Es handelt sich um Teil 2 der Costa-Rica-Sage von Anna Paredes, eine direkte Fortsetzung des Romans "Das Land zwischen den Meeren".
Während Teil 1 mir recht gut gefallen hat, war ich von Teil 2 "Die Spur des grünen Leguans" sehr enttäuscht: Die Handlung tritt auf der Stelle, es wiederholen sich ständig die gleichen Muster (Hindernisse), die Geschichte mit der Entführung der Tochter erledigt sich viel zu schnell und unspektakulär.
Die Charaktere entwickeln sich kaum weiter, die Hauptfigur Dorothea wird in meinem Empfinden in ihren mittleren Jahren immer mehr zum "schwachen Weibchen", während sie als junge Frau doch so mutig war. Die Tochter Olivia gerät m. E. recht unsympathisch, der Sohn kommt selten vor und wird nur sehr schemenhaft charakterisiert. Am dichtesten fand ich die Szene am Anfang, wenn der Sohn mit seinem Großvater einen Hahnenkampf besucht. Ansonsten plätschert die Handlung so dahin...
Den 3. Teil werde ich nicht mehr lesen.






















