ganz schön. Für mich ist das eher Respektlosigkeit. Aber sie boxt sich sehr gut durch die ganze Geschichte durch, obwohl ich gerne wüsste, was es mit den beiden unterschiedlichen Augenfarben auf sich hatte, ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass es dort eine nicht genannte Bedeutung gab. Da fehlte ein wenig Aufklärung. Dann natürlich noch der heiße Lover mit den grünen Augen. Sam, die Liebe auf den ersten Blick. Was auch sonst? Auch hier hätte man die Liebesgeschichte noch mehr ausreizen können. Die Zwillingsschwester Mila ist leider eine recht geisterhafte Nebenerscheinung. Die beiden Schwestern scheinen irgendwie eine enge Bindung zu haben. Wie alles in dem Buch, hätte ich gern erlebt, wie die beiden mehr miteinander interagieren. Fazit: An sich ein lesenswertes Buch mit einer sehr schönen und wichtigen Grundmessage. Es sind halt einige Kleinigkeiten, die mich dazu veranlassten, zwei Sterne abzuziehen.

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  • Wenn Schönheit blendet!

    Die Selbstvergessenen
    Lesefieber

    Lesefieber

    02. July 2014 um 08:58

    Inhaltsangabe: Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen – und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ... Anna Palm ist mit Die Selbstvergessenen ein Roman gelungen, der nicht nur Gänsehaut hinterlässt, sondern auch die Gewissheit, dass erst unsere Fehler Menschen aus uns machen. Meine Meinung: Ich war sehr gespannt, auf dieses Buch, weil die Autorin ja recht jung ist und ich einfach wissen wollte, welche Geschichte sie hinter diesem schaurigen und mystischen Cover für uns bereit hält! Und sie könnte mich wirklich begeistern. Sie hat es geschafft, sehr spannend und aufregend zu beschreiben, was der jungen Sofia widerfährt! Ein Mädchen, das sich nichts sagen lässt und ihren eigenen Kopf hat. Ich möchte sie von Anfang an, auch wenn ihr diese Eigenschaften, in dieses Internat gebracht haben. Eine Schule, in der alle Schüler bildschön und so perfekt und intelligent sind. Wie kann das sein? Warum laufen dort alle wie ferngesteuert rum? Sie macht sich ihre Gedanken und freundet sich mit Maleen an, auch ein neues Mädchen, das sich ebenfalls über all das wundert. Leider wird diese dann viel zu schnell auch wie alle anderen. Einzig ihr Nachtfreund Sam, scheint auch hinter das Geheimnis kommen zu wollen und beide versuchen herauszubekommen, was dort vor sich geht. Nur Sam weiß Tagsüber nichts über seine Zweifel an dem Internat, und ist zu dieser Zeit auch einer dieser Roboter. Hilfe bekommt sie außerhalb von ihrer Zwillingsschwester und ihren Freunden. Sehr aufregend und spektakulär gestaltet sich die Aktion, das. Internat und ihre Obersten auffliegen zu lassen! Sehr, sehr lebendig und spannend geschrieben. Ich liebe mysteriöse Geschichten und mit diesem Internat, hat die Autorin wirklich eine super. Idee gehabt! Toller Schreibstil, klasse Story! Weiter so!

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  • BEENDET - Wanderbuch "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    Starlet

    Starlet

    Gerne biete ich Euch "Die Selbstvergessenen" als Wanderbuch an. Auf Reisen geht es vermutlich am 28.01.13 Klappentext: Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ... Das Buch sollte innerhalb von 2 Wochen gelesen und dann an den nächsten verschickt werden. Bei Verlust teilen sich Sender und Empfänger die Kosten für ein Ersatzbuch. Teilnehmerliste: Wildpony - fertig - Marakkaram - fertig- Schlehenfee -fertig- Biene2004 -fertig- Nicole_L -fertig- LaDragonia -fertig- Pennelo -fertig- Nefertari35 -fertig- LiesaB -fertig- Cellissima -fertig- chatty68 -hier ist es - tigerlove97 -keine Rückmeldung- Bellchen - fertig- Alchemilla - fertig - Das Buch ist wieder bei mir angekommen. Vielen Dank für diese tolle Wanderbuchrunde!

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    • 80
  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    LaDragonia

    LaDragonia

    14. August 2013 um 18:28

    Zum Inhalt: Im Gegensatz zu ihrer Zwillingsschwester Mila ist Sofia Wilden nicht gerade ein einfaches Mädchen. Sie bringt ihre Lehrer zur Weißglut und ihre allein erziehende, völlig überforderte Mutter an den Rand der Verzweiflung. Als sie sich wieder einmal einen Fauxpas nach dem anderen an der Schule erlaubt und daraufhin von dieser fliegt, schickt ihre Mutter Sofia nach Hellenwald, ein Internat für schwer erziehbare Kinder. Doch als Sofia dort ankommt traut sie ihren Augen kaum, das soll ein Internat für Problemkinder sein? Hier sieht alles so gar nicht danach aus. Nicht nur das es in diesem ganzen Gebäude weder irgendwelche Schmierereien an den Wänden gibt, wie man es eigentlich erwarten könnte, nein auch die Schüler erscheinen alle seltsam teilnahmslos, aber dabei doch durch und durch perfekt. Sofia fühlt sich schnell in eine Außenseiterrolle gedrängt, doch will sie überhaupt zu diesen absolut perfekten Menschen, die keine Fehler zu machen scheinen, überhaupt dazu gehören. Immer mehr gewinnt Sofia den Eindruck, dass in diesem Internat nicht alles mit rechten Dingen zugeht und dem will sie auf den Grund gehen. Meine Meinung: Wer kennt sie nicht, die ganzen wunderbaren Geschichten über Kinder die aus den unterschiedlichsten Gründen, in Internaten aufwachsen, angefangen bei Büchern wie Hanni und Nanni, bis hin zu den neuesten Vampirgeschichten, die dort spielen. Aber Anna Palm hat mit ihrem Roman „Die Selbstvergessenen“ etwas noch anderes geschaffen, das man wirklich so schnell mit nichts vergleichen kann. In Hellenwald ist nichts wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Ja es mutet sogar regelrecht gruselig an, was Sofia dort so erlebt und aufdeckt. Die Autorin hat mit diesem Buch einen wirklich wunderbar spannenden Jugendroman geschaffen, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Doch nicht nur die Handlung auch ihre wunderbar gezeichneten Charaktere konnten mich restlos begeistern. Sofia ist mit ihrer großen Klappe absolut authentisch und hat gleichzeitig, mit ihrer - zwar nur als Nebenfigur auftretenden - Schwester Mila ihren totalen ruhigen Gegenpol in der Geschichte. Auch die sehr schöne Liebesgeschichte zwischen Sofia und Sam, wird so manches Teenieherz beim Lesen höher schlagen lassen. Fazit: Rundum lässt sich sagen, dass Anna Palm hier ein wunderbares Jugendbuch geschaffen hat, das durchaus Lust auf mehr von ihr macht. Es hat wirklich alles was ein Leserherz sich wünscht, von fesselnder Spannung über eine romantische Liebe, bis hin zu einem wirklich tollen Ende.

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  • Anna Palm - Die Selbstvergessenen

    Die Selbstvergessenen
    SophiesLittleBookCorner

    SophiesLittleBookCorner

    05. August 2013 um 16:44

    Äußeres Erscheinungsbild: Das Cover gefällt mir richtig gut. Es wirkt schaurig und geheimnisvoll. Das Mädchen mit den unterschiedlichen Augenfarben macht es noch unheimlicher. Zu sehen ist eindeutig Sofia. Auch den Titel mag ich sehr. Er hat auch direkten Bezug zum Inhalt, was im Laufe der Geschichte deutlich wird. Eigene Meinung: Ich mag Geschichten, die in Internaten spielen. Von daher sagt mir die Idee total zu. Die Idee von Menschen, die perfekt sind, keine Gefühle haben und fremdgesteuert sind ist zwar nicht total innovativ, aber hat dennoch das gewisse Etwas. Die Handlung wird aus Sicht von Sofia erzählt und wir erleben ihre Verwirrung, ihre Sorge, aber auch ihre Rebellion und Glücksgefühle aus erster Hand. Nur der Prolog ist aus Sams Sicht und macht gleich deutlich, dass in Hellenwald etwas schief läuft. Die Geschichte hat für mich die perfekte Länge. Für viele andere Bücher wäre der Umfang zu gering, doch hier ist alles stimmig. Das Buch ist sehr kompakt auf rund 250 Seiten erzählt und die Spannung lässt nie nach. Das Level bleibt konstant hoch. Hellenwald wird von Anna Palm als makellosen Ort dargestellt. Ich kann mir dieses alte Schloss bildlich sehr gut vorstellen und das ganze Perfekte hat mir einfach nur kleine Schauer über den Rücken gejagt. Der Schreibtil ist einerseits sehr ausgereift, andererseits sehr jugendlich frisch. Die Autorin war ja gerade einmal 17 Jahre alt, als das Buch veröffentlicht wurden ist! Das verdient meinen großen Respekt, denn das Buch lässt sich ganz wunderbar lesen und durch kleine Wortwitze wurde die beklemmende Atmosphäre aufgelockert. Die Hauptcharaktere Sofia und Sam fand ich wirklich gelungen. Sofia ist aufsässig, Sofia ist laut, Sofia ist badass. Ich finde ihre große Klappe wirklich großartig und ich habe ihre Sprüche sehr genossen. Dass sie sich dennoch sehr um ihre Herzensmenschen sorgt hat ihre viel Tiefgang beschert. Sam fand ich auch sehr fasziniered. Ich habe mich immer gefragt, wer genau er ist. Ist er böse, ist er gut? Auch die Nebenfiguren waren richtig klasse ausgearbeitet. Besonders die herzensgute Zwillingsschwester Mila habe ich mir sofort als eigene Schwester gewünscht. Auch die manipulierten Schüler haben bei mir die richtigen Emotionen ausgelöst: Ekel, Mitleid und Verachtung. Ihre Wandlung später hat mich aufatmen lassen. Sofia und Sam. Die zwei "Problemkinder". Eine tolle Liebesgeschichte. Sie ist nur Nebensache in dem Buch, aber sie ist so schön, dass ich mich auch immer Bauchkribbeln bekommen habe, wenn Sofia welches hatte. Das Ende ist toll. Passt perfekt zum Buch und ich musste so schmunzeln am Ende. Fazit: Mein erstes Anna Palm Buch, dass mich von der Idee, den Personen und auch dem Erzählstil total überzeugen konnte. Es hat einfach alles: Spannung, Gänsehaut, Humor, Liebe, Freundschaft.

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  • Sofia gegen den Rest der Welt

    Die Selbstvergessenen
    Biene2004

    Biene2004

    30. June 2013 um 16:19

    Inhalt: Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ... Meine Meinung: Dieses Buch von der mir bis dato unbekannten Autorin Anna Palm hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig, locker und leicht verständlich, die einzelnen Kapitel sind sinnvoll unterteilt und meistens auch nicht allzu lang. Die Idee zur Geschichte ist klasse, obwohl ganz ehrlich gesagt Geschichten aus diesem Genre normalerweise nicht so richtig mein Fall sind. Doch hier ist der Autorin die Umsetzung wirklich toll gelungen! Die einzelnen Charaktere, gerade die Hauptprotagonistin Sofia, ist mir im Laufe der Geschichte ans Herz gewachsen, was nicht nur alleine an der Liebesgeschichte zwischen ihr und Samuel liegt. Auch Samuel gefällt mir als einer der Hauptcharaktere sehr gut, nach anfänglichen Zweifeln meinerseits hatte er dann auch auf jeden Fall meine Sympathie gewonnen. Ganz besonders hervorheben möchte ich, dass die einzelnen Handlungen dieses Buches nicht wirklich absehbar sind. Natürlich war mir von Anfang an klar, dass die ganze Sache am Ende gut ausgehen wird, doch bis dahin gibt es halt die eine oder andere Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Fazit: Ich kann dieses Buch vorbehaltlos weiterempfehlen und gebe zudem gerne zu, dass ich seit langem keinem Buch mehr volle 5 Sterne verliehen habe! Wirklich einfach nur klasse!!

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  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    hidingbehindthecurtain

    hidingbehindthecurtain

    11. March 2013 um 21:43

    Inhalt: Sofia hat sich in ihrem Leben mit ihrer großen Klappe schon oft in Probleme gebracht, eines Tages übertreibt sie es jedoch und wird von ihrer überforderten Mutter auf ein Internat für Problemkinder geschickt. Doch Hellenwald ist kein gewöhnliches Internat.- Sofia bekommt es mit zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern zu tun... Zitate: “Ich bin allein, inmitten geschliffener Diamanten ungeschliffen und zerkratzt.“ S.56 Cover: Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so wirklich. Der wolkenverhangene Himmel deutet zwar die nicht allzu rosige Stimmung in Hellenwald an und auch das Mädchengesicht mit zwei verschiedenen Augen lässt auf die merkwürdige Situation schließen, kann mich aber grafisch leider einfach nicht überzeugen. Meine Meinung: Dadurch dass Anna Palm bis vor kurzen noch selbst im Teenager-Alter war, gelingt es ihr ausgezeichnet, ihre Charaktere authentisch darzustellen und ihnen eine Jugendsprache mit viel Witz zu verleihen. Sofia ist ein sympathisches Mädchen, das darauf bedacht ist, sich für andere einzusetzen und für Gerechtigkeit zu sorgen, mit dem ich aber im echten Leben wohl nicht klar kommen würde, weil sie mit ihrer großen Klappe, das vollkommene Gegenteil zu mir darstellt. Sie denkt nicht nach und handelt meist etwas vorschnell, um anderen zu helfen, bringt sich damit aber immer wieder in Probleme. Dem Leser wird Einblick in eine gut durchdachte Internatswelt gewährt. In Hellenwald geht es von Anfang an merkwürdig zu. Sofia trifft auf wunderschöne, aber auch teilnahmslose und wortkarge Menschen. Wenn die anderen Mitschüler mit ihr sprechen, nennen sie sie nur bei ihrem vollen Namen. Ihre Mitbewohnerin ist seltsam wechselhaft, manchmal verhält sie sich Sofia gegenüber freundlich und offen, dann aber auch wieder unhöflich und gemein. Neue Schüler, die anfangs bodenständig und normal wirken, verändern sich nach kurzer Zeit urplötzlich. Dadurch, dass der Prolog schon einiges verrät, konnte mich die Grundauflösung, wieso die Schüler von Hellenwald, sich so merkwürdig verhalten, nicht unbedingt überraschen. Endgültig aufgelöst und erklärt, wie es dazu kommt, wird erst nach und nach, doch auch davon war für mich nichts schockierend oder weltbewegend. Da zumindest der Anfang größtenteils nur eine Beschreibung des Internats und seiner Bewohner ist, fehlte mir ab und an abwechslungsreiche oder tiefgründige Handlung. Was aber nicht heißt, dass es Längen gibt, oder das Buch langweilig wird. Durch gute und auch witzige Dialoge, kommt keine Langeweile auf. Zum Ende hin, wird es auch noch einmal richtig spannend. “Die Selbstvergessenen“ hat auch eine kleine Liebesgeschichte zu bieten, die zwar eher eine zweitrangige Rolle spielt, aber zeigt, was Liebe alles überbrücken kann und dass es sich lohnt, dafür zu kämpfen. Es ist wundervoll, wie die Autorin herausarbeitet, dass niemand perfekt ist und das auch gar nicht sein muss. Das macht das Buch zu etwas Besonderem und gibt ihm eine tolle Botschaft. Am Anfang jedes Kapitels sind zusätzlich Zitate aus Gedichten oder Songs abgedruckt. Am besten hat mir dieses von Goethe gefallen: “Hast du einen Menschen gern, so musst du ihn versteh'n. Musst nicht immer hier und da, seine Fehler seh'n. Schau mit Liebe und Verzeih', denn am Ende bist du selbst nicht fehlerfrei.“ S.255 Fazit: “Die Selbstvergessenen“ ist durch den lockeren, sehr jugendlichen Schreibstil, schnell zu lesen und hat eine wundervolle Botschaft, die sich wirklich jeder zu Herzen nehmen sollte. Die Charaktere sind allesamt authentisch dargestellt und besonders gegen Ende kann das Buch mit Spannung überzeugen. © bookeauty.blogspot.de

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  • Leserunde zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    annacharlotte

    annacharlotte

    Liebe Leseratten, ich möchte euch zu meiner ersten Leserunde einladen! Die sechzehnjährige Sofia Wilden hat eine chronisch große Klappe, doch irgendwann treibt sie es einfach zu weit und fliegt daraufhin von der Schule. Sofia soll nun auf ein Internat für Straftäter gehen und wird obendrein noch von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt. Doch das Internat entpuppt sich als seltsame Eliteschule. Die Schüler scheinen perfekt: wunderschön, intelligent, und sie scheinen eher zu schweben als zu gehen. Schnell findet Sofia sich in einer Außenseiterposition vor. Doch die schöne Mauer aus Schein zerbröckelt und Sofia versteht, dass jemand hier ein ziemlich mieses Spiel spielt. Obendrein verliebt sie sich in den smaragdäugigen Sam... Wenn ihr gern Romantasy lest, bewerbt euch doch. :-) Der Verlag spendet 5 Bücher! Ich freue mich auf euch!

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    annacharlotte

    annacharlotte

    03. February 2013 um 17:10
  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    venwar_newroly

    venwar_newroly

    02. February 2013 um 12:37

    Kurzbeschreibung: Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ... (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag) Inhalt in eigenen Worten: Sofia und ihre Zwillingsschwester Mila sind unzertrennlich, doch als Sofias Mutter beschließt Sofia auf ein Internat für Problemkinder zu schicken, bleibt den beiden nichts anderes übrig. Die sechzehnjährige Sofia hat schon immer eine große Klappe gehabt und die ein oder anderen "bösen" Taten begannen. Als Sofia schließlich im Internat Hellenwald ankommt, weiß sie sofort: Hier stimmt etwas nicht. Alles sieht so perfekt und fehlerlos aus und das obwohl es hier eigentlich von "Problemkindern" wimmeln sollte. Warum ist in Hellenwald alles so makellos? Wo sind die menschlichen Fehler, die man eigentlich überall finden kann? Meine Meinung: Sofia Wilden hat mit ihren sechzehn Jahren schon so einiges angestellt, doch eigentlich ist sie ein ganz normales Mädchen. Sie liebt ihre Freunde und ihre Zwillingsschwester Mila und dass Sofia einen kleinen Makel aufweisen kann, macht sie nur sympathischer. Es sind ja schließlich unsere Macken und Kanten, die uns zu was besonderes machen. In "Die Selbstvergessenen" geht es genau darum, was macht uns eigentlich zu dem was wir sind? Wer sind wir eigentlich? Und können wir uns selbstvergessen? Auf dem Internet "Hellenwald" scheint jedoch alles menschliche verschwunden zu sein. Alle Schüler sind wunderschön und perfekt. Sie verhalten sich, als würde jemand sie leiten. Das können unmöglich "Problemkinder" gewesen sein. Sofia findet sich schnell mit der Außenseiterrolle ab, schließlich weiß sie, dass sie eh nicht lange in dieser Schule bleiben will. Doch als sie eines Nachts plötzlich auf einen Jungen mit wunderschönen grünen Augen trifft, der nicht makellos und perfekt ist, sondern einfach nur ein ganz normaler Junge, beschließt sie der Sache in Hellenwald auf den Grund zu gehen. Wieso ist Sam mit den grünen Augen nachts normal, aber tagsüber selbstvergessen? Der Schreibstil von Anna Palm ist sehr flüssig und schnell hat das Buch an Fahrt angenommen. Der Spannungsbogen war sehr kontinuierlich und das Tempo war überraschend schnell. Die Kapitel waren alle sehr kurz und so ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Ich habe während des Lesens nicht stocken müssen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Charaktere hatten alle eine gewisse Tiefe und die Darstellung der Schüler von Hellenwald war faszinierend. Ich konnte mich in Sofia hineinversetzen und habe ihre Fragen geteilt. Es ist schon komisch, wenn einem klar wird, wie wichtig es doch ist Ecken und Kanten zu haben. Die Narbe an der Stirn, die zweifarbigen Pupillen, der Leberfleck am Knie oder die Eigenart vor Klassenarbeiten krank zu werden. :) Fazit: "Die Selbstvergessenen" ist ein wunderbarer dystopischer Jugendroman, der mich vollends überzeugt hat. Er regt zum Nachdenken an und unterhält überraschend gut. Spannung bis zur letzten Seite und da es -glaube ich- ein Einzelband ist endlich mal kein böser Cliffhanger.

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  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    Manja82

    Manja82

    30. January 2013 um 15:10

    Kurzbeschreibung: Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen – und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht... (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag) Meine Meinung: Sofia Wilden ist im wahrsten Sinne ein echter Wildfang. Mit ihren 16 Jahren hat sie schon so einiges angestellt. Doch ihr letzter Streich war zuviel, sie fliegt von der Schule. Ihre Mutter hat nun nur noch eine Hoffnung, sie meldet Sofia an einem Internat für schwererziehbare Jugendliche an. In Hellenwald angekommen ist Sofia erst mal eine Außenseiterin. Die anderen Schüler scheinen alle makellos perfekt zu sein und mit den strengen Regeln, die am Internat herrschen scheinen sie sich ohne weiteres abgefunden zu haben. Eines Nachts trifft Sofia auf einen Schüler, der tagsüber perfekt ist, nur nachts kann er er selber sein. Sofia macht das stutzig und sie und Sam beginnen der Sache auf den Grund zu gehen … „Die Selbstvergessenen“ ist bereits der zweite Fantasyroman der jungen Autorin Anna Palm. In ihm entführt sie den Leser an ein Internat welches unheimlich und mysteriös erscheint. Die Protagonistin Sofia ist 16 Jahre alt und ein echter Wildfang. Sie hat eine Zwillingsschwester namens Mila, die das komplette Gegenteil von ihr ist. Sofia ist ziemlich vorlaut und stellt so allerlei Streiche an. Nach ihrem letzten allerdings wird sie von der Polizei mitgenommen und fliegt danach von der Schule. Ihre Mutter meldet sie daraufhin in Hellenwald an. Sofia ist tough und lässt sich im Internat nicht unterkriegen. Als klar wird was in Hellenwald vor sich geht ergreift Sofia mutig die Initiative und möchte dem Treiben ein Ende setzen. Ich habe Sofia richtig gemocht und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Samuel ist einer der perfekten Schüler des Internats. Aber nur tagsüber. Nachts ist er Sam, ganz normal und er selbst. Er versucht zusammen mit Sofia hinter das Geheimnis von Hellenwald zu kommen. Auch Sam habe ich während des Lesens sehr ins Herz geschlossen. Die bedien geben ein gutes Team ab und nach und nach entwickelt sich zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft. Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Kevin, der mit seinen Sprüchen die Atmosphäre etwas auflockert, hat Anna Palm sehr gut dargestellt. Sie alle wirken sehr glaubhaft. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, jugendlich und frisch. Durch bildhafte Beschreibungen entsteht beim Lesen ein richtiges Kopfkino und man wird in die Geschichte hineingezogen, ohne dass man etwas dagegen machen kann. Geschildert wird die Handlung aus Sicht von Sofia in der Ich-Perspektive. So ist man als Leser immer hautnah mit dabei. „Die Selbstvergessenen“ ist ein Roman, der von der ersten Seite sehr spannend ist und die Spannungskurve wird bis zum Schluss sehr hoch gehalten. Immer wieder gibt es Überraschungen und Wendungen, die ein Weglegen des Buches geradezu unmöglich machen. Das Ende ist sehr spannender Showdown und in sich abgeschlossen. Alle Fragen, die während des Lesens entstehen, und das sind nicht gerade wenige aufgrund der Dinge die im Internat geschehen, werden beantwortet. Fazit: „Die Selbstvergessenen“ von Anna Palm ist ein wirklich erstklassiges Buch. Die Handlung ist sehr gut durchdacht und spannend und die Charaktere sind alle samt glaubhaft und sympathisch gestaltet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    Starlet

    Starlet

    28. January 2013 um 15:26

    Sofia Wilden macht ihrem Namen alle Ehre – sie ist wild, hat eine große Klappe und auch wenn sie es nur gut meint gerät sie oft in Schwierigkeiten. Als die 16jährige im Unterricht ihre Zwillingsschwester Mila verteidigen will geht sie mal wieder einen Schritt zu weit, weswegen ihre Mutter keinen anderen Ausweg mehr sieht als Sofia in einem Internat für Problemkinder anzumelden. Natürlich ist Sofia nicht begeistert davon, schließlich wird sie aus ihrem Umfeld gerissen und auch von ihrer Schwester getrennt. Im Internat angekommen merkt sie schnell, dass sie hier fehl am Platz ist. Alle Schüler scheinen hochintelligent, wunderschön und keiner beachtet Sofia. Sofia kann nicht glauben, dass an der Schule nur Problemkinder sind, denn diese Schüler sind alle perfekt. Ihre Bewegungen sind fließend und niemand macht Fehler. Sofia ist entschlossen, das Geheimnis der Perfektion zu lüften und macht hierbei schreckliche Entdeckungen. Lesegrund: Ich mag Bücher, die in Internaten spielen. Deswegen ist mir das Buch sofort aufgefallen. Außerdem fand ich die Inhaltsbeschreibung spannend, denn ich hatte aufgrund der Beschreibung der Schüler an einen Fantasyroman gedacht, aber es ist ein Thriller. Cover: Auch das Cover hat mich an einen Fantasyroman erinnert, vor allem das Mädchen mit den merkwürdigen Augen. Rechts unten sehen wir das Internat. Fazit: Ein spannendes Jugendbuch zum Miträtseln und Nachdenken. Mein erster Eindruck war, dass die Protagonistin Sofia gewöhnungsbedürftig ist. Ich konnte mich nicht sofort mit ihr anfreunden. Sie ist schnell aufbrausend und wird ebenso schnell gewalttätig. Auch wenn Sie das selbst gar nicht wahrnimmt, denn eigentlich will sie nur die Schwachen beschützen. Schnell konnte ich mich dann aber in Sofia hineinversetzen, vor allem der flüssige und umgangssprachliche Schreibstil haben mir hierbei geholfen. Im Internat angekommen wird Sofia von ihren Mitschülern nicht beachtet. Alles wirkt einstudiert, die Schüler wirken wie perfekte Kinder und nicht wie Straftäter. Alle sehen wunderschön aus und beachten Sofia nicht einmal, als sie ihr Tablett in der Cafeteria versehentlich auf den Boden wirft. In den ersten Tagen lernt Sofia zwei andere Neuankömmlinge kennen, die sich normal verhalten. Doch auch diese verändern sich und spätestens an dieser Stelle merkt man, dass dieses Internat ein Geheimnis umgibt. Spannend und mitreißend fiebert man diesem Geheimnis entgegen, ich konnte das Buch am Ende nicht mehr aus der Hand legen. Schließlich will man wissen, ob man mit seinen Vermutungen richtig liegt. Und trotzdem denke ich, dass niemand das Ende vorhersehen kann. Besonders interessant wurde es, als Anna eines nachts Sam kennenlernt. Sam hat Schlafstörungen, er wacht mitten in der Nacht auf und kann sich an nichts erinnern, was tagsüber passiert. Doch Sofia kennt Sam, tagsüber heißt er Samuel und verhält sich wie eine andere Person. Eine klare Kaufempfehlung für alle Fans von Jugendbüchern. Ich selbst lese kaum Thriller, aber dieses Buch hat mich überzeugt.

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  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    Diiiamond93

    Diiiamond93

    20. January 2013 um 17:27

    Dieses Buch hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen, sodass es mir schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Die Innengestaltung des Buches hat mir besonders gut gefallen. Vor jedem Kapitel befindet sich ein wunderschönes Deckblatt mit passenden Zitaten zum jeweiligen Kapitel. Doch die Geschichte Selbst und vor allem die Protagonistin Sofia haben es mir angetan. Anfangs konnte ich mich mit Sofia nicht wirklich anfreunden, da sie eine sehr große Klappe hat und jedem Kontra gibt. Doch diese Eigenschaft verblasst ein wenig, als sie von ihrer jetzigen Schule fliegt und ihre Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder schickt. Wer hier vermutet, das es sich wieder um eins dieser typischen Internats-Bücher handelt, wird sehr schnell feststellen, dass es alles andere als das ist. Dieses Internat ist nämlich kein normales Internat. Die Schüler sind allesamt perfekt. Sie sehen perfekt aus, sie benehmen sich vorbildlich und sie sind überdurchschnittlich intelligent. "Fehler sind liebenswert. Fehler machen uns zu Menschen." (S. 139) Da ist ziemlich schnell klar, dass Sofia mit ihrer wilden Art und ihrer großen Klappe nicht reinpasst. Spätestens nach ihrer "Drogenberatungsstunde" wird Sofia und auch dem Leser deutlich, das mit diesem Internat etwas nicht stimmt. Was es ist, erfährt man als Leser nach und nach, aber erst gegen Schluss kommt der große Schocker. Anna Palm hat einen sehr angenehmen Schreibstil, wodurch die Seiten nur so dahinfliegen. Durch die Beschreibungen kann man sich das Internat und auch die Schüler sehr gut vorstellen. Besonders die Charaktere sind authentisch. Sofia bleibt über das ganze Buch hinweg sie selbst und lässt sich von nichts unterkriegen, selbst wenn es hart auf hart kommt. Ihre Stärke fand ich besonders bewundernswert, da ich in derselben Situation sicher schon längst aufgegeben hätte. "Ich muss wirklich sagen, dass man nicht weiß, was Liebe ist, wenn man sie nicht erlebt hat. Das, was ich jetzt fühle, wenn ich in seine Augen gucke und Angst habe, ihn zu küssen, ich schätze, das ist Liebe." (S. 174) Aber auch die anderen Charaktere sind toll. Sam war zwar nicht der typische Traumprinz und manchmal hätte ich ihm gerne eine reingehauen, aber dennoch war er auf seine eigene Art perfekt. Sam und Sofia fand ich zusammen sehr süß. Die beiden passen wunderbar zusammen und ihre Wortgefechte sind sehr amüsant und unterhaltsam. Aber auch die anderen Charaktere, wie z.B. Mila (Sofias Zwillingsschwester), Hannes, Maleen, Kevin und Jasper wachsen einem mit der Zeit ans Herz. An Spannung fehlt es in diesem Buch auch nicht. Mit jedem Kapitel wird es noch spannender. Es geschehen Dinge, die man nicht erwartet hätte und man sieht, welchen Preis Perfektion hat und das es gut ist, so zu sein, wie man wirklich ist. Unerwartete Wendungen rauben einem nicht selten den Atem und man fiebert mit der Protagonistin bis zum Schluss mit. Fazit: Anna Palm hat einen wunderbaren Jugendthriller geschaffen, mit einzigartigen Charakteren, deren Fehler sie erst liebenswert machen. Das Buch hat alles, was man sich wünschen kann. Tolle Charaktere, eine junge Liebe, eine spannende Handlung und eine Botschaft, die uns mitteilt, das unsere Fehler uns erst zu den Menschen machen, die wir sind und das Perfektion nicht so erstrebenswert ist, wie es scheint.

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  • Rezension zu "Die Selbstvergessenen" von Anna Palm

    Die Selbstvergessenen
    Lainybelle

    Lainybelle

    19. January 2013 um 17:43

    -------------------------------------------------------------------------------------------- Inhalt Die Atmosphäre ist gläsern, kristallen, ich suche nach irgendeiner Erklärung. Wie kann das sein? Das sind Straftäter. Solche Menschen haben Narben im Gesicht und nikotingelbe Zähne, ihre Rastalocken sind verfilzt und ihre Schulterblätter tätowiert. Sie schmatzen und rülpsen beim Essen und ihr heiseres, bellendes Lachen ist so durchdringend, als würde es aus einem Lautsprecher kommen. Aber diese Schüler sind geschliffene Diamanten. Allesamt. Außer mir. Sofia vereint alle Eigenschaften einer Rebellin - Schlagfertigkeit, Gerechtigkeitssinn, Energie, Durchsetzungsvermögen, ein wenig Aggressivität und ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, Eigenschaften, die ihr zum Verhängnis werden, als sie zu einem Schulverweis führen. Gegen ihren Willen wird sie aufs Internat Hellenwald geschickt, getrennt von ihrer Zwillingsschwester Mila und vollkommen ausgeschlossen von all den perfekten Musterschülern. Doch halt - wie können schwer erziehbare Kinder plötzlich zu perfekten Engeln werden? Sofia kommt einem Geheimnis auf die Spur, das auch ihre eigene Zukunft in Gefahr bringt. Und sie verliert ihr Herz an Sam. Ist er tatsächlich so kühl und perfekt, wie es scheint? ------------------------------------------------------------------------------------------------- Meine Meinung "Die Selbstvergessenen" hat mich in jeder Hinsicht sehr positiv überrascht. Allein schon die tolle Gestaltung des Buches überzeugt: ein geheimnisvolles Cover, das neugierig macht, innen findet sich vor jedem Kapitel ein wunderhübsches Deckblatt mit einem passenden Spruch/Zitat. Doch auch die Geschichte hat es in sich. Obwohl man durch Klappentext und Prolog bereits erste Ahnungen bekommt, kann sie mit vielen überraschenden Wendungen aufwarten und führt dem Leser eindringlich vor Augen, wie skandalös es wäre, wenn Menschen Perfektion erreichen könnten. Sehr beeindruckt haben mich die authentischen Charaktere, allen voran natürlich Sofia und Sam, die man einfach mögen muss. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sofia erzählt und zwar in einer vollkommen überzeugenden Jugendsprache. Ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen jugendliche Ausdrucksweisen gewollt und gekünstelt wirkten - in "die Selbstvergessenen" aber wirkt es so echt und original, wie ich es in der Jugendliteratur wohl so gut wie noch nie erlebt habe. Selbst Kevin, der kurz nach Sofia als neuer Schüler ans Hellenwald kommt, war mit seinem "Hopper-Deutsch" (wenn ich es mal so nennen darf) einfach nur spitze - ich zitiere: "Isch komm mir hier vor wie einer von "Familien im Brennpunkt", der bei'n Leuten von "Gossip Girl" landet. Isch bin "Familien im Brennpunkt" und alle anderen sin "Gossip Girl". Verstehste?" Zum Schluss möchte ich dann noch die Dialoge loben, denn wenn ich eine Strichliste darüber geführt hätte, wie oft ich beim Lesen dieses Buches schmunzeln musste, hätte ich bestimmt einen ganzen Zettel voll bekommen :) ---------------------------------------------------------------------------------------------------- Fazit Dieses Buch verdient meiner Meinung nach fünf Sterne. Es beinhaltet einfach alles: Spannung, Humor, Herzflattern und eine Tendenz zum Dystopischen im kleinen Rahmen. Hinzu kommt eine Botschaft, die nachdenklich stimmt und uns bewusst macht, wie viel unsere kleinen Macken und Fehler wert sein können. Ich kann euch "die Selbstvergessenen" wärmstens empfehlen!

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