Anna Quindlen Unsere Jahre in Miller's Valley

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Inhaltsangabe zu „Unsere Jahre in Miller's Valley“ von Anna Quindlen

Warum man manchmal den Ort, den man liebt, verlassen muss, um sich selbst zu finden
Seit Generationen leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt soll der Fluss, an dem das Örtchen liegt, zu einem Wasserreservoir gestaut, das ganze Tal geflutet werden. Während der Tag näher kommt, an dem ihre Heimat für immer verschwinden wird, erinnert Mimi sich an ihre Kindheit und Jugend in Miller's Valley und wie sie den Mut fand, ihren eigenen Weg zu gehen.
Eine kraftvolle, emotionale Geschichte über eine Familie und eine Dorfgemeinschaft, die sich unabwendbaren Veränderungen stellen muss; über sonnendurchflutete Kindheitstage, Wachstumsschmerzen und die Kunst, sich selbst und eine neue Heimat zu finden. Unsere Jahre in Miller's Valley erinnert uns daran, dass der Ort, an dem wir aufgewachsen sind, und die Menschen darin zwar verschwinden mögen, aber in unserem Herzen auf immer weiterleben.

Generationenbuch um eine amerikanische Farmersfamilie - hintergründig, aber manchmal unnahbar - vieles erschließt sich erst beim 2. Lesen

— Kamima

Eine gute und ansprechende Familiengeschichte , die sich am Anfang etwas schwierig liest,,

— Angie*

Wer mit der ständig hin und her springenden Erzählweise gut klar kommt, wird dieses Buch mögen.

— NicoleP

nicht zum Nebenbei-Lesen gedacht, denn hier überwiegt Tiefgründigkeit

— Gudrun67

Berührende Geschichte über Familie, Heimat und Verlust. In leisen Tönen erzählt, aber von großer emotionaler Wucht.

— Schmiesen

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  • Anspruchsvoller Roman, der mich erst beim 2. Lesen überzeugen konnte...

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    Kamima

    09. October 2017 um 15:19

    Die Autorin Anna Quindlen gehört in den USA zu den ganz großen Autorinnen, die es nicht nur in die Bestsellerränge der Romanlisten, sondern auch der Sachbuchlisten schafft. Und diese Leidenschaft für zwei unterschiedliche Sparten merkt man den Romanen auch an. Hat mich der Vorgänger „Ein Jahr auf dem Land“ noch nicht so begeistern können, hat mich der neue Roman „Unsere Jahre in Miller`s Valley“ deutlich mehr fasziniert! Wobei nicht auf den ersten Blick... ich musste erst ein paar Nächte darüber schlafen und mir Gedanken zu dieser Rezension machen, bis mir so besondere Feinheiten und Raffinessen aufgefallen sind, die das Buch wirklich interessant machen ;) Die Miller-Farm steht am tiefsten Punkt von Miller`s Valley und befindet sich seit Generationen in Familienbesitz. Mimi, die wir als 11-Jährige kennenlernen und bis zum Seniorenalter begleiten dürfen, lebt auf dieser Farm mit ihren Eltern und zwei Brüdern... und mit ihrer Tante, die ein kleines Haus am Anfang der Auffahrt bewohnt. Wir erleben im Laufe des Buchs das nach außen scheinbar eintönige Leben von Farmern und deren Nachbarn; Mimi ist mit LaRhonda, der Tochter des Dinerbesitzers befreundet, ist außerdem gerne mit Donald zusammen, einem Jungen, der mal mehr, mal weniger lang bei seinen Großeltern lebt. Sie erlebt, wie der große Bruder als Jahrgangsbester an die Uni geht und später weit weg eine Familie gründet und Tommy, der Mittlere, sich freiwillig bei der Army meldet, an den Kriegsgeschehen erbricht und zu einem „amerikanischen Kriegsveteranen –a la 'Geboren am 4. Juli' wird. Mimi steht ihrer Mutter bei, die nachts als Krankenschwester arbeitet und tagsüber den Haushalt macht – auch als Mimis Vater einen Schlaganfall erleidet. Sie versucht zwischen ihrer Tante Ruth und ihrer Mutter zu vermitteln und freundet sich mit Callie an, die einen Sohn von Tommy bekommt. Ja, das Buch besteht aus vielen kleinen und großen alltäglichen Geschichten – und über allem schwebt die Tatsache wie ein Damokles-Schwert, dass es dieses Tal bald nicht mehr geben wird. Es wird, wenn es nach dem Willen der Regierung geht, geflutet und zu einem Naherholungsgebiet umgebaut werden. Mimi`s Leben ist, je älter sie wird, immer mehr mit diesem Fluten des Tales verknüpft, sei es durch ihren Freund Steven, sei es durch ihr Studium, sei es durch ihre Familie... und letztendlich bleibt diese Verknüpfung bis an ihr Lebensende bestehen. Anna Quindlen hat eine angenehme, bildhafte, aber auch anspruchsvolle Sprache, die durch Tanja Handels gut ins Deutsche übersetzt wurde. Und dennoch wirkt der Anfang sehr schwerfällig auf mich – ähnlich ging es mir übrigens schon bei dem Vorgängerroman. Die Personen klingen interessant und teilweise versucht man sich ihnen zu nähern... aber so richtig warm werde ich mit den Beteiligten leider nicht. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick! Als ich nochmals über das Buch nachgedacht habe, fällt mir erst auf, dass sich die Geschichte in der Familie wiederholt hat und so manche „Leiche im Keller bzw. auf dem Dachboden“ Symbolcharakter in Mimi`s Leben hat. Geschickt verstrickt die Autorin Vergessenes mit Alltäglichem und das macht diesen Roman wirklich lesenswert! Daher habe ich mir das Buch ein zweites Mal aus dem Regal geholt und lese es – im Wissen, wie es ausgeht – mit anderen Augen. Dieses Mal möchte ich keine Passagen überfliegen und so kann ich auch besser in die Geschichte eintauchen. In mir entstehen Bilder von amerianischen Familienfilmen im Kopf, Farmhäusern aus Holz – ein bisschen 'Meine kleine Farm' und ich kann mir tatsächlich beim zweiten Lesen gut vorstellen, dass dieser Roman wieder eine Filmvorlage werden könnte – vielleicht mit Meryl Streep als Miriam Miller ;) Auf jeden Fall kann ich allen, die sich mehr als nur von einer Story berieseln lassen wollen, die gewillt sind, einen amerikanischen Roman auch mal in Etappen lesen zu wollen – mit Innehalten und Reflektion – zu diesem Buch raten. Es gibt deutlich leichtere Kost, aber das ist auch gut so ;)

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  • Eine unterhaltsame Lektüre

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    zauberblume

    22. September 2017 um 06:13

    "Unsere Jahre in Miller's Valley ist nun der zweite Roman aus der Feder der amerikanischen Bestsellerautorin Anna Quindler, den ich lese.Die Autorin entführt uns in ein kleines Dorf, das in einem kleinen Tal liegt, das ständig durch Hochwasser bedroht ist.Der Inhalt: Seit vielen Generationenn leben die Millers in Miller's Valley. Doch jetzt hat die Regierung mit dem Tal, das ständig durch Hochwasser bedroht wird, anderes vor. Es soll ein Naherholungsgebiet entstehen und das ganze Tal soll geflutet werden. Die elfjährige Mimi wächst mit dem Wissen auf, das es ihre Heimat eines Tages nicht mehr geben wird. Die ganze Dorfgemeinschaft kämpft gemeinsam gegen die drohende Veränderung und Mimi findet den Mut ihren eigenen Weg zu gehen .....Eine unterhaltsame Geschichte, die uns das Leben der Menschen in Miller's Valley nahe bringt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Man kann sich dieses traumhafte Tal mit seinen Häuseren und den Höfen sehr gut vorstellen. Ich stelle es mir schrecklich vor, die Heimat aus solchen Gründen verlassen zu müssen und verstehe den Ärger der Dorfbewohner. Wir dürfen vor allen Dingen Mimis Familie, die Millers kennenleren. Auch dürfen wir die 11jährige Mimi bis ins Erwachsenealter begleiten. Wir begleiten sie in die Schule, erleben ihre erste Liebe mit ihr und ihre Enttäuschung. Wir lernen ihre Familie und ihre Geschwister sehr gut kennen. Die Charaktere der einzelnen sind wirklich herrlich beschrieben, so daß ich mir jeden einzelnen bildlich vorstellen kann. Und dann ist da immer der Gedanke im Hinterkopf, ihre geliebte Heimat verlassen zu müssen. Besonders spannend fand ich die Beschreibung eines Rettungseinsatzes der Feuerwehr, als das Tal wieder etwas überflutet wurde. Und die Menschen haben dann wieder gekämpft und alles wieder aufgebaut, denn viele haben hier ihre Existenz und ihr ganzes Leben verbracht. Aber Mims - das gefällt mir - schaut nach vorne und geht ihren oft nicht einfachen Weg. Und Mims als junge Frau kennen zu lernen, war auch sehr interessant. Die Geschichte, die anfangs etwas dahinplätscherte wurde aber von Seite zu Seite spannender.Eine wirklich tolle Unterhaltungslektüre, die mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Gerne vergebe ich 4 Sterne und freue mich aus das nächste Buch der Autorin.

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  • Heimatgefühle,,,

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    Angie*

    11. September 2017 um 15:35

    INHALT: Die Autorin erzählt die Geschichte einer amerikanischen Farmer-Familie in den 50er und 60er Jahren, die schon über zweihundert Jahre in einem kleinen, ruhigen Tal namens Miller’s Valley lebt und zwar aus der Sicht vom jüngsten Mitglied der Familie, dem anfangs elfjährigen Mädchen Mimi Miller. Wir erleben ihre Kindheit und später ihren Entwicklungsprozess zur jungen, erwachsenen Frau in ihrem Heimatort. Doch das Tal soll geflutet und ein Fluss gestaut werden. Die ansässige Tal-Bevölkerung stemmt sich mit aller Kraft gegen diese schon langjährigen Pläne des Staates. Alle würden ihre Heimat und ihre persönliche Vergangenheit verlieren, wenn diese Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung, so die Meinung der Regierung, durchgeführt werden,,,,, MEINE MEINUNG: Das gebundene Buch hat beim Betrachten des Covers bei mir tatsächlich ein angenehmes Heimatgefühl mit Erinnerungen im Kopf  an Düfte von Rosen, Lavendel, gebackenem Kuchen und frischen Früchten ausgelöst. Diese freudige Erwartung auf ein angenehmes, zur Entspannung taugliches Buch wurden hauptsächlich auch eingelöst. Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm und gut verständlich. Ihre Protagonisten sind liebevoll, sorgfältig und ehrlich ausgestattete Charaktere , teilweise mit kauzigen  Eigenschaften, Geheimnissen und Gewohnheiten, wie sie in einer bunten, sozialen Talgemeinschaft immer zu finden sind.   Aber Anna Quindlen springt, nach oft nur kurzen Sätzen, nach wenigen Augenblicken, immer wieder in eine andere  gedankliche Thematik und/oder Situation. Kurz gesagt, ich beschreibe das mit einer Redewendung : * Sie erzählt und kommt vom Hölzchen auf’s  Stöckchen* . Das war sehr mühsam und ich bin jetzt, am Ende des Buches der Meinung, dass es anfangs etwas mit dem Alter der elfjährigen jungen Mimi zu tun hat. Dieser hektische, anstrengende  Schreibstil verschwand nämlich plötzlich, als die Jugend der erzählenden Mimi zu Sprache kam.    Anna Quindlen wollte dem Leser sicher damit die springende Denk- und Handlungsweise eines Kindes verdeutlichen, hat mich aber dadurch ein wenig verwirrt und enttäuscht. Auch der Epilog am Ende des Buches war in meinen Augen eher ein zu abrupt erzählter Schluss eines ganzen Menschenlebens und der Geschichte des Tales.  Als Leser hat man sich zwar  sagen können : „Aha, so ist also alles ausgegangen“, aber ich fand es nicht zwingend notwendig zum Verständnis des Romans und seiner vielen, unterschiedlichen Protagonisten, wie dem Bruder und Vietnam-Veteran Tommy, der psychisch gestörten Tante Ruth oder dem beständigen Jugendfreund Donald.   Insgesamt gesehen ist es ein gutes, lesenswertes  Buch über unterschiedliche Familiencharaktere, vor allem aber  auch über das typische amerikanische Landleben während der 50er und 60er Jahre , welches ich mit drei  *** Sternen empfehlen möchte.     

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  • Überflutung

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    walli007

    04. September 2017 um 14:01

    Schon seit über 200 Jahren wohnt Mimis Familie in Miller’s Valley. Und schon seit Jahren reisen Regierungsbeamte durch das Tal, um die Bewohner zu überzeugen, ihre Häuser aufzugeben, damit das Tal für einen Staudamm geflutet werden kann. Den alteingesessenen Bewohnen fällt es schwer ihre Heimat zu verlassen. Reich sind die Menschen in Miller’s Valley nicht. Schon mit elf Jahren muss sich Mimi daran gewöhnen, dass es ihre Heimat nicht mehr ewig geben wird. Ihr ältester Bruder Ed ist bereits aus dem Haus und der mittlere der drei Kinder Tom meldet sich freiwillig zur Armee. In den 1960er denkt Mimi nicht so sehr daran wie es einmal sein wird, zunächst einmal will sie einen guten Schulabschluss machen und vielleicht sogar studieren. Die Millers sind eine Familie aus einfachen Verhältnissen. Die kleine Farm wirft eigentlich nicht genug ab zum Leben. Die Rechnungen werden eher vom Gehalt der Mutter bezahlt, die als Krankenschwester arbeitet, und von dem Geld, welches der Vater mit kleinen Reparaturarbeiten verdient. Für ein kleines Taschengeld sorgt Mimi selbst, in dem sie Mais verkauft. Dieses allerdings wird ihr oft von ihrem Bruder Tom abgenommen. Im Gegensatz zu Ed und Mimi, die gerne lernen, ist er ein charismatischer Hans Dampf, der mit Schule und Ausbildung nicht viel am Hut hat. Obwohl ihr Leben aus einiger Mühsal besteht, versuchen die Eltern, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu geben, einen guten Start ins Leben. Beim Lesen dieses ruhigen aber eindringlichen Romans fallen einem auch hier einige Talsperren ein, aus denen bei Niedrigwasser schon mal eine Kirchturmspitze herausragt. Ein Anblick, der zum Nachdenken darüber anregt, was wohl für ein Ort zu der Kirche gehört hat und wie es die Bewohner empfunden haben, ihre Heimat verlassen zu müssen. Ähnlich wird es mit dem Tagebau sein, der mitunter Umsiedlungen nötig macht. Wer will schon gerne sein Heim verlassen, seine Scholle, das Haus, das er vielleicht mit eigenen Händen erbaut hat oder das sich schon seit Generationen im Familienbesitz befindet. Familie Miller aus Miller’s Valley erlebt dieses Schicksal, doch ihr Leben wird nicht nur von der drohenden Umsiedlung bestimmt. Sie leben und erleben eine Zeit des Kampfes gegen die Überflutung ihres Tales, eine Zeit des Aufbruchs der Kinder in ihre jeweilige Zukunft, eine Zeit des Alterns von Vater und Mutter, eine Zeit der langsamen Akzeptanz, der Loslösung. Ein schöner Familienroman über das Erwachsenwerden einer Tochter, die ihren Weg macht.

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  • Unsere Jahre in Miller´s Valley

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    NicoleP

    03. September 2017 um 18:55

    Im Roman „Unsere Jahre in Miller´s Valley“ erzählt Mimi Miller von ihrem Leben auf der Farm ihrer Eltern. Es ist ein gewöhnliches Leben an einem gewöhnlichen Ort. Doch dieser Ort wird verschwinden, denn das Tal, in dem Mimi lebt, soll geflutet werden.Der Leser verfolgt, wie sich die elfjährige Mimi zu einer jungen Frau entwickelt. Gewöhnungsbedürftig ist die Art der Erzählung, die es mir anfangs schwer machte, in die Geschichte hineinzufinden. Es gibt keinen „richtigen“ roten Faden. Mimi springt in ihrem Rückblick zwischen ihren Erlebnissen und Personen hin und her. Dadurch entsteht aber auch der Eindruck, man würde sich an einem Nachmittag mit Mimi treffen und sie bei Kaffee und Kuchen über ihre Vergangenheit plaudern.Das Leben im Tal und auch Mimi entwickeln sich weiter. Doch durch die sprunghafte Erzählweise bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden, ihre Emotionen sind nicht bei mir angekommen. Es passiert nicht so viel in der Geschichte, als dass große Spannung aufkommen könnte. Das Buch eignet sich für einen gemütlichen und entspannenden Tag, an dem sich der Leser voll auf Mimis Erzählungen konzentrieren kann.Der „Kampf“ der Dorfgemeinschaft gegen die Flutung des Tales ist eher ein Randthema und hat mit der eigentlichen Geschichte kaum etwas zu tun. Der Roman von Anna Quindlen ist eine gemütliche Geschichte über Mimi und ihr Leben. Mit Höhen und Tiefen, wie sie jedem Menschen passieren können.Wer mit der ständig hin und her springenden Erzählweise gut klar kommt, wird dieses Buch mögen. Ich persönlich fand es dadurch schwer zu lesen, was mir etwas die Lesefreude an der gut durchdachten Geschichte genommen hat.Ich danke dem Bloggerportal und dem DVA Belletristik-Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplares.Der Roman von Anna Quindlen hat 320 Seiten (ISBN: 978-3-421-04758-8) und ist über die bekannten Online-Plattformen und den örtlichen Buchhandel zu beziehen.Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de

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  • nicht zum Nebenbei-Lesen gedacht, denn hier überwiegt Tiefgründigkeit

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    Gudrun67

    27. August 2017 um 17:02

    Das Cover stellt durch die Verschwommenheit und die Abbildungen eine gewisse Mystik in den Raum und macht neugierig auf den Inhalt. Genauso sollte das auch für dieses Buch gewählt werden, denn auch der Schreibstil und die Erzählung spiegeln Geheimnisvolles und Trauriges wider.Der Schreibstil ist gut lesbar, wobei er durch die Handhabe dieser Erzählung, nicht so flüssig zu lesen ist. Denke aber, dass das für dieses Thema und den Tiefgang auch sicherlich so gewollt ist, denn so heisst es immer wieder innehalten und darüber nachdenken, was denn eigentlich wirklich zählt im Leben und was man getrost beiseiteschieben kann. Die Charaktere werden gut und intensiv dargestellt und strahlen auch diese Mystik und Tiefgründigkeit aus. Hier hat mir dann aber gerade deshalb der Zugang etwas gefehlt und ich konnte zwar verstehen, warum dies oder jenes so gehandhabt wurde, war aber nicht auf Du-und-Du mit den Beteiligten. Die Darstellung zeigt gut auf, dass es im Kampf um Gerechtigkeit oder auch anderen Dingen viel auf den jeweiligen Menschen ankommt, wie er damit umgeht und was er daraus macht. Die Szenerien werden detailreich und tiefgründig erläutert und es wird klar, dass Heimat nicht unbedingt irgendein bestimmter Ort sein muss, sondern eben ein gewisses Gefühl, das man eben nur dort erfahren kann, erzeugen soll. Mein Fazit: nicht zum Nebenbei-Lesen gedacht, denn hier überwiegt Tiefgründigkeit

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2509
  • In leisen Tönen erzählt, aber von großer emotionaler Wucht.

    Unsere Jahre in Miller's Valley

    Schmiesen

    17. August 2017 um 11:49

    Vielleicht ist Heimat ja kein Ort, sondern ein unabänderlicher Zustand.Miller's Valley steht vor dem Ende. Das kleine Dorf soll einer größeren Sache geopfert und geflutet werden. Jahrelang versucht der Staat, den Anwohnern ihre Häuser und Grundstücke abzukaufen. Manche geben schnell nach, andere, so wie Mimis Vater, weigern sich bis zum letzten Atemzug. Und doch wird es geschehen. Alles, was den Familien bleibt, ist, sich damit abzufinden. Doch wie kann man den vollständigen Verlust der Heimat verkraften?In "Unsere Jahre in Miller's Valley" begleiten wir Mimi, die Tochter der altansässigen Familie Miller, durch ihr Leben. Wir erfahren, wie sehr sie an ihrer Familie hängt, deren Mitglieder nicht unterschiedlicher sein könnten. Zwei Brüder wie Tag und Nacht. Der eine führt mit Mitte Zwanzig schon ein geregeltes Leben mit Haus, Familie und Vollzeitjob, der andere stiehlt sich nachts davon und entscheidet eines Tages, zu den Marines zu gehen. Vom Vietnam-Krieg traumatisiert kehrt er schließlich ins Dorf zurück und bestimmt einen nicht unwesentlichen Teil von Mimis Jugend.Mimi ist ein eifriges Kind, hilft Mutter und Vater bei der Farmarbeit und bewältigt gleichzeitig auch die Schule mit Bravour. Daneben bleiben die üblichen Querelen der Pubertät nicht aus. Die erste Liebe - war es wirklich Liebe? - geht mit viel Sex einher, und Mimi gesteht sich und dem Leser auch unverblümt ein, dass sie das sehr genießt. Sie hat eine von Hassliebe geprägte Freundschaft zu LaRonda, einem Mädchen, das im Luxus lebt und früh schwanger wird. Und dann ist da natürlich noch Donald, der Mimi ihr ganzes Leben begleitet, auch wenn er nicht da ist.Anna Quindlen gelingt es in ihrem Roman, jeder Figur eine Stimme und ein Gesicht zu verleihen. Man erlebt die unterschwelligen und auch die offensichtlichen Konflikte, wundert sich über die Verschrobenheit mancher Personen und taucht tief ein in Mimis Gefühlswelt. Wir lernen, dass Heimat nicht unbedingt an einen Ort gebunden ist, und selbst wenn, dass dieser Ort immer in uns nachklingen kann - selbst wenn es ihn nicht mehr gibt. Und dass das eigentlich Ausschlaggebende doch die Menschen sind, die uns umgeben und begleiten.Mimi widerfährt nicht nur Gutes in ihrer Jugend. Sie erleidet Verluste auf unterschiedliche Art und Weise, muss unterscheiden lernen zwischen Liebe und Sex und schwere Entscheidungen treffen. Doch ihr Herz bleibt offen, immer empfänglich für die Menschen um sie herum, und so kann sie doch noch zu ihrem persönlichen Glück gelangen. Und dabei hat sie immer die Heimat im Herzen.In leisen Tönen erzählt Anna Quindlen hier eine Geschichte von großer emotionaler Wucht. Nicht immer sind meine Augen dabei trocken geblieben. Ich möchte diese Geschichte jedem ans Herz legen, der sich fragt, wohin er überhaupt gehört. Mir hat das Buch sehr geholfen und mich sehr berührt. 5 von 5 Sternchen dafür. 

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