Anna Pfeffer New York zu verschenken

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Inhaltsangabe zu „New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe. Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden :(

— NinaGrey

Nette Idee, amüsant geschrieben, Umsetzung aber nicht ganz gelungen.

— NeriFee

Diese Unterhaltung zu lesen, hat ein bisschen was von Stalking. Etwas mühselig zwischendurch, aber tolle Auflösung und Ende.

— DisasterRecovery

Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman über die Liebe

— pantaubooks

Eine Story, die tief geht, trotz der zunächst oberflächlichen Betrachtung.

— buechermaus88

Ein Buch, welches zunächst oberflächlich wirkt, aber schließlich mit vielschichtigen Charakteren und unerwarteten Wendungen aufwarten kann.

— night_mare

Ein sehr leicht zu lesendes Buch,mit überaschenden ende

— Jasmin03

Glaubhafte Figure, witzige Kommentare, große Gefühle und nebenbei der ganz normale Wahnsinn.

— nadineherrmann

Etwas zu wenig Spannung im Mittelteil, trotzdem gelungener Chatroman mit sanfter Handlung und passendem Ende und sympathischen Protas.

— TheUjulala

Locker-flockig-leicht mit einer guten Message

— Janinezachariae

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  • New York für Olivia

    New York zu verschenken

    karolina1006

    12. November 2017 um 20:18

    Inhalt:Ein Chat-Roman über die wahre Liebe.Anton hat alles, was sich ein 17- Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit kurzem auch hat: eine Ex- Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticktet ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16- Jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft... Über Anna Pfeffer: Hinter dem Pseudonym „Anna Pfeffer“ stecken die beiden Autorinnen und Schulfreundinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit aus Wien. Bis heute schreiben sie noch gemeinsam seit ihrer Schulzeit Geschichten und leben in Hamburg und Wien.Vorwort zu meiner Rezension: Bei „New York zu verschenken“ handelt es sich um den ersten Chat- Roman, den ich je gelesen habe. Ich habe meine Erwartungen nicht hoch gestellt und war gespannt auf das Lesevergnügen eines Buches bzw. einer Geschichte in Form von Textnachrichten. Die Idee dieser Geschichte hörte sich sehr spannend für mich an und da ich ohnehin bereits etwas Neues in der Welt der Literatur ausprobieren wollte und meine Meinung und Erfahrung auch mit euch teilen möchte, habe ich mich für diesen Chat- Roman entschieden.Information zur Rezension: In dieser Rezension handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das mir großzügig vom cbj Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Jedoch beeinflusst dieser Fakt nicht meine Meinung zum Buch. Meine Meinung:„New York zu verschenken“ handelt von dem 17- Jährigen Anton, der vor seiner Trennung von seiner Freundin Olivia, für sich und ihr eine Reise nach New York als Überraschung bucht. Da kommt ihm die Idee via Instagram nach einem gleichnamigen Mädchen zu suchen, das ihn auf seiner New York- Reise begleitet, was die Geschichte bzw. den Chat ins rollen bringt.Der Schreibstil ist recht einfach zu beschreiben, weil dieser sehr einfach ist. Es handelt sich logischerweise um einen Dialog via Whatsapp zwischen Anton und Olivia, die sich kennen lernen wollen. Das Gefühl ist sehr alltäglich, weil man es in der Regel von sich selbst kennt, Nachrichten über das Smartphone zu versenden und die eigenen Chatverläufe dabei manchmal im Nachhinein auch eine kleine Geschichte ergeben, die je nachdem sogar sehr lustig ausfallen können und genau dieses Gefühl hat man hier. Was allerdings wieder gegen dieses Plus spricht ist, dass die Luft irgendwann rausgeht.In der Handlung wird es daher schnell langweilig, weil man im Gegensatz zu anderen Geschichten, keine Handlung hat die offensichtlich einem Strang nachgeht. Die Tatsache, dass man einen wochenlangen bzw. 300 Seiten langen Chat liest und es kein wirkliches Vorankommen gibt, macht es schnell langweilig und man erfährt auch keine versteckten Gefühle wie es z.B. bei einem Ich- oder personalen Erzähler ist. Man kann nur auf den Worten aus den Nachrichten aufbauen und da diese fast durchgehend aus Witzen bestehen, ist das nicht einfach und der Handlungsstrang nicht wirklich klar bzw. bewusst. Allerdings ist das Buch schnell gelesen, wenn man sich ran hält und es hat auch den Vorteil, dass man in fast jeder Situation auch in das Buch reinkommt, denn es gibt keine Kapiteleinteilung und keinen komplizierten Handlungsstrang, der es dem Leser schwer macht das Buch zu lesen. Erwähnenswert ist hier aber auch das Ende, das wirklich gut gelungen ist. Ohne zu spoilern, kann sich sagen, dass selbst, wenn einem das Buch bzw. die Geschichte nicht gefällt, dann tut es das Ende so oder so. Hut ab an dieser Stelle für Anna Pfeffer.Anton und Olivia sind zwei völlig verschiedene Teenager und verstehen sich trotzdem relativ gut, obwohl sie einander noch nie getroffen haben. Zwischen den beiden steht eine Internetfreundschaft, die manche entweder besonders oder unnötig nennen, aber nichts dazwischen. Alle beide können einem aber auch sehr nerven, wenn es um, ohne hier zu spoilern, sich immer wiederholende Tatsachen bzw. Witze oder Geheimnisse in der Geschichte geht. Entweder man schließt beide ins Herz oder man kann beide Figuren nicht ausstehen, wegen der Arroganz der einen Figur oder des anderen nervtötender Weisheit.Mein Fazit ist, dass ich es für unterwegs auf jeden Fall empfehlen kann oder wenn man einen Roman braucht, der gar nicht anspruchsvoll ist oder mal was anderes ausprobieren möchte. Allerdings würde ich es nicht nochmal lesen wollen, weil mir diese Geschichte zu langweilig ist und ein Chat- Roman wohl nichts für mich ist.Quelle: www.buechervertraeumt.blogspot.com

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  • New York zu verschenken von Anna Pfeffer

    New York zu verschenken

    consoul

    08. November 2017 um 09:48

    Worum geht es und wie war es?Für die Inhaltsangabe nehme ich mal lieber den Text von amazon:Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …Wie war es?Ich habe von dem Autorenduo, das sich hinter dem Pseudonym "Anna Pfeffer" verbirgt schon das Buch "Für dich soll's tausend Tode regnen" gelesen und fand es sehr unterhaltsam. Darum habe ich nicht sehr lange überlegt und mir kurz vor dem Urlaub noch schnell diese Neuerscheinung gekauft. Ja, es liest sich gut und ja, es hat mir auch gefallen, ABER mir war ab einem bestimmten Zeitpunkt (relativ so ab der Hälfte) klar, wie die Geschichte weitergeht und dann hat es weniger Freude gemacht zu lesen und ich fand es dieses Mal sprachlich nicht ganz so schön wie das erste Buch. Keine Ahnung, vielleicht werde ich auch mäkeliger. An sich war es eine leichte und lockere Lektüre und verdient 3 1/2 Sterne dafür, denn die Idee mit der Reise und dem Suchen nach einem Ersatz ist schon recht unterhaltsam gewesen, auch bin ich in einem Alter, in dem man "Schlaflos in Seattle" noch als Film mehrmals gesehen hat... *seufz* (diese Information ist für diejenigen, die das Buch gelesen haben, ansonsten unrelevant...)Und ich bin etwas enttäuscht, denn es gab nicht eine Passage, die ich mir als Zitat markiert habe... mmh... schade, irgendwie, aber es war eben nur ein 3 1/2 Sterne-Buch für mich.

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  • Leider konnte es meinen Erwartungen nicht gerecht werden :(

    New York zu verschenken

    NinaGrey

    05. November 2017 um 13:40

    New York zu verschenken hat mich optisch und vom Klappentext her angesprochen . Da dies mein erstes Buch vom Autorenduo Anne Pfeffer ist , kann ich keine vergleiche ziehen .Überzeugt haben sie mich mit dem lockeren , modernen Schreibstil , der mich durch seinen Humor auch öfters mal hat lachen lassen . Die Story liest sich leicht und schnell , da es sich um eine Chatgeschichte handelt und man wirklich nur das zu lesen bekommt , was die Protagonisten , hier Anton und Liv, schreiben .Leider lernt man dadurch die Protagonisten wenig kennen und man kann auch nicht richtig mitfühlen und sich in deren lage versetzen , das hat die Geschichte für mich etwas kaputt gemacht ...Anton war mir mit seinem oberflächlichen Getue oft unsympathisch , während Liv für alles was sie gerne hätte kämpfen muss , das war sympathischer . Während die Geschichte also so vor sich hinplätschert und ständig die Frage im Raum steht ob Anton und Liv gemeinsam nach New York fliegen , gab es zum Ende hin eine überraschende Wendung wo mit das Buch dann aber auch ein unbefriedigendes , schnelles Ende genommen hat .Alles in allem bin ich sehr enttäuscht , man hätte mehr draus machen können .

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  • Nette Idee für kalte Wintertage

    New York zu verschenken

    NeriFee

    05. November 2017 um 11:01

    Heute ist genau das optimale Wetter um ein Buch zu lesen. Draußen regnet es in Strömen, es ist kühl geworden und so richtig hell mag es auch nicht werden. Die meisten Menschen mögen das gar nicht. Ich hingegen mag dieses trübe, kalte Wetter in den Herbst- und Wintermonaten sehr. Nicht nur zum Fotografieren ist das Licht im Herbst perfekt. Und die Fotografie hängt eng mit dem Rezensieren von Büchern zusammen. Eng eingemurmelt in eine kuschelige Decke, habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht um euch mein zuletzt gelesenes Buch New York zu verschenken vorzustellen.KlappentextEin Chat-Roman über die wahre Liebe. Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sunnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft.Hinter dem Synonym Anna Pfeffer verstecken sich zwei junge Frauen. Nämlich Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Ihr Debütroman Für Dich soll´s tausend Tode regnen wird sicher vielen von euch etwas sagen. Das neue Buch der Beiden, New York zu verschenken, erschien im August diesen Jahres und ist somit noch ganz frisch. Da die Protagonisten in diesem Buch sechzehn und siebzehn Jahre alt sind, lässt es sich zweifellos dem Young-Adult-Genre zuschreiben. Nicht immer bin ich ein Freund dieses Genre. Manches ist mir zu kitschig, unnatürlich und weltfremd. Wenn eine Geschichte aber durchdacht, klug geschrieben und die Charaktere gut ausgearbeitet sind, bin ich alles andere als abgeneigt.Über andere Buch-Blogs und das Blogger-Portal der Verlagsgruppe Randomhouse bin ich auf New York zu verschenken aufmerksam geworden. Besonders interessiert hat mich, wie es gelingen soll, einen simplen Chatverlauf so in einen Roman zu verpacken, dass dieser nicht langweilig wird. Das gesamte Buch zeigt nämlich lediglich das Gespräch von Anton und Liv in Form eines Chat-Protokolls. Hier wirkliche Spannung hineinzubringen, stellte ich mir sehr schwierig vor.Beim Lesen der ersten Seiten, stellte ich zunächst fest, dass sich gerade dieser Chat-Monolog leicht und flüssig lesen lässt. Was auch daran liegen mag, dass die jeweiligen Texte der beiden nicht übermäßig lang sind. Ein typisches Merkmal eines Chats eben. Gleichzeitig konnte mich die Story nie so richtig packen. Das ganze Buch widmet sich den Unterhaltungen von Anton und Liv. Andere Charaktere kommen nicht vor. Dieser Umstand allein führt sicher nicht dazu, dass das Buch nicht voll überzeugen konnte. Allerdings ist die Umsetzung hier nicht all zu gut gelungen.Erschreckend fand ich die oberflächlichen Kommentare von Anton. Natürlich war mir bewusst, dass es sich um einen siebzehnjährigen Jungen handelt, jedoch wirkten seine Aussagen oft nicht nur sehr unreif und dümmlich, sondern führten auch dazu, dass ich den Charakter von Beginn an nicht mochte. Ich versuche an dieser Stelle nicht zu spoilern und belasse es dabei. Liv hingegen war mir direkt sympathisch, aufgrund ihrer klugen, schlagfertigen und menschlichen Art.Die Idee, dass ein Schüler, deren Freundin ihn verlassen hat und welcher er zuvor eine Reise nach New York schenken wollte, das Ticket nun bei Instagram anbietet und ein Mädchen mit gleichem Namen finden muss, dass er auch noch so sympathisch findet um es mitzunehmen, scheint etwas weit hergeholt. Für einen Jugendroman aber finde ich den Gedanken ganz witzig und passend.Während der Verlauf der Geschichte schon ziemlich am Anfang sehr vorhersehbar ist, punktet das Ende noch einmal mit viel Menschlichkeit und Emotion. Mein Fazit fällt dementsprechend aus. Die Idee ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber okay. Die Umsetzung finde ich eher mangelhaft. Die Charaktere sind nicht bis ins letzte Detail durchdacht und besonders das oberflächliche Geschwätz von Anton ging mir sehr schnell auf die Nerven. Das Cover finde ich für dieses Genre gelungen und der Schreibstil ist für ein Chat-Protokoll angenehm leicht zu lesen. Ein netter Roman, mit teilweise amüsanten und emotionalen Passagen, der mich aber leider nie ganz überzeugen konnte.Ein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den cbj-Verlag.

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  • Chatverlauf von Liv und Anton

    New York zu verschenken

    DisasterRecovery

    27. October 2017 um 09:27

    "Wir leben in der Illusion, unsterblich zu sein, und deswegen vergeuden wir wertvolle Zeit, indem wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. "(S. 76) Ich habe bereits zwei Bücher des Autorinnengespanns Anna Pfeffer (Ulrike  Mayrhofer und Carmen Schmit) gelesen und war bisher immer total begeistert von deren Schreibstil. Natürlich musste ich mir deshalb auch "New York zu verschenken" genauer anschauen. Die Idee für das Buch an sich und die zu erwartenden Geschehnisse hätten mich wahrscheinlich nicht so angesprochen, wenn ich nicht schon vorher total von den Anna Pfeffer Werken begeistert gewesen wäre. Das Buch ist von vorne bis hinten im Stil eines Chatverlaufs geschrieben. Eine wochenlange Unterhaltung zwischen Anton und Liv, die sich manchmal als Schlagabtausch in Sekundenbruchteilen und manchmal als Monolog darstellt. Die Idee eines reinen Chat-Romans fand ich wirklich witzig und ich flog beim Lesen nur so durch die Seiten. Das Buch lässt sich aufbaubedingt wirklich flott lesen. Allerdings musste ich nach wenigen Seiten feststellen, dass bei mir sowas wie Langeweile und Genervtheit aufkam. Hieran ist die weibliche Protagonistin Liv nicht ganz unschuldig. Liv kann echt anstrengend sein. Sie ist sehr zurückhaltend und in sich gekehrt. Zuhause hat sie einiges um die Ohren und vor allem Probleme, die man keinem Teenager aufhalsen sollte. Aber gut, es ist wie es ist. Liv gibt sich so prinzipientreu und leistet sich doch selbst so viele Fehler. So manches Mal habe ich mich zwischendurch wirklich gefragt, wieso Anton sich das bloß antut. Wahrscheinlich ist es wie Liv sagt, sobald Anton merkt, dass er etwas nicht haben kann, steigt sein Interesse rapide und er ist umso interessierter und hartnäckiger. Anton ist ein gutaussehender Typ, der für Spaß und Oberflächlichkeit steht. Jedenfalls zu Beginn. Über Geld muss er sich keine Gedanken machen und alles was er zu tun hat, ist es, sich um sich selbst zu kümmern.  Anton kommt zu Beginn sehr einseitig rüber, aber es stellt sich heraus, dass er viel mehr Facetten und Substanz hat als geahnt. Ich mochte ihn viel lieber als Liv. Auf über 300 Seiten hat sich das Gespräch der beiden mehrfach im Kreis gedreht und das war es, was ich so frustrierend fand. Rückblickend hätte man das Geeier um einiges kürzen können. Jedenfalls ist das mein Eindruck. Was aber auf jeden Fall sehr deutlich wird, ist die Tatsache, dass sich die beiden während ihres Chats immer näher kommen und viele perönliche Dinge über den anderen erfahren. Obwohl sie sich manchmal vor den Kopf stoßen, liegt ihnen sehr viel aneinander. Das Potenzial, was einen cleveren und sarkastischen Schreibstil angeht, wovon ich weiß, dass ihn die Autorinnen haben, kommt hier meines Erachtens nicht richtig zur Geltung. Der Verlauf der Geschichte ist relativ vorhersehbar, aber was die Auflösung betrifft, hab ich mal wieder völlig im Dunkeln getappt. Als ich das Buch zugeklappt habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen und ich habe mich gefragt, wieso mir das alles nicht früher aufgefallen ist. Das Ende fand ich sehr schön. Hach Anton!Fazit:Das Buch ist komplett als Chatverlauf zwischen Anton und Liv geschrieben. Diese Unterhaltung zu lesen, hat ein bisschen was von Stalking, wenn ich so drüber nachdenke =). Liv konnte mich nicht so richtig für sich gewinnen und zwischendruch hatte ich mehrfach das Gefühl, die Handlung dreht sich im Kreis. Der Verlauf war relativ vorhersehbar, aber Auflösung und Ende haben mir gut gefallen.

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  • Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman über die Liebe

    New York zu verschenken

    pantaubooks

    27. October 2017 um 08:17

    Da in einem Chat- oder Briefroman das Setting nur schwer zu bewerten ist, stehen für mich in dieser Rezension der Plot und die Figuren im Mittelpunkt. Anton, der mit seinem Aufruf, eine Reise verschenken zu wollen, die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt, ist mein persönlicher Held der Geschichte. Seine Figur hat mir am meisten gefallen, denn obwohl er zuerst als oberflächlicher Spaßvogel eingeführt wird, ist an ihm am deutlichsten eine Figurenentwicklung zu erkennen. Anton liebt sein Leben, denn er hat alles, was man sich wünschen kann: reiche Eltern, viele Freunde, jede Menge Partys –und vor allem – Spaß am Leben. Für ihn zählt der Spasso, koste es was es wolle. Anton: Jeder will doch ein perfektes Leben ohne Schmerz, mit viel Kohle und jeder Menge Spaß. Einfach eine geile Zeit erleben. Mach dir nichts vor, Liv, du willst das auch! (S. 24) Mit dieser Lebenseinstellung könnte Anton nicht weniger mit Liv gemein haben, denn Liv passt häufig für ihre Mutter auf die kleine Schwester auf, bleibt dadurch viel zu Hause und vertieft sich generell an den Wochenenden lieber in ihre Bücher als auf Partys zu gehen. Als Leser kann man sich gut vorstellen, wie viel Zündstoff die Geschichte bieten wird, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Dementsprechend heiß geht es auch her, als Anton und Liv miteinander schreiben und ihre jeweiligen Lebensphilosophien vehement vertreten. Besonders witzig ist der Schlagabtausch, den sich beide liefern und bei dem sie einander mehr und mehr kennenlernen. Anton: Hey, jetzt ist gleich wieder der dicke Dr. Einstein da und sieht sich meinen Fuß an. […]               Liv: Ich glaube, Dr. Einstein wird dir gleich offenbaren, dass dein Fuß amputiert werden muss. Tschüss, Perfektion! (S.82) An Antons Figur kann man sehr schön sehen, wie ihm langsam die teils witzigen, teils ernsten Gespräche mit Liv zu gefallen scheinen, denn obwohl ihm die Mädchenherzen reihenweise zufliegen (laut eigener Aussage), konnte er noch mit niemandem so intensive Gespräche führen wie mit Liv. Sie wird ihr Tagebuch, was für Anton eine ganz neue Erfahrung ist. Auch wenn sie nur chatten, merkt man als Leser, wie Antons Macho-Fassade mehr und mehr bröckelt und ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt. Immer wieder kommen in den Chats die Themen durch, die Anton wirklich bewegen, und über die er normalerweise nicht spricht. Die Anziehungskraft, die beide anscheinend nur über das Schreiben aufeinander auszuüben beginnen, wird in zarten Andeutungen angelegt, die ich romantisch und amüsant fand. Anton: Vielleicht bist du auch gerade beschäftigt und schreibst bereits an deiner Biografie, von den Höhen und Tiefen deines langen Lebens – dann widmest du mir sicher ein paar Seiten. Oder ein ganzes Kapitel? Hier ein paar Vorschläge für die Kapitelüberschriften: „Der endgeile Typ, mit dem ich New York nie sah“ oder „Anton oder die verpasste Gelegenheit“ […] (S. 59) Sehr gefallen hat mir, dass der Chat auch mal einseitig ist, wenn entweder Liv oder Anton nicht unmittelbar auf eine Nachricht antworten. Die Spannung der Liebesgeschichte entsteht genau in diesen Momenten (was einen Chat- oder Briefroman ja auch ausmacht), weil man natürlich wissen will, warum sich Liv tagelang nicht meldet, Anton sich aber die Finger wund zu schreiben scheint. So liest man Nachricht um Nachricht, erst witzige, dann immer verzweifeltere und fühlt sich mit den Figuren verbunden. Meiner Meinung nach lebt der Plot der Geschichte von einer Menge urkomischer und ernster Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, von unausgesprochenen Dingen, von Geheimnissen, von aufkeimenden Gefühlen – und einer Sehnsucht nach einem wirklichen Partner, die jeden umtreibt. Sprachlich haben die beiden Autorinnen ganze Arbeit geleistet. Sie werden nicht nur der umgangssprachlichen Jugend-, sondern auch der Chatsprache mit all ihren Abkürzungen und Smileys gerecht (einige Abkürzungen sind anscheinend so aktuell, die musste ich sogar googeln). Ihr Schreibstil lässt beide Figuren sehr authentisch wirken und hat es für mich noch leichter gemacht, mich mit ihnen zu identifizieren. Fazit & Bewertung New York zu verschenken ist ein humorvolles Jugendbuch in Form eines Chat-Romans, das mir sehr gut gefallen hat. Das Autorinnen-Duo Anna Pfeffer versteht sich ungemein darauf, witzige Charaktere mit Tiefe zu erschaffen, die genügend Konfliktpotenzial mitbringen, um die Spannung innerhalb der Handlung, selbst bei längeren Chat-Passagen, nicht abreißen zu lassen. New York zu verschenken hat mich zum schmunzeln gebracht und mein Herz an genau den richtigen Stellen höher schlagen lassen! https://pantaubooks.wordpress.com/

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  • Romantisch, verrückt, tiefgehend

    New York zu verschenken

    buechermaus88

    24. October 2017 um 22:48

    Das Cover: Ich mag es sehr. Es ist fröhlich, es gibt so viel zu entdecken und man merkt worum es geht: um New York. Das pinke Cover ist sehr auffällig und man bekommt ein wenig Reiselust. Das Buch: Anton wurde von seiner Freundin verlassen und gerade dann, als er ihr Tickets für eine Reise nach New York schenken wollte. Nun versucht er eine neue Olivia Lindmann zu finden. Auf seinen Aufruf melden sich nicht viele Olivias, aber eine, genannt Liv, ist dabei, die in ihm mehr auslöst, als den Wunsch mit einer Olivia nach New York zu reisen.  Meine Meinung: Die Art des Buches, dass alles wie ein Chat-Verlauf geschrieben ist, gefällt mir wirklich gut. Es gibt keine weiteren Bemerkungen, Beschreibungen oder Erzählungen. Man erfährt nur das, was im Chat-Verlauf von Anton und Liv preisgegeben wird. Anfangs scheint es, als wenn Anton mit seiner arroganten, oberflächlichen Art nicht mit Liv’s offener, tiefgründigen Art zurecht kommt. Er wehrt sich dagegen oberflächlich zu sein und kann nicht mit Kritik umgehen und die muss er von Liv oft über sich ergehen lassen. Man bemerkt allerdings auch, dass er noch nie so ein Mädchen getroffen hat und Liv ihn neugierig und offener macht. Sie verändert was in ihm. Anton war mir anfangs nicht sehr sympathisch. Er war witzig, ja, aber trotzdem sehr oberflächlich. Dagegen habe ich Liv sehr gemocht. Sie war bodenständig, überhaupt nicht oberflächlich und hat sich einfach für den Menschen hinter dem Bild interessiert. Während Anton ständig versucht ein Foto von Liv zu bekommen um zu sehen, ob sie hübsch ist, versucht Liv ihm ihr Leben zu zeigen und ihn von ihrem Charakter zu überzeugen. Nach einer Zeit fangen beide an sich für das Leben des anderen tiefer zu interessieren und beginnen sogar sich Ratschläge zu geben. Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet und ich werde hierzu nicht viel sagen, weil ich nicht spoilern werde. Ich finde es toll, wie es geschrieben wurde und finde es sinnvoll. Aber damit gerechnet hätte ich niemals. Was mich zuerst etwas enttäuscht hat war, dass ich aufgrund des Covers und der Story damit gerechnet habe, dass ein großer Teil des Buches dann schon in New York spielt, was leider nicht der Fall war. Allerdings ist es im Nachhinein aufgrund der Geschichte nicht so tragisch. Mein Fazit: Eine wunderbare, tiefergehende Liebesgeschichte, die zeigt, was passieren kann, wenn wir uns mit den Menschen hinter den Fotos beschäftigen und uns die Mühe geben, sie näher kennenzulernen.

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  • Ein Roman mal anders geschrieben!

    New York zu verschenken

    Zeilenfluegel

    21. October 2017 um 15:56

    Meine Meinung: 'New York zu verschenken' ist ein reiner Chatroman. Es gibt hierbei keinen Satz in der Geschichte, der erzählt wird. Das war für mich erst einmal eine ganz neue Erfahrung, sowas kannte ich bisher nur passagenweise.  Das Ganze hat ein paar ziemlich coole Vorteile. Drei davon habe ich euch hier einmal aufgelistet: 1. Der Leser erfährt ausschließlich das, was die Charaktere von ihrem Gesprächspartner auch erfahren.  2. Man ist ganz aktuell dabei, es können keine Szenen und Begegnungen nur grob wiedergegeben oder ganz ausgelassen werden.  3.Gedanken und Gefühle sind hierbei nicht vorhanden (es sei denn, sie werden aufgeschrieben). Somit kann der Protagonist Geheimnisse und Absichten für sich behalten und wir erfahren sie auch erst, wenn einer der beiden sie schreibt.  Das kann natürlich auch den gegenteiligen Effekt erzeugen. Als Leser kann man normalerweise in die Protagonisten schlüpfen oder bildlich sehen, was sie gerade tuen. Man fühlt viel mehr. Das bleibt einem hier etwas verwehrt, was natürlich schade ist, bei dieser Art von Schreibweise aber nicht ausbleibt. Zu der Geschichte kann ich nur sagen, dass ich am Anfang ein wenig enttäuscht war. Ich kannte das Autorenduo Anna Pfeffer bereits von 'Für dich solls tausend Tode regnen' und das war (logischerweise) ganz anders geschrieben. Vor allem war mir Anton aber sehr unsympathisch. Absolut oberflächlich, arrogant und viel zu selbstverliebt. Nur Livs sarkastische und trockene Art mit seinen Sprüchen umzugehen, haben mich am Ball gehalten. Ihre Persönlichkeit hatte viel mehr Tiefe und hat mir sehr gefallen. Liv liest gerne und hält nicht viel von Antons Getue. Trotzdem bleibt sie mit ihm in Kontakt und kontert seine Großkotzigkeit mit ihrem eigenen Charme. Im Laufe der Tage hat sie es geschafft, Anton zu verändern. Nach und nach wurde er einfühlsamer und hat angefangen, Dinge zu hinterfragen. Ein paar blöde Sprüche hier und da blieben erhalten, so ist er einfach, aber langsam (wirklich sehr langsam) habe ich auch ihn ins Herz geschlossen. Ein wenig gefehlt hat mir New York. Obwohl es im Großen und Ganzen nur um den Trip in die Stadt, die niemals schläft ging, handelte der Großteil der Geschichte um die Frage, ob Liv und Anton überhaupt zusammen die Reise dorthin antreten würden. Das Ganze hat sich an manchen Stellen leider ziemlich gezogen, und obwohl sich das Buch durch die Chat-Schreibweise recht schnell lesen lässt, haben mich manche Stellen überhaupt nicht interessiert. Das Ende hat mich jedoch noch einmal ziemlich überrascht. Ein letzter Wendepunkt hat die ganze Geschichte noch einmal ziemlich aufgepeppt und alles neu aufgerollt. Mit ein paar Dingen habe ich wirklich nicht gerechnet und das hat 'New York zu verschenken' in meinen Augen etwas gerettet. Fazit:  Das Buch wird nicht für jeden was sein. Die gewohnten Gedanken und Gefühle sind nicht vorhanden und Anton könnte am Anfang sehr nerven. Wer sich trotz alldem in die Geschichte einfinden kann, wird am Schluss mit einem interessanten Finale belohnt. Ich gebe 'New York zu verschenken' 3 von 5 Sternen.

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  • Leider nicht ganz mein Geschmack

    New York zu verschenken

    Sulevia

    18. October 2017 um 18:13

    Meine Meinung zum Buch: Das Cover ist sehr auffällig, da es (sehr!) leuchtend pink ist. Auch wenn das nicht gerade meine Lieblingsfarbe ist, gefällt es mir im Ganzen recht gut, da es auf dem Cover viele kleine Details gibt, die ich sehr süß finde. Außerdem passen sie gut zum Inhalt. Das Buch ist ein reiner Chat-Roman, es gibt also nichts anderes als Whatsapp-Nachrichten zwischen Anton und Liv. Da ich solche Romane immer gerne hatte, aber seit einigen Jahren keinen mehr gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das Buch. Von Anna Pfeffer habe ich bisher nichts gelesen aber schon viel Gutes gehört. Die Geschichte geht sehr langsam los, es wirkt auf den ersten Seiten etwas so, als hätte man es zwanghaft lustig/sarkastisch machen wollen. Meistens gelingt das auch recht gut, manchmal fand ich es allerdings sehr übertrieben. Bei der Hälfte zirka legt sich das etwas und man lernt Liv und Anton mit der Zeit sehr gut kennen. Anton war mir leider absolut unsympathisch. Er ist eingebildet, verantwortungslos und gibt etwas zu oft mit dem Geld seines Vaters an. Erst auf den letzten Seiten merkt man eine kleine Veränderung, für wirkliche Sympathie hat das bei mir aber nicht mehr gereicht. Liv ist genau das Gegenteil von ihm, sie sorgt sich immer nur um andere, denkt so gut wie nie an sich selber und hat mehr Verantwortung, als man in ihrem Alter haben sollte. Leider war auch sie mir nicht wirklich sympathisch. Mir waren die beiden Charaktere einfach zu sehr ins Extreme gedrängt. Dadurch, dass sie so unterschiedlich sind, entstehen natürlich viele Diskussionen. Oft sind sie lustig geschrieben und gut zum Lesen. Doch hin und wieder ziehen sie sich unnötig in die Länge, sodass ich das Bedürfnis, diese Gespräche einfach zu überspringen, sehr stark unterdrücken musste. In dem Buch gibt es einen Plottwist, den ich leider schon bald erahnen konnte, somit war die Spannung nicht mehr wirklich vorhanden. Mein Fazit: Mich hat das Buch leider sehr enttäuscht. Mit den Charakteren bin ich einfach nicht warm geworden, ich habe mich fast das ganze Buch nur über sie geärgert. Das Cover gefällt mir aber sehr gut und hin und wieder musste ich sogar laut lachen, daher gibt es von mir 2 Sterne.  Danke an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!  Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

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  • New York zu verschenken

    New York zu verschenken

    night_mare

    18. October 2017 um 17:15

    Dieses Buch hat, auch wenn es vom Cover her so aussieht, nichts mit „Für dich solls tausend Tode regnen“ zu tun, es ist nur vom gleichen Autoreninnen-Duo. „New York zu verschenken“ ist ein Chat-Roman der ausschließlich aus Chat-Konservationen besteht und dadurch die Geschichte um Anton erzählt, dessen Freundin Olivia schluss gemacht hat, allerdings hat er bereits aus ihren Namen Karten gekauft und da diese nicht einfach verfallen  startet er kurzerhand einen Aufruf nach einer anderen Olivia. Das erste Buch des Autorinnen-Duo habe ich nicht gelesen, da es mich nicht so wirklich angesprochen hat. „New York zu verschenken“ hörte sich aber sehr interessant an, vor allem da ich die Idee sehr lustig und Interessant fand. Anton, der Protagonist, macht es dem Leser nicht gerade einfach, ihn zu mögen. Er ist zu Beginn sehr oberflächlich und auch bei manchen seiner Nachrichten hätte ich ihn an die Wand klatschen können. Dies änderte sich aber im Laufe der Geschichte und man fängt an ihn zu verstehen und mit ihm zu lieben und leiden. Von Seite zu Seite entdeckt man mehr Facetten der Geschichte und die Nachrichten sind sehr schön geschrieben. Was manche etwas enttäuschen könnte, ist die Tatsache, dass das Buch nicht wirklich in New York spielt, was ich ein bisschen Schade fand, da das Cover etwas anderes vermuten lässt. Im Mittelteil gibt es die ein oder andere Länge, was für den Leser etwas anstrengend sein kann, aber da es sehr kurze Nachrichten sind kommt man auch da sehr schnell voran. Gegen Ende gab es eine sehr überraschende Wendung die ich sehr gut fand.

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  • New York zu verschenken

    New York zu verschenken

    night_mare

    18. October 2017 um 17:15

    Dieses Buch hat, auch wenn es vom Cover her so aussieht, nichts mit „Für dich solls tausend Tode regnen“ zu tun, es ist nur vom gleichen Autoreninnen-Duo. „New York zu verschenken“ ist ein Chat-Roman der ausschließlich aus Chat-Konservationen besteht und dadurch die Geschichte um Anton erzählt, dessen Freundin Olivia schluss gemacht hat, allerdings hat er bereits aus ihren Namen Karten gekauft und da diese nicht einfach verfallen  startet er kurzerhand einen Aufruf nach einer anderen Olivia. Das erste Buch des Autorinnen-Duo habe ich nicht gelesen, da es mich nicht so wirklich angesprochen hat. „New York zu verschenken“ hörte sich aber sehr interessant an, vor allem da ich die Idee sehr lustig und Interessant fand. Anton, der Protagonist, macht es dem Leser nicht gerade einfach, ihn zu mögen. Er ist zu Beginn sehr oberflächlich und auch bei manchen seiner Nachrichten hätte ich ihn an die Wand klatschen können. Dies änderte sich aber im Laufe der Geschichte und man fängt an ihn zu verstehen und mit ihm zu lieben und leiden. Von Seite zu Seite entdeckt man mehr Facetten der Geschichte und die Nachrichten sind sehr schön geschrieben. Was manche etwas enttäuschen könnte, ist die Tatsache, dass das Buch nicht wirklich in New York spielt, was ich ein bisschen Schade fand, da das Cover etwas anderes vermuten lässt. Im Mittelteil gibt es die ein oder andere Länge, was für den Leser etwas anstrengend sein kann, aber da es sehr kurze Nachrichten sind kommt man auch da sehr schnell voran. Gegen Ende gab es eine sehr überraschende Wendung die ich sehr gut fand.

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  • Moderner Chat-Roman mit einigen Schwächen

    New York zu verschenken

    Caro_reads

    17. October 2017 um 18:07

    Inhalt: Der 17-jährige Anton hat Alles: eine vermögende Familie, liebende Eltern und viele Freunde. Seit neustem hat er auch eine Reise nach New York City zu verschenken. Einziges Problem: Er hat das Ticket schon auf den Namen seiner Ex-Freundin gebucht. Auf der Suche nach einer neuen Begleitung, gibt Anton eine Suchanzeige in den sozialen Medien auf. Dabei sucht er eine nette junge Frau seines Alters mit dem Namen Olivia Lindmann. Anton hat Glück, denn es meldet sich eine neue Olivia, diese ist ganz anders als seine Ex-Freundin. Ist Sie die Richtige für den Trip nach New York? Kann sie den selbstbewussten Sunnyboy von sich überzeugen? Oder wird seine Reise in einem Chaos enden? Meine Meinung: Dies ist mein erstes zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar, dafür Dankeschön an das Bloggerportal und den CBJ Verlag. Ich hatte mich schon sehr auf das Buch gefreut, da es wirklich mal was anderes ist. Ein Chat-Roman ist in meinen Augen eine tolle, abwechslungsreiche und vor allem moderne Idee. Ebenfalls war mir die Autorin (die Autorinnen) von Anfang an sehr sympathisch, ich folge ihnen nämlich schon länger auf Instagram. Außerdem hatte ich schon von Vielen gehört die dieses Buch absolut geliebt haben. So habe ich mir natürlich schon einiges von dem Roman versprochen, bin aber trotzdem so neutral wie möglich ans Lesen ran gegangen. Antons Charakter war am Anfang recht lustig, wurde nach einer Zeit jedoch echt anstrengend. Denn an Oberflächichkeit war er kaum zu übertreffen und seine Weltanschauung war auch sehr unrealistisch. Liv´s Charakter war nett, sie stellte dieses typische arme Mädchen dar, mit dem schweren Leben und dem großen Durchhaltevermögen. So ist es doch immer, das arme Mädchen bekommt den tollen Jungen. So ist es in diesem Roman aber nicht ganz. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Anton und Liv ist nett mit anzusehen. Anton und Liv liefern sich in ihrem Chat einen Schlagabtausch nach dem anderen. Der ein oder andere ist auch recht lustig, doch eigentlich wird dieses Konzept nach einer Zeit wirklich langweilig. Was man schnell merkt, ist dass die Autorin wahrscheinlich Star Wars und Adele Fan ist. Zudem scheint sie eine große Buchliebhaberin zu sein, denn dies bringt die Autorin mit den Interessen von Liv zum Ausdruck. Das Buch heißt zwar „New York zu verschenken“ aber eine wichtige Information für manche ist, dass dieses Buch eigentlich nichts mit New York zu tun hat. (Außer ein paar Erzählungen und Beschreibungen am Ende des Buches.) Das Ende war für viele recht überraschend. Ich fande es jedoch nicht so unvorhersehbar. Fazit: Der Klappentext besagt, dass dies „Ein Chat-Roman über die wahre Liebe“ ist. Doch wenn die Beziehung zwischen den Protagonisten die wahre Liebe ist, dann bleib ich freiwillig Single! Einen Chat-Roman zu schreiben ist eine tolle Idee, die Umsetzung war jedoch langweilig. Der Geschichte hat ebenfalls der rote Faden gefehlt. Trotzdem waren noch ein paar lustige Szenen dabei und vielleicht ist dieses Buch das beste Beispiel, dass es immer verschiedene Geschmäcker und Meinungen gibt.  2 von 5 Sternen gibt es von mir ★

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  • #lesespaß #livdabei #birefromangehtauchanders

    New York zu verschenken

    nadineherrmann

    17. October 2017 um 13:15

    Im gewohnt flotten  und witzigen Schreibstil des Autorenduos haben mir Liv und Anton den Nachmittag versüßt und dabei habe ich nicht nur einmal über oder auch mit den beiden lachen können. Auf die Mädels Anna Pfeffer ist eben Verlass. Ich war sehr begeistert davon, dass beide Protagonisten durch einen einfachen Chat doch so viel persönliche Note und Charme versprüht haben. Für mich sind hier sehr charaktereigene und lebhafte Figuren entstanden, von denen ich gern mehr wissen wollte. Dabei blieb es nicht nur bei Liv und Anton, man hat ebenfalls gute Einblicke in ihr Familienleben, von Leuten und Dingen, die ihnen wichtig sind und die sie lieben, erhaschen können. Um dem Leser auch das Gefühl zu vermitteln genau dabei zu sein, gab es vor jedem Chateintrag kleine Zeitangaben ("1 Minute später", "23:49 Uhr", etc.), die mir sehr in der Vorstellung geholfen haben und das ein oder andere Mal war ich stark verwundert, wie schnell die beiden eigentlich tippen konnten. ;) Und obwohl wirklich ALLES per Chat gelaufen ist, konnte man sich trotzdem ein genaues Bild von der jeweiligen Szene und Umgebung machen, gerade so, als würde man in die Zimmer sehen.  Ich habe mich also wirklich #livdabei erlebt. :D Wie gerade "angemerkt" waren auch die gelegentlich eingebauten Hashtags für mich ein kleines Schmankerl - nicht nur weil sie mir ein Grinsen ins Gesicht gezaubert haben, sondern sie haben den Chat glaubhaft und authentisch werden lassen. Kleines Detail, große Wirkung, würde ich sagen. Über die Geschichte, die sich hier zwischen einzelnen Kommentaren und der möglichen New York Reise ergibt, möchte ich euch nicht allzu viel verraten – denn es ist absolut lohnenswert Liv und Anton sie selbst erzählen bzw. tippen zu lassen und so mehr über sie zu erfahren. Denn es geht, wie angepriesen, nicht nur um die riesengroße Liebe, sondern auch um andere Gefühle, wie Wut, Verantwortungsbewusstsein und das alltägliche Schwimmen im großen Teich zwischen vielen bunten Fischen.  

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  • Kurzweiliger Chat-Roman mit viel Humor, Sarkasmus und auch zum Nachdenken

    New York zu verschenken

    Aer1th

    13. October 2017 um 20:28

    Meine Meinung zum Buch Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Chat-Roman, was bedeutet, der Inhalt besteht einzig und allein aus Chats. Wem das nicht gefällt, der sollte das Buch schlicht und einfach nicht lesen. Wem das gefällt, der sollte es unbedingt lesen, denn mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Und weil das kein wirklich valides Argument ist (warum eigentlich nicht?), schreibe ich nun noch ein bisschen mehr dazu. Die beiden Protagonisten könnten fast nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite haben wir Anton – reich, gutaussehend und ziemlich von sich selber überzeugt. Auf der anderen Seite wäre dort Liv – intelligent, verantwortungsbewusst und muss für ihr Taschengeld arbeiten gehen. Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Anton, obwohl er durchaus witzig ist und auch nett sein kann, zeitweise ziemlich auf die Nerven gegangen ist. Anton ist so weit weg von der Kategorie Mensch, mit der ich meine Zeit verbringen möchte, dass ich zunächst ein paar Schwierigkeiten hatte mich auf ihn einzulassen. Aber ich habe es geschafft und kann euch sagen, dass Anton einige Überraschungen parat hat und wir definitiv aufhören sollten Menschen in Schubladen zu stecken, nur weil wir einen Teil ihres Lebens mitbekommen. Dass, was andere Menschen bereit sind von sich aus preis zu geben, ist nur ein kleiner Teil dessen, was diese Menschen ausmacht, also urteilt nicht, nur weil ihr meint diesen einen Teil, der euch gezeigt wird, zu kennen.Das ist u.a. die Message, die ich aus diesem Buch mitgenommen habe und mir gefällt diese Message sehr. Menschen sind so viel mehr, als das was sie nach außen hin transportieren.Aber ich kann mich, wie gesagt, auch nicht ausnehmen, denn auch ich habe Anton ziemlich schnell in eine Schublade gesteckt, in der er auch eine ganze Weile drin geblieben sind. Reich, verwöhnt, selbstverliebt und oberflächlich. Das alles mag vermutlich auch zutreffen, aber in ihm steckt noch viel mehr und das zeigt er im Laufe des Buches auch gut. Anton ist es nicht gewohnt verlassen zu werden, normalerweise verlässt er seine Freundinnen, wenn er genug hat. Doch Olivia, seine Ex-Freundin, hat ihn einfach so sitzen gelassen. Mit zwei Flugtickets nach New York, die bereits fest auf ihre Namen gebucht sind. Auf seinen Aufruf bei Instagram meldet sich Liv. Liv wollte schon immer unbedingt nach New York, aber das Geld hat nie gereicht und dieser Traum blieb für sie ein unerreichbares Ziel. Auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick scheinen Anton und Liv so überhaupt nicht zueinander zu passen. Anton versteht Partystreifzüge mit viel Alkohol als Spaß, wohingegen Liv lieber zu Hause in ihrem grauen Jogger sitzt und liest oder mit ihrer kleinen Schwester bastelt. Die beiden lernen sich durch die viele Zeit, die sie miteinander chatten aber immer besser kennen, wobei Liv sich vehement weigert Anton ein Foto von sich zu schicken, was diesen ziemlich fuchst.Beide lernen allerdings auch irgendwie voneinander und schon scheint es gar nicht mehr so abwegig, dass der Trip nach New York doch Spaß machen könnte. Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen, da es sich halt um einzelne Chats handelt und auch, weil es sich schlicht und einfach gut lesen lässt. Es ist interessant, es ist kurzweilig und ich wollte unbedingt wissen wie es mit den beiden weiter- und ausgeht.Das Buch macht einfach Spaß, wenn man es liest. Es hat mich aber auch in Teilen zum Nachdenken angeregt und einmal hatte ich sogar Tränen in den Augen. Die Emotionen bleiben trotz der reinen Chats alles andere als auf der Strecke. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt. Fazit “New York zu verschenken” ist kurzweilig, witzig und gut geschrieben. Es regt in Teilen aber auch zum Nachdenken an und transportiert ganz wunderbar die Emotionen der beiden Protagonisten.Wer noch keinen Chat-Roman gelesen hat, der sollte es mit diesem Buch probieren. Ich hatte sehr viel Spaß bei Lesen und habe das Buch innerhalb eines Tages beendet. Von mir gibt es mit 5 von 5 Sternen eine klare Leseempfehlung.

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  • New York zu verschenken - Anna Pfeffer

    New York zu verschenken

    -anna-

    08. October 2017 um 13:53

    Inhalt Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft … Cover und Gestaltung Das Cover ist pink, sehr pink und zum Unterstreichen des Inhaltes bzw. des Titels mit kleinen Comics verziert, die sich auf New York beziehen. Was ich vorher nicht wusste: das komplette Buch ist ein Chatverlauf zwischen zwei Personen. Meine Meinung  Das Besondere an "New York zu verschenken" ist definitiv, dass die Autorinnen (hinter "Anna Pfeffer" verbergen sich die beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) sich dazu entschieden haben den gesamten Text im Chatformat zu halten. Die Herausforderung hierbei ist natürlich, dass Gedanken und Gefühle der Personen genau so hingeschrieben werden müssen wenn der Leser sie erfahren soll, man steckt in keinem der beiden Köpfe mit drin, alles was der Leser weiß, weiß auch der jeweils andere Chatpartner. Ich habe die Unterhaltung zwischen Liv und Anton als sehr authentisch empfunden, die Sprache war nicht aufgesetzt genauso wenig wie die Themen, so würden sich zwei 17-jährige, die sich nicht "im echten Leben" kennen per Chat tatsächlich unterhalten (damals noch in ICQ heute eben per WhatsApp). Manchmal war es sogar so real, dass ich einen kurzen Moment hatte in dem ich dachte: warum liest du das hier eigentlich? Wenn ich ein Handy auf der Straße finden würde und würde dort in WhatsApp solch einen Chatverlauf finden hätte ich nach ganz kurzem Reinlesen schon wieder aufgehört weil ich gedacht hätte: ok zwei Jugendliche unterhalten sich bzw. flirten vielleicht sogar miteinander und weil sie sich noch nie begegenet sind und ihren Alltag nicht teilen geht es um sehr fantasievolle Themen. Und manchmal wird die Stimmung ernster und man erzählt dem anderen etwas Geheimes bzw. redet so wahr über seine Gefühle wie das so mancher nur tut, wenn er der anderen Person dabei nicht in die Augen gucken muss bzw. es auch nicht am nächsten Tag muss und vielleicht ja sogar nie. Dann hätte ich gedacht ok das geht mich nix an bzw. eigentlich interessiert es mich auch nicht. Das soll jetzt nicht negativ gemeint sein, eher als Lob, dass die Unterhaltung wirklich so klang, als ob sie echte Jugendliche mal genau so geführt hätten. An manchen Stellen zog es sich dann doch auch mal aber das ging meistens schnell wieder vorbei. Liv ist ein sehr charmanter Charakter, deren Leben man sich gut vorstellen kann und in die man sich gut hineinversetzen kann. Anton ist dafür öfter mal zu eingebildet für meinen Geschmack und selbst wenn er seine snobistischen Bemerkungen als Witz verkaufen will rettet das ihn auch nicht mehr. Die beiden kommen aber natürlich auch aus sehr unterschiedlichen Welten und ich denke die meisten können sich einfach weniger mit dem reichen Sohn identifizieren der mit seinen Kumpels ständig Party macht, in Skiurlaub fährt, einfach mal das Geld seiner Eltern online verzockt ohne Reue und der eine hübsche Freundin hat um sie vorzeigen zu können. Klar hat auch Anton gute Seiten aber irgendwie konnten die für mich die negativen nicht überdecken, ich fand ihn eher unsympathisch und finde eigentlich, dass Liv was Besseres verdient hätte. Fazit Im Großen und Ganzen ein schönes Buch für zwischendurch. Man kann es innerhalb eines Tages komplett durchlesen, wenn man die Zeit hat. Es bietet eine sehr moderene Geschichte die einen für den Moment gut unterhält.

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