Anna Quindlen

 3.5 Sterne bei 91 Bewertungen
Autorin von Ein Jahr auf dem Land, Unsere Jahre in Miller's Valley und weiteren Büchern.
Anna Quindlen

Lebenslauf von Anna Quindlen

Anna Quindlen wurde im Juli 1952 in Phildalphia geboren. Nach ihrem Abschluss am College war sie als Journalistin tätig. Als solche war sie vor allem für ihre Kolumne "Public and Private" bekannt, für die sie mit dem Pulitzer Prize ausgezeichnet wurde. Später gab sie ihre Journalistentätigkeit auf, um sich voll und ganz der Schriftstellerei widmen zu können. Neben Kinder- und Sachbüchern veröffentlicht Quindlen vor allem Romane, von denen einige auch schon als Drehbuchvorlagen dienten. Die Schriftstellerin lebt heute mit ihrem Mann in New York.

Alle Bücher von Anna Quindlen

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Ein Jahr auf dem Land

Ein Jahr auf dem Land

 (47)
Erschienen am 13.02.2017
Unsere Jahre in Miller's Valley

Unsere Jahre in Miller's Valley

 (11)
Erschienen am 21.08.2017
Mein Leben mit Beau

Mein Leben mit Beau

 (8)
Erschienen am 01.09.2010
Kein Blick zurück

Kein Blick zurück

 (5)
Erschienen am 01.07.2002
Glücklich leben

Glücklich leben

 (4)
Erschienen am 01.05.2004
Die Seele des Ganzen

Die Seele des Ganzen

 (4)
Erschienen am 01.02.1997
Des Lebens Fülle

Des Lebens Fülle

 (2)
Erschienen am 01.11.2004
Der Preis der Freiheit

Der Preis der Freiheit

 (1)
Erschienen am 02.06.2008

Neue Rezensionen zu Anna Quindlen

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Rezension zu "Unsere Jahre in Miller's Valley" von Anna Quindlen

Miller's Valley
BuecherweltenBummlerinvor 16 Tagen

Habt ihr euch schon mal vorgestellt, dass es den Ort, den ihr Heimat nennt, irgendwann nicht mehr geben könnte? Dass er mal daliegt, wie Atlantis, verschlungen von Unmengen an Wasser, nur damit dort ein Badesee entstehen kann? Unvorstellbar? Ebenso unvorstellbar ist es für die Bewohner von Miller’s Valley und doch wissen sie, dass es irgendwie unvermeidbar ist.

Originaltitel: Miller’s Valley

Seitenzahl: 314

Verlag: DVA

Preis: 20 Euro

Klappentext:

Seit Generationen leben die Millers in Miller’s Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller’s Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.

Meine Meinung:

Die Geschichte um ihre Heimat Miller’s Valley wird von Mimi Miller erzählt, jüngstes Mitglied der Familie, die dem Tal den Namen gab, und die dort auf der Farm ihrer Eltern lebt und arbeitet. Wir begleiten Mimi während ihres Lebens, beginnend bei dem Moment, in dem sie zum ersten Mal von dem Vorhaben der Regierung, das Tal zu fluten, erfährt, bis zu dem Zeitpunkt, als sie auf das Tal als Erwachsene zurückblickt. Man sollte meinen, dass es in diesem Buch vorrangig um den Prozeß des Flutens von Miller’s Valley geht und um den Kampf der Bewohner. Doch dies wird alles nur nebensächlich beschrieben, während es doch eigentlich um Mimis Leben als Frau in den 60er Jahren geht und den Möglichkeiten, die sich ihr bieten. Wir erleben eine Geschichte einer Familie, mit allen Freuden und Abgründen, die einen immer wieder berühren. Verwirrend sind zwischenzeitlich die plötzlichen Zeitsprünge, wenn aus Mimi plötzlich Frau statt Kind wird und umgekehrt. Ich denke, dass vieles auch beim ersten Lesen nicht ersichtlich wurde, was beim zweiten Lesen vielleicht auffallen würde. Quindlen liefert mit diesem Buch jedenfalls viel Stoff zum Nachdenken – dies könnte dem ein oder anderen vielleicht zu viel werden, sucht man vergeblich nach einem voraussehbaren Ziel des Buches, während es für den anderen genau das Richtige, Tiefgründige ist. Gegen Ende blieb zusätzlich viel Interpretationsspielraum, da nicht alle offenen Fragen letztlich gelöst worden sind und man seine eigenen Schlüsse daraus ziehen muss.

Ein Werk, was im Herzen zugleich gut und weh tut, genau wie das Leben wirklich spielt!

26. Satz:

Es waren Geologen und Ingenieure dabei und eine stämmige Frau mit reizendem Lächeln, die den Leuten bei der Umsiedlung helfen sollte, wenn die Regierung ihnen die Häuser wegnahm.

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N

Rezension zu "Ein Jahr auf dem Land" von Anna Quindlen

Ruhiges Buch über den Wechsel zwischen Lebensphasen und Lebenswelten
Nadezhdavor 4 Monaten

Wer erwartet, dass die Heldin Rebecca sich, frisch zum Landleben bekehrt, in Arbeitshosen und Gummistiefel wirft, eine Schafherde kauft, Wolle spinnt und Apfelkuchen bäckt, wird enttäuscht.


Stattdessen bietet der Roman eine behutsame Annäherung an ausgewählte Aspekte des Landlebens – wie zum Beispiel die physische Nähe des Waldes, überhaupt der Natur, den unterschiedlichen Wortschatz der Menschen, die Qualität des Lichts und der Geräusche, durchaus auch das Tempo des Lebens, aber weitgehend klischeefrei (es wird nicht die böse hektische Stadt gegen das idyllische Land ausgespielt). Wenn Rebecca also auch nicht im Schlamm wühlt, wird sie in diesem Jahr doch in gewisser Weise innerlich geerdet.


Dank zahlreicher Sprünge an verschiedene Orte und durch Zeitblenden in verschiedene Lebensphasen der Protagonistin wird immer wieder der Kontrast zwischen den Lebenswelten geschärft. Das Ganze vollzieht sich eher langsam, in schöner Sprache und berührenden Bildern, mit trockenem Humor und manchmal ungewöhnlichen Perspektiven. Auch zwischenmenschliche Beziehungen mit jeder Menge Liebe, Tragik, Tod, Scheitern und Versöhnen (und das Philosophieren darüber) kommen nicht zu kurz und werden in zahlreichen Facetten dargestellt, ohne dass ich es als kitschig oder seicht empfunden hätte.


Lediglich am Schluss ging es mir schlicht zu schnell, daher auch ein Punkt Abzug. Die letzten Seiten, durchaus als Epilog ausgewiesen durch die Zwischenüberschrift „Später“, purzeln dermaßen hektisch durchs Geschehen, dass es am Ende meine Lesefreue ein wenig getrübt hat. Da hätte ich mir eher gewünscht, dass der ruhige Duktus des Buches beibehalten worden wäre.


Ich hätte auch, mal wieder, die wörtliche Übersetzung des Originaltitels vorgezogen: Still Life with Bread Crumbs.

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HeLo23s avatar

Rezension zu "Ein Jahr auf dem Land" von Anna Quindlen

Etwas Langweilige Story
HeLo23vor 4 Monaten

Der Inhalt ist leider etwas langweilig aber die Charaktere gut beschrieben und sympathisch. Als leichte Sommerlektüre am See oder Meer ganz ok sonst eher unspektakulär und ermüdend.

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Anna Quindlen wurde am 08. Juli 1952 in Philadelphia (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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