Anna Ringberg Kalte Pfoten

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Inhaltsangabe zu „Kalte Pfoten“ von Anna Ringberg

Von Menschen und von Hunden, von der Liebe und vom Scheitern.

Lasse hat seinen Sohn Matti seit Jahren nicht gesehen. Sein Praktikumsplatz wird auch nicht verlängert: Zu alt, sagt die Sozialarbeiterin. Wenigstens weiß er, dass Alkohol schlecht für ihn ist. Und er hat Boys, seinen besten Kumpel und heißgeliebten Whippetrüden, der treu zu ihm hält.

Jetzt wird Lasse 65. Das muss gefeiert werden. Dafür hat er extra Porzellan ausgeliehen und das Haus aufgeräumt. Sogar Matti hat zugesagt. Soll der Junge verdammt noch mal sehen, wie gut Lasse zurechtkommt.

Doch dann geschieht etwas Furchtbares: Boys ist plötzlich verschwunden. Obwohl Lasse gar nicht mehr in der Stimmung ist, trudeln die ersten Gäste ein. Schließlich kommt auch Matti, mit einem Hundebiss an der Hand, den der Vater nicht sehen darf …

'Anna Ringberg erzeugt so große Sympathie für ihre Figuren, dass man den Roman nicht aus der Hand legen kann.' svenska dagbladet

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    Kalte Pfoten

    Capricorna

    10. July 2013 um 20:16

    Das Cover mit dem süßen Hundebild täuscht, und hat wohl so einige enttäuscht, was äußerst verständlich ist, aber sehr schade. Man bekommt hier keinen zuckersüßen Wohlfühl-Roman, wie es das Cover leider suggeriert, sondern eine Unterschicht-Milieustudie mit Protagonisten, die man nicht leicht ins Herz schließt. Der Ablauf von zwei, drei Tagen im Leben der Hauptfiguren wird mit nordischer Langsamkeit und vielen ehrlichen Details geschildert, und ich brauchte auch eine Weile, mich darauf einzulassen. Es gibt auch Gewalt, und Blut fließt. Belohnt wird man mit einer Erzählung der Innen- und Außenwelten, die in ihrer schonungslosen Genauigkeit fast an Doris Knecht erinnert, und noch dazu mit einer der wohl schönsten und zugleich herzzerreißendsten Sex-Szenen der Literaturgeschichte. Und am Ende stellt man überrascht fest, dass sich die Hauptfiguren ins Herz geschlichen haben, wie ein Whippet durch einen schmalen Spalt.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Zuckervogel

    21. November 2012 um 16:33

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich schreiben soll. Das Buchcover täuscht. Ich habe einen schönen Roman erwartet mit einem Hund in der Hauptrolle. Leider zeigen schon die ersten 20 Seiten das man sich sehr stark getäuscht hat. Ich finde dieses Buch grausam. Mir gefällt diese Fäkalsprache überhaupt nicht. Das Buch hat kein Anfang und kein Ende. Nach dem ich gerade die letzten 3 Seiten beendet habe, weiß ich genauso viel, wie am Anfang der Geschichte. Ich bin froh das ich es jetzt endlich beendet habe. Für mich war dieses Buch leider ein totaler Flop.

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  • Leserunde zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Rowohlt_Verlag

    Jetzt mit uns den Roman Kalte Pfoten lesen! Wir suchen 20 Leser, die gerne mit uns "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg lesen, diskutieren und rezensieren möchten! Bewerben Sie sich bis einschliesslich Dienstag, den 9. Oktober 2012 im Unterthema "Bewerbung für die Leserunde" und schreiben Sie uns, warum gerade Sie bei dieser Leserunde dabei sein wollen! Wir sind schon sehr gespannt auf Ihre Beiträge!   Von Menschen und von Hunden, von der Liebe und vom Scheitern Lasse hat seinen Sohn Matti seit Jahren nicht gesehen. Sein Praktikumsplatz wird auch nicht verlängert: Zu alt, sagt die Sozialarbeiterin. Wenigstens weiß er, dass Alkohol schlecht für ihn ist. Und er hat Boys, seinen besten Kumpel und heißgeliebten Whippetrüden, der treu zu ihm hält. Jetzt wird Lasse 65. Das muss gefeiert werden. Dafür hat er extra Porzellan ausgeliehen und das Haus aufgeräumt. Sogar Matti hat zugesagt. Soll der Junge verdammt noch mal sehen, wie gut Lasse zurechtkommt. Doch dann geschieht etwas Furchtbares: Boys ist plötzlich verschwunden. Obwohl Lasse gar nicht mehr in der Stimmung ist, trudeln die ersten Gäste ein. Schließlich kommt auch Matti, mit einem Hundebiss an der Hand, den der Vater nicht sehen darf…   Hier geht es weiter zur Leseprobe! http://www.rowohlt.de/fm/131/Ringberg_Kalte_Pfoten.pdf

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Blaustern

    16. November 2012 um 19:53

    Der kauzige Lasse steht kurz vor seinem 65. Geburtstag, und mit diesem Tag hat er dann das Rentenalter in Schweden erreicht. Somit steht ihm sein Praktikumsplatz, an dem er fremden Jugendlichen als Sozialarbeiter zur Seite stand, nicht mehr zu. Sein einziger Lichtblick im Leben. Zusammen mit Boys natürlich, seinem Wippetrüden. Um seinen Geburtstag gebührend und groß zu feiern, ist Lasse tagelang zuvor damit beschäftigt, sein Haus endlich mal zu entrümpeln und zu säubern. Außerdem leiht er sich zu der Feier teures Porzellan aus, denn sein Sohn Matti wird ihn auch besuchen. Jahrelang hat er ihn nicht gesehen nach irgendwelchen Zwistigkeiten. Lasse freut sich, dass er kommt, doch dann verschwindet plötzlich Boys spurlos und taucht bis zu seiner Feier auch nicht mehr auf. Als Matti kurz vor der Haustür seines Vaters ankam, sah er, wie sich sein Nachbar mit einem Fremden an einem Hund zu schaffen machte. Kurzerhand fährt er mit den beiden in den Wald, wo sie den Hund erschießen wollen, was ihnen aber misslingt. Angeschossen läuft Boys in den Wald und erst später wird Matti erkennen, dass es sich dabei um den geliebten Hund seines Vaters handelt. Dieses Buch ist alles andere als leichte Kost. Die ganze Atmosphäre ist von einer Schwermut erfüllt, sodass man sich beim Lesen ebenso unwohl fühlt. Lasses trostloses Leben und das seines Umfeldes ist nur mit Problemen behaftet und bewegt sich im unteren Sozialgefüge. So sind Einsamkeit, Drogen- und Alkoholprobleme, Gewalt und Kriminalität an der Tagesordnung, und die Probleme mit dem Sozialamt vorprogrammiert. Die Ausdrucksweise seines Freundeskreises ist sehr derb, und von Lasse werden persönliche Dinge angesprochen, bei denen einem doch oftmals richtig übel wurde. Die Geschichte wurde aus drei Perspektiven erzählt, zum einen von Boys und Matti in der Ich-Form, von Lasse aus der Erzählperspektive. Auf der Rückseite des Covers erfahren wir, dass Anna Ringberg große Sympathien für ihre Figuren erzeugt. Leider kann ich das gar nicht behaupten. Die menschlichen Figuren waren mir allesamt nur sehr unsympathisch. Meine einzige Sympathie gilt Boys, dem Wippetrüden. Der arme Hund musste sich in dieser ganzen Geschichte nur quälen und darum kämpfen, noch mit seinem Leben davonzukommen. Die Szenen, in denen Boys erzählte, kamen meiner Meinung nach aber etwas zu kurz. Das Ende konnte mich auch überhaupt nicht überzeugen. Alle Fragen, um die es in diesem Buch ging, blieben offen. Zumindest hätte ich doch noch gern erfahren, aus welchem Grund Matti ausgezogen war und sich jahrelang nicht mehr sehen gelassen hatte, zumal Lasse und Matti davor ein Herz und eine Seele gewesen waren. Welche Zwistigkeiten waren der Auslöser, um die sich das ganze Buch drehte? Am Ende setzt sich Matti ins Auto, fährt los und lässt seinen Vater stehen, ohne etwas geklärt zu haben. Auch der Leser tappt weiterhin im Dunklen.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    saskia_heile

    02. November 2012 um 03:14

    Inhalt Lasse hat sein sohn matti lange nicht mehr gesehen, er wird alt, sein Praktkumsplatz ist ihm auch nicht mehr sicher. Immerhin hat er noch Boys den Whippetrüden der zu ihm hält. Lasse wird 65 das muß gefeiert werden er hat sich porzellan ausgeliehen und aufgeräumt. Boys verschwindet plötzlich, alles wird durcheinander die feier ist ein großer reinfall, und die suche nach boys startet. Fazit Ich habe mir unter dem buch was besseres vorgestellt, wie schon das Cover darstellt denkt man sich eine lustige aber auch fröhliche liebenswerte geschichte aber so ist es mir leider nicht ergangen. Das diese Geschichte schon traurig beginnt mit dem verschwinden von Boys trifft ein Tierlieben mensch schwer. Zumals es oft auch um dinge ging die keiner wissen mag hat es mich von daher schlecht angesprochen ich hatte viel mühe dieses buch zu beenden habs aber im enteffekt doch noch geschafft. Ich denke mal die Autorin wollte damit eher die Männerwelt ansprechen / provozieren. Aber das die geschichte noch ein gutes ende nahm hat mich schon überrascht, zumal man mitbekam wie verletzt Boys doch schon gewesen sein muß das schon alles leben aus ihm ging. Es ist eben ein buch nicht für jederman.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    ChattysBuecherblog

    28. October 2012 um 17:12

    PROTAGONISTEN Lasse: hier wird die aktuelle Geschichte erzählt Matti: Lasses Sohn - hier wird oft in der Vergangenheit erzählt Boys: der Hund - bei dem über Gefühle erzählt wird STORY Am Anfang der Geschichte trifft "er" auf 2 Männer, die einen Hund einfangen, der schon seit Tagen herumstreunt. Die beiden Männer wollen den Hund töten. Die Story ist sehr undurchsichtig, weil auch sich der 3 Protagonisten geschildert wird und nicht immer ersichtlich ist, um wen es sich jetzt handelt. FAZIT Mir hat der Schreibstil nicht gefallen. Ich fand die Erzählungen sehr verwirrend und undurchsichtig. Dieses Buch sorgt meines Erachtens auch für eine sehr negative Stimmung. Deshalb kann ich leider nicht zu diesem Buch raten.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Ani

    26. October 2012 um 07:49

    Lasse wird 65 Jahre alt. Diesen Tag möchte er gebührend feiern. Dafür putzt er das Haus und leiht sich Porzellan aus. Denn sogar Matti, sein Sohn, den er seit Jahren nicht gesehen hat, kommt an diesem Tag angereist. Doch kurz vor dem Fest verschwindet Boys, Lasses innig geliebter Whippetrüde, spurlos. Lasse macht sich große Sorgen und hat gar nicht mehr das Bedürfnis seinen Geburtstag zu feiern. Doch nach und nach kommen die ersten Gäste. Auch Matti trifft ein. Der hat eine verräterische Wunde an der Hand, die er seinem Vater unter keinen Umständen zeigen möchte... Die Covergestaltung lässt vermuten, dass es sich hier um eine lockere und leichte Lektüre handelt, bei der man die Suche nach Lasses Hund verfolgt. Doch weit gefehlt. Denn locker und leicht ist Anna Ringbergs Erzählung nicht. In einer erdrückenden und trostlosen Atmosphäre schildert sie die Ereignisse. Dabei gerät Boys Verschwinden etwas in den Hintergrund, denn im Zentrum der Geschichte steht Lasse. Nach und nach bekommt man Einblicke in sein verkorkstes Leben, auf die man stellenweise gerne verzichtet hätte. Denn Lasses Vergangenheit ist geprägt von Alkohol, Gewalt und falschen Freunden. Dieser Freundeskreis ist in der Handlung auch für so manche Szene verantwortlich, die man sich gerne erspart hätte Das Geschehen wird aus unterschiedliche Perspektiven betrachtet. Lasse beobachtet man dabei aus der Erzählperspektive. Die beiden Handlungsstränge um Matti und den Hund Boys werden allerdings in der Ich-Form geschildert. Der Schreibstil von Anna Ringberg ist etwas gewöhnungsbedürftig, denn es gelingt ihr, eine Atmosphäre zu erschaffen, in der man sich beim Lesen einfach nicht wohlfühlt. Die recht derbe Ausdrucksweise und der teilweise sehr brutale Umgang miteinander, der im Umfeld von Lasse herrscht, unterstützen das ungute Gefühl, das man beim Lesen entwickelt. Unter der Inhaltsbeschreibung, auf der Rückseite des Buchs, befindet sich ein Zitat aus dem "Svenska Dagbladet" in dem davon geschwärmt wird, dass die Autorin so große Sympathien für ihre Protagonisten erzeugt, dass man den Roman nicht mehr aus der Hand legen mag. Das ist bei mir allerdings keinen Moment so angekommen. Nur die Perspektiven, in denen der Hund Boys sein Schicksal schildert, wirkten auf mich interessant. Doch leider kommen diese Passagen in der Geschichte deutlich zu kurz. Denn Anna Ringberg schweift viel zu oft vom eigentlichen Thema ab und liefert Hintergrundinformationen, die langatmig wirken. Man ist oft versucht, diese Ausführungen zu überspringen oder querzulesen. Das Ende kann leider auch nicht überzeugen. Denn trotz seitenlanger Ausführungen über die Vergangenheit und die aufgetretenen Probleme, hat man nicht das Gefühl, dass sich die Protagonisten näher kommen. Auch Boys Schicksal hätte noch deutlich mehr in den Mittelpunkt gerückt werden können. Insgesamt gesehen hat mich dieses Leseerlebnis leider enttäuscht. Das liegt wahrscheinlich auch mit daran, dass ich den Inhalt völlig falsch eingeschätzt hatte. Schreibstil, Inhalt und Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen. Da ich mich beim Lesen außerdem keinen Moment wohlgefühlt habe, fällt meine Bewertung leider nicht gerade rosig aus.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Rosen-Rot

    24. October 2012 um 17:02

    Der junge Matti macht sich auf den Weg zu seinem Vater Lasse, weil dieser Geburtstag hat. Plötzlich wird er Zeuge, wie zwei Männer kaltblütig einen Hund erschießen wollen. Zu diesem Zeitpunkt weiß Matti nicht, dass es sich bei dem Hund um Boys handelt, den Hund seines Vaters. Doch der Hund kann schwer verletzt fliehen. Lasse sitzt nun zu Hause und macht sich Sorgen, denn sein Hund ist alles, was er noch hat. Währenddessen kämpft Boys verzweifelt ums Überleben. Das ganze Buch ist sehr traurig. Das Schicksal des Hundes geht einem beim Lesen sehr ans Herz. Auch mit Lasse kann man sehr gut mitfühlen, da es ihm wirklich nicht gutgeht. Sein ganzes Leben ist geprägt von Einsamkeit, Arbeitslosigkeit und Alkohol. Nur noch die Liebe zu seinem Hund hält ihn am Leben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Matti tritt dabei als Ich-Erzähler auf. Von Lasse wird in der dritten Person erzählt. Zwischendurch gibt es aber auch immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt des Hundes. Der Roman ist unterhaltsam geschrieben, jedoch ist der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Die Ausdrucksweise ist doch sehr derb, und die Autorin schweift auch noch viel zu oft vom Thema ab und verliert sich in Belanglosigkeiten. Leider bleiben dann am Ende einige Fragen offen, was sehr schade ist. Insgesamt ist dieser Roman ein eher trauriges Buch, was dennoch auch sehr schön ist. Für alle, die traurige Tiergeschichten mögen, ist das Buch durchaus zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    CarmenM

    23. October 2012 um 18:44

    Lasse wird 65 und möchte dies mit vielen Gästen feiern. Besonders freut er sich auf seinen Sohn Matti, den er viele Jahre nicht gesehen hat. Er sorgt für genügend Geschirr und Essen und putzt das Haus. Da verschwindet plötzlich sein Hund Boys, ein Whippetrüde den er über alles liebt. Von Menschen und von Hunden, von der Liebe und vom Scheitern. Dieses Buch ist von der schwedischen Presse hoch gelobt worden: Beim Lesen wird einem ganz warm ums Herz. Ein glänzender Roman. Anna Ringberg erzeugt große Sympathie für ihre Figuren… Leider habe ich dies nicht so empfunden. Ich sehe den Roman eher als Beschreibung eines trostlosen problembehafteten Lebens in einer schwierigen Gesellschaftsschicht. Aus drei verschiedenen Perspektiven, aus der Sicht von Lasse, seinem Sohn Matti und seinem Hund Boys kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht. Alkoholprobleme, Gewalt, Kriminalität, Probleme mit dem Sozialamt sind die negativen Seiten der Geschichte. Auf der anderen Seite wird aber deutlich, dass Lasse seinen Sohn und seinen Hund sehr liebt. Für den Jungen hat er alles getan, um ihm eine schöne Kindheit zu bescheren, soweit es für ihn unter den gegebenen Umständen möglich war. Leider ist er an vielem gescheitert. Für seinen Hund sorgt er ebenfalls so gut wie es eben seinen Verhältnissen entspricht, denn der ist alles was ihm in seinem Leben geblieben ist. Die Ausdrucksweise der Autorin ist oft ziemlich derb und sie beschreibt Dinge, die man so deutlich gar nicht wissen möchte. Der Leser darf sich nicht vom Titelbild beeinflussen lassen und einen heiteren Tierroman erwarten. Die Erlebnisse des Hundes sind nicht immer schön und für Tierliebhaber eher schwer zu ertragen. Wer sich mit anderen Erwartungen auf das Buch einlässt und gerne über tiefgründige, auch negative Perspektiven eines Lebens lesen möchte, der wird an diesem sozialkritischen Roman vielleicht Gefallen finden.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Dreamworx

    22. October 2012 um 15:35

    Das Buch handelt von der Beziehung zwischen Lasse und seinem Sohn Matti. Die beiden haben sich seit langer Zeit nicht gesehen und auch nicht das beste Verhältnis zueinander. Als Matti zu seinem Vater reist, da dieser seinen 65. Geburtstag feiert, sieht er, wie ein Hund namens Boys gequält wird. Er beschließt, sich das Ganze anzusehen, während er erfährt, dass dieser Hund kleine Kinder gebissen hat und alle sich vor ihm fürchten. Nun soll er erschossen werden, doch bevor dies gelingt, beißt der Hund Matti in die Hand und flüchtet. Derweil wird Matti berichtet, dass dies der Hund seines Vaters Lasse ist. Die drei Handelstränge erzählen zum einen die Sichtweise von Lasse, Matti und dem Hund Boys. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig. Gleich zu Beginn des Buches wird man mit brutaler Offenheit konfrontiert, die Autorin beschreibt alles bis in die kleinste Kleinigkeit. Soviel Offenlegung will man als Leser eigentlich nicht, etwas sollte schon der Fantasie überlassen bleiben. Auch den Wortschatz von Anna Ringberg hätte man eher bei einem Mann vermutet als bei einer Frau. Die Charaktere sind mir alle unsympathisch geblieben, komischerweise habe ich am meisten mit dem Hund mitgefühlt. Am Ende des Buches war ich enttäuscht, alles hängt lose in der Luft, nichts wird aufgeklärt oder miteinander verknüpft, was ich als sehr unbefriedigend empfand. Auch die Sprache hat mir überhaupt nicht gefallen, vielleicht schon mit einer der Gründe, warum ich mich mit diesem Buch so schwer getan habe. Das Cover ist wirklich reine Ablenkung, man erwartet was ganz anderes, als man am Ende bekommt. Von mir bekommt das Buch leider keine Empfehlung und ich hoffe, dass ich in nächster Zeit so eine brutale Sprache nicht mehr zu lesen bekomme. Für mich war es ein absoluter Flop.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    tigerbea

    21. October 2012 um 20:33

    Matti ist auf dem Weg zu seinem Vater Lasse, als er Zeuge wird, wie ein Hund gequält wird. Er tyrannisiert angeblich das ganze Dorf und beißt Kinder. Er fährt mit zu einem abgelegenen Ort, wo der Hund erschossen werden soll. Doch der Hund beißt Matti und kann, trotz eines Schußes in den Hinterlauf, entkommen. Danach erfährt Matti, daß es sich um den Hund seines Vaters gehandelt hat. Dieses Buch ist eindeutig falsch betitelt. Vom Cover her erwartet man einen fröhlichen Roman über einen niedlichen Hund, der Klappentext verspricht auch eher einen Roman, in dem es um einen Hund geht. Doch hauptsächlich dreht es sich um das verkorkste Leben von Lasse. Dies ist eher ein typischer sozialkritischer Roman wie er aus Schweden üblich ist. Dazu schwer zu lesen, da er aus drei Perspektiven geschrieben ist. Zum einen aus der Sicht Mattis, dann wird Lasses Leben beschrieben und ab und zu noch die Erlebnisse des Hundes Boys auf seinem verzeifelten Weg nach Hause. Wer wie ich eine schönen Hunderoman erwartet, wird sehr enttäuscht sein!

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    irismaria

    21. October 2012 um 16:59

    Ich hatte (vermutlich durch das lustige Cover) eine witzig-turbulente Geschichte um einen verschwundenen Hund erwartet doch schon zu Beginn servierte die Autorin nichts als Elend... Das Buch ist ja aus Schweden und bei skandinavischen Büchern ist ja oft eine sehr negative Sicht auf die Gesellschaft (Gewalt, Alkohol...), das warleider auch hier so. Mir war die Geschichte zu negativ und trostlos. Die auf dem Buchrücken versprochene große Sympathie für die Figuren hat sich bei mir nicht eingestellt.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    hidingbehindthecurtain

    20. October 2012 um 18:29

    Zitate: "Der Hund hätte hineinbeißen können wie in einen Apfel, wenn er gewollt hätte. Einfach so. Schmatz." S.39 "Wie ein Schiff auf stürmischer See fühlt er sich, wie eine verdammte Estonia, auf der Menschen und Gegenstände wirr umherpurzeln." S.47 Cover: Das Cover ist süß, passt aber nicht unbedingt zur Geschichte. Viele haben sich in der Leserunde aufgrund des Covers etwas anderes erhofft. Es ist keine süße Och-der-Hund-ist-verschwunden-suchen-wir-ihn-mal-Geschichte. Auch nicht wirklich etwas für Hundeliebhaber, weil es schon ziemlich brutal zugeht. Meine Meinung: Wie schon gesagt, es ist brutal, offen, ehrlich. Ich empfand es aber als too much. Es wurde über Dinge berichtet, die ich nicht wissen oder über die ich zumindest nicht lesen wollte. Und das wird dann natürlich auch noch ziemlich genau beschrieben. Gleich am Anfang, wird man brutal in die Geschichte geworfen. Ich war oftmals fassungslos, was die liebe Anna Ringberg so alles in ihrem Roman erwähnt hat. Auch harmlose Mandarinen bleiben nicht verschont! Ich hoffe, ich bin noch im Stande welche zu essen :D Dadurch konnte ich dann leider auch nicht die Geschichte genießen, niemanden der Charaktere, auch nicht den Hund, liebgewinnen. Mit dem 65-jährigen Lasse wurde ich so gar nicht warm. Ich hab zwar noch nie aus der Sicht eines Rentners gelesen, aber im normalen Leben finde ich die immer so liebenswert. Lasses Gedanken hingegen waren nicht besonders toll zu lesen. Er hat noch nicht mal einen Schwank aus seiner Jugend erzählt oder so. Matti hat mir da schon etwas besser gefallen, aber auch er ist mir nicht ans Herz gewachsen. Er hat seinen Vater anscheinend nicht besonders gern, wenn er ihn 20 Jahre nicht besucht hat. Auch jetzt hat er nicht besonders viel Lust, ihn zu besuchen. Ich finde das schade. Die Beziehung zu seiner Freundin ist ebenfalls etwas seltsam. Der Hund Boys, wird von den Nachbarn als gefährlich dargestellt, dabei ist er harmlos und versucht nur, sein Herrchen zu beschützen. Das Ende ließ mich unzufrieden und unbefriedigt zurück, weil es ziemlich offen ist und man nicht weiß, was weiter passiert. Fazit: Leider hat mir das Buch nicht wirklich gefallen. Es ist brutal, negativ und trostlos, und berichtet über Dinge, die zwar alltäglich sind, aber die kein Mensch so genau wissen muss. © bookeauty.blogspot.de

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    samea

    20. October 2012 um 18:05

    Wer bei diesem Buch an einen Tierroman oder eine Familiengeschichte denkt, wird enttäuscht werden. Die Geschichte um den Hund Boys und sein Herrchen dient als Rahmen für die versteckte Gesellschaftskritik der Autorin. Einige der Themen des Buches sind Einsamkeit, Jugend- und Altersarmut, Zerfall der Familie und der gewachsenen Gemeinschften sowie die Abhängigkeit von Ämtern. Aus dieser Art Bücher bestand von 30 Jahren die Pflichtlektüre an unserer Schule. Ich habe diese Bücher gehasst und ich muss leider sagen auch heute mag ich diese Art Literatur nicht.

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  • Rezension zu "Kalte Pfoten" von Anna Ringberg

    Kalte Pfoten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. October 2012 um 17:16

    Leider habe ich mir in der Geschichte um Boys und Lasse etwas ganz anderes erwartet.. :( Die Geschichte lassich so dahin.., aber wirklich gefallen hat sie mir nicht.. =/ Ich werd mit keinem warm.. und irgendwie klingt für mich auch alles so.. Wie soll ich sagen? ..doof.. =/ Es herrscht leider viel Gewalt. Der Teil, der dann aus Lasses Sicht erzählt wird, ist nicht so ganz mein Fall.. =/ Irgendwie hab ich mir die Geschichte herzlicher / wärmer vorgestellt.., aber durch die ganzen unnötigen Aussagen (wie er pinkeln geht im Schnee oder furzt und so), ist mir die Geschichte ein wenig suspekt.. =/ Klar sind es Sachen des täglichen Lebens, aber nichts, was ich unbedingt wissen müsste.. =/ Boys' Schilderungen waren mir noch die liebsten.. Könnte noch nicht mal sagen wieso.. Rein vom Gefühl her.. Leider bleibt alles in diesem Buch im Unklaren: Lasse und seine Vergangenheit, Matti und seine Vergangenheit, das Ende.. Dabei empfinde ich bei dieser Geschichte gerade diese Dinge als wichtig.. Die Zeit, die ich dem Buch gewidmet habe, empfinde ich leider als vertan.. :( Schade.. :(

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